Liste der Baudenkmäler in Rosenheim

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In dieser Liste der Baudenkmäler in Rosenheim sind die Baudenkmäler der oberbayerischen kreisfreien Stadt Rosenheim aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Rosenheim aus der Luft
Alte Ansicht von Rosenheim (Merian)
Rosenheim - Neue Innbrücke

Baudenkmäler nach Ortsteilen[Bearbeiten]

Rosenheim[Bearbeiten]

Ensembles in Rosenheim[Bearbeiten]

Ensemble Am Roßacker E-1-63-000-1

Rosenheim, Roßackerkapelle

Die kleine barocke Roßackerkapelle und die angrenzenden Anwesen bilden den Kern eines im 12. Jh. erstmals genannten, 1837 in die Stadt Rosenheim eingemeindeten und seit dem späten 19. Jh. von ihren städtebaulichen Erweiterungen eingeholten Dorfes.

Mittelpunkt des Bereichs ist die 1737-39 von Abraham Millauer errichtete, baulich mit einem Eremitenhaus verbundene Roßackerkapelle zu den Sieben Zufluchten. Die Anlage, deren barocke Fassade auf einen kleinen Platz bezogen ist, wurde von einem der Rosenheimer Bierbrauer gestiftet, die ab dem 17. Jh. Anwesen am Roßacker erwarben und ihre erhöhte und somit hochwasserfreie Lage zur Errichtung von Bierkellern nützten.

Gasthäuser, Wirtsgärten und ehemalige Sommerkeller, die im 19. Jh. als bevorzugte Ausflugsziele baulich erweitert und ausgestaltet wurden, umgeben noch heute die Kapelle; die Anlagen einer Brauerei ragen in das Ensemble herein. Einige ehemalige Bauernhäuser des 19. Jh. ordnen sich dem Ensemble zu und vermitteln mit ihren Flachsatteldächern, mit den Hausgärten und Hofräumen noch eine Vorstellung von dem ehemals dörflich geprägten Charakter des Gebiets.

Ensemble Äußerer Markt E-1-63-000-4

Das Ensemble umfasst den sog. Äußeren Markt, eine Neustadt, die auf dem Höhepunkt der spätmittelalterlichen Blütezeit Rosenheims als Handelsstadt vor dem Kernbereich der Marktsiedlung (Max-Josefs-Platz, Heilig-Geist- Straße, Hafnerstraße) entstand, um neue Marktflächen, Stapelplätze und Bauplätze zu schaffen. Anlage und Ausbau vor dem östlichen, dem Innübergang zugewendeten Markttor hatten die durch das Überschwemmungs- und Wildwassergebiet des Inn bedingte topographische Situation zu berücksichtigen. Der äußere Markt erhielt dadurch eine unregelmäßige Gestalt, wurde aber in das Befestigungssystem des Marktortes einbezogen.

Ludwigsplatz, Erdgeschosslauben
Ludwigsplatz, Fischbrunnen

Der zentrale, dem alten (nach der Markterweiterung als Mittertor bezeichneten) Ostausgang des inneren Marktes vorgelagerte Platz ist der Ludwigsplatz. Mit der Kaiserstraße bildet er nördlich, in Richtung Wasserburg, einen geschlossen bebauten, straßenplatzähnlichen Zweig aus, der bis in das 19. Jh. durch das Wiesentor abgeschlossen war. Eine platzartige Aussackung des Ludwigsplatzes, der sog. Grüne Markt, entstand weiterhin nordöstlich, am Zugang zu einem vorstädtischen Handwerkerviertel. Er wurde einst durch das Färbertor, einen kleineren Durchlass, abgeschlossen. Der dritte Zweig des äußeren Marktes bzw. Ludwigsplatzes zielt in die südöstlich abzweigende Innstraße. Das wichtige Inntor bildete an dieser Stelle bis zum 19. Jh. die Abgrenzung. Im südlichen Teil des Ensembles ist die spätmittelalterliche Struktur durch die Umgestaltung und Freilegung der Stadtpfarrkirche im Jahre 1882 und durch die Einführung der Achse der Königstraße, der ehem. Bahnhofstraße, in den Ludwigsplatz im Jahre 1856 verändert worden.

Die Umbauung des reichverzweigten Ensembles folgt vorwiegend der Innstadt-Bauweise oder hat weitgehend den ursprünglichen Eindruck bewahrt. Trotz Auflassung der meisten Grabendächer und zugehörigen Vorschussmauern ist die ausschlaggebende wandartige Wirkung der meisten Baukörper noch gegeben. Die Kaiserstraße zeigt in geschlossener Bebauung drei- und viergeschossige Bürgerhäuser, die meist noch dem 16. Jh. angehören, darunter noch mehrere echte Grabendachhäuser mit Vorschuss. An der Nordseite des Ludwigsplatzes erscheinen die z. T. sehr stattlichen Innstadthäuser in Überformungen der Gründerzeit und tragen Fassaden im Stil des späten Klassizismus und der Neurenaissance. Am Grünen Markt ist durch die geschlossene Umbauung und die gute Erhaltung der südöstlichen, sich durch Erdgeschosslauben auszeichnenden Platzwand der historische Charakter besonders gut bewahrt. Die Südwestseite des Platzes zeigt nördlich des Mittertors, das seit der Stadterweiterung lediglich einen Durchgang zwischen den beiden Markträumen bildet, die historische niedrige Bebauung, während südlich die ehem. Bürgerhäuser durch gründerzeitliche Geschäftshäuser ersetzt worden sind. Auch am Eingang zur Königstraße und zur Innstaße werden durch den neugotischen Chor der Stadtpfarrkirche und durch Geschäftshäuser Gestaltungen wirksam, die dem späten 19. Jh. oder der neuesten Zeit angehören. Störend macht sich im Ensemble der Neubau des Eckhauses Ludwigsplatz 6 a bemerkbar.

Ensemble Heilig-Geist-Straße E-1-63-000-3

Heilig-Geist-Straße in Rosenheim

Der innere Teil der Heilig-Geist-Straße geht in seiner Grundrissgestalt auf den planmäßigen Ausbau der Marktsiedlung in der 1. Hälfte des 14. Jh. zurück. Offensichtlich zwang Platznot dazu, vom Normaltyp des altbaierischen Straßenmarktes abzuweichen und dem Zug des inneren Marktes (Max-Josefs-Platz) einen senkrecht abzweigenden zweiten Marktraum zuzuordnen bzw. eine der beiden Seitenstraßen zum Sekundärmarkt auszubauen.

Der Straßenraum endete ursprünglich sackgassenartig am Marktgraben und erhielt erst 1809 eine Verbindung nach Norden durch das sog. Flurtor. Seine Beseitigung im 19. Jh. und die starken baulichen Veränderungen zwischen Stollstraße und dem ehem. Stadtwall seit dem späten 19. Jh. gebieten die Beschränkung des Ensemblebereichs auf den geschlossen mit historischen Bürgerhäusern bebauten Teil der Heilig-Geist-Straße. Dieser wird durch die Innstadt-Bauweise geprägt: es stehen sich zwei Platzwände gegenüber, die am Max-Josefs-Platz durch mächtige Eckhäuser eingefasst sind.

Rosenheim, Hl.-Geist-Kirche

In die Südseite des Platzes ist die spätgotische, Ende des 17. Jh. barockisierte Heilig-Geist-Kirche mit einer Längsseite eingebunden. Ihr Turm akzentuiert das Ensemble. Die Bürgerhäuser, meist dreigeschossig, in der äußeren Erscheinung überwiegend dem 17. bis frühen 19. Jh. angehörend, im Kern aber meist spätmittelalterlich, gehören dem Typ des Innstadthauses an; es sind die typischen Vorschussmauern, oft auch die Flacherker, ausnahmslos erhalten, doch ist die Grabendachzone meist durch Ausbau eines weiteren Geschosses weggefallen. Nur das Haus Nr. 3 kann noch als echtes Grabendachhaus bezeichnet werden. Auch sind die typischen Erdgeschosslauben bei den Häusern Nr. 2, 2 a, 6, 11, 13 nicht mehr erhalten, wodurch das Ensemble beeinträchtigt ist.

Ensemble Max-Josefs-Platz E-1-63-000-5

Rosenheim, Max-Josefs-Platz

Der Max-Josefs-Platz genannte Innere Markt ist ein planmäßig im 13. und frühen 14. Jh. angelegter altbaierischer Straßenmarkt. Er verdankt seine Entstehung der raschen Entfaltung der seit dem 13. Jh. wittelsbachischen Schiffer- und Kaufleuteniederlassung am Übergang einer Ost-West-Straße über den Inn.

Die Straße gewann vor allem als Salzstraße Bedeutung; von Osten wurde Reichenhaller Salz auf ihr hertransportiert. Sie kreuzte in Rosenheim den wichtigen Wasser-Verkehrsweg für den Italienhandel, den Inn, auf welchen die über den Brenner und den Pass Thurn zu bewegenden Waren mittels Flößen und Schiffen flussauf- und flussabwärts transportiert wurden.

Der in seiner Ausdehnung der Ost-West-Richtung der Handelsstraße folgende Straßenplatz war im Westen, wo er sich auf normale Straßenbreite reduziert, bis 1854 durch das Münchener Tor abgeriegelt. Im Osten, wo durch einen in die Marktfläche einspringenden Baublock eine Einschnürung des Ausgangs erfolgte, ist der Platz durch das Mittertor, das nach der Stadterweiterung seine Funktion verlor, noch eindrucksvoll geschlossen. Die beiden Platzseiten, die nördliche und die südliche, stellen sich als geschlossene Wände dar, die eine saalartige Wirkung des Platzraumes schaffen. Die Pfarrkirche ist hinter die südliche Wand gedrängt, das alte Rathaus ist unmerklich in sie eingebunden. Lediglich die Nordwand ist geöffnet, um die Heilig-Geist-Straße aufzunehmen, einen ähnlich gestalteten, den Markt erweiternden Straßenraum.

Max-Josefs-Platz, Heiliger Nepomuk

Die einzelnen Bürgerhäuser gehören überwiegend dem 15./16. Jh. an; es handelt sich um den bis zum frühen 19. Jh. allein verbindlichen Typ des Innstadt- bzw. Grabendachhauses, meist viergeschossige Anlagen von schmaler Front und großer Tiefe, mit Grabendächern hinter Vorschussmauern, welche die Bauten stattlicher erscheinen lassen und die wandartige Erscheinung der Häuserreihen wesentlich bewirken. Zum Innstadthaus gehören die Erdgeschossarkaden, die das Ensemble in großer Zahl, auf der Südseite fast vollständig, noch aufweist. Sie entstammen ebenso wie die Kernsubstanz der Bauten meist noch der Blütezeit Rosenheims im 15. Jh.

Durch die wirtschaftliche Stagnation Rosenheims im 17./18. Jh. fehlen barocke Überformungen von Bürgerhäusern oder Neubauten fast völlig. Dagegen wird der durch den Salinenbetrieb seit 1810, durch die Eröffnung der Eisenbahn 1857 und durch die Stadterhebung 1864 begründete Aufschwung Rosenheims in den zahlreichen Umgestaltungen von Bürgerhäusern zu gründerzeitlichen Geschäftshäusern anschaulich. In diesem Prozess sind die Grabendächer meist aufgegeben und hinter den Vorschussmauern neue Geschosse oder Halbgeschosse ausgebaut worden. Darüber hinaus wurden den ursprünglich glatten, nur durch Tönung des Kalkputzes sowie durch Flach- und Eckerker belebten Fronten der Häuser Fassaden in Formen des Spätklassizismus, der Neugotik, der Neurenaissance und des Neubarock vorgelegt. Wurde einerseits durch die Reliefhaftigkeit dieser Fassaden dem Platzbild ein neues Element hinzugefügt, so wurden andererseits die herkömmlichen Erdgeschossarkaden und die geraden, giebellosen Fassadenabschlüsse beibehalten.

Einzelbaudenkmäler nach Straßen[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Innzipfel; Mangfall; Nähe Schopperstraße
(Standort)
Ehem. Eisenbahnbrücke des städtischen Industriegleises über die Mangfall genietete Eisenfachwerkkonstruktion über Betonpfeiler, nach Plänen der Generaldirektion der Kgl. Staatseisenbahnen, 1907. D-1-63-000-268
Ehem. Eisenbahnbrücke des städtischen Industriegleises über die Mangfall
Am Roßacker 3
(Standort)
Ehem. Benefiziatenhaus zweigeschossiger traufständiger Flachsatteldachbau, im Obergeschoss Oratorien, 1. Hälfte 18. Jh., mit der sog. Roßackerkapelle zusammengebaut.

Siehe auch Am Roßacker 5 und Samerstraße 17

D-1-63-000-3
Ehem. Benefiziatenhaus
Am Roßacker 5
(Standort)
Kath. Kirche zu den Sieben Zufluchten sog. Roßacker-Kapelle, kleiner einheitlicher Spätbarockbau mit turmartigem Dachreiter über der Fassade, auf älteren gewölbten Lagerkellern von Abraham Millauer 1737-39 errichtet; mit Ausstattung. Siehe auch Am Roßacker 3 (Benefiziatenhaus) und Samerstraße 17 (Kellerhaus). D-1-63-000-4
Kath. Kirche zu den Sieben Zufluchten
Am Roßacker 7
(Standort)
Ehem. Pernloher-Keller zweigeschossiges Haus mit vorgezogenem Flachsatteldach, Segmentbogenfenstern und Vortreppe, um 1870/80 D-1-63-000-5
Ehem. Pernloher-Keller
Am Roßacker 9
(Standort)
Wohnhaus ehem. Duschl-Keller, zweigeschossig, mit Flachsatteldach, Eingänge an der Giebel- und Längsseite, wohl 1. Drittel 19. Jh.;

angebaut kleines Gartenhäuschen, mit Satteldach und abgerundeter Giebelfront, wohl 19. Jh.

D-1-63-000-6
Wohnhaus
Am Roßacker 16
(Standort)
Ehem. Bräu-am-Anger-Keller ehem. Gastwirtschaft, zweigeschossiger, giebelständiger Satteldachbau mit Kniestock, Quergiebel, Lisenengliederung und Segmentbogenfenstern, um 1874;

quer angeschlossen ehem. Kellerhaus (Fasslager), eingeschossiger traufseitiger Bau mit Kniestock, Lisenengliederung und Segmentbogenfenstern, um 1874;

Kelleranlage mit drei großen, parallel angeordneten tonnengewölbten Bierkellern und flankierenden Kellerräumen an den Schmalseiten, erbaut 1874

D-1-63-000-202
Ehem. Bräu-am-Anger-Keller
Am Salzstadel 1
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossig, ehem. Grabendachhaus, modern verändert, Flacherker über zwei Geschosse, im Kern 16./17. Jh. D-1-63-000-7
Bürgerhaus
Am Salzstadel 4
(Standort)
Ehem. Brauerei-Nebengebäude großer traufständiger Flachsatteldachbau mit mehreren Lagerböden, Erdgeschoss durchgehend gewölbt mit dem Grundstückszuschnitt entsprechend unregelmäßigen Jochen und Säulenstellungen, mittleres bis spätes 19. Jh. D-1-63-000-203
Ehem. Brauerei-Nebengebäude
An der Burgermühle 2-10 (gerade Nr.)
(Standort)
Sog. Unter- oder Burgermühle mehrteiliger Komplex an altem Mühlenstandort;

Ehem. Mahlmühle (Nr. 2,4,6), stattlicher dreigeschossiger Bau mit Kniestock und Flachsatteldach, südlich kleiner Pultdachanbau, bez. 1872;

nördlich ehem. Stallgebäude (Nr.10), zweigeschossiger Satteldachbau mit befenstertem Kniestock und gewölbtem Erdgeschoss, bez. 1866;

östlich ehem. Gartenhaus (Nr. 8), zweigeschossiger Satteldachbau mit profiliertem Rundbogenportal, bez. 1876

D-1-63-000-207 BW
Äußere Münchener Straße 19
(Standort)
Villa reich gegliederter zweigeschossiger Bau mit Treppenturm, Ziergiebel, Erker, Zierfachwerk und hölzerner Altane, nach Plänen von David Schray, 1904/05 D-1-63-000-8
Villa
Äußere Münchener Straße 23
(Standort)
Vorstädtisches Mietshaus ehemals mit Gaststätte im Erdgeschoss, dreigeschossiger, in zwei Flügeln abgewinkelter Eckbau, asymmetrisch mit neubarockem Putzdekor und Ziergiebeln, von Carl Baumann, 1901/02 D-1-63-000-269
Vorstädtisches Mietshaus
Bahnhofstraße 10
(Standort)
Forstamtsgebäude asymmetrischer gruppierter Walmdachbau mit Quergiebel, Erker und Eckloggia, barockisierend, nach Plänen des Landbauamts Rosenheim, 1904/05 D-1-63-000-204 BW
Bismarckstraße 1
(Standort)
Amtsgericht dreigeschossiger Verwaltungsbau mit flachem Walmdach und einheitlich gegliederten Fassaden in spätklassizistischen und Neurenaissance-Formen, erbaut 1874, Säulenportikus vorgesetzt 1935;

westlich dreigeschossiger neuklassizistischer Erweiterungsbau mit Verbindungstrakt, um 1935

D-1-63-000-9
Amtsgericht
Brückenstraße 1
(Standort)
Ehem. Papierwarenfabrik zweigeschossige Anlage auf erhöhtem Untergeschoss, gleichmäßig durchfensterter Hallentrakt in Eisenbetonkonstruktion, flankiert von Verwaltungs- und Funktionsräumen in asymmetrisch gestalteten Kopfbauten mit quergestellten Satteldächern, erbaut 1911/12 nach Plänen von David Schray, an der Südostseite zweigeschossiger Büro-Anbau, 1929 D-1-63-000-261 BW
Dr.-Geiger-Straße 2
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Bau mit reich gegliederter Fassade in Formen der deutschen Renaissance, mit Loggien, Treppengiebel und turmartiger Bekrönung, östlich dreigeschossiger Flügelbau, 1899 D-1-63-000-10
Mietshaus
Dr.-Hefner-Straße 2
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig mit Erker und Mansardwalmdach, von Leonhard Hell, 1910/11. D-1-63-000-205
Wohnhaus
Dr.-Hefner-Straße 5
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig mit Eckerker, gartenseitigen Lauben und Mansarddach, von Leonhard Hell, 1910/11 D-1-63-000-206
Wohnhaus
Ebersberger Straße 1
(Standort)
Loretokapelle Votivkapelle mit kleinem Dachreiter, doppelstöckiger Sakristei im Osten und offener Vorhalle im Westen, Südseite mit Sonnenuhr und nazarenischen Fresken, rechteckiger Saalraum, 1635/36, im 18. und 19. Jh. verändert; mit Ausstattung;

östlich ehem. Benefiziatenhaus, winkelförmiger Bau mit Lisengliederung und Sattel- bzw. Walmdach, 1722

D-1-63-000-11
Loretokapelle
weitere Bilder
Ebersberger Straße 11
(Standort)
Aula vormals Hauskapelle, im Nordwestflügel des sonst 1968 durchgreifend modernisierten Schulhauskomplexes (erbaut als Höhere Töchterschule mit Pensionat, jetzt Karolinen-Gymnasium), halbrund geschlossener Emporensaal mit Satteldach und reichem Stuckdekor im barockisierenden Jugendstil, 1907/08 von Stadtbaurat Ferdinand Schlögl D-1-63-000-262 BW
Eichenweg 40
(Standort)
Eisenbahnbrücke über den Inn in acht Bögen gemauert, sichtbare Flächen in Nagelfluh, 1858-60

Vgl. Gde. Stephanskirchen, Lkr. Rosenheim.

D-1-63-000-59 BW
Ellmaierstraße 3
(Standort)
Verwaltungsgebäude dreigeschossiger, symmetrisch angelegter Sichtziegelbau mit filigraner Fassadengliederung und Walmdach, als Landwehr-Bezirkskommando 1894/95 erbaut, jetzt Teil der Polizeiinspektion Rosenheim; Inneres neu strukturiert und ausgebaut D-1-63-000-244
Verwaltungsgebäude
Färberstraße 4
(Standort)
Ehem. Gerberhaus dreigeschossig mit Flachsatteldach, geknickter Front, Speichergeschoss und hölzerner Trockengalerie, um 1760/80 D-1-63-000-16
Ehem. Gerberhaus
Färberstraße 6
(Standort)
Wohnhaus langgestreckter zweigeschossiger Satteldachbau mit Segmentbogenfenstern, Erdgeschoss z. T. gewölbt, im Kern wohl 18. Jh., überformt 1860 D-1-63-000-17
Wohnhaus
Färberstraße 17; Ludwigsplatz 13; Ludwigsplatz 14
(Standort)
Ehem. Brauereigebäude, sog. "Saubräu-Anwesen" stattlicher Komplex mit Gastwirtschaft und Saal im Erdgeschoss, Fassaden in Neurenaissance-Formen mit asymmetrischem Quergiebel und polygonalem Erker, im rückwärtigen Seitenflügel ehem. Stallungen, gewölbt, bez. 1893 D-1-63-000-218
Ehem. Brauereigebäude, sog. "Saubräu-Anwesen"
Färberstraße 19
(Standort)
Ehem. Baderhaus (bis 1827) jetzt Wohnhaus, dreigeschossiger Flachsatteldachbau mit Eckerker und Giebelschrot, im Kern 17./18. Jh., 1901 aufgestockt;

angeschlossener Nebenbau, zweigeschossig, mit Pultdach

D-1-63-000-18
Ehem. Baderhaus (bis 1827)
Frühlingstraße 5
(Standort)
Wohnhaus freistehender zweigeschossiger Zeltdachbau mit hölzernem Balkonvorbau, biedermeierlich, um 1850/60 D-1-63-000-21
Wohnhaus
Frühlingstraße 8
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit Erker, Schweifgiebel und Putzdekor, von Carl Baumann, bez. 1898 D-1-63-000-22
Wohn- und Geschäftshaus
Frühlingstraße 16
(Standort)
Wohnhaus vornehmer zweigeschossiger Zweiflügelbau mit geknickter Front und turmartigem Mittelrisalit, spätklassizistisch, um 1860/70 D-1-63-000-23
Wohnhaus
Frühlingstraße 33
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Walmdachbau mit Eckerkern und Loggien, Neurenaissance, um 1890;

Rückgebäude, zweigeschossig mit Flachsatteldach und Risalit, Altane mit Laubsägearbeiten, um 1890

D-1-63-000-24
Mietshaus
Gillitzerstraße 10; Herzog-Otto-Straße 2
(Standort)
Wohn- und Gasthaus stattliches viergeschossiges Eckhaus, in reduziert-historisierenden Formen mit Flacherker und aufgegliederter Dachzone, nach Plänen von Franz Xaver Knöpfle, 1905/06;

zugehörig erdgeschossiges ehem. Gartenhaus, nach 1906, westlich im eingefriedeten Wirtsgarten

D-1-63-000-264
Wohn- und Gasthaus
Greidererstraße 6
(Standort)
Verwaltungsgebäude des Staatl. Bauamts Rosenheim zweigeschossiger klassizistischer Walmdachbau mit Rundbogenfenstern, in der Art Friedrich von Gärtners 1842/43 als Hauptzollamt erbaut, 1936/37 um zwei Fensterachsen nach Westen erweitert, 1995/96 Putzquaderung im Erdgeschoss wiederhergestellt und zweifarbiges Sichtziegelmauerwerk im Obergeschoss freigelegt, Inneres modernisiert D-1-63-000-265 BW
Hafnerstraße 6
(Standort)
Ehem. Bürgerhaus dreigeschossiger Grabendachbau, mit Himmelsleiter, im Kern 16. Jh. D-1-63-000-25
Ehem. Bürgerhaus
Hafnerstraße 8; Hafnerstraße 8 a
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Grabendachbau, im Erdgeschoss Gewölbehalle, im Kern 16. Jh. D-1-63-000-26
Bürgerhaus
Hammerweg 8
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Bau mit vorkragendem Flachsatteldach, Neurenaissancefassade, um 1880/90; Rückgebäude, zweigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, Eingangsrisalit und Putzgliederungen, erbaut 1881/92 D-1-63-000-27
Mietshaus
Heilig-Geist-Straße 1
(Standort)
Kath. Kirche Hl. Geist spätgotischer Saalbau mit Wolfgangkapelle, Mitte 15. Jh., 1684/85 barockisiert, restauriert 1964; mit Ausstattung D-1-63-000-29
Kath. Kirche Hl. Geist
weitere Bilder
Heilig-Geist-Straße 2 a
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger, traufseitiger Satteldachbau, im Erdgeschoss zweischiffige Pfeilerhalle mit Kreuzgewölben, rückwärts anschließend in der Querachse zwei tonnengewölbte Räume, 16./17. Jh., Obergeschosse jünger bzw. erneuert D-1-63-000-208
Wohn- und Geschäftshaus
Heilig-Geist-Straße 3
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiges echtes Grabendachhaus mit Vorschussmauer, Erdgeschosslaube, typischem Fletz und seitlichem Treppenaufgang, im Kern 16. Jh. D-1-63-000-30
Bürgerhaus
Heilig-Geist-Straße 7
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossig mit Mezzanin und Erdgeschosslaube, im Kern 16. Jh., Dachgeschoss modern D-1-63-000-32
Bürgerhaus
Heilig-Geist-Straße 8
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossig, ausgeprägte Gebälkzone mit Okuli, Erdgeschosslaube, im Kern 16. Jh., Fassade 19. Jh. D-1-63-000-33
Bürgerhaus
Heilig-Geist-Straße 9
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossiger Bau mit Flacherker und Erdgeschosslauben, im Kern 16. Jh., Dachgeschoss modern D-1-63-000-34
Bürgerhaus
Heilig-Geist-Straße 10
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossig mit Erdgeschosslauben und Flacherker, 16./17. Jh., Dachgeschoss modern D-1-63-000-35
Bürgerhaus
Heilig-Geist-Straße 12
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossig mit Erdgeschosslauben und Flacherker, 16./17. Jh., Dachgeschoss modern D-1-63-000-36
Wohn- und Geschäftshaus
Heilig-Geist-Straße 14
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossiger Eckbau mit Mezzanin, Erdgeschosslaube bis zur Hausecke, Flacherker, im Kern wohl 16. Jh. D-1-63-000-37
Bürgerhaus
Heilig-Geist-Straße 44
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Eckbau mit Mansardwalmdach, reich gegliederte Fassade mit Eckerkern, Balkons und Loggien, von Josef Schrettenseger, 1912/13 D-1-63-000-38
Mietshaus
Heilig-Geist-Straße 48
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Bau mit ausgebautem Mezzanin, Türmchen, Loggia und Runderker, Fassade mit Jugendstil-Stuckdekoration, nach Plänen von Leonhard Hell, 1902 D-1-63-000-39
Mietshaus
Heilig-Geist-Straße 50
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Bau mit Giebelloggia, traufseitigem Kastenerker und geschweiftem Giebel, in Neurenaissance-Formen, nach Plänen von Franz Xaver und Josef Schrettenseger, bez. 1902;

mit Einfriedung und schmiedeeisernem Tor, wohl gleichzeitig

D-1-63-000-40
Mietshaus
Heilig-Geist-Straße; Max-Josefs-Platz
(Standort)
Brunnen, sog. Nepomuk-Brunnen Nepomukfigur von Franz de Paula Hitzl, 1773, sechseckiges Brunnenbecken Mitte 19. Jh. D-1-63-000-125
Brunnen, sog. Nepomuk-Brunnen
Herbststraße 11
(Standort)
Wohnhaus kleiner villenartiger Bau mit tief ansetzendem Mansardsatteldach, straßenseitig durch vorgezogenen niedrigeren Giebel über Eingangsnische und erkerartiger Eckausbildung asymmetrisch gestaltet, von Leonhard Hell, 1908/09 D-1-63-000-270
Wohnhaus
Herbststraße 23
(Standort)
Wohnhaus giebelständig, mit weit herabgezogenem Mansardsatteldach, Standerkern, Loggia, Steinportal und asymmetrischer Gliederung, von Leonhard Hell, 1911 D-1-63-000-210
Wohnhaus
Hofmannstraße 4
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger traufseitiger Mittelbau, eingefasst von zwei giebelständigen, dreigeschossigen Risaliten mit Ziergiebeln, reich gegliederte historisierende Fassade, nach Plänen von Max Lutz, 1903 D-1-63-000-42
Wohnhaus
Hohenzollernstraße 52
(Standort)
Villa reich gestalteter zweigeschossiger Bau mit Erkern, Eck-Erkertürmchen, Zwerchgiebeln, Balkonen und Zierfachwerk, in historisierenden Formen, erbaut 1902/03 D-1-63-000-44
Villa
Hubertusstraße 1
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiges Eckhaus mit Ecktürmchen, Fassade mit neubarockem Dekor, um 1900 D-1-63-000-45
Mietshaus
Hubertusstraße 3
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Bau mit zweigeschossigem Kastenerker, neubarockem Putzdekor und Ziergiebel, um 1900 D-1-63-000-46
Mietshaus
Hubertusstraße 5
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Putzbau mit zweigeschossigem Erker, Ziergiebel und dekorativer Ornamentik, nach Plänen von Max Lutz, bez. 1902 D-1-63-000-47
Mietshaus
Innsbrucker Straße 1
(Standort)
Ehem. Bahnwärterhäuschen kleiner zweigeschossiger Zeltdachbau mit verbrettertem Obergeschoss, an der ältesten aufgelassenen Rosenheimer Eisenbahntrasse, um 1856 D-1-63-000-49
Ehem. Bahnwärterhäuschen
Innstraße 2 a; Innstraße 4
(Standort)
Ehem. Bürgerspital dreigeschossige, an die Spitalkirche St. Joseph angeschlossene Anlage, 1866/67, im Kern älter D-1-63-000-51
Ehem. Bürgerspital
Innstraße 6
(Standort)
Kath. Spitalkirche St. Joseph 1618/19 erbaut, Wölbung und Turmobergeschoss um 1645; mit Ausstattung D-1-63-000-53
Kath. Spitalkirche St. Joseph
Innstraße 14
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Bau mit Backsteinmauerwerk, Kastenerker, Putzgliederung und reichem Neurenaissance-Dekor, Ende 19. Jh. D-1-63-000-54
Mietshaus
Innstraße 22
(Standort)
Mietshaus viergeschossiges Eckhaus mit Eckerkerturm, Staffelgiebel und Neurenaissance-Dekor, 1898 D-1-63-000-55
Mietshaus
Innstraße 24; Innstraße 24 a; Sedanstraße 3 a; Innstraße 24 b
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Bau mit Giebelrisalit, Kernbau von Simon Lutz, 1872, Erweiterung nach Westen und Fassadengestaltung im Maximiliansstil, durch Emeran Schechner, 1889;

Rückgebäude, ehem. Lager, zweigeschossiger massiver Satteldachbau, 1857, später aufgestockt;

nach Osten hin baulich angeschlossenes ehem. Lagergebäude, zweigeschossiger Satteldachbau, von Max Lutz, 1889;

südlich ehem. Marstall und Magazin, zweigeschossiger Backsteinbau mit Pultdach, von Johann Meishammer, 1897, Einbau von Wohnungen im Obergeschoss, 1898

D-1-63-000-56
Wohn- und Geschäftshaus
Innstraße 50
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Neubarockbau mit Doppelerkerfassade, bez. 1897 D-1-63-000-57
Mietshaus
Innstraße 74
(Standort)
Ehem. Flussmeisterei sog. Bruckstadel, jetzt Innmuseum, massiver erdgeschossiger Bau mit Krüppelwalmdach, 18. Jh. D-1-63-000-58
Ehem. Flussmeisterei
Kaiserstraße
(Standort)
Brunnen sog. Florianibrunnen, um 1850 D-1-63-000-72
Brunnen
Kaiserstraße 1
(Standort)
Bürgerhaus, sog. Ruedorfferhaus viergeschossiger Bau mit Achteckerker, 16. Jh., Umbau im 17. Jh., Portal bez. 1826, Dachgeschoss modern ausgebaut D-1-63-000-61
Bürgerhaus, sog. Ruedorfferhaus
Kaiserstraße 3
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossiger Bau mit gotischen Erdgeschosslauben, im Kern gotisch, Dachgeschoss modern D-1-63-000-62
Bürgerhaus
Kaiserstraße 4
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Grabendachbau mit Vorschussmauer, wohl 18. Jh. D-1-63-000-63
Bürgerhaus
Kaiserstraße 5
(Standort)
Gasthaus Flötzinger-Bräu stattliches viergeschossiges ehem. Grabendachhaus mit Erdgeschossarkaden, aus zwei zusammengelegten Bürgerhäusern bestehend, im Kern 16. Jh., Portal bez. 1543, Fassade um 1870 D-1-63-000-64
Gasthaus Flötzinger-Bräu
Kaiserstraße 6
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, dreigeschossig, im Erdgeschoss Gewölbe, wohl 16./17. Jh., Dachgeschoss modern D-1-63-000-65
Bürgerhaus
Kaiserstraße 10
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Bau mit Neurenaissancefassade, Renaissance-Innenhof, im Kern 16./17. Jh., Aufstockung und Fassadengestaltung 1874/78 D-1-63-000-235
Wohn- und Geschäftshaus
Kaiserstraße 11
(Standort)
Ehem. Bürgerhaus dreigeschossig mit Grabendach und Vorschussmauer, im Kern nach 1649, mit barocken Balusterlauben im Hof D-1-63-000-67
Ehem. Bürgerhaus
Kaiserstraße 12; Weinstraße 7
(Standort)
Ehem. Brauereigaststätte Sternbräu dreigeschossiges traufständiges Vorderhaus mit klassizisierender Fassadengestaltung, Mezzanin und seitlicher Durchfahrt, 1876 D-1-63-000-211
Ehem. Brauereigaststätte Sternbräu
Kaiserstraße 15
(Standort)
Bürgerhaus, sog. Pernloher-Haus viergeschossiger ausgedehnter Eckbau mit Stützmauern und Achteckerker, im Kern spätgotisch D-1-63-000-68
Bürgerhaus, sog. Pernloher-Haus
Kaiserstraße 22
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossiges Grabendachhaus mit Flacherker, im Kern wohl 16. Jh. D-1-63-000-70
Bürgerhaus
Kaiserstraße 24
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossig mit Flacherker, im Kern wohl 16./17. Jh. D-1-63-000-71
Bürgerhaus
Kardinal-Faulhaber-Platz 8 u.10
(Standort)
Kath. Pfarrkirche Christkönig Saalbau mit Spitzturm im Stil der neuen Sachlichkeit, nach Plänen von Adolf Muesmann, 1928/29; mit Ausstattung;

zugehörig Pfarrhaus, zweigeschossiger Satteldachbau, nördlich eingeschossiger Verbindungsbau zur Kirche, von Adolf Muesmann, 1956

D-1-63-000-74
Kath. Pfarrkirche Christkönig
Kellerstraße 12
(Standort)
Mietshaus dreigeschossig mit neubarocker Putzgliederung, Kastenerker und geschweiften Ziergiebeln, bez. 1904;

mit eiserner Vorgarten- Einfriedung

D-1-63-000-266
Mietshaus
Kellerstraße 14
(Standort)
Mietshaus dreigeschossig mit Putzgliederung, traufseitigen Zwerchhäusern und Schweifgiebeln an den Schmalseiten, erbaut 1905;

mit eiserner Vorgarten-Einfriedung

D-1-63-000-267
Mietshaus
Kellerstraße 16
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Zweiflügel-Eckbau mit Veranden, reichen Ziergiebeln und Ornamentfriesen, bez. 1904;

mit eiserner Einfriedung des Vorgartens, wohl gleichzeitig;

Rückgebäude, kleiner zweigeschossiger Bau, um 1900

D-1-63-000-76
Mietshaus
Klepperstraße 19
(Standort)
Ehem. Kraftwerk der Kunstmühle Rosenheim breitgelagerter dreigeschossiger Schopfwalmdachbau mit Mittelrisalit und Putzgliederung, über dem Mangfallkanal, nach Entwurf von Theodor Fischer, 1922/23 D-1-63-000-77
Ehem. Kraftwerk der Kunstmühle Rosenheim
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Klosterweg 21
(Standort)
Städtischer Friedhof angelegt 1809, erweitert 1876 und 1898;

rechteckige Gesamtummauerung mit Pfeilerhalle im Norden und inneren Mauerzügen als Begrenzung der einzelnen Erweiterungsbereiche;

Alte Aussegnungshalle, Halbrundbau mit Umgang, nach Plänen von Max Lutz erbaut 1877, im Umgang Grabstein Amalia v. Braun, 1838 von Ludwig v. Schwanthaler;

Neue Aussegnungshalle, neuromanisch, nach Plänen von Stadtbaurat Georg Mackert erbaut 1898; mit zahlreichen Grabdenkmälern des 18. bis frühen 20. Jh., darunter auch:

Grabdenkmal Stumbeck, um 1876;

Hoegnersche Gruftkapelle, durch Max Lutz, 1893;

Hayler'sche Familiengruft mit Kapelle, neuromanisch, 1861;

Fortner'sche Grabstätte, um 1840;

Epitaph Paulus Stumbeck, 1779, erweitert um Mitte 19. Jh.;

Grabstätte v. Pechmann, hochrechteckige Inschriftplatte mit rundbogigem Aufsatz und großem Wappen, Rosenheimer Marmor, Anfang 20. Jh.

D-1-63-000-79
Städtischer Friedhof
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Klosterweg 22
(Standort)
Kath. Klosterkirche St. Sebastian Saalbau mit eingezogenem Chor, im Kern 1635, neuromanische Erweiterung in zwei Phasen: Chor von 1855/56, Langhaus nach Plänen von Bruno Specht, 1889/90; mit Ausstattung;

Kapuziner-Klosteranlage, Vierflügelanlage um einen Kreuzgang, errichtet 1854;

östlich an die Kirche anschließend die Pforte, zweigeschossiger Walmdachbau, Ende 19. Jh.

D-1-63-000-78
Kath. Klosterkirche St. Sebastian
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Königstraße 1
(Standort)
Schule, sog. Königschule dreigeschossiger Bau mit reich gegliedertem Mittelrisalit, im Maximiliansstil errichtet nach Plänen von Ludwig Foltz (Grundrisse) und Rudolf Wilhelm Gottgetreu (Zuschreibung Fassadenentwürfe), 1866 D-1-63-000-80
Schule, sog. Königschule
Königstraße 7
(Standort)
Ehem. Hotel 1860/70 errichtet, Umbau durch Hanns Kornberger zum Wohn- und Geschäftshaus, mit neuklassizistischer Fassade mit Putzgliederungen, 1923 D-1-63-000-81
Ehem. Hotel
Königstraße 13
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Bau mit spätklassizistischen und Neurenaissance-Stilelementen, 1875 D-1-63-000-82
Mietshaus
Königstraße 21
(Standort)
Evang.-Luth. Erlöserkirche Saalkirche, in Formen der norddeutschen Backsteingotik errichtet, nach Plänen von August Hartel, 1885/86; mit Ausstattung D-1-63-000-83
Evang.-Luth. Erlöserkirche
Königstraße 23
(Standort)
Evang.-Luth. Pfarramt und Dekanat zweigeschossiger Klinkerbau auf winkelförmigem Grundriss, mit Walmdach bzw. gotisierenden Treppengiebeln, bez. 1892/93;

mit Einfriedung, Backstein, wohl gleichzeitig;

zugehörig ehem. Küsterhaus, erdgeschossiger Klinkerbau mit Kniestock und Zierfachwerk, um 1892/93

D-1-63-000-84
Evang.-Luth. Pfarramt und Dekanat
Königstraße 24
(Standort)
Ehem. Bahnhof, seit 1878 Rathaus ausgedehnte axialsymmetrische Anlage, Kernbau aus dreigeschossigem Mittelpavillon mit Zeltdach und zweigeschossigen Seitenflügeln, Fassaden in Sichtziegelmauerwerk mit Kalksteingliederungen, als Bahnhof errichtet nach Plänen von Eduard Rüber 1858, nach Verlegung der Bahntrasse 1878 als Rathaus umgenutzt und beiderseits um zwei eingeschossige Flügelbauten erweitert, diese später aufgestockt und teilweise verändert, dann durch jeweils dreigeschossige Neubauten 1980-83 (Nordwestflügel) bzw. 1993/94 (Südostflügel) ersetzt D-1-63-000-150
Ehem. Bahnhof, seit 1878 Rathaus
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Kufsteiner Straße 20
(Standort)
Ehem. Pumpenhaus der Soleleitung kleiner eingeschossiger Klinkerbau mit Satteldach, Mitte 19. Jh. D-1-63-000-87
Ehem. Pumpenhaus der Soleleitung
Kufsteiner Straße 26
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau, 1. Hälfte 19. Jh. D-1-63-000-85
Wohnhaus
Kufsteiner Straße 43
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Putzbau mit Satteldach, profilierten Balkenköpfen und aufgedoppelter Haustür, biedermeierlich, Mitte 19. Jh. D-1-63-000-86 BW
Kunstmühlstraße 7
(Standort)
Villa asymmetrisch gruppierter Walmdachbau in historisierenden Formen, erbaut 1896/97;

gemauerte Einfriedung, gleichzeitig

D-1-63-000-214
Villa
Kunstmühlstraße 14; Kunstmühlstraße 17; Kunstmühlstraße 12; Kunstmühlstraße 12 a; Kunstmühlstraße 16
(Standort)
Ehem. Kunstmühle Rosenheim bestehend aus: Ehem. Roggenmühle (Nr. 14), als erste Kunstmühle errichtet, dreieinhalbgeschossiger Putzbau mit Lisenengliederung, Flachwalmdach und Mittelrisalit, um 1854/55;

östlich ehem. Bürogebäude (Nr. 17), dreigeschossiger kubischer Bau mit Flachwalmdach, um 1854/55; westlich ehem. Magazingebäude (Nr. 16), dreigeschossiger kubischer Bau mit Flachwalmdach, um 1854/55;

ehem. Weizenmühle (Nr. 12), fünfgeschossiger Satteldachbau mit Lisenengliederung und strengem Stichbogenfenstersystem, von Max Lutz, 1890;

Silogebäude (Nr. 12a), stattlicher, vertikal gegliederter Stahlbetonbau mit durch Fensterband gestuftem Walmdach und hohem, im oberen Teil oktogonalem Turm, von Franz und Ludwig Rank, 1915/16

D-1-63-000-215
Ehem. Kunstmühle Rosenheim
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Kunstmühlstraße 25
(Standort)
Ehem. Sägewerk sog. Steinschneidsäge der Saline Rosenheim, erdgeschossiger Satteldachbau in Sichtziegelmauerwerk mit stichbogigen Fenstern und hölzernem Traufgesims, frühes 19. Jh. D-1-63-000-216
Ehem. Sägewerk
Lessingstraße 1
(Standort)
Ehem. Offizierskasino langgestreckter zweigeschossiger Trakt mit Walmdach und gartenseitig vorspringendem Saalbau, rechtwinklig angeschlossen Pergola mit Gartenpavillon, nach Planung des Heeresbauamts Rosenheim, 1938/39; mit Ausstattung; gemauerte Einfriedung mit Schindeldeckung, 1939. D-1-63-000-43
Ehem. Offizierskasino
Lessingstraße 2
(Standort)
Villa kubischer Kernbau mit symmetrisch angelegten zweigeschossigen Runderkern und überstehendem steilem Walmdach, erbaut nach Plänen von Otto Riemerschmid, 1910/11, Treppenhausanbau 1935 D-1-63-000-217
Villa
Loretoallee; Nähe Loretoallee
(Standort)
Kriegerdenkmal Brunnenanlage aus zylindrischer Mauer um eine Linde, mit umlaufendem Wasserbecken und Portal, darüber antikisierende Skulptur, nach Entwurf von Georg Albertshofer, 1923 D-1-63-000-12
Kriegerdenkmal
Ludwigsplatz
(Standort)
Brunnen, sog. Fischbrunnen mit Steinfigur und Schmiedeeisengitter, Entwurf von Georg Albertshofer, bez. 1927;

vor Haus Nr. 23

D-1-63-000-102
Brunnen, sog. Fischbrunnen
Ludwigsplatz 1
(Standort)
Kath. Stadtpfarrkirche St. Nikolaus reich gegliederte Hallenkirche mit dreiseitig geschlossenem Chor, umlaufender Sakristei und Westturm, Turmuntergeschoss spätmittelalterlich, Oberbau und Zwiebelhaube von 1655 (erneuert 1952), Langhaus im Kern spätgotisch, 2. Hälfte 15. Jh., um drei Joche nach Osten verlängert im Zuge der neugotischen Erweiterung und Gesamtüberformung nach Plänen von Johann Marggraff, 1880/81, Inneres nach Purifizierung 1963/64 neugestaltet 2004-06; mit Ausstattung D-1-63-000-89
Kath. Stadtpfarrkirche St. Nikolaus
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Ludwigsplatz 2
(Standort)
Ehem. Kapelle St. Michael schlichter Satteldachbau mit dreiseitigem Schluss, erbaut 1513, um 1805/06 profaniert und ab 1821 wiederholt umgebaut;

nach Osten gewölbter Arkadenvorbau, darin Ölberggruppe mit Schnitzfiguren, Mitte 17. Jh.

D-1-63-000-90
Ehem. Kapelle St. Michael
Ludwigsplatz 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Neurenaissancebau, 1893 D-1-63-000-91
Wohn- und Geschäftshaus
Ludwigsplatz 8; Ludwigsplatz 8 a
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus stattliche viergeschossige Anlage, wohl mehrere spätmittelalterliche Hauskerne zusammenfassend, spätklassizistische Fassade mit Relieftondi, 1873, Gestaltung des Dachansatzes (Hohlkehle) 1951 D-1-63-000-92 BW
Ludwigsplatz 9
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossiges Grabendachhaus mit Erdgeschosslaube, im Kern 16. Jh. D-1-63-000-93
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 10
(Standort)
Bürgerhaus fünfgeschossig, mit Erdgeschosslaube, ehem. Grabendachbau, im Kern wohl 16. Jh., Dachgeschoss modern D-1-63-000-94
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 11
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossig, mit Erdgeschosslaube, ehem. Grabendachbau, im Kern wohl 16. Jh., Dachgeschoss modern D-1-63-000-95
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 12
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossiges Eckhaus mit Erker und Erdgeschosslauben, ehem. Grabendachhaus, im Kern wohl 16. Jh. D-1-63-000-96
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 19
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Eckbau, ehem. Grabendachhaus, mit Erker und Erdgeschosslaube, im Kern wohl spätmittelalterlich D-1-63-000-97 BW
Ludwigsplatz 20
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossiger Eckbau, im Kern wohl 16. Jh. D-1-63-000-98 BW
Ludwigsplatz 21
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus mit sog. Alte Rieder`sche Apotheke, viergeschossiges stattliches Grabendachhaus in Ecklage, im Kern 16. Jh., Rotmarmorportal und geschnitzte Haustür 2. Hälfte 18. Jh., Fassade Mitte 19. Jh. D-1-63-000-99
Wohn- und Geschäftshaus
Ludwigsplatz 22
(Standort)
Bürgerhaus sog. Finsterwalderhaus, stattlicher viergeschossiger Eckbau mit Achteckerker und barocker Hausmadonna, Kernbau wohl 16./17. Jh., Fassade 1864 D-1-63-000-100
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 26
(Standort)
Stadttor sog. Mittertor, als Städtisches Museum eingerichtet, dreigeschossiger Satteldachbau mit hohem Sockelgeschoss und gewölbter Torhalle, Nordseite mit Mittelrisalit und Schopfwalmdach, beiderseits Zwerchhaus mit Uhr, südlich fünfgeschossiger Turm mit Zwiebelhaube, im Kern 1. Hälfte 14. Jh., nach Stadtbrand 1641 mehrfach verändert und erweitert, Heimatmuseum seit 1895 D-1-63-000-101
Stadttor
Ludwigsplatz 31
(Standort)
Bürgerhaus, sog. Gietl-Haus dreigeschossiges Eckhaus mit Mansarddach, platzseitigem Erker und Zwerchhaus, klassizistische Putzgliederung, Glasfenster bez. 1875, Dachgeschossausbau und Mansarddach von 1907 D-1-63-000-219
Bürgerhaus, sog. Gietl-Haus
Max-Bram-Platz 2 u. 2 a
(Standort)
Städtische Galerie und Stadtarchiv Ausstellungsgebäude, langgestreckter kubischer Bau mit Oberlicht-Aufsatz und in Pfeilerstellung geöffneter Eingangsfront, von German Bestelmeyer, 1935-37;

parallel zurückgesetzt Stadtarchiv, langgestreckter eineinhalbgeschossiger Bau mit Pfeilerportikus, von German Bestelmeyer, 1935-37;

zwischen beiden Trakten Skulpturenhof, seitlich von Mauern eingefasst

D-1-63-000-152
Städtische Galerie und Stadtarchiv
Max-Josefs-Platz 1
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehemals Gasthof, viergeschossiger großer Eckbau mit Mezzanin, nordwestlich dreigeschossiger Anbau, spätklassizistische Fassadenelemente, um 1860/70 D-1-63-000-104
Wohn- und Geschäftshaus
Max-Josefs-Platz 4
(Standort)
Bürgerhaus, sog. Ellmaierhaus stattlicher spätmittelalterlicher dreigeschossiger Grabendachbau, Renaissanceportal bez. 1568, Dachwerk bez. 1654, Neugestaltung der Fassade mit zwei Erkern 1908, Innenhof mit Lauben; Südtrakt, dreigeschossig, wohl Mitte 19. Jh. D-1-63-000-105
Bürgerhaus, sog. Ellmaierhaus
Max-Josefs-Platz 5
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossiger Bau mit Mezzanin, polygonalem Eck- und seitlichem Flacherker, Fassade Ende 19. Jh. D-1-63-000-106 BW
Max-Josefs-Platz 8 a
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger villenartiger Bau mit Mezzaningeschoss und Eckerkertürmchen, in reichen Neurenaissanceformen, von Max Lutz, 1884 D-1-63-000-107
Wohnhaus
Max-Josefs-Platz 9
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachbau, viergeschossig, mit Erdgeschosslauben, im Kern wohl 16. Jh., Fassade im Maximiliansstil, um 1860/70 D-1-63-000-108
Bürgerhaus
Max-Josefs-Platz 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossig mit Mezzanin und Erdgeschossarkaden, im Kern spätmittelalterlich, Neurenaissance-Fassade und reich ornamentierte hölzerne Ladeneinfassung, bez. 1886 D-1-63-000-109
Wohn- und Geschäftshaus
Max-Josefs-Platz 12
(Standort)
Ehem. Brauereigasthof Duschlbräu viergeschossiger Bau mit Erdgeschosslaube und kreuzgratgewölbtem Fletz, im Kern zwei spätgotische Bürgerhäuser, im frühen 19. Jh. zusammengefasst D-1-63-000-110
Ehem. Brauereigasthof Duschlbräu
Max-Josefs-Platz 13
(Standort)
Ehem. Brauereigasthof Stockhammer-Bräu stattlicher Eckbau, ehem. Grabendachhaus, viergeschossig mit Mezzanin und Erdgeschosslauben, breiter Fletz durch die gesamte Tiefe des Hauses mit seitlichem Treppenaufgang, im Kern 14. /15. Jh., Fassaden zum Max-Josefs-Platz und zur Heilig-Geist-Straße biedermeierlich, wohl 1848 D-1-63-000-111
Ehem. Brauereigasthof Stockhammer-Bräu
Max-Josefs-Platz 14 u.14 a
(Standort)
Bürgerhaus ehem. viergeschossiger Grabendachbau mit Erdgeschosslauben, im Kern 16. Jh., Neurenaissancefassade um 1895;

Renaissancehof mit gemauerten Laubengängen und Treppenturm, 16. Jh.

D-1-63-000-112
Bürgerhaus
Max-Josefs-Platz 15
(Standort)
Ehem Bürgerhaus von 1731 bis 1876 Pfarrhof, seit 1894 Bäckerei und Café, sog. Bergmeisterhaus, stattlicher viergeschossiger Eckbau, ehem. mit Grabendach, Erdgeschosslauben an beiden Fronten, Achteckerker, Kreuzgewölbe im Erdgeschoss und spätgotisches Portal, Anfang 16. Jh., frühklassizistisch umgestaltet Ende 18. Jh., Ausbau des dritten Obergeschosses und Fassadengestaltung 1894/95 D-1-63-000-113
Ehem Bürgerhaus
Max-Josefs-Platz 16
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachbau, viergeschossig mit Mezzanin, Erdgeschosslauben, im Kern spätmittelalterlich, Neurenaissancefassade um 1880/90 D-1-63-000-114
Bürgerhaus
Max-Josefs-Platz 18
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachhaus, viergeschossig mit Mezzanin, Erdgeschosslauben, im Kern spätmittelalterlich, Fassade in neuklassizistischen Formen, um 1870/80 D-1-63-000-115
Bürgerhaus
Max-Josefs-Platz 19
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Neurenaissancebau mit Ziergiebel, Erker und rustiziertem Erdgeschoss, 1898, Kernbau mit Erdgeschosslauben und Gewölben wohl 16. Jh. D-1-63-000-116
Wohn- und Geschäftshaus
Max-Josefs-Platz 20
(Standort)
Bürgerhaus, sog. Weinhaus "Zum Santa" oder Fortnerhaus ehem. dreigeschossiges Grabendachhaus mit Erdgeschosslauben, großräumigem Fletz mit Treppenaufgang und großem Hof mit Holzgalerien des 17. Jh., zum Hof hin frühgotischer Rechteckraum der 2. Hälfte des 13. Jh., im Kern spätgotisch, 1642 umgestaltet, Rokoko- Stuckfassade um 1745, Aufbau des vierten Geschosses und Erweiterung des Fassadendekors in Neurokokoformen Ende 19. Jh. D-1-63-000-117
Bürgerhaus, sog. Weinhaus "Zum Santa" oder Fortnerhaus
Max-Josefs-Platz 21
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendach-Eckbau, viergeschossig, mit übereck gestelltem Erker, im Kern wohl 16./17. Jh. D-1-63-000-118 BW
Max-Josefs-Platz 22
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Altes Rathaus (bis 1878), viergeschossig mit Mezzanin und Erdgeschosslauben, ehem. mit Grabendach, im Kern wohl spätmittelalterlich, nach 1641 und im 18. Jh. verändert, Fassade in neuklassizistischen Formen, 1878 D-1-63-000-119
Wohn- und Geschäftshaus
Max-Josefs-Platz 23 u. 23 a
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Eizenbergerhaus ausgedehntes, unter Vereinigung mehrerer kleiner Häuser errichtetes viergeschossiges Grabendach-Eckhaus mit Rechteck-Erkern an zwei Hausecken, Mitte 17. Jh., umgebaut 1702/04 D-1-63-000-120
Wohn- und Geschäftshaus, sog. Eizenbergerhaus
Max-Josefs-Platz 24
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachbau, viergeschossig mit Mezzanin, Flacherker und Erdgeschosslauben, im Kern 16./17. Jh., Fassadengliederung in neuklassizistischen und Neurenaissance-Formen, Ende 19. Jh. D-1-63-000-121
Bürgerhaus
Max-Josefs-Platz 25
(Standort)
Neurenaissance-Fassade Reich gegliederte dreigeschossige Neurenaissance-Fassade, um 1885 D-1-63-000-122
Neurenaissance-Fassade
Max-Josefs-Platz 26
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Grabendachbau, viergeschossiger Eckbau mit Erdgeschosslauben, im Kern 16./17. Jh., Neurenaissancefassade Ende 19. Jh. D-1-63-000-123
Bürgerhaus
Max-Josefs-Platz 30
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus stattlicher viergeschossiger Neurenaissancebau mit Ziergiebel, Eckerker und Loggia, von Carl Baumann, bez. 1899 D-1-63-000-243
Wohn- und Geschäftshaus
Max-Josefs-Platz 32
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossig, Fassadengliederung im Maximiliansstil, um 1850/60 D-1-63-000-124
Wohn- und Geschäftshaus
Münchener Straße 4
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus Teil des sog. Gillitzer-Blockes, viergeschossiger Bau mit Neurenaissance-Fassade in Klinker und Sandstein, von Karl Stöhr, 1894/95 D-1-63-000-127 BW
Münchener Straße 6
(Standort)
Neubarocke Fassade Neubarocke Fassade des 1894/95 als Teil des sog. Gillitzer- Blocks errichteten Wohn- und Geschäftshauses, symmetrisch gegliedert und verputzt. (Das Gebäude selbst 1994 abgebrochen) D-1-63-000-128 BW
Münchener Straße 8
(Standort)
Neurenaissance-Fassade Neurenaissance-Fassade des 1894/95 als Teil des sog. Gillitzer- Blocks errichteten ehem. Wohn- und Geschäftshauses, in Klinker und Sandstein. (Das Gebäude selbst 1994 abgebrochen) D-1-63-000-129 BW
Münchener Straße 11
(Standort)
Fassade des Bankhauses gerundete, asymmetrisch gegliederte Eingangsfront mit Ziergiebeln, Erker, figürlichen und ornamentalen Hausteindetails, in neubarocken Formen mit Jugendstil-Anklängen, von Eugen Drollinger, bez. 1903/04. (Das Gebäude einschließlich der Fassaden der Seitenflügel 1980/81 neu erbaut). D-1-63-000-130
Fassade des Bankhauses
Münchener Straße 23
(Standort)
Ehem. Amtsbau der Saline jetzt Vermessungsamt, viergeschossiger Satteldachbau, im Kern 1. Hälfte 19. Jh., Außenbau um 1925/30 in neuklassizistischen Formen überarbeitet D-1-63-000-131
Ehem. Amtsbau der Saline
Münchener Straße 28
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger, reich gestalteter Neubarockbau mit zwei symmetrischen Erkern und Zwerchgiebeln, von Carl Baumann, bez. 1899/1900 D-1-63-000-132
Wohn- und Geschäftshaus
Münchener Straße 42
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Eckbau mit Mansarddach und neuklassizistischer Fassadengestaltung, um 1900 D-1-63-000-133
Wohn- und Geschäftshaus
Münchener Straße 66 a
(Standort)
Villa zweigeschossiger neuklassizistischer Putzbau mit geknicktem Walmdach, an der Südseite zweigeschossiger Vorbau mit erdgeschossigen Arkaden und Terrasse mit geschmiedetem Brüstungsgitter, Umbau eines älteren Wohnhauses durch Hanns Kornberger, 1927 D-1-63-000-135 BW
Münchener Straße 68
(Standort)
Ehem. Gaststätte Zur Eisenbahn dreigeschossiger Putzbau mit Mansarddach und Ziergiebel, nach Plänen von Max Lutz, 1873, 1896 umgebaut nach Plänen von Schechner D-1-63-000-134 BW
Münchener Straße 80 u.82
(Standort)
Verwaltungs- und Sudhausgebäude des Auerbräu (Nr. 80) stattlicher viergeschossiger traufständiger Bau mit Satteldach und reicher historisierender Fassadengliederung, am ersten Obergeschoss Erker, Hauseingang bez. 1889, rückwärtig Sudhaus einbezogen;

östlich angeschlossen Gär- und Lagerkeller, mehrstöckiger, horizontal gegliederter Satteldachbau, im Kern 1889/90, mit jüngeren Ausbauten;

westlich abgerückt ehem. Mälzerei (Nr. 82), dreigeschossiger traufständiger Satteldachbau mit Mezzanin, Keller- und Erdgeschoss gewölbt, darüber Lagerböden mit hölzerner Binnenkonstruktion, 1889

D-1-63-000-220
Verwaltungs- und Sudhausgebäude des Auerbräu (Nr. 80)
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Nähe Innlände
(Standort)
Gedenktafel Gedenktafel an die Errichtung der ersten Bogenbrücke über den Inn, von 1811 D-1-63-000-48
Gedenktafel
Nähe Kaiserstraße
(Standort)
Portal des ehem. Kaiserbads neubarock, rückseitig mit Erinnerungstafeln an die Badeaufenthalte Kaiser Wilhelms I. seit 1876, um 1880/90. (Das Gebäude selbst 1984 abgebrochen). D-1-63-000-73
Portal des ehem. Kaiserbads
Nähe Loretoallee
(Standort)
Burgfriedenssäule von 1614, am jetzigen Standort seit 1856. D-1-63-000-13
Burgfriedenssäule
Pernauerstraße 5
(Standort)
Ehem. Bauernhaus Einfirstanlage mit mittelsteilem Dach, Stubenerker, Lauben und bemalten Details, in Formen des Heimatstils, von Franz Xaver Steegmüller, 1914; Wirtschaftsteil erneuert D-1-63-000-137
Ehem. Bauernhaus
Prinzregentenstraße 7
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Eckbau im barockisierenden Jugendstil, mit Zwerchgiebeln, Eck- und Flacherkern, Fassade mit Putzdekor, 1910 D-1-63-000-139
Mietshaus
Prinzregentenstraße 9
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger Bau mit Flacherker und Zwerchgiebel, Fassade mit Putzdekor, später Jugendstil mit Heimatstilanklängen, bez. 1910 D-1-63-000-221
Mietshaus
Prinzregentenstraße 14
(Standort)
Wohnhaus freistehender zweigeschossiger biedermeierlicher Walmdachbau mit Mezzanin, um 1860/70 D-1-63-000-140
Wohnhaus
Prinzregentenstraße 20
(Standort)
Villa zweigeschossig, mit Mansarddach und Mittelrisalit, in neuklassizistischen Formen, von Max Lutz, 1892 D-1-63-000-141
Villa
Prinzregentenstraße 22
(Standort)
Villa zweigeschossiger Schopfwalmdachbau mit loggienartigem Erker, in romanisierenden Formen, nach Entwurf von Eugen Drollinger ausgeführt von Max Lutz, 1896;

eiserner Gartenzaun, Jugendstil

D-1-63-000-142
Villa
Prinzregentenstraße 26
(Standort)
Villa zweigeschossiger neubarocker Mansarddachbau mit Putzgliederung, von Max Lutz, 1897 D-1-63-000-143
Villa
Prinzregentenstraße 32
(Standort)
Gymnasium Teil des sog. Ignaz-Günther-Gymnasiums, große dreigeschossige Anlage mit drei rückwärtigen Querflügeln und entsprechend durch Mittelrisalit und Eckrisalite gegliederter Straßenfront, mit neuklassizistischer Putzgliederung, als erstes Vollgymnasium mit angeschlossenem Pensionat erbaut nach Plänen von Stadtbaurat Georg Mackert, 1895/96 D-1-63-000-144
Gymnasium
Prinzregentenstraße 34
(Standort)
Gymnasium Teil des sog. Ignaz-Günther-Gymnasiums, dreigeschossiger Walmdachbau mit Putzgliederung und übergiebeltem Mittelrisalit mit Pilaster- und Säulenstellung, in klassizistischen Formen mit neubarocken Zügen, als Ergänzungsbau zum ersten Gymnasium (vgl. Prinzregentenstraße 32) errichtet nach Plänen von J. B. Rieperdinger, 1898-1900 D-1-63-000-145
Gymnasium
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Prinzregentenstraße 39
(Standort)
Ehem. Mietwohngebäude, sog. Schmidbräuvilla jetzt Amt für Landwirtschaft und Forsten, repräsentativer, durch Erker- und Treppenhausturm, Loggien und Quergiebelrisalite asymmetrisch gegliederter Gruppenbau mit reichem Stuckdekor, in Formen der deutschen Renaissance, von Leonhard Hell, bez. 1900 D-1-63-000-146
Ehem. Mietwohngebäude, sog. Schmidbräuvilla
Prinzregentenstraße 61
(Standort)
Villa zweigeschossiger Bau mit Erkern, Balkonen und vier asymmetrischen, risalitartig vorgezogenen Giebelausbauten, Mansarddach mit Schopfwalm, von Carl Baumann, 1913 D-1-63-000-222 BW
Prinzregentenstraße 73
(Standort)
Ehem. Bahnwärterhaus zweigeschossiger Putzbau mit Stichbogenfenstern und Satteldach, an der aufgelassenen alten Eisenbahntrasse, im Kern 1855/60, aufgestockt 1879 D-1-63-000-223 BW
Rathausstraße 10
(Standort)
Mietshaus viergeschossiger, leicht abgewinkelter Zweiflügelbau mit Runderker und reicher Fassadengestaltung in neubarocken Formen mit früher Jugendstilornamentik, 1898/99 D-1-63-000-148
Mietshaus
Rathausstraße 12
(Standort)
Wohnhaus des Baumeisters Max Lutz dreigeschossiger, freistehender Bau in Formen der Neurenaissance und des Neubarock, bez. 1884 D-1-63-000-149
Wohnhaus des Baumeisters Max Lutz
Rathausstraße 22 - 26 (gerade Nr.); Reichenbachstraße 2 a
(Standort)
Ehem. Bahnbetriebswerk, jetzt Ausstellungszentrum „Lokschuppen Rosenheim eingeschossige halbkreisförmige ehem. Lokomotivenremise, an den Stirnseiten durch zweigeschossige Satteldachbauten abgeschlossen und flankiert von zwei dreigeschossigen Eckpavillons mit Walmdach, der südöstliche mit rückseitigem Satteldachanbau, jeweils unverputzte Backsteinbauten mit Hausteingliederungen, um 1858/60 D-1-63-000-151
Ehem. Bahnbetriebswerk, jetzt Ausstellungszentrum „Lokschuppen Rosenheim“
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Salinstraße 1
(Standort)
Sog. Beamtenstock der ehem. Saline stattlicher dreigeschossiger Walmdachbau, 1809/10 D-1-63-000-153
Sog. Beamtenstock der ehem. Saline
Samerstraße 11
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger verputzter Bau mit einseitig abgewalmtem Satteldach, Mitte 19. Jh., 1870 rückwärtig erweitert D-1-63-000-157
Wohnhaus
Samerstraße 17; Am Roßacker 3; Am Roßacker 5
(Standort)
Kellerhaus breit gelagerter zweigeschossiger Flachsatteldachbau, rückseitig bzw. südwestlich an die sog. Roßackerkapelle und das ehem. Benefiziatenhaus angeschlossen, wohl nach Mitte 18. Jh.;

über ausgedehnten, bis unter den Kapellenbau reichenden gewölbten Lagerkellern des späten 17. / frühen 18. Jh.

D-1-63-000-271 BW
Schmettererstraße 20
(Standort)
Gasthaus, sog. Mail-Keller zweigeschossiger biedermeierlicher Bau mit Rundbogenfenstern und mittelsteilem Satteldach, nach Brand neu erbaut 1833 (bez.), über gewölbtem Lagerkeller, davon östlicher Gewölberaum des Vorgängerbaus von 1645 einbezogen, sonst um 1833;

Wirtsgarten, mit Kastanienanpflanzung, wohl um 1833;

Einfriedung, gemauert, zum Teil wohl älter

D-1-63-000-159
Gasthaus, sog. Mail-Keller
Sedanstraße 10 a
(Standort)
Wohnhaus als Teil einer ehem. symmetrischen Doppelhausanlage ausgebaut, dreigeschossig mit Kniestock und Flachsatteldach, Fassaden durch Gesims und Ecklisenen gegliedert, 1871 D-1-63-000-224 BW
Sonnenstraße 4
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger traufseitiger Satteldachbau mit Zwerchhaus, Fassade mit ornamentaler Putzgliederung und Zierbundwerk am Zwerchhaus, um 1900 D-1-63-000-160 BW
Spitalstraße 3
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger villenartiger Bau mit Zierfachwerk am Giebel, Stuckornamentfries am Obergeschoss und Nazarenerfresko über dem Eingang, von 1900 D-1-63-000-161
Wohnhaus
Steinbökstraße 6
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Eckbau in neuklassizistischen und Neurenaissance-Formen, um 1890 D-1-63-000-162
Mietshaus
Steinbökstraße 7
(Standort)
Vorstadtwohnhaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock und Ecklisenengliederung, um 1872 D-1-63-000-225
Vorstadtwohnhaus
Südtiroler Platz 2
(Standort)
Ehem. Eisenbahn-Verwaltungsgebäude freistehender dreigeschossiger Walmdachbau mit Eckrustizierung und Putzgliederung, spätklassizistisch, erbaut unter Leitung von Jakob Graff, 1876 D-1-63-000-226 BW
Weinstraße 2
(Standort)
Gasthaus ehem. Brauereigasthof Mailbräu, zweigeschossiger, nach drei Seiten freistehender Walmdachbau, mit Eckrisalit und Aufzugsgauben, wohl 2. Hälfte 18. Jh. D-1-63-000-163
Gasthaus
Weinstraße 12; Adlzreiterstraße 15; Adlzreiterstraße 16; Adlzreiterstraße 11;

Landwehrstraße 3; Adlzreiterstraße 17; Adlzreiterstraße 18
(Standort)

Ehem. Hofbräukomplex Saalbau (Weinstraße 12), schlichter dreigeschossiger Satteldachbau mit Kniestock, stichbogigen Fenstern und mit Gewölbehalle im Untergeschoss, erbaut 1878, im Obergeschoss sog. Hofbräusaal, mit Bühne und dreiseitig umlaufender Galerie, 1878 angelegt, 1926 durchgreifend renoviert im Empire-Stil;

ehem. Sudhaus (Adlzreiterstraße 11), fünf parallel liegende tonnengewölbte Lagerräume, wohl 17./18. Jh., und Tonnengewölbe im sog. Wohnhaus, bez. 1783;

ehem. Stallung (Adlzreiterstraße 17, 18), kreuzgratgewölbte Halle und Gewölbehalle mit böhmischen Kappen, wohl Anfang 19. Jh. und um 1878

D-1-63-000-69
Ehem. Hofbräukomplex
Westermayerstraße 16
(Standort)
Wohnhaus villenartiger zweigeschossiger Bau mit Erkern und Schopfwalmdach, von Josef Schrettenseger, 1910/11 D-1-63-000-227
Wohnhaus
Westermayerstraße 20
(Standort)
Mietshaus villenartiger zweigeschossiger Bau mit Mansardwalmdach und Erker-Ecktürmen, von Josef Schrettenseger, 1912 D-1-63-000-164
Mietshaus

Aising[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Aisinger Straße 79
(Standort)
Kath. Filialkirche St. Stephan spätgotische Saalkirche, verputzter Backsteinbau, Ende 15. Jh.; mit Ausstattung;

Friedhof mit Ummauerung

D-1-63-000-165
Kath. Filialkirche St. Stephan
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Aisinger Straße 96; Nähe Birkenallee
(Standort)
Bauernhaus stattlicher unverputzter Tuffsteinbau mit Backsteingliederungen, mit Hochlaube in neugotischen Formen, Ende 19. Jh.; Scheune mit Bundwerk, hakenförmig angeschlossen, Ende 19. Jh. D-1-63-000-166
Bauernhaus
Aisinger Straße 98
(Standort)
Wohnteil des Bauernhauses zweigeschossiger Flachsatteldachbau aus unverputztem Tuff- und Backsteinmauerwerk, mit Balkon und Giebellaube, Ende 19. Jh.; Stadel, hakenförmig angeschlossen, Ende 19. Jh. D-1-63-000-167
Wohnteil des Bauernhauses
Brannenburger Straße 23
(Standort)
Bauernhaus „Beim Schober“ Einfirstanlage mit zwei Balusterlauben, Lüftlmalereien und Bundwerk an der Nordseite, Ende 18. Jh., Malereien z. T. übertüncht und z. T. 1959 übermalt D-1-63-000-228
Bauernhaus „Beim Schober“
Nußbaumstraße 5
(Standort)
Ehem. Kleinbauernhaus Obergeschoss in Blockbauweise, 18. Jh. D-1-63-000-168 BW
Raublinger Straße 10
(Standort)
Fresko Hl. Leonhard und Florian, bez. 1770 D-1-63-000-169
Fresko

Au b. Rosenheim[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Happinger-Au-Straße 3
(Standort)
Bauernhaus Einfirstanlage, in Sichtziegel- und Bruchsteinmauerwerk, mit zwei Giebelbalkonen, 1868 D-1-63-000-229 BW

Fürstätt[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Gangsteig 2
(Standort)
Kath. Pfarrkirche zur Rosenkranzkönigin Saalbau mit Flachdecke und Apsis, von Richard Steidle, 1936/37; mit Ausstattung D-1-63-000-170 BW
Fürstätt 10
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger Bau mit mittelsteilem vorstehendem Satteldach, hölzernen Balkonen, Putzgliederungen und Wandmalereien, bez. 1900/01;

angeschlossener Querstadel, mit Putzgliederung, wohl um 1900

D-1-63-000-171 BW
Fürstätt 12
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig, mit mittelsteilem Satteldach, Putzumrahmungen der Fenster, Ende 19. Jh. D-1-63-000-172 BW
Fürstätt 29
(Standort)
Kath. Nebenkirche St. Quirin spätgotische Saalkirche, 2. Hälfte 15. Jh.; mit Ausstattung D-1-63-000-173 BW
Quirinstraße 1
(Standort)
Wohnteil des ehem. Bauernhauses zweigeschossiger Flachsatteldachbau, 2. Hälfte 18. Jh., nach Brand (2001) erneuert D-1-63-000-174 BW

Happing[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Heilig-Blut-Straße 1
(Standort)
Feldkreuz 3. Viertel 17. Jh. D-1-63-000-176
Feldkreuz
Innaustraße 11; Innaustraße 11 a
(Standort)
Ehem. Bauernhaus zweigeschossig mit Kniestock und Giebelbalkonen, 1924 entstanden durch Giebeldrehung und Erweiterung eines barocken Kernbaues, Stallteil dreischiffig gewölbt;

Hausfigur hl. Sebastian, wohl 18. Jh.;

zugehöriger Bundwerkstadel, mit eingebautem Getreidekasten, bez. 1858

D-1-63-000-230
Ehem. Bauernhaus
Innaustraße 22
(Standort)
Bauernhaus kleiner Einfirsthof, zweigeschossiger Flachsatteldachbau aus verputztem Ziegelmauerwerk, mit traufseitiger Laube, Mitte 19. Jh., im Kern älter D-1-63-000-272 BW
Inntalstraße 16
(Standort)
Kath. Filialkirche St. Martin frühbarocker Saalbau, von Johann Mayr d.Ä., 1676/79, spätgotischer Kern, Erneuerung 1779/80; mit Ausstattung D-1-63-000-175
Kath. Filialkirche St. Martin
weitere Bilder

Heilig Blut[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Zugspitzstraße 13
(Standort)
Kath. Wallfahrtskirche Hl. Blut am Wasen Saalbau, Chor im Kern spätgotisch, 1686/87 barockisiert, Langhaus 1610/11, dem Chor um 1690 angeglichen; mit Ausstattung;

Brunnenkapelle, gen. "Der Brunn", Achteckbau mit schindelgedeckter Laternenkuppel, Johann Mayr d.Ä. von der Hausstatt, Ende 17. Jh.; mit Ausstattung; nördlich neben der Kirche

D-1-63-000-178
Kath. Wallfahrtskirche Hl. Blut am Wasen
weitere Bilder

Hohenofen[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Bergblick 9
(Standort)
Bauernhaus unverputzter Bau aus Tuff- und Feldsteinen, mit bemalter Giebellaube, reich verzierten Pfettenköpfen und gefelderter Haustür, 1852 D-1-63-000-179 BW
Hohenofener Straße 49
(Standort)
Hofkapelle mit Lourdesgrotte und Schablonenmalereien, bez. 1897. D-1-63-000-180 BW
Hohenofener Straße 52
(Standort)
Feldkreuz mit geschnitztem Corpus Christi und Wetterschutzdach, 2. Hälfte 19. Jh. D-1-63-000-181 BW

Kaltmühl[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Happinger Straße 85
(Standort)
Ehem. Kaltenmühle zweigeschossiger Massivbau mit Krüppelwalmdach, im Kern 17./18. Jh., Dach verändert im frühen 19. Jh. D-1-63-000-182
Ehem. Kaltenmühle

Langenpfunzen[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Nähe Sebastianweg
(Standort)
Kapelle mit Schopfwalmdach und kleinem Dachreiter, wohl 18. Jh.; mit Ausstattung D-1-63-000-183 BW
St.-Georg-Straße 35
(Standort)
Ehem. Bauernhaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Giebellaube, Putzgliederungen, Heiligenbildern und Bundwerk an der Traufseite, bez. 1838, Stallteil erneuert D-1-63-000-184 BW

Oberkaltbrunn[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberkaltbrunn 4
(Standort)
Ehem. kath. Pfarrhof von Pang zweigeschossiger stattlicher Satteldachbau mit Giebelschrot, im Kern spätgotisch, 15. Jh., mehrfach erneuert und erweitert; mit Hauskapelle St. Hieronymus, von 1463; mit Ausstattung D-1-63-000-187 BW

Oberwöhr[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Oberwöhrstraße 54
(Standort)
Elektrizitätswerk Rosenheim langgestreckter Klinkerbau mit Mittelrisalit und Satteldach, 1896 errichtet über dem Mangfallkanal; mit technischer Ausstattung D-1-63-000-188 BW

Pang[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Grünthalweg 1
(Standort)
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt Saalkirche, Chor, Sakristei und Turm 15. Jh., Langhaus neuromanisch von C. Reuter, 1850/52; mit Ausstattung;

alte Friedhofmauer mit Strebepfeilern, 17./18. Jh.

D-1-63-000-189
Kath. Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt
weitere Bilder

Pösling[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Pösling 10
(Standort)
Hofkapelle Satteldachbau, Ende 19. Jh.; mit Ausstattung D-1-63-000-191 BW
Startzfeld
(Standort)
Feldkreuz mit geschnitztem Corpus in nachgotischen Formen, volkstümliche Arbeit, wohl 2. Hälfte 17. Jh.; am südwestlichen Ortsrand D-1-63-000-192 BW

Schlipfham[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Startzfeld
(Standort)
Feldkreuz mit geschnitztem Corpus Christi, Leidenswerkzeugen und verziertem Wetterschutzdach, wohl 1. Hälfte 19. Jh.; am westlichen Ortsrand unter einer Baumgruppe mit Kastanien und Linde D-1-63-000-193 BW

Westerndorf[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Am Wasen 70
(Standort)
Kath. Filial- und Wallfahrtskirche Hl. Kreuz kreisrunder Zentralbau mit mächtiger Zwiebelhaube und vierpassförmigem Grundriss im Inneren, von Constantin Pader, 1668, Westturm im Untergeschoss spätgotisch, Turmbekrönung 1776; mit Ausstattung;

Friedhofsmauer, 2. Hälfte 17. Jh.;

Friedhofskapelle, Walmdachbau mit Pilastergliederung und kreuzgewölbtem Durchgang, bez. 1689

D-1-63-000-194
Kath. Filial- und Wallfahrtskirche Hl. Kreuz
Am Wasen 75
(Standort)
Bauernhaus Einfirstanlage, unverputzter Tuffsteinbau mit Backsteingliederungen und -giebel, um Mitte 19. Jh., Balkon und Giebellaube erneuert D-1-63-000-195
Bauernhaus
Am Wasen 76
(Standort)
Bauernhaus Einfirstanlage, unverputzter Backsteinbau auf Tuffsteinsockel, mit Kniestock, gewölbtem Fletz und weitgepanntem dreischiffigem Stallgewölbe, um 1870 D-1-63-000-231 BW
Johannesweg 4
(Standort)
Kleinbauernhaus zweigeschossiger unverputzter Tuffsteinbau mit Giebellaube, um Mitte 19. Jh. D-1-63-000-197 BW
Johannesweg 6
(Standort)
Feldkreuz ohne Corpus, mit reichen Schnitzereien, bez. 1797 D-1-63-000-196 BW
Kehlweg 2
(Standort)
Bauernhaus zweigeschossiger längsgeteilter Einfirstbau, mit Blockwandobergeschoss, im Kern 18. Jh.; Getreidekasten, Blockbau, in Stadelbau integriert, wohl noch 18. Jh. D-1-63-000-199 BW

Westerndorf St. Peter[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Westerndorfer Straße 71
(Standort)
Ehem. Bauernhaus zweigeschossiger Flachsatteldachbau mit Putzgliederungen und Medaillon-Malereien, um 1850/60, Wirtschaftsteil erneuert D-1-63-000-200 BW
Westerndorfer Straße 82
(Standort)
Kath. Filialkirche St. Peter spätgotischer Saalbau mit Westturm, 2. Hälfte 15. Jh., Turmkuppel 1667, Barockisierung des Inneren 1688; mit Ausstattung D-1-63-000-201
Kath. Filialkirche St. Peter

Literatur[Bearbeiten]

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im BayernViewer-Denkmal kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im BayernViewer-Denkmal nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Baudenkmäler in Rosenheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien