Linkenbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Neuwied | |
| Verbandsgemeinde: | Puderbach | |
| Höhe: | 340 m ü. NN | |
| Fläche: | 5,43 km² | |
| Einwohner: |
479 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 88 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 56317 | |
| Vorwahl: | 02684 | |
| Kfz-Kennzeichen: | NR | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 1 38 040 | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Hauptstraße 13 56305 Puderbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Achim Hoffmann | |
| Lage der Ortsgemeinde Linkenbach im Landkreis Neuwied | ||
Linkenbach ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Neuwied in Rheinland-Pfalz (Deutschland). Sie ist Mitglied der Verbandsgemeinde Puderbach mit Sitz in der gleichnamigen Ortsgemeinde.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie
Die Westerwald-Gemeinde Linkenbach liegt zwischen den Kreisstädten Neuwied und Altenkirchen (Westerwald). Das bergige Gemeindegebiet (bis 401 m ü. NN) liegt im Märkerwald im nordöstlichen Teil des Naturparkes Rhein-Westerwald.
[Bearbeiten] Gemeindeflächennutzung
| Waldfläche | 54,9 % |
| Landwirtschaftsfläche | 31,1 % |
| Siedlungs- und Verkehrsfläche | 13,6 % |
| Wasserfläche | 0,3 % |
| Sonstige Flächen | 0,1 % |
(Stand: 31. Dezember 2006 – Quelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz)
[Bearbeiten] Geschichte
Linkenbach wurde 1346 erstmals urkundlich erwähnt.
Mit dem Grafen zu Wied (ab 1784 Fürst) wurde in den Jahren 1716 bis 1793 ein jahrzehntelanger Streit um das Besitzrecht an dem Wald im Kirchspiel Urbach geführt. In einem Vergleich wurde den Einwohnern des Kirchspiels und damit anteilmäßig auch den Linkenbachern die Rechte an dem heutigen Märkerwald übertragen.
Mitte des 18. Jahrhunderts wird von einer Heilquelle in der Gemarkung Linkenbach berichtet. Diese befand sich im Walddistrikt „Hermannsborn“ und ist heute versiegt. Der Brunnen muss ein begehrtes Heilwasser gespendet haben, denn er wurde Tag und Nacht von Soldaten der Grafschaft Wied bewacht. Die Abgabe des Wassers erfolgte unter der Aufsicht der Soldaten, die auch die für das Wasser zu zahlenden Gebühren einkassierten. Hierzu wurde von der gräflich-wiedischen Verwaltung in Dierdorf am 7. März 1786 eine „Instruction und Ordre“ an den „bey dem Heylbrunnen ohnweit Linkenbach auf Commando stehenden Unter-Officier“ erlassen. So wurde z. B. verboten, dass „bey dem Brunnen Brantwein und anderes hitziges Getränk feyl gehalten wird“. Der Preis je Maaß (1 3/4 Liter) betrug 2 Stüber. Arme Leute erhielten das Wasser umsonst.
Für welche Leiden oder Gebrechen das Wasser dieses Heilbrunnens so begehrt war, ist nicht überliefert. Da in der „Instruction“ auch von „Sauerwasserkrügen“ die Rede ist, könnte es sich um einen Säuerling gehandelt haben, der bei inneren Leiden Anwendung findet.
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Linkenbach besteht aus acht Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[2]
[Bearbeiten] Wappen
Die Wappenbeschreibung lautet: Durch einen silbernen Schrägbalken geteilt, oben in Grün eine silberne Wolfsangel und unten in Rot einen silbernen Schalenbrunnen mit geteiltem Wasserstrahl.
Erläuterung: Mit der Wolfsangel (Forsthaken) wird darauf hingewiesen, dass Linkenbach Anteil an dem großen Märkerwald im Kirchspiel Urbach hat. Der Brunnen weist darauf hin, dass früher in der Gemarkung Linkenbach ein Heilbrunnen sprudelte. Das Wappen wurde rechtsgültig mit Urkunde vom 9. November 1981 nach einem Entwurf von Ernst Zeller, Raubach.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
- Weiheranlage
- Grenzbachtal
[Bearbeiten] Sonstiges
In der Gemarkung Linkenbach unterhält der Kreis Neuwied eine Mechanisch-biologische Abfallbehandlungsanlage (MBA) mit angeschlossener Deponie, zu der auch andere Landkreise ihren Abfall anliefern.
[Bearbeiten] Verkehrsanbindung
Durch den Süden des Gemeindegebietes führt die ICE-Schnellfahrstrecke Köln–Rhein/Main und die Bundesautobahn 3 (Köln–Frankfurt). Die in drei Kilometer Entfernung liegende Bundesstraße 256 (Mayen–Neuwied–Altenkirchen–Waldbröl–Bergneustadt) ist der nächste Autobahn-Zubringer (Autobahn-Anschlussstelle Neuwied).
[Bearbeiten] Weblinks
- Internetpräsenz der Ortsgemeinde Linkenbach
- Ortsgemeinde Linkenbach in der Internetpräsenz der Verbandsgemeinde Puderbach
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
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