Lincoln D. Faurer

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Lincoln D. Faurer

Lincoln D. Faurer (* 7. Februar 1928 in Medford, Massachusetts) wurde am 10. März 1981 als Nachfolger von Bobby Ray Inman zum Direktor der NSA ernannt. Er war zu diesem Zeitpunkt Lieutenant General der Air Force.

Lebenslauf[Bearbeiten]

Der in Massachusetts geborene Faurer war Absolvent der United States Military Academy in West Point und hatte den größten Teil seiner Laufbahn mit nachrichtendienstlichen und strategischen Aufklärungsaufgaben verbracht. In den 1950ern war er Kommandant von RB-47-Maschinen gewesen, und Ende der 1960er hatte er das Kommando über eine Staffel von Aufklärungsflugzeugen auf der kalten Aleuteninsel Shemya Island übernommen. Während der 1970er diente Faurer in verschiedenen Positionen. So war er Direktor des Nachrichtendienstes für das US Southern Command, als stellvertretender beisitzender Stabschef für Nachrichtenbeschaffung bei der Luftwaffe, als Vizedirektor für Produktion bei der Defense Intelligence Agency, als Direktor für Nachrichtendienste beim European Command der USA sowie stellvertretender Vorsitzender des Militärausschusses der NATO.

NSA-Direktor[Bearbeiten]

Anders als Inman war Faurer entschlossen, die NSA wieder in die Anonymität zu führen. Faurer selbst formulierte dies folgendermaßen: Wenn die Meinungsfreiheit und die Pressefreiheit angesichts der zunehmenden Stärke unseres Gegners Grundpfeiler unserer Gesellschaft bleiben sollen, darf „frei“ nicht mit „unverantwortlich“ gleichgesetzt werden.

Unter Faurer erlebte die NSA ihre nährreichsten Jahre. 1984 entstand das Großrechner-Forschungszentrum SRC, um dem Rest der Welt an Computer-Leistung immer einen Schritt voraus zu sein. Präsident Ronald Reagan erhöhte mit seinem Amtsantritt das Verteidigungsbudget und hielt dieses bis 1986 hoch, als Demokraten und viele Republikaner Feuer unter den Stühlen der Regierung legte. Denn neben der Einschränkung die Sozialprogramme erfuhren, stieg das Haushaltsdefizit. Faurer wollte allerdings von einer Diät der übergewichtig gewordenen NSA nichts wissen. Er verlangte einen Neubau für die National Cryptological School und kritisierte den zunehmenden Platzmangel der NSA-Belegschaft. Faurer beharrte auf Fortführung der für die NSA günstigen Lage, sodass er kritisiert wurde. Caspar Weinberger schlug ihm die Pensionierung vor, worauf Faurer es vorzog mit fliegenden Fahnen unterzugehen. Er reichte seinen Rücktritt ein und verließ die NSA.

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Auswahl der Dekorationen, sortiert in Anlehnung der Order of Precedence of Military Awards:

Weblinks[Bearbeiten]