Liste der Flugabwehrkanonen

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20-mm-Flakvierling 38
90-mm-Flak M1
Israelische TCM-20
Deutsche 8,8-cm-Flak, von den Soldaten kurz „Acht-Acht“ genannt
40-mm-Breda L/70, hier als offene Doppellafette (Marinevariante), die Landversion hat einen leicht gepanzerten Kuppelturm
Sowjetische 85-mm-Flak M1939
20 mm M163 Vulcan, die gezogene Variante des gleichen Geschützes heißt M167
Eine 25 mm CA mle 1939 Hotchkiss-Flugabwehrkanone im Museum Saumur
128-mm-Flak 40 auf Kreuzlafette. In dieser Form zur lokalen Luftverteidigung verwendet.
Oerlikon-20-mm-Flak an Bord des Museumsschiffs HMAS Castlemaine
SU-23-2 im Artilleriemuseum St. Petersburg

Die Liste der Flugabwehrkanonen bietet einen Überblick dieser Waffenart, gegliedert nach Zeiträumen und Regionen.

130-mm-Flugabwehrkanone KS-30 im Artilleriemuseum St. Petersburg

Flugabwehrkanonen dienen der Sicherung von Bodentruppe, Schiffen, strategischen Objekten wie Industrieanlagen vor Luftangriffen.

Hauptartikel: Flugabwehrkanone

Erster Weltkrieg[Bearbeiten]

Im Ersten Weltkrieg wurden die ersten reinen Flugabwehrgeschütze entwickelt. Viel häufiger war es jedoch, dass herkömmliche Feldgeschütze und Maschinengewehre. zur Luftverteidigung herangezogen wurden. Frühe Flugabwehrkanonen wurden auch Ballonabwehrkanonen genannt. Die Benennung der Waffen beinhalten oft die Angabe des Kalibers und das Längenverhältnis Kaliberlänge.[1]

Deutschland[Bearbeiten]

  1. Becker-Kanone
  2. 77-mm-Flak 1914

Großbritannien[Bearbeiten]

  1. 13-Pfünder-Flak

Russisches Reich[Bearbeiten]

  1. 76-mm-Lenders Flugabwehrkanone M1914/15

Zweiter Weltkrieg[Bearbeiten]

Deutschland[Bearbeiten]

  1. 2-cm-Flak 30
  2. 2-cm-Flak 38
  3. 2-cm-Flak-Vierling 38
  4. 3,7-cm-FlaK 43
  5. 3,7-cm-Flak-Zwilling 43
  6. 5-cm-Flak 41
  7. 8,8-cm-FlaK 18/36/37
  8. 8,8-cm-FlaK 41
  9. 10,5-cm-Flak 38
  10. 12,8-cm-Flak 40
  11. 12,8-cm-Flak-Zwilling 40

Großbritannien[Bearbeiten]

  1. Ordnance QF 76-mm-Flak
  2. 94-mm-Flak Mk 1
  3. Ordnance QF 4.5 inch gun Mk II
  4. Ordnance QF 2-Pfünder-Marinegeschütz

USA[Bearbeiten]

  1. 37-mm-M1A2
  2. 76-mm-M3
  3. 90-mm-Geschütz M1

Sowjetunion[Bearbeiten]

  1. Automatische 25-mm-Flugabwehrkanone M1940 (25-K)
  2. Automatische 37-mm-Flugabwehrkanone M1939 (61-K)
  3. 76-mm-Flugabwehrkanone M1931 (3-K)
  4. 76-mm-Flugabwehrkanone M1938 (3-K)
  5. 85-mm-Flugabwehrkanone M1939 (52-K)

Frankreich[Bearbeiten]

  1. Hotchkiss 25-mm-FlaK
  2. 75-mm-flak 1930/36

Italien[Bearbeiten]

  1. 20-mm-Breda Modell 35
  2. 2-cm-FlaK Scotti
  3. Cannone da 90/53

Polen[Bearbeiten]

  1. Polsten 20-mm-Flak

Schweden[Bearbeiten]

  1. 40-mm-Bofors-Geschütz
  2. 75-mm-Bofors Modell 29

Japan[Bearbeiten]

  1. Typ-96 25-mm-Kanone
  2. Typ-88 7,5-cm-Kanone
  3. Typ-89 12,7-cm-Kanone

Nachkriegszeit[Bearbeiten]

In der Nachkriegszeit wurde mehr Augenmerk auf die Entwicklung mobiler Fla-Geschütze sowie auf Raketensysteme gelegt. Daher sank die Entwicklung stationärer Kanonensysteme stark ab. Einzelne Systeme sind sowohl mobil, auf gepanzerten Fahrzeugen, als auch als stationäre Geschütze nutzbar.

Deutschland[Bearbeiten]

  1. Hispano-Suiza 820 L/85, von Rheinmetall in Lizenz gefertigt, Bundeswehrbezeichnung MK 20-1
  2. Rh 202, Nachfolger der MK 20-1
  3. 35/1000 (Kanone)
  4. 40-mm-Bofors-Geschütz
  5. Nächstbereichschutzsystem MANTIS

Frankreich[Bearbeiten]

  1. 20-mm-Tarasque

Schweiz[Bearbeiten]

  1. 20-mm-Oerlikon-Kanone
  2. Oerlikon GAI-BO 1
  3. Oerlikon GDF-001
  4. 35-mm-Oerlikon-Zwillingskanone
  5. GDF-CO3

Sowjetunion/GUS[Bearbeiten]

  1. SU-23
  2. Automatische 57-mm-Flugabwehrkanone S-60
  3. 100-mm-Flugabwehrkanone KS-19
  4. 130-mm-Flugabwehrkanone KS-30
  5. 2M-3 (Geschütz)
  6. AK-230

Großbritannien[Bearbeiten]

  1. QF 4-inch-Schiffsgeschütz Mk XVI

Griechenland[Bearbeiten]

  1. Artemis (Geschütz)

Italien[Bearbeiten]

  1. 40-mm-Breda L/70

USA[Bearbeiten]

  1. M167 Vulkan

Schweden[Bearbeiten]

  1. 40-mm-Flak Bofors L/70

Israel[Bearbeiten]

  1. TCM-20

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Fleischer, Deutsche Artillerie DNB Inhaltsverzeichnis

Literatur[Bearbeiten]