Liste der Baudenkmäler in Bamberg/Bergstadt

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Liste der Baudenkmäler in Bamberg:

Bergstadt nach Straßennamen: A • B • C • D • E • F • G • H • I • J • K • L • M • N • O • P • R • S • T • U • V • W • Z

Inselstadt nach Straßennamen: A • B • C • D • E • F • G • H • I • J • K • L • M • N • O • P • R • S • T • U • V • W • Z

Gärtnerstadt nach Straßennamen: A • B • C • D • E • F • G • H • I • J • K • L • M • N • O • P • R • S • T • U • V • W • Z

Ensemble Altstadt Bamberg • Weitere Ortsteile: Bruckertshof • Bug • Bughof • Gaustadt • Kramersfeld • Wildensorg

In dieser Liste der Baudenkmäler in Bamberg sind die Baudenkmäler der oberfränkischen kreisfreien Stadt Bamberg aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde.[Anm. 1] Diese Teilliste enthält die Denkmäler der Stadtregion Bergstadt.

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten]

Bamberg Bergstadt[Bearbeiten]

A[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Abtsberg 2
(Standort)
Zweigeschossige Etagenvilla Mit sich durchdringenden Walm- und Satteldächern, hangseits rustiziertes Kellergeschoss, gegliedert durch Erkertürmchen mit Pyramidendach, Risalit mit Sandsteinrelief (Halbfigur der Lourdes-Madonna), zweigeschossiger überdachter Holzlaube, 1910 von Daniel Fuchs D-4-61-000-1870 BW
Abtsberg 6
(Standort)
Sogenannte Villa Fuchs, später Villa Weyermann Zweigeschossiger Putzbau, massiv, zur Straße als Mansarddach mit Schopf erscheinendem Walmdach, Mittelrisalit mit Satteldach, 1901/02 von Daniel Fuchs als Walmdachbau für sich selbst errichtet, verändernder Umbau mit Erweiterungen nach Nordosten und Südwesten 1911 von Daniel Fuchs, vom Umbau durch Albin Strobel 1923 unter anderem die Mansarde, 2008/09 durch modernen Anbau nach Osten stark im Erscheinungsbild verändert D-4-61-000-1450 BW
Abtsberg 6
(Standort)
Sogenannte Villa Fuchs Garten mit Wegenetz, Terrassen, Sitzecken, Brunnen, Gartenlauben und reichhaltiger Skulpturenausstattung aus Gussstein, ab 1901 angelegt, nach den Hausumbauten 1913 und 1923 verändert D-4-61-000-1450 BW
Abtsberg 13
(Standort)
Villa Einfamilienhaus vom Typus des Sommer- bzw. Ferienhauses, eingeschossiger verputzter Massivbau auf quadratischem Grundriss, im Mansardwalmdach an drei Seiten Zwerchhäuser mit unterschiedlichen Dach- bzw. Giebelformen, gartenseitig Mittelrisalit, an zwei Ecken polygonale Standerker, Werkbundideen aufgreifender Neubarock, 1912 von Anton Fuchs für sich selber errichtet, kleine Veränderungen 1919 D-4-61-000-1871 BW
Abtsberg 17 a
(Standort)
Villa Aus dem ehemaligen Kreilholz’schen Gartenhaus entwickelte Villa, zweiteiliger zweigeschossiger Bau, an ein kleines, 1853 von Pankraz Baader erbautes Gartenhaus zunächst 1854 das bestehende Haus im Schweizerstil angefügt, Satteldachbau mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, Erweiterungen 1920/21 und 1928 durch Gustav Haeberle, zunächst der massive Mansardwalmdachbau mit Terrasse, auf dieser dann der Fachwerkanbau mit Pultdach D-4-61-000-840 BW
Altenburg 1
(Standort)
Altenburg Altenburg, ehemalige fürstbischöfliche Veste, weitgehend im 15. Jahrhundert neu errichtete, um 1900 historistisch überformte Höhenburg mit Resten mittelalterlicher Wall- und Grabenanlagen, im Nordosten Teile der Burganlage durch Bergrutsche abgegangen, Bauten wesentlich aus Sandsteinquadern und Bruchstein D-4-61-000-1
Altenburg
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Altenburg 1
(Standort)
Altenburg Bergfried, Butterfassform, um 1400–1414, oberstes Geschoss 1743–46 von Johann Jakob Michael Küchel mit Wappen des Fürstbischofs Friedrich Carl von Schönborn von Leonhard Gollwitzer, Welsche Haube von 1902, Treppenturm mit Kegeldach, 1864/65 in der Form seines Vorgängers von 1579/80 erneuert D-4-61-000-1
Altenburg
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Altenburg 1
(Standort)
Altenburg Äußere Umfassungsmauern mit drei Wehrtürmen, Mitte 15. Jahrhundert bis Anfang 16. Jahrhundert, Nordturm, sog. Petersturm, heute Hoffmannsklause, polygonaler dreigeschossiger Unterbau aus glatten Sandsteinquadern, darüber halbrundes Obergeschoss mit Wappen des Fürstbischofs Anton von Rotenhan (1432–59), Rundbogenfenster vom Umbau 1867, nordwestlicher Scharwachtturm des 16. Jahrhunderts mit neugotischen Zinnen zweite Hälfte 19. Jahrhundert, aus der Regierungszeit Antons von Rotenhan nördlicher und westlicher Mauerzug sowie der Unterbau des runden Südwestturms aus Bossenquadern, Obergeschoss mit Wappen Fürstbischofs Georg I. von Schaumburg (1459–1475), Zinnenkranz 1868, am Westteil des südlichen Mauerzugs mehrere fürstbischöfliche Wappen, bezeichnet „1474“ bis bezeichnet „1490“, halbrunder südlicher Mauerturm, sogenannte Amalienklause mit Bossenquadermauerwerk, Umbau 18. Jahrhundert, der Ostteil des südlichen Mauerzugs wohl 1518 (Wappenstein) vollendet, Wehrgang 1983 rekonstruiert, östlicher Mauerzug im 18. Jahrhundert erneuert, Stück zwischen Nord- und Ostmauer 2002 durch Betonmauer gesichert, etliche teils in situ, teils als Spolien versetzte Wappensteine D-4-61-000-1
Altenburg
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Altenburg 1
(Standort)
Altenburg Futtermauer an der Westseite des Halsgrabens 1493 von Hans Wattendorfer D-4-61-000-1 BW
Altenburg 1
(Standort)
Altenburg Torbau, über dreigeschossigem Unterbau auf Brückenniveau zweigeschossig aufragender Satteldachbau, Sandsteinquader mit Fachwerkgiebeln, verputzt, im Kern Mitte 15. Jahrhundert, nach Zerstörung im Markgrafenkrieg Wiederaufbau 1554–56, Veränderungen 18. Jahrhundert; mit Ausstattung D-4-61-000-1
Altenburg
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Altenburg 1
(Standort)
Altenburg Saalbau, sogenannter Neuer Palas, in West-Ost-Richtung langgestreckter, zweigeschossiger, im Sinne der Burgenromantik reich gegliederter, vierteiliger Baukörper, westlicher Querbau in Sandstein mit Satteldach, Hauptbau mit Fachwerkobergeschoss und hohem Satteldach, Treppenhausbau mit Freitreppenvorbau, Zwerchhaus mit Schopfwalm und Dachreiter, Osttrakt mit abgewalmtem Dach, historistisch in spätgotischen und Renaissanceformen des 16. Jahrhunderts, 1899–1902 von Gustav Haeberle D-4-61-000-1 BW
Altenburg 1
(Standort)
Altenburg Burgbrunnen, Ziehbrunnen, Sandsteinpfeiler mit Rolle für Brunnenketten unter Halbwalmdach, 1902 von Gustav Haeberle nach altem Vorbild D-4-61-000-1 BW


Altenburger Straße 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Putzbau, Mansardpultdach einseitig mit Schopf, massiv, verputzt, erste Hälfte 18. Jahrhundert, Fenstereinfassungen im Obergeschoss 18./frühes 19. Jahrhundert, Erdgeschoss 1877, rückwärtiger Anbau mit Pultdach 1893 D-4-61-000-4
Wohnhaus
Altenburger Straße 5
(Standort)
Wohnhaus Schmales zweigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, massiv, verputzt, im Kern wohl spätmittelalterlicher Bau, äußeres Erscheinungsbild mit faszierter Hausteinfassade Anfang 20. Jahrhundert, dem Nachbarhaus Altenburgerstraße 5 angeglichen. D-4-61-000-3
Wohnhaus
Altenburger Straße 28
(Standort)
Wegkreuz Holzkruzifix auf Steinsockel, Ende 19. Jahrhundert, Kruzifix 1909 von Johannes Bezold erneuert, 1921 hierher versetzt D-4-61-000-5 BW
Altenburger Straße 69
(Standort)
Holzkruzifix Vom Vorgängerbau, gefasst, 18. Jahrhundert; an der nördlichen Giebelwand D-4-61-000-6 BW
Altenburger Straße 89
(Standort)
Wegkreuz Sockel mit seitlich angefügten Voluten, Sandstein, Korpus in Kunststein, 1901 D-4-61-000-1863 BW
Altenburger Straße 101/103
(Standort)
Gartenhaus Mittleres 19. Jahrhundert, zweigeschossig mit Zeltdach BW
Alter Graben 1
(Standort)
Wohnhaus mit Felsenkeller Eckhaus, zweigeschossiger massiver Satteldachbau mit schlicht gegliederten Fronten und abgerundeter Ecke zum Oberen Stephansberg, Putzbau mit Sandsteingliederungen, spätes 18. Jahrhundert, zweigeschossiger Seitenflügel zum Oberen Stephansberg in schlichteren angepassten Formen, 1866 nach Plänen von Franz Koch, 1880 verändert nach Plänen von Georg II. Hofbauer D-4-61-000-8 BW
Alter Graben 2
(Standort)
Handwerkerhaus Eingeschossiger giebelständiger Frackdachbau, Fachwerk, um 1700 D-4-61-000-841 BW
Alter Graben 8
(Standort)
Kleinhaus Schmaler traufständiger zweigeschossiger Satteldachbau, massiv verputzt,17./18. Jahrhundert, schlicht gegliederte Fassade, spätes 18. Jahrhundert D-4-61-000-9 BW
Alter Graben 18
(Standort)
Stuckdecke Im ersten Obergeschoss, um 1720 D-4-61-000-10 BW
Alter Graben 18 a
(Standort)
Gartenhalle des ehemaligen Stöhrenkellers Fachwerk, eingeschossig mit flachgeneigtem Satteldach, nach Plänen von Zimmermeister Josef Grenz 1862; mit hoher Stützmauer aus Sandsteinquadern D-4-61-000-1445 BW
Alter Graben 18 a
(Standort)
Hohe Stützmauer Aus Sandsteinquadern D-4-61-000-1445 BW
Alter Graben 22a; Nähe Sternwartstraße; unterhalb des E.-T.-A.-Hoffmann-Gymnasiums
(Standort)
Gartenhaus Eingeschossiger Mansardachwalmbau, massiv, verputzt, Sandsteingliederungen, barock, um 1720/30 D-4-61-000-1101
Gartenhaus
Am Bundleshof; gegenüber Wildensorger Straße 9
(Standort)
Sogenanntes Dulderkreuz Wegkreuz, Holz, Korpus von Caspar Christ, 1865 D-4-61-000-1865 BW
Am Friedrichsbrunnen 25, Zwischen Am Friedrichsbrunnen, Milchweg und Oberer Leinritt
(Standort)
Ehemalige Engelsburg, dann Großscher Garten Landschaftsgarten, im Kern ein von der Familie Böttinger angelegter Terrassengarten mit symmetrisch verlaufenden Steintreppen am westlichen Hang des linken Regnitzarms, 18. Jahrhundert, nach Erwerb durch den Tabakfabrikanten Theodor Groß, 1855 bis ca. 1880 zu einem Landschaftsgarten mit erhaltener Wegeführung nach Westen erweitert D-4-61-000-16 BW
Am Friedrichsbrunnen 40 a
(Standort)
Sogenannte Villa Reindl Gartenhäuschen, eingeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach, verputzt über Natursteinsockel, wohl spätes 18. Jahrhundert; zeitgleicher Terrassengarten über dem linken Regnitzarm D-4-61-000-17 BW
Am Knöcklein 5
(Standort)
Ehemaliges Brauhaus des Klosters St. Theodor Zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, Sandsteinquader, verputzt mit steinsichtiger Gliederung, 1767/68, der südliche Teil 1903 in angeglichenen Formen auf gleiche Firsthöhe mit Nordteil aufgestockt, 1975 der Nordteil entkernt und der höher gelegene südliche Bauteil angefügt; ehemaliger Teil des ehemaligen Ökonomiehofs des Karmelitenklosters (vgl. Karmelitenplatz 1/3) D-4-61-000-22 BW
Am Knöcklein 12
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossig, mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschoss, verputzt, zur einen Seite steil abgewalmtes Satteldach mit Halbwalm zur anderen Seite, im Kern 1506/07 (dendro.-dat.), Umbauten 1791 und 19. Jahrhundert, rückwärtiges zweigeschossiges Seitengebäude, Fachwerk mit Pultdach, 1869 D-4-61-000-1428
Wohnhaus
Am Leinritt 1
(Standort)
Ehemalige Scheune, heute Wohngebäude Dreiseitig freistehender, dreigeschossiger Satteldachbau, massiv mit großem Fachwerkgiebel, zweite Hälfte 17. Jahrhundert als Scheune errichtet, Anfang 18. Jahrhundert zum Wohnhaus umgebaut D-4-61-000-31
Ehemalige Scheune, heute Wohngebäude
Am Leinritt 3
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossig, Satteldach, Traufe und Zwerchhaus zur Regnitz, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss massiv, zweites Obergeschoss in Fachwerk, um 1710, Zwerchhaus Ende 19. Jahrhundert D-4-61-000-32
Bürgerhaus
Am Leinritt 4
(Standort)
Wohngebäude Dreigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, Erdgeschoss massiv verputzt, Obergeschosse in Fachwerk, um 1720/30 errichtet, Veränderungen zweite Hälfte 19. Jahrhundert, Durchfahrt 1896 D-4-61-000-33
Wohngebäude
Am Leinritt 5
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossig, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss massiv, zweites Obergeschoss in Fachwerk, Satteldach mit Traufe zur Regnitz, abgewalmtes Zwerchhaus, 18. Jahrhundert, zweites Obergeschoss seit 1887 verschiefert D-4-61-000-34
Bürgerhaus
Am Leinritt 7
(Standort)
Wohnbau in Ecklage Schlichter dreigeschossiger Satteldachbau, massiv mit Ecklisenen, um 1780/90 zweigeschossig errichtet, 1846 von Joseph III. Dennefeld aufgestockt, Umbauten im Innern um 1890 D-4-61-000-35
Wohnbau in Ecklage
Am Leinritt 9
(Standort)
Ehemaliges Fischerhaus Schmales Wohnhaus, dreigeschossiger Satteldachbau mit Giebel zur Regnitz, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, Anfang 18. Jahrhundert errichtet, Umbauten zweite Hälfte 19. Jahrhundert und 1909, Ladeneinbau 1950 D-4-61-000-842
Ehemaliges Fischerhaus
Am Leinritt 11
(Standort)
Wohnhaus, ehemaliges Hinterhaus zu Untere Sandstraße 10/12 Zweigeschossig mit Kniestock und Satteldach, massiv, verputzt, Erdgeschoss erste Hälfte 18. Jahrhundert, Anfang 19. Jahrhundert Umbau mit Mitteldurchfahrt, 1858 Aufstockung durch Adam Mößmeringer, linkes Seitengebäude mit Tonnengewölbe unterkellert, um 1860 D-4-61-000-1463
Wohnhaus, ehemaliges Hinterhaus zu Untere Sandstraße 10/12
Auf dem Lerchenbühl 45
(Standort)
Felsenkapelle Heiliges Loch Felsstollen mit Brunnenanlage, als Heilig-Grab-Anlage Mitte 17. Jahrhundert angelegt, zeitweise verschüttet und wieder freigelegt, der heutige Zugang bei Sicherungsarbeiten 1925–28 auf Kosten des westlichen Bereichs der Anlage geschaffen, teilweise verschüttet; mit Ausstattung D-4-61-000-36 BW
Aufseßhöflein 1
(Standort)
Aufseßhöflein Adeliger Gartensitz, zweigeschossiger Mansarddachbau mit niedrigem Erd- und hohem Hauptgeschoss, mit Loggia, Johann Dientzenhofer zugeschrieben, 1723 D-4-61-000-47 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:49.8914936,10.8898279!/D:Aufseßhöflein 1, Aufseßhöflein!/|BW]]
Aufseßstraße 2
(Standort)
Aufseesianum Westflügel, dreigeschossiger Mansarddachbau, von Justus Heinrich Dientzenhofer, 1740; Ausbau zur Dreiflügelanlage erst 1873 und 1878/79 D-4-61-000-45
Aufseesianum
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Aufseßstraße
(Standort)
Kreuzwegstation Zweite von acht Stationen von der Elisabethkirche über die Aufseßstraße zur Benediktinerpropstei St. Getreu: Jesus begegnet seiner weinenden Mutter D-4-61-000-1159
Kreuzwegstation
Aufseßstraße
(Standort)
Kreuzwegstation Dritte von acht Stationen von der Elisabethkirche über die Aufseßstraße zur Benediktinerpropstei St. Getreu: Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen D-4-61-000-1159
Kreuzwegstation
Aufseßstraße
(Standort)
Kreuzwegstation Vierte von acht Stationen von der Elisabethkirche über die Aufseßstraße zur Benediktinerpropstei St. Getreu: Jesus begegnet den weinenden Frauen von Jerusalem D-4-61-000-1159
Kreuzwegstation
Aufseßstraße 2
(Standort)
Kreuzwegstation Fünfte von acht Stationen von der Elisabethkirche über die Aufseßstraße zur Benediktinerpropstei St. Getreu: Veronika reicht Jesus das Schweißtuch D-4-61-000-1159
Kreuzwegstation

B[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Burgheimer Lage
(Standort)
Flurwächterhaus Zweigeschossig mit flachem Zeltdach, wohl massiv, verputzt, mittleres 19. Jahrhundert D-4-61-000-7 BW
Nähe Burgheimer Lage
(Standort)
Feldhüterhäuschen Eingeschossiger Putzbau mit Pyramiddach, Anfang 19. Jahrhundert D-4-61-000-839 BW

C[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Concordiastraße 1; Schimmelsgasse 2 a
(Standort)
Ehemalige Schlosserei Vorderbau mit massivem Erdgeschoss, verputztes Fachwerkobergeschoss und hohem Walmdach, rückwärtig Hofgebäude mit Laubengängen, im Kern 15. Jahrhundert, 1597, spätes 18. Jahrhundert und 1836/38 verändert und erweitert D-4-61-000-846
Ehemalige Schlosserei
Concordiastraße 3
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Dreigeschossiges traufständiges Fachwerkhaus mit Mansarddach, im Kern um 1500, schlicht gegliederte massive Fassade um 1800, Umbau der Werkstatt zur Wohnung 1904, Dach 1887 verändert, 1984 Renovierung der Fassade nach Befund D-4-61-000-66
Ehemaliges Handwerkerhaus
Concordiastraße 4
(Standort)
Hausfigur Holzstatue mit moderner Fassung, Nachbildung des Gnadenbildes Maria Trösterin von der ehemaligen Jesuitenkirche, um 1730 D-4-61-000-67 BW
Concordiastraße 7; Obere Mühlbrücke 2
(Standort)
Ehemalige Bäckerei Zweiteiliges Eckanwesen: zweigeschossiges Eckhaus mit Mansarddach und Fassadengliederung, im Kern wohl um 1650, Veränderungen 1698 und 1744 D-4-61-000-68
Ehemalige Bäckerei
Concordiastraße 7; Obere Mühlbrücke 2
(Standort)
Ehemalige Bäckerei Zweiteiliges Eckanwesen: südöstlich anschließender dreigeschossiger Teil mit Satteldach; Komplettneubau von Georg I. Hofbauer 1839 D-4-61-000-68 BW
Concordiastraße 9
(Standort)
Bürgerhaus in Ecklage Stattlicher zweigeschossiger barocker Massivbau mit flacher Putzgliederung und Mansarddach, bauinschriftlich „1748“, Nachtwächterfigur 1937 D-4-61-000-70
Bürgerhaus in Ecklage
Concordiastraße 9
(Standort)
Bürgerhaus in Ecklage Traufständiger schlichter Seitenflügel zur Molitorstraße, dreigeschossig mit Satteldach, Bauinschrift am Türsturz, 1748 D-4-61-000-70
Bürgerhaus in Ecklage
Concordiastraße 10
(Standort)
Kleinbürgerhaus Traufständiger zweigeschossiger Fachwerkbau mit Satteldach, 1711, massive Fassade mit Zwerchhaus, um 1798 D-4-61-000-71
Kleinbürgerhaus
Concordiastraße 11
(Standort)
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof) Im 14. Jahrhundert gestiftete Tertiarinnenniederlassung, seit dem 17. Jahrhundert in Privathand; mehrere, um einen Innenhof gruppierte Bauten D-4-61-000-72
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof)
Concordiastraße 11
(Standort)
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof) Traufständiges zweigeschossiges Hauptgebäude mit Satteldach, im Kern spätmittelalterlicher Steinbau, um 1700 renoviert D-4-61-000-72
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof)
Concordiastraße 11
(Standort)
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof) Im Molitorstrassenflügel ehemaliges Bräuhaus, Massivbau mit Satteldach und rückwärtigem schmalem Gangbau zu den Gebäuden an der Riegelhofgasse, 18. Jahrhundert D-4-61-000-72
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof)
Concordiastraße 11, an der Riegelhofgasse
(Standort)
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof) Dreigeschossiges, zur Regnitz abgewalmtes Wohngebäude, Obergeschosse in Fachwerk, teils verputzt, 18./19. Jahrhundert, 1901 im Innern verändert D-4-61-000-72
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof)
Concordiastraße 11
(Standort)
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof) An der Riegelhofgasse: dreigeschossiger Traufseitbau, massives Erdgeschoss, Obergeschosse in Fachwerk, 15./16. Jahrhundert, 1901 im Innern verändert D-4-61-000-72 BW
Concordiastraße 11, an der Riegelhofgasse
(Standort)
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof) Kühlschiff, 19. Jahrhundert und 1911 D-4-61-000-72 BW
Concordiastraße 11, an der Riegelhofgasse
(Standort)
Ehemaliger Regelhof (Riegelhof) Waschhaus, um 1900 D-4-61-000-72 BW
Concordiastraße 13
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges massives verputztes Eckhaus mit Mansarddach, um 1800, an der Ecke Hausfigur Anna lehrt Maria Lesen, um 1710/20 D-4-61-000-73 BW
Concordiastraße 18
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges Eckhaus, Massivbau mit Satteldach, Kern erste Hälfte 16. Jahrhundert, 1632 Teilabbruch, 1710 Neuaufbau im oberen Bereich, mit Fachwerk, Umbau des südwestlichen Hausteils 1838 D-4-61-000-74 BW
Concordiastraße 19
(Standort)
Handwerkerhaus Zweigeschossiges Eckhaus, zweigeschossig mit Mansarddach und schlichter Fassadengliederung, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, 1708 für den Stuckator Andrea Domenico Catenazzi als Wohnhaus errichtet D-4-61-000-75 BW
Concordiastraße 25
(Standort)
Zweigeschossiges Eckwohnhaus Traufständiger Massivbau mit Satteldach, 1721 für den Bildhauer Leonhard Gollwitzer als Wohnhaus errichtet und später von seinen im gleichen Beruf tätigen Söhnen Bartholomäus Stephan und Johann Georg Michael Gollwitzer bewohnt D-4-61-000-76 BW
Concordiastraße 26
(Standort)
Zwei zu einem Anwesen vereinigte ehemalige Einzelbauten Zweigeschossig mit Satteldach, in der Nordhälfte umfangreiche Reste des 15. Jahrhunderts, spätes 18. Jahrhundert verändert, Südhälfte mit Fassedenstuck, letztes Viertel im 18. Jahrhundert angefügt D-4-61-000-77 BW
Concordiastraße 28
(Standort)
Ehemaliges zweites Böttingerpalais, sogenannte Concordia Gartenpalast, aufwendiger, zweiflügeliger Sandsteinquaderbau, 1716 (dendro. dat.) bis 1721 vermutlich von Johann Dientzenhofer mit Bauplastik von Daniel Friedrich Humbach für den Hofkammerrat Johann Ignaz Michael Tobias Böttinger errichtet, seit 1834 den Namen Concordia führend. Anspruchsvoll gegliederte Außenfronten, die Treppenanlage architekturgeschichtlich bedeutsam. In Hanglage zwei dreigeschossige Flügel mit abgewalmten Dächern, im rechten Winkel sich nach Süden zum Garten und zur Regnitz öffnend, aufwendig gegliederter Sandsteinquaderbau, insgesamt kennzeichnender Versuch, den Typus der Villa suburbana aufzunehmen D-4-61-000-79
Ehemaliges zweites Böttingerpalais, sogenannte Concordia
weitere Bilder
Concordiastraße 28
(Standort)
Ehemaliges zweites Böttingerpalais Reiche Innendekoration u. a. mit Stuckaturen von Johann Jakob Vogel D-4-61-000-79 BW
Concordiastraße 28
(Standort)
Ehemaliges zweites Böttingerpalais Ummauerte terrassierte Gartenanlage an der Regnitz, ein Hauptwerk großbürgerlicher Gartenkunst des 18. Jahrhunderts, mit Kaskade, Balustraden und Leonard Gollwitzer zugeschriebenen Skulpturen, 1719–1722, 1844, 1882 verändert, durchgreifende Instandsetzungen 1918/20, vollkommene Umgestaltung der unteren Terrasse 1935/37 D-4-61-000-79
Ehemaliges zweites Böttingerpalais
weitere Bilder

D[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Dominikanerstraße 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Ehemaliges spätmittelalterliches Steinhaus, 1649 dreigeschossiger Ausbau mit Satteldachbau und Fachwerkgiebel, vereinheitlichende Verkleidung der Fassaden um 1730, Veränderungen der Erdgeschossfassade durch Emmerich Goes 1885, auf der Giebelspitze gefasste Mondsichelmadonna, Metall, wohl 1649, schmiedeeiserner Balkon 1887 D-4-61-000-81
Wohn- und Geschäftshaus
Dominikanerstraße 2
(Standort)
Ehemaliges Handwerkerhaus Heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau, verputzter Massivbau mit Satteldach, im Kern 16./17. Jahrhundert, 1761 durch Friedrich Schneller umgebaut und mit heutiger barocker Fassade versehen, Schaufensterfront 1886 D-4-61-000-82 BW
Dominikanerstraße 2 a; Dominikanerstraße 4; Dominikanerstraße 6; Kasernstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Dominikanerkloster mit Kirche Beatae Mariae Virginis und St. Christoph Heute Landbauamt und Wasserwirtschaftsamt, dreischiffige Hallenkirche mit eingezogenem Chor, spätgotischer verputzter Massivbau mit Satteldach, Dachwerk 1424 (d), Langhaus unter Verwendung älterer Bausubstanz 1401/02 (d), Chor 1416/17 (d), Dachwerk 1453 (d); mit Ausstattung D-4-61-000-83 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:49.89175,10.88533!/D:Dominikanerstraße 2 a; Dominikanerstraße 4; Dominikanerstraße 6; Kasernstraße 4, Ehemaliges Dominikanerkloster mit Kirche Beatae Mariae Virginis und St. Christoph!/|BW]]
Dominikanerstraße 2 a; Dominikanerstraße 4; Dominikanerstraße 6; Kasernstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Dominikanerkloster mit Kirche Beatae Mariae Virginis und St. Christoph Östlich massive zweigeschossige Kreuzhofumbauung mit Kreuzgang, Sattel- und Pultdächer, 1464 im Bau, Hans Vorchheimer zugeschrieben nördlich Umbauung des äußeren bzw. Konventshofes, heute Wasserwirtschaftsamt, breitgelagerter dreiteiliger achsensymmetrischer Barockbau mit Front zur Regnitz, dreigeschossiger Mittelpavillon unter Walmdach, zweigeschossige Seitenflügel mit Mansardwalmdach, weitere den Hof umschließende Gebäude im gleichen Stil, von Justus Heinrich Dientzenhofer unter Mitwirkung Balthasar Neumanns D-4-61-000-83 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:49.89175,10.88533!/D:Dominikanerstraße 2 a; Dominikanerstraße 4; Dominikanerstraße 6; Kasernstraße 4, Ehemaliges Dominikanerkloster mit Kirche Beatae Mariae Virginis und St. Christoph!/|BW]]
Dominikanerstraße 2 a; Dominikanerstraße 4; Dominikanerstraße 6; Kasernstraße 4
(Standort)
Ehemaliges Dominikanerkloster mit Kirche Beatae Mariae Virginis und St. Christoph Westlich Umbauung des ehemaligen Lazaretthofes: Haus unter den Störchen (heute Teil des Gasthauses Schlenkerla, vgl. Dominikanerstraße 6), 1965 durch barockisierende Fassadenmalerei mit nebenliegender Dominikuskapelle vereinheitlicht, spätmittelalterliches Bürgerhaus, dreigeschossiger massiver Traufseitbau mit Satteldach, Kapelle im Kern um 1400, 1699 umgestaltet, rückwärtig ehemaliger Lazarettbau, dreigeschossig, unterkellert, mit Satteldach, nach 1677 errichtet D-4-61-000-83 [[Vorlage:Bilderwunsch/code!/C:49.89175,10.88533!/D:Dominikanerstraße 2 a; Dominikanerstraße 4; Dominikanerstraße 6; Kasernstraße 4, Ehemaliges Dominikanerkloster mit Kirche Beatae Mariae Virginis und St. Christoph!/|BW]]
Dominikanerstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Zweigeschossiger massiver Traufseitbau mit Satteldach, Putzbau mit Sandsteinrahmungen, 16./17. Jahrhundert, barocke Fassade 18. Jahrhundert, Dachwerk 1473–75 (dendro.-dat.), Schaufensterfront im Erdgeschoss 1876, Dachgauben 1884 D-4-61-000-84 BW
Dominikanerstraße 3
(Standort)
Ehemaliges Rückgebäude Von Karolinenstraße 10/12 (vgl. dort) D-4-61-000-84 BW
Dominikanerstraße 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Ehemaliger Freihof der Zollner auf dem Brand, traufständiger dreigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, massiv, verputzt, im Kern 15. Jahrhundert über älteren Kellern, Neugestaltung der Fassade 1881, wohl nach Entwurf von Hans Dütsch, Erdgeschossveränderungen 19./20. Jahrhundert D-4-61-000-86 BW
Dominikanerstraße 6
(Standort)
Gasthaus zum Schlenkerla Dreigeschossiges traufständiges Hauptgebäude, massives Erdgeschoss Zierfachwerk in den Obergeschossen, Mitte 17. Jahrhundert, schmiedeeiserner Wirtshausausleger erste Hälfte 18. Jahrhundert; mit historischer Ausstattung D-4-61-000-85
Gasthaus zum Schlenkerla
Dominikanerstraße 6
(Standort)
Gasthaus zum Schlenkerla Rückgebäude massiv mit Mansarddach, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-85 BW
Dominikanerstraße 6
(Standort)
Gasthaus zum Schlenkerla Zugehörig das Haus unter den Störchen, ehemaliger Teil des Dominikanerklosters (vgl. Anlageteil Dominikanerstraße 2 a und 4) D-4-61-000-85
Gasthaus zum Schlenkerla
Dominikanerstraße 7
(Standort)
Wohnhaus Ehemaliges Stahlsches Schwesternhaus, dreigeschossiger verputzter Bau mit Walmdach, Fachwerkkonstruktion im Kern 15. Jahrhundert, verschiedene Veränderungen im Innern erste Hälfte 18. Jahrhundert, verputzte Steinfassade von Georg I. Hofbauer 1841, im Treppenhaus Rotmarmorrelief mit Gnadenbild der Oberen Pfarre, bezeichnet 1801 D-4-61-000-1689
Wohnhaus
Dominikanerstraße 7
(Standort)
Rückgebäude Nahtlos anknüpfende dreigeschossige Rückgebäude, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in verputztem Fachwerk, Satteldach und Walmdach, mit liegendem Stuhl, 1753 D-4-61-000-1689 BW
Dominikanerstraße 8
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Ehemalige Hofbäckerei, dreigeschossiges Traufseithaus, Massivbau mit Mansarddach und flach gegliederter Barockfassade, bezeichnet 1777, Vergrößerung der Erdgeschossfenster 1879, Marienfigur 1777, königlich bayerisches Wappen 19. Jahrhundert D-4-61-000-87
Wohn- und Geschäftshaus
Dominikanerstraße 9
(Standort)
Ehemalige Brauerei zum Ringlein Dreigeschossiger Eckbau mit Satteldach, massives Erdgeschoss, Obergeschosse in Fachwerk, um 1660 errichtet, 1837 Erdgeschossfassade massiv erneuert, dreigeschossiger traufständiger Seitenflügel aus Fachwerk an der Ringleinsgasse, 18. Jahrhundert D-4-61-000-88
Ehemalige Brauerei zum Ringlein
Dominikanerstraße 10; Dominikanerstraße 10 a
(Standort)
Ehemaliges Palais Schrottenberg Dann Gasthaus Hofbräuschänke, jetzt Gasthaus zur alten Hofreit, stattliches, dreigeschossiges Eckhaus aus Vorder- und Rückgebäude mit langer Front zur Kasernstraße, massives Erdgeschoss mit genuteten Ecklisenen, verputzte Fachwerkobergeschosse, Walmdach, 1697–1700 (dendro.-dat.) D-4-61-000-89
Ehemaliges Palais Schrottenberg
Domplatz 1
(Standort)
Curia Sti. Hippolyti Ehemaliger Domherrenhof, zwei- und dreigeschossige Vierflügelanlage mit Mansarddach, von Justus Heinrich Dientzenhofer nach einem von Balthasar Neumann überarbeiteten Plan über älterer Substanz der ehemaligen Burg errichtet, 1739, dem schlossartigen Anspruch entsprechend ausgestattet D-4-61-000-90
Curia Sti. Hippolyti
Domplatz 2
(Standort)
Curia Stm. Sebastiani et Fabian Ehemaliger Domherrenhof, heute erzbischöfliches Ordinariat, drei- und zweigeschossige Vierflügelanlage aus Massivbauten mit Satteldach, wohl von Johann Dientzenhofer über älterer Substanz 1720/21 errichtet, Tor 1811 verändert, an der stadtwärtigen Fassade Wappen des Domdekans Reinhard Anton von Eyb, dem schlossartigen Anspruch entsprechend ausgestattet D-4-61-000-91 BW
Domplatz 2
(Standort)
Curia Stm. Sebastiani et Fabian Kapelle D-4-61-000-91 BW
Domplatz 3
(Standort)
Curia Sti. Laurentii Ehemaliger Domherrenhof, heute erzbischöfliches Ordinariat, vierseitige Baugruppe aus zweigeschossigen Satteldachbauten, Wohnbauten auf der südlichen Burgmauer spätmittelalterlich, Torbau mit Ädikularahmung der Einfahrt 1605, Ostbau in Formen der deutschen Renaissance 1903; Ummauerung mehrfach erneuert D-4-61-000-92 BW
Domplatz 3
(Standort)
Curia Sti. Laurentii Ehemaliger Domherrenhof, Laurentiuskapelle um 1200 D-4-61-000-92 BW
Domplatz 4
(Standort)
Ehemalige Dompfisterei Jetzt Domdechantei, zweigeschossiger Mansarddachbau, von Johann Jakob Michael Küchel 1737, um 1825 als Sitz des Domdekans um ein Geschoss erhöht D-4-61-000-93
Ehemalige Dompfisterei
Domplatz 5
(Standort)
Domstift Kreuzgang, vier kreuzrippengewölbte Flügel, Öffnungen ohne Maßwerk, zum Teil an den Schlusssteinen datiert, über dem Nordjoch des Westflügels Andreas-Kapelle von 1412/14, im Westen der Kapitelsaal des 11. Jahrhunderts, seit dem Spätmittelalter Sepultur und seit 1484/86 als Bewahrort des Reliquiars eines heiligen Nagels erweitert (Nagelkapelle) D-4-61-000-94 BW
Domplatz 5
(Standort)
Domstift Kapitelhaus (Südflügel des Kreuzgangs), zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Mansarddach, Mittelrisalit mit reich verziertem Giebel, von Balthasar Neumann 1730/33 D-4-61-000-94 BW
Domplatz 6
(Standort)
Domstift Domkirche St. Peter und Georg, über Resten des sogenannten Heinrichsdoms aus dem 11. Jahrhundert doppelchörige Basilika mit Westquerhaus und vier Türmen, um 1200 begonnen, gegen 1237 vollendet, Zugang von der Stadtseite verändert durch Errichtung des Domkranzes 1508 ff., Dachwerkerneuerung 1743–47, dabei Verzicht auf den seit dem 14. Jahrhundert vorhandenen Dachreiter, Erneuerung der Turmhelme 1765–1768, umfangreiche Renovierungen sowohl im Innern als auch am Äußeren zwischen 1826 und 1837; mit Ausstattung D-4-61-000-94
Domstift
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Domplatz 7
(Standort)
Alte Hofhaltung Über Resten des bischöflichen Palastes des 11./12. Jahrhunderts mit Andreaskapelle und Thomaskapelle (Katharinenkapelle) Teil des 1568 ff. von Erasmus Braun und Kaspar Vischer errichteten, Ende 18. Jahrhundert abgebrochenen Renaissancebaus D-4-61-000-95
Alte Hofhaltung
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Domplatz 7
(Standort)
Alte Hofhaltung sog. Schöne Pforte unter anderem von Pankraz Wagner, 1571–73 D-4-61-000-95
Alte Hofhaltung
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Domplatz 7
(Standort)
Alte Hofhaltung Der rückwärtige Hof umgeben von langgestreckten Trakten dreigeschossiger Steilsatteldachbauten mit Fachwerkobergeschossen und offenen Laubengängen, westlich 1479, nördlich 1487–89, südlich 16. Jahrhundert D-4-61-000-95
Alte Hofhaltung
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Domplatz 8
(Standort)
Neue Residenz Folge von mehreren dreigeschossigen Flügeln, 1601–1613 von Jakob Wolff dem Älteren im Nordwesten, Nord- und Ostflügel um 1700 von Johann Leonhard Dientzenhofer, mit reich gegliederten Fassaden zum Domplatz; mit Ausstattung; rückwärtig über der Burgbergummauerung des 17. Jahrhunderts D-4-61-000-96
Neue Residenz
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Domplatz 8
(Standort)
Neue Residenz Garten mit Pavillon, wohl von Johann Jakob Michael Küchel 1756/57 und Gartenfiguren D-4-61-000-96
Neue Residenz
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Domplatz 8
(Standort)
Neue Residenz Reithalle, vermutlich von Balthasar Neumann, 1731 D-4-61-000-96 BW
Domstraße 2
(Standort)
Curia Sti. Blasii Ehemaliger Domherrenhof, zweigeschossiges Hauptgebäude mit Fachwerkobergeschoss und Schopfwalmdach, Anfang 16. Jahrhundert D-4-61-000-98
Curia Sti. Blasii
Domstraße 2 a
(Standort)
Curia Sti. Blasii Ehemaliger Domherrenhof, Seitenflügel mit Wappen des Domherrn Eberhard von Rabenstein, bezeichnet 1503 D-4-61-000-98
Curia Sti. Blasii
Domstraße 3
(Standort)
Curia St. Mariae et Chunegundis Ehemaliger Domherrenhof, jetzt Dompfarrhof, im Kern spätmittelalterlich, um 1700 umgestaltet, Dachwerk 1690/91 (dendro. dat.) D-4-61-000-99 BW
Domstraße 3
(Standort)
Curia St. Mariae et Chunegundis Ehemaliger Domherrenhof, nordostwärts ausspringend die Kapelle von 1423 D-4-61-000-99 BW
Domstraße 5
(Standort)
Curia Sti. Lamperti Ehemaliger Domherrenhof, jetzt Dompropstei, Hauptbau langgestreckter zweigeschossiger Satteldachbau mit Kapelle, wohl nach Plänen von Johann Leonhard Dientzenhofer, bezeichnet 1706; mit Kapellenausstattung D-4-61-000-100 BW
Domstraße 5
(Standort)
Curia Sti. Lamperti Ehemaliger Domherrenhof, jetzt Dompropstei, Nebengebäude 18. Jahrhundert mit spätmittelalterlichen Resten D-4-61-000-100
Curia Sti. Lamperti
Domstraße 5
(Standort)
Curia Sti. Lamperti Ehemaliger Domherrenhof, jetzt Dompropstei, Garten 18./19. Jahrhundert D-4-61-000-100 BW
Domstraße 7
(Standort)
Curia Stae. Elisabethae Ehemaliger Domherrenhof, sogenannter Meranierhof, ausgedehnte, mehrteilige Baugruppe vornehmlich des 15. Jahrhunderts, Tortrakt und dahinter liegender Trakt mit Fachwerkobergeschossen D-4-61-000-101 BW
Domstraße 7
(Standort)
Curia Stae. Elisabethae Ehemaliger Domherrenhof, sogenannter Meranierhof, Gartenhalle 1566 D-4-61-000-101 BW
Domstraße 7
(Standort)
Curia Stae. Elisabethae Ehemaliger Domherrenhof, sogenannter Meranierhof, Terrassen-, Stütz- und Umfassungsmauern teilweise wohl noch mittelalterlich D-4-61-000-101 BW
Domstraße 9
(Standort)
Curia Stm. Johannis et Pauli Ehemaliger Domherrenhof, Torbau mit Kapelle in der Nordecke 1476 D-4-61-000-102
Curia Stm. Johannis et Pauli
Domstraße 9 a
(Standort)
Curia Stm. Johannis et Pauli Ehemaliger Domherrenhof, Wohnbau nach Brand 1910/11 erneuert D-4-61-000-102
Curia Stm. Johannis et Pauli
Domstraße 9 b
(Standort)
Curia Stm. Johannis et Pauli Ehemaliger Domherrenhof, Wohnbau nach Brand 1910/11 erneuert D-4-61-000-102
Curia Stm. Johannis et Pauli
Domstraße 9 c
(Standort)
Curia Stm. Johannis et Pauli Ehemaliger Domherrenhof, Wohnbau nach Brand 1910/11 erneuert D-4-61-000-102
Curia Stm. Johannis et Pauli
Domstraße 9 d
(Standort)
Curia Stm. Johannis et Pauli Ehemaliger Domherrenhof, Wohnbau nach Brand 1910/11 erneuert D-4-61-000-102
Curia Stm. Johannis et Pauli
Domstraße 11
(Standort)
Ehemaliger Domherrenhof Sogenannter Madlershof, um einen Hof mit Holzarkaden (um 1700) vierseitig geschlossene Anlage zweigeschossiger Satteldachbauten mit Fachwerkobergeschossen, vornehmlich des 16.–18. Jahrhunderts D-4-61-000-103
Ehemaliger Domherrenhof
Domstraße 11
(Standort)
Ehem. Domherrenhof Spätgotisches Redwitzwappen, Wappen des Domherrn Alexander von Jarsdorf, bezeichnet 1589 D-4-61-000-103
Ehem. Domherrenhof
Domstraße 11
(Standort)
Ehemaliger Domherrenhof Spätgotisches Redwitzwappen D-4-61-000-103 BW
Domstraße 11
(Standort)
Ehemaliger Domherrenhof Wappen des Domherrn Alexander von Jarsdorf, bezeichnet 1589 D-4-61-000-103 BW
Domstraße 13
(Standort)
Ehemaliger Domherrenhof Sogenanntes Truchseßhöflein, zweigeschossiger Satteldachbau mit geohrten Fensterrahmungen, wohl von 1558 D-4-61-000-104
Ehemaliger Domherrenhof
Domstraße 13
(Standort)
Ehemaliger Domherrenhof Toranlage D-4-61-000-104
Ehemaliger Domherrenhof
Dr.-Remeis-Straße 15
(Standort)
Villa Edel Zweigeschossiger Bau auf Winkelgrundriss, bewegte Dachlandschaft durch Satteldach mit Fachwerkgiebeln, Halbwalm, Gauben, Risaliten und polygonalem Eckerker mit Spitzhelm, Erdgeschoss massiv verputzt, Obergeschoss in Fachwerk, 1897 nach Entwurf von Philipp Schrüfer D-4-61-000-80 BW
Dr.-Remeis-Straße 17
(Standort)
Villa Herlet Mit Turm, zweigeschossiger traufständiger Massivbau, verputzt, durch beidseitige Mittelrisalite auf Kreuzgrundriss, Treppenturm mit Spitzhelm vor der nördlichen Giebelfront, verputzt, vorkragende Dachabschlüsse durch Walm, Krüppelwalm und Schopfwalm, sowie durch verputzte und Zierfachwerkgiebeln variiert, historistisch, 1897/98 von Theodeor Schrüfer D-4-61-000-1429 BW
Dr.-Remeis-Straße 17
(Standort)
Villa Herlet Gleichzeitiges zugehöriges Nebengebäude, Waschhaus und Holzlege D-4-61-000-1429 BW

E[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Eisgrube 1
(Standort)
Wohnhaus Traufständiger, zur Straße dreigeschossiger, hofseits viergeschossiger Satteldachbau, Erd- und erstes Obergeschoss massiv, zweites Obergeschoss verputztes Fachwerk, im Kern wohl um 1500, Fassade um 1800, hofseitiges drittes Obergeschoss 19. Jahrhundert D-4-61-000-119
Wohnhaus
Eisgrube 2
(Standort)
Wohnhaus Dreigeschossiges Traufseithaus, Erdgeschoss in Sandsteinquader, Obergeschosse in Fachwerk, Satteldach, im Kern noch spätmittelalterlich, Sandsteinwappenscheiben um 1581, in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts ausgebaut, Erdgeschossumbau 1846 D-4-61-000-121
Wohnhaus
Eisgrube 2
(Standort)
Gangbau Zum Rückgebäude vermittelnder Gangbau D-4-61-000-121 BW
Eisgrube 2
(Standort)
Zweigeschossiges Rückgebäude Auf Winkelgrundriss, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, Satteldach, um 1720 D-4-61-000-121 BW
Eisgrube 4; Frauenplatz 1 a; Nähe Eisgrube
(Standort)
Pfarrhof der Oberen Pfarre An stark abfallendem Gelände errichteter zweiflügeliger Putzbau, zur Hölle und zum Frauenplatz eingeschossig, zur Eisgrube zweigeschossig D-4-61-000-122 BW
Eisgrube 4; Frauenplatz 1 a; Nähe Eisgrube
(Standort)
Pfarrhof der Oberen Pfarre Eisgrube 4: Westflügel, mit Walmdach, Untergeschoss massiv, Obergeschoss zum Teil in Fachwerk, im Kern spätmittelalterlich, 1621 und 1770 erneuernd ausgebaut, an der Südseite zwei die beiden Ausbauphasen bezeichnende Wappenreliefs, an der Ostseite Stuckrelief des Auferstandenen in Rocaillekartusche D-4-61-000-122
Pfarrhof der Oberen Pfarre
Eisgrube 4; Frauenplatz 1 a; Nähe Eisgrube
(Standort)
Pfarrhof der Oberen Pfarre Frauenplatz 1a, Nordflügel zum Frauenplatz eingeschossiger Massivbau mit Walmdach, zur Eisgrube zweigeschossig mit Mansarddach und Halbwalm, 1789/90; mit Ausstattung D-4-61-000-122 BW
Eisgrube 4; Frauenplatz 1 a; Nähe Eisgrube
(Standort)
Pfarrhof der Oberen Pfarre Garten mit auf der Nordostecke der Gartenmauer aufsitzendem Gartenpavillon, zweigeschossiger Putzbau mit Mittelrisalit und Walmdach, um 1760/70 D-4-61-000-122 BW
Eisgrube 5
(Standort)
Bürgerhaus Mehrteilige verputzte Baugruppe in Ecklage, zweigeschossiges Vorderhaus, massives Erdgeschoss, vorspringendes Fachwerkobergeschoss, Satteldach, um 1563, Dachgauben 18. Jahrhundert, Hauseingang an nordöstlicher Giebelseite von 1919 D-4-61-000-123
Bürgerhaus
Eisgrube 5
(Standort)
Bürgerhaus Rückwärtig traufständiger mittlerer und hinterer Hausteil, über hohem Sockel zweigeschossig mit Satteldach, Hinterhausobergeschoss in Fachwerk, im Kern wohl Mitte 15. Jahrhundert, Ende 17. Jahrhundert stark umgebaut D-4-61-000-123
Bürgerhaus
Eisgrube 7
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiger, traufständiger Satteldachbau, verputzt, massives Erdgeschoss, vorkragendes Fachwerkobergeschoss, 17./18. Jahrhundert D-4-61-000-124
Bürgerhaus
Eisgrube 8
(Standort)
Curia Craftonis Stattliches dreigeschossiges Eckhaus mit Satteldach, massives Erdgeschoss und vorkragende Fachwerkobergeschosse verputzt, Giebel zur Oberen Pfarre fachwerksichtig, in giebelseitiger Fassade stumpfwinkliger Knick mit Tordurchfahrt, bezeichnet 1673, Umbau Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-125
Curia Craftonis
Eisgrube 10
(Standort)
Bürgerhaus Dreigeschossiger Traufseitbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse verputztes Fachwerk, Satteldach, im Kern 16. Jahrhundert, im 17. Jahrhundert ausgebaut, Fassade Mitte 19. Jahrhundert überarbeitet D-4-61-000-126
Bürgerhaus
Eisgrube 12
(Standort)
Bürgerhaus Ehemaliges Vikarienhaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit schlichter Gliederung, massiv mit Satteldach, 17./18. Jahrhundert, Laurentiusfigur 18. Jahrhundert, zweites Obergeschoss 1887 aufgestockt D-4-61-000-127
Bürgerhaus
Eisgrube 14
(Standort)
Curia Braunwardi Coquinarii Ehemaliger Chorherrenhof von St. Stephan, jetzt Stahl'sches Schwesternhaus, stattlicher dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, verputzter Massivbau mit profilierten Sandsteingewänden, hohes erstes Obergeschoss, reiches Hauptportal von Johann Bernhard Kamm 1782, seitliche Tordurchfahrt, Südteil im Kern Steinhaus 13./14. Jahrhundert, durchgreifender Um- und Ausbau 1744 und durch Otto Schumm 1781-83 D-4-61-000-128
Curia Braunwardi Coquinarii
Eisgrube 16
(Standort)
Curia Aufseß Ehemaliges Chorherrenhof von St. Stephan, jetzt Pfarrhaus und evangelisch-lutherisches Dekanat, stattlicher zweigeschossiger Traufseitbau mit barocker Fassade, Massivbau, verputzt mit geohrten Fensterrahmungen aus Sandstein, Satteldach, im Kern ein spätmittelalterliches Steinhaus, erweiterternder Umbau zweite Hälfte 17. Jahrhundert in zwei Bauabschnitten bis 1684 (bezeichnet am Portal), Neugliederung der Straßenfront und Innenausbau 1720/30, Dachstuhl 1975/76 erneuert D-4-61-000-129
Curia Aufseß
Eisgrube 18
(Standort)
Curia Ottnandi Ehemaliger Chorherrenhof von St. Stephan, jetzt Diakonissenanstalt, Vorderhaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau massiv mit schlichter Putzfassade, im Kern spätmittelalterlich, mit gleich hohem, straßenseitig in gleicher Flucht anschließendem Seitenflügel mit Eingang vom Hof, spätes 17. Jahrhundert D-4-61-000-130
Curia Ottnandi
Eisgrube 18
(Standort)
Curia Ottnandi Ehemaliger Chorherrenhof von St. Stephan, jetzt Diakonissenanstalt,rückliegender Hauptbau, dreigeschossiger Massivbau mit Mittelrisalit, verputzt, Satteldach, 1896/97 von Jakob Maier D-4-61-000-130
Curia Ottnandi
Eisgrube 20
(Standort)
Curia Leupoldi Ehemaliger Chorherrenhof von St. Stephan, Hauptgebäude, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, massiv, verputzt, spätbarock, Mitte 18. Jahrhundert (Zuschreibung an Johann Jakob Michael Küchel), Rückflügel wohl zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-131
Curia Leupoldi
Eisgrube 20 a
(Standort)
Curia Leupoldi Ehemaliger Chorherrenhof von St. Stephan, Nebengebäude aus zweigeschossigem Torwächterhaus mit Satteldach, frühes 18. Jahrhundert, und zweigeschossigem Gartenpalais mit Mansardwalmdach und erdgeschossigem Verbindungsbau mit halbrundem Säulenvorbau und Dachterrasse, von Fritz von Courton 1923/24 D-4-61-000-131
Curia Leupoldi
Eisgrube 20 a
(Standort)
Curia Leupoldi Ehemaliger Chorherrenhof von St. Stephan, verputzte Hofmauer mit schmiedeeisernem Tor 18. Jahrhundert D-4-61-000-131
Curia Leupoldi
Elisabethenstraße 2 b
(Standort)
Ehemaliger Fürstbischöflicher Großer Hofheustadel Traufständige, gemauerte Scheune mit Satteldach, Backstein verputzt über profiliertem Sandsteinsockel, zwei stichbogige Einfahrten, um 1743, vielleicht von Johann Jakob Michael Küchel, am unteren Gebäudeteil Überformung durch Schleppgaube von 1954 D-4-61-000-134 BW
Elisabethenstraße 5
(Standort)
Fachwerkstadel Mit hohem straßenseitig abgewalmtem Satteldach, rückwärtig Fachwerkgiebel über Stadtmauerrest des 12./13. Jahrhunderts, 1722/23 errichtet, Fachwerkfreilegung 1939, Wohnungseinbau 1979; als Rückwand Reste der Stadtmauer der Bürgerlichen Bergstadt (vgl. dort) D-4-61-000-137 BW
Nähe Elisabethenstraße
(Standort)
Ehemalige fürstbischöfliche Hofheuwaage Zweigeschossiges traufständiges Lagerhaus mit Pultdach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, errichtet nach 1767; mit der Rückwand an die ehemalige Stadtmauer stoßend D-4-61-000-1873 BW

F[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Frauenplatz 1
(Standort)
Obere Pfarre Katholische Stadtpfarrkirche zu Unserer Lieben Frau, spätgotisches dreischiffig basilikales Langhaus mit asymmetrisch gestelltem Südwestturm und polygonalem basilikalem Umgangschor mit Kapellenkranz von hoher städtebaulicher Wirksamkeit nach Osten, sandsteinsichtiger Werksteinbau, Baubeginn des Langhauses mit Satteldach über dem Obergaden und Pultdächern über den Seitenschiffen bezeichnet 1338, Vollendung um 1380 (Weihe 1387), Vorhalle vor der Brautpforte, um 1380/90, Umgangschor in typischen Formen der Parlergotik, 1392 begonnen, Chordach 1420/21 (dendro.-dat.), Choreinwölbung um 1431/40, Turmobergeschosses um 1470/80 vollendet, Türmerstube mit Haube 1537/38, 1711-21 vor allem im Inneren barockisiert, Umbau des Chordachs mit Abwalmung nach Westen 1769 durch Johann Jakob Michael Küchel, nach 1802 Grabdenkmäler des 16. bis Ende 18. Jahrhunderts in den Außenmauern eingemauert, Neubau der Sakristei an der Chorsüdseite 1839 von Philipp Madler; mit Ausstattung D-4-61-000-186
Obere Pfarre
weitere Bilder
Frauenplatz 1
(Standort)
Obere Pfarre an der Nordwestecke Ölbergkapelle, pultdachüberfangene Arkade, 1502 D-4-61-000-186 BW
Frauenplatz 3; Frauenplatz 4
(Standort)
Stadtbefestigung der bürgerlichen Bergstadt Reste der Stadtmauer, Werksteinmauer des 12./13. Jahrhunderts, 1703 um einige Backsteinlagen erhöht, zwischen Grünhundbrunnen 2 und den an die Mauer gebauten Scheunen Elisabethstraße 1, 3 und 5 bis zum Grundstück Obere Sandstraße 31, weitere Reste in die Rückseiten der Neubauten am Frauenplatz 3 und 4 einbezogen D-4-61-000-218 BW
Frauenplatz 5
(Standort)
Wohngebäude Zum Kaulberg dreiseitig freistehend, ehemals an das mittlere Kaulberger Tor anschließend, über hohem Sockelgeschoss zweigeschossig, massives Erdgeschoss um 1600, mit Fachwerkobergeschoss 18. Jahrhundert, mit abgewalmtem Satteldach 1810, Aufstockung des Anbaus zum Schulplatz 1853 D-4-61-000-1419
Wohngebäude

G[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gartenstraße 7; Gartenstraße 5
(Standort)
Villa Schrüfer Malerischer dreigeschossiger Satteldachbau mit zahlreichen Erkern, Balkonen, Giebeln und Eckturm, verputztes Erdgeschoss mit Gliederungen aus Sandstein, Obergeschosse in Blankziegel- und Fachwerk, historistisch, Schweizerstil, 1888/89 von Philipp Schrüfer D-4-61-000-1409 BW
Gartenstraße 7; Gartenstraße 5
(Standort)
Villa Schrüfer Nebengebäude, eingeschossige Remise mit Satteldach in Blankziegel und Fachwerkbau, 1885 D-4-61-000-1409 BW
Gartenstraße 7; Gartenstraße 5
(Standort)
Nebengebäude Eingeschossige Remise mit Satteldach in Blankziegel und Fachwerkbau, 1885 D-4-61-000-1409 BW
Gartenstraße 7; Gartenstraße 5
(Standort)
Zugehöriger Villengarten Mit Erinnerungsmal und Statuen D-4-61-000-1409 BW
Geyerswörthplatz 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Traufständig mit Mansardpultdach, spätbarocke Sandsteinquaderfassade mit Pilastergliederung, im Kern wohl frühes 17. Jahrhundert, heutige Gestalt Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-191
Wohn- und Geschäftshaus
Geyerswörthplatz 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Stattlicher, dreiseitig freistehender zweiteiliger Gebäudekomplex in städtebaulich wichtiger Ecklage, dreigeschossiger pavillonartiger Hauptbau mit gleich hohem Seitenflügel, verputzter Massivbau mit genuteten Ecklisenen, Walmdach, im Kern frühes 18. Jahrhundert, Innenausbau um 1800, Erdgeschoss und eingeschossiger Vorbau mit Ladenarkaden von 1906 durch Ladenausbau 1958 verändert D-4-61-000-192 BW
Geyerswörthplatz 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Traufständiges Eckhaus, verputzter Massivbau mit Satteldach und Volutengiebel, gegen 1600, beim Umbau in der ersten Hälfte 18. Jahrhundert u. a. Traufseitenfassade verändert, Immaculatafigur Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-193
Wohn- und Geschäftshaus
Geyerswörthplatz 5
(Standort)
Ehemaliges Mehlwaaghäuschen Bescheidener zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, verputzter Massivbau auf dreiseitig geschlossenem Grundriss, um 1768; den Zugang zur Geyerswörthbrücke eröffnend D-4-61-000-194
Ehemaliges Mehlwaaghäuschen
Grünhundsbrunnen 1
(Standort)
Bürgerhaus Zweigeschossiges traufständiges Wohnhaus mit Mansarddach, massiv, verputzt, mit flacher Fassadengliederung, 1791/92, Zwerchhaus 1914 D-4-61-000-217 BW
Grünhundsbrunnen 3
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger Satteldachbau mit Krüppelwalm nach Nordwesten und rückwärtig schmalerer Anbau, massives Erdgeschoss, am Giebel verschiefertes Fachwerkobergeschoss, im Kern um 1750, bezeichnet 1822, verschiefert; am Nebengebäude Skulptur, siehe Kreuzschlepper Grünhundsbrunnen D-4-61-000-219 BW
Grünhundsbrunnen 3
(Standort)
Kreuzschlepper Terrakotta (?), um 1880, Adam Christ zugeschrieben; unter dem Dach des nordwestlichen Nebengebäudes von Grünhundsbrunnen 3, an der Mauer zur Residenzstraße D-4-61-000-221 BW
Grünhundsbrunnen 3
(Standort)
Böschungs- und Brüstungsmauer Gegen die tieferliegenden Anwesen der Oberen Sandstraße und den Platz des Grünhundbrunnens, unterhalb der Neuen Residenz mit gleichartigen Werksteinpforten zu den Hofgrundstücken der Oberen Sandstraße, Sandsteinquadermauerwerk, 1791/92, gestalterisch reicher der Abschnitt vor dem Domplatz mit von Figurengruppen oder Vasenaufsätzen bekrönten kannelierten Pilastern als Rahmung einer Figur, Allegorie der Baukunst, bekrönte Brunnennische, Bildhauerarbeiten von Michael Trautmann nach 1793; aus dem gleichen Planungszusammenhang das Eiserne Tor (vgl. dort), Brunnennische in der Böschungsmauer siehe Grünhundsbrunnen D-4-61-000-1198 BW
Gumboldsleite 12
(Standort)
Gartenpavillon Holzkonstruktion mit Kreuzdach, um 1895; zur ehemaligen sich zwischen den benachbarten Anwesen erstreckenden Gartenanlage gehörig (vgl. Schweinfurter Straße 5 und 7) D-4-61-000-1366 BW

H[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Herrenstraße 1
(Standort)
Ehemaliges Haus zum Güldenen Hirschen Heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger giebelständiger Eckbau mit Satteldach, massiv verputzt, mit Ecklisenen und historistischem Dekor, um 15./16. Jahrhundert als Steinhaus errichtet, 1692 verändert, 1854 ausgekernt und nach Plänen von Georg Bitter und Georg II. Hofbauer dreigeschossig ausgebaut und mit Fassade nach Entwurf von Johann Wilhelm Frank versehen, Neugestaltung der Fassade des Seitenflügels 1874 Georg II. Hofbauer, Schaufensterfront 1908 von Daniel Fuchs D-4-61-000-313 BW
Herrenstraße 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Viergeschossiger traufständiger Satteldachbau, 1832 nach Plänen von Joseph III. Dennefeld als zweigeschossiger Massivbau errichtet, 1875 nach Plänen von Georg II. Hofbauer aufgestockt und mit spätklassizistischer Fassade versehen, Erdgeschoss und Schaufensterfront 1961 überformt D-4-61-000-314
Wohn- und Geschäftshaus
Herrenstraße 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Viergeschossiges Hinterhaus mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, wohl 17. Jahrhundert, über Seitenflügel (mit Pultdach) mit Vorderhaus vereint D-4-61-000-314 BW
Herrenstraße 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Sogenanntes Haus zum Roten Hahn, viergeschossiges Traufseithaus, massiv verputzt, im Kern spätmittelalterliches Steinhaus, 1715 barock umgebaut und mit neuer Fassade versehen, drittes Obergeschoss straßenseitig Anfang 19. Jahrhundert, rückwärtig 1913, Erdgeschossumbau 1938 in barockisierenden Formen, Maria-Hilf-Figur und Hauszeichen erste Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-315
Wohn- und Geschäftshaus
Hinterer Bach 1
(Standort)
Sogenanntes Haus zum Sittich Zweigeschossiges Eckwohnhaus mit abgewalmtem Satteldach, langgestreckter Seitenflügel, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verputztes Fachwerk, um 1700; 1757–1797 Wohnhaus des Hofuhrmachers Leopold Hoyß D-4-61-000-330
Sogenanntes Haus zum Sittich
Hinterer Bach 2
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, erste Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-331 BW
Hinterer Bach 3
(Standort)
Ehemaliges Domvikarierhaus Beatae Mariae Virginis in seultura junior Giebelständiges Steingebäude (Kemenate) mit Satteldach, ursprünglich zweigeschossiger Bau des späten 13. Jahrhunderts, 1327 (dendro.-Dat.) um ein Geschoss erhöht, 1727/28 (dendro.-dat.) Verstärkung des Dachwerks D-4-61-000-332
Ehemaliges Domvikarierhaus Beatae Mariae Virginis in seultura junior
Hinterer Bach 8
(Standort)
Ehemaliges Domvikarierhaus Sogenanntes Haus zum Lindwurm, Eckbau mit Mansardwalmdach, massiv und Fachwerk, verputzt, Rahmungen in Sandstein, 1738/39 von Johann Jakob Michael Küchel, Dachgeschossausbau 1907, bauzeitliche Baldachinnische mit jüngerer Hausfigur, Immaculata, Ende 18. Jahrhundert (wohl erst 1956 hier aufgestellt) D-4-61-000-333
Ehemaliges Domvikarierhaus
Hinterer Bach 9; Hinterer Bach 11
(Standort)
Ehemaliges Domvikarierhaus Zweites Seelmesserhaus, zweigeschossiges traufständiges Doppelhaus mit Satteldach, massiv, zweite Hälfte 18. Jahrhundert, das Innere 1965 verändert D-4-61-000-334 BW
Hinterer Bach 10
(Standort)
Ehemaliges Domvikarienhaus St. Johannes Evangelista Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verputztes Fachwerk, 1702–06 neu erbaut, 1818 bis 1888 mit Vorderer Bach 7 und 8 (vgl. dort) Teil einer Tabakfabrik D-4-61-000-335
Ehemaliges Domvikarienhaus St. Johannes Evangelista
Hinterer Bach 12
(Standort)
Ehemaliges Domkapitelsches Schwesternhaus Zweigeschossiger traufständiger Mansardwalmdachbau, freigelegtes konstruktives Fachwerk, 1745 neu errichtet D-4-61-000-337
Ehemaliges Domkapitelsches Schwesternhaus
weitere Bilder
Hölle 7; Nähe Frauenplatz
(Standort)
Ehemaliges Domkapitelsches Gefängnis Heute Wohnhaus, zweigeschossiger Massivbau, 1700/1704, Mansarddach mit Schopf 1948 D-4-61-000-352
Ehemaliges Domkapitelsches Gefängnis
Hölle 7; Nähe Frauenplatz
(Standort)
Ehemaliges Domkapitelsches Gefängnis Dahinter Mauerreste des ehemaligen Kirchhofes der Oberen Pfarre, massiv, 15. Jahrhundert D-4-61-000-352
Ehemaliges Domkapitelsches Gefängnis
Hölle 12
(Standort)
Wohnhaus Zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, verputzt, Ende 18. Jahrhundert, Überformungen 19. Jahrhundert, Fassadengemälde, Heiliger Georg, um 1800 D-4-61-000-353 BW
Hölle 13
(Standort)
Wohnhaus Kleiner traufständiger Mansarddachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, Mitte/drittes Viertel 18. Jahrhundert, Hausfigur, Stuckmedaillon mit Vesperbild D-4-61-000-354
Wohnhaus
Hölle 15
(Standort)
Wohnhaus Traufständiges Mansarddachhaus, Erd- und Sockelgeschoss massiv, Obergeschoss fachwerksichtig, zweites Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-355
Wohnhaus

J[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Jakobsberg 1
(Standort)
Wohngebäude freistehender zweigeschossiger einseitig abgewalmter Satteldachbau in Ecklage, Fachwerk verputzt, als Mansarddachbau um 1720 wohl neu errichtet, Walmdach von Umbau 1924/25, 1980-83 Umbau des Innern D-4-61-000-365 BW
Jakobsberg 2
(Standort)
Erste Stiftskurie an der oberen Straße bei St. Jakob heute St. Walburga, zweigeschossiges traufständiges Hauptgebäude mit Ecklisenen, Mansarddach, massiv, 1772 von Joseph Clemens Madler unter Beibehaltung eines im Kern älteren Erdgeschosses, Umbauten 1861 (Verkürzung zur Erweiterung der Garteneinfahrt) und 1978/79 (Alten- und Pflegeheim) D-4-61-000-366 BW
Jakobsberg 2
(Standort)
Erste Stiftskurie an der oberen Straße bei St. Jakob heute St. Walburga, zweigeschossiges Nebengebäude mit Walmdach, ehem. Torhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verputztes Fachwerk, 16. Jahrhundert, mit Anbau auf Winkelgrundriss 19. Jahrhundert D-4-61-000-366 BW
Jakobsberg 3
(Standort)
Wohngebäude über steinsichtigem Sockelgeschoss zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit Brüstungsplatten, massiv verputzt, spätes 18. Jahrhundert, Umbauten 1888/90 D-4-61-000-367 BW
Jakobsberg 4
(Standort)
Erste Stiftskurie an der oberen Straße bei St. Jakob heute St. Walburga, östliches Nebengebäude, zweigeschossiger, mit der Längsseite zur Straße gelegener Walmdachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verputztes Fachwerk, 1. Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-368 BW
Jakobsberg 4
(Standort)
Erste Stiftskurie an der oberen Straße bei St. Jakob n der Hofmauer vermäuertes Schulterbogenportal, Sandstein, frühes 16. Jahrhundert D-4-61-000-368 BW
Jakobsberg 6
(Standort)
Ehem. Kellerhaus der Brauerei „Zum Grünen Wald“ zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, im Kern eingeschossiger Fachwerkbau 18. Jahrhundert, 1876 aufgestockt und mit massiver verputzter Fassade versehen D-4-61-000-369 BW
Jakobsberg 8
(Standort)
Einhornskeller Kellerhaus, eingeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit korbbogiger Tordurchfahrt, Satteldach, über Felsenkelleranlage errichtet, 18. Jahrhundert, Schleppgauben 1883, Fachwerkfreilegung und Umbau 1922 D-4-61-000-371 BW
Jakobsberg 9
(Standort)
Hausfigur St. Michael, Sandsteinfigur auf Konsole und unter Baldachin, neugotisch, 1889 D-4-61-000-370 BW
Jakobsberg 10
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger traufständiger Eckbau mit Halbwalmdach mit Anbau in gleicher Traufhöhe, aber niedrigerem Satteldach nach Westen und kurzem, letztes Viertel 19. Jahrhundert verändertem Nordflügel mit Flachdach zur Storchsgasse, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, im Kern wohl 16./17. Jahrhundert, Jakobsbergfassade bei Umbau 1841 massiv erneuert D-4-61-000-372 BW
Jakobsberg 17
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, mit Gurtgesims verkröpfte Ecklisenen und geohrte Fenster, Fachwerk verputzt, im Kern 1456/57 mit gleichaltrigem Keller, um 1632 renoviert, heutiges Erscheinungsbild vom Umbau Ende 18. Jahrhundert geprägt, Überformungen 1965 und 2004/05 D-4-61-000-373 BW
Jakobsberg 19
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, genutete Ecklisenen, unter geohrten Fenstern Brüstungsschürzen mit Spiegeln, wohl massiv, Um- oder Neubau um 1700, Mitte 18. Jahrhundert (Haustür) umgestaltet D-4-61-000-374 BW
Jakobsberg 21
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiges traufständiges Satteldachhaus mit seitlichem Eingang, massiv und Fachwerk, verputzt, spätes 17. Jahrhundert, Fassadenerneuerung 1833, nach Brand 1992 historisierend erneuert D-4-61-000-375 BW
Jakobsberg 23
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, Fachwerkgiebel, verputzt, im Kern 17./18. Jahrhundert, im späten 19. Jahrhundert modernisiert D-4-61-000-376 BW
Jakobsberg 25
(Standort)
Ehem. Scheune dann Kellerhaus, giebelständiger Satteldachbau, massiv mit Südgiebel in Fachwerk, verputzt, 2. Hälfte 18. Jahrhundert, Veränderungen im Innern 1902 D-4-61-000-377 BW
Jakobsberg 27; Nähe Jakobsberg
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss mit Zierfachwerk, kurz nach 1619, Erdgeschossveränderungen 1863, Fachwerkfreilegung 1934/35 D-4-61-000-378 BW
Jakobsberg 27; Nähe Jakobsberg
(Standort)
Hoftor Sandsteinquaderbau, vermutlich ein translozierter Bogen der Durchfahrt vom 1886 abgebrochenen Jakobstor von 1731, mit Staufenbergwappen um 1620 D-4-61-000-378 BW
Jakobsplatz 1
(Standort)
Villa Aja zwei- und dreigeschossiger Walmdachbau mit Blendfachwerkobergeschoss, historistisch, 1888 D-4-61-000-379
Villa Aja
Jakobsplatz 3
(Standort)
Ehem. Stiftspfisterei von St. Jakob zweigeschossiger Walmdachbau über unregelmäßigem Grundriss, geschosstrennendes Gurtgesims und Ecklisenen, geohrte Fensterrahmungen an Ost- und Nordfassade, frühes 18. Jahrhundert; korbbogige Ladenfenster mit Eisengittern von 1939; Keller des Vorgängerbaus D-4-61-000-380
Ehem. Stiftspfisterei von St. Jakob
Jakobsplatz 4; Jakobsplatz 5; Michelsberger Straße 6
(Standort)
Bürgerpalais Stattliches barockes Bürgerpalais in Ecklage zur Michaelsberger Straße, zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit abgewalmtem Satteldach, gemeinsame Barockfassade mit Eckgliederung mit Jakobsplatz 5, Rundbogenportal zur Platzfront, über spätmittelalterlichem Keller 1721/25, wohl nach Plänen von Johann Leonhard Dientzenhofer errichtet, Umbau im Innern nach 1766, um 1866 Anbringung Gebsattelwappen D-4-61-000-381
Bürgerpalais
Jakobsplatz 4; Jakobsplatz 5; Michelsberger Straße 6
(Standort)
Bürgerpalais Rückgebäude, ehem. Stallungen (heute Michelsberger Straße 6) D-4-61-000-381
Bürgerpalais
Jakobsplatz 4; Jakobsplatz 5; Michelsberger Straße 6
(Standort)
Bürgerpalais zum Hof eingeschossiger, zur Michaelsberger Straße mit hohem Sockelgeschoss versehener Mansardwalmdachbau, massiv, verputzt mit Pilastergliederung, im Kern 18. Jahrhundert, 1936 Inneres überformt D-4-61-000-381
Bürgerpalais
Jakobsplatz 6
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Satteldachbau, gotische Fensterrahmungen, im Kern mittelalterlich, Umbau 18./19. Jahrhundert D-4-61-000-383
Bürgerhaus
Jakobsplatz 7
(Standort)
Bürgerhaus zweiflügeliger Satteldachbau, 17./18. Jahrhundert; mit Garten D-4-61-000-384
Bürgerhaus
Jakobsplatz 8; Jakobsplatz 9
(Standort)
Ehem. Franziskanerkloster mit Kapelle Beatae Mariae zweiflügelige Anlage mit viergeschossigem Walmdachbau und dreigeschossigem Mansarddachbau, gegründet 1852: zugehörig das 1897 gegründete Studienseminar Antonianum D-4-61-000-385
Ehem. Franziskanerkloster mit Kapelle Beatae Mariae
Jakobsplatz 8; Jakobsplatz 9
(Standort)
Ehem. Franziskanerkloster mit Kapelle Beatae Mariae zweiflügelige Anlage mit viergeschossigem Walmdachbau und dreigeschossigem Mansarddachbau, gegründet 1852: Konventbau, zweigeschossiger Satteldachbau mit Mittelrisalit, um 1900 D-4-61-000-385
Ehem. Franziskanerkloster mit Kapelle Beatae Mariae
Jakobsplatz 8; Jakobsplatz 9
(Standort)
Ehem. Franziskanerkloster mit Kapelle Beatae Mariae Kapelle im Kern wohl drittes Viertel 19. Jahrhundert D-4-61-000-385 BW
Jakobsplatz 10; Jakobsplatz 12; Jakobsplatz 11; Jakobsplatz 11 a
(Standort)
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob katholische Stiftskirche St. Jakob mit Kreuzhofumbauung, ehem. doppelchörige Säulenbasilika mit Westquerhaus mit östlich angelagerten Apsidiolen, um 1070-1109, Turm 13./14. Jahrhundert, Westchor Anfang 15. Jahrhundert, Fassade 1771 wohl von Johann Michel Fischer mit Figurenschmuck von Ferdinand Dietz; mit Ausstattung D-4-61-000-386
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob
weitere Bilder
Jakobsplatz 10
(Standort)
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob Kreuzhofumbauung, an das Südquerhaus anschließender Nordabschnitt des Westflügels, ehem. Kapitelsaal (Magdalenenkapelle, Josephskapelle), eingeschossiger Sandsteinquaderbau mit Satteldach D-4-61-000-386
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob
Jakobsplatz 11
(Standort)
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob südlicher Abschnitt des Westflügels, ehemaliges Kapitelhaus, nachmals Schulhaus, Eckgebäude mit gegen Süden dem Geländeabfall entsprechendem hohen Untergeschoss und einem Erdgeschoss, abgewalmtes Satteldach, Keller noch 12. Jahrhundert, sonst 18. Jahrhundert D-4-61-000-386
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob
Jakobsplatz 11 a
(Standort)
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob Südflügel, westlicher Abschnitt, später Schulhaus, eingeschossiger langgestreckter Satteldachbau, wohl 17. Jahrhundert D-4-61-000-386
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob
Jakobsplatz 11 a
(Standort)
Ehem. Chorherrenstift St. Jakob Südflügel, östlicher Abschnitt, später Mesnerhaus, eingeschossiger Satteldachbau, 17. Jahrhundert D-4-61-000-386 BW
Jakobsplatz 13
(Standort)
Ehem. Schmidtsches Porzellanamlinstitut dreigeschossiger Walmdachbau mit Mittelrisalit, gegliederte Fassade mit Rundbogenfries, historistisch, nach Plänen des Bauassistenten Fritz Drausnick für Karl Schmidt 1861 errichtet; ein Seitenflügel verbindet das Hauptgebäude mit Jakobsplatz 14 D-4-61-000-387
Ehem. Schmidtsches Porzellanamlinstitut
Jakobsplatz 14; Jakobsplatz 14 r
(Standort)
Ehem. Stiftsdechantei von St. Jakob vier zweigeschossige Flügel um einen Hof geschlossen, im Hof Stumpf eines wohl hochmittelalterlichen Turms des 13. Jahrhunderts, ausgebaut vor allem im 18. Jahrhundert D-4-61-000-388
Ehem. Stiftsdechantei von St. Jakob
Jakobsplatz 15
(Standort)
Ehem. Stiftskurie dann Haus zum Greifen und Oblei Nova Domus, später Lorbershof, dann Knabenrettungsanstalt, heute St. Josephsheim und Kinderhort, im Kern aus drei Höfen bestehende Baugruppe, Haupthof, eine in vier Flügeln um einen Hof geschlossene, zweigeschossige Anlage, im Wesentlichen um 1715 als Vorstadtvilla ausgebaut, Hoffronten mit Fresken von Francesco Marchini, wohl um 1720/30, erneuert 1961 durch Anton Greiner, Kapelle mit Ausstattung, barock, im Wesentlichen erste Hälfte 18. Jahrhundert, Hausfigur hl. Joseph, bez. 1880; Barockgarten D-4-61-000-389
Ehem. Stiftskurie
Jakobsplatz 15
(Standort)
Ehem. Stiftskurie an der Südostecke anschließender zweiflügeliger, zweigeschossiger Wirtschaftsbau, 18. Jahrhundert D-4-61-000-389 BW
Judenstraße 1
(Standort)
Ehem. Kapelle Unserer Lieben Frau (Marienkapelle) jetzt Christuskirche der Evangelischen-Freikirchlichen Gemeinde, kleiner spätgotischer Saalbau in Quadermauerwerk mit Satteldach, spätestens um 1560, vielleicht von Hans Vorchheimer, anstelle der zerstörten Synagoge errichtet, polygonaler Chor (1467 dendro. dat.) bis 1470 (Neuweihe), durchgreifende Instandsetzungen 1726 und 1976 D-4-61-000-398
Ehem. Kapelle Unserer Lieben Frau (Marienkapelle)
Judenstraße 2
(Standort)
Stattliches Bürgerhaus ehem. Brauhaus zum Löwen, dreigeschossiger, traufständiger Bau mit Satteldach und einheitlicher gegliederter Barockfassade, im Kern kleines spätmittelalterliches Handwerkerhaus und 1642 neu errichtetes Brauereigebäude, um 1725/30 durch gemeinsame Fassade zusammengefasst, daran Hausfigur mit Marienkrönung, Johann Peter Benckert zugeschrieben, um 1740 D-4-61-000-399
Stattliches Bürgerhaus
Judenstraße 2
(Standort)
Stumpf eines Patrizierturmes um 1215 D-4-61-000-663 BW
Judenstraße 4
(Standort)
Bürgerhaus Vorderhaus, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit gegliederter Fassade, rückwärtig zwei Seitenflügel und ein Hinterhaus, Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-400
Bürgerhaus
Judenstraße 5; Schranne 4 c
(Standort)
Ehem. fürstbischöfliches Weißbierhaus Vorderhaus, traufständiges zweigeschossiges Gasthaus, massiver Satteldachbau mit Staffelgiebel nach Süden, rückwärtig zwei Hofflügel, im Kern 16. Jahrhundert, Umbauten um 1691, 1829, nach Brand 1911 und 1986-89 D-4-61-000-401 BW
Judenstraße 5; Schranne 4 c
(Standort)
Rückgebäude Schranne 4c, dreigeschossiger massiver Satteldachbau, am Portalbogen bez. 1691, entkernt 1978/79 D-4-61-000-401
Rückgebäude
Judenstraße 6
(Standort)
Bürgerhaus Hauptgebäude dreigeschossiges traufstandiges Wohnhaus, teils massiv, teils in Fachwerk, mit Satteldach und gegliederter Fassade, 18. Jahrhundert D-4-61-000-402
Bürgerhaus
Judenstraße 7
(Standort)
Ehem. Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“ später Gasthaus „Polarbär“, dreigeschossiger traufständiger Bau, im Kern vielleicht noch Substanz des 16. Jahrhunderts, vermutlich aber 1736/38 mit gegliederter Fassade in der Art des Justus Heinrich Dientzenhofer über älteren Kellern neu errichtet D-4-61-000-403
Ehem. Gasthaus „Zum Schwarzen Adler“
Judenstraße 8; Judenstraße 10
(Standort)
Mehrteiliges dreigeschossiges Bürgeranwesen an der Ecke Eisgrube im Kern mittelalterliche Bauten, darunter zwei Steinhäuser, 2. Hälfte 18. Jahrhundert durch einheitliche Fassaden zusammengefasst und 1834 zu einem Anwesen vereinigt: Nr. 8, ehem. Haus Crametsvogel, traufständiges Wohnhaus mit Satteldach, mit Rückgebäuden Kemenate, um 1650 weitgehend neu errichtet, um 1750 umgestaltet D-4-61-000-404 BW
Judenstraße 8; Judenstraße 10
(Standort)
Mehrteiliges dreigeschossiges Bürgeranwesen an der Ecke Eisgrube im Kern mittelalterliche Bauten, darunter zwei Steinhäuser, 2. Hälfte 18. Jahrhundert durch einheitliche Fassaden zusammengefasst und 1834 zu einem Anwesen vereinigt: Eckhaus Nr. 10, ehem. Haus zu der Lattern/Leitern, nach 1630, 1654 mit dem rückwärtigen Haus zur Eisgrube und zugehöriger weiterer Kemenate vereinigt, die vereinigten Gebäude letztes Viertel 18. Jahrhundert umgestaltet D-4-61-000-404
Mehrteiliges dreigeschossiges Bürgeranwesen an der Ecke Eisgrube
Judenstraße 9; Sonnenplätzchen 1
(Standort)
Stattliches Bürgerhaus dreigeschossig, traufständig, massives Erdgeschoss 1928, Obergeschosse der Straßenfront mit Zierfachwerk, 1592/93 (dendro-dat.), am Hof zwei Seitenflügel in Fachwerk D-4-61-000-405
Stattliches Bürgerhaus
Judenstraße 9; Sonnenplätzchen 1
(Standort)
Rückgebäude Sonnenplätzchen 1, dreigeschossiger Bau, massives Erdgeschoss, verputzte Fachwerkobergeschosse, Satteldach, 1672 (dendro. dat.), 1709 (dendro. dat.) und um 1800 umgebaut D-4-61-000-405 BW
Judenstraße 10
(Standort)
Siehe Judenstraße 8 zweigeschossiges verputztes Traufseithaus, mit Mansarddach, wohl 1731 neu erbaut, dreiteiliges Torblatt mit Oberlicht und Hausfigur, Hl. Aloysius von Gonzaga, drittes Viertel 18. Jahrhundert, Hauszeichen eines späteren Besitzers bez. 1816, nördliches Seitengebäude am Hof drittes Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-407
Siehe Judenstraße 8
Judenstraße 12; Eisgrube 1 a
(Standort)
Ehem. Adelspalais Ehem. Adelspalaisder Echter von Mespelbrunn, später Schenken von Stauffenberg, Gebäudegruppe um eine Hofanlage bestehend aus Vorderhaus, Seitengebäuden (südl. Brunnenhaus und Steinhaus, nördl. Gangbau) und Rückgebäude, älteste Teile 1549 (dendro.dat.), Umbauten um 1600, Vorderhaus, dreigeschossiges traufständiges massives Eckhaus mit Satteldach, Hofportal mit Stauffenberger Wappen, Umgestaltungen um 1740/50 und um 1800 D-4-61-000-408
Ehem. Adelspalais
Judenstraße 12; Eisgrube 1 a
(Standort)
Ehem. Adelspalais Rückgebäude, Eisgrube 1a, zweigeschossiger Quaderbau mit Satteldach und Tür- und Fenstergewänden in Bauformen aus der Zeit um 1600 D-4-61-000-408
Ehem. Adelspalais
Judenstraße 13
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger traufständiger Massivbau mit Mansarddach, rückwärtiger Flügelbau, im Kern wohl spätmittelalterlich. Mitte 18. Jahrhundert modernisiert, das Äußere 1965/66 verändert D-4-61-000-409
Wohnhaus
Judenstraße 14
(Standort)
Sogenanntes Böttingerhaus gestaffelter palaisartiger Barockbau an der Abzweigung zum Unteren Stephansberg mit Brunnenhof und Seitenflügeln, Hauptbau dreigeschossiger Werksteinbau mit Walmdach und reich gegliederter Fassade, 1707-1713, unter Einbeziehung von älteren Vorgängerbauten, wohl von Johann Ammon für Johann Ignaz Michael Tobias Böttinger errichtet; mit Ausstattung D-4-61-000-410
Sogenanntes Böttingerhaus
weitere Bilder
Judenstraße 14
(Standort)
Sogenanntes Böttingerhaus Hof und Garten mit Brunnen und Skulpturen D-4-61-000-410
Sogenanntes Böttingerhaus
weitere Bilder
Judenstraße 15
(Standort)
Bürgerhaus schmaler dreigeschossiger Bau, traufseitig, mit zur Hälfte abgewalmtem Mansarddach, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse wohl in Fachwerk, 18. Jahrhundert, Fassade 1864 nach Plan von Adam Mößmeringer neu errichtet D-4-61-000-411
Bürgerhaus
Judenstraße 16
(Standort)
Bürgerhaus sog. Haus Zum Einhorn, dreiseitig freistehend, dreigeschossiges Steinhaus mit Mansardwalmdach, die gegliederte Fassade Abschluss der Judenstraße, im Torbogenschlussstein Hausmarke mit Einhornrelief bez. 1747, darüber Marienkrönung D-4-61-000-412
Bürgerhaus
Judenstraße 17
(Standort)
Sog. Haus zur Trommel ehem. Bäckerei, Vorderhaus, zweigeschossiges, giebelständiges Wohnhaus mit Halbwalmdach, Außenerscheinung 18. Jahrhundert, im Obergeschoss stuckierte Rocaillenische um 1750/60, mit Muttergottesstatue um 1720, Dachwerk 1866 erneuert D-4-61-000-414
Sog. Haus zur Trommel
Judenstraße 17
(Standort)
Sog. Haus zur Trommel Hinterhaus, traufständig zur Schimmelsgasse zweigeschossig, Obergeschoss in Fachwerk, 18. Jahrhundert D-4-61-000-414 BW
Judenstraße; Balthasargäßchen
(Standort)
Brunnen Stein, halbrundes Becken, Brunnenstock mit seitlichen Voluten von Putto bekrönt, die Formen neuklassizistisch, von Max Hofstetter und Franz Bauer 1915; vor Judenstraße 16 D-4-61-000-413
Brunnen

K[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Karmelitenplatz
(Standort)
Wegkreuz Holzkruzifix wohl des 19. Jahrhunderts; neben dem Brunnen D-4-61-000-455 BW
Karmelitenplatz
(Standort)
Brunnen rechteckiges Sandsteinbecken zwischen zwei klassizistischen Werksteinpfeilern, 1827 nach Entwurf von Johann Baptist Eck mit Bildhauerarbeiten von Wilhelm Johann Wurzer, 1912 restauriert; an der Ecke zum Mittleren Kaulberg D-4-61-000-454
Brunnen
Karmelitenplatz 3; Karmelitenplatz 1
(Standort)
Ehem. Benediktinerinnenkloster jetzt Karmelitenkloster, und Kirche St. Theodor, gewestete Kirche auf Rechteckgrundriss mit basilikalem Querschnittschema, Sandsteinquaderbau, barocke Ostfassade mit Pilastergliederung, Figurennischen und konkav geschweiftem, mit Dreiecksform abschließendem Giebel, im Chorbereich Obergaden mit Satteldach, über Chornebenräumen und Seitenschiffen mit Einsatzkapellen Pultdächer, erhöhter Langhausobergaden mit Walmdach, 1692-1716 (Weihe) von Johann Leonhard Dientzenhofer barock erneuert unter Beibehaltung von Westfassade mit romanischem Löwenportal, großen Teilen der Seitenschiffsaußenmauern und der unteren Geschosse des Südturms vom hochmittelalterlichen Bau um 1170-1200, Turmobergeschosse Mitte 14. Jahrhundert, Turmhelm mit Zeltdach 1797 D-4-61-000-453
Ehem. Benediktinerinnenkloster
weitere Bilder
Karmelitenplatz 3; Karmelitenplatz 1
(Standort)
Ehem. Benediktinerinnenkloster südlich anschließend zweigeschossige Kreuzhofumbauung, werksteinsichtiger Kreuzgang im Erdgeschoss, Obergeschoss verputzt, Südflügel mit Flachsatteldach, Balustrade und Mittelrisalit, übrige Flügel mit Mansarddach, Ostfront des Ostflügels wegen abfallendem Gelände dreigeschossig, im Zwerchgiebel Wappenkartusche, unter Einbeziehung von Bauteilen des 13.-15. Jahrhunderts 1692 ff. von Johann Leonhard Dientzenhofer barock verändert, der Westflügel jedoch 1739/40 nach veränderten Plänen Balthasar Neumanns von Justus Heinrich Dientzenhofer, Kreuzgangarkaden mit Kämpfern und Kapitellen im Parlerstil aus dem letzten Viertel des 14. Jahrhunderts 1934 mit geborgenen Stücken restauriert, am Westflügel umfangreiche Ergänzungen 1973; schmaler, nach Osten vorspringender dreigeschossiger Bibliotheksbau, Putzbau mit Satteldach, über angeböschten Pfeilern aufsteigende Pilastergliederung mit Figurennischen, 1675/76; mit Ausstattung; ehem. Brauhaus am ehem Ökonomiehof siehe Am Knöckein 5 D-4-61-000-453
Ehem. Benediktinerinnenkloster
weitere Bilder
Karolinenstraße
(Standort)
Düthorn- oder Adlerbrunnen spätbarock gegliederte Sockelarchitektur mit Adlerskulptur, Sandstein, 1771 von Franz Ignaz Michael Neumann, mit erneuerter Adlerfigur; bei Karolinenstraße 6 an der Rampe zur Oberen Brücke D-4-61-000-461
Düthorn- oder Adlerbrunnen
Karolinenstraße 1
(Standort)
Sog. Alte Münze später Neue Kram, heute Wohn- und Geschäftshaus, stattlicher Bürgerhauskomplex, zweiflügeleliger Eckbau am westlichen Kopf der Oberen Brücke, zur Karolinenstraße drei- zur Regnitz viergeschossiger verputzter Fachwerkbau mit massivem Erd- und Untergeschoss, Satteldach, Vorderhaus um 1534, Fassade zur Karolinenstraße um 1730/40, langgestreckter Seitenflügel am Regnitzufer und Hinterhaus zum Geyerswörthplatz nach 1606, verschiedene Umbauten (Erhöhung des Hinterhauses Ladenerweiterung und Schaufensterfront) durch Georg II. Hofbauer zwischen 1865 und 1901 D-4-61-000-456
Sog. Alte Münze
Karolinenstraße 3
(Standort)
Haus zum Vogel Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, Werkstein, mit nobel gegliederter Sandsteinfassade, wohl Mitte 18. Jahrhundert, Ladeneinbau 1873 von Georg I. Hofbauer, Ladenumbau 1927 von Hanns Veit D-4-61-000-457
Haus zum Vogel
Karolinenstraße 4
(Standort)
Haus zum Rebstock ehem. Bürgerhaus, heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, sandsteinsichtige spätbarocke Werksteinfassade, südliche Untergeschosswand wohl 16. Jahrhundert, im Übrigen Neubau 1762/63 D-4-61-000-458
Haus zum Rebstock
Karolinenstraße 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus in Ecksituation viergeschossiger Massivbau mit Mansardpultdach, straffe Gliederung mit abgerundeter Nordwestecke, mittleres 18. Jahrhundert, vielleicht von Johann Jakob Michael Küchel, 1880 Änderung der Erdgeschossfassade durch Franz Xaver Sepp, Ladenräume 1956 modern verändert D-4-61-000-459
Wohn- und Geschäftshaus in Ecksituation
Karolinenstraße 6
(Standort)
Haus zum Düthorn Wohn- und Geschäftshaus in Ecksituation, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Walmdach, mit repräsentativer, monumental gegliederter Werksteinfassade, barock, aufwändige Toreinfahrtsgestaltung mit Nischenfigur hl. Jakobus major zwischen Putten mit Vasen, vielleicht von Johann Leonhard Dientzenhofer Ende 17. Jahrhundert, Erdgeschossüberformung mit Schaufenstereinbau 1931 D-4-61-000-460
Haus zum Düthorn
Karolinenstraße 7
(Standort)
Sog. Haller-Haus heute Gasthaus, dreigeschossiger dreiseitig freistehender Sandsteinquaderbau mit Walmdach, im Kern 1602/03, heutiges Erscheinungsbild wesentlich um 1730, Neuausteilung des Erdgeschosses zu einem Cafè 1919 durch Anton Staller D-4-61-000-462
Sog. Haller-Haus
Karolinenstraße 8
(Standort)
Ehem. Untere Apotheke heute Wohn- und Geschäftshaus steilgiebeliger dreigeschossiger Satteldachbau in Ecklage, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse verputztes Fachwerk, im Kern 15. Jahrhundert, um 1700 modernisiert, Erdgeschoss entkernt und überformt D-4-61-000-463
Ehem. Untere Apotheke
Karolinenstraße 9
(Standort)
Haus zum Güldenen Stern dann Schnappaufsches Priesterhaus, später Schullehrerseminar, stattliches Bürgerhaus, barocke Straßenfronten dreigeschossig, massiv verputzt mit Sandsteinglierungen, Rückseiten nur im Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, Mansardwalmdach, im Kern wohl spätes 16. Jahrhundert, die Gesamterscheinung als Eckhaus mit Mansarddach bestimmender Um- und Ausbau um 1730/40, Veränderung der Erdgeschossfassaden 1832, Umgestaltung der Inneren Gesamtdisposition 1896; ehem. Rückgebäude vgl. Schranne 10 D-4-61-000-464 BW
Karolinenstraße 10; Karolinenstraße 12
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Doppelhaus, stattlicher traufständiger dreigeschossiger Mansarddachbau, Massivbau, verputzt mit Sandsteinrahmen, Dachwerk eines Satteldachs 1454/55 (dendro.-dat.), Erweiterung zum Mansarddach und vorgeblendete Barockfassade mit Marienstatue um 1730/40 vielleicht von Johann Jakob Michael Küchel, östl. Hofseitenflügel, frühestens 1560 (dendro.-dat.); ehem. Rückgebäude vgl. Dominikanerstraße 3 D-4-61-000-465
Wohn- und Geschäftshaus
Karolinenstraße 11
(Standort)
Haus zur Grünen Linde sog. Bibrahaus, Stadthaus der von Bibra, dreigeschossiger Sandsteinquaderbau in strengen Barockformen, Satteldach, Säulenportal mit figurenbesetztem (Immaculata zwischen Flora und Ceres) Sprenggiebel und Allianzwappen von Bibra - von Eyb, wohl von Johann Dientzenhofer 1716; mit reicher Ausstattung D-4-61-000-466 BW
Karolinenstraße 13
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiges, zweiachsiges Traufseithaus, Erdgeschoss massiv, verputzte Fachwerkobergeschosse, Satteldach, im Kern 15. Jahrhundert, Außenerscheinung 18. Jahrhundert, Ladeneinbau im Erdgeschoss 1866 D-4-61-000-468 BW
Karolinenstraße 17
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage zweigeschossiger verputzter Fachwerkbau mit Satteldach, im Kern spätmittelalterlich, 1430 (dendro.-dat.) teilweise neu errichtet, 1471 Dachgerüst erneuert, 1. Drittel 18. Jahrhundert um eine Fensterachse erweitert, Modernisierung 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-4-61-000-470
Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage
Karolinenstraße 18
(Standort)
Sog. Marschalkhaus-von-Ostheimsches Haus Stadtsitz einer Adelsfamilie, mehrteilige drei- bis viergeschossige Baugruppe in Ecklage, Vorderhaus in verputzten Sandsteinquadern mit aufgesetztem dritten Obergeschoss in Fachwerk und Satteldach, dahinter Treppenhausbau und abknickender Seitenflügel, Satteldachbau mit einheitlicher dreigeschossiger Front zur Ringleingasse, im Hof viergeschossiges Rückgebäude mit massivem Erd- und Fachwerkobergeschossen, im Kern spätmittelalterlich, nach 1602 (drittes Obergeschoss) und vor allem um 1720/30 in barocken Formen um- und aufwändig ausgebaut, Ladeneinbauten von Georg II. Hofbauer 1873 D-4-61-000-471
Sog. Marschalkhaus-von-Ostheimsches Haus
Karolinenstraße 19
(Standort)
Haus zum Lindwurm ehem. Handwerkerhaus, heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiges Satteldachhaus, massiv, verputzt, im Kern hochmittelalterliches Steinhaus aus Sandsteinquadern, 13. Jahrhundert, erweitert 1575/60-1606/07 (dendro.-dat.), 1851 von Georg II. Hofbauer mit schlichter Fassade versehen, moderner Ladenumbau 1956 D-4-61-000-472
Haus zum Lindwurm
Karolinenstraße 20
(Standort)
Ehem. Hofapotheke mehrteiliger, unter einem Dach zusammengefasster dreigeschossiger Sandsteinquaderbau in Ecklage zur Ringleinsgasse, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss des Flügels zur Ringleingasse um 1490, Ausbau des Eckgebäudes auf drei Geschosse durch Zimmermann Jörg Wieber und Steinmetz Asmus Braun 1577/78, weiterer Ausbau, bergwärtiger Erweiterungsbau und Aufsetzen des Mansarddaches 1740-70; Materialkammer mit Ausstattung, 1772 D-4-61-000-473
Ehem. Hofapotheke
Karolinenstraße 22
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Steinhaus, viergeschossiger Sandsteinquaderbau mit steilem Walmdach, verputzt mit geohrten Sandsteinfensterrahmungen, rückwärtig sich in den Seitenflügel hineinziehender zweigeschossiger Laubengang, spätmittelalterlich, äußere Erscheinung Ende 18. Jahrhundert, Erdgeschossfassade 1837 und 1893 verändert, Seitenflügel und Rückgebäude, im Kern wohl 17. Jahrhundert D-4-61-000-474
Wohn- und Geschäftshaus
Karolinenstraße 23
(Standort)
Haus zur Helle nachmals zu der Fortun, ehem. Bürgerhaus, heute Wohn- und Geschäftshaus,dreigeschossiger traufständiger Putzbau mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, im Kern 1545, zweites Obergeschoss und Nebengebäude mit Rückgebäude 2. Hälfte 16./17. Jahrhundert, Fassadenänderung mit Ladeneinbau 1872 von Georg II. Hofbauer D-4-61-000-868
Haus zur Helle
Karolinenstraße 25
(Standort)
Sog. Roppelthaus vorgezogenes Eckhaus mit die Straßenbiegung zum Domberg aufnehmender Schmalseite und der Breitseite zur Roppeltsgasse, Bürgerhaus, dreigeschossiger, barock gegliederter massiver Mansardwalmdachbau, Putzbau mit geohrten Sandsteinfensterrahmen, nach 1732, vielleicht von Friedrich Schneller, am Eck Nische mit Muttergottesfigur, Sandstein, Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-476
Sog. Roppelthaus
Karolinenstraße 26
(Standort)
Ehem. Adeligenstadthaus heute Gasthaus und Hotel sowie Wohn- und Geschäftshaus, mehrteilige Gebäudegruppe: Hauptgebäude, schlicht gegliederter zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Mansardwalmdach und Torhausanbau mit Bauherrenwappen, um 1726 von Justus Heinrich Dientzenhofer oder von Johann Dientzenhofer für Carl Theodor Freiherr von Aufseß errichtet, heutiger Hauseingang 1897; reich ausgestattet D-4-61-000-475
Ehem. Adeligenstadthaus
Karolinenstraße 24; Karolinenstraße 22
(Standort)
Ehem. Adeligenstadthaus heute Gasthaus und Hotel sowie Wohn- und Geschäftshaus, mehrteilige Gebäudegruppe: an den Torbau im Winkel angrenzendes Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Walmdachbau, verputzt, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss massiv, leicht vorkragendes zweites Obergeschoss in Fachwerk, um 1700, Erdgeschoss durch Ladeneinbauten im 19. und 20. Jahrhundert stark verändert D-4-61-000-475 BW
Karolinenstraße 24; Karolinenstraße 22
(Standort)
Ehem. Adeligenstadthaus heute Gasthaus und Hotel sowie Wohn- und Geschäftshaus, mehrteilige Gebäudegruppe: zweigeschossige verputzte Rückgebäude mit Sattel- bzw. Pultdach, teils massiv, teils Fachwerk, um 1726 bzw. Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert, mit jüngeren Überformungen D-4-61-000-475 BW
Kasernstraße 1
(Standort)
Zweites Palais Schrottenberg barockes Adelspalais, zweigeschossige dreiflügelig einen großen Hof umschließende Anlage in Ecklage, verputzter Massivbau mit Satteldach, Straßenfassaden straff gegliedert mit Ecknutungen in Sandstein, 1710 begonnen, wohl von Johann Dientzenhofer, westlicher Seitenflügel, ehem. Stallungen, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verputztes Fachwerk, Pultdach, 1866 zweigeschossiger Ausbau der 1835 errichteten Nebengebäude um den kleinen Hof am Sandbadflügel durch Caspar Dennefeld, Loggia am Sandbadflügel in neuklassizistischen Formen aus Baumaterial des ehem. Reichsparteitaggeländes in Nürnberg 1948 D-4-61-000-478
Zweites Palais Schrottenberg
Kasernstraße 3
(Standort)
Bürgerhaus dreiseitig freistehender zweigeschossiger Satteldachbau, massiv, verputzt, schlicht gegliederte Fronten mit Ecklisenen in Sandstein, Anfang 18. Jahrhundert, anstelle des ehem. Büttelhauses im Sand errichtet, Erdgeschossumbau durch Andreas Stübler 1821 D-4-61-000-479
Bürgerhaus
Kasernstraße 5
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger traufständiger Mansarddachbau, massiv, verputzt mit Gliederungen in Sandstein, Fassade in Formen des Plattenstils gegliedert, wohl spätes 18. Jahrhundert D-4-61-000-480
Bürgerhaus
Kasernstraße 7
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger traufständiger Massivbau, verputzt, zurückhaltend gegliederte Fassade, Mansarddach mit hoch geschwungenem Traufgesims, mittleres 18. Jahrhundert D-4-61-000-481
Bürgerhaus
Kasernstraße 11
(Standort)
Ehem. Hofbeamtenwohngebäude stattlicher, über hohem Keller dreigeschossiger Massivbau mit zur Regnitzseite abgewalmtem Mansarddach, dekorativ gegliederte spätbarocke Fassade mit Ecknutungen, über der Haustür farbig gefasste Marienbüste aus Holz, Architekt Johann Friedrich Schneller, bez. 1745, Umbau des Innern durch Lorenz Madler 1825 D-4-61-000-482
Ehem. Hofbeamtenwohngebäude
Katzenberg
(Standort)
Böschungsmauer Sandsteinquader, 18. Jahrhundert; gegen den Katzenberg D-4-61-000-477 BW
Katzenberg 2
(Standort)
Ehem. Bürgerhaus heute Gasthaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, verputzt, Fassade mit flachem Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, bez. 1702, um 1820/30 klassizistisch umgestaltet D-4-61-000-484
Ehem. Bürgerhaus
Kleebaumsgasse 9
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Halbwalmdachbau mit Fachwerk, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-4-61-000-667 BW
Kroatengasse 1
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, schlicht gegliederte Putzfassade, Mitte 18. Jahrhundert über älterem Keller, Überformungen 1980 D-4-61-000-519 BW
Kroatengasse 9
(Standort)
Ehem. Gasthof Haus zur Blauen Traube, später Maultiegelsches Wirtshaus, dann zum Goldenen Schwan, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv und Fachwerk, Mitte 18. Jahrhundert, verändernder Umbau 1922 D-4-61-000-875 BW

L[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Lange Weinberge
(Standort)
Feldhüterhäuschen eingeschossiger Putzbau auf quadratischem Grundriss mit hohem Mansardwalmdach, um 1800 D-4-61-000-751 BW
Laurenziplatz 12
(Standort)
Ehem. Fachwerkscheune giebelständiger verputzter Satteldachbau, 1779 neu erbaut, Überformungen bei Umbau 1978/79 D-4-61-000-578 BW
Laurenziplatz 15
(Standort)
Kleinhaus eingeschossiges traufständiges Satteldachhaus, massiv, verputzt, Straßenfront flach gegliedert, 1793 D-4-61-000-579 BW
Laurenzistraße 1
(Standort)
Wohnhaus über hohem Keller zweigeschossiger Traufseitbau in halboffener Bebauung, verputzter Massivbau mit steinsichtigen Ecklisenen und profilierten Fenstereinfassungen, Satteldach einseitig mit Halbwalm, von Sebastian Neubauer 1822 D-4-61-000-581 BW
Laurenzistraße 2
(Standort)
Häckerhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, verputzt, mit Tordurchfahrt, von Heinrich Ploetz, bez. 1831 D-4-61-000-582 BW
Laurenzistraße 4
(Standort)
Ehem. Wohnhaus des Hofstuckateurs Johann Jakob Vogel später der Bildhauer Franz Anton Schlott und Johann Peter Benkert, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, 2. Hälfte 17. Jahrhundert; rückwärtige zweigweschossiger Seitenflügel mit Pultdach, Stallgebäude von Andreas Stübler 1840; große massive Scheune mit Satteldach, von Georg II. Hofbauer 1849 D-4-61-000-583 BW
Laurenzistraße 9
(Standort)
Ausstattung der Katholische Laurenzikirche eingeschossiger Traufseitbau mit Mansarddach, massiv, verputzt, mit seitlicher Tordurchfahrt, wohl 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-585 BW
Nähe Laurenzistraße
(Standort)
Kruzifix auf hohem Sandsteinsockel, Kunststeinkreuz mit Bronzekorpus, von Philipp Dorsch 1885; auf dem ehem. Friedhof des Antoni-Siechhofes südlich der Laurenzikirche D-4-61-000-577 BW
Lerchenbühl
(Standort)
Feldhüterhäuschen auf dem Sauersberg massiver Putzbau mit Ecklisenen und hohem Mansardwalmdach, eingeschossig auf quadratischem Grundriss, Fenster- und Türen in Steinrahmungen, spätes 18. Jahrhundert D-4-61-000-1205 BW
Lugbank 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiges zweiflügeliges Eckhaus, verputzter Massivbau mit großzügiger Gliederung und Mansarddach, der zur Karolinenstraße (ehem. Karolinenstraße 15) gerichtete Bauteil spätbarock um 1760/70, der Anbau zur Lugbank (ehem. Lugbank 1) mit Tordurchfahrt 1838 von Georg I. Hofbauer in angepassten Formen, Hausmadonna, Anfang 17. Jahrhundert D-4-61-000-598 BW
Lugbank 2
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, verputzt, im Kern 1473/74 (dendro.dat.), Umbau mit barocker Fassade 1. Hälfte 18. Jahrhundert, Laden im Erdgeschoss 1959 D-4-61-000-599 BW
Lugbank 3
(Standort)
Haus zur Rose ehem. Handwerkerhaus, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, verputzt mit geohrten Sandsteinrahmen, Sandsteinplatte mit Rosenrelief bez. 1541, 2. Hälfte 17./18. Jahrhundert umgestaltet, Ladeneinbau von 1900 D-4-61-000-600 BW
Lugbank 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Bäckerhaus, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, verputzt, Keller spätmittelalterlich, nach 1565 (dendro. dat.), barocke Außenerscheinung 1. Hälfte 18. Jahrhundert, Laden im Erdgeschoss zuletzt 1966 verändert D-4-61-000-601 BW
Lugbank 5
(Standort)
Ehem. Brauhaus zum Taucher dann Gasthaus bzw. Hotel Weierich, umfangreicher einen Hof umschließender Gebäude Komplex in Ecklage zur Schranne, verputzter Massivbau mit und Satteldach, Gesimse und Fensterrahmungen in Sandstein, dreigeschossig mit Kniestock, der zur Lugbank vorspringende Gebäudeteil im Kern hochmittelalterlich, Ausbau 1637, östlicher Teil des Schrannenflügels, beide Rückflügel, Ausbau und Außenerscheinung von Georg I. Hofbauer 1844; mit Ausstattung, 1924-26 D-4-61-000-602 BW
Lugbank 6
(Standort)
Haus zum Roten Hut bzw. zum Birnbaum stattliches ehem. Großbürgeranwesen, heute Wohn- und Geschäftshaus, viergeschossiger Satteldachbau, massiv mit barocker Putzfassade, vorspringendes Turmhaus im Kern wohl hochmittelalterlich, seitlich anschließendes Wohngebäude im Kern spätmittelalterlich, Rückgebäude Ende 16. Jahrhundert, den Hof und die Außenerscheinung bestimmender Ausbau Ende 17./erste Hälfte 18. Jahrhundert, Erdgeschoss 1885 und 1932 überformt D-4-61-000-603
Haus zum Roten Hut bzw. zum Birnbaum
Lugbank 8
(Standort)
Ehem. Haus zum Haderteig Vordergebäude eines Bäckereianwesens, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, verputzt mit Gliederungen und Rahmungen in Sandstein, bez. 1556 mit innerem Ausbau und barocke Fassade von 1749, Überformung des Erdgeschosses 1931/32 D-4-61-000-604
Ehem. Haus zum Haderteig
Lugbank 9
(Standort)
Ehem. Haus zu den Drei Staffeln - Löwenapotheke stattliches dreigeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, massiv, verputzt mit Gliederungen und Rahmungen in Sandstein, Straßenfront und Mansarddach wohl 1732, 1833 (Apotheke im Ostteil des Erdgeschosses) und 1932 (achsensymmetrische Angleichung des Westteils durch Bogenöffnungen im Erdgeschoss), Nepomukfigur, Sandstein, um 1730/40; Apothekeneinrichtung 1833 D-4-61-000-605 BW
Lugbank 10
(Standort)
Sogenanntes Haus zum Roten Löwen Wohn- und Geschäftshaus in städtebaulich wichtiger Ecklage, dreigeschossiger massivbau mit Barockfassade und abgewalmtem Satteldach, im Kern spätmittelalterlich, Außenerscheinung und innerer Umbau Mitte 18. Jahrhundert, 1899 Vergrößerung und 1942 Umbau des Ladens D-4-61-000-606
Sogenanntes Haus zum Roten Löwen

M[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Maienbrunnen 18
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Traufseitbau mit asymmetrischem Satteldach, Erdgeschoss massiv mit aufgeputzter Rustizierung, im Obergeschoss verputztes Fachwerk, im Kern wohl 17. Jahrhundert, 1860/65 umgebaut D-4-61-000-899 BW
Maienbrunnen 24
(Standort)
Doppelwohnhaus zweigeschossiger langgestreckter Traufseitbau mit flach geneigtem Satteldach mit über älterem Kellereingang vorspringendem, dreigeschossigem Risalit, rückseitig zwei nach Westen verlaufende, niedrigere zweigeschossige Flügelbauten, massiv verputzt mit Ecklisenen und neugotischem Holzdekor im Maximilianstil, Bautypus im Schweizerstil, 1851-55 von Georg II. Hofbauer für den Kaufmann Johann Baptist Ruppert in zwei Bauabschnitten neu errichtet D-4-61-000-900 BW
Maienbrunnen 24 a; Nähe Maienbrunnen
(Standort)
Villa freistehender giebelständiger Flachsatteldachbau, massives Erdgeschoss als Ziegelrohbau mit Eckquaderungen aus Sandstein, Kniestock in Fachwerk, Schweizerstil, 1891-92, Dachterrasse mit eingeschossigem Wintergarten 1898; mit ehem. Fischweiher des Klosters Michaelsberg D-4-61-000-1447 BW
Maienbrunnen 34
(Standort)
Eingeschossiger Satteldachbau über tonnengewölbtem Keller mit massiven Giebelwänden und verputztem Fachwerk, 15./16. Jahrhundert D-4-61-000-1883 BW
Nähe Maienbrunnen
(Standort)
Maienbrunnen Muttergottesstatue aus Scheßlitzer Muschelkalk über muschelförmig gestalteter Brunnenschale, von niedriger halbrunder Stützmauer hinterfangen, 1928 von Johann Speth; gegenüber Maienbrunnen 28/30 D-4-61-000-901 BW
Maternstraße 2
(Standort)
Ehem. Künstlerwohnhaus langgestreckter zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, verputzt, ehem. zwei, wohl im späten 18. Jahrhundert mit einer Fassade zusammengefasste Häuser, u. a. im Besitz von Matthäus Dennefeld, der Mitte 19. Jahrhundert zahlreiche Architekturspolien im Haus verbaute, von ihm auch Laubengänge und Balkon in neugotischem Stil, 1980 Erdgeschoss und Obergeschoss vollständig entkernt D-4-61-000-918
Ehem. Künstlerwohnhaus
Maternstraße 10
(Standort)
Ehem. Kapelle St. Maternus Saalbau mit eingezogenem Rechteckchor, massiv, verputzt, Satteldach mit neugotischem Spitzhelmdachreiter, im Kern vermutlich Kapelle des domkapitelschen Spitals des 11. Jahrhunderts, Veränderungen und Dachwerk über dem Chor 1463-65 (dendro-dat.), Dachwerk des Langhauses 1582 von Hofzimmermann Jörg Wieber, 1803 säkularisiert, neugotische Umbauten 1860/61 durch Georg II. Hofbauer und 1896 durch Theodor Schrüfer, Wappenrelief der Tockler 1. Hälfte 15. Jahrhundert D-4-61-000-919
Ehem. Kapelle St. Maternus
Maternstraße 16
(Standort)
Sogenanntes Haus am Tiergarten zweigeschossiger dreiseitig freistehender Fachwerkbau, verputzt, Satteldach mit Halbwalm zur Straße, im Kern vielleicht 16. Jahrhundert, 1843 Teilerneuerung der Hoffront, vorderer Hausteil 1946 massiv erneuert; Nebengebäude, Fachwerk mit Pultdach, ehem. Stallungen mit Schnapsbrennerei, 1824-33 von Philipp Madler D-4-61-000-920
Sogenanntes Haus am Tiergarten
Maternstraße 18
(Standort)
Ehem. Gärtner- bzw. Häckerhaus über hohem massivem Sockel eingeschossiger traufständiger verputzter Fachwerkbau, im Kern vielleicht 17. Jahrhundert, Veränderungen 1823, Mansarddach mit einseitigem Schopf 1947 D-4-61-000-921
Ehem. Gärtner- bzw. Häckerhaus
Maternstraße 35
(Standort)
Kleinhaus zur Straße eingeschossiges rückwärtig zweigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, Fachwerk verputzt, 17. Jahrhundert D-4-61-000-935
Kleinhaus
Maternstraße 41
(Standort)
Kleinbürgerhaus gestelzter zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach, angeblich von Joseph Clemens Madler 1755 D-4-61-000-936
Kleinbürgerhaus
Maternstraße 43
(Standort)
Kleinbürgerhaus zur Straße dreigeschossiger, hofseits viergeschossiger traufständiger Satteldachbau, Fachwerk verputzt, im Kern möglicherweise ein eingeschossiger spätmittelalterlicher Fachwerkbau, auf den zwischenzeitlich um ein Stockwerk erhöhten Bau im 2. Viertel 18. Jahrhundert der zweite Oberstock aufgesetzt, Fassade mit sparsamen Dekorationsformen wohl 1872 D-4-61-000-922
Kleinbürgerhaus
Maternstraße 45
(Standort)
Ehem. Vikarienhaus zur Straße zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, hier Reste des spätmittelalterlichen Kernbaus erhalten, Obergeschoss verputztes Fachwerk, wohl 18. Jahrhundert, 1876 neubarocke Veränderungen durch Schreinermeister Kaspar Popp D-4-61-000-1860
Ehem. Vikarienhaus
Maternstraße 53
(Standort)
Kleinbürgerhaus urspr. mit Maternstraße 51 zusammengehörig, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Fachwerk verputzt, Kernhaus 15./16. Jahrhundert, bei Hausteilung im 18. Jahrhundert umgebaut, 1863 Dachstuhl erneuert D-4-61-000-923
Kleinbürgerhaus
Maternstraße 55
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger bau mit steilem Satteldach, Fachwerk verputzt, um 1500, Mitte 18. Jahrhundert verändert D-4-61-000-937
Wohnhaus
Maternstraße 57
(Standort)
Kleinbürgerhaus in Ecklage auf Winkelgrundriss, Walmdachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, 1697, mit Veränderungen 18./19. Jh; zwischen Maternstraße und Treppenabgang zur Sutte gelegen D-4-61-000-924
Kleinbürgerhaus
Michelsberg 1
(Standort)
Haus zur blauen Lilie auch Maylandisches Haus, zweigeschossiger traufständiger Putzbau mit Satteldach, massiv, verputzter Fachwerkgiebel, im Kern wohl 16. Jahrhundert, Obergeschoss frühes 18. Jahrhundert, Erdgeschoss 1864 verändert D-4-61-000-1003
Haus zur blauen Lilie
Michelsberg 2
(Standort)
Hebedanz-Palais dreigeschossiger dreiflügeliger Mansardwalmdachbau mit Barockfassade, massiv, verputzt, mit Gliederungen in Sandstein, im Kern zweigeschossiger, um 1700 veränderten Baus mit zurückhaltend gegliederter Barockfassade mit Ecknutungen aus der Zeit der Aufstockung 1736-1737, wohl nach Plänen von Johann Jakob Michael Küchel D-4-61-000-1004
Hebedanz-Palais
Michelsberg 3
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger, traufständiger Mansarddachbau, massiv, verputzt, mit flacher Fassadendekoration, rückwärtig im Winkel angefügter Anbau mit Satteldach, 18. Jahrhundert, Umbauten 132 und zur Kleinkinderbewahranstalt 1896 D-4-61-000-1005
Wohnhaus
Michelsberg 4; Nähe Michelsberg
(Standort)
Ehem. fürstbischöfliches Weinberghaus mit Kelter traufständiger zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, verputzt, östlich risalitartiger Vorbau mit Zwerchgiebel, geohrte Fenster- und Türrahmungen, barock, 18. Jahrhundert, im Kern älter, Umbau nach der Säckularisierung 1832, rückwärtiger Anbau 1882 und 1894 D-4-61-000-1006 BW
Michelsberg 4; Nähe Michelsberg
(Standort)
Ehem. fürstbischöfliches Weinberghaus mit Kelter korbbogiges Hoftor, Sandstein, 1822 D-4-61-000-1006 BW
Michelsberg 5
(Standort)
Wohnhaus über ehem. zwei Parzellen errichteter traufständiger Satteldachbau, mit achsensymmetrisch aufgesetztem Zwerchhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss wohl verputztes Fachwerk, im Kern um 1600, heutiges Erscheinungsbild um 1720/30 D-4-61-000-1007
Wohnhaus
Michelsberg 6
(Standort)
Hebedanz-Palais ehem. Wirtschaftshof aus Marstall mit Wagenremise und Scheune, heute Wohnungen, eingeschossige verputzte Massivbauten, Ecknutungen, Mansarddachbauten, 1738/39 von Johann Jakob Michael Küchel D-4-61-000-1004
Hebedanz-Palais
Michelsberg 8
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger, einseitig abgewalmter Satteldachbau, symmetrisch gegliederte Fassade mit Haustür in der Mittelachse, Putzbau mit Sandsteingliederungen, 1. Viertel 18. Jahrhundert, Hoftor Anfang 19. Jahrhundert, Umbau des Innern 1837 D-4-61-000-1009
Wohngebäude
Michelsberg 8 e
(Standort)
Villa Schröppel eingeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach, zur Straße reich durch Anbauten über hohem Sockel gegliedert, Standerker, Risalit mit Schweifgiebel, Treppenturm mit Zeltdach, Backstein verputzt mit Werksteingliederungen, historistisch, bez. 1902, von Gustav Haeberle D-4-61-000-1010
Villa Schröppel
Michelsberg 9
(Standort)
Ehem. Mietshaus heute Gästehaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, wohl Fachwerk verputzt, mit ursprünglicher, vierfacher Teilung, 18. Jahrhundert, 1986/88 saniert D-4-61-000-1011
Ehem. Mietshaus
Michelsberg 10 c; Michelsberg 10; Michelsberg 10 b; Michelsberg 10 f; Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Michelsberg 10 e
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael jetzt städtisches Altersheim, Gründung 1015 Säkularisation 1803, auf Hügelkuppe errichtete Anlage mit Sandsteinquaderbauten aus Kirche, Konventsbauten, Wirtschaftshof und Gartenanlagen; , ehem. zugehöriger Ziegelhof mit Nebengebäuden siehe Michaelsberg 37, Ziegelhof und Ottobrunnen 1 D-4-61-000-1012
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael
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Michelsberg 10 c
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael ehem. Klosterkirche, dreischiffige Basilika über Kreuzgrundriss, mit Satteldach und Pultdächern über den Seitenschiffen, nach Westen Doppelturmfront mit Spitzhelmen und vorgeblendeter Fassade in frühbarocken Formen über Freitreppe mit aufwendiger hochbarocker Terrasse, nach Osten Querhaus, mit südlich vorgelagerter ehem. Sepultur unter abgewalmtem Mansarddach (heute Heilig-Grab-Kapelle) und von zweigeschossigen Nebenchören flankieter Hauptchor mit polygonalem Schluss, älteste sichtbare Bauteile Querhaus mit chorus major und chorus minor, romanisch, 1117 ff., nachgotischer Chorschluss wohl 1583, Umgestaltung nach Brand (1610) bis 1614 Wiederaufbau der Turmfront durch Georg Niedermaier und Einwölbung des Langhauses durch Lazaro Agostino, Westfassade 1697/98 von Johann Leonhard Dientzenhofer, Freitreppe mit Terrasse 1723/24 von Johann Dientzenhofer nach Model von Johann Ulrich Moesel mit Figuren von Leonhard Gollwitzer, Chorseitenbauten 1725, Sepultur 1729; mit Ausstattung D-4-61-000-1012
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael
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Michelsberg 10 e
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael Konventsgebäude, vierflügelige, den annähernd quadratischen Kreuzhof bildende Anlage, dem Nordseitenschiff angefügter zweigeschossiger Novizenflügel, mit Westfront und Querhaus fluchtende Seitenflügel, dreigeschossig mit Satteldächern, nördlicher Hauptflügel dreigeschossig mit Walmdach, 1696-1702 von Johann Leonhard und ab 1707-1713 von Johann Dientzenhofer D-4-61-000-1012
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael
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Michelsberg 10 b; Michelsberg 10; Michelsberg 10 f
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael sog. Neue Abtei- und Kanzlei, Vorhofumbauung mit Hof- und Wirtschaftsgebäuden auf zur Kirche hin ansteigendem Gelände, südlich an die Turmfront der Kirche gefügt, kurzer dreigeschossiger Verbindungsbau mit Satteldach und dreigeschossiger Pavillon mit Mansardwalmdach, rechtwinklig daran anschließend Dreiflügelanlage aus südlichem Kanzleiflügel, westlichem Torhausflügel und nördlichem Brauereiflügel, zweigeschossige Satteldachbauten, im Westen auf hohem Sockelgeschoss, Pavillon 1726/27, übrige Bauten mit Satteldach und Ziegeldeckung 1739-43/44 nach Plänen von Justus Heinrich Dientzenhofer (mit Korrekturen durch Balthasar Neumann 1742), Bildhauerarbeiten von Johann Peter Benkert D-4-61-000-1012
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael
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Michelsberg 10 b; Michelsberg 10 f; Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Michelsberg 10 e
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael Merkurbrunnen, im Vorhof, Sandsteinbecken, 1710 von Johann Dientzenhofer, Brunnenfigur, Merkur, Werkstatt des Nikolaus Resch 1699 D-4-61-000-1012
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael
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Michelsberg 10; Michelsberg 10 b; Michelsberg 10 f; Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Michelsberg 10 e
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael mittelalterliche Klosterbefestigung, Rest eines Mauerturms mit einem kurzen Mauerstück, nordöstlich der Stirnseite des nördlichen Wirtschaftsflügels D-4-61-000-1012 BW
Michelsberg 10; Michelsberg 10 b; Michelsberg 10 f; Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Michelsberg 10 e
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael Konventsgarten und obere Abteigärten 1711-31 neu gestaltet bzw. angelegt, durch Mauern und Terrassierung gegeneinander und zum Ostplateau und zur Orangerieterrasse abgegrenzt D-4-61-000-1012
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael
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Michelsberg 10; Michelsberg 10 b; Michelsberg 10 f; Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Michelsberg 10 e
(Standort)
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael Unterer Abtsgarten, Reuthersberggarten, Orangerieterrasse und Ostplateau mit Einbauten vgl. Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße D-4-61-000-1012
Ehem. Benediktinerabtei St. Michael
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Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße Orangerieterrasse, Unterer Abtsgarten und Reuthersberggarten, mit Terrassierung, Mauern, Pavillons und Brunnen, Umfassungsmauern und drei Gartenpavillons am späteren Unteren Abteigarten und am Reuthersberg unter Abt Ludwig Dietz durch Balthasar Neumann, Johann Jakob Michael Küchel und Conrad Fink 1745- 1752 errichtet, Gartenterrassen und hangparalleler Lindenallee auf dem Ostplateau unter Abt Gallus Brockard zwischen 1759 und 1767 von Gärtner Leopold Lieseneck vollendet, Plateaugarten im 19. Jahrhundert mehrfach umgestaltet; ; künstliche Ruine vor der Südmauer (siehe Ottoplatz 1); klassizistischer Brunnen zur Unteren Sandstraße vor der Gartenmauer (siehe Hofwaschbrunnen) D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße Umgrenzungsmauer des Unteren Abtsgartens über der Unteren Sandstraße durch Gartenpavillons an den Ecken nach Norden und Süden betont, 1745-52 D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße sog. Glashaus, Gewächshaus bzw. Orangerie, Sandsteinquaderbau mit Walmdächern aus hohem, breitem Mittelbau und niedrigen kurzen Seitenflügeln, Südfront verglast, 1746/47 D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße südöstlicher Pavillon am Unteren Abtsberg, zweigeschossiger oktogonaler Sandsteinquaderbau mit Schweifkuppel, 1744, Conrad Fink zugeschrieben D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße nordöstlicher Pavillon am Unteren Abtsberg, zweigeschossiger oktogonaler Sandsteinquaderbau mit Schweifkuppel, 1745/46, Conrad Fink zugeschrieben D-4-61-000-700
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße
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Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße unterer Pavillon im Reuthersberggarten, Sandsteinquaderbau auf querrechteckigem Grundriss, geschweiftes Walmdach, gartenseitig eingeschossig, durch Aufsetzern auf die Böschungsmauer zum Sand zweigeschossig, 1751/52, Conrad Fink zugeschrieben, Wappen des Abts Ludwig Dietz von Johann Ludwig Reuß D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße Delphinbrunnen, auf der Mittelachse der Terrassen des Unteren Abtsgartens, Sandsteinbecken, Brunnensockel mit Delphinskulptur, spätestens 1767 D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße Trennmauer zwischen Unterem Abts- und Reuthersberggarten, vom nördlichen Gartenpavillon zum Ostplateau, Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße Mauer mit Tor vom Ostplateau zum Orangerieterrassen bzw. zum Konventsgarten und zum Oberen Abtsgarten, Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 d; Nähe Michelsberg; Untere Sandstraße 51; Untere Sandstraße 53; Michelsberg 10 e
(Standort)
Erweiterung der Gartenanlagen von St. Michael bis zur Unteren Sandstraße Abschrankung zwischen ehem. Küchengarten und Ostplateau, sechs Sandsteinpfeilern mit gusseisernem Tor, um 1800 D-4-61-000-700 BW
Michelsberg 10 e
(Standort)
Hofwaschbrunnen kleines rechteckiges Becken vor massigem klassizistischem Pfeiler, Sandstein, um 1788/90; an der Gartenmauer des ehem. Benediktinerklosters St. Michael, gegenüber Untere Sandstraße 34 D-4-61-000-697 BW
Michelsberg 11
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, Fachwerk verputzt, Erdgeschoss mit vorgeblendeter Bänderrustika, Obergeschoss mit geohrten Fenstern, um 1720 D-4-61-000-1013
Wohnhaus
Michelsberg 15
(Standort)
Wohnhaus freistehender zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, massiv, verputzt, achsensymmetrischer spätbarocker Fassadendekor mit Ecknutungen, geohrten Fenstern und Brüstungsschürzen unter den Obergeschossfenstern, 3. Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-1014
Wohnhaus
Michelsberg 17
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger breitgelagerter Bau mit einseitig abgewalmtem Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in um 1930 freigelegtem konstruktivem Fachwerk, 1. Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-1015
Wohngebäude
Michelsberg 19
(Standort)
Wohngebäude zweigeschossiger Bau mit einseitig abgewalmtem Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss mit freigelegtem konstruktivem Fachwerk, 1712 D-4-61-000-1016
Wohngebäude
Michelsberg 25
(Standort)
Wohnhaus über niveauausgleichendem Sockel zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, verputzter Massivbau, Straßenfront mit genuteten Ecklisenen und Felderdekoration, wohl 1717/18 errichtet, über der Haustür Statuen von Kaiser Heinrich II. und Kaiserin Kunigunde auf Konsolen, unter Muschelbaldachinen, Mitte 18. Jahrhundert D-4-61-000-1017
Wohnhaus
Michelsberg 27
(Standort)
Sogenanntes Haus am Brunnen Eckwohnhaus, zweigeschossiger traufständiger Mansardwalmdachbau, mit schlicht dekorierten Fronten, rückseitig mit zweigeschossigem Flügel unter Walmdach, massiv, verputzt, entweder um 1750/58 von Maurer Johann Konrad Weiß, oder 1807 von Maurermeister Joseph Pfister, Umbauten 1882 und 1906 D-4-61-000-1018
Sogenanntes Haus am Brunnen
Michelsberg 29
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit stumpfwinklig gebrochener Fassade, massiv, verputzt, Kernbau um 1700, Erweiterung um die beiden südlichen Achsen 1880 D-4-61-000-939
Wohnhaus
Michelsberg 31
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Putzbau mit Satteldach, Erdgeschoss teils massiv, teils in Fachwerk, Obergeschoss in Fachwerk, nach 1695, um 1860 ausgebaut und mit gotisierenden Formen im Maximilianstil dekoriert D-4-61-000-1019
Wohnhaus
Michelsberg 33
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau mit seitlichem Eingang, massiv, verputzt, um 1710/20, Erdgeschossumbauten letztes Viertel 19. Jahrhundert und 1925, mittlere Dachgaube 1934, Rückbau der Erdgeschossfassade vor 1990 D-4-61-000-940
Wohnhaus
Michelsberg 37; Ziegelhof 4; Nähe Ziegelhof; Sankt-Getreu-Straße 4; Sankt-Getreu-Straße 2
(Standort)
Ehem. Gut Bubengereuth später Ziegelhof von St. Michael, Altbestand der Ziegelhofumbauung auf Winkelgrundriss, 15.-18. Jahrhundert: Michaelsberg 37, ehem. Torbau zweigeschossiger Satteldachbau, mit Durchfahrt, südlich Ladeneinbau, massiv und Fachwerk, verputzt, Erdgeschoss im Kern spätmittelalterlich, Obergeschoss um 1600 und Ende 17. Jahrhundert beim Neubau von Ziegelhof 1 mit dessen straßenseitiger Erdgeschossmauer 1956 stark überformt; Scheune unterhalb des Ziegelhofs siehe Ottobrunnen 1 D-4-61-000-1020
Ehem. Gut Bubengereuth
Michelsberg 37; Ziegelhof 4; Nähe Ziegelhof; Sankt-Getreu-Straße 4; Sankt-Getreu-Straße 2
(Standort)
Ehem. Gut Bubengereuth später Ziegelhof von St. Michael, Altbestand der Ziegelhofumbauung auf Winkelgrundriss, 15.-18. Jahrhundert: St.-Getreu-Straße 2: im Winkel angebautes Eckwohnhaus, langgestreckter zweigeschossiger Putzbau, traufständig mit Satteldach, Massivbau, 2. Hälfte 17. Jahrhundert D-4-61-000-1020
Ehem. Gut Bubengereuth
Michelsberg 37; Ziegelhof 4; Nähe Ziegelhof; Sankt-Getreu-Straße 4; Sankt-Getreu-Straße 2
(Standort)
Ehem. Gut Bubengereuth später Ziegelhof von St. Michael, Altbestand der Ziegelhofumbauung auf Winkelgrundriss, 15.-18. Jahrhundert: St.-Getreu-Straße 2, am Eck vorgeblendete Figurennische mit Schmerzensmann D-4-61-000-1020
Ehem. Gut Bubengereuth
Michelsberg 37; Ziegelhof 4; Nähe Ziegelhof; Sankt-Getreu-Straße 4; Sankt-Getreu-Straße 2
(Standort)
Ehem. Gut Bubengereuth später Ziegelhof von St. Michael, Altbestand der Ziegelhofumbauung auf Winkelgrundriss, 15.-18. Jahrhundert: St.-Getreu-Straße 4, wohl gleichzeitig und vom gleichen Bautyp wie St.-Getreu-Straße 2 das in der gleichen Straßenflucht anschließende Wohnhaus D-4-61-000-1020 BW
Michelsberg 37; Ziegelhof 4; Nähe Ziegelhof; Sankt-Getreu-Straße 4; Sankt-Getreu-Straße 2
(Standort)
Ehem. Gut Bubengereuth später Ziegelhof von St. Michael, Altbestand der Ziegelhofumbauung auf Winkelgrundriss, 15.-18. Jahrhundert: Nähe Ziegelhof, ehemalige Schafscheune, eingeschossiger Satteldachbau, mit traufseitiger Einfahrt unter Aufzugsgaube, Bruchstein verputzt, mit Fachwerkgiebeln, 1731 D-4-61-000-1020 BW
Michelsberg 37; Ziegelhof 4; Nähe Ziegelhof; Sankt-Getreu-Straße 4; Sankt-Getreu-Straße 2
(Standort)
Ehem. Gut Bubengereuth später Ziegelhof von St. Michael, Altbestand der Ziegelhofumbauung auf Winkelgrundriss, 15.-18. Jahrhundert: Ziegelhof 4, ehem. klösterliches Waschhaus, auf der Stützmauer zum Ottobrunnen aufsitztender Bau, zweigeschossig, Nordseite als Sandsteinquaderfront mit Mansarddach, Südseite massiv mit Fachwerkobergeschoss und Satteldach, 1718, 1951/52 Einbau von Wohnungen D-4-61-000-1020 BW
Michelsberger Straße 4
(Standort)
Haus zum Engel Wohngebäude, schlichtes, zweigeschossiges Traufseithaus mit zum rückwärtigen Seitenflügel winklig abknickendem Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, Straßenfassade verputzt, 18. Jahrhundert D-4-61-000-1021 BW
Milchweg 12
(Standort)
Gartenhaus in die westliche Erweiterung von Am Friedrichsbrunnen 25 einbezogenes barockes Gartenhaus, zweigeschossiger massiver Walmdachbau mit genuteten Ecklisenen, vor 1744 D-4-61-000-16 BW
Milchweg 20
(Standort)
Villa Feßmaier zweigeschossiger historistischer Massivbau mit Fachwerkelementen, zentrales Pyramidendach mit gegeneinander verschobenen Risaliten unter Satteldächern mit Schweizergiebeln, von Georg II. Hofbauer 1901 D-4-61-000-1024 BW
Nähe Milchweg
(Standort)
Ehem. Feldhüterhäuschen heute Gartenhaus, eingeschossiger massiver Mansardwalmdachbau über quadratischem Grundriss, wohl 2. Hälfte 18. Jahrhundert; gegenüber Milchweg 26 D-4-61-000-1026 BW
Mittlerer Kaulberg 1
(Standort)
Ehem. Gasthaus zum Engel zweigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, frühes 18. Jahrhundert, veränderung der Raumeinteilung 1886, Erweiterung des Hauseingangs 1891, Absenken der Fenstersohlbänke 1893, Einrichtung eines Ladens im Bereich der ehem. Hofeinfahrt 1949, Ladenrückbau 1984; über spätgotischem Keller D-4-61-000-1043
Ehem. Gasthaus zum Engel
Mittlerer Kaulberg 2
(Standort)
Haus am Leutstock Wohnhaus, dreiseitig freistehender Bau, massives verputztes Sockelgeschoss, zwei Fachwerkgeschosse, einseitig abgewalmtes Satteldach, um 1700, Fachwerkfreilegung 1925 D-4-61-000-1044
Haus am Leutstock
Mittlerer Kaulberg 4
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss wohl Fachwerk, um 1700, Fassade um 1860 D-4-61-000-941
Wohnhaus
Mittlerer Kaulberg 8
(Standort)
Stattliches Bürgerhaus über Sandsteinsockel dreigeschossiger Traufseitbau mit Mansarddach, massiv mit flach gegliederter barocker Putzfassade, um 1740/50, innerer Ausbau spätes 19. Jahrhundert D-4-61-000-1045
Stattliches Bürgerhaus
Mittlerer Kaulberg 10
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger traufständiger Mansarddachbau mit schlicht gegliederter massive verputzte Fassade, um 1800 D-4-61-000-1046
Bürgerhaus
Mittlerer Kaulberg 17
(Standort)
Hausfigur gefasste Muttergottesstatue, Sandstein, auf Konsole unter getriebenem Blechbaldachin, 18. Jahrhundert D-4-61-000-1047
Hausfigur
Mittlerer Kaulberg 23
(Standort)
Ehem. Scheune Massivbau mit Satteldach und mächtigem Fachwerkgiebel, Mitte 16. Jahrhundert, Erdgeschoss verändert, rückwärtig massive Anbauten, Hopfendarre und Comptoir 1862 von Georg II. Hofbauer D-4-61-000-942 BW
Mittlerer Kaulberg 25
(Standort)
Ehem. Scheune heute Wohn- und Geschäftshaus, dreiseitig freistehender Satteldachbau, Fachwerk, verputzt, 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Überformungen durch zweigeschossigen Ausbau und Dachausbau im 20. Jahrhundert, dabei das urspr. Dachwerk vollständig erhalten D-4-61-000-943 BW
Mittlerer Kaulberg 31
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, um 1700, die originell dekorierte Putzfassade mit Eckpilastern, spätes 18. Jahrhundert, Kern vermutlich älter, Dachwerk komplett erneuert D-4-61-000-944 BW
Mittlerer Kaulberg 35
(Standort)
Ehem. Bürgerhaus dann katholisches Gesellenhaus, jetzt Kolpinghaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit schlicht gegliederter Fassade, massiv, verputzt, um 1700, seitlich aufgesockelter zweigeschossiger Saalanbau in klassizistischen Formen mit Pilastergliederung und den genuteten Eckquadern, mit flachem Walmdach, 1883 nach Plänen von Johann Baptist Hofbauer und Georg Betzold (im Innern 1955 völlig umgestaltet), vorgelagerte Freitreppe 1904 D-4-61-000-945 BW
Mittlerer Kaulberg 36
(Standort)
Bürgerhaus zweigeschossiger traufstandiger Satteldachbau, Fachwerk, gegliederte spätbarocke Putzfassade mit genuteten Seitenpilastern, mittleres 18. Jahrhundert, Kernbau älter D-4-61-000-946 BW
Mittlerer Kaulberg 42
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach, im Kern von 1466 (dendro. dat.), Fassade von 1868 D-4-61-000-1875 BW
Mittlerer Kaulberg 43
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, wohl massiv mit schlicht gegliederter Putzfassade um 1775, Kernbau älter, Hoffassade 1885 massiv erneuert D-4-61-000-948 BW
Mittlerer Kaulberg 50
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau, massiv, schlicht gegliederte spätbarocke Putzfassade mit genuteten Eckquaderungen, wohl mittleres 18. Jahrhundert, Zwerchhaus wohl 19. Jahrhundert D-4-61-000-949 BW
Mittlerer Kaulberg 51
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau mit Schopf, massives Erdgeschoss, Obergeschoss wohl Fachwerk, schlicht gegliederte massive verputzte Fassade mit Eckpilastern, spätes 18./frühes 19. Jahrhundert, Dachgauben 1894 D-4-61-000-950 BW
Mittlerer Kaulberg; gegenüber Mittlerer Kaulberg 54
(Standort)
Häckermarter Sandsteinpfeiler mit reliefiertem Aufsatz: Marienkrönung und Auferstehung Christi, seitlich hl. Sebastian und Maria Magdalena, 1618 D-4-61-000-951 BW

O[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Obere Karolinenstraße
(Standort)
Torpfeiler der Toranlage zum Jakobsplatz von Johann Georg Roppelt, die das 1784/85 abgebrochene Jakobstor ersetzt D-4-61-000-1058
Torpfeiler der Toranlage zum Jakobsplatz
Obere Karolinenstraße 1; Obere Karolinenstraße 1 a
(Standort)
Curia Schönborniana Ehem. Domherrenhof, dreigeschossiger Satteldachbau mit Schopfwalm, Fachwerkobergeschosse auf Sandsteinquadersockel über hakenförmigem Grundriss, spätes 15. Jahrhundert, im 17./18. Jahrhundert überformt D-4-61-000-1052
Curia Schönborniana
Obere Karolinenstraße 4
(Standort)
Curia Stm. Philipp et Jacobi Ehem. Domherrenhof, langgestreckter dreigeschossiger Satteldachbau, spätmittelalterliche Wohnbauten über der Nordmauer der Burg; Torbau durch einen Schulbau von 1881 (heute Domschule) ersetzt D-4-61-000-1053 BW
Obere Karolinenstraße 5
(Standort)
Curia Sti. Pauli Ehem. Domherrenhof, jetzt Erzbischöfliches Palais, dreigeschossiger Mansarddachbau mit übergiebeltem Mittelrisalit und Lisenengliederung, äußere Erscheinung eines Adelspalais nach Entwurf von Johann Jacob Michael Küchel, nach dessen Tod (1769) in Zopfform ausgeführt und ausgestattet; Kapelle; mit Ausstattung D-4-61-000-1054
Curia Sti. Pauli
Obere Karolinenstraße 6
(Standort)
Curia Sti. Sebastiani Ehem. Domherrenhof, langgestreckter, zweigeschossiger Torflügel mit Satteldach, bez. 1531, Wohnbau auf der Ostseite wohl 16. Jahrhundert; Wohntrakt auf der Westseite mit Kapellenturm und Belvederegang um 1600; Gartensalettl gegen 1755/60 wohl von Johann Jakob Michael Küchel D-4-61-000-1055
Curia Sti. Sebastiani
Obere Karolinenstraße 7
(Standort)
Ehem. Domherrenhof Zobelhof heute Missionshaus St. Heinrich, zweigeschossiger Mansarddachbau mit übergiebeltem Mittelrisalit, äußere Erscheinung eines adeligen Palais, von Otto Schumm, um 1780 D-4-61-000-1056
Ehem. Domherrenhof Zobelhof
Obere Karolinenstraße 7
(Standort)
Ehem. Domherrenhof Zobelhof rückwärtig in gesprengtem Halbkreis eingeschossige Wirtschaftsgebäude D-4-61-000-1056
Ehem. Domherrenhof Zobelhof
Obere Karolinenstraße 8
(Standort)
Ehem. Langheimer Hof vierflügelige Anlage, West-, Süd- und Ostflügel zweigeschossige Satteldachbauten mit Zierfachwerkobergeschoss, 16./17. Jahrhundert D-4-61-000-1057
Ehem. Langheimer Hof
Obere Karolinenstraße 8
(Standort)
Ehem. Langheimer Hof Keller des Westflügels noch 12./13. Jahrhundert D-4-61-000-1057 BW
Obere Karolinenstraße 8
(Standort)
Ehem. Langheimer Hof Nordflügel dreigeschossiger Mansarddachbau mit Eckpilastern, um 1740 D-4-61-000-1057
Ehem. Langheimer Hof
Obere Mühlbrücke 1; Obere Mühlbrücke 3
(Standort)
Ehem. fürstbischöfliches Braubierhaus sog. Klosterhof, heute Gasthaus, zwei 1827 zusammengefasste zweigeschossige traufständige Wohnhäuser mit massivem Erdgeschoss und traufseitig verputztem Fachwerkobergeschoss, Nr. 1 mit Satteldach und seitlicher Tordurchfahrt, Neubau von Maurermeister Joseph III. Dennefeld 1827/28, unter Verwendung des Dachstuhls des Vorgängerbaus um 1700, Nr. 3, mit Krüppelwalm, 1590 (dendro.-dat.)/1598 (verschollene Inschrift), Wiederherstellung nach dem Dreißigjährigen Krieg 1689; zugehörig die Scheune des ehem. Braunbierhauses, zweigeschossiger Traufseitbau mit hohem Erdgeschoss in Werkstein mit Spitzbogentor, Fachwerkobergeschoss, mächtiges, steil ansteigendes Satteldach, 1532 +5/-3 (dendro.-dat.), an der Concordiastraße D-4-61-000-1084
Ehem. fürstbischöfliches Braubierhaus
Obere Mühlbrücke 2
(Standort)
Vierflügeliger Wirtschaftshof der ehem. Steinmühle heute Teil des Hotels St. Nepomuk, straßenseitig als nach Norden gerichteter Eckbau in Erscheinung tretend, zweigeschossig, massiv mit Mansarddach, mit Tordurchfahrt im südwestlichen Trakt, teilweise noch von 1744, 1796 (bez. am Schlussstein mit Hausmarke am nordöstl. Portal) ausgebaut D-4-61-000-1085
Vierflügeliger Wirtschaftshof der ehem. Steinmühle
Obere Mühlbrücke 4
(Standort)
Ehem. Steinmühle heute Hotel St. Nepomuk, dreigeschossiges Eckhaus mit Satteldach, teilweise Quaderbau, teilweise wohl Fachwerk, Kernbau um 1620, nach Brand (1648) 1654-59 wiederaufgebaut, dabei vermutlich aufgestockt, Portal in Formen um 1800 bez. 1854, 1989-92 Umbau zum Hotel D-4-61-000-1087 BW
Obere Mühlbrücke 5
(Standort)
Ehem. Steinweizmühle heute Teil des Hotels St. Nepomuk, Sandsteinquaderbau mit Seitenrisalit, zweigeschossig mit Kniestock und Satteldach, von Georg II. Hofbauer, bez. 1855 D-4-61-000-1088 BW
Obere Mühlbrücke 6
(Standort)
Sogenanntes Fischhaus ehem. zur Steinmühle gehörig, heute Wohnhaus, dreiseitig freistehender Putzbau, dreigeschossig mit Kniestock und Satteldach, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss massiv mit Nepomukfigur 1748-51, zweites Obergeschoss und Kniestock in Fachwerk sowie neue Fassaden von Caspar Dennefelder 1868, Garageneinbau 1913 D-4-61-000-1089 BW
Obere Mühlbrücke 11
(Standort)
Ehem. Steinölmühle später sogenannte Schwalbenmühle, gestreckter zweigeschossiger Bau mit Ecklisenen und Mansardwalmdach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, bez. 1816, Nepomukfigur 1. Viertel 18. Jahrhundert, 1982/83 saniert (Betonunterbau) D-4-61-000-1090 BW
Oberer Kaulberg 1
(Standort)
Laufbrunnen polygonales hölzernes Gehäuse und kelchförmige gusseiserne Auffangschale, Vorgänger 1825 zum Pumpbrunnen umgebaut, 1903 an heutige Stelle versetzt; bei Oberer Kaulberg 1 D-4-61-000-1092 BW
Oberer Kaulberg 5
(Standort)
Dreiseitig freistehendes Eckwohnhaus ehem. Pottaschensiedhaus, zweigeschossiger, verputzter Massivbau mit Mansardwalmdach, Fenstergewände in Haustein, 1833 von Heinrich Plötz, Erweiterung durch Neubau der Siederei und Vereinigung beider Bauteile 1835 nach Plan von Georg Ament, Veränderungen 1856 und 1969/70 D-4-61-000-1093 BW
Oberer Kaulberg 8
(Standort)
Kleinbürgerhaus über Sockelgeschoss zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv mit Putzgliederung, um 1763 D-4-61-000-1096 BW
Oberer Kaulberg 14
(Standort)
Wohnhaus ehem. Häckeranwesen, schmales traufständiges zweigeschossiges Satteldachhaus, Haustein verputzt, im Kern 2. Hälfte 17. Jahrhundert, Fassade von 1805 D-4-61-000-1097 BW
Oberer Kaulberg 16
(Standort)
Wohnhaus traufständiger zweigeschossiger Mansarddachbau, massiv, verputzt, im Kern 18. Jahrhundert, Fassadenerneuerung frühes 19. Jahrhundert D-4-61-000-1098 BW
Oberer Kaulberg 26
(Standort)
Ehem. Wirtshaus Mangold jetzt Wohnhaus, östlich unterhalb des Laurenzikirchhofs gelegener, freistehender, zweigeschossiger Mansarddachbau, massiv, verputzt mit genuteter Eckquaderung, zweite Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-1099 BW
Obere Sandstraße 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiges massives Eckhaus, mit Mansardwalmdach und schlichter Plattenstil-Gliederung, über mittelalterlichem Keller errichtet, 1805 eingreifend umgebaut, 1820 von Maurermeister Gregorius Leydl aufgestockt, Erd- und 1. Obergeschoss durch Gastwirtschafteinbau 1977-82 stark verändert D-4-61-000-1131
Wohn- und Geschäftshaus
Obere Sandstraße 2
(Standort)
Haus zum Greifen Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Satteldachbau in Ecklage, bestehend aus drei Bauteilen: Vorderhaus, im Kern zweigeschossige ehem. Kemenate, 15. Jahrhundert, mit aufgesetztem zweiten Obergeschoss in Zierfachwerk mit Giebel zur Sandstraße mit Dachwerk von 1575/76 (dendro.-dat.), Erdgeschossumbau 1895, Fachwerkfreilegung 1937, Muttergottesstatue, gefasste Holzfigur, 1. Hälfte 18. Jahrhundert; Stuckausstattung 1725/35 D-4-61-000-1132
Haus zum Greifen
Obere Sandstraße 2
(Standort)
Haus zum Greifen massiver Mittelbau, 2. Obergeschoss in Fachwerk, Dachwerk von 1458/59 (dendro.-dat.), gekoppelte Fenster 1827 D-4-61-000-1132 BW
Obere Sandstraße 2
(Standort)
Haus zum Greifen ehem. eigenständiges, heute mit dem wenig schmaleren Mittelbau verzahntes Hinterhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, Dachwerk 1766/67 (dendro.-dat.), 1895 Hauseingang und Treppenhaus in diesen Bauteil verlegt D-4-61-000-1132
Haus zum Greifen
Obere Sandstraße 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau,, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse Fachwerk verputzt, heutiges Erscheinungsbild mit flach gegliederter Straßenfront spätes 18. Jahrhundert, im Kern älter, Dachwohnung mit Gaubenband 1921, Erdgeschoss 1989 entkernt D-4-61-000-1133 BW
Obere Sandstraße 5
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zur Straße drei- zum Hof viergeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verputztes Fachwerk, im Kern spätmittelalterlich, Aufstockung und Fassade 1863, Erdgeschoss 1861 und 1951 verändert D-4-61-000-1352
Wohn- und Geschäftshaus
Obere Sandstraße 6
(Standort)
Drittes Palais Schrottenberg adeliges Stadthaus, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit nobel gegliederter barocker Sandsteinfassade, Werkstein, um 1715-25, anstelle des Hauses zum Rebstock errichtet, hofseits bauzeitlicher Seitenflügel D-4-61-000-1134
Drittes Palais Schrottenberg
Obere Sandstraße 7
(Standort)
Haus zum Güldenen Ochsen und zum Kolben heute Gasthaus, langgestreckter Traufseitbau, massiv verputzt mit Satteldach, im Kern um 1570/1600, Veränderungen um 1700, Umbau Ende 18. Jahrhundert, Ladeneinbau 19. Jahrhundert, Einbau eines Kinosaals 1919, Neugestaltung der Erdgeschossfassade durch Hanns Veit 1924, nach 1971 zu Gaststätten umgebaut; sog. Saalbau, östlicher Seitenflügel, zweigeschossig, massiv, Satteldach, Dachwerk um 1722/23 (dendro.-dat.) D-4-61-000-1135
Haus zum Güldenen Ochsen und zum Kolben
Obere Sandstraße 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossige, traufständiger Satteldachbau, massive Fassade, Außenerscheinung mit korbbogigen Öffnungen im Erd- und geohrten Fenstern in den Obergeschossen 1734 (Josephsfigur) mit Veränderungen 1878, Dachwerk bildet konstruktive Einheit mit Obere Sandstraße 12-16, 1454 (dendro.- dat., aus Nr. 16), Erdgeschoss durch Ladenvergrößerung 1950 weitgehend entkernt; Hinterhaus und Seitengang aus Fachwerk, 18. Jahrhundert, Mansarddach 1883 D-4-61-000-1136
Wohn- und Geschäftshaus
Obere Sandstraße 11
(Standort)
Gasthaus Zum Raben dreigeschossige traufständige Doppelhaushälfte, massiv, flach gegliederte Fassade mit Hofeinfahrt im Mittelrisalit, Satteldach, nach Brand 1787 als Doppelhaus mit Obere Sandstr. 13 (vgl. dort) nach Plan von Joseph I. Dennefeld neu errichtet, Erdgeschoss 1909/10 und 1927 historisierend verändert, Haustür 1968 versetzt D-4-61-000-1137
Gasthaus Zum Raben
Obere Sandstraße 12
(Standort)
Haus zum Schwarzen Stiefel dreigeschossiges, traufständiges Wohn- und Geschäftshaus mit Satteldach, massive gegliederte Fassade, Erdgeschoss mit Ecknutungen, darüber Kolossalpilaster, um 1710/20, gleichzeitig Rückseite zum Hof in Fachwerk erweitert, Laube im 2. Obergeschoss wohl 19. Jahrhundert, Dachwerk von 1454 (dendro.-dat., aus Nr. 16) bildet konstruktive Einheit mit Obere Sandstr. 10-16; Hausfigur, Marienkrönung, Sandsteinrelief, um 1730/35, Erdgeschossveränderungen 1834 und 1960; zweigeschossiger Seitenflügel, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk 17./18. Jahrhundert; Rückgebäude, Werkstatt, 1845 von Georg II. Hofbauer D-4-61-000-1138
Haus zum Schwarzen Stiefel
Obere Sandstraße 13
(Standort)
Haus zum Weißen Rößlein im Sande ehem. Bürgerhaus, heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossige traufständige Doppelhaushälfte, flach gegliederte Fassade mit Hofeinfahrt im Mittelrisalit, Satteldach, nach Brand 1787 als Doppelhaus mit Obere Sandstr. 11 (vgl. dort) nach Plan von Joseph I. Dennefeld neu errichtet, Erdgeschoss 1909/10 und 1927 historisierend verändert; ; dreigeschossiger Seitenflügel, Ende 19. Jahrhundert, den Obergeschossen vorgeblendet holzsichtige historistische Wintergärten mit Flachdach von 1904 D-4-61-000-1139
Haus zum Weißen Rößlein im Sande
Obere Sandstraße 14
(Standort)
Haus zum Roten Schild östliche Hälfte, dreigeschossiges, traufständiges Bürgerhaus mit Satteldach, massive gegliederte Fassade, Mitte 18. Jahrhundert, mit schabrakenartigen Fensterschürzen, im Kern spätmittelalterlicher Fachwerkbau, Dachwerk von 1454 (dendro.-dat., aus Nr. 16) bildet konstruktive Einheit mit Obere Sandstr. 10-16, Umbauten 1687, 1719, 1822 (Erdgeschossfenster zur Straße) und 1981; dreigeschossiger Seitenflügel mit massivem Erdgeschoss, Obergeschosse mit Laubengängen, Mansarddach, 18. Jahrhundert 1981 größtenteils entkernt D-4-61-000-1140
Haus zum Roten Schild
Obere Sandstraße 15
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, mit flach gegliederter Fassade, mit korbbogigen Öffnungen im Erdgeschoss, nach Brand 1787 um 1793/94 von Hofbaumeister Johann Lorenz Fink neu errichtet, Erdgeschossumbau 1909, mittleres Schaufenster 1928 D-4-61-000-1141
Wohn- und Geschäftshaus
Obere Sandstraße 16
(Standort)
Haus zum Roten Schild westliche Hälfte, dreigeschossiges, traufständiges Wohn- und Geschäftshaus, Fachwerk mit massiver Fassade und Satteldach, Dachwerk von 1454 (dendro. dat.) bildet konstruktive Einheit mit Obere Sandstr. 10-14, Fassade, Seitengang und rückwärtige Erweiterung wohl 1719, 1746-1876 Gerberei, Veränderungen des Erdgeschosses 1888; Hinterhaus, ehem. Gerberwerkstatt, zwei- bis viergeschossig mit Pult- bzw. Satteldach, Fachwerk mit massivem Erdgeschoss, wohl 1719, 1869 für Wohnzwecke umgebaut und um ein Geschoss erhöht D-4-61-000-1142
Haus zum Roten Schild
Obere Sandstraße 17
(Standort)
Haus zum Pfauen Wohn- und Geschäftshaus, mit flach gegliederter massiver Fassade, Satteldach, nach Brand von 1787 bis 1788 von Johann Lorenz Fink neu errichtet, nach 1892 Einrichtung der Weinstube im Erdgeschoss Fenstervergrößerung 1905/06, Zwerchhaus 1907 D-4-61-000-1143
Haus zum Pfauen
Obere Sandstraße 18
(Standort)
Ehem. Büttnerei zum Grünen Wald dann Gesellschaftsbrauerei, dreigeschossiges traufständiges Wohn- und Geschäftshaus mit Satteldach, bestehend aus östl. Gebäudeteil, im Kern 15. Jahrhundert und westl. Teil, um 1700, Umgestaltung des Innern um 1730, Fachwerk mit vorgeblendeter massiver Fassade im Maximilianstil 1861/62 nach Plan von Georg II. Hofbauer; zwei Seitenflügel, zwei- bzw. dreigeschossig, Fachwerk, Pultdach, 1838 D-4-61-000-1144
Ehem. Büttnerei zum Grünen Wald
Obere Sandstraße 19
(Standort)
Ehem. Sandschmiede Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse verputztes Fachwerk, im Kern 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Fassade um 1750, Erd- und 1. Obergeschoss mehrfach im 19. und 20. Jahrhundert verändert; dreigeschossige Seitenflügel, Fachwerk mit Pultdach, um 1700, der nordwestliche mit Lauben in den Obergeschossen D-4-61-000-1145
Ehem. Sandschmiede
Obere Sandstraße 20
(Standort)
Haus zur Gans später zum Roten Hahn und Haus, Büttnerei und Brauerei zum Schlüssel, traufständiges, zweigeschossiges Vorderhaus mit Satteldach und Zwerchhaus, Dachwerk 1530/31 (dendro. dat.), massive, verputzte Fassade mit Tordurchfahrt, 1748, gleichzeitige Figurennische mit hölzerner Marienstatue, Vergrößerung des Kellerzugangs als Schaufenster 1922; zweigeschossiges Rückgebäude, 1. Hälfte 18. Jahrhundert, und zweigeschossige Seitenflügel am 2. Hof zum Sandbad, ehem. Brauhaus, Erdgeschoss massiv, Fachwerkobergeschosse und Satteldach, letztes Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-1146
Haus zur Gans
Obere Sandstraße 22
(Standort)
Büttnerei zum Eisvogel dreigeschossiges, traufständiges Bürgerhaus, massiv, mit steilem Satteldach, mit Eckpilastern und Fensterschürzen gegliederte Fassade um 1740, Dachwerk nach Konstruktion 1. Hälfte 16. Jahrhundert, Hausfigur, Muttergottesstatue, um 1860, Erdgeschoss 1978 überformt D-4-61-000-1147
Büttnerei zum Eisvogel
Obere Sandstraße 23
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Konditorei, viergeschossiger Satteldachbau, massiv verputzt, um 1730 als zweigeschossiges Wohnhaus errichtet, nach 1856 um die beiden schmaleren Achsen nach Nordosten erweitert, 1863 das gesamte Vorderhaus gleichförmig um zwei Geschosse erhöht D-4-61-000-1148
Wohn- und Geschäftshaus
Obere Sandstraße 24
(Standort)
Büttnerei zum Eichhorn später zum Einhorn, zweigeschossiges, traufständiges Vorderhaus, massiv, verputzt, mit Satteldach, im Kern spätmittelalterlich, Dachwerk spätes 15. Jahrhundert, äußere Erscheinung wohl von einem Umbau 1725, Immaculata, um 1725/30, Wirtshausausleger, um 1890 D-4-61-000-1149
Büttnerei zum Eichhorn
Obere Sandstraße 24
(Standort)
Ehem. Brauhaus rückwärtig, Fachwerk, verputzt, Satteldach, 19. Jahrhundert; mit Brauereiausstattung D-4-61-000-1149 BW
Obere Sandstraße 26
(Standort)
Haus zum Finken dreigeschossiges, traufständiges ehem. Handwerkerhaus auf schmalem, tiefem Grundriss, steiles Satteldach, massive flach gegliederte Fassade des 18. Jahrhunderts , im Kern 15. Jahrhundert, erweitert und aufgestockt Mitte 18. Jahrhundert, 1975 Ausbau als Gasthaus; dreigeschossiges Rückgebäude, massiv mit Pultdach, 18. Jahrhundert D-4-61-000-1150
Haus zum Finken
Obere Sandstraße 28
(Standort)
Handwerkerhaus zweigeschossiger Walmdachbau auf beschränktem, schiefwinkeligem Grundstück in Ecklage, massive Fassade mit genuteten Ecklisenen und geohrten Fensterrahmungen, im Kern wohl noch mittelalterlich, äußere Erscheinung frühes 18. Jahrhundert, Hausfigur, Christus als Guter Hirte, Holz, um 1760, Ladeneinbau bez. 1925 D-4-61-000-1151
Handwerkerhaus
Obere Sandstraße 29
(Standort)
Haus zur Weißen Lilie dreigeschossiges, traufständiges Wohnhaus zu drei Achsen, Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse Fachwerk verputzt, im Kern 3. Viertel 16. Jahrhundert, eingreifender Umbau 1882 D-4-61-000-1440
Haus zur Weißen Lilie
Obere Sandstraße 30
(Standort)
Ehem. Handwerkerhaus heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Zwerchhaus mit Walmdach, massive Straßenfront, Rückseite in Fachwerk, im Kern vielleicht noch ein zweigeschossiger spätmittelalterlicher Bau, Dachwerk nach 1648 (dendro.-dat.), Erdgeschoss 1882 umgestaltet, Schaufenster 1909, Hausfigur in Nische mit puttenbesetzter stuckierter Rahmung, Muttergottesstatue, Sandstein, um 1730/40; im Inneren Stuckierungen um 1730/40 D-4-61-000-1152
Ehem. Handwerkerhaus
Obere Sandstraße 31
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus stattlicher Mansarddachbau, dreigeschossig, massive frühklassizistische Straßenfassade, Hoffront in Fachwerk, 1. Hälfte 18. Jahrhundert errichtet, um 1800 durch Johann Lorenz Fink oder Johann Anton Vogel umgebaut, 1874 Erdgeschossumbau mit südlichem Ladeneinbau durch Georg II. Hofbauer; im Hof zweigeschossiges Rückgebäude mit Pultdach, 18. Jahrhundert, eingeschossiges massives Rückgebäude mit Mansarddach, 18. Jahrhundert, und zweigeschossiger Verbindungsgang in verputztem Fachwerk mit Pultdach, 18. Jahrhundert, an die den westlichen Teil des Grundstücks begrenzende Stadtmauer der Bürgerlichen Bergstadt (vgl. dort) angelehnt D-4-61-000-1153
Wohn- und Geschäftshaus
Obere Sandstraße 32
(Standort)
Haus zur Krause ehem. Bürgerhaus, heute Cafè, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk verputzt mit dekorativ stuckierte Fensterbrüstungen und -verdachungen im Obergeschoss, um 1680/1700, Schaufenster Erdgeschossveränderungen letztes Viertel 19. und 20. Jahrhundert D-4-61-000-1154
Haus zur Krause
Obere Sandstraße 33
(Standort)
Scheune zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit Mansardpultdach, im 18. Jahrhundert an die Stadtmauer des 12./13. Jahrhunderts angebaut, Veränderungen um 1860 und 1936; als Rückwand Reste der Stadtmauer der Bürgerlichen Bergstadt (vgl. dort) D-4-61-000-133
Scheune
Obere Sandstraße 34
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreiflügelig einen Hof umschließendes ehem. Bürgerhaus in städtebaulich wichtiger Ecklage zum Sandbad, die Front gegen St. Elisabeth, zweigeschossiger zum Eck abgewalmter Satteldachbau, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss,verputzt mit stuckierten Fensterbrüstungen und - verdachungen, 1690/91 errichtet, Erdgeschoss im 20. Jahrhundert mehrfach verändert D-4-61-000-1156
Wohn- und Geschäftshaus
Obere Sandstraße 38
(Standort)
Ehem. Zucht- und Arbeitshaus jetzt Justizvollzugsanstalt, langgestreckter dreigeschossiger Mansardwalmdachbau mit 25-achsiger Hauptfassade mit flachem Mittelrisalit zur Regnitz und kurzer dreigeschossiger Seitenflügel mit Satteldach traufständig zur Elisabethstraße, 1754-60 in zwei Abschnitten nach Entwurf von Johann Jakob Michael Küchel errichtet D-4-61-000-1157
Ehem. Zucht- und Arbeitshaus
Obere Sandstraße 42
(Standort)
Ehem. Spitalkirche St. Elisabeth jetzt katholische Kirche St. Elisabeth, Saalbau über schiefwinkligem Grundriss mit polygonalem spätgotischem Chor, Sandsteinquaderbau, Werkstein, verputzt mit Satteldach, Dachreiter mit polygonalem Mansardwalmdach, Langhaus wohl noch aus der Zeit nach der Gründung gegen 1338, Dachwerk um 1493 (dendro.-dat.), Chor Anfang 15. Jahrhundert (1378 und 1402 dendro.-dat.), Dachreiter 1726, Instandsetzung mit neugotischer Fassade 1878-83 durch Karl Georg Lang und Georg II. Hofbauer; mit Ausstattung D-4-61-000-1158
Ehem. Spitalkirche St. Elisabeth
Obere Sandstraße 42; Sankt-Getreu-Straße 16; Aufseßstraße 2; Sankt-Getreu-Straße 14
(Standort)
Kreuzweg acht Stationen von der Elisabethkirche über die Aufseßstraße zur Benediktinerpropstei St. Getreu, sechs querrechteckige Sandsteinreliefs, die siebte Station in der als Heilig-Grab-Kapelle ausgestatteten ersten, nördlichen Langhauskapelle der Propsteikirche St. Getreu, 1503 von Heinrich Marschalk von Ebneth zu Raueneck gestiftet, Kreuzigungsgruppe und Heiliges Grab heute in der Kirche St. Getreu; vgl. ferner das in enger Beziehung zum Kreuzweg stehende Schmerzensmannrelief an St.-Getreu-Straße 2 D-4-61-000-1159 BW
Obere Sandstraße 42
(Standort)
Kreuzwegstation erste von acht Stationen von der Elisabethkirche über die Aufseßstraße zur Benediktinerpropstei St. Getreu: Jesus verlässt das Haus des Pilatus und wird zur Kreuzigung abgeführt D-4-61-000-1159
Kreuzwegstation
Obere Sandstraße, vor Nr. 42
(Standort)
Franziskusbrunnen barocke Nischenarchitektur mit der Figur des Heiligen, Sandstein, von Johann Caspar Metzner, 1698 am Kapuzinerkloster in der Kapuzinerstraße errichtet und 1958 an den heutigen Standort; bei der Elisabethkirche versetzt D-4-61-000-1160
Franziskusbrunnen
Obere Sandstraße; Grünhundsbrunnen; Nähe Residenzstraße
(Standort)
Grünhundsbrunnen Brunnennische von 1815 in der Futtermauer der Rampe oberhalb des eisernen Tores mit kelchförmigem Muschelkalkbecken 17./18. Jahrhundert, darüber Sandsteinrelief mit Hund von Hans Leitherer, bez. 1929 D-4-61-000-220
Grünhundsbrunnen
Oberer Stephansberg
(Standort)
Felsenkeller gewölbt, mit Stützmauer, Zugang mit Natursteinrahmung, 1862; zugehörig zu Unterer Stephansberg 7 gegenüber D-4-61-000-682 BW
Oberer Stephansberg
(Standort)
Laufbrunnen 1821/22 zum Pumpbrunnen umgebaut, gusseiserner kelchförmiger Brunnentrog, Holzgehäuse Kopie von 1984 im Stil der 1860er Jahre; vor Oberer Stephansberg 37 D-4-61-000-1119 BW
Oberer Stephansberg 1
(Standort)
Curia ad Salices Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, „Haus zur goldenen Wappe“, auch sog. Ehehaltenhaus, über steil abfallendem Gelände zweiflügelig errichteter Massivbau auf Winkelgrundriss, zweigeschossig mit Satteldach, Sandstein und backstein verputzt,frühbarock, 1618-22 errichtet, Vollwappen des Fürstbischofs Johann Gottfried von Aschhausen über der Haustür 1718 erneuert, Neuausstasttung um 1736 (hofseitige Bezeichnung am Straßenflügel), vielleicht durch Johann Jakob Michael Küchel; Hofummauerung mit Tor, Hau- und Werkstein verputzt, um 1620 D-4-61-000-1103
Curia ad Salices
Oberer Stephansberg 1
(Standort)
Curia ad Salices Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, eingeschossiges Nebengebäude mit Pultdach an der Hofsüdseite 17./18. Jahrhundert D-4-61-000-1103 BW
Oberer Stephansberg 2; Oberer Stephansberg 2 d
(Standort)
Curia Libhardi Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, langgestreckter, zweigeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach, ältere Bestandteile um 1760/70 zum heutigen spätbarocken Erscheinungsbild zusammengefasst, stumpfwinklig gebrochene Erweiterung nach Norden bis zur Kapelle in angepassten Formen nach Plänen von Georg Bitter 1855, bei völligem Umbau des gesamten Anwesens 1980 weitgehend entkernt D-4-61-000-1104
Curia Libhardi
Oberer Stephansberg 2; Oberer Stephansberg 2 d
(Standort)
Curia Libhardi Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, Kapellenflügel, massiv und Fachwerk mit Satteldach, im Kern spätgotisch, 15./16. Jahrhundert, historisierender Umbau mit neugotischem Stufengiebel 1868 D-4-61-000-1104 BW
Oberer Stephansberg 2; Oberer Stephansberg 2 d
(Standort)
Curia Libhardi Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, Hofmauer mit rundbogigem Hoftor, Sandsteinquadermauerwerk, wohl noch 2. Hälfte 13. Jahrhundert D-4-61-000-1104 BW
Oberer Stephansberg 3
(Standort)
Brauereikeller am Zugang zur Concordiastraße bez. 1760; zugehörig zum Ehem. Chorherrenhof Curia Hugonis, vgl. Oberer Stephansberg 3 D-4-61-000-78 BW
Oberer Stephansberg 3
(Standort)
Curia Hugonis Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, Hauptgebäude, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, verputzt, im Kern vielleicht noch ein spätmittelalterliches Steinhaus des 15./16. Jahrhunderts, äußeres Erscheinungsbild um 1700 D-4-61-000-1105
Curia Hugonis
Oberer Stephansberg 3
(Standort)
Curia Hugonis Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, auf Futtermauer aus Sandstein aufgesetztes, zweigeschossiges Rück- oder Gartengebäude, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, Satteldach, im Kern vielleicht noch mittelalterlich, um 1700 völlig umgebaut D-4-61-000-1105 BW
Oberer Stephansberg 3
(Standort)
Curia Hugonis Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, Brauereikeller, am Zugang zur Concordiastraße bez. 1760 D-4-61-000-1105 BW
Oberer Stephansberg 4
(Standort)
Curia Popponis Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, zweigeschossiger Walmdachbau, massiv, verputzt, mit Gliederungen und Rahmungen in Sandstein, mit mittelalterlicher Substanz nach dem Dreißigjährigen Krieg wieder aufgebaut, barocke Gesamterscheinung um 1720/30, Hausfigur, Immaculata, Sandstein, um 1720, Leonhard Gollwitzer zugeschrieben D-4-61-000-1106 BW
Oberer Stephansberg 5
(Standort)
Curia Guntheri Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, dreigeschossiges Steinhaus mit Satteldach, von zweigeschossigen Anbauten, massiv und Fachwerk, mit Walmdach umbaut, Kerngebäude spätmittelalterlich, 1318/19 (dendro.- dat.), Anbauten 1712/13 nach Nordosten und 1860/65 durch Georg II. Hofbauer nach Südwesten, Umbauarbeiten 1895 D-4-61-000-1107 BW
Oberer Stephansberg 5
(Standort)
Curia Guntheri Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, verputztes zweigeschossiges Seitengebäude mit Pultdach, frühes 18. Jahrhundert, Umbau und Aufstockung 1901 D-4-61-000-1107 BW
Oberer Stephansberg 7
(Standort)
Ehem. St. Johanneskapelle unter der Linden Saalbau mit gleich hohem, spätgotischem Chor mit 5/8-Schluss unter gemeinsamem Dach, verputzter Massivbau mit Satteldach, Teile in werkstein, Langhaus 13./1. Drittel 14. Jahrhundert, Langhausdach im älteren Bestand um 1330 (dendro.-dat.), Chorweihe 1400, Chordachstuhl 1414/15 (dendro.-dat.) D-4-61-000-1108 BW
Oberer Stephansberg 11
(Standort)
Gasthaus zum Stöhren zweigeschossiger, dreiseitig freistehender Eckbau mit abgewalmtem Satteldach, massives verputztes Erdgeschoss, fachwerksichtiges Obergeschoss, um 1730 D-4-61-000-1109 BW
Oberer Stephansberg 13
(Standort)
Ehem. Scheune und Kellerhaus verputzter zweigeschossiger Traufseitbau, um 1700, 1860/70 Umbau zum Wohnhaus, Erdgeschoss 1908 von Johannes Kronfuß komplett umgebaut; weitläufige Kelleranlage, wohl 18. Jahrhundert D-4-61-000-1110 BW
Oberer Stephansberg 19
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Traufseitbau, massiv, verputzt, mit Satteldach, geohrte Sandsteinrahmungen, wohl noch 15. Jahrhundert, umfangreiche Um- und Ausbauten durch Georg II. Hofbauer 1855 D-4-61-000-1111 BW
Oberer Stephansberg 24
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger, dreiseitig freistehender Walmdachbau, Erdgeschoss massiv, verputzt, Obergeschoss freiliegendes konstruktives Fachwerk, wohl noch spätes 17. Jahrhundert D-4-61-000-1112 BW
Oberer Stephansberg 26; Untere Seelgasse 13
(Standort)
Ehem. Kleebaumskeller zweigeschossiger verputzter Traufseitbau mit Satteldach, Obergeschoss in Fachwerk um 1730, Erdgeschoss im 19. Jahrhundert massiv ausgebaut; weitläufige Felsenkelleranlage 1716 und später D-4-61-000-1113 BW
Oberer Stephansberg 28
(Standort)
Wohnhaus ehem. Kellerhaus, zweigeschossiger Traufseithaus, Fachwerkbau mit verputzter Steinfassade und Mansarddach, Rahmungen in Sandstein, um 1780/90; Kelleranlage wohl 18. Jahrhundert D-4-61-000-1114 BW
Oberer Stephansberg 31
(Standort)
Ehem. Wohnhaus heute Kellerhaus, gestrecktes zweigeschossiges Traufseithaus, verputzter Massivbau mit Satteldach, ursprünglich wohl von Erasmus Braun um 1590 für sich selbst errichtet, um 1720 von Wenzel Berner eingreifend um- und ausgebaut, unter den Umbauten im 20. Jahrhundert besonders eingreifend mit starken Überformungen 1972 D-4-61-000-1115 BW
Oberer Stephansberg 34
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, verputzt, Obergeschoss Fachwerk, frühes 18. Jahrhundert, Rückfront gänzlich in Fachwerk, mit Laubengang von Joseph Leicht 1887, Fachwerk 1925 freigelegt D-4-61-000-1116 BW
Oberer Stephansberg 35
(Standort)
Ehem. Kellerhaus jetzt Wohnhaus, zweigeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, 1790, Putzfassade mit Rahmungen in Sandstein 1811 nach Plänen von Joseph Dennefeld, Entkernung samt Veränderung der Erdgeschossfront 1967/68; Felesenkelleranlage D-4-61-000-1117 BW
Oberer Stephansberg 36; Oberer Stephansberg 38; Oberer Stephansberg 38 a
(Standort)
Gebäude des ehem. Mahrskellers heute Gasthaus, Torgebäude, traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Fachwerkobergeschoss, 1. Hälfte 18. Jahrhundert, mit südseitigem Anbau, massiv und Fachwerk, Mansardwalmdach, 2. Hälfte 18. Jahrhundert; Gartenhalle, eingeschossig, massiv mit Pultdach, von Gustav Haeberle, 1910 D-4-61-000-1118 BW
Oberer Stephansberg 38 b; Oberer Stephansberg 38 d; Oberer Stephansberg 40
(Standort)
Ehem. Wohn- und Verwaltungsgebäude der Blaulöwenbrauerei Eckhaus, zweigeschossiger verputzter Satteldachbau, im Wesentlichen wohl nach 1766, mit giebelständigen südlichen Anbauten von 1844; weitläufige Felsenkelleranlage, 18. Jahrhundert D-4-61-000-1121 BW
Oberer Stephansberg 39
(Standort)
Wohnhaus zweiteiliges Fachwerkgebäude des 18. Jahrhunderts, der untere Teil in die Straße vorspringend und zweigeschossig mit Walmdach, der obere Teil eingeschossig mit Mansarddach D-4-61-000-1120 BW
Oberer Stephansberg 41
(Standort)
Ehem. Fasshalle jetzt Wohnhaus, zweigeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, massiv, verputzt, Rahmungen in Sandstein, nach Plan von Maurermeister Johann Vogel 1796; mit Felsenkeller gleichzeitig D-4-61-000-1122 BW
Oberer Stephansberg 42
(Standort)
Ehem. Stadel zweigeschossiger Walmdachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, vermutlich 1769, Obergeschoss um 1900 als Wohnung ausgebaut, Rocaillenische D-4-61-000-1123 BW
Oberer Stephansberg 42 a
(Standort)
Neurenaissancevilla dreigeschossiger Kubus mit verschiefertem Walmdach, massiv, Putzfassade mit Pilastergliederung, 1895/96 wohl nach Plänen von Wilhelm Seidler, Dachausbau 18797/99 von Georg Seidler; mit schmiedeeisernem Gartentor D-4-61-000-1124 BW
Oberer Stephansberg 43
(Standort)
Kellerhaus zweigeschossiger traufständiger Putzbau mit Satteldach, massiv mit Sandsteinrahmungen, 1777 errichtet; über älterer Felsenkelleranlag, wohl 18. Jahrhundert D-4-61-000-1125 BW
Oberer Stephansberg 44
(Standort)
Bildungszentrum für Hörgeschädigte und Sprachbehinderte sogenannte Flucht nach Ägypten, zweigeschossiger Putzbau mit Mansardwalmdach mit Lisenengliederung, geohrte Fensterrahmungen in Sandstein, 1799 als Gutshaus errichtet, 1855 Umbau als Taubstummeninstitut und Knabenrettungsanstalt, neubarock, 1953 um drei Achsen verlängert, das Sandsteinrelief der Flucht nach Ägypten eine Kopie von 1987; 1870-72 Kapellenanbau, Saalbau mit Satteldach, Sandsteinquaderbau, nachträglich verputzt, mit Zwiebelhaubendachreiter, aus dem Material der auf dem gegenüberliegenden Friedhof abgebrochenen Kapelle nach Plänen von Franz Koch, Apsis 1926 D-4-61-000-1126 BW
Oberer Stephansberg 45
(Standort)
Kellergebäude langgestreckter zweigeschossiger Massivbau, Erdgeschoss bez. 1711, Obergeschoss wohl frühes 19. Jahrhundert, Mansarddach mit Schopfwalm 1987; Felsenkelleranlagen um 1710 D-4-61-000-1127 BW
Oberer Stephansberg 47; Oberer Stephansberg 49
(Standort)
Kellergebäude sogenannter Wilde-Rose-Bräukeller, zweigeschossiger Traufseitbau mit nach Süden abgewalmtem Satteldach, verputzter Massivbau mit Sandsteinrahmungen, bez. 1795; tiefes, sich nach Süden weitläufig ausdehnendes Felsenkellersystem, 18. Jahrhundert; Musikpavillon, massive Rückwand mit durch Bögen geöffneter Holzkonstruktion, Mittelpavillon 1873 von Adam Grenz, seitliche Anbauten 1875 von Georg II. Hofbauer D-4-61-000-1129 BW
Oberer Stephansberg 47
(Standort)
Kellergebäude eingeschossig, massiv, Mansarddach mit Schopf, wohl noch spätes 18. Jahrhundert D-4-61-000-1128 BW
Oberer Stephansberg 49 d
(Standort)
Ehem. Friedhof der Immunität St. Stephan 1802 angelegt, 1872 aufgelassen, erhalten zwei Torpfeiler aus Sandsteinquadern und Kreuzädikula, Sandstein, 1802 von Wilhelm Johann Wurzer; vor Oberer Stephansberg 49e D-4-61-000-1130 BW
Obere Seelgasse 3
(Standort)
Kleinhaus zweigeschossiger einachsiger Satteldachbau mit Neubarockdekor, 1893 D-4-61-000-1161 BW
Obere Seelgasse 23
(Standort)
Zugehörig Gartentor mit zwei klassizistischen Sandsteinpfeilern 1785, an der Unteren Seelgasse; im Garten Gartenhaus, Fachwerkbau auf quadratischem Grundriss, mit Zeltdach, 18. Jahrhundert D-4-61-000-1162 BW
Ottobrunnen 1
(Standort)
Ehem. Bauscheune langgestreckter eingeschossiger Walmdachbau, massiv, verputzt, mit Werksteingliederung, 1751/52 vom damaligen Klosterbaumeister Conrad Fink, bauliche Veränderungen im Innern 1907; Teil des ehem. Ziegelhofs von St. Michael (vgl. auch dort) D-4-61-000-1353 BW
Ottoplatz 1; Schrottenberggasse 22; Nähe Michelsberg
(Standort)
Ehem. Felseckersches Ökonomieinstitut freistehender zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, massiv, verputzt, mit flacher Gliederung und Rahmungen in Sandstein, 1795-96 errichtet, eingreifender Umbau mit Aufsetzen der mittleren Dachgaube 1922 D-4-61-000-1169
Ehem. Felseckersches Ökonomieinstitut
Ottoplatz 1
(Standort)
Denkmal des Hl. Otto Sandsteinstatue auf Sockel, von Adam Christ und Philipp Dorsch um 1881; im Vorgarten von Ottoplatz 1 D-4-61-000-1170
Denkmal des Hl. Otto
Ottostraße 26
(Standort)
Mietshaus drei- bis viergeschossiger Eckbau, Werksteinfassaden mit Putz- und Stuckdekor, bewegte Dachlandschaft mit Sattel-, Walm- und Halbwalm, Eckturm mit Zwiebelhaube, barockisierender Jugendstil, 1906 von Johannes Kronfuß D-4-61-000-1171 BW

P[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pfahlplätzchen 1
(Standort)
Haus zum Krebs dreigeschossiges Eckhaus, Sandsteinquaderbau, Satteldach mit Eckwalm, Keller und Nordteil im Kern 1422, Eckerker 16. Jahrhundert, Veränderungen des 2. Obergeschosses 1643, Umbau von Vorderhaus mit Fassade im heutigen barocken Erscheinungsbild 1713, rückwärtig angebautes Treppenhaus um 1800, 1807/08 Wohnhaus Georg Wilhelm Friedrich Hegels, 1807-36 Zeitungsgebäude, Hauszeichen von Anton Bauer 1964 D-4-61-000-1173
Haus zum Krebs
Pfahlplätzchen 1
(Standort)
Haus zum Krebs Hofgebäude aus mit dem Treppenhausbau verbindendem Gangbau, dreigeschossigem Rückgebäude mit Satteldach und dreigeschossigem Seitengebäude mit Pultdach, massiv und Fachwerk, 17./18. Jahrhundert, zum Teil moderne Überformungen D-4-61-000-1173 BW
Pfahlplätzchen 2
(Standort)
Sogenanntes Haus zum St. Laurentius heute Wohn- und Kaffeehaus, stattlicher dreigeschossiger Walmdachbau in Ecklage, Erdgeschoss in Sandsteinquadern, Obergeschosse massiv, verputzt und mit steinsichtigen Gliederungen, um 1700, Bauplastik vermutlich von Johann Caspar Metzner, Treppenhaus 2. Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-1174
Sogenanntes Haus zum St. Laurentius
Pfahlplätzchen 3
(Standort)
Ehem. Haus zum goldenen Fässlein heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger traufständiger Massivbau mit steilem Satteldach, verputzt, Fenstereinfassungen in Sandstein, im Kern 16. Jahrhundert, Umbauten um 1740 und um 1800, Erdgeschoss 1956 modern überformt D-4-61-000-1354
Ehem. Haus zum goldenen Fässlein
Pfahlplätzchen 4
(Standort)
Ehem. Haus zum Ringvogel heute Gasthaus, Baugruppe aus zwei im Kern spätmittelalterlichen jüdischen Wohnhäusern; ehem. Haus zum Vogel, viergeschossiger traufständiger Satteldachbau mit dreigeschossigem Standerker, teilweise massiv, teilweise Fachwerk, 1518-20 weitgehend neu errichtet, Ladeneinbau im Erdgeschoss 1846 durch Georg I. Hofbauer; zweigeschossiges massives Rückgebäude, Pultdach, 18. Jahrhundert; ehem. Haus zum Goldenen Ring, dreigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, Erdgeschoss und 1. Obergeschoss massiv verputzt, auf Konsolen vorkragendes 2. Obergeschoss in Fachwerk, im Kern Anfang 15. Jahrhundert, eingreifende Umbauten im frühen 17. Jahrhundert, Veränderung der Erdgeschossfassade 1885 durch Georg II. Hofbauer, hölzerne Figurengruppe, Heilige Familie unter Baldachin, 1. Hälfte 17. Jahrhundert, schmiedeeiserner Wirtshausausleger um 1740/50 D-4-61-000-1175
Ehem. Haus zum Ringvogel
Pfahlplätzchen 6
(Standort)
Ehem Haus zu den Drei Mohren später Gasthaus zum Schwanen, heute Wohn- und Geschäftrshaus, dreigeschossiger traufständiger Mansarddachbau mit stumpfwinkliger Brechung in der Fassadenmitte, verputzter Massivbau mit Gliederungen und Rahmen in Sandstein, im Kern spätmittelalterlich, gegen 1740 um- und ausgebaut, Ladeneinbau 1880, modernes Schaufenster 1972 D-4-61-000-1176
Ehem Haus zu den Drei Mohren
Pfarrgasse 1
(Standort)
Stattliches Hofbeamtenanwesen dann Molitorsche Benefiziatstiftung, traufständig breitgelagerter zweigeschossiger Satteldachbau auf Sockelgeschoss, Sandsteinquader und Putz, achsensymmetrische Barockfassade mit Pilastergliederung, 1710 oder bald danach errichtet, über dem Haupteingang Allianzwappen des Johann Melchior Hirschfelder und seiner Frau D-4-61-000-1177
Stattliches Hofbeamtenanwesen
Pfarrgasse 3
(Standort)
Ehem. Vikarierhaus des St.-Kunigunden-Altares der Oberen Pfarre zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, tverputzte Barockfassade mit Werksteingliederungen und -rahmungen in Sandstein, um 1600, Fassade 2. Viertel 18. Jahrhundert D-4-61-000-1178 BW
Pfarrgasse 5
(Standort)
Wohnhaus in Ecklage zeitweise St. Martha-, Domkapitelsches und Langheimer Schwesternhaus, zweigeschossiger Putzbau mit genuteten Ecklisenen, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss zumindest in Teilen aus Fachwerk, Walmdach, Gesamterscheinung 18. Jahrhundert, über spätmittelalterlichem Keller, Erdgeschoss um 1700, Obergeschoss und Treppenhaus vom Umbau um 1740 D-4-61-000-1179
Wohnhaus in Ecklage

R[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Residenzstraße
(Standort)
Mauer gegen Osten Sandsteinquadermauer mit Brunnen und Bekrönung aus Figuren und Vasen, 1777 D-4-61-000-97 BW
Nähe Residenzstraße; Residenzstraße
(Standort)
Eisernes Tor 1791/92 nach Entwurf des Johann Lorenz Fink; Sandsteinquaderpfeiler mit schmiedeeiserner Bekrönung D-4-61-000-1197 BW
Riegelhofgasse 2
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossig, traufständig, mit Satteldach im Kern 18. Jahrhundert, Fassade von Maurermeister Georg II. Hofbauer nach Plan von Johannes Noeth 1863 D-4-61-000-1200 BW
Riegelhofgasse 6
(Standort)
Kleinhaus sogenanntes Schatzgräberhaus, zweigeschossiges Traufseithaus, verputztes Fachwerk, 1702 D-4-61-000-1201 BW
Riegelhofgasse 10
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit massivem Erdgeschoss und Satteldach, 18. Jahrhundert D-4-61-000-1202 BW
Riegelhofgasse 12
(Standort)
Handwerkerhaus dreigeschossiges Traufseithaus mit Walmdach, verputzter Stockwerksbau mit massivem Erdgeschoss, im Kern 1460 (dendro.-dat.), 1722 weitgehend neu errichtet und wohl noch im 18. Jahrhundert um eine Achse nach Süden erweitert D-4-61-000-1203
Handwerkerhaus

S[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Sandbad 1
(Standort)
Haus zum Stollen zweigeschossiges, traufständiges Kleinbürgerhaus mit Satteldach, im Kern nach 1649/50, massive, gegliederte Fassade des 3. Viertels 18. Jahrhundert; spätmittelalterlicher Keller; Seitenflügel D-4-61-000-1207
Haus zum Stollen
Sandbad 3
(Standort)
Haus zum Weißen Lamm bzw. zum Osterlamm zweigeschossiges, traufständiges Kleinbürgerhaus aus Fachwerk mit Satteldach, 17./18. Jahrhundert, Kern wohl älter, Dachüberformung mit Gaubenband 1965, barockisierende aufstuckierte Fassade 1994 D-4-61-000-1208
Haus zum Weißen Lamm bzw. zum Osterlamm
Sandbad 4
(Standort)
Wohnhaus in Ecklage zweigeschossiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv 1960, verputztes Fachwerkobergeschoss wohl noch 16. Jahrhundert, jedoch stark verändert, 1924 freigelegt, zweigeschossiger Seitenflügel mit Pultdach, 18. Jahrhundert D-4-61-000-1209
Wohnhaus in Ecklage
Sandbad 5
(Standort)
Ehem. Beamtenwohnhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, gegliederte Sandsteinfassade mit Tordurchfahrtsportal teils verputzt, um 1760, Gaubenband 1957 D-4-61-000-1210
Ehem. Beamtenwohnhaus
Sandbad 7
(Standort)
Wohnhaus in Ecklage zweigeschossiger Walmdachbau, massiv, verputzt, mit Ecklisenen und Fensterrahmungen in Sandsteingliederungen, im Kern wohl mittelalterlich, 1874/75 nach Plänen von Georg II. Hofbauer umgebaut, überdimensionierte Dachgaube 1966 D-4-61-000-1211
Wohnhaus in Ecklage
Sandbad 8
(Standort)
Ehem. Handwerkerhaus um eine Achse vorspringendes Wohngebäude mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss verputztes Fachwerk, schlichte Fassadengliederung, zweites Viertel 18. Jahrhundert, in Bandelwerknische, Immaculatafigur, Holz, M. 18. Jahrhundert D-4-61-000-1212 BW
Sandbad 9
(Standort)
Ehem. Zollernsches Schwesternhaus heute Wohnhaus, schlichter zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, im Kern 18. Jahrhundert und älter, seit 1811 mehrfach umgebaut, massive Fassade 1868 D-4-61-000-1213
Ehem. Zollernsches Schwesternhaus
Sandbad 10
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau, massiv, verputzt, flach gegliederte Fassade mit Eckpilastern, 1807 von Zimmermeister Sebastian Neubauer D-4-61-000-1214 BW
Sandbad 11
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, um 1700, Dachgauben vom Umbau 1924 D-4-61-000-1215
Kleinbürgerhaus
Sandbad 13
(Standort)
Haus zur Weintraube zweigeschossiges, traufständiges Bürgerhaus mit Satteldach und Zwerchhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, Gesamterscheinung 18.Jahrhundert, jedoch unter Verwendung von älteren Bauteilen, u. a. von Zierfachwerk der Zeit um 1600, Dachwerk 1584-90 (dendro. dat) D-4-61-000-1216
Haus zur Weintraube
Sandbad 14
(Standort)
Fachwerkhaus Dreigeschossiges traufständiges Fachwerkhaus mit Satteldach, 2. Obergeschoss 1. Hälfte 18. Jahrhundert, Fassade 1859 erneuert, im Kern 15.-17. Jahrhundert D-4-61-000-1470 BW
Sandbad 27
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massives Erdgeschoss, verputzte Fachwerkobergeschosse, bez. 1704, Kern wohl noch mittelalterlich, 1812-1816 Wohnhaus des Physikers Georg Simon Ohm D-4-61-000-1217 BW
Sandbad 31
(Standort)
Ehem. Badestube im Sand heute Wohnhaus mit Anbau, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv und Fachwerk, Anbau wohl 15. Jahrhundert, Wohnhaus im Kern 17. Jahrhundert, Umbau um 1700, im 19.Jahrhundert teilweise umgebaut, Fassade 1988 historisierend erneuert D-4-61-000-1357 BW
Sandbad 33
(Standort)
Ehem. Beamtenwohnhaus dreigeschossiges, zur Graugasse traufständiges Satteldachhaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, verputzt, im Kern wohl spätes 17.Jahrhundert, eingreifender Umbau 1988 D-4-61-000-1358 BW
Sandbad 35
(Standort)
Bürgerhaus zweigeschossiges, zur Graugasse traufständiges Satteldachhaus, massiv verputzte Fassade mit Sandsteinrahmungen, Um- oder Neubau 1714, Dachausbau 1870 D-4-61-000-1359 BW
Schellenbergerstraße 1
(Standort)
Aufsatz einer Marter Sandsteinrelief mit Kreuzgruppe, bez. 1484, wohl um 1600 nachgebildet; in der Hauswand D-4-61-000-1225 BW
Schellenbergerstraße 3
(Standort)
Feldhüterhäuschen eingeschossiger Massivbau mit Ecklisenen, verputzt, und flach geneigtem Pyramidendach, 1776 D-4-61-000-1226 BW
Schellenbergerstraße 39
(Standort)
Wohnhaus eingeschossiger Massivbau mit steilem Satteldach, verputzt mit backsteinsichtigen Fenster- und Türeinfassungen, stilistisch der traditionalistisch-expressionistischen Richtung innerhalb der Moderne zuzurechnen, 1928/29 von Wilhelm Sachs und Max Glück, eine Gruppe mit den gleichartigen Häusern Schellenbergerstraße 41 und 43 bildend D-4-61-000-1360 BW
Schellenbergerstraße 41
(Standort)
Wohnhaus eingeschossiger Massivbau mit steilem Satteldach, verputzt mit backsteinsichtigen Fenster- und Türeinfassungen, stilistisch der traditionalistisch-expressionistischen Richtung innerhalb der Moderne zuzurechnen, 1928/29 von Wilhelm Sachs und Max Glück, außen und innen mit den Formen der Erbauungszeit erhalten; mit den Nachbarhäusern Schellenbergerstraße 39 und 43 eine Gruppe bildend D-4-61-000-1361 BW
Schellenbergerstraße 41
(Standort)
Garten zugehöriger Garten mit Terrassen aus der Erbauungszeit D-4-61-000-1361 BW
Schellenbergerstraße 43
(Standort)
Wohnhaus eingeschossiger Massivbau mit steilem Satteldach, verputzt mit backsteinsichtigen Fenster- und Türeinfassungen, stilistisch der traditionalistisch-expressionistischen Richtung innerhalb der Moderne zuzurechnen, 1928/29 von Wilhelm Sachs und Max Glück, nur geringfügig von den Nachbarhäusern Schellenbergerstraße 39 und 41, mit denen es eine Gruppe bildet, abweichend D-4-61-000-1362 BW
Schimmelsgasse 1
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Putzbau, Gesamterscheinung 2. Hälfte 18.Jahrhundert, 1735 im Besitz des Bildhauers Vitus Grauppensberg D-4-61-000-1248 BW
Schimmelsgasse 3
(Standort)
Kleinbürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschosse, Satteldach, 1735, 2. Obergeschoss und Fassade 1809 D-4-61-000-1363 BW
Schimmelsgasse 5
(Standort)
Handwerkerhaus zweigeschossiger traufständiger Massivbau mit Walmdach, schlicht gegliederte Fassade, 1723 errichtet D-4-61-000-1249 BW
Schimmelsgasse 12
(Standort)
Kleinbürgerhaus zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit Satteldach und in den Gassenraum vorgezogener Fassade, 17. Jahrhundert, im 18.Jahrhundert überformt D-4-61-000-1250 BW
Schranne 1
(Standort)
Ehem. Brudermühle heute Hotel, zweiflügeliger Mansardwalmdachbau von 1818, 1977 entkernt, Hausfigurengruppe Aufnahme Mariens in den Himmel, frühes 18. Jahrhundert, Zuschreibungen an Leonhard Gollwitzer oder Johann Georg Stöhr; mit dem gegenüberliegenden Haus den Brückenzugang zum Geierswörth eröffnend D-4-61-000-1256
Ehem. Brudermühle
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Schranne 2; Schranne 3
(Standort)
Ehem. Franziskanerkloster Beatae Mariae Virginis und St. Anna heute Polizei und Vermessungsamt, anstelle der 1311 aufgehobenen Templerniederlassung, ehem. Konventbauten, dreigeschossige mehrflügelige Anlage mit schlichten Walmdachbauten, drei Flügel umschließen den seit Abbruch der Klosterkirche (1812/13) nach Norden offenen Kreuzhof, zur Regnitz hin knickt ein vierter Flügel nach Nordosten ab, 1718/19 (dendro.-dat.) und urkundlich (Grundsteinlegung/Weihe), Umbau und Sanierung 1988-1992 D-4-61-000-1257
Ehem. Franziskanerkloster Beatae Mariae Virginis und St. Anna
Schranne 6
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, gegliederte und dekorierte Fassade, teils massiv, teils Fachwerk, 1766 errichtet D-4-61-000-1258
Bürgerhaus
Schranne 7
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossiges Traufseithaus, teils massiv, teils in Fachwerk, durchgreifender Umbau oder Komplettneubau um 1760, drittes Obergeschoss 1865 von Georg II. Hofbauer aufgesetzt D-4-61-000-1259
Bürgerhaus
Schranne 9
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Rückgebäude zum Anwesen Karolinenstraße 11, schmaler traufständiger Fachwerkbau,dreigeschossig mit Satteldach, vermutlich 1676 errichtet, mit Ladeneinbau von 1883 D-4-61-000-1260
Wohn- und Geschäftshaus
Schranne 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Rückgebäude zum Anwesen Karolinenstraße 9, dreigeschossiger Traufseitbau mit steilem Satteldach, Kernbau gegen 1600 errichtet, im 2. Viertel des 18.Jahrhunderts verändert und 1836 nach Westen erweitert D-4-61-000-1261
Wohn- und Geschäftshaus
Schrottenberggasse 4
(Standort)
Rundbogiges Portal mit Holzgerüst wohl 17. Jahrhundert, Türflügel wohl 18.Jahrhundert; am Beginn eines Durchgangs zum Griesgarten (vgl. Untere Sandstraße 19) D-4-61-000-1262 BW
Schrottenberggasse 8
(Standort)
Wohnhaus viergeschossiger Traufseitbau mit asymmetrischem Satteldach, massiv, Fenster mit Sandsteinrahmen, um 1700 zweigeschossig errichtet, 1777 aufgestockt und mit neuer Stuckfassade sowie dem vom Haus Grüner Markt 18 übernommenen Renaissanceportal (bez. 1566) versehen, 1885 um ein weiteres Geschoss erhöht D-4-61-000-1263
Wohnhaus
Schrottenberggasse 16
(Standort)
Kleinbürgerhaus schlichtes zweigeschossiges Traufseithaus, massiv, verputzt, mit Satteldach, um 1700, Fassadenerneuerung um 1800 D-4-61-000-1264
Kleinbürgerhaus
Schrottenberggasse 22; Nähe Michelsberg
(Standort)
Ehem. Felseckersches Ökonomieinstitut Nebengebäude, eingeschossiger Mansardwalmdachbau in angeglichenen Formen massiv, verputzt, über mächtiger Böschungsmauer, 1821 als Backhaus errichtet und 1878/79 für Wohnzwecke umgebaut D-4-61-000-1169
Ehem. Felseckersches Ökonomieinstitut
Schulplatz
(Standort)
Sogenannter Schulplatzbrunnen Laufbrunnen, romanisierender Sandsteinquaderpfeiler mit abgefasten Ecken und kelchförmiges Auffangbecken, 1825/26 von Joseph III. Dennefeld mit Bildhauerarbeiten von Wilhelm Johann Wurzer D-4-61-000-1286
Sogenannter Schulplatzbrunnen
Schulplatz 2
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger Sandsteinquaderbau, mit Mansarddach, flache Fassadengliederung mit geohrten Fensterrahmen und Eckpilastern, spätes 18. Jahrhundert, vielleicht von Johann Vogel, Mansardwalmdach 1929, Seitenfront mit Ladeneinbau und Fachwerkwand vorgeblendeter Steinfassade angepassten Formen 1969/70 D-4-61-000-1281
Wohn- und Geschäftshaus
Schulplatz 3
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiges Traufseithaus, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk verputzt, Satteldach, einseitig mit Halbwalm, im Kern 2. Hälfte 15. Jahrhundert D-4-61-000-1282
Wohnhaus
Schulplatz 4
(Standort)
Ehem. Hofbeamtenhaus später Knabenschulhaus, heute Wohnhaus, dreigeschossiger Putzbau mit Walmdach, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse wohl in Fachwerk, schlicht gegliederte und dekorierte Barockfassade, im Kern mittelalterlich, heutiges Erscheinungsbild wesentlich aus der zeit des Umbaus zum Knabenschulhaus nach Plänen von Lorenz Madler 1828 D-4-61-000-1283
Ehem. Hofbeamtenhaus
Schulplatz 5; Untere Seelgasse 8
(Standort)
Kaulbergschule Altbau (Schulplatz 5), dreigeschossiger spätklassizistischer mit flach geneigtem Walmdach massiv Verputzt, U- förmiger Grundriss, in Formen eines schlichten Maxililianstiles, nach Plänen von Karl Georg Lang 1861/62; Neubau (Untere Seelgasse 8), Kaulbergschule, repräsentativer, drei- bis viergeschossiger, reich gegliederter vierteiliger Gruppenbau mit je zwei Hauptgeschossen, Putzbau mit Sockelgeschoss und Rahmungen in Sandstein, bewegte Dachlandschaft mit Walm-, Sattel- und Halwalmdächern, Typus der Reformschule mit reduziert historisierenden, an bürgerlicher Architektur des 16./17. Jahrhunderts orientierten Einzelformen, 1907/08 von Wilhelm Schmitz, mit gleichzeitiger Einfriedung D-4-61-000-1284
Kaulbergschule
Schulplatz 6
(Standort)
Hausfigur Maria-Hilf-Bild, gefasste Halbfigur einer Maria mit Kind, Sandstein, barock, um 1710; wohl vom zerstörten Haus Hölle 1 übernommen D-4-61-000-1285 BW
Schweinfurter Straße
(Standort)
Marter sog. „Rotenhansche Marter“, breiter Sockel (erneuert), Aufsatz mit Kreuzigungsrelief und Heiligendarstellungen an den Schmalseiten, Sandstein, gotisch, 1501; am Beginn der Schweinfurter Straße D-4-61-000-1287 BW
Schweinfurter Straße 5
(Standort)
Villa zweigeschossiger Krüppelwalmdachbau mit Schmuckgiebel, Neurenaissance, von Daniel Fuchs, 1891 D-4-61-000-1288 BW
Schweinfurter Straße 7
(Standort)
Villa zweigeschossiger vielgliedriger Bau mit einseitig abgewalmtem Satteldach, historistisches Fachwerkobergeschoss, von Daniel Fuchs, 1893 D-4-61-000-1289 BW
Sonnenplätzchen 3
(Standort)
Ehem. Handwerkerwohnhaus schmaler dreigeschossiger traufständiger Bau mit gegliederter Fassade, um 1600, Umbauten 2. Hälfte 18. Jahrhundert und 1842 D-4-61-000-1319
Ehem. Handwerkerwohnhaus
Sonnenplätzchen 7
(Standort)
Ehem. Badestube zur Sonne vierteilige Baugruppe, querriegelartiges Vorderhaus zum Sonnenplätzchen dreigeschossig mit flach gegliederter Front, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschosse, im Kern 1683, zweites Obergeschoss und Walmdach drittes Viertel 18. Jahrhundert; anschließend Mansarddachbau; Hinterhaus zur Regnitz, wohl das eigentliche urspr. Badehaus, zweigeschossiger Bau, Erdgeschoss in Sandstein, Obergeschoss in Fachwerkbau, steiles Satteldach, 1683 D-4-61-000-1321
Ehem. Badestube zur Sonne
Stephansplatz 1
(Standort)
Curia Habitatio Stae. Chunegundis Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, jetzt Teil der Maria-Hilf-Anstalt (vgl. Stephansplatz 1), drei, mit dem Annaflügel der Curia Volkmari, einen Hof umschließende Flügel, Hauptbau aus über dem Hang zur Stadt breitgelagertem zweigeschossigem Ostflügel mit Walmdach und winklig anschließendem kurzen Südflügel mit Satteldach, massiv, im Kern spätmittelalterlich, im späten 17. Jahrhundert oder im 18.Jahrhundert erneuert, Umbauten, Dacherneuerungen und Aufstockung des Ostflügels von Michael Kurz 1926/27 D-4-61-000-1331
Curia Habitatio Stae. Chunegundis
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Stephansplatz 1
(Standort)
Curia Habitatio Stae. Chunegundis Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, Rückgebäude im Hof, massiv, verputzt, mit expressionistisch beeinflusstem Backsteinportal und mit satteldach, ebenfalls von Michael Kurz 1926/27 D-4-61-000-1331 BW
Stephansplatz 2
(Standort)
Curia Volkmari zu St. Christoffel genannt Ehem. Chorherrenhof von St. Stephan, jetzt Teil der Maria-Hilf-Anstalt, Berufsfachschulen für Hauswirtschaft, Kinder- und Sozialpflege sowie Schwesternhaus, drei Flügelanlage: Ostflügel, sog. Annabau, dreigeschossiger Satteldachbau, massiv und Fachwerk, Sandstein, teils verputzt, im Kern mittelalterlich, Fachwerkgiebel 2. Hälfte 15. Jahrhundert, Umbauten im 19. Jahrhundert und, Umbau mit Einrichtung der Kapelle im Obergeschoss 1926/27 von Michael Kurz; auf Winkelgrundriss anschließende zweigeschossige massive Nebengebäude mit Satteldach: Nord- bzw. Rückflügel, nach Plänen von Gustav Haeberle 1889/90, und Westflügel zur Eisgrube, nach Plänen von Georg II. Hofbauer 1896, kurz nach 1900 von letzterem aufgestockt, Um- und Erweiterungsbauten 1926/27 von Michael Kurz; heute zugehörig Stephanplatz 1 (vgl. dort) D-4-61-000-1332
Curia Volkmari zu St. Christoffel genannt
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Stephansplatz 3
(Standort)
Evang.-luth. Pfarrkirche St. Stephan Ehem. Chorherrenstift St. Stephan, im Wesentlichen frühbarocke Anlage über Grundriss in annähernder Form eines griechischen Kreuzes, kreuzgewölbte Wandpfeilerkirche, Langchor mit 5/8-Schluss, Querhaus mit dreiseitig geschlossenen Querarmen, kurzes einschiffiges Langhaus mit Schaufront mit verkröpftem Segmentbogengiebel nach Westen, Turm im Eck zwischen Langhaus und Nordquerarm, pilastergegliederter Sandsteinquaderbau mit an Querarmen und Chor polygonal abgewalmtem Satteldach, spätromanischer Turm des 13. Jahrhunderts mit getreppter Laternenhaube von Michael Scherer 1699, Chor 1628-31 von Valentin Juncker, Giovanni Bonalino und Hans Globeth, das übrige 1677-80 von Antonio Petrini; mit Ausstattung D-4-61-000-1333
Evang.-luth. Pfarrkirche St. Stephan
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Stephansplatz 5
(Standort)
ehem. Kapitelhaus zur Kirche zugehörig, über hohem Sockel zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Mansardwalmdach, verputzt mit steinsichtigen Gliederungen und Rahmungen, breitgelagerte, der Stadt zugewandte und nobel gegliederte Schaufront mit Haupteingang und stuckiertem Bauhernnwappen im Mittelrisalit, spätbarock, 1754 von Johann Jakob Michael Küchel, Bildhauerarbeiten von Johann Stephan Goldwitzer D-4-61-000-1333
ehem. Kapitelhaus
Sternwartstraße 3; Nähe Sternwartstraße
(Standort)
Ehem. Lehrerseminar jetzt E.-T.-A.- Hoffmann-Gymnasium, dreigeschossige dreiflügelige Anlage, querliegender Hauptflügel mit Mittelpavillon und zwei langgestreckte Seitenflügel, verputzte Massivbauten mit Ecklisenen in Sandstein, Flachsatteldach, nachklassizistisch, 1871/72 von Heinrich von Hermann; ehem. Turnhalle, jetzt Anstaltskapelle St. Nikolaus von der Flühe, Saalbau mit Apsis und Sakristeianbau, verputzter Massivbau mit Werksteinrahmungen in Sandstein, Satteldach und Giebelglockendachreiter, 1874, neuromanischer Umbau zum Betsaal mit Apsis 1901-03; Feldhäuschen siehe Oberer Leinritt D-4-61-000-1335 BW
Sternwartstraße 3; Nähe Sternwartstraße
(Standort)
Ehem. Lehrerseminar sog. Oberere Turnhalle, massiver Putzbau mit Natursteingliederungen und Walmdach, 1900/01 D-4-61-000-1335 BW
Sternwartstraße 3; Nähe Sternwartstraße
(Standort)
Ehem. Lehrerseminar ehem. Seminarübungsschule, jetzt Kunsterziehungsgebäude, villenartiger dreigeschossiger massiver Putzbau mit Sockel und Gliederungen in Naturstein, hohes Walmdach, durch Bögen geöffneter Eingangsvorbau mit vorgelagerter Freitreppe, neubarock, 1909/10 von Eduard Stengel D-4-61-000-1335 BW
Sternwartstraße 5
(Standort)
Villa zweigeschossiger Blankziegelbau mit Ecklisenen über asymmetrischem Grundriss, Flachsatteldach, in Neurenaissanceformen, 1893 von Georg II. Hofbauer, 1904 von Johannes Kronfuß verlängert und aufgestockt D-4-61-000-1336 BW
Sternwartstraße 7; Sternwartstraße 9
(Standort)
Dr.-Remeis-Sternwarte Baugruppe aus ehem. Direktorenvilla, heute Institutsgebäude, mit Observatoriumsbau und Verbindungsgang, 1888/89 von Hermann Eggert und Max Ißleiber D-4-61-000-1337
Dr.-Remeis-Sternwarte
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Sternwartstraße 7; Sternwartstraße 9
(Standort)
Dr.-Remeis-Sternwarte Villa, über Sandsteinquadersockel zweigeschossiger Blankziegelbau mit Eckrustizierungen in Sandstein, Mansardwalmdach mit Schieferdeckung, in Neurenaissanceformen D-4-61-000-1337 BW
Sternwartstraße 7; Sternwartstraße 9
(Standort)
Dr.-Remeis-Sternwarte Beobachtungsgebäude dreiteilige symmetrische Baugruppe aus Mittelbau und zwei runden Beobachtungstürmen mit Drehkuppeln, Ziegelbau über rustiziertem Sandsteinsockel mit waagerechten Sandsteinbändern; Verbindungsgang eingeschossiger Ziegelbau mit Lisenengliederung auf Sandsteinsockel D-4-61-000-1337 BW
Sankt-Getreu-Straße 3
(Standort)
Ehem. Direktorenvilla der Nervenklinik giebelständiger eingeschossiger Massivbau, verputzt mit Werksteingliederungen, Mansarddach mit im Halbwalm aufgesetzten Zwerchhäusern, Rundturm, neubarock, 1899 von Hans Jakob Erlwein D-4-61-000-1866
Ehem. Direktorenvilla der Nervenklinik
Sankt-Getreu-Straße 13
(Standort)
Villa Remeis zweigeschossiger verputzter Massivbau auf längsrechteckigem Grundriss mit flach geneigtem Walmdach, runder zweieinhalbgeschossiger Eckturm, im Kern Rundtempelchen von 1811, heute Turmuntergeschoss, von Georg III. Hofbauer 1872 zum Turm ausgebaut und um Anbau erweitert, dieser 1874 um zwei Fensterachsen nach Norden verlängert; ehem. Faulwettersches Gartenhaus, zweigeschossiger, verputzter Massivbau im Schweizerstil, flach geneigtes Satteldach mit weitem Dachüberstand, giebelseitig hölzerner Balkon im Maximilianstil, 1853 erbaut, ab 1883 Küchengebäude; parkartige Gartenanlage, 1876 ff. angelegt D-4-61-000-1220 BW
Sankt-Getreu-Straße 14
(Standort)
Kreuzwegstation siebte von acht Stationen von der Elisabethkirche über die Aufseßstraße zur Benediktinerpropstei St. Getreu: Jesus stürzt unter der Last des Kreuzes D-4-61-000-1159
Kreuzwegstation
Sankt-Getreu-Straße 16; Sankt-Getreu-Straße; Sankt-Getreu-Straße 14
(Standort)
Ehem. Benediktinerpropstei St. Getreu heute Teil des Klinikums (vgl. St.-Getreu-Straße 18), 1123/24 gegründet, Kirche, traufständiger viergliedriger turmloser barocker Massivbau, verputzt, mit schlichter Pilastergliederung, Langhaus, vierjochiger Wandpfeilerbau mit Satteldach, um 1652, leicht eingezogener Chor mit Satteldach von gleicher Firsthöhe, abermals eingezogene ehem. Sakristei, Walmdach mit Glockendachreiter mit Zwiebelhaube, um 1733 von Justus Heinrich Dientzenhofer, vor der westlichen Giebelfront des Langhauses niedriger Sepulturanbau mit Mansardwalmdach 1738; mit Ausstattung D-4-61-000-1221 BW
Sankt-Getreu-Straße 16; Sankt-Getreu-Straße; Sankt-Getreu-Straße 14
(Standort)
Ehem. Benediktinerpropstei St. Getreu Propsteibau, quer zur Chorstirn mit auf St. Michael ausgerichtete Schaufront, über hohem Sockel zweigeschossiger Sandsteinquaderbau mit Mansardwalmdach, schlicht gegliederte Barockfassade mit Mittelrisalit, Kernbau, 1733-35 von Justus Heinrich Dientzenhofer, 1738-40 beidseitig verlängert D-4-61-000-1221 BW
Sankt-Getreu-Straße 16; Sankt-Getreu-Straße; Sankt-Getreu-Straße 14
(Standort)
Ehem. Benediktinerpropstei St. Getreu Säule mit kreuztragendem Christus, am Sockel Inschrift, barock, bez. 1714, im Kirchhof; vor der Gartenmauer sog. Brotmarter, kleine romanische Bündelsäule, 12.Jahrhundert , und muschelbekröntes Bildhäuschen, Kopie von 1953 des Tabernakels des 17.Jahrhunderts D-4-61-000-1221 BW
Sankt-Getreu-Straße 16; Sankt-Getreu-Straße; Sankt-Getreu-Straße 14
(Standort)
Ehem. Benediktinerpropstei St. Getreu Stationen VI und VII des 1503 von Heinrich Marschalk gestifteten Kreuzweges an der vorderen Gartenmauer und (Heiliges Grab) in der ersten nördlichen Langhauskapelle siehe beim bei der Elisabethkirche beginnenden Kreuzweg D-4-61-000-1221 BW
Sankt-Getreu-Straße 18
(Standort)
Nervenklinik St. Getreu ehem. Pavillon für Männer, breitgelagerter verputzter Massivbau aus drei gestaffelten Baukörpern mit Mittelrisalit, im östlichen Teil Mansardwalmdach mit Giebelgauben, der westliche mit abgewalmtem Satteldach, Straßenfront zweigeschossig, Rückseite über abfallendem Gelände dreigeschossig, neubarock, 1907/08 von Wilhelm Schmitz; vgl. ehem. Benediktinerpropstei St. Getreu (St.-Getreu-Straße 14/16) D-4-61-000-1224 BW
Sankt-Getreu-Straße 41
(Standort)
Villa Falkenstein zweigeschossiger Ziegel- und Fachwerkbau, flach geneigtes Walmdach, Holzerker, Satteldach des Eckrisalits mit verziertem Schwebegebinde, Schweizerstil, 1890 von Emmerich Goes D-4-61-000-1392 BW
Storchsgasse 1
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, massiv, verputzt, nach 1740 aufgestockt oder komplett neu errichtet D-4-61-000-1338 BW
Storchsgasse 2
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Massivbau von 1836, Mansarddach 1904, Hausfigur, Anna-Selbdritt, um 1730 D-4-61-000-1339 BW
Storchsgasse 7
(Standort)
Wohnhaus kleines zweigeschossiges, traufständiges Satteldachhaus mit schlichter Fassade, Fachwerk verputzt, hofseits auskragender, hölzerner Obergeschosslaubengang, 1726 D-4-61-000-1340 BW
Storchsgasse 8
(Standort)
Ehem. Vorstadtanwesen heute Altenheim, Wohngebäude, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit schlichter Putzgliederung, weitgehender Neubau von 1846 unter Beibehaltung und Verstärkung der Giebelseitenwände vom Ende des 17. Jahrhunderts, 1901 umfassend renoviert D-4-61-000-1341 BW
Sutte 1
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, massiv, verputzt, mit flacher Fassadengliederung, Ende 18./Anfang 19.Jahrhundert D-4-61-000-1343
Wohnhaus
Sutte 2
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiges,traufständiges Satteldachhaus, Fachwerk verputzt, Ende 18. Jahrhundert D-4-61-000-1344 BW
Sutte 6
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Fachwerk verputzt, Ecklisenen, geohrte Rahmen, im Kern zweigeschossig, vielleicht noch 1. Hälfte 15. Jahrhundert, 1835 um das zweite Obergeschoss erhöht D-4-61-000-1345 BW
Sutte 7
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau, massives Erdgeschoss, über Verkröpfung leicht vorstehendes Fachwerkobergeschoss, verputzt, wohl 1720 über älterem Keller errichtet, um 1800 umgebaut D-4-61-000-1346
Wohnhaus
Sutte 7
(Standort)
Hofpforte und eingeschossiges Waschhaus zugehörig Mauer mit Hofpforte und eingeschossiges Waschhaus, Walmdachbau mit flach geneigtem Zwerchgiebel zum Hof, nachklassizistisch, 1874 nach Plan von Johann Kollerer D-4-61-000-1346
Hofpforte und eingeschossiges Waschhaus
Sutte 9
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Traufseitbau mit flach geneigtem Satteldach, Fachwerk verputzt, eingeschossiges Kernhaus, wohl 16. Jahrhundert, vergrößernder Umbau mit Aufsetzen eines zweiten Stockwerks um 1800, vorgezogene, achsensymmetrisch gegliederte historistische Fassade, massiv, um 1900, zweigeschossiges Rückgebäude mit hölzernen Laubenvorbauten, 1892 D-4-61-000-1347
Wohnhaus
Sutte 13
(Standort)
Wohnhaus zweistöckiger traufständiger Fachwerkbau mit linksseitigem Eingang über Freitreppe, im Kern 2. Hälfte 17./18. Jahrhundert D-4-61-000-613
Wohnhaus
Sutte 14
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, schlicht gegliederte Putzfassade, 1. Hälfte 19. Jahrhundert, Dachgeschossumbau 1921 D-4-61-000-614
Wohnhaus
Sutte 15
(Standort)
Eckwohnhaus Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk, anspruchsvoll gegliederte Putzfassade mit flachem Mittelrisalit und abgerundeten Ecklisenen, wohl 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-615
Eckwohnhaus
Sutte 17
(Standort)
Eckwohnhaus zweigeschossiger Mansarddachbau mit großem Zwerchgiebel, massiv, verputzt, kräftige Einfassungen und Rahmungen in Sandstein, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-4-61-000-616
Eckwohnhaus
Sutte 18
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiges traufständiges verputztes Fachwerkhaus, mit flach geneigtem Satteldach, 1827 nach Plänen von Lorenz Madler umgebaut, im Kern älter D-4-61-000-1370
Wohnhaus
Sutte 19
(Standort)
Hausfigur Nachschnitzung des Amberger Maria-Hilf-Bildes, Holz, barock, um 1730/40 D-4-61-000-617
Hausfigur
Sutte 20
(Standort)
Wohngebäude zweiseitig freistehendes Fachwerkgebäude mit einseitig abgewalmtem Dach, um 1720 D-4-61-000-618
Wohngebäude
Sutte 30
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger, dreiseitig, erhöht freistehender Walmdachbau, massiv, verputzt, Wandgemälde Mondsichelmadonna, im Kern wohl 1697, heutiges äußeres Erscheinungsbild wesentlich 19. Jahrhundert D-4-61-000-619
Wohnhaus
Sutte 31 a
(Standort)
Ehem. Scheune heute zweigeschossiges Wohnhaus, Putzbau mit Walmdach, 1. Hälfte 18.Jahrhundert, 1996/97 unter Beibehaltung des konstruktiven Gefüges umgebaut D-4-61-000-1371 BW
Sutte 37
(Standort)
Östliche Doppelhaushälfte Wohnhaus, zweigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, massiv und Fachwerk, Kern wohl 1450/70, Fassade 1851 in Backstein erneuert, 1892 Umbau des Innern; westliche Doppelhaushälfte siehe Sutte 39 D-4-61-000-620
Östliche Doppelhaushälfte
Sutte 39
(Standort)
Westliche Doppelhaushälfte Wohnhaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv und Fachwerk, Kern wohl 1450/70, Fassade 1834 in Backstein erneuert; östliche Doppelhaushälfte siehe Sutte 37 D-4-61-000-621
Westliche Doppelhaushälfte

T[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Teufelsgraben
(Standort)
Gartenhäuschen eingeschossiger Massivbau auf hohem Unterbau, mit Zeltdach, 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-4-61-000-622 BW
Nähe Teufelsgraben
(Standort)
Zwei Brunnenhäuschen halb im Boden sitzende Massivbauten mit Flachsatteldach und Eingang, bez. 1705 und 1681 D-4-61-000-1372 BW

U[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Unter der Altenburg
(Standort)
Kreuzgruppe Sandstein, spätbarock, von Georg Reuß, 1755, mit Grablegungsrelief, 17. Jahrhundert; vor dem Halsgraben der Altenburg D-4-61-000-2 BW
Untere Brücke 1
(Standort)
Bürgerhaus am Brückenkopf urspr. eines der drei „Herrenhäuser“ des Stadtbauhofs (städtische Mietshäuser), dreigeschossig Erdgeschoss und Straßenfassade massive, Obergeschosse in verputztem Fachwerk, abgewalmtes Dach, zwischen 1517 und 1529 errichtet (archiv.), Außenerscheinung mittleres 18. Jahrhundert, dreigeschossiger Seitenflügel, Fachwerk, wohl 18. Jahrhundert D-4-61-000-639
Bürgerhaus am Brückenkopf
Untere Brücke 2
(Standort)
Sogenanntes Hellerhaus stattliches Bürgerhaus am Brückenkopf, dreigeschossiger Mansarddachbau, die Längsfront als Hauptfront mit mittigem Zwerchhaus der Regnitz zugewandt, die Fenster mit ungewöhnlich reichen Stuckdekorationen in Régence-Formen, möglicherweise nach Entwurf von Justus Heinrich Dientzenhofer, um 1730/40 unter Verwendung von Teilen eines Vorgängerbaus, 1880/88 Veränderungen am Erdgeschoss durch Georg II. Hofbauer, Wohnhaus von Josef Heller (1798-1849) D-4-61-000-640
Sogenanntes Hellerhaus
Untere Brücke 3
(Standort)
Bürgerhaus im Kern eines der drei „Herrenhäuser“ des Stadtbauhofs (städtische Mietshäuser), dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, massives Erdgeschoss, verputzte Fachwerkobergeschosse, zwischen 1517 und 1529 errichtet, gegliederte und dekorierte Fassade mittleres 18.Jahrhundert, 1978/84 entkernt und mit Untere Brücke 5 (vgl. dort) vereinigt D-4-61-000-641
Bürgerhaus
Untere Brücke 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, wohl 2. Hälfte 18. Jahrhundert aufgestockt und 1845 von Georg I. Hofbauer mit massiv erneuerter Fassade versehen, im Kern sicher älter D-4-61-000-642 BW
Untere Brücke 5
(Standort)
Bürgerhaus im Kern eines der drei „Herrenhäuser“ des Stadtbauhofs (städtische Mietshäuser), dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, massives Erdgeschoss, verputzte Fachwerkobergeschosse, zwischen 1517 und 1529 errichtet, gegliederte Fassade mittleres 18. Jahrhundert, Arkadenbogen im Erdgeschoss 1912, 1978/84 entkernt und mit Untere Brücke 3 (vgl. dort) vereinigt D-4-61-000-643
Bürgerhaus
Untere Brücke 6
(Standort)
Kleines Bürgerhaus schmales dreigeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, ein älterer Fachwerkbau 2. Hälfte 18. Jahrhundert dreigeschossig ausgebaut und mit massiver Fassade versehen D-4-61-000-644 BW
Untere Brücke 7
(Standort)
Dreigeschossiges Wohnhaus mit Mansarddach massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschosse, auf beschränktem, schiefwinkeligem Grundriss in Ecklage, im Kern 17. Jahrhundert, Umbauten des 18./19. Jahrhunderts D-4-61-000-645 BW
Untere Brücke 8
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiges traufständiges Fachwerkhaus mit Satteldach, Außenerscheinung 19. Jahrhundert, Kern zweifellos älter, vielleicht 16. Jahrhundert, die beiden unteren Geschosse 1962 rekonstruierend erneuert D-4-61-000-646 BW
Unterer Kaulberg 2
(Standort)
Ehem. Palais des Karl Philipp Heinrich von Bibra dreigeschossiger Bau mit flach geneigtem Satteldach, breitgelagerte achsensymmetrische Fassade in Louis-seize-Formen, im flachen Mittelrisalit Tordurchfahrt, die Ecken durch toskanische Kolossalpilaster gefasst, von Johann Joseph Vogel 1782/83 über Kellern des 16. Jahrhunderts errichtet D-4-61-000-664 BW
Unterer Kaulberg 3
(Standort)
Wohngebäude ehem. Gasthaus zum Grünen Baum, vier gegeneinander versetzte dreigeschossige Traufseithäuser mit Satteldächern in Ecklage, Straßenfronten massiv, Hoffront in Fachwerk, im Kern spätes Mittelalter, Schweifgiebel zur Pfarrgasse und östlicher Bauteil bei Umbau um 1594 neu errichtet, Fassaden und Dächer um 1700/1720, historistische Veränderungen u. a. mit Putzrustika um 1900 D-4-61-000-665
Wohngebäude
Unterer Kaulberg 4
(Standort)
Ehem. Neuer Ebracher Hof breitgelagertes, repräsentatives Palais mit niedrigen Flügelbauten aus Sandsteinquadern, dreigeschossiges Hauptgebäude mit Mansardwalmdach, spätbarocke Hauptfassade mit genutetem Erdgeschoss, Obergeschosse mit Kolossalpilastern und flachem Mittelrisalit, Flügelbauten mit Korbbogenarkaden unter querovalen Mezzaninfenstern, Satteldach mit figuren- bzw. vasenbesetzter Blendbalustrade in Rokokoformen, von Martin Mayer 1765-68, die Figuralplastik von Ferdinand Dietz 1766 D-4-61-000-666
Ehem. Neuer Ebracher Hof
Unterer Kaulberg 18
(Standort)
Sogenanntes Haus zum Regenbogen ehem. Handwerkerhaus, heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, im Kern Fachwerk, 15. Jahrhundert, massive, verputzte Fassade, Ende 18./Anfang 19. Jahrhundert D-4-61-000-668
Sogenanntes Haus zum Regenbogen
Unterer Kaulberg 20
(Standort)
Wohnhaus schmales dreigeschossiges Traufseithaus mit Satteldach, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, im Kern 16. Jahrhundert, 1. Hälfte/Mitte 18. Jahrhundert umgebaut und mit schlichtem Fassadendekor versehen, Türöffnungen im Erdgeschoss 1836, Rückgebäude mit Pultdach, konstruktives Fachwerk 18. Jahrhundert D-4-61-000-669
Wohnhaus
Unterer Kaulberg 22
(Standort)
Bäckereigebäude sog. Haus zum Grünen Baum, in den Straßenraum vorspringendes breitgelagertes zweigeschossiges Traufseithaus mit Mansarddach, massiv, verputzt, im Kern frühes 17. Jahrhundert, Portalgewände mit Kissenquadern, Um- und Ausbau 1810, mehrfache Veränderung des Ladenbereichs 1899 und im 20. Jahrhundert D-4-61-000-670
Bäckereigebäude
Unterer Kaulberg 24
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossiges, traufständiges Satteldachhaus, massiv und Fachwerk, verputzt, 1610 aus zwei älteren Häusern zusammengefasst, 1862 durch Caspar Dennefeld aufgestockt, Veränderungen bis 1865-69 D-4-61-000-671
Bürgerhaus
Unterer Kaulberg 26
(Standort)
Ehem. Beamtenwohnhaus später Mädchenschule, heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, massiv und Fachwerk, verputzt, im Kern 16./17. Jahrhundert, Umbau für Schulhausnutzung um 1790/98, massive Fassade 1840, Ladenausbau mit heutiger Schaufensterfront von Anton Staller 1920 D-4-61-000-672
Ehem. Beamtenwohnhaus
Unterer Kaulberg 28
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus schmales, sehr tiefes dreigeschossiges Traufseithaus, massiv, Satteldach mit Fachwerkgiebel, streng gegliederte Putzfassade, Ende 18./19. Jahrhundert, Ladeneinbau 1879 D-4-61-000-673
Wohn- und Geschäftshaus
Unterer Kaulberg 30
(Standort)
Ehem. Waisenhaus breitgelagerter zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, Sandsteinquaderbau mit Ecknutungen, von 1671/72, Bauherrnwappen des Fürstbischofs Philipp Valentin Voit von Rieneck 1671; Rückflügel zur Aufnahme der Waisenmädchen, über abfallendem Gelände, verputzter dreigeschossiger Massivbau auf hohem Sockelgeschoss, verputzt, von 1756, Mansardwalmdach von 1930 D-4-61-000-674
Ehem. Waisenhaus
Unterer Kaulberg 32
(Standort)
Ehem. Färberhaus „Zur Rose“ heute Wohnhaus, aus zwei Häusern entstandener, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Fachwerk mit massiver Fassade, im Kern 1. Hälfte 16. Jahrhundert, Fassade und zweites Obergeschoss spätestens 1736; Rückgebäude, Seiten- und Hinterhaus, eigentliche ehem. Färberei, Satteldachbau in konstruktivem Fachwerk, neu errichtet 1792, 1844 und 1865 teilweise und 1931-33 komplett zu Wohnungen umgebaut D-4-61-000-675
Ehem. Färberhaus „Zur Rose“
Unterer Kaulberg 34
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Fassade massiv, konstruktives Giebelfachwerk, im Kern mittleres 16. Jahrhundert, um 1740 umgebaut, Fassade Ende 18. Jahrhundert überformt, Erdgeschoss modern verändert D-4-61-000-676
Wohn- und Geschäftshaus
Unterer Kaulberg 36
(Standort)
Ehem. Hofstatt des Klosters Schlüsselau dann Büttnerhaus, später Brauerei Röckelein, heute Wohn- und Gasthaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massive verputzte Fassade mit Ecklisenen, hohes steiles Dach mit Fachwerkgiebeln, im Kern um 1467, Umbau um 1700, nach Kriegsschäden 1945 bis 1949 verändert wieder aufgebaut, Erdgeschoss modern verändert D-4-61-000-677
Ehem. Hofstatt des Klosters Schlüsselau
Unterer Kaulberg 38
(Standort)
Ehem. Bäckerei Ohlmüller über Kellern zweier mittelalterlicher Häuser errichtetes, langgestrecktes zweigeschossiges Traufseithaus, massiv, mit Satteldach, dem Knick des Kaulbergs entsprechend abgewinkelt, kräftige Fassadengliederung durch genutete Eckquaderungen, um 1740/50, zum Hof dreigeschossiger Seitenflügel, zweites Obergeschoss 1883 aufgesetzt D-4-61-000-678
Ehem. Bäckerei Ohlmüller
Unterer Stephansberg 1
(Standort)
Wohnhaus giebelständiger zweigeschossiger, zur Concordiastraße dreigeschossiger Satteldachbau, massiv und Fachwerk verputzt, Um- oder Neubau 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Veränderungen im Innern um 1720 und spätes 18. Jahrhundert, Verlegung des Hauseingangs 1844, Ladeneinbau im Erdgeschoss 1885 D-4-61-000-679
Wohnhaus
Unterer Stephansberg 2
(Standort)
Wohnhaus dreistöckiger traufständiger Satteldachbau mit zweistöckigem Keller, Erdgeschoss und erstes Obergeschoss massiv, zweites Obergeschoss in Fachwerk, verputzt, 2. Hälfte 16.Jahrhundert, im frühen 18. Jahrhundert barockisiert, Ausbau des Innern 18./19. Jahrhundert D-4-61-000-1380
Wohnhaus
Unterer Stephansberg 4
(Standort)
Kleinbürgerhaus zwei- zur Concordiastraße dreigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, massiv und Fachwerk, verputzt, 1701, anstelle eines im Dreißigjährigen Krieg abgegangenen Pfründhauses der St. Stephaner Vikarie St. Andreas unter Verwendung von älteren Resten in den Untergeschossen errichtet, kleinere Umbauten 1892 D-4-61-000-680
Kleinbürgerhaus
Unterer Stephansberg 5
(Standort)
Wohngebäude dreigeschossiger Traufseitbau mit flach geneigtem Satteldach über Kniestock, massiv, verputzt, um 1698/1700, Umbauten um 1740 und 1832, aufgestockt und mit Fassade in Formen des Maximilianstils versehen 1865 D-4-61-000-681
Wohngebäude
Unterer Stephansberg 9
(Standort)
Ehem. Pfründhaus zur Weinhütten St. Stephaner Vikarie Beatae Mariae Virginis jun., heute Wohnhaus, zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, massives Erdgeschoss, Fachwerkobergeschoss, verputzt, im Kern 15. Jahrhundert, 1832 Erdgeschossfassade von Gregorius Leydl massiv erneuert D-4-61-000-683 BW
Untere Sandstraße 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage dreigeschossiger Walmdachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse in Fachwerk, um 1760, modernisiert Ende 18. Jahrhundert (Haustür im Zopfstil), Ladeneinbauten von 1880 im 20. Jahrhundert mehrfach verändert D-4-61-000-684
Wohn- und Geschäftshaus in Ecklage
Untere Sandstraße 2
(Standort)
Ehem. Gerberhaus heute Wohn- und Geschäftshaus, Eckanwesen, dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit Schopfwalm über dem Giebel zur Elisabethenstraße, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse Fachwerk mit Zierformen, um 1630, Umbau zu Wohnungen 1829 nach Plänen von Lorenz Madler und Gregorius Leydl, Ladeneinbau 1907/08 D-4-61-000-685
Ehem. Gerberhaus
Untere Sandstraße 5
(Standort)
Bürgerhaus bzw dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit seitlicher Tordurchfahrt, massives Erdgeschoss mit Sandsteinquadermauerwerk, Obergeschosse in verputztem Fachwerk, Ende 17. Jahrhundert über älterem Keller errichtet, Schaufenstervergrößerung 1933 D-4-61-000-686
Bürgerhaus bzw
Untere Sandstraße 6
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Gerberhaus, schmaler dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse verputztes Fachwerk, um 1700 mit älterem Kern, Umbau des 2. Obergeschosses Ende 18. Jahrhundert, Ladeneinbau 1906, wohl gleichzeitig das Reliefmedaillon mit Herz-Jesu-Darstellung. D-4-61-000-1376
Wohn- und Geschäftshaus
Untere Sandstraße 7
(Standort)
Haus zum Engel Vorderhaus, Wohn- und Geschäftshaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv und Fachwerk verputzt, im Kern 16. Jahrhundert, um 1720 verändert, Fassade des 19. Jahrhunderts, Ladenumbau 1955; viergeschossiges Rückgebäude mit Pultdach, massives Erdgeschoss, verputzte Fachwerkobergeschosse, um 1720, Fassade in Erdgeschoss und 1. Obergeschoss modernisiert D-4-61-000-1377
Haus zum Engel
Untere Sandstraße 9
(Standort)
Gasthaus ehem. Brauereigasthaus Zum Wilden Mann, breitgelagertes zweigeschossiges Eckhaus, massiv und verputztes Fachwerk, Satteldach mit abgewalmtem Nordwestgiebel, straff gegliederte Fronten mit flachem Mittelrisalit in der Hauptfassade, nordwestlicher Teil im Kern um 1477/80 (1467-1477 dendrochronologisch datiert), heutiges Gesamterscheinungsbild durch barocken Umbau 1718 geprägt, gleichzeitig Muttergottesstatue aus Sandstein, Teilumbau des Innern 1899 D-4-61-000-687
Gasthaus
Untere Sandstraße 14
(Standort)
Gasthaus zur Blauen Glocke vorher Pettstadter Wirtshaus, dann Gasthof zum Goldenen Adler, dann Fränkischer Hof, zweiteiliges traufständiges Vorderhaus mit Satteldächern: südöstliches Haupthaus, dreigeschossig mit massivem Erdgeschoss und Fachwerkobergeschossen, frühes 17. Jahrhundert, Fenster im 18. Jahrhundert verändert, 1925 und 1948 historisierend erneuert, Sandsteintafel und -figur des hl. Georg 1925 D-4-61-000-688 BW
Untere Sandstraße 14
(Standort)
Gasthaus zur Blauen Glocke nordwestliches Durchfahrthaus, zweigeschossig, im Kern 17. Jahrhundert, massive Fassade von 1810, Ladeneinbau 1828, Renovierung 1948 D-4-61-000-688
Gasthaus zur Blauen Glocke
Untere Sandstraße 16
(Standort)
Rückgebäude ehem. Fischerhaus, dreigeschossiger Satteldachbau, traufständig zur Regnitz, Erdgeschoss massiv, Obergeschosse verputztes Fachwerk, spätes 18. Jahrhundert D-4-61-000-1378
Rückgebäude
Untere Sandstraße 19
(Standort)
Ehem. vorderes Gartenhaus des Schrottenberg-Gartens heute Gasthaus Griesgarten, heute Wohn- und Gasthaus, barocker zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, massiv, dreiachsige Front mit Ecknutungen, vor 1715 für Wolf Philipp Freiherr von Schrottenberg mit Gartenanlage errichtet, um 1760 Erweiterung für den Hofbauamtmann Gallus Heinrich Gruberg, 1886 Hauseingang aus der Mittelachse in Seitenachse verlagert, Allianzwappen von Schrottenberg/von Erthal in Mittelachse erhalten D-4-61-000-689
Ehem. vorderes Gartenhaus des Schrottenberg-Gartens
Untere Sandstraße 19
(Standort)
hinteres Gartenhaus des Schrottenberg-Gartens zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, teilruinös, um 1770; Gartenanlage, auf einem Teil des 1478 aufgelassenen Judenfriedhofs, vom ehem. Barockgarten, 18. Jahrhundert, ein Teil der unteren Balustrade und Treppen erhalten; zwischen Schrottenberggasse 4 und 6 (vgl. dort) ein Gartentor erhalten D-4-61-000-689 BW
Untere Sandstraße 20
(Standort)
Wohnhaus in Ecklage zweigeschossiger traufständiger Fachwerkbau mit hohem Satteldach, verputzt, im Kern 16.Jahrhundert, Umbauten 18. und letztes Viertel 19. Jahrhundert, Sanierung 2007-09, Rückbau und Zwischenbau unter Erhalt der histor. EG- Außenwände erneuert D-4-61-000-1379
Wohnhaus in Ecklage
Untere Sandstraße 29
(Standort)
Ehem. Hafneranwesen heute Wohn- und Geschäftshaus, dreigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, mit fünf eng gestellten Achsen im 1. Obergeschoss und Ladeneinbauten im Erdgeschoss, massiv und Fachwerk, zweigeschossiger Kernbau des 17. Jahrhunderts, Veränderungen um 1800, Aufstockung zur Straße 1888, heutiges Erscheinungsbild stark durch Umbau 1920 geprägt D-4-61-000-690
Ehem. Hafneranwesen
Untere Sandstraße 30
(Standort)
Ehem. Tabakfabrik langgestreckter, zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, massiv verputzt mit Gliederungen und Rahmungen in Sandstein, Fassade in Formen des Plattenstils, 1796 vermutlich von Johann Lorenz Fink D-4-61-000-691
Ehem. Tabakfabrik
Untere Sandstraße 31
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau, massive verputzte Fassade mit schlichter Gliederung, im Kern Scheune des späten 17. Jahrhunderts, um 1800 zum Wohnhaus umgebaut, mittige Tordurchfahrt 1883 rechteckig verändert, Mansarddach 1890 aufgesetzt, 1977 Rückbau des 1883 eingerichteten Ladens D-4-61-000-693
Wohnhaus
Untere Sandstraße 32; Untere Sandstraße 30 a; Untere Sandstraße 34
(Standort)
Ehem. Allgemeines Krankenhaus heute Hotel, Technisches Rathaus der Stadt und Stadtarchiv, im ehem. Stadion'schen Garten angelegte umfriedete Baugruppe: stattliches dreiflügeliges Hauptgebäude, jetzt Hotel, zwei die heutigen Seitenflügel bildende, für Franz Konrad Graf Stadion um 1730 errichtete Gartengebäude nach Plänen von Johann Philipp Geigel und Johann Lorenz Fink 1787-89 durch breitgelagerten Hauptflügel verbunden, zweigeschossiger massiver Mansardwalmdachbau mit Sandsteinquader- und Putzfassaden, 24-achsige Hauptfront, darin Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, dahinter, mit Haubendachreiter, die Krankenhauskapelle; mit Ausstattung; im Ehrenhof klassizistischer Brunnen, Sockelkonstruktion mit Säulenaufsatz und Urnenbekrönung, Sandstein, von Georg Joseph Mutschele 1789; ehem. Hofwaschanstalt, langgestreckter zweigeschossiger Massivbau mit Mansardwalmdach, Straßenfassade aus Sandsteinquadern mit Mittelrisalit mit Dreiecksgiebel, um 1790 von Johann Lorenz Fink, mit Mansarddach, 1803/04 zur Entbindungsanstalt adaptiert; Verwalterbau es ehem. Hofbaustadels, eingeschossiger Walmdachbau des 18. Jahrhunderts, massiv, verputzt; ehem. Hofbaustadel mit im Winkel angefügter ehem. Hofhühnermästerei, heute Bauordnungsamt im Technischen Rathaus der Stadt, stattlicher zweigeschossiger Massivbau mit Walmdach, 18. Jahrhundert; ehem. Chirurgisches Krankenhaus, heute Stadtarchiv, mächtiger Satteldachbau, dreigeschossiger Haupttrakt mit rustiziertem Erdgeschoss und Volutengiebeln, giebelseitig anschließender zweigeschossiger Nebentrakt sowie Quer- und Vorbauten, massiv, teilverputzt, Fronten und Giebel in Formen des historisierenden Jugendstils mit Wandmalerei von Bonifaz Locher dekoriert, 1899-1901 von Hans Jakob Erlwein; Einfriedung aus Mauer- und Eisenzaunzeilen mit Portalen, 18. Jahrhundert und um 1900 D-4-61-000-694
Ehem. Allgemeines Krankenhaus
Untere Sandstraße 35
(Standort)
Wohnhaus Kleinbürgerhaus, zweigeschossiger traufständiger Satteldachbau, massiv, verputzt, Kern 17. Jahrhundert, Erdgeschossfassade Mitte 18. Jahrhundert, Obergeschossfassade 2. Viertel 19. Jahrhundert D-4-61-000-698 BW
Untere Sandstraße 37
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Schreinerhaus, zweigeschossiger traufständiger Massivbau mit seitlicher Tordurchfahrt, verputzt, zur Straße als Mansarde, zum Hof Satteldach ausgebildetes, mit denen von Nr. 39 und 41 eine konstruktive Einheit bildendes Dach, um 1750/52 errichtet, Ladeneinbauten 1869 und 1892, historisierende Fensterrahmungen 1925 D-4-61-000-701 BW
Untere Sandstraße 39
(Standort)
Wohnhaus ehem. Handwerkeranwesen, zweigeschossiger traufständiges Vorderhaus mit seitlicher Haustür, Straßenfront massiv verputzt, Giebelseiten in Fachwerk (?), zur Straße als Mansarde, zum Hof Satteldach ausgebildetes, mit denen von Nr. 37 und 41 eine konstruktive Einheit bildendes Dach, um 1750/52, Fassade 1. Hälfte 19. Jahrhundert überformt, nach eingreifendem Umbau mit Erneuerung der Hoffront 1993 das schmale Nebenbau an der Hofnordseite erhalten, zweigeschossig mit Pultdach, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss in Fachwerk D-4-61-000-702 BW
Untere Sandstraße 41
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Bau mit korbbogiger seitlicher Tordurchfahrt, massiv und Fachwerk verputzt, zur Straße als Mansarde, zum Hof Satteldach ausgebildetes, mit denen von Nr. 37 und 39 eine konstruktive Einheit bildendes Dach, um 1750/52 mit älterem Kern, Veränderungen letztes Viertel 18. Jahrhundert, hofseits vorgesetzter Laubengang und mit ihm im Verband errichteter nordwestlicher zweigeschossiger Gangbau aus Fachwerk mit Pultdach, Anfang 19. Jahrhundert, sowie Rückgebäude, ehem. Stadelstallgebäude, Fachwerk mit Mansardpultdach, um 1800, mit jüngeren Veränderungen D-4-61-000-703 BW
Untere Sandstraße 45
(Standort)
Ehem. Frauenhaus dann Ehehaltenhaus, jetzt Gasthaus zum Pelikan, zweigeschossiger, gestreckter traufständiger Satteldachbau mit seitlicher Tordurchfahrt, massiv, vom Kernbau des 16. Jahrhunderts die Hoffront erhalten, 1688/89 von Johann Leonhard Dientzenhofer umgebaut, Straßenfassade um 1830 erneuert, Obergeschossaufteilung 1872 D-4-61-000-704 BW
Untere Sandstraße 55
(Standort)
Ehem. städtisches Zinshaus heute Wohnhaus, zweigeschossiges traufständiges Satteldachhaus, Erdgeschoss massiv mit Rauputzrustika, Obergeschoss Fachwerk, 1695-97 von Christoph Grumb und Caspar Schirmer errichtet, Umbauten im Innern um 1804 und später im 19. Jahrhundert, Fassade bei Umbau 1928 historisierend erneuert, an der südwestlichen Hofseite zweigeschossiger Fachwerkgangbau mit offenem Erdgeschoss und verglasten Lauben wohl um 1804 D-4-61-000-1427 BW
Untere Sandstraße 65
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossige traufständiger Satteldachbau, massiv und Fachwerk, mit flach gegliederter Putzfassade, um 1550 errichtet, äußeres Erscheinungsbild mit flach gegliederter klassizistischer Fassade vom Umbau um 1800 geprägt D-4-61-000-705 BW
Untere Sandstraße 73
(Standort)
Gasthaus zum Goldenen Anker dreigeschossiger traufständiger Bau, abgewalmtes Satteldach, Erd- und erstes Obergeschoss massiv, zweites Obergeschoss in verputztem Fachwerk, Keller 1705, nördlicher Hauptbau um 1710, südliche Erweiterung um 1755, mehrfach erneuerte Fassadenmalerei um 1800, Dreifaltigkeitsgruppe um 1710 D-4-61-000-706 BW
Nähe Untere Sandstraße
(Standort)
Brunnenhaus Walmdachbau, verputzt, gewölbt, mit zwei Zuflüssen, bez. 1703 D-4-61-000-1381 BW
Untere Seelgasse 4
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufständiger Mansarddachbau, massiv, 18. Jahrhundert, historisierende Brüstungsplatten 1980 D-4-61-000-707 BW

V[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Vorderer Bach 1
(Standort)
Ehem. Haus zum Blauen Kreuz zweigeschossiges traufständiges Eckhaus mit Satteldach und abgeschrägter Eckfront, Erdgeschoss massiv, Obergeschoss Fachwerk, verputzt, Gliederungen und Rahmen im Erdgeschoss aus Sandstein, im Obergeschoss aus Putz, über einem spätmittelalterlichen Keller, heutige Gesamterscheinung 2. Hälfte 17. Jahrhundert D-4-61-000-711
Ehem. Haus zum Blauen Kreuz
Vorderer Bach 2
(Standort)
Ehem. Domvikarierhaus zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, massiv, verputzt mit Sandsteinrahmungen, 1781 nach Plänen von Johann Joseph Vogel oder Otto Schumm; mit dem Nachbarhaus Vorderer Bach 3 (vgl. dort) gemeinsam konzipiert D-4-61-000-712
Ehem. Domvikarierhaus
Vorderer Bach 3
(Standort)
Ehem. Domvikarierhaus zweigeschossiger Traufseitbau mit Satteldach, massiver Putzbau mit Sandsteinrahmungen, über Keller der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts, 1781 wohl nach Plänen von Johann Joseph Vogel oder Otto Schumm; mit dem Nachbarhaus Vorderer Bach 2 (vgl. dort) gemeinsam konzipiert D-4-61-000-713
Ehem. Domvikarierhaus
Vorderer Bach 4
(Standort)
Ehem. Aufseß-Hof jetzt Hotel, dreigeschossiger traufständiger Massivbau mit steilem aufragendem Satteldach, Sandsteingliederungen und Putz, Vorderhaus im Kern 1518/19 (dendro.-dat.), Nebenflügel 2. Hälfte 16. Jahrhundert, reich gegliederte Barockfassade, über Portal Allianzwappen von Aufseß/von Brambach, Aufstockung des Nebenflügels und innerer Ausbau um 1740, wohl von Justus Heinrich Dientzenhofer, Obergeschosse des Vorderhauses im Zuge von Sanierung und Umbau zum Hotel 1975-77 entkernt D-4-61-000-714
Ehem. Aufseß-Hof
Vorderer Bach 5
(Standort)
Ehem. Haus zu dem Esel danach sog. Alter Ebracher Hof, aus der Flucht vortretender, giebelständiger Satteldachbau, dreigeschossig mit frühbarocker Gliederung und Volutengiebeln, massiver Putzbau mit Gliederungen und Rahmungen in Sandstein, 1679-1681 von Andreas Kestler, gleichzeitiger Wappenstein des Zisterzienserordens und des Abtes Albrecht Degen von Ebrach, spätbarocke Figurengruppe, Christus neigt sich dem hl. Bernhard von Clairvaux entgegen, Sandstein, von Daniel Friedrich Humbach 1738, Köpfe 1932 erneuert, Treppenhaus 3. Viertel 19. Jahrhundert D-4-61-000-715
Ehem. Haus zu dem Esel
weitere Bilder
Vorderer Bach 6
(Standort)
Ehem. Adeliges Stadtpalais sog. Guttenbergischer Freihof, jetzt Staatliche Fachoberschule, zweiflügelige Anlage, dreigeschossiger Hauptflügel, zweigeschossiger Seitenflügel, beide mit einseitig abgewalmtem Mansarddach, massiv, verputzt mit Gliederungen und Rahmungen in Sandstein, um 1740, vielleicht von Johann Jakob Michael Küchel und Justus Heinrich Dientzenhofer, Allianzwappen von Guttenberg/Horneck von Weinheim, Umbauten im Innern 1892, 1920 und 1928-30 D-4-61-000-716 BW
Vorderer Bach 7
(Standort)
Ehem. Domkapitelsches Syndikatshaus und Domvikarienhaus dreigeschossiger Mansardwalmdachbau, massiv verputzt mit Ecknutungen und Rahmen in Sandstein, um 1750-55, 1818 bis 1888 mit Vorderer Bach 8 und Hinterer Bach 10 (vgl. dort) Teil einer Tabakfabrik D-4-61-000-717
Ehem. Domkapitelsches Syndikatshaus und Domvikarienhaus
Vorderer Bach 8
(Standort)
Ehem. Werkhof des St.-Kunigunden-Werkamtes des Domkapitels (Domwerkhof) zweigeschossiger Mansarddachbau, massiv, mit flacher Fassadengliederung und korbbogiger Durchfahrt, verputzt mit Gliederungen und Rahmen in Sandstein, 1791 von Joseph I. Dennefeld und Joseph Clemens Madler, 1818 bis 1888 mit Vorderer Bach 7 und Hinterer Bach 10 (vgl. dort) Teil einer Tabakfabrik D-4-61-000-718 BW

W[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Würzburger Straße
(Standort)
Sog. Luthermarter Sandsteinpfeiler mit Bildnischenkopf, bez. 1555; an der Abzweigung der Straße nach Waizendorf D-4-61-000-772 BW
Würzburger Straße 31
(Standort)
Marter sog. Urbansäule, ionische Sandsteinsäule, darüber laternenförmiges Bildhaus mit Muschelgiebeln, um 1700, Blechtafeln wohl 1978; bei Würzburger Straße 31 an der Ecke zum Oberen Stephansberg D-4-61-000-768 BW
Würzburger Straße; Laurenziplatz
(Standort)
Aufsatz einer Marter vierseitig reliefiert, Hauptseiten mit Kreuzigungsgruppe, seitlich stehende Heilige, Sandstein, 2. Hälfte 15. Jahrhundert; seit 1982 am gegenwärtigen Standort bei Würzburger Straße 37, ursprünglich wohl in der Flur südwestlich des Hohen Kreuzes D-4-61-000-769 BW
Würzburger Straße; Laurenziplatz
(Standort)
Doppelpumpbrunnen 1862/63, Pumpwerk 1867 erneuert, achteckiges Holzgehäuse in historisierenden Formen, gusseiserne Brunnenbecken D-4-61-000-1849 BW
Würzburger Straße; Laurenziplatz
(Standort)
Hohes Kreuz barocke Kreuzigungsgruppe mit Maria Magdalena, zwischen Maria und Johannes, Sandstein, auf Muschelkalkpostamenten, davor Muschelkalkbalustrade, angeblich 1705, wahrscheinlich von Leonhard Gollwitzer, für die Obere Brücke geschaffen und 1715 am gegenwärtigen Standort bei Würzburger Straße 43 aufgestellt, jedoch bez. 1724 D-4-61-000-771 BW
Würzburger Straße; Laurenziplatz
(Standort)
Aufsatz einer Marter vierseitig reliefiert, Hauptseiten mit Kreuzigungsgruppe, seitlich stehende Heilige, Sandstein, um 1360/70; seit 1982 am gegenwärtigen Standort bei Würzburger Straße 37, ursprünglich wohl in der Flur südwestlich des Hohen Kreuzes D-4-61-000-770 BW
Würzburger Straße; Laurenziplatz; Nähe Laurenziplatz
(Standort)
Kruzifix auf dem Laurenziplatz Steinkruzifix mit gusseiserner Einfriedung, historistische Christusfigur, Sandstein, von Martin Pförtsch, 1883; gegenüber Laurenziplatz 19 D-4-61-000-580 BW

Z[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Ziegelhof 1
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Mansardwalmdachbau, massiv, barockisierender Kubus, 1956 D-4-61-000-1384 BW

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im BayernViewer-Denkmal kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im BayernViewer-Denkmal nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Literatur[Bearbeiten]

 Denis André Chevalley: Oberfranken. In: Michael Petzet, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege (Hrsg.): Denkmäler in Bayern. Regierungsbezirke. Bd. IV, R. Oldenbourg Verlag, München 1986, ISBN 3-486-52395-3.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in der Bamberger Bergstadt – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing