Links (Computerspiel)

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Links: The Challenge of Golf
Links Computerspiel Logo.jpg
Studio Access Software
Publisher U.S. Gold
Erstveröffent-
lichung
31. Dezember 1990
Plattform PC (DOS), Amiga
Genre Sportspiel (Golf-Simulation)
Spielmodus Bis 8 Spieler, abwechselnd
Steuerung Maus
Systemvor-
aussetzungen
386, 2 MB RAM, SVGA
Medium unterschiedlich, anfangs 5,25" Disketten, min. 3 3,5"-HD-Disketten, CD-ROM, ab 2004 ausschließlich laden aus dem Internet (vgl. Link)
Sprache Englisch
Altersfreigabe
USK ab 0 freigegeben
Information Angaben für Links 386 Pro

Links ist eine Computer-Golf-Simulation, die ab 1991 von dem damaligen Unternehmen Access Software für den PC entwickelt wurde. Das Spiel überzeugte insbesondere durch eine Grafik mit bisher nicht gekanntem Realitätsgrad.

Grafik[Bearbeiten]

Die Grafik unterstützt SVGA, allerdings dauert der Bildschirmaufbau relativ lange, da jeder Baum einzeln geladen wird. Alle Kurse sind Original-Blaupausen von real existierenden Golfplätzen.

Die Designer des Spiels waren Vance Cook, Kevin Homer und Roger Carver.

Bildschirmauflösungen[Bearbeiten]

  • Links: 320 x 200
  • Links 386 Pro: 640 x 400 Pixel oder 640 x 480 (256 Farben)
  • Links LS: 800 x 600 (auch höher, jedoch mit Rahmen)

Steuerung[Bearbeiten]

Der Abschlag wird über die Maus gesteuert. Bei dem ersten Mausklick wird die Stärke des Abschlages festgelegt. Der zweite Mausklick entscheidet über die Zielgenauigkeit. Schnelle Reaktionen sind gefragt.

Golfplätze / Kurse[Bearbeiten]

Weitere Golfplätze musste der Spieler durch Zusatz-Disketten extra erwerben. Sie kosteten damals je 60 DM. Die Kurs-Disketten (3 1/2") funktionieren auch mit dem Spiel Microsoft Golf für Windows (basiert auf Links), allerdings in geringerer Auflösung.

Bei Links LS sind alle Kurse auf der CD gespeichert. Der Spieler muss allerdings die Original-Diskette einlegen. Durch einfaches Editieren einer Datei können aber alle Kurse ohne Disketten freigeschaltet werden.

Durch die Veröffentlichung des APCD (Arnold Palmer Course Designer) mit Links 2001 war es möglich, eigene Plätze zu kreieren. Das mitgelieferte Tool entsprach dem Entwicklertool von Microsoft.

Bis heute stehen im Internet viele Golfplätze (reale und erfundene), Animationen und Ausrüstungsgegenstände für den Golfer und noch einiges mehr zum Download zur Verfügung.

Vorgänger[Bearbeiten]

Leaderboard Golf (für den C64, 1986 von Access Software)

Versionen[Bearbeiten]

  • Links: The Challenge of Golf (1991 PC DOS, 1992 Amiga, 1994 Sega CD)
  • Links 386 Pro (1992, DOS)
  • Links LS (1998–2002, Windows CD-ROM) Vertrieb von Eidos Interactive
  • Links LS 2001 (2001, Windows)
  • Links 2003 (2002, Windows XP)
  • Links 2004 (2003, Xbox)

Links 2007 war für die XBOX360 für September 2006 geplant. Aber Take-Two hat sich dazu entschlossen, das Projekt einzustellen, kurz nachdem alle Rechte für Links von Microsoft gekauft wurden.

Ende 1995 erschien eine Simulation von dem Unternehmen Peacock mit einem richtigen Golfschläger (aus Kunststoff), der einen Sensor enthielt und statt Maus als Eingabegerät diente. Der Schläger war bis auf 65 cm ausziehbar und kostete 349,- DM.

einzelne Kurs-Disketten / CD[Bearbeiten]

  • Banff Springs (1992) – Banff Nationalpark/Alberta
  • Barton Creek (1991) – Austin/Texas
  • Bay Hill Club & - Lodge (1991) – Orlando/Florida
  • Bighorn Mountains (1994) – Palm Desert/Kalifornien (*)
  • Bountiful Golf Course (1991) – Bountiful City bei Salt Lake City/Utah
  • Castle Pines (1994) – Castle Rock/Colorado
  • Cog Hill 5 – Dubsdread (1996) – Lemont bei Chicago/Illinois (*)
  • Congressional (1997) – Washington/Washington D. C.
  • Devils Island (1995) – fiktiv: Bermudas-Inseln
  • Firestone Country Club (1991) – Akron/Ohio (*)
  • Harbour Town (1991) – Hilton Head Island/South Carolina
  • Hyatt Dorado Beach Resort (1991) – San Juan/Puerto Rico
  • Innisbrook Copperhead South (1993) – Tampa/Florida
  • Mauna Kea (Insel Hawaii, 1992) – Kamuela/Hawaii
  • Pelican Hill (1996) – Newport Beach bei Los Angeles/Kalifornien
  • Pebble Beach (1993) – Monterrey Peninsula/Kalifornien (**)
  • Pinehurst Country Club 2 (1991) – Charlotte/North Carolina (*)
  • Pinehurst Country Club 8 (1999) – Charlotte/North Carolina (*)
  • Prairie Dunes (1995) – Hutchinson/Kansas
  • Riviera (1995) – Los Angeles-Pacific Palisades/Kalifornien
  • The Belfry (1993) – Birmingham/Warwickshire
  • Torrey Pines (1991) – La Jolla/Kalifornien
  • Troon North (1991) – Scottsdale/Arizona
  • Oakland Hills Country Club (1996) – Bloomfield Hills/Michigan (*)
  • Sea Island (1997) – St. Simons Island/Georgia
  • Phoenix (1999)- Miyazaki/Japan
  • Valderrama (1997) – Sotogrande/Andalusien
  • Valhalla (1997) – Louisville/Kentucky

Die meisten dieser Kurse sind inzwischen mit höherer Auflösung und aktualisiertem Design im Internet (vgl. Link) erhältlich. Diese sind ausschließlich mit Links 2003 und Version 1.07 zu benutzen.

Für Kurse, die mit (*) gekennzeichnet sind, sind im gleichen Resort im Internet mindestens ein anderer Kurs erhältlich (etwa Firestone North/Firestone South oder Bighorn Canyons/Bighorn Mountains).

(**) Für den Course Pebble Beach gibt es im Internet ein historisches Design nach Aufzeichnungen von 1930.

Golf-Sammlungen innerhalb verschiedenen Links-Versionen und Zusatzpaketen[Bearbeiten]

Nach 1997 gab es keine einzelnen Golfkurse mehr zu kaufen. Stattdessen gab es ab 2000 mehrere Pakete, die mehrere ältere Kurse mit höherer Auflösung und auch in jedem Paket mehrere neu digitalisierte Golfkurse enthielten.

- 1997 wurden 4 Links-Kollektionen veröffentlicht, in welchen jeweils ältere digitalisierte 5 Kurse aktualisiert und mit höherer Auflösung veröffentlicht worden, aber keine neuen Kurse enthielten.

- In den Folgejahren erschienen 4 weitere Ergänzungspakete, die überarbeitete ältere Kurse und auch zusätzliche Kurse beinhalteten:

  • Links LS 2000 (10 Course Pack): 9 überarbeitete ältere Kurse mit höherer Auflösung und zusätzlich
    • Three Canyons (2000) – fiktiv: San Diego/Kalifornien
  • Expansion Pack:
    • Thanksgiving Point – Lehi/Utah
  • Expansions Pack 2:
    • Stone Canyon Club – Tucson/Arizona,
    • Trent Jones Golf Club – Los Angeles/Kalifornien
    • Ayrshire Dunes – Boston/Massachusetts
  • Championship Edition:
    • The Judge – Los Angeles/Kalifornien
    • Oakmont – Oakmont/Pennsylvania
    • Royal Melbourne – Melbourne/New South Wales

- Weitere digitalisierte Golfplätze gab es in den nachfolgenden Versionen der LINKS-Simulation:

  • Links 1997:
    • Latrobe – Latrobe bei Pittsburgh/Pennsylvania (2 Versionen für Sommer und Herbst)
    • Kapalua Village, Kapalua Plantation – Lahaina auf Maui/Hawaii
  • Links 1998:
    • Kapalua Bay – Lahaina auf Maui/Hawaii
  • Links 1999:
    • Entrada – St. George/Utah,
    • St. Andrews Old Course – Sankt Andrews/Schottland
  • Links 2000:
    • Hapuna – Kamuela/Hawaii
    • Covered Bridge – Sellersburg/Indiana
    • St. Andrews New Couse, St. Andrews Jubilee Course – Sankt Andrews/Schottland
  • Links 2001:
    • Aviara – Carlsbad/Kalifornien
    • Chateau Whistler – Vancouver/British Columbia
    • Prince Course (Princeville) – Kauai/Hawaii
    • Westfields – Virginia Beach/Virginia
    • Mesa Roja – fiktiv: Arizona
  • Links 2003:
    • Cabo del Sol – La Paz-Baja California Sur/Mexiko
    • Gleneagles – Perth/Schottland
    • Otsego – Gaylord/Michigan
    • Cambrian Ridge – Mobile/Alabama
    • Kauri Cliffs – Auckland/Neuseeland
    • Skeleton Coast – fiktiv: nicht konkret lokal zuordenbar in Afrika

Im Internet sind derzeit über 1800 Course zu laden, darunter viele bekannte reale Plätze, die regelmäßig aktualisiert werden, etwa:

  • USA:
    • Augusta National – Augusta/Georgia
    • Spyglass Hill – Peninsula Mornington/Kalifornien,
    • Santa Barbara Resort (3 Plätze) – Santa Barbara/Kalifornien
    • Doral Resort (2 Plätze) – Miami/Florida
    • Woodland CC/TPC (2 Plätze) – Houston/Texas
    • Sawgrass TPC – Ponte Vedra/Florida
    • Scottsdale TPC – Scottsdale/Arizona
    • La Quinta – Jefferson/Kalifornien
    • Key Biscayne – Miami/Florida
    • Brown Deer – Milwaukee/Wisconsin
    • Ayrshine Dunes – Boston/Massachusetts
    • Capitol Hill – Pratville/Alabama
    • Crystal Pines – Worland/Wyoming
    • Desert Canyon/Washington
    • Medinah – Merion/Illinois
    • Oklahoma – Fort Sill/Oklahoma
    • Stone Canyon – Tucson/Arizona
    • Stonebriar – Ponte Vedra/Florida
  • Kanada:
    • Stonebridge – Ottawa/Ontario
    • Northern Dunes – Hepworth bei Owen Sound/Ontario
  • Hawaii:
    • Pacific Breaks – Kaumakani auf Insel Kauai
  • Schottland:
    • Glenmuir – Edinburgh
    • Muirfield Village – Falkirk
    • St. Andrews Backward – Sankt Andrews
    • Gooseneck Bay – Inverness
    • Centenary – Perth
  • Irland:
    • Druids Glenn – Dublin
    • Roganstown – Dublin
    • Royal County Kilderry – Dingle
  • England:
    • Royal Lytham and Sankt Annes – Manchester
    • Tudor Park – Maidstone/Kent
  • Deutschland:
    • Eichenried – Bayern (Nähe München)
    • Gut Kaden (3 kombinierte 18-Bahn-Kurse: 2 mal je 9 Bahnen aus 3 Kursen) – Alveslohe bei Hamburg/Schleswig-Holstein
    • Gut Lärchenhof – bei Köln/Nordrhein-Westfalen
    • Lucia van Rheden – Hameln/Niedersachsen
  • Österreich: Enzesfeld – bei Wien/Niederösterreich
  • Vereinigte Arabische Emirate: Dubai Emirates
  • Schweden: Leaffield bei Göteborg
  • Spanien: Las Brisas – Granada/Andalusien

Weiterhin sind im Internet viele außergewöhnliche fiktive Szenarien zu finden, u. a.:

  • Devils Island 2008 (eine indianische Szenerie, die Flaggenstöcke als Marterpfahl dargestellt und ein Piratenschiff als Kulisse)
  • Rivendell (angelehnt an die legendäre Rollenspielserie „Ultima“ nebst Fantasieschloss als Kulisse)
  • Piazza Metallica (eine rekultivierte Industrielandschaft im Ruhrgebiet)
  • Niederlande: Kanaal New Course (eine fiktive niederländische Landschaft mit Windmühlen und zahlreichen Bächen)
  • Shadowlands – ein typischer Linkscourse der im schottischen Stil angelegt ist
  • Brydestone – ein Parklandcourse im schottischen Stil mit zahlreichen Bächen und großen Höhenunterschieden
  • Avalon Coast – noch ein Golfplatz im schottischen Design
  • Gooseneck Bay – an einer Steilküste im schottischen Stil mit schwierigen Hindernissen und hohem Rough
  • eine Kraterlandschaft auf dem Mond unter einer Glaskuppel („Craters of the Moon“), vgl. http://linkscorner.org/courses/index.php

Projekte[Bearbeiten]

Seit 2013 wird von der Firma „perfect parallel“ (vgl. Link) eine verbesserte Grafikengine getestet. In der Alpha-Version sind Animationen (bewegte Blätter und Gras im Wind, Wasserfälle, fließendes Wasser), 3D-Effekte (u. a. Blendeffekte im Gegenlicht), wetterbedingte Effekte (u. a. Nebel, ziehende Wolken) sowie nächtliche Bedingungen mit Flutlicht enthalten.

Die Vollversion soll ein Konvertierprogramm beinhalten um Links2001/2003-Kurse (*.crz-Format) im neuen erforderlichen Format benutzen zu können und mit einem Golfplatz-Editor ausgestattet sein.

Die Entwicklung hat derzeit das Stadium einer Alpha-Version erreicht und bereits hier ist sichtbar, dass die Hardware-Anforderungen sehr hoch sind (Empfehlung: PC mindestens 4 GB RAM und mindestens 512 MB Grafikkartenspeicher mit DirectX 9). Es kann eine Testversion heruntergeladen werden.

Weblinks[Bearbeiten]