Liste der Baudenkmäler in Straubing

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Straubing aus der Vogelperspektive
Herzogsschloss und Donaubruecke
Der Stadtplatz mit dem Stadtturm

In dieser Liste der Baudenkmäler in Straubing sind die Baudenkmäler der niederbayerischen Stadt Straubing aufgelistet. Diese Liste ist eine Teilliste der Liste der Baudenkmäler in Bayern. Grundlage ist die Bayerische Denkmalliste, die auf Basis des bayerischen Denkmalschutzgesetzes vom 1. Oktober 1973 erstmals erstellt wurde und seither durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege geführt und aktualisiert wird. Die folgenden Angaben ersetzen nicht die rechtsverbindliche Auskunft der Denkmalschutzbehörde. [Anm. 1]

Baudenkmäler nach Stadtteilen[Bearbeiten]

Ensembles in Straubing[Bearbeiten]

Altstadt Straubing

(Aktennummer E-2-63-000-1) Das Ensemble umfasst den historischen Stadtraum der herzoglichen Neugründung Straubing von 1218 in den Grenzen der ehemaligen, nur in Resten erhaltenen, jedoch im Grundriss der Stadt ablesbaren Befestigungsanlagen. Die herzogliche Gründung in der altbesiedelten Gäubodenlandschaft des Donautals erfolgte in unmittelbarer Nähe des im 6. Jahrhundert bei einem vespasianischen Lager und einem hadrianischen Kastell angelegten bairischen Herzogshofs, der nach der Absetzung Tassilo III. 788 in den Besitz des fränkischen, dann des deutschen Königtums gekommen war und 1029 dem Augsburger Domkapitel vermacht wurde. Diese agrarische „Altstadt“, 898 als strupinga bezeichnet, ist heute ein Vorort der Stadt; ihre romanische, Ende des 12. Jahrhunderts entstandene Basilika St. Peter und ihr altertümlicher Kirchhof mit der hohen Wehrmauer manifestieren noch eindrucksvoll die Bedeutung dieser Siedlung.

Die planmäßig auf teilweise zum Herrschaftsgebiet des Augsburger Domkapitels gehörenden Boden angelegte Neustadt entwickelte sich sehr schnell zu einem zentralen Ort. Sie verdankte diesen Aufstieg zum einen der hervorragenden Platzwahl am Schnittpunkt der großen mitteleuropäischen West-Ost-Straße vom Mittelrhein durch das Donautal nach Wien und Ungarn mit der alten süd-nördlichen Fernstraße von Schongau, München und Landshut nach Cham und Böhmen, die bei Straubing die Donau querte – zum anderen der zentralen Lage im fruchtbaren Löß-Ackerland des Gäubodens, dessen Getreide und Vieh ihre Märkte aufnahmen.

Die monumentale Größe des etwa 600 m langen Stadtplatzes, des Ortes, an welchem sich der Markt- und Warenverkehr vollzog, bezeugt den Optimismus der herzoglichen Gründer, die sich offensichtlich der günstigen Bedingungen bewusst waren und sich wirtschaftliche Erfolge und vor allem steuerliche Erträge aus dem Handel von Getreide, Vieh, Salz, Wein und Tuch versprachen. In der kraftvollen und erfolgreichen Gründung zeigt sich auch der Wille der Wittelsbacher-Herzöge, ihre Territorialherrschaft im Donautal fester zu etablieren. Neben dem Hochstift Regensburg waren in diesem Raum die noch im 12. Jahrhundert einflussreichen und mächtigen, 1242 ausgestorbenen Grafen von Bogen die bedeutendsten Konkurrenten beim Ausbau geschlossener Territorialstaaten. Nahe am Zentrum der Bogener Herrschaft, das unmittelbar südöstlich, doch jenseits der Donau lag, erhoben die Herzöge ihren Anspruch auf Beherrschung des Gebiets.

Plan des Herzogschlosses

Der neu gewonnene Stützpunkt wurde schon 1255, bei der Teilung des Herzogtums, Sitz eines Rent- und Viztumamtes, dem die Aufsicht über eine große Zahl von Landgerichten in Niederbayern oblag. Bis zum Ende des Kurstaates 1805 blieb diese Funktion als Verwaltungsmittelpunkt erhalten. 1353 stieg die Stadt bereits zum Rang einer Residenzstadt des Teilherzogtums Straubing-Holland auf, das aus dem Erbe Kaiser Ludwigs d. Bayern hervorgegangen war. Drei Jahre später wurde in der Nordostecke der Stadt, vor dem südlichen Kopf der Donaubrücke und damit an strategisch hervorragender Lage, mit dem Bau des herzoglichen Schlosses begonnen. In nächster Nähe wurde aus der seit 1374 unter Leitung des Werkmeisters Hans Krumenauer aufgeführten Karmelitenkirche zugleich eine Hofkirche der neuen Herzogstadt Straubing, in der sich die bedeutende, 1420 vollendete gotische Grabtumba des 1397 verstorbenen Statthalters Albrecht II., des Sohnes des Klostergründers Herzog Albrecht I., befindet. Obwohl sich die Herzöge selten in der Stadt aufhielten, wurde durch die Hofhaltung der urbane Charakter Straubings wesentlich gesteigert, wurden Plätze und Straßen gepflastert und vor 1332 die Stadtbefestigungsanlagen vollendet. 1425 fiel das Teilherzogtum an die Münchner Hauptlinie zurück.

Stadtturm auf dem Stadtplatz

Dominierende Achse im Grundriss der Stadt ist der west-östlich gerichtete, im Zuge der West-Ost-Straße liegende Stadtplatz. Er erstreckt sich vom ehem. Oberen bis zum ehem. Passauer Tor und wird in seiner Längenausdehnung durch den Stadtturm in seiner Mitte halbiert und akzentuiert. Die Achse teilt die Stadt in eine größere Nordhälfte, die im Norden über die Kante der Hochuferterrasse hinweg mit Gefälle in den Talboden der Donau hinausgreift. In Süd-Nord-Richtung, vom ehem. Steinertor her senkrecht über den Stadtplatz hinweg, dabei ehem. unter dem Stadtturm hindurchfahrend, dann in gerader Richtung durch die Simon-Höller-Straße zur Spitalgasse und abgewinkelt zum Spital- oder Burgtor weiterführend, gliedert die zweite große, aber wesentlich schmälere Achse der Stadt den StadtGrundriss. Parallel zu dieser Süd-Nord-Achse verlaufen alle am Stadtplatz abzweigenden Nebengassen. Sie sind – bis auf die Steiner- und Simon-Höller-Straße – sehr schmal; die breite Fraunhoferstraße wurde erst nach dem Stadtbrand 1780 auf die heutige Größe ausgeweitet.

Die äußeren Enden dieser kleinen Achsen werden im Süden und Norden durch je eine Querstraße aufgenommen, die parallel zur Süd- bzw. Nordmauer verläuft. Eine Abweichung von diesem System findet sich im Schlossviertel, wo die Süd-Nord-Achsen solche Längen erreichen, dass die Baublöcke zwischen ihnen durch kleine Quergassen aufgeschlossen wurden (z. B. Zollergasse). Eigene Grundriss-Strukturen besitzt auch das malerische Gerber- und Fischerviertel in der Nordwestecke der Stadt, das z. T. offene Bebauung zeigt und erst im Spätmittelalter in den Befestigungsbering einbezogen wurde; die ältere nördliche Stadtmauer ist an der Hochuferkante bei der Straße Unterm Rain noch erkennbar. Der Stadtplatz (im Osten Unterer Markt, im Westen Oberer Markt, seit dem 19. Jahrhundert Ludwigs- bzw. Theresienplatz), die Simon-Höller-Straße (ehem. Käsmarkt) und die Fraunhoferstraße weisen die größten Grundstücke der historischen Stadt auf; über ihnen erhoben sich die stattlichsten bürgerlichen und patrizischen, später auch adeligen Wohnbauten. Das Sandtnersche Stadtmodell von 1568 lässt die langen Reihen der weitgehend erhaltenen spätmittelalterlichen Bauten am Platz hervorragend erkennen. Beherrscht wird dieser repräsentative bürgerliche Bereich vom Stadtturm in seiner Mitte, einem monumentalen Wachtturm und darüber hinaus Denkmal bürgerlichen Selbstbewusstseins. Abgeschieden vom Marktverkehr liegt der mächtigste Bau der Stadt, die Stadtpfarrkirche St. Jakob. Die großartige Backsteinhalle, umzogen von einem Kapellenkranz, entstand seit etwa 1415 anstelle einer kleineren älteren Kirche; Baumeister war Meister Hans von Burghausen. Den Titel einer Stadtpfarrkirche übertrug man erst 1492 von der Basilika St. Peter, der ehrwürdigen Urpfarrei draußen vor der Stadt, in die neue Mitte des bürgerlichen Gemeinwesens. Von 1581 bis 1803 war St. Jakob ein Chorherrenstift angeschlossen, das mit der Pfarrei vereinigt wurde und dessen später umgebauter langer Stiftstrakt östlich der Kirche noch die Bedeutung und den Anspruch dieser Einrichtung veranschaulicht. In den Fluchtlinien der Umbauung des Pfarrplatzes zeichnet sich noch die Ausdehnung des Kirchhofes von St. Jakob ab.

Bereits auf das 13. Jahrhundert geht die Gründung des Spitals zurück, eine in allen Jahrhunderten erneuerte, um einen Hof geordnete Anlage mit eigener Kirche. Der Komplex, am nördlichen Rand der Stadt gelegen und erst im Spätmittelalter in den Mauerbering eingeholt, zeichnet sich in Grund- und Aufriss deutlich in der Stadtstruktur ab.

Der ausgreifendste Baukomplex ist das seit 1356 in der Nordostecke der Stadt, am Aufgang zur Donaubrücke, errichtete Schloss mit seinen später oft umgebauten Trakten. Seine Befestigungsmauern und Türme waren mit der Stadtbefestigung zusammengeschlossen. Neben der fortifikatorischen und der Residenzfunktion des Schlosses ist die Funktion bemerkenswert, die es besaß, um die wirtschaftlichen und fiskalischen Interessen der Landesherren zu sichern, indem sein Bezirk auch den Salzstadel einschloss, den Speicherbau für eine der wichtigsten Waren des Mittelalters. Die späteren Funktionen als Rent-, dann als Finanzamt lassen bis heute solche Kontinuitäten anschaulich werden.

Karmelitenkirche

In der Nähe des Schlosses siedelten die Herzöge 1367 Regensburger Karmeliten an, den ältesten Orden, der sich in der Stadt niederließ. Aus der Tatsache der herzoglichen Schutzherrschaft ist wohl der sofort durch Hans von Burghausen, gen. Stetthaimer, begonnene große Hallenbau der Klosterkirche zu erklären, der zweite Bau des Meisters in Straubing. Auch die zweite Pfarrkirche der Stadt, die Liebfrauenkirche, seit dem 17. Jahrhundert Jesuitenkirche, wurde um 1300 im Nordteil der Stadt angesiedelt, der somit ein deutliches Übergewicht über den Südteil erhielt.

Südlich von ihr zeichnen sich in den Grund- und Aufrissformen der Bebauung „In der Bürg“ Baugestalten ab, die ein Teil der Forschung als älteste herzogliche Niederlassung in der Stadt oder als Quartier herzoglicher Dienstmannen deutet. Für die Südhälfte der Stadt sind die kleineren ehemaligen Handwerkergassen charakteristisch, deren Bebauung deutlich kleinmaßstäblicher und an Aufwand der Einzelformen geringer ist als am Stadtplatz. In der Schmidlgasse ist das historische Bild einer solchen Gasse am besten bewahrt worden, in den weiteren Nebengassen ist es durch wenig einfühlsame Neubauten oder Bauänderungen stark gestört oder zerstört. Auch der quer verlaufende Gassenzug Am Platzl/Rosengasse (der letztere Teil bildete im Mittelalter das Ghetto der bedeutenden Straubinger Judengemeinde) weist nur noch punktuell Baudenkmäler oder wenigstens Erinnerungen an historischen Charakter auf. Als einziger Sakralbau in dieser Stadthälfte setzt die nach dem Stadtbrand 1393 in der Nähe des ehemaligen Steinertors als Votivkirche erbaute spätgotische St.-Veits-Kirche einen besonderen Akzent.

Die im 13. und 14. Jahrhundert mit großer Energie ausgebaute Stadt war vor 1332 durch eine Ringmauer befestigt. Nach 1477 wurden die Mauern verstärkt und ihnen z. T. Zwingeranlagen und zweite Mauern vorgelegt. Eine einzigartige fortifikatorische Maßnahme war die Verlegung des Hauptbettes der Donau 1479/80 durch die „Bschlacht“, einen Damm, bis unmittelbar vor die Nordmauern des Schlosses und der Stadt. Damit wurde eine bessere militärische Kontrolle der Donau und eine rationellere Eintreibung der Maut, direkt am Schloss, erreicht.

Ehemalige Jesuitenkirche

Das spätmittelalterlich vollendete Stadtbild, wie es Sandtner in seinem Modell 1568 zeigt, erfuhr erst nach dem Dreißigjährigen Krieg und im Zeichen der Gegenreformation Veränderungen, die zwar das Stadtdenkmal Straubing bereicherten, seinen spätmittelalterlichen Grundcharakter aber nicht in Frage stellten. Die Niederlassung der Jesuiten 1631 in der Stadt kennzeichnet den Übergang zu barocken Formen und Lebenshaltungen. Der Orden siedelte sich bei der Liebfrauenkirche an, die er barockisierte, baute 1731 westlich mit dem Kolleg, der neuen Erziehungsstätte für die Straubinger Oberschicht, einen großen, Anspruch erhebenden Trakt an, dessen kasernenhafter Charakter sich betont vom bürgerlichen Gepräge des Stadtplatzes absetzt.

Die Ursulinen siedelten sich 1691 im Osten der Stadt, nahe dem Schloss an, gleichfalls in der für die späten Orden charakteristischen Randlage. Der Orden, dem die Erziehung der Töchter des höheren Bürgertums und des Landadels oblag, konnte die Gebrüder Asam für die Raumgestaltung und Ausstattung der kleinen, vornehmen, zwischen den weit ausgreifenden Klostertrakten eingeschlossenen Klosterkirche gewinnen, die 1741 vollendet wurde.

Die Karmeliten bauten ab 1684 ihr Kloster neu und ließen um 1700 durch Wolfgang Dientzenhofer ihre Kirche barockisieren, der sie eine erstklassige neue Ausstattung gaben. Kapuziner, Franziskaner und Elisabethinerinnen ließen sich außerhalb der Stadt nieder. Im Profanbau wird die Barockisierung der Stadt vor allem an den Wohnbauten des reichen Bürgertums und des Beamtenadels erkennbar. Um 1800 zeigte sich ein erstaunlich großer Teil der etwa 780 Häuser in der 6000 Einwohner zählenden Stadt im barocken oder bereits frühklassizistischen Gewand. Das selbstbewusste Bürgertum zeigte ebenso wie der in der Stadt ansässige Adel seinen behäbigen Reichtum durch die Neugestaltung der Hausfronten, die oft barocken Palais-Fassaden gleichen, durch den Umbau der Repräsentationsräume, Hauskapellen, Stiegenhäuser und Innenhöfe im Stil der Zeit. Dem Straubinger Stuckateur Matthias Obermayer, gestorben 1799, werden die besten Ausgestaltungen dieser Zeit verdankt. Nachdem bei einem Flächenbrand 1780 in der Nordhälfte der Stadt 151 Häuser zerstört worden waren, konnten die Absichten auf Erneuerung der mittelalterlichen Gebäude vor allem dort – im Stil des späten Rokoko und frühen Klassizismus – realisiert werden. Als besondere Leistung der Barockzeit muss die feine Rhythmisierung des Stadtplatzes durch die beiden barocken Brunnen und die 1704 bei der Belagerung der Stadt im spanischen Erbfolgekrieg gelobte, 1709 gesetzte Dreifaltigkeitssäule gewürdigt werden.

Straubing, Das Spitaltor

Die einschneidendste Veränderung, die das 19. Jahrhundert brachte, betraf die weitgehende Beseitigung der Stadtmauern, Stadtgräben, Zwingeranlagen und Stadttore (bis auf das Spitaltor), somit die Beseitigung der Einfassung der mittelalterlichen Stadt. Die Grenzen des historischen Stadtraums wurden jedoch nicht völlig verschliffen, sie bleiben im Ringstraßenzug des Stadtgrabens deutlich. Am Ostende des Stadt- bzw. Ludwigsplatzes hat die klassizistische Toranlage von 1810 eine bemerkenswerte neue Gestaltung, ein Entree in die innere Stadt, geschaffen.

Straubing, Das Ludwigstor am Ludwigsplatz

Der ungebrochene Wohlstand Straubings auch im 19. Jahrhundert, seine Funktion als Wirtschaftsmittelpunkt im reichen Gäuboden, als Amts- und Schulstadt, manifestierte sich in wiederum neu gestalteten, selten neu erbauten Altstadt-Anwesen. Der Repräsentationswille der Stadt und der Bürger erzeugte somit nahezu lückenlos in allen Stilhaltungen gehaltene Straßenbilder mit vereinzelt auftretenden spätgotischen und Renaissanceformen, in Formen des Barock von der Frühzeit bis zum spätesten, mit Details des Empire begleitenden Rokoko, im Stil des Klassizismus, der Neugotik, Neurenaissance und des Neubarock bis zum barockisierenden Jugendstil und zu den Formen eines reduzierten Historismus der zwanziger Jahre (Geschäftshaus des Straubinger Tagblattes).

Die Kleinteiligkeit und die besondere Syntax dieser Formen vom Spätmittelalter bis zum frühen 20. Jahrhundert ist leider durch grob-geometrisierende, auf Fertigteile zurückgreifende Umbauten (besonders Ladeneinbauten) und durch hässliche, überdimensionierte Werbeanlagen bedroht, gestört oder bereits zerstört. Bis auf die abgetragenen Stadttore blieb die Silhouette der Stadt mit den beiden hoch aufragenden, dominierenden Hallenkirchen, der Jakobs- und der Karmelitenkirche, sowie der Liebfrauenkirche und dem Stadtturm erhalten. Noch das 20. Jahrhundert setzte mit dem Wasserturm von 1922 am Ostrand der Altstadt eine wohlbedachte Bereicherung.

Wittelsbacher Straße

(Aktennummer E-2-63-000-2) Das Ensemble umfasst einen um 1900 angelegten und bebauten Straßenzug, der am südlichen Stadtgraben ansetzt und südlich bis zur Bachstraße verläuft. Seine Gebäude, in offener Bauweise errichtet, sind reich in den Formen des Historismus gegliederte und geschmückte villenartige Mietshäuser, die durch ihre Giebelrisalite, Zwerchhäuser und Erkertürme höher erscheinen als sie mit ihren zwei oder drei Geschossen sind und die von zwei monumentalen Bauten, dem Marieninstitut und der Synagoge überragt und beherrscht werden.

Das Ensemble macht den Wohlstand der Stadt und des umgebenden Gäubodens um die Jahrhundertwende anschaulich und zeigt, in welch monumentaler Weise damals anstehende Bauaufgaben in Straubing gelöst wurden. Das Ensemble hat Störungen erfahren durch die Fassadenverkleidungen bei Nr. 10 und die Vereinfachung der Fassaden von Nr. 5, 8, 12.

Baudenkmäler in Straubing[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Albrechtsgasse 6; Ludwigsplatz 31
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig, im Kern spätmittelalterlich, Treppengiebel-Fassade um 1920/30, Erker um 1905 D-2-63-000-113
Wohn- und Geschäftshaus
Albrechtsgasse 10
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig, Neurenaissance-Fassade, Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-12
Wohnhaus
Albrechtsgasse 21
(Standort)
Wohnhaus viergeschossiger Traufseitbau mit Flacherker, im Kern spätmittelalterlich D-2-63-000-6
Wohnhaus
Albrechtsgasse 23
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus im Kern wohl 18. Jahrhundert, Fassade neubarock, um 1900 D-2-63-000-7 BW
Albrechtsgasse 24
(Standort)
Katholische Karmeliten-Klosterkirche Hl. Geist dreischiffige gotische Hallenkirche mit Chor, Baubeginn nach 1367 unter dem Werkmeister Hans Krumenauer, um 1700 Barockisierung durch Wolfgang Dientzenhofer, Westturm 1710, Turmhelm um 1860/70; mit Ausstattung D-2-63-000-11
Katholische Karmeliten-Klosterkirche Hl. Geist
Albrechtsgasse 27
(Standort)
Bürgerhaus stattlicher Eckbau mit Mansarddach, dreigeschossig, im Kern 15./16. Jahrhundert, Äußeres 18. Jh;

im Erdgeschoss Gaststube, mit Ausstattung

D-2-63-000-276
Bürgerhaus
Albrechtsgasse 28; Burggasse 33
(Standort)
Karmelitenkloster gestiftet 1368, großer Vierflügelbau, 1684 von Caspar Zuccalli errichtet, 1841 erhöht und erweitert; mit Ausstattung;

barocke Kellergewölbe des ehem., 1982 abgebrochenen Sudhauses der Karmelitenbrauerei;

Klostermauer an der Burggasse und Fürstenstraße, wohl 18. Jahrhundert

D-2-63-000-10
Karmelitenkloster
Albrechtsgasse 31
(Standort)
Wohnhaus Traufseitbau mit Mansarddach und Jugendstilfassade, bez. 1905 D-2-63-000-8
Wohnhaus
Albrechtsgasse 35
(Standort)
Wohnhaus zweieinhalbgeschossig, mit Halbwalmdach, wohl nach 1780 D-2-63-000-9 BW
Albrechtsgasse 47
(Standort)
Barocker Gang mit Kreuzgewölbe 18.Jahrhundert; im östlichen Erdgeschoss D-2-63-000-308 BW
Am Hagen 2
(Standort)
Schöpfwerk Straubing zweigeschossiger Putzbau mit Walmdach, bez. 1940; südlich vorgeschalteter Vorfluter mit Mahlbusen D-2-63-000-334
Schöpfwerk Straubing
Am Kinseherberg 24
(Standort)
Pulverturm runder Wehrturm an der Nordwestecke der Stadtbefestigung, mit Kegeldach, Ende 15. Jahrhundert, ehem. auch Zeughaus;

anschließender Stadtmauerzug, gleichzeitig

D-2-63-000-22
Pulverturm
Am Platzl 1
(Standort)
Katholische Kirche St. Veit einschiffige gotische Anlage, begonnen 1393, Chorweihe 1404, barockisierender Ausbau 1702/03, zweite Barockisierung 1762; mit Ausstattung D-2-63-000-15
Katholische Kirche St. Veit
Am Platzl 6
(Standort)
Wohnhaus ehem. Polan`sches Benefiziatenhaus, dreigeschossiger Giebelbau, 15. Jahrhundert D-2-63-000-19 BW
Am Platzl 15
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig mit Walmdach, spätgotisch, Fassade Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-17 BW
Am Platzl 15
(Standort)
Spätgotisches Türgewände bei Garageneinfahrt D-2-63-000-16 BW
Am Platzl 43
(Standort)
Zweigeschossiges Wohnhaus mit steilem Halbwalmdach, 1920 auf den Grundmauern der ehem. Kapuzinerkirche errichtet, Keller und Erdgeschoss im Kern von 1650 D-2-63-000-18 BW
Am Pulverturm 1, 3, 5, 7, 9, 11
(Standort)
Westliche Stadtmauer Zugehörige, z. T. überbaute Teile der westlichen Stadtmauer, 1477 ff. D-2-63-000-20 BW
Am Pulverturm 9
(Standort)
Geschnitzte Haustür barock D-2-63-000-21
Geschnitzte Haustür
Am Pulverturm 13
(Standort)
Wohnhaus barocker Walmdachbau in zwei Flügeln, mit stuckierter Fassade, bez. 1782;

mit Gartenmauer

D-2-63-000-23
Wohnhaus
Am Spitalthor 6
(Standort)
Wohnhaus hoher Eckbau mit Walmdach und Aufzugserker, Türgewände bez. 1781 D-2-63-000-202
Wohnhaus
Am Spitalthor 6 c
(Standort)
Viergeschossiges Lagergebäude mit Schopfwalmdach tergeschoss zwei parallele gemauerte Tonnengewölbe, 1. und 2. Obergeschoss je ein durchgehender Lagerraum mit Holz-Unterzug, - Stützen und Sattelhölzern, 3. Obergeschoss und Dachgeschoss neuzeitlicher Einbau von Wohnungen, die zugänglich sind von Rotkreuzplatz 1, Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-312 BW
Am Spitalthor 7; Am Spitalthor 8
(Standort)
Spitaltor spätmittelalterliches Torhaus, ausgebaut 1628 D-2-63-000-201
Spitaltor
Aprilgasse 3; Theresienplatz 11
(Standort)
Ehem. Vicedomus-Haus dreigeschossiger Traufseitbau, Staffelgiebel zur Aprilgasse, im Kern 15./16. Jahrhundert, Fassade 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-63-000-245 BW
Aprilgasse 6; Theresienplatz 15
(Standort)
Ehem. Adelshaus dreigeschossig, barocke Schweifgiebelfassade, stuckiert, 1. Hälfte 18. Jahrhundert, z. T. neubarock überarbeitet D-2-63-000-26 BW
Aprilgasse 11
(Standort)
Bürgerhaus zweigeschossiger Giebelbau, spätgotisch, Fassade 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-63-000-24 BW
Aprilgasse 18; Aprilgasse 20
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig mit Halbwalmdach, im Kern spätgotisch, Ausbau um Mitte 19. Jahrhundert D-2-63-000-25 BW
Äußere Passauer Straße
(Standort)
Stadt-Grenzstein 1626 D-2-63-000-5 BW
Äußere Passauer Straße
(Standort)
Gedächtniskreuz auf Steinsockel nach 1837 D-2-63-000-4 BW
Äußere Passauer Straße 60
(Standort)
Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder dreigeschossiger Osttrakt mit mittigem Giebelrisalit und eingeschobenem Kapellenbau, 1893-1900 von Josef Lindner erbaut, nach Kriegsschäden 1954 erneuert D-2-63-000-2
Pflegeanstalt der Barmherzigen Brüder
Äußere Passauer Straße 90; Äußere Passauer Straße 90
(Standort)
Ehem. Königliche Strafanstalt Straubing, jetzt Justizvollzugsanstalt schlossartiger Baukomplex nach dem sog. Pennsylvania System in neubarocken Formen, von Bauamtsassessor Benno Grünewald (bis Mai 1901) und Bauamtsassessor Wilhelm Heilmann, 1898-1902;

ehem. Zuchthaus- und Gefängnisbau, je zwei viergeschossige, verputzte Backsteinbauten mit Walmdächern, mit je vier um eine oktogonale Zentralhalle kreuzförmig angeordneten panoptischen Flügeln für insgesamt 1000 Häftlinge;

Torbau, eingeschossiger Walmdachbau mit erhöhtem Mittelturm; Anstaltskirche „Zur Kreuzerhöhung“, tonnengewölbter, einschiffiger Saalbau mit seitlichen Konchen, Dachreiter mit Zwiebelhaube; mit Ausstattung;

Schule, zweigeschossiger, verputzter Satteldachbau; Spital, zweigeschossiger, E-förmiger Walmdachbau mit betontem Mittelbau;

ehem. Krankenhaus für irre Verbrecher, jetzt psychiatrische Abteilung, zweigeschossiger Walmdachbau mit Zwerchhäusern, Mittelrisalit und Umfassungsmauer, 1917

D-2-63-000-3
Ehem. Königliche Strafanstalt Straubing, jetzt Justizvollzugsanstalt
Azlburger Straße 1
(Standort)
Hoftor bez. 1840 D-2-63-000-27 BW
Azlburger Straße 17
(Standort)
Ehem. Hofmarkssitz 1748 ff. von den Elisabethinerinnen als Kloster eingerichtet, 1787-89 neuerbaute Vierflügelanlage mit Kirche, wohl von Anton Baumgartner (Erweiterungen modern); mit Ausstattung D-2-63-000-28 BW
Bahnhofplatz 1
(Standort)
Postamt 1906, großer malerischer Gruppenbau in Ecklage, modern historisierend mit hohem Wellengiebel- und Walmdachrisalit, an der Ecke Eingangshalle mit darüberliegender Balustrade D-2-63-000-30
Postamt
Bahnhofplatz 5 b
(Standort)
Villa Katerina 1905, malerisch gegliederte Anlage, Erdgeschoss verputzt mit Hausteingliederungen, Obergeschoss roter Backstein, asymmetrischer Giebelrisalit und Turm, Neurenaissance D-2-63-000-31
Villa Katerina
Bahnhofplatz 15
(Standort)
Dreigeschossiges Mietshaus ehem. Dienstwohngebäude der Bahn, dreigeschossiger Satteldachbau, Sichtmauerwerk mit umlaufendem Ziersims und Hausteinverzierungen der Fenster, 1901 D-2-63-000-314 BW
Bahnhofstraße 2; Stadtgraben 40
(Standort)
Bankhaus repräsentativer Eckbau, mit Anklängen an Renaissance, Barock und Empire, 1914 von Oberbaurat Eugen Drollinger, München, errichtet D-2-63-000-32
Bankhaus
Bernauergasse 3; Theresienplatz 19
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig, im Kern barock, Erker um 1700, Fassade in Neurenaissance, um 1900 D-2-63-000-247 BW
Bernauergasse 11
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossige traufseitige Anlage, 17./18.Jahrhundert, Fassade um 1860/70 D-2-63-000-33
Wohnhaus
Bernauergasse 12
(Standort)
Wohnhaus großer dreigeschossiger Giebelbau mit Halbwalmdach, im Kern 17./18. Jahrhundert D-2-63-000-34
Wohnhaus
Burggasse 38; Burggasse 34; Burggasse 40; Schloßplatz 4
(Standort)
Ursulinenkloster mit Kirche und Schule alles mit historischer Ausstattung;

katholische Klosterkirche, kreuzförmiger barocker Zentralbau mit Zwiebeltürmchen, 1736-41 von Egid Quirin und Cosmas Damian Asam;

Klosterbauten mit Schule, viergeschossige, um zwei Rechteckhöfe liegende Flügel mit abgewalmten Satteldächern, im Kern um 1700, Ostflügel 1909, spätere Veränderungen;

Nordflügel, dreigeschossiger Satteldachbau mit Treppengiebel, bez. 1873, im Kern wohl älter

D-2-63-000-36
Ursulinenkloster mit Kirche und Schule
Donaugasse 24
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Rundbogenfenstern, klassizistisch, um Mitte 19. Jahrhundert;

mit Garteneinfriedungsmauer

D-2-63-000-40 BW
Dr.-Otto-Höchtl-Straße 10
(Standort)
Mietshaus villenartig, dreigeschossig, mit Neurokoko- und Jugendstildekor, bez. 1912 D-2-63-000-39 BW
Dr.-Otto-Höchtl-Straße 39/41
(Standort)
Bedienstetenwohngebäude des ehem. Wagenhofes der Post dreigeschossiger Walmdachbau mit opulent gestalteter Tordurchfahrt, unter Leitung von Robert Vorhoelzer, beteiligt Fritz Kalkner, Franz Holzhammer, Herbert Landauer, 1927 D-2-63-000-313 BW
Enggasse 8; Ludwigsplatz 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossig, mit Ziergiebel und Eckerker, Neurenaissance, 1895 D-2-63-000-106
Wohn- und Geschäftshaus
Feuerhausgasse 23
(Standort)
Zugehöriger altertümlicher Stadel mit Blockwand 18. Jahrhundert D-2-63-000-41 BW
Fischram 2/4/6, 8/10/12/14/16
(Standort)
Kleine traufseitige Wohnhäuser zweigeschossig, in einer geschlossenen Reihe, Anfang 19. Jahrhundert, auf der mittelalterlichen Stadtmauer aufsitzend D-2-63-000-42
Kleine traufseitige Wohnhäuser
Flurlgasse 2; Flurlgasse 4; Ludwigsplatz 20
(Standort)
Adelshaus dreigeschossiger Walmdach-Eckbau mit Eckerker, wohl 17. Jahrhundert, barocker Fassadenstuck, in Neurenaissance und Neubarock überarbeitet bzw. ergänzt, Erker wohl Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-130 BW
Flurlgasse 3; Ludwigsplatz 22
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Eckbau, Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-129
Wohn- und Geschäftshaus
Flurlgasse 23
(Standort)
Ehem. Pflegeheim des St. Vinzentiusvereins dreigeschossiger Neubarockbau in Ecklage mit Halbwalmdach, zwei Zwerchhäusern und einer Hausfigur des Hl. Vinzenz von Paul, 1906;

Fassadengemälde an der Südseite von Josef Eberl, 1950/60

D-2-63-000-331 BW
Frauenbrünnlstraße 23
(Standort)
Wohnhaus Putzbau mit Walmdach, wohl Anfang 19. Jahrhundert D-2-63-000-45 BW
Fraunhoferstraße 1; Ludwigsplatz 17
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Eckbau, im Kern wohl 17./18. Jahrhundert, Fassadenstuck barock und neubarock überarbeitet D-2-63-000-108
Bürgerhaus
Fraunhoferstraße 3
(Standort)
Gedenktafeln zur Erinnerung an Joseph von Fraunhofer bez. 1827, und Bronzebüste, um 1827;

an der Fassade des Geburtshauses Fraunhofers

D-2-63-000-47
Gedenktafeln zur Erinnerung an Joseph von Fraunhofer
Fraunhoferstraße 6
(Standort)
Madonnenrelief 18. Jahrhundert; an der Fassade D-2-63-000-62 BW
Fraunhoferstraße 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus (Bäckerei) im Kern drei schmale Häuser des 16./17. Jahrhunderts, durch biedermeierliche Putzfassade vor Mitte 19. Jahrhundert zusammengefasst;

im Hof hölzerne Galerien, Anfang 19. Jahrhundert

D-2-63-000-48 BW
Fraunhoferstraße 8
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau, reiche Rokoko- Stuckfassade, Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-61
Bürgerhaus
Fraunhoferstraße 11
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau im Kern 17./18. Jahrhundert;

im Hof Backhaus, Anfang 19. Jahrhundert

D-2-63-000-49 BW
Fraunhoferstraße 13
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossig, reiche Rokoko-Stuckfassade, 1763, wohl von Matthias Obermayer D-2-63-000-50
Bürgerhaus
Fraunhoferstraße 14
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger, traufständiger Satteldachbau, im Kern 17./18. Jahrhundert, mit weitläufiger Kelleranlage, neugotische Fassade von 1865;

dreigeschossiger Verbindungstrakt, Erdgeschoss um 1800, Obergeschosse von 1865;

zweigeschossiges Rückgebäude um 1800, Überformungen von 1865

D-2-63-000-60
Wohn- und Geschäftshaus
Fraunhoferstraße 15
(Standort)
Schmales Wohnhaus 16./17. Jahrhundert, Neu-Empire-Stuckfassade, um 1900 D-2-63-000-51 BW
Fraunhoferstraße 17
(Standort)
Ehem. Setz`sche Brauerei stattlicher dreigeschossiger Traufseitbau, bez. 1873, im Kern wohl älter, neubarocke Fassade um 1900 D-2-63-000-52
Ehem. Setz`sche Brauerei
Fraunhoferstraße 18
(Standort)
Adelshaus dreigeschossiger Traufseitbau mit Mansarddach, spätbarocke Haustür, eiserner Balkon bez. 1783 D-2-63-000-59
Adelshaus
Fraunhoferstraße 20
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Traufseitbau, 18. Jahrhundert, im Kern wohl älter, im Hof hölzerne Galerien D-2-63-000-58
Wohnhaus
Fraunhoferstraße 21
(Standort)
Adelshaus Adreigeschossig, mit Flacherker und Rokoko- Stuckfassade, letztes Viertel 18. Jahrhundert D-2-63-000-53
Adelshaus
Fraunhoferstraße 23
(Standort)
Patrizierhaus (heute Gäuboden-Museum) vier Flügel um geschlossenen Innenhof, dreigeschossig, mit Rokoko-Stuckfassade, letztes Viertel 18. Jahrhundert D-2-63-000-54
Patrizierhaus (heute Gäuboden-Museum)
Fraunhoferstraße 29
(Standort)
Bürgerhaus palaisartiger Bau, dreigeschossig, mit Mittelrisalit, klassizistische Fassade, 1784;

umbauter Innenhof

D-2-63-000-55
Bürgerhaus
Fraunhoferstraße 30
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Eckbau, gewölbte Hofdurchfahrt, bez. 1555 D-2-63-000-57
Wohnhaus
Friedhofstraße
(Standort)
Friedhof St. Michael ehem. Armen- und Soldatenfriedhof, nachweisbar seit dem 14. Jahrhundert, im 18. und 19. Jahrhundert erweitert, Umfriedung mit Ziegelmauer nach 1868, seit 1879 Zentralfriedhof;

Aussegnungshalle, neuromanischer Giebelbau mit seitlichen Anbauten und Erdgeschoss-Arkaden, 1894 von Franz Dendl;

sog. Waldfriedhof, gärtnerisch gestaltete Anlage, 1920 nach einem Entwurf von Ludwig Bogner, 1926 um Ehrenfriedhof erweitert;

Kriegerdenkmal für den deutsch-französischen Krieg 1870/71, Grabstätten des 19. Jahrhunderts und ersten Drittels des 20. Jahrhunderts (siehe Liste der Grabdenkmäler)

D-2-63-000-63 BW
Fronfeste 6
(Standort)
Ehem. Stadtgefängnis Satteldachbau mit flankierenden schweren Ecktürmen, spätmittelalterlich; einbezogene Teile der Stadtmauer, 1477 ff. D-2-63-000-64
Ehem. Stadtgefängnis
Fürstenstraße 1-8
(Standort)
Teile der Stadtmauer 1477 ff., in den Nordseiten der Häuser D-2-63-000-65 BW
Fürstenstraße 3
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus drei- bzw. viergeschossiger Walmdachbau, zur Fürstenstraße Putzgliederungen, barocker WohnungsGrundriss mit Enfilade, um 1800 auf der Brandstatt des ehemaligen „fürstlichen Mautgegenschreiberhauses“ erbaut, Veränderungen des 19. und 20.bJahrhunderts D-2-63-000-310 BW
Fürstenstraße 8
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig, mit gebrochener Front und Mittelrisalit, 1. Drittel 19. Jahrhundert D-2-63-000-70 BW
Fürstenstraße 11
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Eckbau mit Walmdach, 18./19. Jahrhundert, im Kern Teile des ehem. Josephitores und an der Ostseite spätgotische Bauteile erhalten D-2-63-000-66 BW
Fürstenstraße 17
(Standort)
Ehem. Hallamt hoher massiver Satteldachbau mit Treppengiebel, spätgotisch D-2-63-000-68
Ehem. Hallamt
Fürstenstraße 17; Fürstenstraße 21
(Standort)
Ehem. Rent- und Salzamt (jetzt Finanzamt) Hauptgebäude mit Schweifgiebel, 1739 erbaut, mit Rokoko-Stuckfassade, zwei Nebenflügel, z. T. mit Arkaden, zusammen mit dem Hauptbau und dem ehem. Hallamt einen Innenhof bildend D-2-63-000-67
Ehem. Rent- und Salzamt (jetzt Finanzamt)
Fürstenstraße 20
(Standort)
Gasthaus der Karmelitenbrauerei traufseitiger dreigeschossiger Mansarddachbau mit reicher Neurenaissance-Fassade, Ende 19. Jahrhundert, im Kern 1713;

angeschlossener Saalbau mit Rundbogenfenstern, gleichzeitig

D-2-63-000-69
Gasthaus der Karmelitenbrauerei
Gabelsbergerstraße 30; Wittelsbacherhöhe 19 a
(Standort)
Ehem. Eskadronkaserne 1904-1906 als Pavillonanlage in reduziert neubarocken Formen erbaut von Oberbaurat Ludwig Ritter von Mellinger, Baurat Beetz und Baurat Zeiser;

ehem. Offiziersspeiseanstalt, vornehmer neubarocker Mansarddachbau mit kurzem Seitenflügel;

ehem. Arresthaus, zweigeschossiger Walmdachbau;

ehem. Mannschaftsgebäude, drei (ursprünglich fünf) große, um einen Rechteckplatz geordnete Kasernenwohnbauten, dreigeschossig, mit kurzen Seitenflügeln, Mansarddächern und neubarocker Gliederung;

ehem. Familiengebäude für Offiziere, zwei dreigeschossige Mansarddachbauten, neubarock;

ehem. Dienstgebäude, zweigeschossige Mansarddachbauten;

ehem. Krankenpavillon, zweigeschossiger Walmdachbau mit erdgeschossigen Mansarddachflügeln;

ehem. Nebengebäude, drei erdgeschossige Walmdachbauten;

ehem. Wirtschaftsgebäude und Speiseanstalt, Walmdachbau mit Uhrturm; ehem. Reithalle, gegliederter Satteldachbau;

am Vorplatz freistehende Bronzefigur der Diana, um 1910;

an der Straßenseite Einfriedungsmauer mit Eisenzaun

D-2-63-000-269 BW
Gscheiderbrückl 6/8/10
(Standort)
Dreiteiliges Vorstadt-Wohnhaus traufseitiger zweigeschossiger Bau, im Kern z. T. in Blockbauweise, 18. Jahrhundert;

mit kleinen Vorgärten

D-2-63-000-73
Dreiteiliges Vorstadt-Wohnhaus
Heerstraße 24
(Standort)
Mietshaus villenartig, Eckbau mit Eck-Erkerturm, Fassade mit Neurenaissancegliederungen, um 1900 D-2-63-000-74 BW
Heerstraße 35
(Standort)
Städtischer Schlachthof um einen Hof geordnete Anlage; Verwaltungsbau an der Straße, roter Backstein, zweigeschossige Anlage mit Mittelrisalit; rückwärts im Hof drei giebelständige Satteldachbauten, roter Backstein, und Turm mit Zeltdach; 1898/99 von Stadtbaumeister Mahkorn, Straubing. D-2-63-000-75
Städtischer Schlachthof
In der Bürg 1
(Standort)
Turm, sog. Polizeiturm Wehrturm der Stadtbefestigung, wohl 1477 ff.;

angeschlossener Zug der Stadtmauer nach Süden, bis Theresienplatz 1, 1477 ff., auf älterer Grundlage;

angeschlossene Reste und Stützmauern der älteren Nordmauer, bis In der Bürg 4, 13./15. Jahrhundert.

Der Turm ist auch als Weytterturm bekannt und beherbergt eine Galerie

D-2-63-000-76
Turm, sog. Polizeiturm
In der Bürg 6
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig, Anfang 19. Jahrhundert; mit Resten der älteren nördlichen Stadtmauer, 13./15. Jahrhundert D-2-63-000-81
Wohnhaus
In der Bürg 10
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig, mit Halbwalmdach, nach 1780 neu erbaut;

mit Hofmauer und Toreinfahrt;

mit Resten der älteren nördlichen Stadtmauer, 13./15. Jahrhundert

D-2-63-000-80
Wohnhaus
In der Bürg 11
(Standort)
Ehem. Oberschwesternhaus zweigeschossig, mit Halbwalmdach, im Kern spätgotisch, nach 1780 erneuert;

Hauskapelle, 16. Jahrhundert; mit Ausstattung;

Toreinfahrt und Hofmauer

D-2-63-000-82
Ehem. Oberschwesternhaus
In der Bürg 14
(Standort)
Ehem. Priesterbruderschaftshaus zweigeschossiger Traufseitbau, im Kern 16./17. Jahrhundert, Äußeres nach 1780; Doppelhaus mit Nr. 5 D-2-63-000-79 BW
In der Bürg 16
(Standort)
Ehem. Degenberg`sches Benefiziatenhaus zweigeschossiger Traufseitbau, im Kern 16./17. Jahrhundert, Äußeres nach 1780; Doppelhaus mit Nr. 6 D-2-63-000-78 BW
In der Bürg 18
(Standort)
Ehem. Dechanthof dreigeschossiges Giebelhaus mit gebrochener Front und Vorschußgiebel sowie Eckerker, im Kern mittelalterlich, nach 1790 erneuert;

mit Seitenflügel, im Kern mittelalterlich;

mit Resten der älteren nördlichen Stadtmauer, 13. /15. Jahrhundert

D-2-63-000-77
Ehem. Dechanthof
In der Bürg 23; Jesuitengasse 15
(Standort)
Ehem. Jesuitengymnasium dreigeschossiger Walmdachbau, im Kern 18. Jahrhundert, Äußeres im Stil der Maximilianszeit, mit Segmentbogenfenstern, um Mitte 19. Jahrhundert D-2-63-000-88
Ehem. Jesuitengymnasium
Innere Frühlingstraße 26
(Standort)
Ehem. städtische Lastfahrzeugwaage Wiegeplatte mit Unterkonstruktion und Häuschen für Wiegevorrichtung, 1953 D-2-63-000-321
Ehem. städtische Lastfahrzeugwaage
Innere Passauer Straße 1
(Standort)
„Jakob-Sandner-Schule“ Knabenrealschule, Anlage in drei Flügeln, Trakte mit Ziergiebeln und Zwerchhäusern in Renaissanceformen; östlich Turnhallenbau, 1913 von Robert Vorhölzer. Der Bau setzt einen bedeutenden städtebaulichen Akzent am östlichen Rand der Altstadt bzw. einen optischen Abschluss des Ludwigsplatzes nach Osten D-2-63-000-83
„Jakob-Sandner-Schule“
Innere Passauer Straße 4
(Standort)
Wohnhaus viergeschossiges Doppelmietsgebäude, Westteil über einem erdgeschossigen Vorgänger-Remisenbau und einer Gewölbekeller-Anlage des 18. Jahrhunderts, Ostteil mit Flacherker und Loggia in der Nordfassade, 1912, von Bichler und Ludsteck D-2-63-000-318 BW
Innere Passauer Straße 28
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossige traufseitige Anlage, Erdgeschoss mit Korbbogenfenstern, spätklassizistische Fassade, 1893 D-2-63-000-84
Wohn- und Geschäftshaus
Jakobsgasse 3
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach und Aufzugserker, im Kern spätmittelalterlich D-2-63-000-85 BW
Jakobsgasse 5
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger langer Traufseitbau, hohes Satteldach, im Kern spätmittelalterlich D-2-63-000-86 BW
Jakobsgasse 9
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Eckbau, 18. Jahrhundert, im Kern wohl älter, Fenster mit Stuckrahmungen, geschnitzte Rokoko-Haustür D-2-63-000-87 BW
Kalvarienberg
(Standort)
Reste der älteren nördlichen Stadtmauer 13./15. Jahrhundert;

Stützmauern und Pflasterung des Kalvarienbergs, 18./19. Jahrhundert

D-2-63-000-91
Reste der älteren nördlichen Stadtmauer
Kalvarienberg 9
(Standort)
Kalvarienbergkapelle von Karl Hofmeister 1832 erbaut; mit Ausstattung D-2-63-000-90
Kalvarienbergkapelle
Kolbstraße 2
(Standort)
Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus unregelmäßiger Gruppenbau mit Mansarddach und Pilastergliederung, 1925 D-2-63-000-94
Dreigeschossiges Wohn- und Geschäftshaus
Kolbstraße 3
(Standort)
Mietshaus villenartig, Gruppenbau mit Voluten-Giebelrisaliten und Eckturm, neubarocke Putzgliederungen, um 1910 D-2-63-000-95
Mietshaus
Krankenhausgasse 4 a
(Standort)
Wasserturm 1922 von Karl Hassold, Straubing D-2-63-000-226
Wasserturm
Krankenhausgasse 13
(Standort)
Historische Ausstattung des Studienseminares D-2-63-000-99 BW
Lindenstraße 22
(Standort)
Ehem. Etagenvilla zweigeschossiger Walmdachbau mit Ziergiebel-Risalit und Fassadengliederung in Neurenaissanceformen, 1902 von Josef Dengler;

gusseiserne Einfriedung

D-2-63-000-100 BW
Lindenstraße 30
(Standort)
Ehem. Gasthaus zur Linde zweigeschossiger und traufständiger Mansarddachbau mit Fassadengliederung in Neurenaissanceformen, um 1890 D-2-63-000-101 BW
Ludwigsplatz 1; Simon-Höller-Straße 2
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger stattlicher Eckbau mit Halbwalmdach, im Kern mittelalterlich, Fassade barockisierend überarbeitet Anfang 20. Jahrhundert D-2-63-000-102 BW
Ludwigsplatz 2
(Standort)
Ehem. Gasthaus stattlicher viergeschossiger Eckbau, im Kern 17./18. Jahrhundert, Fassade um Mitte 19. Jahrhundert D-2-63-000-135 BW
Ludwigsplatz 5
(Standort)
Bürgerhaus stattlich, dreigeschossig, mit Halbwalmdach, im Kern mittelalterlich, Fassade Anfang 20. Jahrhundert überarbeitet D-2-63-000-103
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 7
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger schmaler Bau, neuklassizistische Fassade, um 1900 D-2-63-000-104
Wohn- und Geschäftshaus
Ludwigsplatz 8; Ludwigsplatz 10
(Standort)
Geschäftshäuser zwei modern zusammengefasste Bauten; östlich viergeschossiges ehem. Adelshaus, mit Vorschußmauer, 16./17. Jahrhundert, Fassade Ende 19. Jahrhundert;

westlich dreiachsiges Traufseithaus mit Treppengiebel- Brandmauern, spätmittelalterlich

D-2-63-000-134 BW
Ludwigsplatz 9
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossig, mit mächtigem Halbwalmdach, im Kern 15. Jahrhundert, vorgelegte neugotische Treppengiebelfassade und Ausbau zum Geschäftshaus 1922 D-2-63-000-105
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 14
(Standort)
Adelshaus dreigeschossiger Traufseitbau mit sehr hohem Satteldach und Treppengiebel-Brandmauern, vornehme Barockfassade, bez. 1700 (durch moderne Einbauten und Werbeanlagen z. T. entstellt) D-2-63-000-133
Adelshaus
Ludwigsplatz 14; Ludwigsplatz 16
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig, im Kern wohl 18. Jahrhundert, neugotische Fassade mit Zinnen-Zwerchgiebel, Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-132 BW
Ludwigsplatz 15
(Standort)
Handelshaus im Kern 16./17. Jahrhundert, Ausbau zum viergeschossigen Wohn- und Geschäftshaus mit Neurenaissance-Backstein-Fassade, um 1900;

monumentale Hausmadonna, 1710

D-2-63-000-107
Handelshaus
Ludwigsplatz 18
(Standort)
Bürgerhaus zweiachsiger, viergeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach und Treppengiebel-Brandmauern, spätmittelalterlich D-2-63-000-131 BW
Ludwigsplatz 21
(Standort)
Wohnhaus, sog. Zellerhaus zur Krone mächtiger dreigeschossiger Eckbau mit Walmdach, spätmittelalterlich, im 16./17. Jahrhundert erneuert;

mit spätgotischer, Mitte 18. Jahrhundert barockisierter Hauskapelle und Ausstattung;

mit Arkadenhof des 17. Jahrhunderts; stuckierte Fassade nach 1756, wohl von Matthias Obermayer

D-2-63-000-109
Wohnhaus, sog. Zellerhaus zur Krone
Ludwigsplatz 23
(Standort)
Löwenapotheke dreigeschossiges bürgerliches Traufseithaus mit hohem Satteldach und Treppengiebel-Brandmauern, im Kern spätmittelalterlich, Fassadendekor um 1925/30 D-2-63-000-110
Löwenapotheke
Ludwigsplatz 24
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Brauerei, viergeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach, spätmittelalterlich, Fassade spätklassizistisch, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-2-63-000-128 BW
Ludwigsplatz 25
(Standort)
Adelshaus dreigeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach und Treppengiebel-Brandmauern, spätmittelalterlich, barocke Fassadengliederung um 1720/30 D-2-63-000-111 BW
Ludwigsplatz 26
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossig, Fassade neubarock und im Stil der 20er Jahre, um 1925/30 D-2-63-000-127 BW
Ludwigsplatz 27
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach und Treppengiebel-Brandmauern, spätmittelalterlich, Ausbau im 17./18. Jahrhundert, Zwerchgiebel und Rokoko-Fassade D-2-63-000-112
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 28
(Standort)
Bürgerhaus ehem. Brauerei, dreieinhalbgeschossig, mit Vorschußmauer, im Kern 16./17. Jahrhundert, Rokoko-Stuckfassade 1763 von Matthias Obermayer D-2-63-000-126 BW
Ludwigsplatz 30
(Standort)
Adelshaus dreieinhalbgeschossig, mit Vorschußmauer, im Kern 16. /17. Jahrhundert D-2-63-000-125 BW
Ludwigsplatz 32; Ludwigsplatz 34
(Standort)
Geschäftshaus Straubinger Tagblatt viergeschossig mit hohem Giebel, in reduzierten Renaissanceformen, 1928 von Heilmann & Littmann;

im Rückgebäude ehem. Höllersche Hauskapelle mit Ausstattung, 1645, aus dem Vorgängerbau übernommen

D-2-63-000-124
Geschäftshaus Straubinger Tagblatt
Ludwigsplatz 33
(Standort)
Gasthof Goldene Gans dreigeschossig, mit waagrechter Vorschußmauer, Fassadengliederung durch toskanische Pilaster und Gurtgesimse um 1630/50 D-2-63-000-114
Gasthof Goldene Gans
Ludwigsplatz 35
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach und Treppengiebel-Brandmauern, wohl 16. Jahrhundert D-2-63-000-115
Bürgerhaus
Ludwigsplatz 38
(Standort)
Gasthof Goldener Engel viergeschossig, wohl 18. Jahrhundert, Fassade um Mitte 19. Jahrhundert D-2-63-000-122 BW
Ludwigsplatz 40; Rosengasse 49
(Standort)
Gasthaus Passauer Hof dreieinhalbgeschossiges Haus mit Vorschußmauer, im Kern spätmittelalterlich, Fassade klassizistisch um 1830 D-2-63-000-121 BW
Ludwigsplatz 42; Rosengasse 60
(Standort)
Ehem. Rosenapotheke dreigeschossiges bürgerliches Traufseit-Eckhaus mit hohem Satteldach und Treppengiebel-Brandmauern, mit Eck- Erkerturm, im Kern spätmittelalterlich, Rokoko-Stuckfassade 1763 von Matthias Obermayer D-2-63-000-120
Ehem. Rosenapotheke
Ludwigsplatz 44; Stadtgraben 87
(Standort)
Gasthof zum Bayerischen Löwen dreigeschossiger Traufseitbau mit hohem Satteldach, im Kern spätmittelalterlich;

Salettl, zweigeschossig, vor 1920

D-2-63-000-119
Gasthof zum Bayerischen Löwen
Ludwigsplatz 45
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossig, im Kern wohl 17./18. Jahrhundert, neubarocke Giebelfassade, Anfang 20. Jahrhundert D-2-63-000-116 BW
Ludwigsplatz 48; Ludwigsplatz 49
(Standort)
Ludwigstor klassizistische Stadttoranlage, bestehend aus offener Einfahrt mit flankierenden Obelisken, seitlichen Durchgängen und vorgelagerten Pavillons mit Säulenportici, 1810 D-2-63-000-117
Ludwigstor
Ludwigsplatz; Ludwigsplatz 20a
(Standort)
Jakobsbrunnen barocke Anlage, Brunnensäule mit Jakobsfigur, 1688; in der Platzmitte D-2-63-000-136
Jakobsbrunnen
Mahkornstraße 20
(Standort)
Kraftzentrale der ehem. Dachziegelwerke Josef Mayr GdbR langgestreckter Satteldachbau mit Sockelgeschoss und hohen Fenstern, 1952 von Franz Kammel, Straubing;

mit bauzeitlicher technischer Ausstattung (kohlebefeuerte Dampfmaschine)

D-2-63-000-320 BW
Max-Gerhaher-Straße 2/4
(Standort)
Doppel-Mietshaus mit Eckerkern und Mansarddächern, im barockisierenden Jugendstil, um 1910 D-2-63-000-211
Doppel-Mietshaus
Max-Gerhaher-Straße 6/8
(Standort)
Doppel-Mietshaus mit Erkerausbauten und Mansarden, barockisierender Jugendstil, um 1910 D-2-63-000-212
Doppel-Mietshaus
Max-Gerhaher-Straße 10
(Standort)
Villenartiges Wohnhaus mit Erkerkerturm und Loggien, Backstein- und Hausteingliederungen, Neurenaissance, bez. 1889 D-2-63-000-213
Villenartiges Wohnhaus
Mittlere Bachstraße
(Standort)
Bachbrücke Formbeton-Brüstungen, schmiedeeiserne Details, 1907; an der Ecke Kolbstraße D-2-63-000-137
Bachbrücke
Mittlere Bachstraße 13-15
(Standort)
Doppelhaus zweigeschossig, mit Putzgliederung; 1869-1896 D-2-63-000-319
Doppelhaus
Mühlsteingasse 12
(Standort)
Inschrifttafel 1811 D-2-63-000-138
Inschrifttafel
Mühlsteingasse 24
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus stattlicher Eckbau mit Erker und Giebel, in reduzierten Neurenaissance- und Neubarockformen, um 1910 D-2-63-000-139 BW
Nähe Donau; Nähe Gscheiderbrückl
(Standort)
Bastion des Schöpfwerkes Straubing Aussichtsrondell mit Sperrmauer, 1939-42, fertig gestellt 1954;

Adler, Monumentalplastik aus Kalkstein, 1941/42 von Fritz Schmoll genannt Eisenwerth;

Relief aus Kalkstein, 1941 von Johann Peter Vogl

D-2-63-000-330
Bastion des Schöpfwerkes Straubing
Obere Bachstraße 30
(Standort)
Wohnhaus villenartig, mit Mansardwalmdach und Erkerrisalit, in barockisierenden und Heimatstil-Formen, um 1910 D-2-63-000-141
Wohnhaus
Oberer-Thor-Platz
(Standort)
Denkmal zur Erinnerung an die Belagerung der Stadt von 1742 errichtet 1892; Ecke Frauenbrünnlstraße D-2-63-000-156
Denkmal zur Erinnerung an die Belagerung der Stadt von 1742
Ottogasse 2; Theresienplatz 31
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Eckbau, spätklassizistisch, 3. Viertel 19. Jahrhundert D-2-63-000-249 BW
Ottogasse 9
(Standort)
Ehem. Handwerkerhaus zweigeschossiger Traufseitbau, gewölbtes Erdgeschoss, 15./16. Jahrhundert D-2-63-000-142
Ehem. Handwerkerhaus
Ottogasse 10
(Standort)
Ehem. Handwerkerhaus unregelmäßiger Giebelbau mit Erker, 16./17. Jahrhundert D-2-63-000-144 BW
Ottogasse 17
(Standort)
Ehem. Handwerkerhaus zweigeschossiger Traufseitbau, 17./18. Jahrhundert, Fassade 1. Hälfte 19. Jahrhundert, mit Hausmadonna D-2-63-000-143
Ehem. Handwerkerhaus
Pandurengasse 29
(Standort)
Schloss, Sog. Pandurenschlössl zweigeschossiger Walmdachbau, um 1700 D-2-63-000-145 BW
Petersgasse 5
(Standort)
Ehem. Spitalgebäude zweigeschossiger Walmdachbau mit Dachreiter, 1700 D-2-63-000-146 BW
Petersgasse 10
(Standort)
Katholische Krönungskapelle freistehender gotischer Bau, 1446, Wölbung Ende 15. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-63-000-147
Katholische Krönungskapelle
Petersgasse 22
(Standort)
Bauernhaus erdgeschossig, mit Halbwalmdach und Vortreppe, Anfang 19. Jahrhundert D-2-63-000-148 BW
Petersgasse 44
(Standort)
Zweigeschossiges Wohnhaus mit Treppengiebeln, im Kern spätgotisch, Veränderungen im 19. und 20. Jahrhundert D-2-63-000-149 BW
Petersgasse 50 b; Petersgasse 50 c; Petersgasse 50 d; Petersgasse 50 e; Petersgasse 50 a; Petersgasse 50
(Standort)
Befestigte Friedhofsanlage St. Peter mit ehem. Pfarrkirche, Mesnerhaus und drei Kapellen innerhalb des Beringes, Anlage 12. Jahrhundert, Stütz- und Ringmauern spätmittelalterlich;

Katholische Filialkirche St. Peter, ehem. Pfarrkirche, romanische dreischiffige Basilika ohne Querhaus, mit drei Ostapsiden und West- Doppelturmanlage, um 1180, Sakristei gotisch, Ausbau des Südturms im 18. Jahrhundert, Nordturm und Südturm-Abschluss 1886/87; mit Ausstattung;

Mesnerhaus, zweigeschossiger Walmdachbau, untere Teile mittelalterlich, obere 17./18. Jahrhundert; auf der Nordmauer des Friedhofs aufsitzend. Totentanzkapelle mit Neuem Karner, zweischiffig 1486 erbaut, Ausbau 1763, mit Ausstattung;

Bernauerkapelle, Sühnekapelle Herzog Ernsts v. Bayern, 1436, mit Ausstattung; Kapelle Unserer Lieben Frau, doppelgeschossig, um 1425, untere Teile (Alter Karner) wohl älter, mit Ausstattung;

Alter Friedhof von St. Peter mit zahlreichen Grabplatten und Epitaphien vom Spätmittelalter bis zum 19. Jahrhundert, in die Kirchen- und Kapellenwände sowie in die Ringmauer eingelassen;

zahlreiche freistehende Grabdenkmäler des 18. und 19. Jahrhunderts, in Stein und Schmiedeeisen; barockes Friedhofsportal;

Lourdesgrotte, Ende 19. Jahrhundert, am Eingang;

Gruftgebäude mit offenen Arkaden und Ölberg, wohl 18. Jahrhundert, an der Ostseite

D-2-63-000-150
Befestigte Friedhofsanlage St. Peter
Petersgasse 54
(Standort)
Pfarrhof von St. Peter zweigeschossiger Satteldachbau, 15./16. Jahrhundert, Äußeres mit Zinnengiebel Ende 19. Jahrhundert, Ostflügel mit geschwungenem Renaissance-Giebel, 2. Hälfte 16. Jahrhundert; mit historischer Ausstattung;

angeschlossene Kapelle Ende 17. Jahrhundert

D-2-63-000-151 BW
Pfarrplatz 11 a
(Standort)
Pfarrhof St. Jakob (ehem. Betbruderhaus) stattlicher Barockbau mit Halbwalmdach, 1780 mit Toreinfahrt und Hofmauer; Reste der älteren nördlichen Stadtmauer, 13./15. Jahrhundert D-2-63-000-89
Pfarrhof St. Jakob (ehem. Betbruderhaus)
Pfarrplatz 13
(Standort)
Ehem. Haus der Seelenbruderschaft zu Straßkirchen zweigeschossiger Walmdachbau mit Seitenflügel, 18. Jahrhundert, mit Hofmauer D-2-63-000-153
Ehem. Haus der Seelenbruderschaft zu Straßkirchen
Pfarrplatz 15
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Spätbarockfassade, nach 1780, mit Hofmauer und Toreinfahrt D-2-63-000-154
Wohnhaus
Pfarrplatz 19
(Standort)
Ehem. Gewandschneidersches Benefiziatenhaus zweigeschossiger Zweiflügelbau mit Satteldächern, um 1650/60, Rokokofassade Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-155 BW
Pfarrplatz 21
(Standort)
Katholische Stadtpfarrkirche St. Jakob dreischiffige spätgotische Hallenkirche mit umlaufendem Kapellenkranz und Westturm, um 1415 begonnen unter Meister Hans von Burghausen, Chor um 1418, um 1500 Vollendung des Langhauses, um 1590 des Turms, Erneuerungen nach dem Stadtbrand 1780; mit Ausstattung D-2-63-000-152
Katholische Stadtpfarrkirche St. Jakob
Regensburger Straße
(Standort)
Stadtgrenzstein um 1650 D-2-63-000-311 BW
Regensburger Straße
(Standort)
Parkbank sog. Bürgerbank aus Kunststein, gestiftet vom Bürgerverein Straubing, 1912; im Stadtpark D-2-63-000-326 BW
Regensburger Straße
(Standort)
Grenzstein der Stadt Straubing in Form eines Obelisken aus Granit, 2. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-63-000-324 BW
Regensburger Straße
(Standort)
Gedenkstein für die Gefallenen der Realschule Straubing Stele aus Muschelkalk auf Granitsockel, um 1921; im Stadtpark D-2-63-000-323 BW
Regensburger Straße 22; Regensburger Straße 26; Regensburger Straße 18 a
(Standort)
Ehem. Brauerei Dietl Wirtschaftsgebäude des Sommerkellers, zweigeschossiger Putzbau mit Krüppelwalmdach, bez. 1828;

Wohn- und Verwaltungsgebäude mit ehem. Aufzugshalle, zweigeschossiger Ziegelbau mit Ziergiebel und Fassadengliederung in den Formen der Deutschen Renaissance, 1896/1900;

dahinter Brauereigebäude, vier- und fünfgeschossiger Blankziegelbau, 1900-1904;

sog. Hubertushalle, Bierhalle mit Ziegelfachwerkwänden über hohem Souterrain, 2. Hälfte 19. Jahrhundert, 1899 hier aufgestellt, Verlängerung als Blankziegelbau mit gegliederter Giebelfassade, 1900-1904;

weitläufige Lagerkelleranlagen, 1828-1830, erweitert 1869/70, 1884 und 1893;

ehem. Fassstadel, Ziegelbau mit Satteldach, 1877 (Regensburger Straße 60a)

D-2-63-000-161
Ehem. Brauerei Dietl
Regensburger Straße 28
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Walmdachbau mit Eckturm und Giebelrisalit, 1898/99;

gusseiserner Gartenzaun als straßenseitige Einfriedung, 1899

D-2-63-000-345
Wohnhaus
Regensburger Straße 31
(Standort)
Wohnhaus villenartig, mit Eckerkerturm und Zwerchgiebeln, reiche Neurenaissance, um 1900 D-2-63-000-157
Wohnhaus
Regensburger Straße 33
(Standort)
Villa zweigeschossiger, verputzter Walmdachbau mit Erkerturm und Balkonen; ehem. Stallgebäude, verputzter Ziegelbau mit Krüppelwalmdach;Garten und Vorgarten mit Einfriedung; 1903 vom Baugeschäft Franz Dendl D-2-63-000-325 BW
Regensburger Straße 56
(Standort)
Wohnhaus villenartig, mit Giebelrisalit und Jugendstil- Stuckfassade, 1905 D-2-63-000-160 BW
Regensburger Straße 64
(Standort)
Verwalterhaus neubarock mit Mansarddach, um 1904; zugehörig zu Nr. 66 D-2-63-000-159 BW
Regensburger Straße 66
(Standort)
Anstalt für geistig Behinderte monumentaler H-förmiger Neubarockbau, schloßartig, mit Mansarddächern, 1904;

Jugendstil-Eisenzaun, gleichzeitig

D-2-63-000-158
Anstalt für geistig Behinderte
Rennbahnstraße 16/18/20/22
(Standort)
Wohnanlage gekurvter dreigeschossiger Langbau, Treppenhäuser risalitartig ausgreifend, 1928/29 von Baurat Regnyer, Landshut, errichtet D-2-63-000-163 BW
Rentamtsberg
(Standort)
Josephi- oder Agnes-Bernauer-Turm Wehrturm der Stadtbefestigung, Schalenturm mit Zinnen, wohl 1477;

angeschlossene Züge der Stadtmauer nach Osten und Süden, 1477 ff.

D-2-63-000-164
Josephi- oder Agnes-Bernauer-Turm
Rentamtsberg 1
(Standort)
Ehem. Salzstadel an der Donau mächtiger massiver Bau mit Krüppelwalmdach, zweigeschossige Südhälfte um 1446/47 (dendro. dat.), dreigeschossige Nordhälfte und Dachtragwerk um 1762/63 (dendro. dat.), geteilt durch einen Zug der Stadtmauer mit spätgotischem Portal, wohl 2. Hälfte 14. Jahrhundert D-2-63-000-179
Ehem. Salzstadel an der Donau
Rosengasse 8
(Standort)
Giebelhaus zweigeschossig, im Kern spätmittelalterlich, Treppengiebel Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-171
Giebelhaus
Rosengasse 12
(Standort)
Türgewände bez. 1612 D-2-63-000-170 BW
Rosengasse 14
(Standort)
Wohnhaus kleiner zweigeschossiger Traufseitbau, spätmittelalterlich, Türgewände 16. Jahrhundert;

hebräische Inschrifttafel, wohl spätmittelalterlich

D-2-63-000-169
Wohnhaus
weitere Bilder
Rosengasse 24
(Standort)
Wohnhaus Kernbau 17./18. Jahrhundert, 2. OG 1878, Fassade und 3. OG 1. Hälfte 20. Jahrhundert;

Inschrifttafel zur Erinnerung an Mathias Ritter von Flurl (1756-1823), 19. Jahrhundert

D-2-63-000-168
Wohnhaus
Rosengasse 25
(Standort)
Wohnhaus stattlicher dreigeschossiger Traufseitbau mit Aufzugserker, 15./16. Jahrhundert;

spätklassizistische Fassade, letztes Viertel 19. Jahrhundert;

Hausmadonna

D-2-63-000-172
Wohnhaus
Rosengasse 30
(Standort)
Ehem. städtischer Weinstadel mächtiges Treppengiebelhaus mit hohem Satteldach, bez. 1589 D-2-63-000-167
Ehem. städtischer Weinstadel
Rosengasse 36 a
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus zweigeschossiger Satteldachbau mit Durchfahrt und einer Fassadengliederung in Neurenaissanceformen, 1886, Keller 1874, Teile des Erdgeschosses älter D-2-63-000-340 BW
Rosengasse 54
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger unregelmäßiger Giebelbau, im Kern 17. Jahrhundert D-2-63-000-165 BW
Rosengasse 56
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossiger Giebelbau mit einhüftigem Satteldach, im Kern gotisches Halbgiebelhaus, Erweiterung unter einem einheitlichen Satteldach Ende 17. Jahrhundert, Überformungen Ende 19. Jahrhundert, heutige Dachform durch Anhebung der nördlichen Dachfläche 1919 D-2-63-000-347 BW
Rot-Kreuz-Platz 1
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Mansarddachbau mit gegliederter Fassade, nach 1780 D-2-63-000-173
Bürgerhaus
Rot-Kreuz-Platz 3
(Standort)
Bürgerhaus stattlicher dreigeschossiger Traufseitbau mit spätbarockem Portal, wohl nach 1780 D-2-63-000-174
Bürgerhaus
Rot-Kreuz-Platz 4
(Standort)
Ehem. Bäckerei dreigeschossiger Walmdach-Eckbau, 1781 D-2-63-000-175 BW
Rot-Kreuz-Platz 5
(Standort)
Bürgerhaus zweigeschossiger Eckbau mit barockem Schweifgiebel, Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-176
Bürgerhaus
Schloßplatz
(Standort)
Brunnen auf dem Schloßplatz 18. Jahrhundert D-2-63-000-181
Brunnen auf dem Schloßplatz
Schloßplatz
(Standort)
Fraunhoferdenkmal 1910 von Herrmann Hahn; an der Südfassade des Schlosses D-2-63-000-182 BW
Schloßplatz 2 a; Schloßplatz 2 b; Schloßplatz 2 c; Schloßplatz 2 d
(Standort)
Ehemaliges Herzogsschloss Baubeginn 1356, Ausbauten 1582, 1618, 1755;

unregelmäßige, um einen Hof geordnete Anlage mit Torturm und ehem. Rentamt im Süden, Fürstenhaus mit zwei Türmen im Norden;

Westtrakt mit Schlosskapelle St. Sigismund, geweiht 1373, ausgebaut Mitte 15. Jahrhundert und 1566; mit Ausstattung

D-2-63-000-178
Ehemaliges Herzogsschloss
weitere Bilder
Schulgasse 11
(Standort)
St.-Peter-Schule dreigeschossiger, reich gegliederter Langtrakt, Neurenaissance, 1880 von Stadtbaumeister Blaschak;

Turnhalle, im Stil der 20er Jahre, um 1930

D-2-63-000-186
St.-Peter-Schule
Schulgasse 25
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig, mit Krüppelwalmdach, Ende 18. Jahrhundert; ehem. zum Kloster gehörig D-2-63-000-188 BW
Schulgasse 30; Schulgasse 28; Petersgasse 18; Schulgasse 22; Schulgasse 24
(Standort)
Ehem. Franziskanerkloster 1802/03 aufgelöst, 1844 Kloster der Barmherzigen Brüder mit Krankenhausnutzung;

südlich anschließend ehem. Klostergebäude, zweigeschossige Vierflügelanlage um Kreuzgang, 1702 ff.;

ehem. Ökonomiegebäude, zweigeschossiger Langtrakt an der Schulgasse, 1702 ff.;

Loretokapelle, 1697/1702; mit Ausstattung,

2001/02 teilweise in die Äußere Passauer Str. 60 verbracht

D-2-63-000-187 BW
Seminargasse 6
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau, reiche klassizistische Fassade, um 1780/90 D-2-63-000-192
Bürgerhaus
Seminargasse 15
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau, klassizistische Putzfassade, um 1830/40 D-2-63-000-189
Bürgerhaus
Seminargasse 16
(Standort)
Ehem. Chorherren-Stiftsgebäude mächtiger Langtrakt zu 30 Achsen, 1782/83 von Ignaz Hirschstetter und Paul Uferer erbaut, kurzer Querflügel im Norden;

Ausbau zum Lehrerseminar mit klassizistischer Putzfassade, nach 1824 (später überarbeitet); jetzt Stadtverwaltung

D-2-63-000-191
Ehem. Chorherren-Stiftsgebäude
Seminargasse 21
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Giebelbau, im Kern 17./18. Jahrhundert, mit Vortreppe D-2-63-000-190
Wohnhaus
Simon-Höller-Straße 9; Theresienplatz 2
(Standort)
Rathaus dreigeschossiger Hauptbau mit Seitenflügel und Innenhof, Baubeginn 1382, Ausbauten bis in das 16. Jahrhundert, weitere Ausbauten im 18. Jahrhundert, neugotische Erneuerung mit Treppengiebel an der Hauptfront, Glockenstuhl und Haupteingang 1892; mit historischen Ausstattungsstücken D-2-63-000-239
Rathaus
Simon-Höller-Straße 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus ehem. Propsteihof, dreigeschossig, nach 1780, spätklassizistische Fassade, Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-193 BW
Simon-Höller-Straße 18
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau, klassizistische Fassade, bez. 1784 D-2-63-000-197 BW
Simon-Höller-Straße 19
(Standort)
Wohnhaus ehem. Propsteihof, dreigeschossig, wohl nach 1780, Neurenaissance-Fassade, Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-194 BW
Simon-Höller-Straße 23
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Traufseitbau mit Aufzugserker, Portal bez. 1781 D-2-63-000-195 BW
Simon-Höller-Straße 28
(Standort)
Wohnhaus und Bäckerei zweigeschossiges Eckhaus, bez. 1781, im Kern wohl älter D-2-63-000-196
Wohnhaus und Bäckerei
Spitalgasse
(Standort)
Treppenaufgang zu Spitzwegwinkel 18./19. Jahrhundert;

Stützmauern

D-2-63-000-208 BW
Spitalgasse 5
(Standort)
Ehem. Lehrerhaus zweigeschossiger klassizistischer Bau, bez. 1835 D-2-63-000-198
Ehem. Lehrerhaus
Spitalgasse 6, 7, 8
(Standort)
Zugehörige Teile der nördlichen Stadtmauer 1477 ff. D-2-63-000-203 BW
Spitalgasse 11
(Standort)
Bürgerspital Hl. Dreifaltigkeit Stiftung des 13. Jahrhunderts, Kirche, historische und moderne Spitaltrakte um einen Rechteckhof geschlossen;

Spitalkirche, 2. Hälfte 13. Jahrhundert, in spätgotischer Zeit erweitert, nach Stadtbrand 1780 erneuert und Erhöhung des Turms, mit Ausstattung;

Spitalgebäude, nördlich an die Kirche anschließend, im Erdgeschoss mittelalterlich, 14. Jahrhundert;

südlicher und nördlicher Spitaltrakt, nach 1780 und 1912 erneuert

D-2-63-000-200
Bürgerspital Hl. Dreifaltigkeit
Spitalgasse 17
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig, mit Halbwalmdach, Eckbau über unregelmäßigem Grundriss, nach 1780, im Kern wohl älter D-2-63-000-204 BW
Spitalgasse 19
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig, mit geknickter Front, 17./18. Jahrhundert D-2-63-000-205 BW
Spitalgasse 21
(Standort)
Ehem. Fleischbank zwei parallel zueinanderstehende Trakte, 2. Hälfte 16. Jahrhundert, Dach mit großem Vorstand an der Südseite und Überdachung des Raums zwischen den Trakten im frühen 19. Jahrhundert D-2-63-000-206 BW
Spitalgasse 25
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig, mit Schweifgiebel, 18. Jahrhundert D-2-63-000-207 BW
Spitzwegwinkel 8
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger Eckbau mit spätgotischen Fenstergewänden D-2-63-000-209 BW
Spitzwegwinkel 9
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossiger schmaler Satteldachbau, zum Spitzwegwinkel zweigeschossig, 16./17. Jahrhundert D-2-63-000-210
Wohnhaus
Stadtbefestigung
(Standort)
Erster Bering der Befestigung unter Ausschluss der Nordwestecke der Stadt (Weißgerbergasse, Am Pulverturm) vor 1332 vollendet.

Ab 1447 Ausbau der Mauer, Anlage des Zwingers und der zweiten Mauer im Westen (nicht erhalten), Heranleitung der Donau durch die „Bschlacht“. Von den Toren nur das Spitaltor erhalten - siehe Spitalthor 7;

von der älteren Nordmauer (vor 1332) bei In der Bürg 6, 10, 18, 34 und bei Kalvarienberg, von der 1447 ausgebauten Befestigung Teile erhalten bei Am Pulverturm 1, 5, 7, 9, 11, Pulverturm, Fischram 2, 4, 6, 8, 10, 12, 14, 16, Fronveste 6, Fürstenstraße 1, 3, 7, 9 und Josephiturm, Am Spitalthor 5, 6, 6a, 6b, Theresienplatz 49, 50, Unterm Rain, Weißgerbergasse - siehe jeweils dort

D-2-63-000-1 BW
Stadtgraben
(Standort)
Schiller-Denkmal 1905; Ecke Schloßplatz D-2-63-000-219
Schiller-Denkmal
Stadtgraben 22
(Standort)
Villenartiges Wohnhaus mit Halbwalmdach, Flacherker und Hausmadonna, um 1910/15 D-2-63-000-214 BW
Stadtgraben 52
(Standort)
Mietshaus Fassade in Formen der deutschen Renaissance, Mansarddach, um 1890 D-2-63-000-216 BW
Stadtgraben 54
(Standort)
Schule große Dreiflügelanlage, in reduzierten Formen der deutschen Renaissance, angeschlossene Turnhalle, 1909 D-2-63-000-217
Schule
Stadtturm
(Standort)
Stadtturm freistehender achtgeschossiger Turm, Baubeginn 1316, zwischen 1379 und 1396 erhöht; mit historischer Ausstattung;

Anbauten an der Ost- und Westseite (ehem. Stadtwaage, Trinkstube, Wache), 15. Jahrhundert

D-2-63-000-240
Stadtturm
Steinergasse 4; Theresienplatz 1
(Standort)
Lebzelterei Krönner viergeschossiges Bürgerhaus, im Kern spätmittelalterlich, Fassade klassizistisch, 1. Viertel 19. Jahrhundert D-2-63-000-241 BW
Steinergasse 14
(Standort)
Ehem. Adelshaus dreigeschossiger stattlicher Bau, wohl 18. Jahrhundert, Fassade barock, überarbeitet in Neurenaissance-Formen, großer, an drei Seiten umbauter Innenhof D-2-63-000-224 BW
Steinergasse 18
(Standort)
Weidenmannsches Haus stattlicher barocker Eckbau, dreigeschossig, um 1720 D-2-63-000-223 BW
Steinergasse 19
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossig, um 1700, im Kern wohl spätmittelalterlich, Fassadendekor um 1900 D-2-63-000-317 BW
Steinergasse 20
(Standort)
Wohnhaus viergeschossig, spätklassizistische Fassade mit Erker, 3. Viertel 19. Jahrhundert, im Kern wohl älter D-2-63-000-222 BW
Steinergasse 21
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Eckbau mit Erdgeschossarkaden, spätbarocker Stuckfassade und Krüppelwalmdach, 18. Jahrhundert, im Kern wohl älter D-2-63-000-220 BW
Steiner-Thor-Platz 4
(Standort)
Straßenschild eingemauert, um 1820 D-2-63-000-221 BW
Stetthaimerplatz
(Standort)
Totenleuchte steinerne Lichtsäule des ehem. Hl. Geist-Spitales, 14. Jahrhundert, 1983 wieder aufgestellt D-2-63-000-228 BW
Stetthaimerplatz 1
(Standort)
Loichinger-Schlössl jetzt Standesamt, stuckierter Rokokobau, 1752/55 D-2-63-000-225
Loichinger-Schlössl
Sankt-Nikola-Straße 12; Sankt-Nikola-Straße 10
(Standort)
Evang.-Luth. Versöhnungskirche rechteckiger Saalbau mit dreiseitiger Apsis und mächtiger Giebelfassade, in geschlemmter Ziegelbauweise mit steilem Satteldach, nordöstlich angeschlossener Glockenturm mit Pyramidendach; mit Ausstattung;

Pfarrhaus mit Pfarrwohnung und Gemeinschaftsräumen, eingeschossiger Satteldachbau; 1961-1963 von Johannes Ludwig

D-2-63-000-335 BW
Sankt-Nikola-Straße 17
(Standort)
Katholische Kirche St. Nikola ehem. Leprosenhauskirche, gotische Anlage, 1344 zuerst genannt, um 1700 barocker Ausbau; mit Ausstattung;

Mauerzug vom ehem. Friedhof, mit barockem Portal

D-2-63-000-177 BW
Theresienplatz
(Standort)
Tiburtiusbrunnen freistehendes Becken, barock mit Brunnenfigur des hl. Tiburtius, 1685, erneuert 1955 (Figur) und 1975 (Becken); in der Platzmitte D-2-63-000-253
Tiburtiusbrunnen
Theresienplatz
(Standort)
Dreifaltigkeitssäule barock, mit umgebender Balustrade, 1704-09; in der Platzmitte D-2-63-000-254
Dreifaltigkeitssäule
Theresienplatz
(Standort)
Mauerrest vom ehem. Oberen Tor spätmittelalterlich (Abbruch 1873) D-2-63-000-252 BW
Theresienplatz 3
(Standort)
Ehem. Adelshaus viergeschossig, im Kern spätmittelalterlich, mit prächtiger barocker Stuckfassade, wohl 1752, und Vorschussmauer mit neugotischen Details D-2-63-000-242
Ehem. Adelshaus
Theresienplatz 7
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau, im Kern spätmittelalterlich, mit Treppengiebel-Brandmauern und Fassadendekoration im Stil der 20er Jahre mit barocken Elementen D-2-63-000-243
Bürgerhaus
Theresienplatz 8
(Standort)
Einhorn-Apotheke dreigeschossiges Eckhaus mit Vorschußmauer, im Kern wohl 17./18. Jahrhundert, neugotische Fassade um Mitte 19. Jahrhundert D-2-63-000-238
Einhorn-Apotheke
Theresienplatz 9
(Standort)
Bürgerhaus dreigeschossiger Traufseitbau mit Flacherker, im Kern spätmittelalterlich, Fassade Ende 19. Jahrhundert, im Inneren alte Holzbalkendecken D-2-63-000-244 BW
Theresienplatz 16
(Standort)
Bürgerhaus viergeschossig, mit hohem Satteldach und Flacherker, 15./16. Jahrhundert D-2-63-000-237
Bürgerhaus
Theresienplatz 18
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viereinhalbgeschossig, Neurenaissance- Fassade, um 1900. Modesalon im Erdgeschoss D-2-63-000-236
Wohn- und Geschäftshaus
Theresienplatz 22
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossig, Neurenaissance-Fassade, um 1900 D-2-63-000-235
Wohn- und Geschäftshaus
Theresienplatz 24
(Standort)
Stadtsparkasse mächtiger Eckbau, mit neugotischen Treppengiebeln, Mitte 19. Jahrhundert D-2-63-000-234
Stadtsparkasse
Theresienplatz 27
(Standort)
Bürgerhaus im Kern mittelalterlich mit erhaltener gotischer Fenstergruppe, dreigeschossige Fassade mit Ziergiebel, um 1900;

östlicher Rückflügel, 17./18. Jahrhundert, um 1850 aufgestockt

D-2-63-000-248 BW
Theresienplatz 28
(Standort)
Ehem. Adelshaus dreigeschossiger Traufseitbau, im Kern spätmittelalterlich, Fassade 1. Hälfte 19. Jahrhundert D-2-63-000-233 BW
Theresienplatz 32
(Standort)
Gasthaus spätgotisches Bürgerhaus, östlicher Teil hoher traufseitiger Satteldachbau mit spätgotischen Fenstergewänden und Krangaube, vom niedrigeren westlichen Teil nur eine Achse erhalten D-2-63-000-232
Gasthaus
Theresienplatz 36
(Standort)
Gasthaus ehem. Röhrlbräu, dreigeschossiger Traufseitbau mit barocker Fassade, am Portal bez. 1726;

nördlich anschließendes schmales Rückgebäude, dreigeschossiger Mansarddachbau mit geschlossenen Laubengängen im 1. und 2. Obergeschoss, wohl Anfang 19. Jahrhundert

D-2-63-000-231
Gasthaus
weitere Bilder
Theresienplatz 37
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus dreigeschossig, mit Treppengiebel zur Koppgasse, im Kern spätmittelalterlich, vorgelegte Neurenaissance-Fassade Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-250 BW
Theresienplatz 40
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus viergeschossiger Bau mit Flachdach und horizontaler Fassadengliederung im Stil des Backsteinexpressionismus, im Kern wohl 17. Jahrhundert, prägender Umbau 1928 von Architekt Franz Mauser D-2-63-000-336 BW
Theresienplatz 46
(Standort)
Ehem. Jesuitenkirche im Kern spätgotisch, ab 1680 Umbau zum einschiffigen Raum mit zwei turmartigen Kapellenausbauten; mit Ausstattung D-2-63-000-230
Ehem. Jesuitenkirche
Theresienplatz 49
(Standort)
Gasthaus zum Geiß spätgotischerTraufseitbau mit Steilsatteldach und Treppengiebeln, 16. Jahrhundert;Hofmauer und Toreinfahrt D-2-63-000-251 BW
Theresienplatz 50
(Standort)
Ehem. Landgericht 1666/67 als Jesuitenkolleg erbaut, Umbau nach 1773 als Ordensgebäude der Malteser, weiterer Umbau nach Mitte 19. Jahrhundert als Amtsgebäude, viergeschossig, mit paarweisen Segmentbogenfenstern;

Rest der Stadtmauer, 1477 ff., an der Westseite

D-2-63-000-229
Ehem. Landgericht
Uferstraße 2
(Standort)
Wohnhaus mit Saalanbau ehem. Gesellenhaus, zweigeschossiger Mansarddachbau mit Zwerchgiebeln, Putzgliederungen und geohrten Fenstereinfassungen, im Kern Adelshaus Ende 18.Jahrhundert, Obergeschoss Umbau letztes Drittel 19.Jahrhundert;

zweigeschossiger Anbau, Klinker mit Lisenengliederung und Zahnkranzgesims, Saal mit Holzkassettendecke, um 1880

D-2-63-000-309 BW
Unterm Rain
(Standort)
Teilstücke der Stadtmauer aus der Zeit vor der nördlichen Erweiterung 13./14. Jahrhundert; gegenüber Nr. 10, 12, 14, 16, 22 D-2-63-000-255 BW
Unterm Rain
(Standort)
Kruzifix Eisen, auf Sockel, 19. Jahrhundert, zur Erinnerung an die Belagerung von 1742 D-2-63-000-256 BW
Unterm Rain 4
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig, mit Halbwalmdach, Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-258
Wohnhaus
Unterm Rain 6
(Standort)
Wohnhaus erdgeschossig, mit Pultdach, im Kern spätmittelalterlich D-2-63-000-259
Wohnhaus
Unterm Rain 12
(Standort)
Ehem. Weißgerberhaus dreigeschossiger Satteldachbau mit Lüftungslamellen, im Kern um 1800;

Fassadengliederung, Ziergiebel und Dachausbau von 1904

D-2-63-000-332
Ehem. Weißgerberhaus
Unterm Rain 14
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossiger Traufseitbau, Türgewände bez. 1771, Putzgliederungen 19. Jahrhundert D-2-63-000-260 BW
Unterm Rain 15
(Standort)
Gaststätte Unterm Rain zweigeschossiges Mansarddachhaus, 18. Jahrhundert, Fassadengliederung Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-261
Gaststätte Unterm Rain
Unterm Rain 16
(Standort)
Wohnhaus zweigeschossig, mit hohem Satteldach, 18. Jahrhundert D-2-63-000-262
Wohnhaus
Unterm Rain 24
(Standort)
Ehem. Weißgerberhaus breitgelagerter Eckbau mit Mansardwalmdach, Giebel geschweift, wohl Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-263 BW
Viereckmühlstraße 19
(Standort)
Villa Bergfried Zweiflügelbau mit Erkerturm, Neurenaissance, Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-264 BW
Viktualienmarkt 1
(Standort)
Wohnhaus origineller zweigeschossiger Eckbau mit Treppengiebel und Flacherker, spätgotisch, Putzfassade Ende 19. Jahrhundert D-2-63-000-166
Wohnhaus
Viktualienmarkt 6
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Mansarddachbau im barockisierenden Jugendstil, um 1902/03 von dem Architekten Danner errichtet D-2-63-000-218
Mietshaus
Weißgerbergasse
(Standort)
Nordzug der Stadtmauer 1477 ff. D-2-63-000-265
Nordzug der Stadtmauer
Weißgerbergasse 6
(Standort)
Ehem. Gerberhaus zweigeschossig, mit Mansardwalmdach, 18. Jahrhundert D-2-63-000-266
Ehem. Gerberhaus
Weißgerbergasse 16 a
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig, mit Krüppelwalmdach, um 1800, auf den Resten eines ehem. Stadtmauerturms aufsitzend D-2-63-000-267
Wohnhaus
Weißgerbergasse 17
(Standort)
Ehem. Gerberhaus zweigeschossig, mit Mansardwalmdach, Giebel mit Anläufen, Fassade mit Putzprofilen, 2. Hälfte 18. Jahrhundert D-2-63-000-268
Ehem. Gerberhaus
Wittelsbacherstraße 8
(Standort)
Marieninstitut große Dreiflügelanlage im barockisierenden Jugendstil, die Seitenflügel mit Wellengiebeln und Eck-Erkern, 1905/06 von Ludwig Ruff erbaut D-2-63-000-274 BW
Wittelsbacherstraße 11
(Standort)
Synagoge mit Ausstattung;

rückwärts angeschlossenes Gemeindehaus, erbaut 1907 von Hans Dendl

D-2-63-000-270
Synagoge
Wittelsbacherstraße 12; Wittelsbacherstraße 12 a
(Standort)
Villenartiges Mietshaus dreigeschossig, asymmetrisch, mit Giebelrisalit und Eck-Erkerturm, Dächer mit Vorstand, Neurenaissance-Fassade, um 1900 D-2-63-000-273
Villenartiges Mietshaus
Wittelsbacherstraße 13
(Standort)
Mietshaus dreigeschossiger Eckbau mit Eck-Erkerturm und Ziergiebelrisalit, um 1900 D-2-63-000-271 BW
Wittelsbacherstraße 16
(Standort)
Villenartiges Mietshaus asymmetrisch mit Giebelrisalit, neuromanische und Neurenaissance-Details, erbaut 1902 D-2-63-000-272 BW
Zollergasse 10
(Standort)
Wohnhaus dreigeschossig, mit Halbwalmdach, im Kern spätgotisch D-2-63-000-277
Wohnhaus
Zollergasse 11
(Standort)
Wohn- und Geschäftshaus breit gelagerter, zweigeschossiger und palaisartiger Satteldachbau mit Durchfahrt, frühklassizistischer Fassadengliederung und Nischenfigur, um 1784/85;

Inschrifttafel zu Ehren des hier geborenen Generallieutnants Oskar Freiherr von Zoller, 1868

D-2-63-000-275
Wohn- und Geschäftshaus
Zur Wieskapelle 2
(Standort)
Katholische Wieskapelle barock, 1756 als Votivkapelle erbaut D-2-63-000-72
Katholische Wieskapelle

Alburg[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Alburger Hauptstraße
(Standort)
Eckl-Kapelle Mitte 18. Jahrhundert, 1977 erneuert; mit Ausstattung;

am Westende der Straße

D-2-63-000-282 BW
Alburger Hauptstraße 13
(Standort)
Ehem. Benefiziatenhaus zweigeschossiger Walmdachbau, wohl Ende 18. Jahrhundert D-2-63-000-278 BW
Alburger Hauptstraße 21
(Standort)
Pfarrhaus zweigeschossiger Satteldachbau, 18. Jahrhundert; mit historischen Ausstattungsstücken;

Kreuzigungsrelief in der Gartenmauer

D-2-63-000-281 BW
Allachstraße
(Standort)
Buchner-Kapelle 18. Jahrhundert D-2-63-000-285 BW
Allachstraße 54
(Standort)
Zugehöriges Hoftor Eisen, 1909 D-2-63-000-283 BW
Allachstraße 64
(Standort)
Großer Vierseithof ehem. Klosterhof;

Wohnhaus, mit verputztem Obergeschoss-Blockbau und Flachsatteldach, 18. Jahrhundert, Tür bez. 1876;

an der Hausecke gotische Figurengruppe;

große Remise mit offenen Einfahrtsbögen, wohl 19. Jahrhundert; Motorenhäuschen, massiv, mit Treppengiebel, um 1900, der Scheune vorgebaut;

am Stallgebäude Relief von 1504, weiteres Relief spätromanisch

D-2-63-000-284 BW
Kapellerstraße 2
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Stephan spätgotisch, mit barocken Ausbauten (erweitert 1957); mit Ausstattung; Karner, Mitte 15. Jahrhundert, im 18. Jahrhundert unterkellert, anschließend an die Kirche D-2-63-000-286
Katholische Pfarrkirche St. Stephan
Kapellerstraße 5
(Standort)
Ehem. Gasthaus zweigeschossiger und verputzter Massivbau mit Halbwalmdach, 1817 (Dachtragwerk dendro. dat.) über barockem Keller des Vorgängerbaus errichtet, wohl 1832 (dendro. dat.) Umbau mit Saal und Einzug von böhm. Kappen im Pferdestall D-2-63-000-348 BW
Klostergasse 6
(Standort)
Klostergebäude zweigeschossiger traufseitiger Langtrakt, 18./19. Jahrhundert D-2-63-000-280 BW

Frauenbründl[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Frauenbrünnlstraße 117
(Standort)
Katholische Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau barocker Zentralbau mit drei Konchen und Vorhalle, von kleinen Türmen flankierte Kuppel, 1705/07 erbaut; mit Ausstattung;

angebautes Wohnhaus mit Walmdach, 18. Jahrhundert; Mariengrotte über Quelle, an der Nordseite.

D-2-63-000-288
Katholische Wallfahrtskirche Unserer Lieben Frau
Regensburger Straße 106
(Standort)
Gasthaus Frauenbrünnl traufseitiger Mansarddachbau mit polygonalen Ecktürmen an der Straßenfront, Neurenaissance, 1867, im Kern älter D-2-63-000-289 BW

Harthof[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Haus Nummer 88
(Standort)
Hausfigur Hausfigur, hl. Florian, 18. Jahrhundert D-2-63-000-291 BW

Hornstorf[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
an der alten Donaubrücke.
(Koordinaten fehlen! Hilf mit.)
Stadtgrenzstein um 1650 D-2-63-000-292

Ittling[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
(Standort) Aukapelle barock, 1741; mit Ausstattung D-2-63-000-295 BW
Dorfstraße
(Standort)
Kleine Wegkapelle 18./19. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-63-000-293
Kleine Wegkapelle
Dr.-Kumpfmüller-Straße 11
(Standort)
Katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist 1841; mit Ausstattung D-2-63-000-294
Katholische Pfarrkirche St. Johann Baptist

Kagers[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Meginhardstraße 91
(Standort)
Katholische Kirche Hl. Kreuzauffindung barock, 1752; mit Ausstattung D-2-63-000-296
Katholische Kirche Hl. Kreuzauffindung

Kay[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Kay 52
(Standort)
Kirche St. Magdalena aus dem 14. Jahrhundert, Vorhalle und Sakristei 1601; mit Ausstattung D-2-63-000-297
Kirche St. Magdalena

Öberau[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Öberau 3
(Standort)
Katholische Kirche Unserer Lieben Frau Frührokokobau, um 1730; mit Ausstattung D-2-63-000-298
Katholische Kirche Unserer Lieben Frau

Sossau[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
An der Hauptstraße
(Standort)
Figur Johann Nepomuk 18. Jahrhundert; an der Hauptstraße, im Ort D-2-63-000-305
Figur Johann Nepomuk
Sossauer Platz 13
(Standort)
Ehem. Propstei des Prämonstratenserklosters Windberg zweigeschossig, mit Nr. 15, 17, 19, 21 eine gemeinsame Zweiflügelanlage bildend, Anfang 17. Jahrhundert, heute Wohnhaus D-2-63-000-300
Ehem. Propstei des Prämonstratenserklosters Windberg
Sossauer Platz 15
(Standort)
Pfarrhof Anfang 17. Jahrhundert, wie Nr. 13 D-2-63-000-301
Pfarrhof
Sossauer Platz 17
(Standort)
Wohnhaus Anfang 17. Jahrhundert, wie Nr. 13 D-2-63-000-302 BW
Sossauer Platz 19
(Standort)
Wohnhaus 1628, wie Nr. 13 D-2-63-000-303 BW
Sossauer Platz 21
(Standort)
Wohnhaus Anfang 17. Jahrhundert, wie Nr. 13 D-2-63-000-304
Wohnhaus
Sossauer Platz 25
(Standort)
Kath. Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt Turm und Langhaus 1177, erhöhter Chor 15. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-63-000-299
Kath. Wallfahrtskirche St. Mariä Himmelfahrt

Unterzeitldorn[Bearbeiten]

Lage Objekt Beschreibung Akten-Nr. Bild
Gollauer Weg 5 c
(Standort)
Kath. Filialkirche St. Jakobus romanisch, 12. Jahrhundert; mit Ausstattung D-2-63-000-306
Kath. Filialkirche St. Jakobus
Windberger Straße 82
(Standort)
Schloss dreigeschossiger kleiner Bau, im Kern spätmittelalterlich, stark erneuert und dadurch entstellt D-2-63-000-307 BW

Anmerkungen[Bearbeiten]

  1. Diese Liste entspricht möglicherweise nicht dem aktuellen Stand der offiziellen Denkmalliste. Diese ist über die unter Weblinks angegebene pdf-Datei im Internet einsehbar und im BayernViewer-Denkmal kartographisch dargestellt. Auch diese geben, obwohl sie durch das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege täglich aktualisiert werden, nicht überall den aktuellen Stand wieder. Daher garantiert das Vorhandensein oder Fehlen eines Bauwerks oder Ensembles in dieser Liste oder im BayernViewer-Denkmal nicht, dass es zum gegenwärtigen Zeitpunkt ein eingetragenes Denkmal ist oder nicht.
    Außerdem ist die Bayerische Denkmalliste ein nachrichtliches Verzeichnis. Die Denkmaleigenschaft – und damit der gesetzliche Schutz – wird in Art. 1 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes (DSchG) definiert und hängt nicht von der Eintragung in die Denkmalliste ab. Auch Objekte, die nicht in der Denkmalliste verzeichnet sind, können Denkmäler sein. Eine verbindliche Auskunft erteilt allein das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Bildersammlung zu Baudenkmälern in Straubing – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing