Liste der Bischöfe von Trier

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Auflistung der Bischöfe von Trier im Trierer Dom
Die sieben Kurfürsten wählen Heinrich VII. zum König. Die Kurfürsten, durch die Wappen über ihren Köpfen kenntlich, sind, von links nach rechts, die Erzbischöfe von Köln, Mainz und Trier, der Pfalzgraf bei Rhein, der Herzog von Sachsen, der Markgraf von Brandenburg und der König von Böhmen.
Wappen des Kurerzbistums Trier von 1189-1801

Aufgrund der besonders im Mittelalter teilweise sehr chaotischen Machtverhältnisse ist die Liste nicht vollständig eindeutig. Die Anzahl der Bischöfe bis heute schwankt je nach Zählweise zwischen 100 und 103.

Die (Erz-)Bischöfe von Trier waren im Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation einer der Kurfürsten.

Inhaltsverzeichnis

Liste [Bearbeiten]

Die folgenden Personen waren Bischöfe, Erzbischöfe und Kurfürsten des Bistums Trier[1]

Name Episkopat, Regierungszeit
(Erz-) Bischöfe
Eucharius nach 250
Valerius nach 250
Maternus nach 300
Agritius 314–329
Maximinus 329–346
Paulinus 347–358
Bonosus 359–373
Britto 373–386
Felix 386–399
Mauritius 399–407
Legontius 414–445
Severus 449
Cyrillus 450–458
Jamblichus um 475
Emerus vor 500
Marus vor 500
Volusianus vor 500
Miletus vor 500
Modestus vor 500
Maximinianus 502
Fibicius 511–525
Abrunculus 525–526
Nicetius 526–566
Magnerich 566–586
Gunderich 600
Sabaudus 614
Moduald 622–647
Numerianus 650–697
Basinus 705
Liutwinus 705–715
Milo 715–753
Wiomad 757–791
Richbod 791–804
Wizzo 805–809
Amalarius 809–814
Hetti 814–847
Theutgaud 847–868
Bertolf 869–883
Radbod 883–915
Ruotger 915–931
Ruotbert 931–956
Heinrich I. (fränkische Babenberger) 956–964
Theoderich I. 965–977
Egbert (Gerulfinger) 977–993
Ludolf 994–1008
Adalbero von Luxemburg (inoffizieller Gegenerzbischof) 1008
Megingaud 1008–1015
Poppo von Babenberg 1016–1047
Eberhard 1047–1066
Kuno I. von Pfullingen 1066–1066
Udo von Nellenburg 1066–1078
Egilbert von Ortenburg 1079–1101
Bruno von Bretten 1102–1124
Gottfried von Falmagne 1124–1127
Meginher von Falmagne 1127–1130
Albero von Montreuil 1132–1152
Hillin von Falmagne 1152–1169
Arnold I. von Valcourt 1169–1183
Folmar von Karden[Anm 1] 1183–1189
Kurfürsten und Erzbischöfe
Johann I. 1189–1212
Theoderich II. von Wied 1212–1242
Arnold II. von Isenburg 1242–1259
Heinrich II. von Finstingen 1260–1286
Boemund I. von Warsberg 1286–1299
Diether von Nassau 1300–1307
Heinrich III. von Virneburg (inoffizieller Gegenerzbischof) 1300–1306
Balduin von Luxemburg 1307–1354
Boemund II. von Saarbrücken 1354–1362
Kuno II. von Falkenstein 1362–1388
Werner von Falkenstein 1388–1418
Otto von Ziegenhain 1418–1430
Rhaban von Helmstätt 1430–1439
Jakob I. von Sierck 1439–1456
Johann II. von Baden 1456–1503
Jakob II. von Baden 1503–1511
Richard von Greiffenklau zu Vollrads 1511–1531
Johann III. von Metzenhausen 1531–1540
Johann IV. Ludwig von Hagen 1540–1547
Johann V. von Isenburg 1547–1556
Johann VI. von der Leyen 1556–1567
Jakob III. von Eltz 1567–1581
Johann VII. von Schönenberg 1581–1599
Lothar von Metternich 1599–1623
Philipp Christoph von Sötern 1623–1652
Karl Kaspar von der Leyen 1652–1676
Johann Hugo von Orsbeck 1676–1711
Karl Josef von Lothringen 1711–1715
Franz Ludwig von Pfalz-Neuburg 1716–1729
Franz Georg von Schönborn 1729–1756
Johann Philipp von Walderdorff 1756–1768
Clemens Wenzeslaus von Sachsen 1768–1801
Bischöfe der Diözese seit der napoleonischen Zeit
Charles Mannay 1802–1816
Josef von Hommer 1824–1836
Wilhelm Arnoldi 1842–1864
Leopold Pelldram 1865–1867
Matthias Eberhard 1867–1876
Michael Felix Korum 1881–1921
Franz Rudolf Bornewasser 1922–1951
Matthias Wehr 1951–1966
Bernhard Stein 1967–1980
Hermann Josef Spital 1981–2001
Reinhard Marx 2002–2008
Stephan Ackermann seit 2009

Bemerkungen

  1. Folmar von Karden wurde vom Papst erwählt, aber zu seinen Lebzeiten nicht von Kaiser Barbarossa akzeptiert. Auf den vom Bistum Trier veröffentlichten Listen fehlt er meistens, obwohl er das Amt ausübte.

Liste der Bischöfe von Trier

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Siehe auch [Bearbeiten]

Literatur [Bearbeiten]

  • Die Bischöfe von Trier seit 1802. Festgabe für Bischof Dr. Hermann Josef Spital zum 70. Geburtstag am 31. Dezember 1995. Im Auftrag des Bischöflichen Generalvikariates hrsg. v. Martin Persch u. Michael Embach. - Trier: Paulinus Verlag 1996 (=Veröffentlichungen des Bistumsarchivs Trier, Bd. 30).

Weblinks [Bearbeiten]

 Commons: Bischöfe von Trier – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Seite des Bistum Trier mit den offiziellen Schreibweisen, siehe auch die Tafel im Trierer Dom (Datei:TabulaEpiscoporumTrevirensium.jpg)