Lisa Lisa and Cult Jam

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Lisa Lisa and Cult Jam
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop, Freestyle, Contemporary R&B
Gründung 1984
Gründungsmitglieder
Lisa Velez
Alex "Spanador" Moseley
Mike Hughes

Lisa Lisa (* 15. Januar 1966; eigentlich Lisa Velez) und ihre Band Cult Jam sind eine US-amerikanische Pop, Freestyle und Contemporary-R&B-Band und auch eine der ersten Freestyle-Bands der 1980er Jahre.

Leben und Schaffen[Bearbeiten]

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Lisa Velez ist puerto-ricanischer Abstammung und wuchs in New York City auf, besuchte jedoch die North Miami Senior High School in North Miami Beach, Florida. Die Band Lisa Lisa and Cult Jam wurde von dem Musikproduzententeam Full Force zusammengestellt und produziert, sie unterzeichneten daraufhin einen Plattenvertrag bei Columbia Records. 1985 erschien ihr Album Lisa Lisa & Cult Jam with Full Force, das kommerziell mit den Auskopplungen I Wonder If I Take You Home, Can You Feel the Beat und All Cried Out ein kleiner Erfolg war. Letzteres Lied verschaffte der Band in den Vereinigten Staaten den nationalen Durchbruch.

Einen größeren Verkaufserfolg verschaffte 1987 der Band das Album Spanish Fly, die Lieder Head to Toe und Lost in Emotion schafften Platz 1 der Billboard Hot 100, während sich der Song Someone to Love Me for Me der Erfolgsreihe nicht anschließen konnte. Die nachfolgenden Singles Everything Will B-Fine und Go for Yours (Soundtrack zum Film Caddyshack II) fanden in den US-R&B und Dance Charts ihre Aufmerksamkeit.

Ihr 1989 erschienenes Album Straight to the Sky konnte den Höhenflug nicht fortführen, zwar erhielt Little Jackie Wants to Be a Star einen mäßigen Charterfolg, doch die Songs Just Git It Together und Kiss Your Tears Away fanden in den US-R&B und Dance Charts wenig Anklang.

Auch ihr viertes Studioalbum Straight Outta Hell’s Kitchen blieb weitgehend den Erfolgserwartungen wie die Auskopplungen Let the Beat Hit 'Em, Let the Beat Hit 'Em (Part 2) und Where Were You When I Needed You zurück. Währenddessen versuchte sich Velez als Schauspielerin, während Moseley und Hughes sich anderen Projekten widmeten.

Aufgrund der Misserfolge wechselte die Band zum Label Mass Appeal Entertainment, das ihnen mit den Alben LL77 (1994) und Life 'n Love (2009) kein einziges Comeback verschaffen konnte.

Lisa Valez hatte 2001 bis 2002 in der Fernsehserie Taina eine Nebenrolle als Tainas Mutter Gloria inne.

Diskografie[Bearbeiten]

Studioalben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1987 Spanish Fly 7
(48 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1987
1989 Straight To The Sky 77
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1989
1991 Straight Outta Hell’s Kitchen 133
(6 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1991

Kollaborationen[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1985 Lisa Lisa & Cult Jam With Full Force 96
(1 Wo.)
52
(66 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1985
(mit Full Force)

Kompilationen[Bearbeiten]

  • 1995: Head To Toe
  • 1995: Lisa Lisa And Friends
  • 1996: Past, Present & Future
  • 1997: Super Hits
  • 2010: Playlist: The Very Best Of Lisa Lisa & Cult Jam With Full Force

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartpositionen Anmerkungen
DE AT CH UK US
1985 I Wonder If I Take You Home
Lisa Lisa & Cult Jam With Full Force
12
(18 Wo.)
34
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1985
(mit Full Force)
Can You Feel The Beat
Lisa Lisa & Cult Jam With Full Force
97
(1 Wo.)
69
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1985
(mit Full Force)
1986 All Cried Out
Lisa Lisa & Cult Jam With Full Force
8
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juli 1986
(mit Full Force feat. Paul Anthony & Bow Legged Lou)
1987 Head To Toe
Spanish Fly
82
(4 Wo.)
1
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 9. März 1987
Lost In Emotion
Spanish Fly
58
(8 Wo.)
1
(20 Wo.)
Erstveröffentlichung: 7. Juni 1987
Someone To Love Me For Me
Spanish Fly
78
(10 Wo.)
Erstveröffentlichung: 28. September 1987
(mit Full Force)
1989 Little Jackie Wants To Be A Star
Straight To The Sky
90
(2 Wo.)
29
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: April 1989
1991 Let the Beat Hit 'Em
Straight Outta Hell’s Kitchen
17
(6 Wo.)
37
(16 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 1991
Let the Beat Hit 'Em Part 2
Straight Outta Hell’s Kitchen
49
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: August 1991

Weblinks[Bearbeiten]