Liste der Bewohner Entenhausens

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In dieser Aufstellung werden Bewohner der fiktiven Stadt Entenhausen in Disney-Comics wie den Micky Maus-Heften, Lustigen Taschenbüchern, kurz LTB, und Filmen beschrieben.

Die Einwohner der Stadt sind allesamt anthropomorphe Tiere unterschiedlichster Spezies; die „normalen“ Bürger bestehen überwiegend (aber nicht nur) aus Hunden und Schweinen, seltener aus Enten und Mäusen, um sie von den Hauptpersonen abzugrenzen. Vorherrschend sind zwei Gruppen, einerseits der Clan um Donald Duck (siehe auch Familie Duck), andererseits der Clan um Micky Maus. Im Laufe der Jahrzehnte wurden diverse neue Figuren dazuerfunden, in den 1930er Jahren z. B. der Hund Bolivar, der heute in Geschichten selten vorkommt, oder Figuren wie Indiana Goof, die in den 1980er bis 1990er Jahren geschaffen wurden. Verblüffend ist, dass auch unter den Tieren wiederum zwischen menschlichen und tierischen Wesen unterschieden wird; das heißt, es gibt weiterhin auch nicht-menschliche Tiere in Entenhausen – ein Beispiel ist Pluto, der sich im Gegensatz zu den anderen Figuren wie ein ganz „normaler“ Hund verhält. Auch dass es bei der Familie Duck regelmäßig Weihnachtsgans an Heiligabend zu essen gibt, stellt für diese fiktive Welt keinen Widerspruch dar.

Die meisten Figuren der Ducks stammen aus der Hand von Carl Barks[1], Al Taliaferro und Romano Scarpa.

Inhaltsverzeichnis

Wichtige Figuren um Donald Duck[Bearbeiten]

Donald Duck (Plastikfigur vor dem Ehapa-Verlag)
Hauptartikel: Familie Duck

Donald Duck[Bearbeiten]

Hauptartikel: Donald Duck

Donald Duck wurde ursprünglich als Gegenstück zum cleveren Micky Maus erfunden und hatte seinen ersten Auftritt im Film Die kluge kleine Henne (The Wise Little Hen) von 1934. Er ist der notorische Pechvogel. Besonders in neueren Geschichten ist er bei seinem Onkel Dagobert verschuldet und muss für ihn arbeiten oder ihn auf abenteuerliche Reisen begleiten. Charakteristisch ist ebenfalls seine chronische Arbeitslosigkeit. Immer wieder probiert Donald sich in neuen Tätigkeiten aus, die er meistens jedoch ebenso schnell verliert. Nach den Geschichten von Don Rosa ist Donald Duck 1920 in Entenhausen geboren. Von Walt Disney selbst wurde festgelegt, dass Donald an einem Freitag den 13. im März geboren wurde. Nach Don Rosa waren seine Eltern Dortel Duck (Dagoberts Schwester) und Degenhard Duck (Sohn der Dorette Duck).

Phantomias[Bearbeiten]

Phantomias (ital. Paperinik) ist ein Alter Ego von Donald Duck, ursprünglich geschaffen, um Donald in der Nacht Rache an Personen nehmen zu lassen, die ihn ausnutzen oder ihm übel mitspielen, wie sein Onkel Dagobert Duck oder Gustav Gans. Die erste Erwähnung findet er in der Geschichte Die Verwandlung im LTB Nr. 41. Donald ist stets auf der Hut, sein zweites Ich geheim zu halten. Im genannten LTB verwechselt der Postbote Donald Duck mit Gustav Gans. So ist es Zufall, dass Donald Duck zum Phantomias geworden ist. Donald Duck gibt sich als besten Freund von Phantomias aus und versorgt ihn so scheinbar mit Informationen. Gleichzeitig ist Donald meist Nutznießer von Phantomias’ „halblegalen“ Aktivitäten. Phantomias’ Versteck befindet sich im Keller von Donalds Haus. In neueren Geschichten geht er mit Hilfe einiger Erfindungen von Daniel Düsentrieb auf die Jagd nach Verbrechern und beweist als Superheld, dass auch Donald ein Gewinner sein kann, wenn auch nur im Geheimen. Er wird auch als der Maskierte Rächer bezeichnet.

DoppelDuck[Bearbeiten]

DoppelDuck (ital. Doubleduck) ist Donald, der bei einem Geheimdienst tätig ist, der Agentur. Das erste DoppelDuck Comic erschien im LTB Nr. 384. Donald Duck ist nicht dauerhaft bei der Agentur angestellt, sondern wird nur bei äußerst heiklen Missionen zu Rat gezogen. Meist muss er mit der Agentin Kay-K zusammenarbeiten. Der oberste Chef der Agentur ist so geheim, dass er selbst kaum seinen Namen kennt. Nur DoppelDuck und der Direktor der Agentur kennen ihn.

Bolivar[Bearbeiten]

Bolivar (engl. Bolivar, Bornworthy, Borny oder Bernie, vor allem in älteren Übersetzungen auch deutsch Bernie, sehr selten auch Berni oder Barbarossa) ist Donalds kalbsgroßer Bernhardiner. Er wurde von Al Taliaferro erfunden und taucht sonst nur selten in Geschichten anderer Zeichner auf, am häufigsten wird er von Vicar verwendet. Ferner hat er einen Sohn namens Flocki, der ebenfalls von Taliaferro erfunden wurde. Bolivar ist sehr faul und verfressen.

Dagobert Duck[Bearbeiten]

Don Rosa (1999)
Carl Barks, Erfinder vieler Comicfiguren, insb. aus dem Duck-Clan (1994)
Hauptartikel: Dagobert Duck

Dagobert Duck (engl. Scrooge McDuck, auch $crooge geschrieben) wird in den Disney-Comics als reichste Ente der Welt bezeichnet. Sein englischer Name Uncle Scrooge ist abgeleitet von Ebenezer Scrooge, der reichen und geizigen Hauptfigur aus Charles Dickens' A Christmas Carol. Dagobert Duck gehört halb Entenhausen und er möchte seinen Reichtum ständig vermehren. Ferner gilt er als der geizigste Mann weit und breit. Nach den Geschichten von Don Rosa ist Dagobert Duck 1867 in Glasgow, Schottland, geboren.

In italienischen und dänischen Comics gilt Dagobert als der Bruder von Oma Duck (Dorette Duck), in amerikanischen dagegen nicht. Erika Fuchs übersetzte Barks' Comics aber auch dahingehend, dass Dagobert und Dorette Geschwister sind. Diese Übersetzung wurde auch bei anderen Zeichnern beibehalten, lediglich in den Übersetzungen von Rosas Geschichten wird das amerikanische Verwandtschaftsverhältnis verwendet.

Zudem war er einer der Hauptcharaktere der Serie DuckTales. In dem Zeichentrickfilm Uncle Scrooge and Money leiht ihm Bill Thompson seine Stimme, in allen anderen Produktionen Alan Young. Dagoberts deutsche Stimme war zunächst Hermann Ebeling, später Joscha Fischer-Antze.

Tick, Trick und Track[Bearbeiten]

Die Drillinge Tick, Trick und Track (engl. Huey, Dewey, and Louie) sind die Söhne von Donalds Schwester „Della Duck“ (engl. Della Thelma Duck), von der man nur erfährt, dass sie verschollen ist. Der Name ihres Vaters ist unbekannt, Don Rosa behauptete aber einmal, es sei der Bruder von Daisy Duck. Sie leben bei ihrem Onkel Donald. In einem Kurzfilm „Donald’s Nephews“ von 1938 ist ihre Mutter eine Cousine Donalds, die aber ebenfalls Della heißt.

Die drei sind Pfadfinder beim Fähnlein Fieselschweif (engl. Junior Woodchucks) und haben stets das Schlaue Buch zur Hand. Man kann sie nur anhand ihrer verschiedenfarbigen Mützen unterscheiden. Die Farben sind jedoch keiner speziellen Figur zuzuordnen, da sie je nach Zeichner variieren. Es handelt sich fast immer um die Farben blau, rot und grün; in älteren Geschichten von Vicar kommt statt grün auch gelb zum Einsatz. In den Comics von Al Taliaferro können sie anhand eines farbigen Brustrings am Pullover unterschieden werden. Meist verwenden sie auch Handtücher, Taschen, Bettwäsche usw. in ihrer jeweiligen Mützenfarbe. In einigen Comics sind sie brav und folgsam, in anderen vernünftig und intelligent sowie geistig erwachsen und in wieder anderen werden sie als freche, ungezogene Kinder dargestellt. In einer Geschichte weigern sie sich zum Beispiel, dem Wunsch ihres Onkels zu folgen und in die Badewanne zu steigen. Sie reichen sich die Hände und sprechen die berühmten, von der Übersetzerin Erika Fuchs stammenden Worte: „Wir wollen sein ein einig Volk von Brüdern, in keiner Not uns waschen und Gefahr“ (Dies ist eine Anspielung auf den Rütlischwur, wie er in Schillers Wilhelm Tell formuliert wird).

In der ersten Ausgabe des Micky Maus Magazins von 1951 wurden in einem Bild ihre dänischen Namen Rip, Rap und Rup verwendet.

Nach den Geschichten von Don Rosa sind Tick, Trick und Track 1940 in Entenhausen geboren. In einigen Geschichten haben die drei einen irrtümlich eingefügten zusätzlichen Bruder, der von Herausgeber Bob Foster Phooey Duck genannt wurde. Im deutschen erhielt er den Namen Truck.

Die drei Brüder tauchen erstmals im Zeitungscomic vom 17. Oktober 1937 auf. Ihr erster Filmauftritt war am 15. April 1938 in dem Trickfilm Donald’s Nephews, in dem sie Donalds Haus verwüsten. Danach traten sie in 24 weiteren Kinokurzfilmen auf. Sie erlebten eine filmische Wiederauferstehung in den Fernsehzeichentrickserien DuckTales ab 1987 und Quack Pack ab 1990.

Daisy Duck[Bearbeiten]

Daisy Duck (engl. ebenfalls Daisy Duck) ist die Verlobte von Donald Duck und Angebetete von Gustav Gans. Sie kann sich nicht entscheiden: Einerseits hätte sie gerne einen präsentablen und wohlhabenden Freund, andererseits einen mit Herz. Außerdem ist sie Phantomime, die weibliche Form des Phantomias (LTB Nr.57).

Erst Carl Barks verpasste ihr die heute noch gültige Darstellung mit Haarschleife, Bluse mit Puffärmeln, Pumps und Armring sowie langen Wimpern. Bei Taliaferro trug sie meist der damaligen Zeit entsprechende Mode mit Hütchen. Daisy Duck ist Mitglied in verschiedenen Damenclubs und -kränzchen von Entenhausen. Trotz der Verlobung mit Donald Duck gilt sie als seine Cousine.

Nach den Geschichten von Don Rosa ist Daisy Duck 1920 in Entenhausen geboren. Damit dürfte Daisy genauso alt sein wie Donald. Ihr erster Auftritt und damit der eigentliche „Geburtstag“ war am 9. Januar 1937.

Ihr Debüt gab Daisy als Donna Duck in dem Disney-Cartoon Don Donald (1937). Ihr erster Auftritt unter dem Namen Daisy Duck war jedoch im Kurzfilm Mr. Duck Steps Out, zu deutsch Ein Tänzchen mit Daisy (1940).

Seit den Neuen Micky-Maus-Geschichten wird sie standardmäßig von Sabine Arnhold gesprochen.

Dicky, Dacky, Ducky[Bearbeiten]

Dicky, Dacky, Ducky (engl. April, May, June) sind die Nichten von Daisy Duck, die gelegentlich bei ihr zu Besuch sind. Außerdem sind sie mehr oder weniger gute Freundinnen von Tick, Trick und Track. Im Gegensatz zu den Jungs sind sie gar nicht zu unterscheiden.

Gustav Gans[Bearbeiten]

Gustav Gans (engl. Gladstone Gander) ist Donald Ducks Vetter und, besonders in den Geschichten von Carl Barks und Vicar, dessen erbitterter Rivale um die Gunst von Donalds Freundin Daisy. Trotz seines Nachnamens ist er eine Ente. Seine herausragendste Eigenschaft ist sein Glück, das ihm immer zur Seite steht. Dieses Glück hat er nach einer Geschichte von Don Rosa, weil seine Mutter ebenfalls viel Glück hatte, und zwar aufgrund einer Malerei auf einem Schuppen. An seinem Geburtstag hat er wegen eines Blitzeinschlages kein Glück, was später ebenfalls an einem Geburtstag neutralisiert wurde. Aufgrund seines enormen Glücks gewinnt Gustav oftmals im Lotto oder bei Preisausschreiben, findet Unsummen an Geld auf der Straße oder Diamanten in Pralinenschachteln. Entsprechend verlässt er sich auf Fortuna und verabscheut jegliche Arbeit. Trotzdem bringt er es im Gegensatz zu Dagobert Duck nicht zu einem großen Reichtum, da er gewonnenes Geld seiner hedonistischen Lebensweise opfert. Sein Vater war nach Rosa General Golo Gans, seine Mutter Daphne Duck, die Tochter Dorette Ducks.

Nach den Geschichten von Don Rosa ist Gustav Gans 1920 in Entenhausen geboren.

Dorette Duck[Bearbeiten]

Dorette Anette Liesette Duck (engl. Elvira „Grandma Duck“ Coot) oder Oma Duck ist nach Don Rosa die Mutter von Donald Ducks Vater Degenhard Duck, Gustav Gans' Mutter Daphne Duck, Dussels Vater Teddy Duck und Enkelin des Entenhausener Stadtgründers Emil Erasmus Erpel (1790-1880), ist aber nicht dem McDuck-Zweig der Familie zugehörig. Dorette besitzt einen Bauernhof am Rande Entenhausens und schickt ihren Verwandten oft Hausmannskost und Kuchen. Ihr Ehemann hieß Hilmar Duck, ihre Eltern waren Gunhilda Gans und Emelrich Erpel, der Gründer des Fähnleins Fieselschweif. Franz Gans ist der Enkel ihres verstorbenen Bruders Emanuel Erpel. In manchen älteren Comics war ihr Name auch Annette. Sie fährt einen Detroit Electric, ein antikes Elektroauto. [2] In manchen Übersetzungen, besonders in denen von Erika Fuchs, wird sie als Schwester von Dagobert vorgestellt, in anderen ist sie, wie oben gesagt, die Mutter von Dagoberts Schwager. Die Darstellung, dass sie nicht Dagoberts Schwester ist, wird vor allem von Don Rosa verwendet, Dagoberts Schwester ist sie besonders in den Geschichten von Vicar. Regelmäßige Auftritte haben bei Carl Barks und Vicar auch ihre Nutztiere, Hansi das Pferd, Billy bzw. Fridolin der Ziegenbock, Susi das Schwein, Emilie das Huhn und Ferdinand bzw. Stefan, der Stier.

Nach den Geschichten von Don Rosa ist Dorette Duck 1855 in Entenhausen geboren.

Franz Gans[Bearbeiten]

Franz Gans (engl. Gus Goose) ist der Cousin von Donald Duck und arbeitet als Knecht auf dem Hof von Dorette Duck. Zu seinen Lieblingsbeschäftigungen zählen vor allem Essen und Schlafen. Dorette Duck übt trotzdem ihm gegenüber bemerkenswerte Toleranz und lässt ihn gewähren.

Franz Gans erschien das erste Mal am 6. April 1938 in einem italienischen Comic-Heft. Seine Schöpfer sind Bob Karp und Al Taliaferro.

Der deutsche Name rührt daher, dass bei der Eindeutschung die korrekte Übersetzung Gustav Gans schon vergeben war. Franz Gans ist einer der wenigen, deren deutscher Name nicht auf einer Alliteration, sondern auf einem Reim beruht.

Seine Eltern sind nach dem Stammbaum von Rosa Wilhelmine Erpel (Tochter von Emanuel Erpel) und Gangolf Gans. Einer seiner Vorfahren ist vermutlich Franzerich der Wohlbeleibte.

Nach den Geschichten von Don Rosa ist Franz Gans 1922 in Entenhausen geboren.

Dussel Duck[Bearbeiten]

Dussel Duck (engl. Fethry Duck) ist ein sehr ungeschickter Vetter von Donald Duck und Gustav Gans. Dussel Duck wurde von Dick Kinney und Al Hubbard erfunden und tauchte das erste Mal in der Geschichte „The Health Nut“ aus dem Jahr 1964 auf. Seither wird er hauptsächlich von italienischen und brasilianischen Disney-Autoren verwendet, wobei sich der Charakter in Europa und in Brasilien recht unterschiedlich entwickelt hat (in Europa zum trotteligen Kumpel von Donald, in Brasilien zum eigenständigen Helden). Der Charakter wird nicht von allen Zeichnern als kanonisch betrachtet; so hat ihn beispielsweise Don Rosa – als Geste an die europäischen Fans – zwar in den Stammbaum der Duckfamilie aufgenommen (als Sohn von Degenhard Ducks Bruder Teddy Duck und Enkel Dorettes), lässt ihn jedoch nicht in seinen Geschichten auftreten. Seine Mutter hieß Gretchen Gogel. Wie Donald eine Matrosenmütze trägt, hat Dussel beinahe immer eine Schlafmütze auf dem Kopf. Dussel ist, je nach Geschichte und Zeichner, Hausmeister eines Apartments im Zentrum von Entenhausen, Dagobert Ducks Chauffeur und in einigen amerikanischen Geschichten zusammen mit Donald Duck Zeitungsredakteur. Besonders in italienischen Geschichten wechselt er seine Berufe aber in jeder neuen Geschichte. Die Kenntnisse zu seinen Tätigkeiten bezieht er dabei aus Fernkursen. In Geschichten mit Hubert Bogart ist er dessen Assistent. In wenigen Comics hat er einen Neffen namens Didi (Sohn seines Bruders Wastel). Dussel ist oft rot, ab und zu rosa gekleidet.

Wastel Duck[Bearbeiten]

Wastel Duck ist der Bruder von Dussel und Cousin von Donald sowie Franz und Gustav Gans. Er hat einen Sohn namens Didi. Gem. Stammbaum von Don Rosa (s. Duck) sind seine Eltern wie Dussels Teddy Duck und Gretchen Gogel.

Wichtige Figuren um Micky Maus[Bearbeiten]

Micky Maus[Bearbeiten]

Hauptartikel: Micky Maus

Micky Maus (engl. Mickey Mouse) hatte seinen ersten Auftritt in dem Stummfilm Plane Crazy, bekannt wurde er aber erst durch Tonfilm Steamboat Willie 1928.

Goofy[Bearbeiten]

Verkleidete Schauspieler als Goofy und Minni Maus
Hauptartikel: Goofy

Goofy ist zusammen mit Micky Maus und Donald Duck eine der ältesten Disney-Figuren und erlebte auch zahlreiche Abenteuer in eigenen Filmen und Comics, dort auch als „Supergoof“. Zu seinen besten Bekannten zählen Rudi Ross und dessen Freundin Klarabella Kuh. In der Zeichentrickserie Goofy & Max hat Goofy einen Sohn namens Max, dessen bester Freund der Junge der Nachbarn ist. Dessen Vater ist Kater Karlo, der berühmte Erzfeind von Micky und Goofy.

Indiana Goof[Bearbeiten]

Indiana Goof, ein weltberühmter Archäologe und Vetter von Goofy, wurde 1988 von Bruno Sarda geschaffen. Er hatte seinen ersten Auftritt im LTB Nr. 144 (Phantomias und Bubble Billy) in der 54-seitigen Geschichte Die Jäger des verlorenen Tempels. Der Name der Figur und der Geschichte sind Anlehnungen an die Abenteuerfilmreihe Indiana Jones.

Indiana sieht fast gleich aus wie Goofy, er hat aber Bartstoppeln am Kinn und eine rundlichere Nase. Wie Indiana Jones trägt er einen braunen Hut und Stiefel, dazu eine weite Hose, ein langärmeliges Hemd, einen Gürtel und Handschuhe. Am Gürtel hat er oft ein Seil, das er in vielen Geschichten als Lasso verwendet. Er hat Angst davor, seinen Hut zu verlieren und isst Negritas, eine lakritzeähnliche Süßigkeit, die nur an einem einzigen Ort zu bekommen ist. Um in ein Haus zu gelangen, benutzt Indiana Goof immer ein Fenster. Auch stellt er in jedem Schlafgemach ein Zelt auf, anstatt im Bett zu schlafen.

Alfons[Bearbeiten]

Alfons (engl. Gilbert) ist der Neffe von Goofy, sehr belesen und trägt fast immer als Zeichen seiner Intelligenz einen Doktorhut. Seine Sprachweise ist meist von sehr hohem Niveau, weshalb er mit Goofy eher nicht über seine Studien, sondern mehr Banales spricht. Meist ist er ein gutmütiger Kerl, es kann aber (besonders in Einseitern) durchaus vorkommen, dass er Goofy bei dessen pseudowissenschaftlichen Vorträgen ins Wort fällt und unflätig wird. Gelegentlich verwandelt sich Alfons auch in Super-Alfons.

Pluto[Bearbeiten]

Hauptartikel: Pluto (Disney)

Pluto ist der tollpatschige, aber treue orangebraune Hund von Micky Maus. Micky bekam ihn als Welpe von Kindern auf der Straße geschenkt. Sein Name geht auf den Zwergplaneten Pluto zurück, welcher just in der Zeit, als Walt Disney den Hund Pluto erfand, entdeckt wurde.

Pluto ist bekannt für seine außerordentlich feine Spürnase, weshalb er in mindestens einer Geschichte den Namen Spurobald trägt. Er wurde als Suchhund auch bisweilen schon von Tick, Trick und Track von Micky Maus ausgeliehen und eingesetzt (so z. B. im LTB Nr. 58, als er die verlorengeglaubte Krone des Prinzen von Duckenmark wiederentdeckt).

Minni Maus[Bearbeiten]

Minni Maus als Kostüm

Minni Maus (gelegentlich auch Minnie; engl. Minnie Mouse) ist die ewige Verlobte von Micky Maus. Sie ist so etwas wie seine Romanze, aber Micky kann manchmal auch einen ganz schönen Korb von ihr bekommen, denn Minni besitzt ein heftiges Temperament.

Minni und Micky Maus leben in unterschiedlichen Wohnungen. Allerdings bewältigen sie oftmals ihre Probleme mit Mack und Muck, sowie ihre Abenteuer im Team. Minni ist bei allen sehr beliebt, lediglich mit Kater Karlo verbindet sie keine Freundschaft. Sie engagiert sich oft für soziale Einrichtungen und plaudert gerne mit ihrer besten Freundin Klarabella.

Minni wird in den neuen Cartoons und Filmen von Diana Borgwardt gesprochen.

Kommissar Hunter[Bearbeiten]

Kommissar Albert Hunter (engl. Chief O’Hara) ist Entenhausens Polizeichef. Er zieht Micky Maus häufig zu Rate, wenn er in einem Fall nicht mehr weiter weiß. Dies kommt relativ oft vor, da Hunter immer wieder komplizierte und sonderbare Fälle bekommt. Das Vertrauensverhältnis zwischen Kommissar Hunter und Micky Maus geht so weit, dass Hunter bei Ermittlungen auch Unterstützung von Micky erfährt, ohne ihm einen offiziellen Auftrag erteilt zu haben. Wenn Micky Maus einen Kriminalfall gelöst hat, wird dieser in der Regel von Kommissar Hunter abgeschlossen, der den oder die Verbrecher festnimmt.

Inspektor Issel[Bearbeiten]

Inspektor Issel (engl. Mr. Casey) ist der ewig Zweite im Polizeirevier. Er ist etwas eifersüchtig auf Micky Maus und vermasselt fast jeden Fall, den er an sich reißt. Dennoch ist er eigentlich ein guter Kerl.

In LTB Nr. 239 wird er beinahe zum Kommissar befördert, verzichtet dann aber schließlich mit dem Hinweis, dass Entenhausen ohne ihn nicht auskommen kann, auf diese Ehre. Er wäre in eine andere Stadt versetzt worden, denn es braucht nur einen Kommissar in jeder Stadt, und in Entenhausen ist dies ja bereits Kommissar Hunter. In neueren LTB löst er mit seinem Kollegen Steinbeiß verschiedene Fälle.

Klarabella Kuh[Bearbeiten]

Klarabella Kuh (engl. Clarabelle Cow) ist eine der Freundinnen Minnis und Daisys. Sie ist oft zu den Kaffeekränzchen und dem Sonntagsklatsch bei Minni eingeladen. Sie spendet Minni in ausweglosen Situationen Trost. Sie ist die Freundin von Rudi Ross, aber oft auch mit Goofy unterwegs. Klarabella erscheint oft als betont „einfache“ Frau mit „einfachen“ Wünschen und Träumen, ist aber trotzdem durchaus gewitzt. Sie wird auch nicht selten in den Geschichten von Donald Duck eingesetzt — als Freundin von Daisy. Die Chemie zwischen ihr und Donald stimmt nicht. In älteren Comics heißt sie noch Kunigunde.

Rudi Ross[Bearbeiten]

Rudi Ross (früher: Pferdinand, auch: Horaz Pferdehalfter oder Otto Oberklister, engl. Horace Horsecollar) ist der Freund von Klarabella Kuh. Er fällt (in frühen Comics) durch das Tragen eines Geschirrs und sein wieherndes Lachen auf. Er ist ein begnadeter Handwerker und an sich ein gutmütiger, treuer Geselle, tendiert jedoch manchmal zu Großspurigkeit und Selbstdarstellung. In manchen LTB-Geschichten wird er entsprechend seinem englischen Namen auch Horaz genannt.

Mack und Muck[Bearbeiten]

Mack und Muck (engl. Morty and Ferdie Fieldmouse) sind die zwei Neffen von Micky Maus. Anders als Tick, Trick und Track zu Donald gehören sie nicht zum festen Bestandteil von Mickys Haushalt, sondern es scheint, als seien sie hin und wieder zu Besuch. Meist lebt Micky allein in seinem Haus mit Pluto. Sie sind des Öfteren zu Streichen aufgelegt und nicht immer folgsam.

Eine kleine Anekdote ist in einem Donald-Duck-Heft zu erfahren: Daniel Düsentrieb durfte anfangs nicht auf die Ducks treffen, diese mussten somit „gedoublet“ werden. Tick, Trick und Track wurden, um diesem Konflikt zu entgehen, durch Mack und Muck ersetzt.

Gamma und Atömchen[Bearbeiten]

Gamma (engl. Eega Beeva) und Atömchen sind zwei Wesen aus der 4. Dimension, die Micky Maus gelegentlich bei einem Fall helfen. Gamma, ein 88,88 cm großer Mensch der Zukunft mit Spaghetti-Armen, nascht Naphthalinkugeln, ist allergisch gegen Papiergeld und zieht auch schon mal eine ganze Wohnungseinrichtung aus seinen Shorts. Außerdem hat er einen Hund namens Fips. Atömchen ist, wie sein Name schon sagt, ein stark vergrößertes Atom. Er wurde von Professor Wunderlich zusammen mit seinem Bruder „Betömchen“ vergrößert. Sein Bruder war allerdings von böser Natur und half Kater Karlo bei einem Verbrechen, bis ihm Zweifel kamen und er sich doch für die gute Seite entschloss. Daraufhin verkleinerte Kater Karlo ihn mithilfe der von ihm gestohlenen Maschine wieder und Atömchen blieb der einzige seiner Art. Er ernährt sich aus der Steckdose und kann mit seinem Mesonen-Atem Stahl schmelzen. Außerdem kann er mit seinem Mund Licht, Lachstrahlen und Hypnosestrahlen erzeugen. In einer Geschichte in LTB Nr. 9 ersetzt er sogar den Motor, der Micky gestohlen wurde. Atömchen tritt fast ausschließlich in älteren LTB-Geschichten auf. Band 98 der LTB-Reihe enthält ausschließlich Geschichten, in denen Gamma mitspielt.

Prof. Zapotek und Prof. Marlin[Bearbeiten]

Die Professoren Zapotek und Marlin arbeiten für das Entenhausener Museum, in dessen Keller sich eine Zeitmaschine befindet, mittels derer Micky und Goofy in die Vergangenheit reisen können, meist, um kulturhistorische Rätsel zu lösen. Häufig stellt sich dabei heraus, dass erst durch das Handeln der beiden in der Vergangenheit die Entstehung eben jenes Rätsels ermöglicht wurde.

Die beiden Professoren streiten sich stetig und prügeln sich auch bisweilen, was daran liegt, dass beide zu Wutausbrüchen neigen und in ihrer jeweiligen Meinung sehr stur sind. Besonders, wenn mit der Zeitmaschine etwas schiefzugehen droht, spart keiner der beiden mit Kritik an der Arbeit des anderen. Marlin ist Physiker und Zapotek Archäologe. In einer Geschichte erfährt man, dass Marlin mit einer Studienkollegin verheiratet ist.

Zapoteks erste Solo-Erwähnung kommt in der Geschichte Der geheimnisvolle Kontinent Mu vor, die im LTB Nr. 141 abgedruckt ist, aber eigentlich schon 1979 in der Zeitschrift Topolino erschien. Beide zusammen erscheinen das erste Mal in LTB Nr. 121 in der Geschichte „Der Schatz des Priamos“, allerdings wird im Kontext ersichtlich, dass sich zu diesem Zeitpunkt Micky, Goofy und die Professoren bereits kennen müssen. Hier hält sich das LTB nicht an die chronologische Reihenfolge wie z. B. beim Auftreten von Indiana Goof.

Dicker[Bearbeiten]

Dicker (selten auch Eddi, engl. Butch[3]) ist ein Freund von Micky und Goofy und taucht gelegentlich in Geschichten der beiden auf. Seinen ersten Auftritt hat er im Comicstrip Micky gegen Ratzo (engl. Mr. Slicker and the Egg Robbers) von 1930. Dicker ist ein ehemaliger Ganove. Er hat kein Benehmen und verbringt seine Freizeit gerne in Bobby's Billardhalle. Meistens trägt er eine Baskenmütze und einen Pullover. In einer Geschichte erfährt man, dass Dicker eine Nichte hat.

Feinde und Bösewichte[Bearbeiten]

Kater Karlo[Bearbeiten]

Kater Karlo (engl. Black Pete, eine Analogie zum Gesellschaftsspiel „Schwarzer Peter“) ist Mickys Erzfeind. In den alten Disney-Cartoons ist er Konkurrent um die Gunst von Minni, in den Comics ist er jedoch ein Verbrecher der Entenhausener Unterwelt. In der Übersetzung der Geschichte „Micky Maus und der ungebetene Gast“ wird er in einer Suchmeldung im Radio als „Karl Friedhelm Katermann genannt Kater Karlo“ bezeichnet.[4] Kater Karlo ist also nur sein Pseudonym.

In der Zeichentrickserie Goofy & Max hat er einen eher beschaulichen Charakter. Dort hat er eine resolute Ehefrau namens Karla. Die beiden geben sich ausgefallene Kosenamen wie „Honigküchlein“, „Brummbärchen“ etc. Karlo und Karla haben einen Sohn, dessen Name Karlo junior, Kajo oder KJ lautet. Zum Leidwesen des Vaters ist dieser der beste Freund von Goofys Sohn Max. Des Weiteren haben Karlo und Karla eine Tochter namens Karabinchen (engl. Pistol).[5] In der Serie wird Karlo nicht als Verbrecher dargestellt, sondern ist Autohändler, der sich allerdings oft unlauterer Geschäftsmethoden bedient. Daneben möchte er nur seine Ruhe haben und nebenher etwas Reichtum und Ruhm anhäufen. Dieses verhindert Goofy aber mit seiner tollpatschigen Art regelmäßig.

In Italien heißt Kater Karlo Gambadilegno (Holzbein).

Kater Karlos Standardsprecher in den deutschen Synchronisationen war bis zu seinem Tod Wolfgang Kühne, seitdem Tilo Schmitz.

Trudi[Bearbeiten]

Trudi ist mit Kater Karlo verlobt. Sie kann nur beschränkt kochen, ist aber mindestens ebenso gerissen wie Kater Karlo. Wie er ist auch sie übergewichtig, zusammen gelten sie als absolutes Traumpaar.

Kralle[Bearbeiten]

Kralle ist einer der Vettern Kater Karlos. Er gilt als sehr intelligent und nutzt diese Cleverness ausschließlich für kriminelle Zwecke. Etwas schlanker als er, ist er dennoch von kräftiger Statur und ist bei weitem nicht so hitzköpfig wie Karlo. Er ist zu jeder Schandtat bereit, mahnt aber oft zur Besonnenheit. Kater Karlo, Trudi und Kralle tauchen vielfach als Trio auf, besonders im LTB, zum ersten Mal in LTB Nr. 130.

Kater Kuno[Bearbeiten]

Kater Kuno (engl. Peg Leg Pete) ist ein weiterer Vetter von Kater Karlo. Dieser neigt wie sein Vetter zu Verbrechen und wird daher ebenfalls von Micky gejagt. Erkennen kann man ihn an seinem Holzbein (aus dem Englischen: Peg Leg bedeutet wörtlich Holzbein), in dem sich oft eine Feile oder ein passender Schlüssel zum Ausbruch aus einem Gefängnis befindet. Kater Kuno taucht nur im LTB Nr. 2 auf. In der Originalfassung handelt es sich allerdings um keinen anderen als Kater Karlo selbst. Der Name wurde nur deswegen in „Kater Kuno“ umgeändert, weil die holzbeinige Version des „Kater Karlo“ in Deutschland zur damaligen Zeit noch recht unbekannt war.

Schnauz[Bearbeiten]

Schnauz (engl. Scuttle) ist ein Handlanger von Kater Karlo und hilft diesem oft bei diversen kriminellen Aktivitäten. Er kam 1951 erstmals in einer Geschichte vor und stammt aus der Feder von Paul Murrys. In manchen Geschichten wird angedeutet, dass Schnauz heimlich Klarabella Kuh verehrt.

Das Schwarze Phantom[Bearbeiten]

Das Schwarze Phantom (engl. The Phantom Blot im deutschen auch als Tinten-Phantom) ist ein Feind von Micky Maus, der zwar natürlich nicht gewinnen, aber meist wenigstens entkommen kann. Unter dem schwarzen Umhang des Phantoms steckt der Gauner Plattnase, wie im LTB Nr. 62 zu erfahren ist. Allerdings ist trotzdem nicht völlig klar, ob wirklich Plattnase das Schwarze Phantom ist, denn selbst Micky Maus meint in einigen LTBs, dass Plattnase sich nur als Schwarzes Phantom verkleidet hat. Des Weiteren kommt noch hinzu, dass in einem neueren LTB Micky Maus und das Schwarze Phantom eine Geschichte in einer Art Parallel-Entenhausen erleben. Dort ist jeder Entenhausener Bürger genau das Gegenteil seiner normalen Persönlichkeit. In dieser Geschichte wird dann das Schwarze Phantom aus der Parallelstadt Entenhausen enttarnt und es kommt zum Vorschein, dass es Goofy (in jenem Universum ein Millionär) ist. Jedoch verneint das Schwarze Phantom, mit Hinweis auf Goofys Ungeschicktheit, dass er wohl schwerlich Goofy sein könnte. In LTB Nr. 239 in der Geschichte Kommissar Issels lange Nacht steckt dann wieder Plattnase unter dem Umhang. Dort erfährt man übrigens auch, dass das Phantom ein passionierter Kunstmaler ist.

Die Figur wurde 1939 von Floyd Gottfredson erschaffen und hatte ihren ersten Auftritt – gemeinsam mit Kommissar Hunter – im Zeitungsstrip Micky Maus und die Jagd nach dem Phantom (YM 039).[6] Außer durch seinen schwarzen Umhang fiel das Phantom bei seiner Premiere durch seine geschraubte Sprache, sowie die Unfähigkeit, jemanden sterben zu sehen, auf, weshalb es mehrfach erfolglos versuchte, Micky mit Hilfe von ausgeklügelten Todesfallen zu eliminieren, anstatt direkt Hand an ihn zu legen. Zu guter Letzt von Micky gefangen und demaskiert, erschien unter der Kapuze die Figur Plattnase.

Das Motto des Phantoms lautet: „Wer mir was tut, sei auf der Hut!“

Mortimer[Bearbeiten]

Mortimer (auch Moritz oder Ratzo) war in früherer Zeit und ist in neuen Produktionen ein Konkurrent von Micky Maus. In der Regel geht es darum, Micky Minni auszuspannen. Er ist nach Floyd Gottfredson, von dem er auch eingeführt wurde, eine Ratte. In neueren Übersetzungen beginnt er fast jeden Satz mit „ha cha cha“.

Gottfredson zufolge ist er Fahrer bei einem Millionär. Während dieser verreist ist, benutzt er seine Kleidung und seinen Wagen und tritt als Hochstapler auf.

Dr. Krantz[Bearbeiten]

Dr. Krantz ist Indiana Goofs Gegenspieler und wie er Archäologe, ein kleiner Brillenträger, Haarfarbe je nach Comic von blond über rot, braun bis weiß gehend. Er bedient sich oft verbrecherischer Methoden, um sein Ziel zu erreichen, weshalb er mit Indiana Goof ständig im Clinch liegt und meist den Kürzeren zieht.

Krantz ist ein Meister der Verkleidung und macht oft auch Indianas Begleitung, z. B. Micky Maus, zu schaffen. Früher waren Krantz und Indiana Kollegen, bis Ersterer sich von der Profitgier hat vom rechten Weg abbringen lassen.

Der jeweils zweitreichste Mann der Welt[Bearbeiten]

Als zweitreichster Mann der Welt tritt zumeist eine der beiden Figuren Mac Moneysac oder Klaas Klever auf. Die beiden erscheinen üblicherweise nicht gleichzeitig – in Geschichten mit dem einen ist der andere meist nicht existent. Die bislang einzigen Geschichten, in der beide auftreten, sind Club der Milliardäre von 1967 und Alle gegen einen (in Deutschland abgedruckt in den gleichnamigen Lustigen Taschenbüchern 341 und 452). Nach Don Rosa existieren beide, wer der zweitreichste Mann der Welt ist, ändert sich ständig. Gemeinsam ist ihnen, dass sie Dagobert Duck als reichsten Mann der Welt ablösen wollen (manchmal mit zwischenzeitlichem Erfolg) und dabei auch zu schmutzigen Tricks greifen. Manche Konflikte mit ihm tragen aber einen symmetrischen Charakter ohne Gut-Böse-Schema.

Mac Moneysac[Bearbeiten]

Mac Moneysac (engl. Flintheart Glomgold) ist ebenso geizig wie Dagobert Duck und, abgesehen von seiner oft ausgeprägten kriminellen Energie, sein charakterliches Spiegelbild. Bezeichnenderweise tritt in den italienischen Disney-Comics, so zum Beispiel bei Romano Scarpa, nicht Mac Moneysac als Erzfeind von Dagobert Duck auf, sondern dessen anderer Rivale Klaas Klever. Bei Don Rosa tritt Mac Moneysac hingegen als Hauptfeind Dagobert Ducks auf. Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Mac Moneysac 1987 in der TV-Zeichentrickserie DuckTales, wo er Dagobert Duck und dessen Großneffen Tick, Trick und Track stets aufs Neue erfolglos zu demütigen versucht. In dieser Serie wird er zudem etwas anders dargestellt als sonst üblich: So trägt er hier einen Schottenrock und wohnt nicht in Südafrika, sondern in Entenhausen. Außerdem wird sein Name in DuckTales Mac Moneysack geschrieben.

Den Geschichten von Don Rosa ist zu entnehmen, dass Mac Moneysac 1865 in Südafrika geboren und 1965 im Alter von 100 Jahren gestorben ist. In einem der zwölf Kapitel der Reihe „Onkel Dagobert – Sein Leben, seine Milliarden“ bezeichnet sich der junge Mac Moneysac in einem Gespräch mit Dagobert Duck als einer, der vom Tafelberg kommt. In Gedanken nennt ihn Dagobert später einen Engländer, obwohl Mac Moneysac ihm nie verraten hatte, dass er einer ist. Vermutlich ist „Engländer“ hier als Schimpfwort des Schotten Dagobert für den Buren Mac Moneysac zu verstehen. Laut Don Rosa ist Moneysac – im Gegensatz zu den Panzerknackern, die eher gutmütige Verbrecher darstellen – skrupellos und sogar mörderisch veranlagt, was für Rosa den Hauptunterschied zwischen ihm und Klaas Klever darstellt.

In Geschichten von Don Rosa sowie Barks lebt Moneysac in Afrika und hat wie Dagobert dort einen Geldspeicher, während er in den Geschichten nahezu aller anderen Zeichner (z. B. Vicar) in Entenhausen lebt.

Klaas Klever[Bearbeiten]

Klaas Klever (früher auch: Claas Clever, engl. John D. Rockerduck) schreckt im Konkurrenzkampf mit Dagobert Duck auch vor kriminellen Machenschaften nicht zurück – selbst mit den Panzerknackern geht er in manchen Geschichten eine Allianz ein. Im Gegensatz zu Dagobert hat er jedoch einen Hang zum Luxus und ist entsprechend weitaus freigiebiger im Umgang mit Geld. Nicht zuletzt diese Verschwendungssucht macht ihn zum ewigen Zweitplatzierten hinter Dagobert Duck. Typisch für ihn ist es in den Geschichten italienischer Zeichner, am Ende vor Wut seinen Hut zu verspeisen. Nach Rosa hat er sich, anders als Dagobert Duck und Mac Moneysac, sein Vermögen nicht selbst erarbeitet, sondern von seinem Vater Kuno geerbt, der es im kalifornischen Goldrausch 1849 zu immensem Reichtum gebracht hatte und laut Don Rosa ein Mentor Dagoberts war, da er ihm das Goldsuchen beibrachte.

Die Figur wurde 1961 von Carl Barks für die Geschichte Boat Buster (Das Bootsrennen) als Parodie auf John D. Rockefeller, Jr. erfunden (in der deutschen Fassung trägt er hier den Namen Emil Erpel, der später aber für den legendären Gründer von Entenhausen verwendet wurde). Da im selben Jahr allerdings Rockefellers Sohn Michael verschwand und das Geschehen obendrein entfernt an Barks' Story erinnerte, verwendete dieser die Figur nie wieder.[7] Auch Don Rosa verwendete sie später nur einmal. Im Gegensatz dazu spielt Klaas Klever eine wichtige Rolle in den italienischen Disney-Comics. Erstmals trat er dort 1963 in der Geschichte Zio paperone e il kiwi volante (Onkel Dagobert und der fliegende Kiwi) von Gian Paolo Barosso und Giorgio Bordini auf und ist in italienischen Comics seitdem oft als MacMoneysac in der Rolle des ewigen Zweitplatzierten zu sehen.

Laut den Geschichten von Don Rosa ist Klaas Klever 1878 geboren und irgendwann in den 1970er Jahren, wahrscheinlich aber 1980, im Alter von 102 Jahren gestorben.

Panzerknacker[Bearbeiten]

Die Panzerknacker (engl. Beagle Boys Inc.) sind eine Einbrecherbande, die es in vielen Comics auf Dagoberts Geldspeicher abgesehen haben, jedoch bei vielen Vorhaben erfolglos bleiben oder festgenommen werden. Oft werden sie in ihrem Versteck als hungernd und karg lebend dargestellt. Kennzeichnend für sie sind ihre Sträflingsnummern (176-167, 176-176, 176-617, 176-671, 176-716, 176-761, 176-???, Nummern variieren je nach Anzahl der Panzerknacker, bestehen aber immer aus den Ziffern 1, 6, und 7), die sie immer auf der Brust tragen. Außerdem werden sie fast immer mit schwarzer Maske dargestellt (eines der wenigen Beispiele anderer Art findet sich in der Geschichte Die Zebramuschel in LTB Nr. 1, wo sich zwei ihrer Vertreter bei Onkel Dagobert als Geschäftsleute „Panz & Knack“ vorstellen).

Das Gehirn der Bande ist, vor allem bei italienischen Zeichnern, ihr Großvater Opa Knack (186-802), der in einigen Geschichten mit einem Schild mit dem Text „Begnadigt“ auftaucht. Die Panzerknacker bezeichnen sich meist selbst als „Panzerknacker AG“. Ihre Väter (176-617, 176-167, 176-716) machten in den Geschichten von Rosa und Barks bereits zusammen mit ihrem Vater Käpt'n Knack dem jungen Dagobert das Leben schwer. Die erste Generation bestand damals aus Flusspiraten auf dem Mississippi.

Manchmal sind zu den „üblichen“ Panzerknackern weitere vertreten:

  • Iku mit Sträflingsnummer 176-IKU für „IQ“, also Intelligenzquotient
  • Opa Knack mit der Aufschrift Begnadigt oder 186-802.
  • Dymnamitknacker mit der Aufschrift D-167.
  • Sturmknacker mit der Aufschrift ST-671.
  • Chemie-Knacker mit der Aufschrift C-176.
  • unsichtbarer Knacker mit der Aufschrift, die nur die anderen Panzerknacker sehen können ???.
  • Magnus der keine Aufschrift hat.
  • Vetter Nebel mit Sträflingsnummer NEBEL, der mittels seiner Mütze eine Nebelwolke um sich herum erzeugen kann. Meistens ist diese (aufgrund von Ventilatoren oder Wind) nicht von langer Dauer.
  • Selten taucht noch ein Kollege mit der Aufschrift VIP auf, was Very Important Panzerknacker bedeutet. Das ist abgeleitet von Very Important Person (sehr wichtige Person), eine Bezeichnung, die z.B. für Prominente verwendet wird.
  • In einer Geschichte taucht außerdem ein Onkel namens Al Knackone auf, der Dagobert Duck mithilfe einiger Verkleidungen zu übertölpeln versucht.
  • Seltener werden die Panzerknacker durch ihren immer hungrigen, „Glück bringenden“ Dackel Achtmalacht unterstützt, welcher eine Plakette mit der Aufschrift „64“ oder „8x8“ um seinen Hals trägt. In einigen Geschichten ist auch eine Katze mit von der Partie.
  • In der Fernsehserie DuckTales bekamen die Panzerknacker die individuellen Namen Karlchen, Burger, Schlabber, Knubbel, Beebop, Babyface, Kuno und Bunkjob.

176-167 ist in einigen Geschichten als notorischer Liebhaber von Backpflaumen charakterisiert. Oft hängt in der Zelle der Panzerknacker ein Bild einer älteren Frau mit schwarzer Maske, Oma Panzerknacker, die besonders in der Fernsehserie DuckTales anstelle von Opa Knack auftritt.

Die englische Abkürzung „BB“ (= Beagle Boys) wird in der deutschen Übersetzung häufig zu „PB“ oder „PK“ retuschiert, was als Panzerknacker-Bande interpretiert wird.

Die Panzerknacker AG ist, wie in LTB Nr. 58 zu erfahren ist, eine internationale Organisation und hat unter anderem Vertretungen auf dem australischen Kontinent, auf Kreta und sogar in Deutschland, wie in der Serie „Die Ducks in Deutschland“ im Micky Maus Magazin hervorgeht. Die Befehlsgewalt geht aber in der Regel voll und ganz von den Entenhausener Panzerknackern aus, seltener von 110-110,welcher dann auch Oberboss der drei unmittelbaren „Kumpels“ um Opa Knack herum ist und diese auch entlassen kann. Sofern sie die Befehlsgewalt haben, werden sie auch „Führungs-“ oder „Befehlsstab“ genannt.

Ab und zu werben die Panzerknacker sogar fremde Verbrecher an und lassen sie Teil der AG werden. Die Panzerknacker treten auch ab und zu in Verbindung mit Gundel Gaukeley, Kater Karlo, Mac Moneysac, Klaas Klever und dem Schwarzen Phantom auf. Von Klever und Moneysac werden sie in vielen Comics angeworben, da diese die Gier nach Dagoberts Vermögen unterstützen, um so seine Stellung als reichste Ente der Welt zu gefährden.

Laut Don Rosa ist das höchste Ziel der Panzerknacker zwar, Dagobert Duck um sein Vermögen zu bringen, nicht zuletzt aufgrund früherer Differenzen mit Opa Knack (damals Käpt'n Knack) auf dem Mississippi, jedoch sind sie eher gutmütige Verbrecher und könnten niemals jemanden um sein Leben bringen.

Namen der Panzerknacker in anderen Sprachen[Bearbeiten]

Gundel Gaukeley[Bearbeiten]

Die Hexe Gundel Gaukeley (engl. Magica De Spell) ist eine weitere Feindin von Dagobert Duck. Ihr Ziel ist es, den Glückszehner (manchmal auch -kreuzer oder -taler, jedenfalls Dagoberts erste selbstverdiente Münze) zu ergattern, um ihn im Vesuv, an dem sie lebt, zu einem Amulett einzuschmelzen, das sie zur mächtigsten Hexe der Welt machen würde. In ihrem Debüt „Der Midas-Effekt“ (Carl Barks) braucht sie den Glückszehner, um alles, was sie berührt, in Gold zu verwandeln. Um dieses Ziel zu erreichen, kooperiert sie hin und wieder mit den Panzerknackern.

Gundel wurde von Carl Barks erfunden. Dieser wollte sie nicht wie eine dieser typischen hässlichen Hexen aussehen lassen, sondern geheimnisvoll, mysteriös und ein klein wenig verführerisch. Er schuf sie u. a. nach dem Vorbild von Morticia Addams aus der „Addams Family“. Ferner legte er sie nicht als typische Hexe an, die von Natur aus mit Zauberkraft versehen ist, sondern als eine Frau, welche sich die Zauberei selbst beigebracht hat. Erst von anderen Zeichnern wurde aus ihr die gebürtige Hexe.

Nach den Geschichten von Don Rosa wurde Gundel Gaukeley 1908 in Neapel, am Fuße des Vesuvs in Italien, geboren. Gundel kann sich in andere Personen verwandeln. Ihre Lieblingsfarbe ist pechschwarz, ihr Lieblingstier der Ochse, ihr Lieblingsparfum Moschus und ihr Lieblingsgewächs die Stinkmorchel. Gegen Knoblauch ist sie allergisch (allerdings nur in den italienischen Comics), was dadurch erklärt wird, dass Hexen und Vampire verwandt seien.

Manchmal arbeitet Gundel mit einer erfinderischen Hexe namens Mona Menetekel zusammen. Letztere ist quasi das Gegenstück zu Daniel Düsentrieb und versucht, diesem zu schaden. Dabei ist sie das klassische Beispiel einer Alternativen mit Strickpullover und zerzausten Haaren.

Namen von Gundel Gaukeley in anderen Sprachen[Bearbeiten]

Rurak/Nimmermehr[Bearbeiten]

Rurak (englisch Ratface) ist der Rabe von Gundel Gaukeley. In einigen Comics kann er sprechen. Meistens heißt er jedoch Nimmermehr (nach Edgar Allan Poes berühmtem Gedicht Der Rabe („Quoth the raven: Nevermore.“ – „Sprach der Rabe: Nimmermehr.“)) In der Serie Ducktales ist er Gundels verwandelter Bruder, den sie trotz ihrer Hexenkräfte nur mit Hilfe des Glückzehners zurückverwandeln kann. In den Comics hingegen ist er nur ihr tierischer Begleiter. In einer Geschichte soll er in einen Adler verwandelt werden. Er ist außerdem Gundels helfende Hand im Haushalt und ihre Gedächtnisstütze.

Madame Mim[Bearbeiten]

Madame Mim ist eine wohlbeleibte Zauberin oder Hexe und Freundin von Gundel Gaukeley und verhält sich auch den Panzerknackern gegenüber sehr umgänglich. Mim taucht in Duck- wie auch in Maus-Geschichten sporadisch auf, um Unrecht zu säen.

In eigenständigen Geschichten ist sie gutmütig und eine überzeugte Naturschützerin. Gelegentlich wird sie von den Panzerknackern für ihre Zwecke missbraucht; durchschaut aber die Taten und zahlt es ihnen am Ende dann doch heim. Die Figur stammt ursprünglich aus dem Disneyfilm Die Hexe und der Zauberer.

Zwerg Zwetschge[Bearbeiten]

Zwerg Zwetschge ist ein Gauner aus Entenhausen. Er ist nicht sonderlich groß, hat buschige Augenbrauen und einen dunklen Haarkranz. Er trägt immer eine schwarze Melone. Seine Komplizen sind oft Kater Karlo, Schnauz oder der gefährliche Gregor.

Hugo Habicht[Bearbeiten]

Hugo Holo Habicht ist der persönliche Erzfeind von Daniel Düsentrieb. Seine eigenen Erfindungen sind zu schlecht, deshalb bestiehlt er Düsentrieb immer mit Hilfe einer Zeitmaschine.

Destruktor, Genie der Zerstörung[Bearbeiten]

Destruktor ist praktisch Daniel Düsentriebs dunkle Seite, die sich durch die Beta-Version einer Maschine abgespalten hat. Er will Onkel Dagoberts gesamtes Geld vernichten, als Rache, da dieser ihn, sprich, Herr Düsentrieb in diesen Geschichten arg geschindet hatte.

Sonstige Figuren[Bearbeiten]

Donalds Nachbarn[Bearbeiten]

Zacharias Zorngiebel[Bearbeiten]

Zacharias Zorngiebel (engl. Neighbour Jones) ist der Nachbar Donald Ducks. Er gehört zu den größten Feinden Donalds, weil er oft mit ihm in Nachbarschaftsstreitigkeiten verwickelt und uneins ist. Die Ursachen für einen Streit sind meist lächerlich, so z. B., dass ein Blatt vom Baum des anderen auf das eigene Grundstück gefallen ist. Die Konflikte arten nicht selten aus, sodass am Ende die Häuser Donalds und des Nachbarn schwer beschädigt oder gar vollkommen zerstört sein können. Der Realität widersprechend stehen die Häuser im nächsten Comic wieder dort, als wäre nichts gewesen.

Zacharias Zorngiebel wurde gelegentlich auch Schorsch Schurigl (dieser Name wurde auch von Übersetzer Michael Bregel in einem Donald-Duck-Comic, das im Micky Maus Magazin erschien, für den Anführer einer Gaunerbande genutzt), Zanker, Nickel, Knoll, Knackfuß oder Eisenbeiß genannt. In ein paar alten Comics wird sein Name auch „Zorngibel“ geschrieben.

In LTB Nr. 101 taucht er außerdem mit dem Namen Käpt'n Kirk (klassische Analogie zu James T. Kirk in Raumschiff Enterprise) auf. Dort ist er in zwei Geschichten ein rachsüchtiger Seemann, der allerdings unter der Knute seiner Mutter steht.

Bedienstete[Bearbeiten]

Baptist Brinksdink[Bearbeiten]

Baptist ist der mehrheitlich in den Comics vorkommende Butler Dagobert Ducks. Seine Hauptaufgaben bestehen darin, Dagoberts Neffen Donald Duck in den Geldspeicher zu rufen, Tee zu kochen und das Riechsalz zu holen, wenn sein Herr mal wieder – meist infolge vermögensdezimierender Katastrophen – in Ohnmacht gefallen ist. Gelegentlich kommt er auch als helfende Hand auf abenteuerliche Reisen mit, weil Dagobert Duck ihn dazu zwingt, wie selbiger es auch mit Donald Duck tut. Im Englischen ist er unter dem Namen Albert bekannt.

In einigen Comics gibt es keinen Baptist. Stattdessen wird Dagobert Duck von Fräulein Rührig bedient. In vielen englischen Comics ist Dagoberts Diener ein Mann namens Johann, der in der Interpretation von Don Rosa ein Cousin von Baptist ist.

Baptist hat eine hohe moralische Wertvorstellung und ist mit dieser Eigenschaft manchmal Dagobert Ducks Gewissen, wenn dieser sich über gewisse Grenzen hinwegsetzt. Dazu möchte er dauernd die Urlaubszusicherung einlösen, die ihm Dagobert laut einzelner Geschichten vor langer Zeit machte, was ihm meist mit schöner Regelmäßigkeit verweigert wird.

Johann[Bearbeiten]

Der treue Diener und Haushälter von Dagobert Duck heißt in der Zeichentrickserie DuckTales Johann (engl. Duckworth). Er erledigt kommentarlos alle noch so absurden Aufgaben, die ihm aufgetragen werden. Johann ist nach Don Rosa ein naher Cousin von Dagoberts anderem Diener Baptist.

Frans[Bearbeiten]

Frans ist Dagoberts grobschlächtiger erster Butler. Er wurde entlassen, weil er 2 Kreuzer mehr Gehalt forderte. Er hatte eine besondere Begabung, Donald mit einem Wurf zum Nordpol zu transportieren.

Fräulein Rita Rührig[Bearbeiten]

Fräulein Rührig (engl. Miss Quackfaster) ist die Sekretärin von Dagobert Duck.

Nach den Geschichten von Don Rosa stellten Dagoberts Schwestern, während er auf einer Reise war, Rita Rührig als Sekretärin ein, womit sich Dagobert nur schwer zufriedengeben konnte. Sie dürfte diesen Job bis in die 1960er Jahre ausgeübt haben. In manchen Comics ist Fräulein Rührig Dagobert Ducks Chefsekretärin und, in den Comics ohne Baptist, auch Butler für Dagobert Duck.

Frieda[Bearbeiten]

Frieda (engl. Mrs. Beakley) wurde in DuckTales von Dagobert Duck als Kindermädchen für Tick, Trick und Track eingestellt. Sie brachte ihre Enkeltochter Niki (engl. Webby) mit in den Haushalt der Ducks, für die Dagobert Duck familiäre Gefühle entwickelte. Frieda besitzt einen leicht gestressten aber mütterlichen Charakter. Niki ist ein normales kleines Mädchen, das gerne mit Puppen spielt und Teepartys feiert.

Anwantzer[Bearbeiten]

Anwantzer ist der Sekretär von Klaas Klever. Er muss alle möglichen und unmöglichen Aufgaben erledigen und ist so quasi das Pendant zu Baptist. Allerdings geht er für seinen Chef auch gerne mal über die Grenze der Legalität hinaus.

Anwantzer ist in frühen Geschichten auch als Müller oder Schmidt bekannt.

Daniel Düsentrieb[Bearbeiten]

Hauptartikel: Daniel Düsentrieb

Daniel Düsentrieb (engl. Gyro Gearloose) tritt meist in Geschichten mit Donald und Dagobert Duck auf. Er ist von Beruf Erfinder und hat „nützliche“ Sachen wie den Brotschmierapparat, das Dunkellicht, das tragbare Loch oder das Telefon mit eingebautem Bügeleisen erfunden, kann aber auch leicht innerhalb einer Woche ein überlichtschnelles Raumschiff konstruieren. Sein berühmtes Motto lautet „Dem Ingeniör ist nichts zu schwör“. Für Dagobert Duck hat er immer die richtige Erfindung parat, und wenn es mal etwas hakt, hilft ihm sein kleiner Roboter Helferlein. Manchmal, vor allem in Einseitern, wird er von seinem ähnlich aussehenden Neffen Dieter (engl. Newton) begleitet.[8] Sein Großvater heißt Dankwart Düsentrieb. Außerdem hat er einen Neffen namens Darius Düsentrieb (auch Dieter Düsentrieb).

Daniel Düsentrieb wurde 1952 von Carl Barks erfunden.

Helferlein[Bearbeiten]

Helferlein (engl. Little Helper) wurde im September 1956 zum ersten Mal gezeichnet und ist der kleine Roboter-Gehilfe von Daniel Düsentrieb, dem Erfinder. Es besteht aus einer Glühlampe und ein paar Drähten und wurde in dem Don Rosa Comic Gyro’s first invention (Der erste Erfolg, erschienen 2002) von Donald Duck als defekte Lampe zur Reparatur gebracht. Diese bekam etwas von Daniel Düsentriebs „Intelligenzstrahler“ ab und entwickelte dann ein ungeahntes Eigenleben.

Helferlein ist neben der Denkkappe eine entscheidende Motivationsquelle für die Erfindungen von Daniel Düsentrieb und rettet ihn und andere durch besonnene Reaktionen oftmals aus misslichen Lagen. Helferlein ist eine künstliche Intelligenz, deren Sprechblasen, so denn überhaupt welche auftauchen, stets leer sind, die aber doch mit Daniel kommunizieren kann, da sie ihm öfters mal etwas ins Ohr flüstert. Helferlein ist Daniel ans Herz gewachsen, und man sieht Daniel fast nie ohne ihn. Gelegentlich brennt Helferleins Glühlampe durch oder wird beschädigt, dann ersetzt Daniel sie; Helferlein ist aber auch imstande, dies selbst zu tun.

Gitta Gans[Bearbeiten]

Gitta Gans (engl. Brigitta McBridge) ist die Verehrerin Dagobert Ducks. Sie verehrt ihn als Person, nicht wegen seines Geldes. Doch dieser will keine Beziehung mit ihr eingehen. Sie sei wegen ihres Lebensstils zu teuer, behauptet er. In Wirklichkeit wird Dagobert Duck als typischer Einzelgänger niemals eine feste Bindung eingehen. Gitta Gans tritt häufig mit Kuno Knäul als Geschäftspartner auf. Privat läuft zwischen diesen beiden aber nichts. Sie hat vermutlich keinen festen Job und jobbt in verschiedenen Berufen. Trotz des gleichen Nachnamens ist Gitta nicht mit Gustav Gans verwandt.

Erfunden wurde Gitta Gans von Romano Scarpa. Das erste Mal im Lustigen Taschenbuch wurde sie von ihm gezeichnet in LTB Nr. 1 in der Geschichte Der Kolumbusfalter.

Kuno Knäul[Bearbeiten]

Kuno Knäul (engl. Jubal Frostfeathers Pomp, auch Jubal Cock) ist ein erfolgloser Geschäftsmann. Wenn er einmal Erfolg hat, ist dies meist von sehr kurzer Dauer. Er zeichnet sich durch seinen nimmermüden Erfindungsgeist aus. Wenn er wieder einmal eine gute Geschäftsidee entwickelt hat, gelangt er mit dieser und der Bitte um finanzielle Unterstützung an Dagobert Duck, der von seinen Erfindungen aber nicht viel hält. In solchen Fällen erhält Kuno Knäul Hilfe von Gitta Gans, welche sein Genie erkennt und eine Chance wittert, durch geschäftliche Erfolge Dagobert Duck auf sich aufmerksam zu machen. Diese Geschäfte sind aber immer zum Scheitern verurteilt. Nach anfänglichen Erfolgen wird die Pleite durch unglückliche Umstände oder durch das Eingreifen Dagobert Ducks eingeleitet. Sein Motto lautet in jedem Beruf „Geschäft ist Geschäft“.

Primus von Quack[Bearbeiten]

Primus von Quack (engl. Ludwig von Drake), welcher noch auf Walt Disney zurückgeht, hat akademische Grade in allen Disziplinen (Universalgelehrter, der „von Archäologie bis Zoologie alles studiert hat, was man nur studieren kann“) und unterstützt die Familie Duck mit seinem mehr oder weniger hilfreichen theoretischen Wissen. Von Quack ist als Universitätsprofessor tätig, sofern dies seine Forschungen zulassen. Charakteristisch für ihn ist sein weißer Haarkranz und seine große Privatbibliothek. Er steht im Gegensatz zum praktischen Genie Daniel Düsentrieb.

Als einer der wenigen Bewohner Entenhausens pflegt er gute, ungeschäftliche Beziehungen zu Dagobert Duck und wird von diesem gern als Fachmann herangezogen. Wenn Primus einmal in der Stadt ist, was weniger häufig der Fall ist, laufen die Treffen mit Dagobert oft freundschaftlich ab, nur Primus' diversen Ideen gegenüber ist Dagobert oft skeptisch eingestellt. Umgekehrt darf Von Quack seinem Cousin Dagobert auch unwidersprochen seine Meinung sagen wie „Wer sich mit der Menschheitsgeschichte einzig deshalb beschäftigt, um sich zu bereichern, anstatt sie um ihrer selbst willen zu betrachten, ist ihrer Schätze nicht würdig!“.

Er erschien zuerst 1961 als Präsentator in dem Kurzfilm An Adventure in Color in der Sendung Walt Disney’s Wonderful World of Color des Senders NBC und wurde als Donald Ducks Onkel eingeführt. Von Quack war in diesen Sendungen ein superkluger Wissensvermittler. Für die Animation dieses Charakters war Ward Kimball, einer von Disney's Nine Old Men, verantwortlich. Von Quack wurde laut den Comics im österreichischen Wien geboren und besuchte im alpinen Hinterwalden die Grundschule. Für ihn war Lernen anfänglich alles andere als eine Leidenschaft und erst ein neuer Klassenlehrer, dem er noch als Grundschüler bei dessen Berufung an die Universität nachfolgte, weckte durch praxisnahen Unterricht sein Interesse an den Wissenschaften. Von Quack wanderte 1930 in die Vereinigten Staaten aus, wo er Matilda McDuck heiratete. Primus von Quack hat sich jedoch seine österreichischen Wurzeln nicht im Sinn eines jodelnden skifahrenden Wissenschaftlers erhalten, sondern Aussprüche wie „Das ist eine absolut kapuzinergruftige Katastrophe!“, „Immerhin habe ich Diplome in Heraldik und Genealo-Dendrologie, also Stammbaumkunde.“, „Küss die Hand Frau Doktor....“, seine hedonistische Liebe zu Wiener Schnitzel „Nun, in dem Paket war meine Leib- und Magenjause - Wiener Schnitzel a la Weltschmerz!“, seine unpraktisch schrullige aber auch unbestechliche Art verknüpft mit trachtigem Kleidungsstil und seine adelige Herkunft („von“ Quack) weisen ihn als Alt-Österreicher, fast dem „habsburgischen Mythos“ eines Claudio Magris unterliegend, aus. Gemäß der Comic-Faktenlage wurden Quacks Vorfahren durch die Familie Habsburg-Lothringen geadelt, wobei Verdienstadel zu vermuten ist. Von Quacks Mutter, die „Frau Mama“, lebt nach wie vor in Wien und beglückt ihren nun ebenfalls im Seniorenalter angelangten Sohn wöchentlich mit postalisch übersandten tiefgekühlten Wienerschnitzel.

Nach Don Rosas Zeitlinie war Primus von Quack 1970 bereits tot, was seinen Comic- und Fernsehauftritten jedoch widerspricht. Als Vorbild der Figur gilt Ludwig von Mises, dieses ist auch am österreichischen Akzent zu erkennen, welchen Primus in den frühen Ausgaben der LTBs zu verwenden pflegt. So gebrauchte er zum Beispiel gelegentlich Ausdrücke wie „ein bisserl“ oder „ei, geh“. Auch Eberhard Prüter, der in den Disney-Cartoons als Standardsprecher für von Quack agiert, spricht in den Kurzfilmen ab 1999, den Neuen Micky Maus Geschichten, mit einem österreichischen Akzent.

Peter Pig[Bearbeiten]

Peter Pig ist Donalds erster Kumpel und erscheint bereits in Donalds Debüt, Die kluge kleine Henne. Einen zweiten und letzten Auftritt hat er als Trompeter in dem Film The Band Concert (dt. Mickys Platzkonzert[9]), der am 23. Februar 1935 in die Kinos kam. Einen Cameo-Auftritt gibt es noch in der Numer „Smile, Darn Ya, Smile!/That’s All Folks“ in Falsches Spiel mit Roger Rabbit aus dem Jahr 1988.

In Comics von Federico Pedrocchi fungiert Peter als Donalds Begleiter, bevor Tick, Trick & Track eingeführt wurden.[10]

Peter trifft sich mit Donald im Idle Hour Clube, aus dem später im Deutschen der Club der Müßiggänger wird.[11]

Hexe Hicksi[Bearbeiten]

Im Gegensatz zu Gundel Gaukeley ist Hicksi eine liebenswerte Hexe. Sie versucht ständig, Goofy davon zu überzeugen, dass sie tatsächlich eine Hexe ist, bisher ohne Erfolg, da Goofy nicht an Hexen und Zauberei glaubt (jedoch nur in Geschichten mit Hicksi). Da sie keine bösen Absichten verfolgt, gerät sie auch oft mit ihrer „Oberhexe“ aneinander. Im Englischen heißt sie Witch Hazel oder auch Hazel the Witch.

Quack[Bearbeiten]

Quack der Bruchpilot (engl. Launchpad McQuack) ist der private Pilot von Dagobert Duck. Für Herrn Duck fliegt er alles, was Flügel hat. Dabei kommt es fast immer zu Abstürzen oder Notlandungen. Die Figur ist in DuckTales sowie in Darkwing Duck zu sehen. Sein deutscher Name ist eine Anspielung auf Quax, der Bruchpilot aus der gleichnamigen Heinz-Rühmann-Filmkomödie von 1941.

Maxi Smart[Bearbeiten]

Maxi Smart (engl. Ellsworth) ist ein Vogel und ist ein gemeinsamer Freund von Micky und Goofy, der hin und wieder in Geschichten des Lustigen Taschenbuchs auftaucht. Die gleiche Figur heißt gelegentlich auch Bruno oder Moses.

Emil Erpel[Bearbeiten]

Hauptartikel Entenhausen

Emil Erpel (engl. Cornelius Coot) gilt als der Gründer von Entenhausen. Die Figur ist eine Erfindung von Carl Barks und debütierte 1952. Er hat einen Bruder, Erasmus Erpel.

Erasmus Erpel[Bearbeiten]

Erasmus Erpel wollte zusammen mit Emil „neue Welten“ entdecken. Er wurde aber samt Mannschaft auf eine einsame Insel verweht. Hier kauft man nicht, hier tauscht man. Die Insel wurde ihm zu Ehren Erasmien genannt.

A-Hörnchen und B-Hörnchen[Bearbeiten]

Hauptartikel Ahörnchen und Behörnchen

A-Hörnchen und B-Hörnchen, auch Ahörnchen und Behörnchen oder Chip und Chap (engl. Chip 'n' Dale), sind zwei Streifenhörnchen (engl. chipmunks) bzw. Backenhörnchen, deren größte Leidenschaft Nüsslein sind. Bedroht ist ihr idyllisches Dasein immer mal wieder durch Holzfäller, die es ausgerechnet auf den Baum abgesehen haben, der ihnen als Wohnstatt dient. Die Figuren tauchen erstmals 1943 auf. In den Trickfilmen ist es in erster Linie Donald, der unter ihren Späßen leidet. In der TV-Serie Chip und Chap – Ritter des Rechts wurden die beiden zu Hauptpersonen und traten als Detektive auf. In Deutschland werden sie kaum noch verwendet, während sie sich in Skandinavien weiterhin größter Beliebtheit erfreuen.

Hubert Bogart[Bearbeiten]

Hubert Bogart (ital. Umperio Bogarto) hält sich für den größten Privatdetektiv von Entenhausen, ist in Wahrheit aber vollkommen unbegabt. In Deutschland hatte er seinen ersten Auftritt am 11. Juli 1982. Er wird meist von Dagobert Duck beauftragt rätselhafte Fälle zu lösen. Außerdem hilft er Quacky sein Raumschiff zu finden. Hubert Bogart trägt immer einen gelben Regenmantel und einen gelben Schlapphut.

Quacky[Bearbeiten]

Quacky (ital. OK Quack) ist ein Außerirdischer in Entengestalt mit außergewöhnlichen Fähigkeiten. Er stammt vom Planeten Ducky und reist mit einem Raumschiff. Seinen ersten Auftritt hatte Quacky 1981 in der Geschichte „Quacky, der Weltenbummler“. Quacky ist sehr gutmütig und kann nicht lügen. Er spricht die Sprache von Schlössern und kann daher jedes Schloss knacken. Außerdem kann er durch Gedankenkraft Dinge schweben lassen. Quacky ist immer auf der Suche nach seinem verloren gegangenen Raumschiff, dass die Größe einer 10-Kreuzer Münze besitzt. Bei der Suche nach dem Raumschiff helfen ihm Hubert Bogart und Dagobert Duck, der Quacky in seinem Geldspeicher nach dem Raumschiff suchen lässt.

Der Entenhausener Wald[Bearbeiten]

Ob der Wald, in dem die Familie Wolf und die kleinen Schweinchen leben, wirklich zu Entenhausen gehört, ist umstritten. Der Vollständigkeit halber werden die Figuren aber hier erwähnt.

Die drei kleinen Schweinchen[Bearbeiten]

Die drei kleinen Schweinchen (engl. Three Little Pigs) kamen hin und wieder in frühen Nummern der LTBs und im Micky Maus-Magazin vor. Zwei Schweinchen (Fiedler und Pfeiffer oder engl. Fiddler, Piper) tragen Matrosenanzüge, das dritte (Schweinchen Schlau oder engl. The Practical Pig ) einen Blaumann und eine blaue Mütze. Sie werden von Ede Wolf gejagt, doch jeder Versuch, die kleinen Schweinchen zu fressen, scheitert, denn sein Sohn Kleiner Wolf unterstützt die Schweinchen und warnt sie immer vor seinem Vater.

Ede Wolf[Bearbeiten]

Ede Wolf (engl. Zeke Wolf oder The Big Bad Wolf) kam früher sowohl im Micky Maus-Magazin als auch in den LTBs vor, wurde aber seit Mitte der 1990er nur mehr selten verwendet. In den meisten Geschichten ist er auf der Jagd nach den drei kleinen Schweinchen, in wenigen anderen Geschichten versucht er sich an anderen kleineren Gaunereien oder versucht, seinen Sohn Kleiner Wolf zu einem bösen Wolf zu erziehen. Alle seine Versuche enden mit einem Fiasko und Ede wird meist mehr oder weniger heftig verletzt, oft durch Gevatter Bär. Denn sein Sohn warnt die Schweinchen vor ihm oder befreit sie, nachdem sein Vater sie erfolgreich fangen konnte. Dies basiert auf der Geschichte Die drei kleinen Schweinchen.

Kleiner Wolf[Bearbeiten]

Kleiner Wolf (engl. Li'l Bad Wolf, in Großbritannien Li'l Wolf) ist der Sohn von Ede Wolf und der beste Freund der drei kleinen Schweinchen. Er warnt diese jedes Mal vor Versuchen seines Vaters, sie zu fressen; deshalb wird er in den Versionen von Fuchs von seinem Vater auch häufig als „Tugendbold“ bezeichnet. Da sie immer rechtzeitig gewarnt werden, gelingt es seinem Vater nie, sie zu fangen; vielmehr kommt er von der erfolglosen Jagd häufig mit einer Verletzung nach Hause zurück. In den frühen 1990er Jahren wurde dann eine modernisierte Version des kleinen Wolfes verwendet. In ihr trägt er im Gegensatz zu früher keine Latzhose und Hut sondern Jeans, Turnschuhe und T-Shirt.

Gevatter Bär[Bearbeiten]

Gevatter Bär ist ein großer Bär mit braunem Fell. Er trägt einen Hut und hat meist eine schwere Keule dabei. Sein Charakter ist in den Geschichten sehr unterschiedlich. Manchmal wird er als gutmütig beschrieben, manchmal als rücksichtsloser Jäger. Er ist mit Gevatter Fuchs befreundet und meistens ist Ede Wolf sein Prügelopfer, ab und zu aber auch Gevatter Fuchs.

Gevatter Fuchs[Bearbeiten]

Gevatter Fuchs ist ein Brauner Fuchs der sowohl mit Ede Wolf als auch mit Gevatter Bär befreundet ist. Er ist wie Ede Wolf Mitglied im Böse Buben Club. Zusammen mit Gevatter Bär machen sie Jagd auf Hansi Hase.

Hinweis zu Geburts- und Sterbedaten der Figuren[Bearbeiten]

Die angegebenen Lebensdaten der Figuren beziehen sich auf die Geschichten von Don Rosa, welcher sich wiederum an den Geschichten von Carl Barks orientiert. Don Rosas Comics spielen in den 1940er- und 1950er-Jahren.

Die Lebensdaten können nicht auf andere Zeichner übertragen werden, da diese zum einen von anderen Lebensdaten ausgehen, zum anderen die Figuren aber auch als unsterblich, ähnlich wie Märchenfiguren, betrachten. Außerdem spielen bei manchen Zeichnern die Geschichten in der Vergangenheit, auch wenn sie zu einem anderen Zeitpunkt erschienen sind.

Benennung der Figuren[Bearbeiten]

Die Anfangsbuchstaben der Vor- und Nachnamen (sofern vorhanden) der meisten Figuren der engeren Verwandtschaft von Micky Maus und Donald Duck sind identisch, so z. B.: Micky Maus, Donald Duck, Gustav Gans, Gundel Gaukeley, Zacharias Zorngiebel, Daniel Düsentrieb, Karl Katermann bzw. Kater Karlo, etc.

Mittels dieser Alliterationen (Stabreime) wird ein besseres Einprägen der Figuren bewirkt. Die Nachnamen bezeichnen in der Regel die Gattung der Tierfiguren oder deren besondere Eigenschaften.

Literatur[Bearbeiten]

  • Grobian Gans: Die Ducks. Psychogramm einer Sippe. Wissenschaftliche Verlagsanstalt zur Pflege Deutschen Sinngutes, Gräfelfing vor München 1970 (Soziologie unserer Tage in der Wissenschaftlichen Verlagsanstalt zur Pflege Deutschen Sinngutes)
  • Derselbe: Die Ducks. Psychogramm einer Sippe. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 1972, ISBN 3-499-11481-X
    Taschenbuchausgabe
  • Johnny A. Grote (Hrsg.) mit Christof Eiden und Andreas Platthaus: Who’s who in Entenhausen, Ehapa, Stuttgart 1997, ISBN 3-7704-2061-6
  • Gottfried Helnwein: Wer ist Carl Barks; Neff, o.O. 1993, ISBN 3-8118-5341-4
  • David Kunzle: Carl Barks. Dagobert und Donald Duck. Welteroberung aus Entenperspektive, Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt am Main 1990, ISBN 3-596-23949-4
  • Henner Löffler: Wie Enten hausen. Die Ducks von A bis Z, C. H. Beck, München 2004, ISBN 3-406-51608-4

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Walt Disney und einzelne Bewohner Entenhausens – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Fähnlein Fieselschweif – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Phantomias – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Tick, Trick und Track – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Daisy Duck – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Dicky, Dacky und Ducky – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Gustav Gans – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Dorette Duck – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Franz Gans – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Dussel Duck – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Minni Maus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Kommissar Hunter – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Inspektor Issel – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Klarabella Kuh – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Rudi Ross – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Mack und Muck – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Kater Karlo – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: das Schwarze Phantom – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Mac Moneysac – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Klaas Klever – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Panzerknacker – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Gundel Gaukeley – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Gitta Gans – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Primus von Quack – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Deutsche Homepage über Carl Barks
  2. http://goofy313g.free.fr/calisota_online/cars/grandma.html
  3. Dickers Profil auf inducks.org
  4. Micky Maus und der ungebetene Gast von R. Thomson und C. Buettner, deutsche Erstveröffentlichung Micky Maus 9 und 10/1956, siehe z.B. auch Band 4 „Micky Maus“ der Bild Comic-Bibliothek, Weltbild Buchverlag
  5. Inducks: Karabinchen, abgerufen am 9. Februar 2012
  6. INDUCKS
  7.  Wolfgang J. Fuchs: Klaas Klever – Dagoberts ewiger Kontrahent. In: Disneys heimliche Helden: Klaas Klever. Nr. 10, 2009, S. 4.
  8. Inducks.org: Dieter Düsentrieb, abgerufen am 10. Januar 2012.
  9. Mickys Platzkonzert (1935). Eintrag in der Internet Movie Database; abgerufen am 29. Juni 2014.
  10. Federico Costanzo PEDROCCHI (Costanzo Federici, Antonio Carozzi). Artikel auf der Internetseite der Fondazione Franco Fossati, abgerufen am 29. Juni 2014.
  11. Zum Beispiel in: Stefano Ambrosio, Giampaolo Soldati: Ausgeschlafene Retter. In: Lustiges Taschenbuch 423, erschienen am 13. Dezember 2011; S. 227–254

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