Lindenfels

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Lindenfels
Lindenfels
Deutschlandkarte, Position der Stadt Lindenfels hervorgehoben
49.6848611111118.7802777777778364Koordinaten: 49° 41′ N, 8° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Hessen
Regierungsbezirk: Darmstadt
Kreis: Bergstraße
Höhe: 364 m ü. NHN
Fläche: 21,09 km²
Einwohner: 5027 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 238 Einwohner je km²
Postleitzahlen: 64678,
64658 (Faustenbach)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/PLZ enthält Text
Vorwahlen: 06255,
06254 (Kolmbach)Vorlage:Infobox Gemeinde in Deutschland/Wartung/Vorwahl enthält Text
Kfz-Kennzeichen: HP
Gemeindeschlüssel: 06 4 31 015
Stadtgliederung: 7 Stadtteile
Adresse der
Stadtverwaltung:
Burgstraße 39
64678 Lindenfels
Webpräsenz: www.lindenfels.de
Bürgermeister: Michael Helbig (unabhängiger Bewerber, SPD Mitglied)
Lage der Stadt Lindenfels im Kreis Bergstraße
Groß-Rohrheim Zwingenberg (Bergstraße) Biblis Viernheim Lampertheim Bürstadt Einhausen (Hessen) Lorsch Bensheim Lautertal (Odenwald) Lindenfels Heppenheim (Bergstraße) Heppenheim (Bergstraße) Fürth (Odenwald) Grasellenbach Rimbach (Odenwald) Mörlenbach Wald-Michelbach Birkenau (Odenwald) Abtsteinach Gorxheimertal Hirschhorn (Neckar) Neckarsteinach Michelbuch (gemeindefreies Gebiet) Rheinland-Pfalz Baden-Württemberg Kreis Groß-Gerau Landkreis Darmstadt-Dieburg OdenwaldkreisKarte
Über dieses Bild
Ortsansicht
Ansicht Lindenfels um 1812

Lindenfels ist eine Stadt im Odenwald im Kreis Bergstraße in Hessen (Deutschland).

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Der heilklimatische Kurort Lindenfels, der sich in der Eigenwerbung auch Perle des Odenwalds nennt, ist unter vielen Dörfern das einzige Städtchen im südhessischen Vorderen Odenwald. Der Stadtkern liegt auf der Sattelhöhe zwischen dem rund 400 Meter hohen Burgberg der Burg Lindenfels im Südwesten und dem bewaldeten Schenkenberg (479,6 m) im Nordosten und ist eingebettet in eine waldreiche Berglandschaft. Bei Seidenbuch im Südwesten des Stadtgebiets erhebt sich der 576 Meter hohe Krehberg als markanter Odenwaldgipfel und im Norden liegt an der Stadtgrenze oberhalb von Winterkasten die Neunkircher Höhe, mit 605 Meter der höchste Gipfel im Vorderen Odenwald. Mit Ausnahme von Winterkasten, das an einem Quellbach der Gersprenz liegt, liegen alle anderen Stadtteile im Talsystem der Weschnitz, die das Stadtgebiet nach Süden entwässert.

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Lindenfels grenzt im Norden an die Gemeinden Modautal und Fischbachtal (beide Landkreis Darmstadt-Dieburg), im Nordosten an die Gemeinde Fränkisch-Crumbach, im Osten an die Gemeinde Reichelsheim (beide Odenwaldkreis), im Süden an die Gemeinde Fürth, sowie im Westen an die Gemeinde Lautertal.

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Zu Lindenfels gehören die Stadtteile Eulsbach, Glattbach, Kolmbach, Schlierbach, Seidenbuch, Winkel und Winterkasten.[2] Der Weiler Faustenbach gehört teilweise ebenfalls zum Lindenfels, der restliche Teil gehört zum Ortsteil Ellenbach der Stadt Fürth. Auf dem Lindenfelser Anteil befinden sich zwei Anwesen. Diese sind bereits seit historischer Zeit im Besitz der Burg bzw. Stadt Lindenfels.

Geschichte[Bearbeiten]

Anfänge bis 18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Im Jahr 1123 wurde Lindenfels in der Chronik des Klosters Lorsch erstmals urkundlich erwähnt. Die Burg von Lindenfels findet sich bereits als Schlierburg bzw. Slirburc (eine alte Form von Schlierbach) zwischen 1077 und 1088 in dieser Chronik. 1123 wurde die Burg das erste Mal als Burg Lindenfels bezeichnet. Graf Berthold d. J. nannte sich „Graf von Lindenfels“. Im 12. und 13. Jahrhundert wechselten die Besitzer mehrfach. Darunter unter anderem die Staufer und Welfen. 1277 kaufte Pfalzgraf Ludwig II. die Burg und den zugehörigen Ort. Seitdem gehörte der Ort nahezu 600 Jahre lang zur Kurpfalz und war Sitz eines Oberamtes.
1336 verlieh Kaiser Ludwig IV. auf dem Reichstag in Frankfurt Lindenfels die Stadt- und Marktrechte. Dadurch erwuchsen Lindenfels Freiheiten und Vergünstigung, wie die Befreiung der Bürger von Frondiensten und später von Bede und Schatzungen. Angelockt durch diese Vergünstigungen ließen sich viele Handwerker in der Stadt nieder.
Die Burg Lindenfels überstand den Dreißigjährigen Krieg weitgehend unbeschadet, sie verlor aber mit dem ausgehenden 15. Jahrhundert stark an Bedeutung. 1728 zwangen leere Kassen die Pfälzer Verwaltung den Bergfried abzureißen und da Material zu verkaufen. 1779 wurden weitere Teile der Burg abgerissen.

In den Anfängen der Reformation sympathisierten die pfälzischen Herrscher offen mit dem lutherischen Glauben, aber erst unter Ottheinrich (Kurfürst von 1556 bis 1559) erfolgte der offizielle Übergang zur lutherischen Lehre. In Lindenfels wurde am 3. Januar 1544 der erste protestantische Gottesdienst in der „heiligen Geistkirche“ gehalten.[3] 1563 zerstörte ein großer Brand etliche Häuser in Lindenfels, ein Teil des Baumaterials für den Wiederaufbau wurde von der verfallenden Kapelle in Lichtenklingen herangeschafft.

1618 brach dann der Dreißigjähriger Krieg aus, in dem die böhmischen Rebellen gegen Kaiser Rudolf II., Friedrich V. von der Pfalz, das Oberhaupt der Protestantischen Union, und den Herzog von Savoyen Karl Emanuel I. für sich gewinnen konnten. Letztgenannter finanzierte die Armee unter Peter Ernst II. von Mansfeld zur Unterstützung Böhmens, welcher auch in den protestantischen Gebieten der Pfalz und Hessens große Verwüstungen anrichtete. Unter Beteiligung aller europäischen Großmächte ging es letztlich um die Hegemonie im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation und in Europa. Als der Krieg endlich 1648 mit dem Friedenskongress von Münster und Osnabrück endete, waren durch Kriegshandlung, Krankheit und Hungersnot weite Teile des Landes verwüstet und die Kurpfalz hatte, als eines der am schwersten betroffenen Gebiete, annähernd die Hälfte der Bevölkerung verloren. Insbesondere an der Bergstraße waren weite Gebiete außerhalb der befestigten Städte vollständig entvölkert. Nach dem verheerenden Krieg betrieb die Kurpfalz auf ihrem Gebiet eine durch religiöse Toleranz geprägte Wiederansiedlungspolitik. Doch die in der unruhigen Folgezeit ausbrechenden Kriege wie der Pfälzische Erbfolgekrieg (1688–1697) und der Spanische Erbfolgekrieg (1701–1714) machte viele der Bemühungen wieder zunichte und Zehntausende Pfälzer emigrierten u.a. nach Nordamerika und Preußen.
Wie sehr Lindenfels unter dem Dreißigjährigen Krieg zu leiden hatte, zeigt eine Meldung der Bürgerschaft an den Kurfürsten kurz nach dem Friedensschluss, dass vor dem Krieg 50 bis 60 Bürger in Lindenfels gelebt hätten, jetzt es aber nur noch 10 seien. Noch 1732 zählte der Ort nur 82 Einwohner. Auch von den nachfolgenden Konflikten war Lindenfels betroffen und verzeichnete hohe Schäden an Gut und Vieh, sowie erpresster Geldzahlungen.[4]

Auch in religiöser Hinsicht war die Zeit nach dem Dreißigjährigen Krieg von großer Unruhe geprägt. 1685 starb die reformierte Linie Pfalz-Simmern aus und die katholischen Vettern der Linie Pfalz-Neuburg traten mit Kurfürst Philipp Wilhelm die Regierung in der Kurpfalz an. Dieser ordnete die Gleichstellung des katholischen Glaubens, in der mehrheitlich evangelischen bevölkerten Pfalz, an. Schon während des Pfälzischen Erbfolgekriegs hatte Frankreich versucht in den eroberten Gebieten die Gegenreformation voran zu treiben, und etliche katholische Pfarreien gegründet. Der Krieg endete 1697 mit dem Frieden von Rijswijk, der die Stellung des zu diesem Zeitpunkt regierenden katholischen Kurfürsten Johann Wilhelm stärkte. Dies führte am 26. Oktober 1698 zum Erlass des Simultaneum. Danach waren die Katholiken berechtigt alle reformierten Einrichtungen wie Kirchen, Schulen und Friedhöfe mitzunutzen, während dies umgekehrt nicht erlaubt wurde. Weiterhin wurde die bis dahin selbständige reformierte Kirchenverwaltung dem Landesherren unterstellt. Erst auf betreiben Preußens kam es 1705 zur sogenannten Pfälzische Kirchenteilung in der das Simultanum rückgängig gemacht wurde und die Kirchen im Land wurden mitsamt Pfarrhäusern und Schulen zwischen den Reformierten und den Katholiken im Verhältnis fünf zu zwei aufgeteilt. Sonderregelungen gab es für die drei Hauptstädte Heidelberg, Mannheim und Frankenthal sowie die Oberamtsstädte Alzey, Kaiserslautern, Oppenheim, Bacharach und Weinheim. In den Städten mit zwei Kirchen sollte die eine den Protestanten und die andere den Katholiken zufallen; in den anderen, wo nur eine Kirche bestand, der Chor vom Langhaus durch eine Mauer geschieden, und jener den Katholiken, dieses den Protestanten eingeräumt werden. Den Lutheranern wurden nur jene Kirchen zugestanden, die sie im Jahr 1624 besaßen oder danach gebaut hatten.

19. Jahrhundert bis heute[Bearbeiten]

Blick auf Lindenfels im Jahr 1908

Während der kurpfälzischen Zeit gehörte Lindenfels zum Amt und späteren Oberamt Lindenfels. Das ausgehende 18. und beginnende 19. Jahrhundert brachte Europa weitreichende Änderungen. Als Folge der Napoleonischen Kriege wurde das Heilige Römische Reich (Deutscher Nation) durch den Reichsdeputationshauptschluss von 1803, der die Bestimmungen des Frieden zu Luneville umsetzte, neu geordnet. Die Kurpfalz wurde aufgelöst und die bisherige Oberamtsstadt Lindenfels kam zu Hessen, wo sie dem in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt gelegenen „Fürstentum Starkenburg“ zugeordnet und als hessische Amtsvogtei weitergeführt wurde.

Mit der Niederlegung der Reichskrone am 6. August 1806 hörte das Römische Reich endgültig auf zu bestehen. Auf Druck Napoleons entstand im gleichen Jahr das Großherzogtum Hessen als Mitglied des Rheinbundes, in dem die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufging und zum dem die Amtsvogtei Lindenfels jetzt gehörte. Der Wiener Kongress, der nach der endgültigen Niederlage Napoleons 1814/1815 tagte, regelte auch die territorialen Verhältnisse in Hessen. Daraufhin wurden 1816 im Großherzogtum Provinzen gebildet. Die unter Napoleon zustande gekommene Gebietsneuordnung wurden für das „Fürstentum Starkenburg“ beibehalten und dieses in „Provinz Starkenburg“ umbenannt.

1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen des Großherzogtum Hessen aufgelöst und Landratsbezirke eingeführt, wobei Lindenfels einen eigenen Landratsbezirk erhält.

Das Großherzogtum Hessen war von 1815 bis 1866 ein Mitgliedstaat des Deutschen Bundes und danach ein Bundesstaat des Deutschen Reiches. Es bestand bis 1919. Nach dem Ersten Weltkrieg wurde das Großherzogtum zum republikanisch verfassten Volksstaat Hessen. Nach Ende des Zweiten Weltkriegs, 1945, wurde das Gebiet des heutigen Hessen Teil der Amerikanischen Besatzungszone. Das Bundesland Hessen in seinen heutigen Grenzen entstand schließlich durch Weisung der amerikanischen Militärverwaltung.

Sehr vorteilhaft für die Entwicklung von Lindenfels und seine Hartsteinindustrie war die 1840 erbaute Staatsstraße von Worms über Bensheim, durch das Lautertal nach Lindenfels und weiter bis Michelstadt. Sie erhielt den auf die Nibelungensage hinweisenden Namen „Nibelungenstraße“. Eine Zählung vom 3. Dezember 1858 ergibt für Lindenfels 111 Häuser und 826 Einwohner, davon waren 546 Protestanten und 280 Katholiken.[5]

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs richtete die amerikanische Militärverwaltung zur Unterbringung jüdischer, so genannter Displaced Persons (DP)ein DP-Lager ein. Das Lager wurde im November 1948 aufgelöst.[6]

Das Prädikat „heilklimatischer Kurort“ wurde Lindenfels im Jahr 1969 verliehen.

Historische Beschreibungen[Bearbeiten]

Im Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine findet 1786 sich über die Stadt Lindenfels [7]:
»Im J. 1784 fanden sich in dem Städtlein 84 Familien, 378 Seelen; 2 Kirchen, 2 Pfarr- 1 Schul- und 54 bürgerliche Häuser, nebst 1 Mühle. Die Gemarkung enthält 148 M. Aecker, 43 M. Wiesen, 10 M. Gärten, 14M. Weide, und 70M. Wald. Von den Waldbezirken gehören 40 M. der Gemeinde, 26 M. der Kurfürstlichen Hofkammer; das sogenannte Jordanswäldchen von 2 M. den Ulnerischen Erben, und das Kemspachswäldlein von etwa 2 und ein halb Morgen dem Freiherrn von Brettlach.
Die Kirche in dem Städtlein Lindenfels war Vormals ein Filial der Pfarrei Fürth im Mainzischen. Dazu gehörten zwo Pfründen, die eine zu U. L. Fr. („Unserer Lieben Frau“), die andere zu St. Martin, welche Ruprecht I. Kurf., im J. l37l gestiftet hat, indem er 50 Pfund Häller ewiger Gülte Speirer ober Worser Währung jährlich zu jedem der beiden Altäre vermacht hat. Bei der Kirchentheilung viel jene Kirche den Reformirten zu, welche daraus eine Pfarrei gemacht, solche mit einem eigenen Prediger bestellet, und diesem auch die Filialkirche zu Schlierbach übertragen haben. Sie stehet unter der Weinheimer Inspektion. Auf der Burg befindet sich eine Kapelle des H. Michaels, deren sich die Katholischen anfänglich bedienet haben. Sie erbaueten aber im J. 1728 auch eine eigene Kirche, und machten solche zu einer Pfarrei des ganzen Thal- und Neuen Zent. Der Pfarrer gehöret unter das Landkapitel von Weinheim; wohin die Lutherischen sowohl in der Stadt, als in den meisten Orten des Oberamts eingepfarret sind.
Am großen Zehnten beziehet die Kurfürstliche Hofkammer zwei Drittel, und die geistliche Verwaltung Namens des Stiftes zum heiligen Geist in Heidelberg das übrige.
An Freigütern besizet besagte Hofkammer das sogenannte Schloßgut von 71 Morgen. Sodann sind der Freiherr von Belderbusch und der Freiherr von Brettlach mit einer geringen Anzahl Morgen Landes dahier begütert. Vormals waren drei Höfe in der Gemarkung, wovon einer den Junkern Knebel, der andere den Ulnern, und der dritte den von Rodenstein zuständig gewesen.
Das Stadtgericht, mit einem Stadtschultheisen und vier Rathsverwandten bestellet, führet in seinem Siegel das Pfalzbaierische quadrirte Wappen mit einem darauf stehenden Lindenbaum.«

Die Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen berichtet 1829 über Lindenfels[8]:
»Lindenfels (L. Bez gl. N.) Stadt; liegt 6 St. südöstlich von Darmstadt auf dem westlichen Abhange eines Bergs, auf welchem sich die Ruinen der Burg Lindenfels befinden. Die Stadt hat 99 Häuser und 880 Einw., unter welchen sich 61 Lutheraner, 365 Katholiken, 453 Reformirte und 1 Jude befinden, und ist der Sitz des Landraths und des Rentamts. Man findet hier 1 reform. und 1 kath. Kirche, von welchen die erstere neu und den 4. Sept. 1825 eingeweiht worden ist. Hier werden jährlich 5 Märkte gehalten. - Die Gegend kam unter den fränkischen Königen an das Kloster Lorsch welches sie wieder zu Lehen gab. Zuerst kommt 1123 ein Graf Berthold von Lindenfels als Lorscher Vogt vor, nach dessen kinderlosen Absterben kam Lindenfels an die Nachkommen seiner ältesten Schwester und durch diese an den Pfalzgrafen Conrad von Hohenstaufen, Kaisers Friedrich I. Bruder. Mit dieses Pfalzgrafen einziger Tochter, Agnes, erheurathete es der Herzog Heinrich von Sachsen der es um 1211 bewohnte. Durch dessen Tochter Irmgard kam das Schloß durch Heurath an Herrmann Markgrafen von Baden dessen 3 Söhne es 1277 um 2300 Mark löthigen Silbers an den Pfalzgrafen Ludwig II. verkauften. Dieser Kauf veranlaßte große Streitigkeiten zwischen Mainz und der Pfalz, indem Mainz indessen das Kloster Lorsch bekommen, und wegen des Lehens noch Ansprüche an Lindenfels machte. Diese Streitigkeit wurde aber 1308 gütlich beigelegt. Im Jahr 1314 verpfändete Pfalzgraf Ludwig aus Baiern Lindenfels an Erzbischof Peter von Mainz. Endlich wurde 1329 den Pfalzgrafen durch den Vertrag von Pavia die Burg auf ewige Zeiten eingeräumt. Der Stadt Lindenfels wird zuerst im 14. Jahrhundert erwähnt. König Ludwig ertheilte ihr 1336 städtische Freiheit, einen Wochenmarkt und 2 Jahrmärkte, welche letztere in der Folge, noch um zwei vermehrt wurden. Die Burg, welche nie zerstört worden ist, war 1784 noch in bewohnbaren Stande, verfiel aber nach und nach. Die Kirche, ehemals ein Filial von Fürth, wurde 1564 zur Pfarrkirche erhoben und fiel bei der Trennung 1705, den Reformirten zu. Auf der Burg befand sich eine Kapelle, welcher sich die Katholiken anfänglich bedienten, bis sie sich 1728 eine neue Kirche erbauten. Die Stadt, die einem pfälzischen Oberamt den Namen gab, so wie die Burg, von welcher man eine wunderschöne Aussicht in das Weschnitzthal hat, kam 1802 von Churpfalz an Hessen.«

Verwaltung und Gerichte[Bearbeiten]

In kurpfälzischer Zeit war Lindenfels Amtsstadt und später Oberamtsstadt. Als Lindenfels 1803 zu Hessen kam, wurde das Oberamt vorerst als hessische Amtsvogtei weitergeführt. Es gehörte ab 1803 zum „Fürstentum Starkenburg“ in der Landgrafschaft Hessen-Darmstadt und ab 1806 zum Großherzogtum Hessen in dem die Landgrafschaft Hessen-Darmstadt aufging. Nach der endgültigen Niederlage Napoleons regelte der Wiener Kongress 1814/15 auch die territorialen Verhältnisse für Hessen, daraufhin wurden 1816 im Großherzogtum Provinzen gebildet. Dabei wurde das vorher als „Fürstentum Starkenburg“ bezeichnete Gebiet, das aus den südlich des Mains gelegenen alten Hessischen und den ab 1803 hinzugekommenen rechtsrheinigen Territorien bestand, in „Provinz Starkenburg“ umbenannt. Danach wechselten die zuständigen Verwaltungseinheiten mehrfach infolge von Verwaltungsreformen.

1821 wurden im Rahmen einer umfassenden Verwaltungsreform die Amtsvogteien in den Provinzen Starkenburg und Oberhessen des Großherzogtum Hessen aufgelöst und Landratsbezirke eingeführt. Der Stadt Lindenfels wurde in diesem Zuge ein eigener Landratsbezirk zugesprochen. Im Rahmen dieser Reform wurden auch Landgerichte geschaffen, die jetzt unabhängig von der Verwaltung waren. Die Landgerichtsbezirke entsprachen in ihrem Umfang den Landratsbezirken und für den Landratsbezirk Lindenfels war das Landgericht Fürth als Gericht erster Instanz zuständig. Der Gerichtssitz wurde bewusst vom Landratssitz getrennt, um die Unabhängigkeit der Justiz zu unterstreichen.

1832 werden die Gebietseinheiten weiter vergrößert und Kreise geschaffen. Nach der am 20. August 1832 bekanntgegebenen Neugliederung sollte es in Süd-Starkenburg künftig nur noch zwei Kreise geben: Bensheim und Lindenfels. Der Landratsbezirk von Heppenheim sollte in den Kreis Bensheim fallen. Noch vor dem Inkrafttreten der Verordnung zum 15. Oktober 1832 wurde diese aber dahingehend revidiert, dass statt des Kreises Lindenfels, der Kreis Heppenheim als zweiter Kreis gebildet wurde, zu dem dann Lindenfels gehörte. 1842 wurde das Steuersystem im Großherzogtum reformiert und der Zehnte und die Grundrenten (Einnahmen aus Grundbesitz) wurden durch ein Steuersystem ersetzt, wie es in den Grundzügen heute noch existiert.

Infolge der Märzrevolution 1848 wurden in den Provinzen die Kreise und die Landratsbezirke des Großherzogtums mit Datum vom 31. Juli 1848 abgeschafft und durch „Regierungsbezirke“ ersetzt. Die bisherigen Kreise Bensheim und Heppenheim wurden dabei zum Regierungsbezirk Heppenheim vereinigt. Bereits vier Jahre später, im Laufe der Reaktionsära, kehrte man aber zur Einteilung in Kreise zurück und Lindenfels wurde Sitz des neu geschaffenen Kreises Lindenfels.

Bei einer weiteren Verwaltungsreform die am 12. Juli 1874 in Kraft trat, wurden die Kreise Lindenfels und Wimpfen aufgelöst und Lindenfels kam zum Kreis Bensheim.[9]

Die hessischen Provinzen Starkenburg, Rheinhessen und Oberhessen wurden 1937 nach der 1936 erfolgten Auflösung der Provinzial- und Kreistage aufgehoben. Zum 1. November 1938 tritt dann eine umfassende Gebietsreform auf Kreisebene in Kraft. In der ehemaligen Provinz Starkenburg war der Kreis Bensheim besonders betroffen, da er aufgelöst und zum größten Teil dem Kreis Heppenheim zugeschlagen wurde. Der Kreis Heppenheim übernahm auch die Rechtsnachfolge des Kreises Bensheim und erhielt den neuen Namen Landkreis Bergstraße.[10]

Die Gerichtsbarkeit lag in Lindenfels seit der Stadtrechtsverleihung 1336 weitgehend beim Rat der Stadt. Es gab aber für bestimmte Fälle noch das Appellationsgericht in Heidelberg. Mit Bildung der Landgerichte im Großherzogtum Hessen wird das Landgericht Fürth für Lindenfels das Gericht erster Instanz.

Anlässlich der Einführung des Gerichtsverfassungsgesetzes mit Wirkung vom 1. Oktober 1879, infolgedessen die bisherigen großherzoglich hessischen Landgerichte durch Amtsgerichte an gleicher Stelle ersetzt wurden, während die neu geschaffenen Landgerichte nun als Obergerichte fungierten, kam es zur Umbenennung in Amtsgericht Fürth und Zuteilung zum Bezirk des Landgerichts Darmstadt[11].

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Im Zuge der Gebietsreform in Hessen wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Eulsbach, Glattbach, Schlierbach, Winkel (am 31. Dezember 1970), Winterkasten und der Ortsteil Kolmbach der Gemeinde Gadernheim (am 31. Dezember 1971) sowie Seidenbuch (am 1. August 1972) in die Stadt Lindenfels eingegliedert.[12]

Für diese sieben früheren Gemeinden wurden Ortsbezirke mit Ortsbeirat und Ortsvorsteher errichtet.[13]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Die folgenden Einwohnerzahlen sind dokumentiert[10]:

  • 1732: 0082 Einwohner
  • 1784: 0378 Einwohner
  • 1829: 880 Einwohner
  • 1939: 1382 Einwohner
  • 1961: 1947 Einwohner
  • 1970: 2853 Einwohner
Lindenfels: Einwohnerzahlen von 1834 bis 1961
Jahr     Einwohner
1834
  
899
1840
  
948
1846
  
917
1852
  
985
1858
  
826
1864
  
855
1871
  
906
1875
  
935
1885
  
1.011
1895
  
1.276
1905
  
1.600
1910
  
1.519
1925
  
1.428
1939
  
1.382
1946
  
2.051
1950
  
1.968
1956
  
1.947
1961
  
2.108
Datenquelle: Histo­risches Ge­mein­de­ver­zeich­nis für Hessen: Die Be­völ­ke­rung der Ge­mei­nden 1834 bis 1967. Wies­baden: Hes­sisches Statis­tisches Lan­des­amt, 1968.

Politik[Bearbeiten]

Stadtverordnetenversammlung[Bearbeiten]

Die Kommunalwahl 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[14]

Kommunalwahl 2011
 %
50
40
30
20
10
0
42,4 %
36,6 %
17,2 %
3,7 %
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2006
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  -2
  -4
  -6
-4,5 %p
-1,7 %p
+8,5 %p
-2,5 %p
Parteien und Wählergemeinschaften %
2011
Sitze
2011
%
2006
Sitze
2006
%
2001
Sitze
2001
LWG/CDU Lindenfelser Wählergemeinschaft/Christlich Demokratische Union Deutschlands 42,4 13 46,9 14 49,3 15
SPD Sozialdemokratische Partei Deutschlands 36,6 12 38,3 12 37,3 12
GRÜNE Bündnis 90/Die Grünen 17,2 5 8,7 3 8,1 2
FDP Freie Demokratische Partei 3,7 1 6,2 2 5,3 2
Gesamt 100 31 100 31 100 31
Wahlbeteiligung in % 53,0 52,1 68,6

Bürgermeister[Bearbeiten]

Michael Helbig (SPD) wurde am 3. März 2013 zum Bürgermeister von Lindenfels gewählt. Er tritt damit die Nachfolge von Erstem Stadtrat Otto Schneider (SPD) an, der in den 14 Monaten vor Amtsantritt von Michael Helbig als Erster Stadtrat kommissarisch Oliver Hoeppner (CDU) vertrat. Oliver Hoeppner zog sich im Frühjahr 2012 plötzlich aus seinem Amt zurück und wurde auf Veranlassung des Magistrats nach längerer Krankheit zum 31. Dezember 2012 in den Ruhestand versetzt.[15]

  • 1966–1983 Adam Pfeifer (LWG)[16]
  • 1983–2001 Peter C. Woitge (CDU)[17]
  • 2001–2012 Oliver Hoeppner (LWG/CDU)
  • seit April 2013 Michael Helbig (SPD)

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: In Silber auf dreiteiligem grünen Felsen eine grüne Linde, deren Stamm mit einem schwarzen Schild überdeckt ist, darin ein rot gekrönter, rot bewehrter goldener Löwe.

Es wurde 1925 verliehen und geht zurück auf das historische Stadtsiegel. Das Wappen symbolisiert redend den Ortsnamen. Der Pfälzer Löwe erinnert an die frühere Zugehörigkeit zur Kurpfalz.[18]

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Lindenfels unterhält seit 1968 eine Städtepartnerschaft mit Moëlan-sur-Mer in Frankreich und seit 1998 mit Pawłowiczki in Polen.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Museen[Bearbeiten]

Lindenfelser Museum[Bearbeiten]

Die Museumsbestände umfassen die Sachgruppen Stadtgeschichte, Landwirtschaft, Volkskunde und Handwerk. Zu den „Lindenfelser Brauchtumstagen“ – alljährlich am ersten Oktober-Wochenende – werden Teile der Museums-Werkstätten in Betrieb genommen, ebenso die Außenanlagen „Backofen“ und „Apfelkelterei“. Ort: Burgstraße 41 (in der Zehntscheuer am Kurgarten).

Drachenmuseum Lindenfels[Bearbeiten]

Dargestellt wird, wie der Mythos vom Drachen vor Tausenden von Jahren entstanden ist und wie er sich weltweit verbreitet hat. Mit zum Museum gehört eine Ausstellung von Drachenbildern im benachbarten „Bürgerturm“, von dessen Turmplattform man einen Ausblick über Lindenfels und die Umgebung hat. Ort: Haus „Baureneck“, In der Stadt 2.

Bauwerke[Bearbeiten]

Burg, katholische und evangelische Kirche, Bürgerturm
Die Bismarck-Warte

Inmitten der Stadt liegt die Burgruine Lindenfels, die heute ein beliebtes Ausflugsziel darstellt. Von dort aus hat man einen weiten Blick über das Weschnitztal. Die Burg ist Austragungsort zahlreicher Veranstaltung (Mittelalterliches Spektakulum – Mai, Burg- und Trachtenfest – August, Klassik Open Air – August, Open Air – Juli).

Die Bismarck-Warte (einer der zahlreichen Bismarcktürme Deutschlands) befindet sich auf der Litzelröder Höhe, 452 Meter über NN. Sie wurde von 1906 bis 1907 vom Verschönerungs- und Verkehrsverein und Odenwaldklub Lindenfels errichtet. Der Turm ist 12,3 Meter hoch und uneingeschränkt für die Allgemeinheit geöffnet. 1997–1998 wurde der Turm grundlegend saniert. Durch eine Treppe im Inneren gelangt man hinauf auf die begehbare Plattform, von der aus einen sehenswerten Ausblick auf die um Lindenfels gelegenen Täler genießen kann.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind das Haus Baur de Betaz, das äußere und das innere Fürther Tor, sowie verschiedene Fachwerkhäuser und Barockbauten, welche die Fußgängerzone Richtung Burg säumen (hierzu zählen unter anderem das Rathaus und die katholische Kirche).

Im Ort findet man in der alten Zehntscheuer das „Lindenfelser Museum“. Unter dem Leitmotiv „Vom Oberamtsstädtchen der Kurpfalz zum Heilklimatischen Kurort“ werden auf vier Ebenen Sammlungen zur Stadtgeschichte, Volkskunde, Landwirtschaft, Handwerk und der Druckerei gezeigt. In einem im Jahr 2009 neu gestalteten Raum werden wechselnde Ausstellungen gezeigt

Im Frühjahr 2010 wurde im Stadtzentrum („In der Stadt“) im „Haus Baureneck“ das Deutsche Drachenmuseum eröffnet. Hier wird die Entstehung des Mythos vom Drachen, die Drachen des Ostens und des Westens und verschiedene Drachen-Literatur gezeigt. In einem Raum für die Jugend (mit Videoanlage) können sich Kinder spielend mit dem Thema Drachen beschäftigen.

In der Nähe von Lindenfels befindet sich auf dem Krehberg ein 122 Meter hoher Sendeturm der Deutschen Telekom AG für UKW und Richtfunk. Besagter Turm besteht aus einem freistehenden Stahlfachwerkunterbau, auf dem ein abgespannter Sendemast montiert ist.

Wanderwege[Bearbeiten]

Durch Lindenfels führt der Nibelungensteig, ein 124 Kilometer langer, mit dem Gütesiegel "Wanderbares Deutschland" zertifizierter Fernwanderweg, der den Odenwald von Westen nach Osten komplett durchzieht. Ebenfalls führt der 172 Kilometer lange Main-Stromberg-Weg, der in Frankfurt am Main beginnt und in Sternenfels auf dem Höhenzug des Stromberges endet, durch Lindenfels.

Veranstaltungen[Bearbeiten]

Burgbeleuchtung zum Burgfest

Zu den bedeutendsten, jährlich stattfindenden Veranstaltungen gehören:

  • das traditionelle Burg- und Trachtenfest am 1. Augustwochenende. Mit Feuerwerk, Festzug und Volksfest auf der Burg.
  • das Mittelalterliche Spektakulum im Mai (ab 2011 nur noch alle zwei Jahre) mit Ritterspielen.
  • das Klassik Open Air – seit 2003 am 3. Wochenende (Samstag) auf Burg Lindenfels.
  • die Brauchtumstage im Oktober, an denen althergebrachte Odenwälder Bräuche und Handwerkskunst präsentiert werden.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Medien[Bearbeiten]

Über das Lokalgeschehen berichten das Starkenburger Echo und der Bergsträßer Anzeiger.

Bildung[Bearbeiten]

Kindertagesstätten befinden sich in Lindenfels und in Winterkasten. Eine Grundschule gibt es in Lindenfels. Die Gemeinde betreibt eine Bücherei.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch Lindenfels führt die 1840 als Staatsstraße von Worms nach Michelstadt gebaute Bundesstraße 47. Sie ist heute auch als Nibelungenstraße bekannt.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Christoph Friedrich Moritz Ludwig Marchand: Lindenfels. Ein Beitrag zur Ortsgeschichte des Großherzogthums Hessen. Darmstadt, 1858 (online bei google books)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lindenfels – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikisource: Lindenfels – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bevölkerung der hessischen Gemeinden (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Zahlen, Daten, Fakten der Stadt Lindenfels
  3. C. F. M. L. Marchand, Seite 48
  4. C. F. M. L. Marchand, Seite 93ff
  5. C. F. M. L. Marchand, Seite 113
  6. DP-Lager auf ushmm.org, abgerufen am 9. Januar 2014
  7. Johann Goswin Widder: Versuch einer vollständigen Geographisch-Historischen Beschreibung der Kurfürstl. Pfalz am Rheine. Band 1, Leipzig 1786–1788. Seite 487ff (online bei Hathi Trust, digital library)
  8. Georg W. Weber: Statistisch-topographisch-historische Beschreibung des Großherzogthums Hessen: Provinz Starkenburg. Band 1, Oktober 1829, Seite 141ff (online bei google books)
  9. Martin Kukowski: Hessisches Staatsarchiv Darmstadt: Überlieferung aus dem ehemaligen Grossherzogtum und dem Volksstaat Hessen. Band 3, K.G. Saur, 1998, ISBN 3-598-23252-7
  10. a b „Lindenfels, Landkreis Bergstraße“. Historisches Ortslexikon für Hessen. In: Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS). Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde (HLGL), abgerufen am 9. Januar 2014.
  11. Verordnung zur Ausführung des Deutschen Gerichtsverfassungsgesetzes und des Einführungsgesetzes zum Gerichtsverfassungsgesetze vom 14. Mai 1879 (Hess. Reg.Bl. S. 197–211)
  12. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 212
  13. Ortsbeiräte in Lindenfels nach der Kommunalwahl 2011 (PDF; 12 kB)
  14. Hessisches Statistisches Landesamt
  15. Pers. Mitteilung Oliver Hoeppner vom 12. April 2013.
  16. Vom Polier zum Bürgermeister: Adam Pfeifer wird morgen 90, Bergsträßer Anzeiger 12. März 2011
  17. Hohe Ehre für Woitge, Bergsträßer Anzeiger 20. März 2010
  18. Stadt Lindenfels