Lindsey Jacobellis

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Lindsey Jacobellis Snowboard
Lindsey Jacobellis (2010)
Nation Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Vereinigte Staaten
Geburtstag 19. August 1985
Geburtsort Danbury
Karriere
Disziplin Snowboardcross, Halfpipe
Status aktiv
Medaillenspiegel
Olympische Spiele 0 × Gold 1 × Silber 0 × Bronze
WM-Medaillen 4 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Juniorenweltmeisterschaften 2 × Gold 0 × Silber 0 × Bronze
Olympische Ringe Olympische Winterspiele
Silber 2006 Turin Snowboardcross
FIS Snowboard-Weltmeisterschaften
Gold 2005 Whistler Snowboardcross
Gold 2007 Arosa Snowboardcross
Gold 2011 La Molina Snowboardcross
Gold 2015 Kreischberg Snowboardcross
FIS Snowboard-Juniorenweltmeisterschaften
Gold 2002 Rovaniemi Snowboardcross
Gold 2003 Prato Nevoso Halfpipe
Platzierungen
FIS-Logo Weltcup
 Debüt im Weltcup 13. September 2003
 Weltcupsiege 27
 Gesamtweltcup 2. (2003/04, 2007/08, 2008/09)
 Snowboardcross-Weltcup 1. (2006/07, 2008/09)
 Halfpipe-Weltcup 9. (2003/04)
 Podiumsplatzierungen 1. 2. 3.
 Snowboardcross 26 5 4
 Halfpipe 1 3 1
letzte Änderung: 16. Januar 2015

Lindsey Jacobellis (* 19. August 1985 in Danbury, Connecticut) ist eine US-amerikanische Snowboarderin.

Bei den Olympischen Winterspielen 2006 vergab sie ihre „sichere“ Goldmedaille im Snowboardcross-Wettbewerb. Da sie im Finallauf einen großen Vorsprung zu den anderen Fahrerinnen hatte, versuchte sie beim letzten Sprung einen „Grab“, stürzte aber bei diesem Griff an das Snowboard. Der Schweizerin Tanja Frieden gelang es so, sie zu überholen und Jacobellis blieb die Silbermedaille. Sie begründete die Aktion kurz nach dem Rennen damit, der Griff sei zur Stabilisierung des Sprungs notwendig gewesen, da sie bereits zuvor Schwierigkeiten an dieser Stelle gehabt habe. Anschließend gab sie in einem Interview jedoch zu, dass der Griff, der von der Fachwelt als reine „Showaktion“ eingestuft wurde, unnötig gewesen sei. Ein Jahr später konnte sie sich aber revanchieren und wurde, wie zwei Jahre zuvor bei der Snowboard-Weltmeisterschaft 2005, Weltmeisterin an der Snowboard-Weltmeisterschaft 2007 im Boardercross. Ihre Chance zur Rehabilitation bei den Olympischen Winterspielen 2010 in Vancouver verpasste sie, indem sie im Halbfinale gegen ein Tor fuhr. Sie beendete den Wettbewerb als Fünfte. Bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sochi wurde sie Siebte. Bei der Snowboardcross-Weltmeisterschaft 2015 in Kreischberg wurde sie erneut Weltmeisterin.[1]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. World Snowboard Championships - Ladies' Snowboardcross, FIS, 16. Januar 2015