Lina Bo Bardi

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Das Kunstmuseum (MASP) von São Paulo

Lina Bo Bardi, geboren als Achillina Bo, (* 1914 in Rom, Italien; † 1992 in São Paulo) war eine brasilianische Architektin und Designerin italienischer Herkunft.

Teil der Fábrica Pompeia, (SESC Pompeia), São Paulo

Lina Bò Bardi begann ihre Laufbahn im Architekturbüro von Gio Ponti, dem Herausgeber der Zeitschrift Domus, in Mailand. 1946 heiratete sie den Galeristen, Kunstkritiker und Journalisten Pietro Maria Bardi und ging nach Brasilien, wo sie zahlreiche bekannte öffentliche und private Bauten realisierte, u. a. das Museu de Arte de São Paulo (1957), die Präfektur von São Paolo (1990–1992), die Kirche Espirito Santo do Cerrado (1977–1982), das Kultur- und Sportzentrum Fábrica da Pompéia (1977–1986) und das Wohnhaus Casa de Vidro (1950–1951).

Bò Bardi war auch als Designerin aktiv, für einige ihrer Bauten, z. B. die Fábrica da Pompeia, entwarf sie wichtige Teile der Inneneinrichtung. Von ihr stammen u. a. ein bekannter zusammenklappbarer Holzstuhl, der "Frei Egidio"-Stuhl (nach einem franziskanischen Vorbild des 15. Jahrhunderts).

Ausstellungen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Sonia Ricon Baldessani: Wie Frauen bauen. Architektinnen. Von Julia Morgan bis Zaha Hadid. AvivA Verlag, Berlin, 2001; ISBN 3-932338-12-X; S.120-136

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lina Bo Bardi – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Mitteilung zur Ausstellung, abgerufen am 17. November 2014.