Lisa Helwig

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Lisa Helwig (* 9. Mai 1898 in Hamburg; † 6. Dezember 1992 in München; gebürtig Elisabeth Helwig) war eine deutsche Schauspielerin.

Die Tochter eines Hoteliers besuchte eine Seminarschule und war seit ihrem 15. Lebensjahr regelmäßige Besucherin der Aufführungen am Deutschen Schauspielhaus. Ohne weiteren Schauspielunterricht sprach sie 1918 beim Direktor vor. Als Elevin gab sie 1919 ihr Debüt als Mutter mit Kind in Hebbels' Judith.

1920 wechselte sie an das Theater in Küstrin, dann spielte sie zwei Jahre in Aussig, danach am Sommertheater in Marienbad, zwei Jahre am Neuen Theater in Dresden, am Lobe-Theater in Breslau, am Theater in der Königgrätzer Straße in Berlin, am Staatstheater Berlin unter Leopold Jessner und schließlich zehn Jahre am Alten Theater in Leipzig. Dann kam sie an die Münchner Kammerspiele unter Otto Falckenberg.

Während der Kriegszeit trat sie häufig an Prager Bühnen auf und drehte hier im Alter von 39 Jahren auch ihren ersten Film. In zahlreichen Produktionen verkörperte sie seitdem in Nebenrollen nette, manchmal etwas verschrobene ältere Frauen. Helwig war auch weiterhin auf der Bühne zu sehen. Sie spielte bis 1974 vorwiegend an der Kleinen Komödie München, Gastspiele gab sie unter anderem an den Münchner Kammerspielen (1953/1954 und 1963/1964) und am Theater Baden-Baden.

Filmografie [Bearbeiten]

  • 1937: La Habanera
  • 1940: Das Fräulein von Barnhelm
  • 1943: Der unendliche Weg
  • 1947: Der Millionär
  • 1949: Begegnung mit Werther
  • 1949: Heimliches Rendezvous
  • 1949: Tragödie einer Leidenschaft
  • 1950: Der fallende Stern
  • 1952: Hinter Klostermauern
  • 1957: Der letzte Akkord (Interlude)
  • 1958: Zeit zu leben und Zeit zu sterben (A Time to Love and a Time to Die)
  • 1958: Wir Wunderkinder
  • 1959: Das schöne Abenteuer
  • 1959: Der Engel, der seine Harfe versetzte
  • 1963: Jahre danach
  • 1963: Zweierlei Maß
  • 1963: Das Glück läuft hinterher
  • 1963: Orden für die Wunderkinder
  • 1963: Sessel am Kamin
  • 1965: Dr. med. Hiob Prätorius
  • 1965: Das Kriminalmuseum (Serie) – Die Mütze
  • 1965: Tagträume
  • 1965: Mach's Beste draus
  • 1965: Yerma
  • 1965: Das Kriminalmuseum (Serie) – Die Brille
  • 1966: Geibelstraße 27
  • 1966: Der letzte Raum
  • 1967: Das Kriminalmuseum (Serie) – Die rote Maske
  • 1967: Jacobowsky und der Oberst
  • 1967: Heisses Pflaster Köln
  • 1968: Die Geschichte von Vasco
  • 1969: Der Kommissar – Die Waggonspringer
  • 1969: Graf Yoster gibt sich die Ehre - Folge Motive

Weblinks [Bearbeiten]