Lindsay Cooper

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Dieser Artikel befasst sich mit der Fagott- und Sopransaxophonspielerin. Zum Bassisten siehe Lindsay L. Cooper.

Lindsay Cooper (* 3. März 1951 in Hornsey, England; † 18. September 2013[1]) war eine britische Fagott- und Sopransaxophonspielerin und Komponistin von Rockmusik, Jazz und Neuer Musik.

Leben[Bearbeiten]

Lindsay Cooper wurde für ihre Zusammenarbeit mit der Band Henry Cow zwischen 1974 und 1978 bekannt. Darüber hinaus war sie auch mit den Artrockgruppen National Health und News from Babel aktiv. 1978 war sie eine der Mitbegründerinnen der Feminist Improvising Group. Sie schrieb Filmmusik, u. a. für Filme der Filmemacherin Sally Potter, und den Zyklus Oh Moscow, der 1987 live in zahlreichen Ländern aufgeführt wurde. Sie hat eine Anzahl von Soloalben aufgenommen, von denen Rags (1980), The Gold Diggers (1983) und Music For Other Occasions (1986) zu den bekanntesten zählen. Ihre unkonventionelle, zum Teil elektrisch verstärkte Spielweise auf dem Fagott, die u. a. Heiner Goebbels begeisterte, erschloss dem Einsatz dieses Instruments interessante Möglichkeiten.

Bei ihr wurde 1991 Multiple Sklerose diagnostiziert; 1998 führte die Krankheit dazu, dass sie nicht mehr auftreten konnte. In den letzten Jahren hat sie vor allem durch Kompositionen – u. a. für das kalifornische Rova Saxophone Quartet – auf sich aufmerksam machen können.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Todesnachricht