Lintig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lintig
Lintig
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lintig hervorgehoben
53.6037305555568.87951666666674Koordinaten: 53° 36′ N, 8° 53′ O
Basisdaten
Bundesland: Niedersachsen
Landkreis: Cuxhaven
Samtgemeinde: Bederkesa
Höhe: 4 m ü. NHN
Fläche: 47,27 km²
Einwohner: 1226 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 27624
Vorwahlen: 04745, 04756, 04765
Kfz-Kennzeichen: CUX
Gemeindeschlüssel: 03 3 52 031
Gemeindegliederung: 3 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Am Markt 8
27624 Bederkesa
Webpräsenz: www.bad-bederkesa.de
Bürgermeister: Heinz-Wilhelm Boldt (CDU)
Lage der Gemeinde Lintig im Landkreis Cuxhaven
Nordsee Schleswig-Holstein Bremerhaven Landkreis Osterholz Landkreis Rotenburg (Wümme) Landkreis Stade Landkreis Wesermarsch Armstorf Bad Bederkesa Belum Beverstedt Hagen im Bremischen Bülkau Cadenberge Cappel (Niedersachsen) Cuxhaven Drangstedt Hagen im Bremischen Dorum Elmlohe Flögeln Geversdorf Hagen im Bremischen Hechthausen Hemmoor Hollnseth Ihlienworth Köhlen Köhlen Kührstedt Lamstedt Lamstedt Langen (bei Bremerhaven) Lintig Loxstedt Midlum (Land Wursten) Misselwarden Mittelstenahe Mulsum (Land Wursten) Neuenkirchen (Land Hadeln) Neuhaus (Oste) Nordholz Nordleda Oberndorf (Oste) Odisheim Osten (Oste) Osterbruch Otterndorf Padingbüttel Ringstedt Hagen im Bremischen Schiffdorf Steinau (Niedersachsen) Stinstedt Stinstedt Hagen im Bremischen Wanna Wingst Wremen Hagen im BremischenKarte
Über dieses Bild

Lintig ist eine niedersächsische Gemeinde im Landkreis Cuxhaven südöstlich des Bederkesaer Sees.

Geografie[Bearbeiten]

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die Gemeinde Lintig besteht aus den Orten Lintig, Meckelstedt und Großenhain. Sie ist eine Mitgliedsgemeinde der Samtgemeinde Bederkesa in Bad Bederkesa.

Geschichte[Bearbeiten]

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. März 1974 wurden die Gemeinden Großenhain und Meckelstedt eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1961 1970 1987 1992 1997 2002 2007 2008 2009 2010 2011
Einwohner 1354 1290 1290 1323 1367 1377 1313 1292 1280 1262 1266

(1961 am 6. Juni, 1970 am 27. Mai, jeweils Volkszählungsergebnisse einschließlich Großenhain und Meckelstedt[2]; ab 1987 jeweils am 31. Dezember[3])

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Seit der Kommunalwahl 2006 setzt sich der Gemeinderat wie folgt zusammen:

  • CDU: 8 Ratsmitglieder
  • SPD: 2 Ratsmitglieder
  • Grüne : 1 Ratsmitglied

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen Lintigs zeigt vorne auf rotem Grund einen silbernen Kranichsflügel, der dem Wappen der Familie von der Lieth entstammt. Hinten auf silbernem Grund ist ein roter Stadtschlüssel abgebildet, der dem Wappen Bremens entnommen ist und für die frühere Zugehörigkeit zum Erzbistum Bremen steht. Die Farbhaltung in Rot und Silber entspricht der der Familie von Lieth, wie auch der Bremens.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Luftbild der Holländermühle in Lintig
Schleuse in Lintig

In der Liste der Baudenkmale in Lintig stehen die in der Denkmalliste des Landeskreises Cuxhaven eingetragenen Baudenkmale.

Bauwerke[Bearbeiten]

  • In Lintig besteht eine gut erhaltene und restaurierte Galerie-Holländerwindmühle von 1872, die heute mit mehreren Nebengebäuden einem Landhandelsgeschäft als Verkaufsfläche dient.
  • Die Steinkiste von Meckelstedt ist eine bronzezeitliche Steinkiste im Dorf.

Sagen und Legenden[Bearbeiten]

  • Der Elendstein von Großenhain[4]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lintig – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Landesbetrieb für Statistik und Kommunikationstechnologie Niedersachsen, 102 Bevölkerung - Basis Zensus 2011, Stand 31. Dezember 2013 (Tabelle K1020014) (Hilfe dazu)
  2. a b  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 248.
  3. LSKN-Online
  4. „Hake Betken siene Duven“ Das Sagenbuch von Elb- und Wesermündung ISBN 3-931771-16-4 von den Männer vom Morgenstern