Liquiçá (Distrikt)

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Distritu Likisá (tetum)
Distrito de Liquiçá (port.)
Indonesien Oecusse (Distrikt) Cova Lima Bobonaro (Distrikt) Ermera (Distrikt) Liquicá (Distrikt) Dili (Distrikt) Aileu (Distrikt) Ainaro (Distrikt) Manufahi Manatuto Baucau (Distrikt) Lautém (Distrikt) Viqueque (Distrikt)Lage des Distrikts Liquiçá
Über dieses Bild
Strand von Dato, Liquiçá
Daten
Hauptstadt Vila de Liquiçá
Fläche 550,95 km² (12.)[1]
Einwohnerzahl (2011) 66.613 (7.)[2]
Bevölkerungsdichte 120,9 Einw./km² (3.)[2]
Zahl der Haushalte (2010) 10.351 (10.)[1]
ISO 3166-2: TL-LI
Subdistrikte Einwohner[1] Fläche[1]
Bazartete 23.955 187,53 km²
Liquiçá 20.938 98,58 km²
Maubara 18.510 264,84 km²
Karte
Übersichtskarte vom Distrikt Liquiçá

Liquiçá (tetum Likisá) ist ein Distrikt von Osttimor.

Geographie[Bearbeiten]

Fazenda Algarve der Familie Carrascalão

Der Distrikt hat eine Fläche von 550,95 km². Hauptstadt des Distriktes ist Vila de Liquiçá, die ihr Zentrum im Suco Maumeta hat, sich aber darüber hinausdehnt. Sie hat insgesamt 5.152 Einwohner.[3] Subdistrikte sind Bazartete, Liquiçá und Maubara.

Liquiçá liegt im Nordwesten von Osttimor an der Sawusee. Liquiçá grenzt im Osten an den Distrikt Dili, im Südosten an Aileu, im Süden an Ermera und im Westen an Bobonaro. Er teilt sich in die drei Subdistrikte Bazartete, Liquiçá und Maubara, die sich wiederum in 23 Sucos aufteilen.

In der Mitte des Distrikts steigt das Land auf über 1000 m, fällt aber wieder zum Ufer des Flusses Lóis, der die Grenze zu Bobonaro bildet. In ihn fließt der Lauveli, der die Grenze zu Ermeras Subdistrikte Hatulia und Ermera darstellt. Höchster Punkt des Distrikts ist der Foho Cutulau (Foho Kutulau) in Bazartete mit 1410 m.[4] Der nahegelegene Berg Fatumasin (1369 m) und seine Umgebung sind ein Naturreservat und eine Important Bird Area. Hier befindet sich auch eines der drei wichtigsten Schutzgebiete für Orchideen. Im Distrikt liegt auch der Maubarasee mit seinen Trockenwäldern. Am Bubble Beach im Suco Lauhata entweichen vulkanische Gase aus dem Meeresgrund.

Den Großteil des Jahres ist das Klima in Liquiçá heiß mit hoher Luftfeuchtigkeit, allerdings wenig Niederschlägen. Nur in der Regenzeit fällt Regen zwischen November und April. Die meisten Flüsse führen nur in dieser Zeit Wasser, dann aber tragen sie reißend Felsen und Erde mit. Der einzige Fluss, der in Liquiçá das ganze Jahr über Wasser führt, ist der Lóis, der vom Süden her gespeist wird. Die relativ trockenen Küstenebenen haben jährliche Niederschlagsmengen von 970 bis 990 mm, in den Bergen bei Fazenda, Olivea und Algarve (Subdistrikt Liquiçá) werden 2143 bis 2496 mm pro Jahr erreicht. In den niedrig gelegenen Gebieten fällt der Regen oft während Stürmen kurz, aber heftig, was zu Erosion und Überschwemmungen im Tiefland führt. In Maumeta misst man ein Temperaturmaximum von 32,5 °C im November und als niedrigste Temperatur 22,4 °C im Juli.[5]

Einwohner[Bearbeiten]

Entwicklung der Einwohnerzahl in Liquiçá
Die größten Sprachgruppen in den Sucos Osttimors.[6]
Frauen in traditioneller Tracht

In Liquiçá leben 66.613 Einwohner (2011). Die Bevölkerungsdichte beträgt 120,9 Einwohner pro Quadratkilometer.[2] Die Subdistrikte Bazartete und Liquiçá sind dichter besiedelt als Maubara. Der Altersdurchschnitt liegt bei 18,6 Jahren.[1] In Maubara hatte 2004 eine Frau durchschnittlich 6,63, in Bazartete 8,45 und in Liquiçá 9,04 Kinder (Landesdurchschnitt 6,99). Zwischen 1990 und 2004 wuchs die Zahl der Einwohner jährlich um 1,55 %. Die Kindersterblichkeit lag 2002 in Bazartete bei 69 Todesfällen pro 1000 Lebendgeburten (1996: 103), in Maubara bei 94 (114) und in Liquiçá bei 104 (96). Liquiçá ist damit einer von 14 Subdistrikten, in denen sie, entgegen den Landestrend anstieg. Der Landesdurchschnitt betrug 98.[7]

Mehrere Nationalsprachen werden im Distrikt als Muttersprache gesprochen. 69,9 % sprechen Tokodede (größte Volksgruppe in den Subdistrikten Liquiçá und Maubara); 18,2 % sprechen Mambai; 10,8 % sprechen Tetum, meist Tetum Prasa (Subdistrikt Bazartete). Berücksichtigt man auch die Zweitsprachen, so sprechen 39,2 % Tetum, 33,6 % Bahasa Indonesia und 11,0 % Portugiesisch. Die Analphabetenrate beträgt 61,9 % (Frauen:66,9 %; Männer: 57,1 %). Nur 7,7 % der über 18-jährigen haben die Sekundarschule abgeschlossen (Frauen: 5,9 %; Männer: 9,4 %)[7]

2004 waren 95,1 % der Einwohner Katholiken, 2,5 % Protestanten, 1,8 % Anhänger der traditionellen, animistischen Religion Timors und je 0,1 % Muslime und Buddhisten.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

Vorzeit und Kolonialzeit[Bearbeiten]

Liquiçá als Lichsana auf der Karte von Antonio Pigafetta von 1521

Liquiçá, Maubara und Ulmera (Bazartete) waren traditionelle, timoresische Reiche, die von einem Liurai regiert wurden. Die Reiche erscheinen auf einer Liste von Afonso de Castro, einem ehemaligen Gouverneur von Portugiesisch-Timor, der im Jahre 1868 47 Reiche aufführte.[9][10] Zusammen mit Luca herrschte Liquiçá nach europäischen Quellen im 16. Jahrhundert über den Osten Timors. Hier wird Liquiçá als Likusaen bezeichnet. Der Name leitet sich von der alten Bezeichnung „Liku Saen“ ab, der „Python“ bedeutet.[11] Likusaen hatte sein Zentrum im Gebiet der Tokodede und der ihnen sprachlich nahen Kemak[12] und hatte auch Einfluss auf die südlich von ihnen lebenden Bunak.[13]

Fort Maubara

Während der Kolonialisierung Timors wurde das Gebiet des heutigen Subdistrikts Maubara 1667 von den Niederlanden besetzt. 1756 bauten die Holländer hier eine Festung. Im Vertrag von Lissabon vereinbarten die Niederländer 1859 im Rahmen eines größeren Gebietsaustauschs Maubara an die Portugiesen abzutreten. Die Übergabe erfolgte im April 1861.

Während der Rebellionen in Portugiesisch-Timor zwischen 1860 und 1912 war der Liurai von Liquiçá ein loyaler Verbündeter der portugiesischen Kolonialherren, der mehrmals Truppen zur Niederschlagung der Rebellionen zur Verfügung stellte.[14]

Im Frühjahr 1861 brach gegen die Zwangsarbeit an öffentlichen Projekten in Ulmera eine der Revolten von 1861 gegen die portugiesische Kolonialherrschaft aus. Gouverneur Afonso de Castro schlug sie noch im September desselben Jahres nieder.[14]

1863 kam es in Fatumasi zum Aufstand. Bei der Niederschlagung wurden die Portugiesen hier durch den Herrscher von Ermera unterstützt. 1893 revoltierte Maubara, zusammen mit Atabae, gegen die Ausweitung der militärischen und administrativen Kontrolle Portugals. Nach Ausbruch der Cholera musste der Liurai aber im November offiziell einen schriftlichen Vertrag mit Portugal über den Vasallenstatus Maubaras unterzeichnen.[14]

Bekas Penjara Aipelo: Ein portugiesisches Gefängnis aus dem 19. Jhr. im Subdistrikt Bazartete

Während des Zweiten Weltkriegs wurde Portugiesisch-Timor von den Japanern besetzt (siehe Schlacht um Timor). In Liquiçá und Maubara wurde ab Ende Oktober 1942 die gesamte verbliebene portugiesischstämmige Bevölkerung in Lagern interniert.[14] Nach der Kapitulation übernahmen die Portugiesen wieder die Kontrolle über ihre Kolonie.

Indonesische Besatzung und UN-Verwaltung[Bearbeiten]

Verlauf der indonesischen Invasion (1975-1979)

Erst nach der Nelkenrevolution 1974 sollte Osttimor auf die Unabhängigkeit vorbereitet werden. Als Indonesien aber begann die grenznahen Regionen zu besetzten, rief die FRETILIN einseitig die Unabhängigkeit aus, um internationale Unterstützung zu bekommen. Diese blieb allerdings aus. Neun Tage nach der Unabhängigkeitserklärung, begann Indonesien mit der Invasion in die restlichen Gebiete Osttimors. Beim Ponta Tibar in Bazartete landeten am 7. Dezember schwere Landungsboote, der Ort Liquiçá wurde am 25. Dezember eingenommen. Nahe Maubara verübten indonesische Soldaten Massaker an der Zivilbevölkerung. Bis Oktober 1976 befand sich fast die gesamte nördliche Küste Liquiçás unter indonesischer Kontrolle. Große Teile der Bevölkerung flohen vor den Invasoren. Im Subdistrikt Maubara entstand die Widerstandsbasis (base de apoio) Malehui, in der die geflohene Zivilbevölkerung von der Widerstandsbewegung FALINTIL angesiedelt wurde. Andere Einwohner flohen in die Nachbardistrikte und bis nach Manufahi. Ab September 1977 begann die indonesische Armee mit der Zerstörung der Basen und der Besetzung der letzten Widerstandsgebiete in Liquiçá. Die Menschen wurden auseinandergetrieben oder gefangengenommen. Bis Februar 1978 war der Distrikt vollständig in indonesischer Hand. Zwischen Oktober 1977 und Mai 1978 sank die Bevölkerungszahl im Distrikt nach Angaben der indonesischen Polizei von 49.798 auf 5.234. Eine offizielle Erklärung für den Bevölkerungsverlust in so kurzer Zeit bieten die Statistiken nicht.[15]

Am 29. Mai 1997 fanden Wahlen statt, bei denen Vertreter Osttimors für das indonesische Parlament gewählt werden sollten. Im Umfeld kam es landesweit zu mehreren Attacken auf die indonesische Besatzungsmacht und ihre Unterstützer. In Açumanu wurde eine Handgranate in das Wahllokal geworfen. Ein Soldat wurde verwundet.[16]

Der Distrikt war bereits ab Januar 1999 während der Unruhen vor und nach dem Unabhängigkeitsreferendum Schauplatz von Einschüchterungen, Vergewaltigungen und Mord durch pro-indonesische Milizen. So überfiel die Miliz Besi Merah Putih (BMP) am 19. Januar den Ort Maubara, aus dem viele Einwohner flohen. Am 5. April wurde die Distriktshauptstadt Vila de Liquiçá von der BMP angegriffen. Mindestens sieben Menschen starben, 150 Häuser wurden niedergebrannt, mehr als tausend Menschen suchten Schutz in der Hauptkirche und dem angrenzenden Pfarrheim, wo sie am Tag darauf von den Milizen Besi Merah Putih und Aitarak, unter Beteiligung von indonesischer Polizei und Soldaten ümzingelt wurden. Bei dem folgenden Kirchenmassaker von Liquiçá starben je nach Quelle zwischen 61 und 200 Menschen.[15] Am 4. Juli 1999 griff die pro-indonesische Miliz Besi Merah Putih (BMP) einen Hilfskonvoi in Liquiçá an, der von Mitarbeitern von UNAMET und dem UNHCR begleitet wurde. Von den 77 Personen im Konvoi wurden mehrere einheimische Mitarbeiter schwer verletzt und die Fahrzeuge mit Stangen und Steinen zerstört. 62 Mitglieder des Konvois retteten sich in die Polizeistation. Später konnten sie nach Dili zurückkehren. Indonesische Polizisten und Mitglieder des Geheimdienstes, die anwesend waren, griffen nicht ein. Im Gegenteil. Eine Woche nach dem Vorfall begann die indonesische Polizei mit Ermittlungen gegen einen UN-Mitarbeiter wegen angeblichen Waffenbesitz.[15][17] Am 16. Juli folgte ein Angriff der BMP auf das Lager in Faulara und am 18. Juli auf Vila de Liquiçá, worauf erneut Menschen in die Berge flohen. Lissadila, Vatuvou und Maubaralissa wurden zu Geisterstädten. 6.000 Menschen flohen nach Sare (Distrikt Ermera), andere nach Dili und Liquiçá. Bis zu 5.100 Flüchtlinge versammelten sich in Faulara (Suco Leotala), einem Umsiedlungslager, das seit 1996 bestand und ursprünglich 1.600 Einwohner hatte. Insgesamt schätzt man, dass vor dem Referendum aus der Region Liquiçá 18.000 Menschen flohen. Ende Juli kehrten etwa 9.000 Flüchtlinge aus Liquiçá trotz der weiter angespannten Sicherheitslage in ihre Heimatorte zurück, um am Referendum teilnehmen zu können oder ließ sich in Dili registrieren. Der Tag der Abstimmung am 30. August verlief ruhig, doch nach der Verkündigung des Ergebnisses am 4. September, in dem sich die Bevölkerung klar für die Unabhängigkeit von Indonesien aussprach, brach noch einmal eine Gewaltwelle los. In Fatumasi (Bazartete) wurden 70 bis 80 % der Gebäude zerstört. Auch in der Stadt Liquiçá wurden die meisten Gebäude beschädigt. Insgesamt wurde schätzungsweise ein Drittel der Bevölkerung des Distrikts nach Atapupu (Westtimor) deportiert oder floh in die umliegenden Hügel. Am 20. September begannen sich schließlich die Milizen und die indonesischen Einheiten aus Liquiçá zurückzuziehen. Am 28. September 1999 erreichten die ersten Einheiten der internationalen Friedenstruppe INTERFET den Distrikt und sorgten wieder für Ruhe und Ordnung. Ab dem 4. Oktober begannen die Vereinten Nationen in der nahezu verlassenen Region eine Verwaltung unter der UNTAET aufzubauen. Am 13. Oktober wurde zur Sicherung eine australische Infanteriekompanie in der menschenleeren Stadt Liquiçá stationiert. Erst nach und nach kehrten die Einwohner zurück.[15] 2002 erhielt Osttimor endgültig seine Unabhängigkeit.

Liquiçá im unabhängigen Osttimor[Bearbeiten]

Maisanbau in Liquiçá

Am 24. Mai kam es bei Tibar während der Unruhen in Osttimor 2006 zu Gefechten zwischen Mitgliedern der Verteidigungskräfte Osttimors und meuternden Soldaten.

300 Familien wurden obdachlos, als am 1. und 2. Januar 2008 Überschwemmungen die Sucos Maumeta (Bazartete), Dato und Luculai (Liquiçá) verwüsteten. 100 Häuser wurden komplett zerstört, 90 weitere beschädigt. Die Bevölkerung konnte rechtzeitig von der Nationalpolizei evakuiert werden, so dass keine Personen zu Schaden kamen.[18]

Politik[Bearbeiten]

Der Distriktsadministrator wird von der Landesregierung in Dili ernannt. 2001 war dies Aurora Ximenes,[19] 2007 Leonel dos Santos.[20] Derzeit wird das Amt von Domingos da Conceição dos Santos bekleidet (Stand Februar 2014).[21]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Reisanbaugebiete in Liquiçá
Fischer in Maubara
Silberschmiedearbeit aus Maubara
Füsiliere in Maubara

Laut der Volkszählung von 2010 arbeiten 40 % aller Einwohner, die zehn Jahre oder älter sind (Landesdurchschnitt: 42 %). 5 % sind arbeitslos (5 %).[22] 76,9 % der Haushalte betreiben Ackerbau, 92,2 % Viehzucht (Stand: 2010).[1] Angepflanzt werden in erster Linie Mais (von 70 % der Haushalte, Produktion 2008: 1.435 t), Maniok (65 %, 1.520 t) und Reis (5 %, 465 t). Letzterer wird vor allem an den Flüssen Lóis und Lauveli angebaut. Viele Haushalte ernten in ihren Gärten auch Gemüse (52 %) und Obst (beides zusammen: 538 t). Kokosnuss- und Bananenplantagen wurden während der Unruhen von 1999 größtenteils niedergebrannt. Inzwischen haben 61 % der Haushalte wieder Kokosnusspalmen. Die wichtigste kommerzielle Pflanze ist Kaffee. Über 50 % der Haushalte im Distrikt bauen Kaffee an. Er ist mit über 6000 ha Anbaufläche der viertgrößte Kaffeeproduzent des Landes. Liquiçá setzt bei seiner Kaffeeproduktion auf reinen Bioanbau. Nach der Unabhängigkeit wurde unter anderem auch mit dem Anbau von Vanille begonnen. Als Haustiere werden vor allem Hühner (47.554 in 84 % der Haushalte), Schweine (22.317 in 82 % der Haushalte), Ziegen (16.391 in 50 % der Haushalte), Rinder (8.018 in 32 % der Haushalte), Pferde (1.492 in 9 % der Haushalte), Büffel (2.355 in 6 % der Haushalte) und Schafe (744 in 1 % der Haushalte) gehalten.[22][23] Die Gewässer vor Liquiçá sind sehr fischreich, so dass auch für den Weiterverkauf gefangen werden kann.

Als große Betriebe gibt es eine Fabrik zur Weiterverarbeitung von Kaffee und eine Geflügelzucht zur Eierproduktion. In Bazartete wurde durch Hilfsorganisationene eine Ziegelfabrik gegründet und in Maubara eine Polsterfabrik. Außerdem gibt es drei Textilkooperativen. Die Waren werden in der Regel weiter nach Dili geliefert, inzwischen aber auch in die Nachbardistrikte Ermera und Bobonaro.

Liquiçá hat schwarze Sandstrände, Korallenriffe und attraktive Tauchgebiete, die es für den Tourismus attraktiv machen. Dili liegt nahe genug, um den Distrikt für Tages- und Wochenendausflüge attraktiv zu machen, es fehlt aber noch an geeigneten Unterkünften. Außerdem gibt es einige Bodenschätze, wie zum Beispiel Gold.

Der kommunale Radiosender Rádio Communidade Tokodede (RCT) sendet auf FM 92,3 MHz.[24]

Umwelt[Bearbeiten]

Küste zwischen Liquiçá und Dili

Neben der natürlichen Erosion verstärkt die weitergehende Abholzung das Problem, auch wenn die kommerzielle Holzgewinnung inzwischen landesweit verboten ist. So wird Brandrodung zur Gewinnung von Ackerboden betrieben. Zudem muss in den nächsten Jahren aufgrund des Klimawandels mit häufigeren Trockenperioden gerechnet werden. In Tibar hat man mit einem Pilotprojekt zur Wiederaufforstung begonnen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Liquiçá (Distrikt) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c d e f Direcção Nacional de Estatística: 2010 Census Wall Chart (English) (PDF; 2,7 MB)
  2. a b c Direcção Nacional de Estatística: Timor-Leste in figures 2011 (PDF; 3,8 MB), abgerufen am 5. Mai 2013
  3. Highlights of the 2010 Census Main Results in Timor-Leste English (PDF; 4,5 MB)
  4. Mountains Mounts
  5. Liquiçá District Development Plan 2002/2003 (englisch; PDF; 376 kB)
  6. Statistisches Amt Osttimors, Ergebnisse der Volkszählung von 2010 der einzelnen Sucos
  7. a b Census of Population and Housing Atlas 2004 (PDF; 14,0 MB)
  8. District Pritory Tables: Liquiçá 2004 (PDF; 13,0 MB)
  9. TIMOR LORO SAE, Um pouco de história
  10. East Timor - PORTUGUESE DEPENDENCY OF EAST TIMOR
  11. Suai Media Space: Koba Lima − Suai
  12. Antoinette Schapper: Finding Bunaq: The homeland and expansion of the Bunaq in central Timor, S. 169, in: Andrew McWilliam, Elizabeth G. Traube: Land and Life in Timor-Leste: Ethnographic Essays, 2011.
  13. Schapper: Finding Bunaq, S. 170.
  14. a b c d History of Timor – Technische Universität Lissabon (PDF; 824 kB)
  15. a b c d „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  16. (INDONESIA-L) HRW/ASIA - East Timor Guerrilla Attacks : East Timor Guerrilla Attacks vom 4. Juni 1997
  17. ETAN: July 4 Militia Attack on the Humanitarian Team in Liquiça: Another Slap in the Face to the UN (Sommer 1999) ISSN #1088-8136
  18. Relief Web, 7. Januar 2008, Timor-Leste: Humanitarian update, 21 Dec - 07 Jan 2008
  19. National Directory of Studies and Research
  20. Timor-Leste ‘Work for Peace’ Project Projetu Serbisu Ba Dame, Dezember 2007 (PDF; 4,7 MB)
  21. Descentralização Administrativa na República Democrática de Timor-Leste: Liquiçá, abgerufen am 7. Februar 2014
  22. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  23. Direcção Nacional de Estatística: Timor-Leste in Figures 2008 (PDF; 3,7 MB)
  24. ARKTL – Asosiasaun Radio Komunidade Timor-Leste (englisch)

-8.5833333333333125.35Koordinaten: 9° S, 125° O