Limousin

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Dieser Artikel befasst sich mit der Region Limousin in Mittelfrankreich, für die gleichnamige Hausrindrasse siehe Limousin (Rind).
Limousin
Flagge der Region Limousin Wappen der Region Limousin
Lage der Region Limousin in Frankreich
Basisdaten
Verwaltungssitz Limoges
Präsident des Regionalrats Jean-Paul Denanot PS
Bevölkerung

 – gesamt 2001
 – Dichte

737.001 Einwohner
43,5 Einwohner / km²

Fläche

 – gesamt
 – Anteil an Frankreich:

16.942 km²
2,7 %

Départements 3
Arrondissements 8
Kantone 106
Gemeinden 747
ISO 3166-2-Code FR-L

Das Limousin [limuˈzɛ̃] (okzit. Lemosin) ist eine Region in Mittelfrankreich und nordwestlicher Teil des Zentralmassivs. Sie besteht aus den Départements Corrèze, Creuse, und Haute-Vienne. Hauptstadt ist Limoges (okzit. Limòtges / Lemòtges). Mit einer Fläche von 16.942 km² und etwa 725.000 Einwohnern ist Limousin eine der am dünnsten besiedelten Regionen des französischen Hauptlandes.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

Der wichtigste Fluss ist die Vienne, an der auch Limoges liegt. Die Landschaft ist bereits zum Teil recht hügelig. So liegen im Südteil die Monts du Limousin und östlich anschließend das höhergelegene Plateau de Millevaches, die beide dem Massif Central angehören.

[Bearbeiten] Wappen

Beschreibung: In Weiß sechs Reihen eingestreute schwarze Hermelin mit rotem Bord.

[Bearbeiten] Geschichte

Im 6. Jahrhundert kam das Gebiet unter fränkische Herrschaft und zerfiel später in mehrere Vizegrafschaften, die jahrhundertelang vom Haus Anjou-Plantagenet beherrscht wurden. 1607 fiel es unter die direkte Kontrolle der französischen Krone. Den Nordteil des Landes bildet die historische Landschaft La Marche.

Mit der Einrichtung der Regionen in Frankreich 1960 entstand die Region Limousin in den derzeitigen Grenzen. 1972 erhielt die Region den Status eines Établissements public unter Leitung eines Regionalpräfekten. Durch die Dezentralisierungsgesetze von 1982 erhielten die Regionen den Status von Collectivités territoriales (Gebietskörperschaften), wie ihn bis dahin nur die Gemeinden und die Départements besessen hatten. Im Jahre 1986 wurden die Regionalräte erstmals direkt gewählt. Seitdem wurden die Befugnisse der Region gegenüber der Zentralregierung in Paris schrittweise erweitert.

[Bearbeiten] Sprache

Okzitanisch ist die historische Sprache der Region (mit den Dialekten Languedokisch und Limousinisch). Diese Sprache war die Sprache der Troubadoure um 1100 bis 1300 .

[Bearbeiten] Politische Gliederung

Die Region Limousin untergliedert sich in 3 Départements.

Département Präfektur ISO 3166-2 Arrondissements Kantone Gemeinden Einwohner (Jahr) Fläche
(km²)
Dichte
(Einw./km²)
Corrèze Tulle FR-19 3 37 286
000000000243352.0000000000243.352 (2009)
000000000005857.00000000005.857 000000000000041.500000000041,5
Creuse Guéret FR-23 2 27 260
000000000123584.0000000000123.584 (2009)
000000000005565.00000000005.565 000000000000022.200000000022,2
Haute-Vienne Limoges FR-87 3 42 201
000000000374849.0000000000374.849 (2009)
000000000005520.00000000005.520 000000000000067.900000000067,9

[Bearbeiten] Wirtschaft

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte die Region 2006 einen Index von 89,5 (EU-27 = 100).[1]

[Bearbeiten] Partnerschaft

Der Bezirk Mittelfranken schloss 1981 als erste Region in Bayern eine Partnerschaft mit dem Département Haute-Vienne in Frankreich; in den Jahren danach folgten entsprechende Vereinbarungen mit den beiden Nachbardépartements Creuse und Corrèze. Dies mündete 1995 in eine Partnerschaft zwischen der (Gesamt-)Region Limousin und dem Bezirk Mittelfranken.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Quellen

  1. Eurostat Pressemitteilung 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27 (PDF-Datei; 360 kB)

[Bearbeiten] Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Limousin – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
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