Liste der Kernreaktoren in Deutschland

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Kernkraftwerke in Deutschland (Stand 2011)
Forschungsreaktoren in Deutschland

Die Liste der Kernreaktoren in Deutschland umfasst Kernkraftwerke, die in Betrieb oder abgeschaltet sind, Kernkraftwerke ohne Betriebsaufnahme und Forschungsreaktoren.

Übersicht[Bearbeiten]

In Deutschland wurden zwischen 1957 und 2004 etwa 110 kerntechnische Anlagen in Betrieb genommen. Dabei muss zwischen Kernreaktoren zur Energiegewinnung und Forschungsreaktoren unterschieden werden. Als erster Kernreaktor ging der Forschungsreaktor München 1957 in Garching bei München in Betrieb. Das Kernkraftwerk Kahl ging im Februar 1962 als erstes Kernkraftwerk ans Netz. Als letzter kommerzieller Kernreaktor wurde 1989 der Block 5 des Kernkraftwerks Greifswald mit dem Netz synchronisiert. Der Ausbildungskernreaktor Dresden erhielt 2004 als bislang letzter Forschungsreaktor seine Betriebsgenehmigung.

Am 1. Januar 1960 trat das Gesetz über die friedliche Verwendung der Kernenergie und den Schutz gegen ihre Gefahren (kurz Atomgesetz) in Kraft. Seitdem wurde es mehrfach geändert und ergänzt. Seit der Vereinbarung zwischen der Bundesregierung und den Energieversorgungsunternehmen vom 14. Juni 2000 (dem sogenannten Atomkonsens)

  • ist die Nutzung der vorhandenen Kernkraftwerke zeitlich begrenzt.
  • gilt ein Neubauverbot (keine Genehmigungen für den Bau neuer Kernkraftwerke)

Die Forschung auf dem Gebiet der Kerntechnik ist vom Atomkonsens unberührt. Der Kernenergie-Konsens-Vertrag legt eine noch zu erzeugende Strommenge ("Reststrommenge") für jedes Kernkraftwerk fest. Grundsätzlich können diese sogenannten Reststrommengen von älteren Kraftwerken auf neuere übertragen werden, umgekehrt nur in Ausnahmefällen. Hat ein Kernkraftwerk seine zugeteilte Reststrommenge erzeugt, muss es abgeschaltet werden. Die getroffenen Abmachungen wurden durch das Gesetz zur geordneten Beendigung der Kernenergienutzung zur gewerblichen Erzeugung von Elektrizität vom 22. April 2002 umgesetzt.[1]

Damals war vorgesehen, dass die ursprünglich 19 kommerziell genutzten Kernkraftwerksblöcke bis 2021 abgeschaltet werden. Zwei Kernkraftwerke, Stade und Obrigheim, wurden in den Jahren 2003 und 2005 abgeschaltet; der Block 2 des Kernkraftwerks Neckarwestheim sollte als letztes vom Netz gehen. Somit waren zum Ende der Regierungsbeteiligung der SPD im Jahr 2009 noch 17 kommerziell genutzte Kernkraftwerksblöcke und 11 Forschungsreaktoren, davon 6 Unterrichtsreaktoren, in Betrieb.

Die schwarz-gelbe Mehrheit im Bundestag beschloss am 28. Oktober 2010 eine Laufzeitverlängerung, nachdem diese zuvor vom schwarz-gelben Bundeskabinett gebilligt wurde. Im Schnitt sollten die Kernkraftwerke zwölf Jahre länger in Betrieb sein als der Atomkonsens aus dem Jahr 2000, geschlossen zwischen der rot-grünen Regierung (Schröder/Fischer) und der Atomwirtschaft, vereinbart war. Am 8. Dezember 2010 wurde das Gesetz zur Laufzeitverlängerung von Bundespräsident Christian Wulff unterschrieben. Die SPD-geführten Bundesländer Berlin, Brandenburg, Bremen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz reichten gegen dieses Gesetz am 28. Februar 2011 Klage beim Bundesverfassungsgericht ein.[2]

Aufgrund der Nuklearunfälle von Fukushima teilte die Bundeskanzlerin am 15. März ein "Atom-Moratorium" mit, womit die sieben ältesten deutschen Kernkraftwerke während des Moratoriums abgeschaltet werden sollten[3] – dies entsprach vermutlich nicht der Rechtslage, da die Regierung nicht ohne weiteres ein vom Parlament erlassenes Gesetz außer Kraft setzen darf.[4] Dieses Atom-Moratorium beinhaltete des Weiteren eine auf drei Monate befristete Aussetzung der Laufzeitverlängerung und die Abschaltung der sieben ältesten deutschen Kernkraftwerke während dieses Moratoriums.[5][6] Der hiervon neben anderen betroffene Konzern RWE reichte am 1. April 2011 Klage gegen die Abschaltung des Kernkraftwerks Biblis A beim zuständigen Hessischen Verwaltungsgerichtshof ein. RWE berief sich auf die fehlende Rechtsgrundlage für das Moratorium.[7]

Mit dem Inkrafttreten der Novellierung des Atomgesetzes am 6. August 2011 verloren die sieben ältesten Kernkraftwerksblöcke Deutschlands sowie das Kernkraftwerk Krümmel endgültig ihre Betriebsgenehmigung. Der Plan, einen der Blöcke als Reserve vorzuhalten, wurde von der Bundesnetzagentur Ende August 2011 verworfen.[8] Die verbleibenden neun Blöcke müssen gemäß dem Atomgesetz nun bis spätestens Ende 2022 abgeschaltet werden.

Kernkraftwerke[Bearbeiten]

Kernkraftwerk nennt man alle Leistungsreaktoren und Prototypanlagen, die zur kommerziellen Stromerzeugung genutzt werden. Die hervorgehobenen Reaktoren befinden sich in Betrieb.

Bezeichnung Land Kürzel
Typ
Betrei­ber Brutto­lei­stung
in MW
Netto­lei­stung
in MW
Energie­erzeu­gung
bis 2013
in TWh
[9]
Rest­strom­menge
ab
2014
in TWh
[10]
Bau­beginn Beginn des kommer­ziellen Betriebs Außer Betrieb

nach
Rest-
strom-
menge
[11]
Außer Betrieb


spätestens
nach
§7 AtG
[12]
Mittlere Verfüg­barkeit über
Betriebs­zeitraum
[13]
Status
Isar/Ohu 2 BY KKI 2 DWR E.ON 1485 1410 279,4 70,329 15. Sep. 1982 09. Apr. 1988 08. Feb. 2020 31. Dez. 2022 93,2 % In Betrieb
Brokdorf SH KBR DWR E.ON 1480 1410 275,4 62,995 01. Jan. 1976 22. Dez. 1986 22. Aug. 2019 31. Dez. 2021 90,4 % In Betrieb
Philippsburg 2 BW KKP 2 DWR EnBW 1468 1402 299,4 50,853 07. Jul. 1977 18. Apr. 1985 20. Aug. 2018 31. Dez. 2019 89,3 % In Betrieb
Grohnde NI KWG DWR E.ON 1430 1360 309,1 50,574 01. Jun. 1976 01. Feb. 1985 28. Jul. 2018 31. Dez. 2021 92,8 % In Betrieb
Unterweser NI KKU DWR E.ON 1410 1345 289,8 11,203 01. Jul. 1972 06. Sep. 1979
6. Aug. 2011[14]
83,7 % Außer Betrieb
Krümmel SH KKK SWR Vattenfall 1402 1346 201,7 88,245 05. Apr. 1974 28. Mrz. 1984
6. Aug. 2011[15]
67,9 % Außer Betrieb
Emsland NI KKE DWR RWE 1400 1329 275,4 76,370 10. Aug. 1982 20. Jun. 1988 27. Dez. 2020 31. Dez. 2022 93,8 % In Betrieb
Neckarwestheim 2 BW GKN 2 DWR EnBW 1400 1310 257,6 89,099 09. Nov. 1982 15. Apr. 1989 19. Apr. 2022 31. Dez. 2022 93,5 % In Betrieb
Grafenrheinfeld BY KKG DWR E.ON 1345 1275 301,6 13,691 01. Jan. 1975 17. Jun. 1982 20. Mai 2015 31. Dez. 2015 88,6 % In Betrieb
Gundremmingen C BY KRB C SWR RWE 1344 1288 267,1 28,947 20. Jul. 1976 18. Jan. 1985 14. Nov. 2016 31. Dez. 2021 89,3 % In Betrieb
Gundremmingen B BY KRB B SWR RWE 1344 1284 275,9 20,399 20. Jul. 1976 19. Jul. 1984 03. Jan. 2016 31. Dez. 2017 90,4 % In Betrieb
Mülheim-Kärlich RP KMK DWR RWE 1302 1219 10,3 99,150 15. Jan. 1975 01. Okt. 1987
9. Sep. 1988
76,0 % Im Rückbau
(bis 2021)
Biblis B HE KWB B DWR RWE 1300 1240 247,4 7,822 01. Feb. 1972 31. Jan. 1977
6. Aug. 2011
74,5 % Außer Betrieb
Biblis A HE KWB A DWR RWE 1225 1167 232,8 2,194 01. Jan. 1970 26. Feb. 1975
6. Aug. 2011
68,7 % Außer Betrieb
Philippsburg 1 BW KKP 1 SWR EnBW 926 890 187,6 8,454 01. Okt. 1970 26. Mrz. 1980
6. Aug. 2011[16]
80,3 % Außer Betrieb
Isar/Ohu 1 BY KKI 1 SWR E.ON 912 878 198,3 2,024 01. Mai 1972 21. Mrz. 1979
6. Aug. 2011[17]
86,0 % Außer Betrieb
Neckarwestheim 1 BW GKN 1 DWR EnBW 840 785 186,8 01. Feb. 1972 01. Dez. 1976
6. Aug. 2011
84,7 % Außer Betrieb
Brunsbüttel SH KKB SWR Vattenfall 806 771 120,4 11,000 15. Apr. 1970 09. Feb. 1977
6. Aug. 2011[18]
57,9 % Außer Betrieb
Stade NI KKS DWR E.ON 672 640 145,9 01. Dez. 1967 19. Mai 1972
14. Nov. 2003
85,3 % Im Rückbau
(bis 2015)
Würgassen NW KWW SWR E.ON 670 640 69,7 26. Jan. 1968 11. Nov. 1975
26. Aug. 1994
71,9 % Im Rückbau
(bis 2028[19])
Greifswald 1 MV KGR 1 WWER 440 408 35,5 01. Mrz. 1970 12. Jul. 1974
18. Dez. 1990
65,8 %[20] Im Rückbau
(bis nach 2015*)
Greifswald 2 MV KGR 2 WWER 440 408 36,6 01. Mrz. 1970 16. Apr. 1975
14. Feb. 1990
70,6 %[20] Im Rückbau
(bis nach 2015*)
Greifswald 3 MV KGR 3 WWER 440 408 33,3 01. Apr. 1972 01. Mai 1978
28. Feb. 1990
78,8 %[20] Im Rückbau
(bis nach 2015*)
Greifswald 4 MV KGR 4 WWER 440 408 28,9 01. Apr. 1972 01. Nov. 1979
2. Juni 1990
78,0 %[20] Im Rückbau
(bis nach 2015*)
Greifswald 5 MV KGR 5 WWER 440 408 0,0 01. Dez. 1976 01. Nov. 1989
24. Nov. 1989
Im Rückbau
(bis nach 2015*)
Obrigheim BW KWO DWR EnBW 357 340 86,8 15. Mrz. 1965 01. Apr. 1969
11. Mai 2005
83,7 % Im Rückbau
(bis 2020)
Hamm-Uentrop NW THTR HTR 308 296 2,8 01. Mai 1971 01. Jun. 1987
29. Apr. 1988
56,0 % Im sicheren
Einschluss

(bis 2030)[21]
Lingen NI KWL SWR VEW/
RWE
268 183 9,1 01. Okt. 1964 01. Okt. 1968
5. Jan. 1977
42,2 % Im sicheren
Einschluss
Gundremmingen A BY KRB SWR 250 237 13,8 12. Dez. 1962 12. Apr. 1967
13. Jan. 1977
81,2 % rückgebaut
Niederaichbach BY KKN HWCR 106 100 0,0 01. Jun. 1966 01. Jan. 1973
31. Juli 1974
09,0 % rückgebaut
Rheinsberg BB KKR WWER 70 62 9,0 01. Jan. 1960 11. Okt. 1966
1. Juni 1990
61,0 %[20] Im Rückbau
(bis 2020)
MZFR Karlsruhe BW MZFR DWR 57 52 4,8 01. Dez. 1961 19. Dez. 1966
3. Mai 1984
73,3 % Im Rückbau
(bis 2015)
Großwelzheim BY HDR HDR 25 25 0,0 01. Jan. 1965 02. Aug. 1970
20. Apr. 1971
rückgebaut
KNK Karlsruhe I[22] BW KNK I BR 21 17 0,5 01. Mai 1966 21. Feb. 1974
1. Sep. 1974
Im Rückbau
(bis 2013)
KNK Karlsruhe II BW KNK II BR 21 17 0,3 01. Sep. 1974 03. Mrz. 1979
23. Aug. 1991
26,8 % Im Rückbau
(bis 2013)
Kahl BY VAK SWR 16 15 2,0 01. Jul. 1958 01. Feb. 1962
25. Nov. 1985
67,8 % rückgebaut
Jülich NW AVR HTR 15 13 1,5 01. Aug. 1961 19. Mai 1969
31. Dez. 1988
65,9 % Teilrückbau
(bis 2017**)

* Der Rückbau der Kraftwerksgebäude verzögert sich, da aktuell (2012) um das Rückbaukonzept gestritten wird.[23] Im Februar 2013 wurde das Jahr 2015 als Ziel für die Beendigung der Hauptaktivitäten genannt.[24]

** Rückbau der Reaktorbauten außer Primärkreislauf bis 2017 geplant, Zwischenlagerung des integrierten Reaktorbehälters mit Einbauten für mindestens weitere 30 - 60 Jahre, Sanierung des Strontium-kontaminierten Boden/Grundwassers ab 2015 geplant, Details s. AVR_(Jülich)

Kernkraftwerke ohne Betriebsaufnahme[Bearbeiten]

Diese Liste enthält geplante Kernkraftwerke, für die ein Genehmigungsantrag eingereicht und abgelehnt wurde, sowie Kernkraftwerke, die teilweise gebaut oder fertiggestellt wurden aber nie in Betrieb gingen. Dunkelgrau hinterlegt sind diejenigen Kernkraftwerke, deren Bau begonnen wurde.

Bezeichnung
Bundes-
land
Plan-
ung
Baube-
ginn
Projekt-
ende
Weitere Informationen
Brutto
(MW) [25]
Netto
(MW) [26]
Typ
Be-
leg
Bad Breisig Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz RP 1971 ? Planung nach kurzer Zeit wegen Platzmangels eingestellt, als Ersatz wurde wenige Kilometer flussaufwärts das Kernkraftwerk Mülheim-Kärlich errichtet 1300  ? DWR [27]
BASF 1 Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz RP 1973 01.12.1976 Dampfkraftwerk, wurde durch fossiles Kraftwerk ersetzt (Inbetriebnahme 2005) 425 385 DWR [28]
Biblis C HessenHessen HE 1975 1995 Bereits gefertigte Komponenten wurden für das Kernkraftwerk Angra 2 (Brasilien) verwendet 1315 1238 DWR [29]
Biblis D HessenHessen HE 1973 01.01.1979 ? 1300 DWR [30]
Borken HessenHessen HE 1974 1995 1300 1200 DWR [31]
Dahlen 1 SachsenSachsen SN 1980 Frühj. 1990 1000 950 DWR [32]
Dahlen 2 SachsenSachsen SN 1980 Frühj. 1990 1000 950 DWR [32]
Dahlen 3 SachsenSachsen SN 1980 Frühj. 1990 1000 950 DWR [32]
Dahlen 4 SachsenSachsen SN 1980 Frühj. 1990 1000 950 DWR [32]
Emden NiedersachsenNiedersachsen NI 1975 ? geplanter Standort war Rysumer Sand 1300 ? DWR [33]
Greifswald 6 Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern MV ? 01.12.1976 01.01.1990 Bau wurde fertiggestellt, keine Betriebsaufnahme 440 408 DWR [34]
Greifswald 7 Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern MV ? 01.12.1978 01.10.1990 Bau wurde abgebrochen 440 408 DWR [35]
Greifswald 8 Mecklenburg-VorpommernMecklenburg-Vorpommern MV ? 01.12.1978 01.10.1990 Bau wurde abgebrochen 440 408 DWR [36]
Hamm Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 1975 1995 als Ersatz wurde das Kernkraftwerk Emsland gebaut 1301 1231 DWR [37]
Kalkar 1 Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 1969 23.04.1973 20.03.1991 Bau wurde 1985 fertiggestellt, keine Betriebsaufnahme 327 295 SNR [38]
Neupotz A Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz RP 1977 1987 1368 1289 DWR [39]
Neupotz B Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz RP 1977 1987 1368 1289 DWR [40]
Pfaffenhofen A BayernBayern BY 1976 1999 1315 1238 DWR [41]
SNR-2 Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 1975 1982 Der Standort Kalkar stand noch nicht endgültig fest 1500 1380 SNR [42]
Stendal 1 Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt ST 1980 01.12.1982 01.03.1991 Bau wurde zu 85 Prozent fertiggestellt 970 900 DWR [43]
Stendal 2 Sachsen-AnhaltSachsen-Anhalt ST 1980 01.12.1984 01.03.1991 Bau wurde zu 15 Prozent fertiggestellt 970 900 DWR [44]
Vahnum A Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 1975 ? 1300 1231 DWR [45]
Vahnum B Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 1975 ? 1300 1231 DWR [46]
Wyhl 1 Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 1973 ? Ursprünglich vorgesehener Standort war Breisach. Planung wurde 1977 abgebrochen und die Komponenten für das Kernkraftwerk Philippsburg 2 verwendet 1375 1300 DWR [47]
[48]

Forschungsreaktoren[Bearbeiten]

„Forschungsreaktor“ nennt man Kernreaktoren, die nicht der Stromerzeugung dienen, sondern überwiegend Forschungszwecken (kern- und materialtechnischen Untersuchungen, Isotopenproduktion für Medizin und Technik). Die folgende Liste ist nach der Inbetriebnahme der Forschungsreaktoren sortiert. Gelb markierte Reaktoren sind noch in Betrieb.

Name Bezeich-
nung
Betreiber
Bundes-
land
Inbetrieb-
nahme
Außer Betrieb
Status Leistung
(therm.)
Reaktortyp
Forschungsreaktor München FRM TU München BayernBayern BY 31.10.1957 28.07.2000 Antrag auf Stilllegung 14.12.1998[49] 4 MW Schwimmbad/MTR
Rossendorfer Forschungsreaktor RFR FZ Rossendorf SachsenSachsen SN 16.12.1957 27.06.1991 Rückbau bis 2012 10 MW LWR
Forschungsreaktor Frankfurt-1 FRF-1 Uni Frankfurt HessenHessen HE 10.01.1958 19.03.1968 Stilllegung am 31.10.2006 beendet[49] 50 kW homogen (L)/L-54 (L)
Forschungsreaktor Frankfurt-2 FRF-2 Uni Frankfurt HessenHessen HE 10.01.1958 30.06.2006 rückgebaut 1 MW Schwimmbad/TRIGA
Berliner Experimentier-Reaktor I BER I Helmholtz-Zentrum Berlin BerlinBerlin BE 24.07.1958 1972 im sicheren Einschluss 50 kW homogen (L)/L-54 (L)
Forschungsreaktor Geesthacht-1 FRG-1 GKSS Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein SH 23.10.1958 28.06.2010 Rückbau bis 2020 5 MW Schwimmbad/MTR
Siemens Argonaut Reaktor SAR TU München BayernBayern BY 23.06.1959 31.10.1968 rückgebaut 1 kW Argonaut
AEG-Prüfreaktor PR-10 Kraftwerk Union BayernBayern BY 27.01.1961 1976 stillgelegt 180 Watt Argonaut
Forschungsreaktor 2 FR-2 FZ Karlsruhe Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 07.03.1961 21.12.1981 im Rückbau 44 MW HWR
Forschungsreaktor Jülich 1 (MERLIN) FRJ-1 FZ Jülich Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 23.02.1962 22.03.1985 rückgebaut 10 MW Schwimmbad/MTR
Siemens-Unterrichtsreaktor München SUR-M TU München BayernBayern BY 28.02.1962 10.08.1981 Stilllegung am 20.3.1998 beendet[49] 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Forschungsreaktor Jülich 2 (DIDO) FRJ-2 FZ Jülich Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 14.11.1962 02.05.2006 stillgelegt 23 MW Tank/HWR
Rossendorfer Ringzonenreaktor RRR FZ Rossendorf SachsenSachsen SN 16.12.1962 25.09.1991 rückgebaut 1 kW Argonaut
Schnell-Thermischer Argonaut-Reaktor STARK FZ Karlsruhe Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 11.01.1963 03.1976 stillgelegt 10 Watt Argonaut
Forschungsreaktor Geesthacht-2 FRG-2 GKSS Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein SH 16.03.1963 28.01.1993 stillgelegt 15 MW Schwimmbad/MTR
Siemens Unterrichtsreaktor Berlin SUR-B TU Berlin BerlinBerlin BE 26.07.1963 15.10.2007 Stilllegung am 16.04.2013 beendet[50] 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Siemens Unterrichtsreaktor Darmstadt SUR-DA TU Darmstadt HessenHessen HE 23.09.1963 22.02.1985 Stilllegung am 29.11.1996 beendet[49] 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Anlage für Nullleistungsexperimente ANEX GKSS Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein SH 05.1964 05.02.1975 rückgebaut 100 Watt Nullleistungsreaktor
Siemens Unterrichtsreaktor Stuttgart SUR-S Uni Stuttgart Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 24.08.1964 in Betrieb 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Siemens Unterrichtsreaktor Hamburg SUR-HH FH Hamburg HamburgHamburg HH 15.01.1965 08.1992 Stilllegung 12/1999 beendet[49] 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Forschungsreaktor Mainz FRMZ Uni Mainz Rheinland-PfalzRheinland-Pfalz RP 03.08.1965 (2020) in Betrieb 100 kW Schwimmbad/TRIGA-II
Siemens Unterrichtsreaktor Aachen SUR-AA RWTH Aachen Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 22.09.1965 2008 Antrag auf Stilllegung 2010 gestellt[49] 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Siemens Unterrichtsreaktor Ulm SUR-U Hochschule Ulm Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 01.12.1965 in Betrieb 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Siemens Unterrichtsreaktor Kiel SUR-KI FH Kiel Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein SH 29.03.1966 11.12.1997 rückgebaut 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Siemens Unterrichtsreaktor Karlsruhe SUR-KA FZ Karlsruhe Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 07.03.1966 09.1996 Stilllegung am 26.6.1998 beendet[49] 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Forschungsreaktor TRIGA Heidelberg I TRIGA HD I DKFZ Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 26.08.1966 31.03.1977 rückgebaut 250 kW Schwimmbad/TRIGA-I
Schnelle Nullenergie-Anordnung SNEAK FZ Karlsruhe Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 15.12.1966 11.1985 stillgelegt 1 kW Nullleistungsreaktor
Abbrandmessung ADIBKA FZ Jülich Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 18.03.1967 30.10.1972 Stilllegung 12/1977 beendet[49] 100 Watt homogen/L77 A
AEG-Nullenergiereaktor TKA Kraftwerk Union BayernBayern BY 23.06.1967 1973 Stilllegung am 21.12.1981 beendet[49] 100 Watt Tank/Nullleistungsreaktor
Forschungs- und Messreaktor Braunschweig FMRB PTB NiedersachsenNiedersachsen NI 03.10.1967 19.12.1995 rückgebaut 1 MW Schwimmbad/MTR
Siemens Unterrichtsreaktor Bremen SUR-HB Hochschule Bremen BremenBremen HB 10.10.1967 17.06.1993 Stilllegung 03/2000 beendet[49] 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Nuklearschiff „Otto Hahn“ OH GKSS Schleswig-HolsteinSchleswig-Holstein SH 26.08.1968 22.03.1979 Stilllegung am 1.9.1982 beendet[49] 38 MW DWR/Schiffsreaktor
Rossendorfer Anordnung für kritische Experimente RAKE FZ Rossendorf SachsenSachsen SN 03.10.1969 26.11.1991 stillgelegt 10 Watt Tank/Nullleistungsreaktor
Kritisches Experiment KEITER FZ Jülich Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 15.06.1971 1982 Stilllegung 6/1988 beendet[49] 1 Watt Nullleistungsreaktor
Siemens Unterrichtsreaktor Hannover SUR-H Uni Hannover NiedersachsenNiedersachsen NI 09.12.1971 in Betrieb 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Forschungsreaktor Neuherberg FRN GSF BayernBayern BY 23.08.1972 16.12.1982 sicherer Einschluss 1 MW Schwimmbad/TRIGA-III
Forschungsreaktor Hannover FRH MH Hannover NiedersachsenNiedersachsen NI 31.01.1973 18.12.1996 rückgebaut 250 kW Schwimmbad/TRIGA-I
Siemens Unterrichtsreaktor Furtwangen SUR-FW Hochschule Furtwangen Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 28.06.1973 in Betrieb 0,1 Watt homogen (S)/SUR-100
Kritische Anordnung KAHTER FZ Jülich Nordrhein-WestfalenNordrhein-Westfalen NW 02.07.1973 03.02.1984 Stilllegung 6/1988 beendet[49] 100 Watt Nullleistungsreaktor
Berliner Experimentier-Reaktor II BER II Helmholtz-Zentrum Berlin BerlinBerlin BE 09.12.1973 (01.01.2020) in Betrieb 10 MW Schwimmbad/MTR
Forschungsreaktor TRIGA Heidelberg II TRIGA HD II DKFZ Baden-WürttembergBaden-Württemberg BW 28.02.1978 30.11.1999 rückgebaut 250 kW Schwimmbad/TRIGA-I
Ausbildungskernreaktor Dresden-1 AKR-1[51] TU Dresden SachsenSachsen SN 28.07.1978 03.2004 ersetzt durch AKR 2 2 Watt homogen/SUR-Typ
Zittauer Lehr- und Forschungsreaktor ZLFR Hochschule Zittau SachsenSachsen SN 25.05.1979 24.03.2005 rückgebaut 10 Watt HWR
Forschungsreaktor München II FRM II TU München BayernBayern BY 02.03.2004 in Betrieb 20 MW Schwimmbad/HWR
Ausbildungskernreaktor Dresden-2 AKR-2 TU Dresden SachsenSachsen SN 22.03.2005 in Betrieb, ersetzt AKR 1 2 Watt homogen/SUR-Typ

Stand: August 2010, Quellen: Bundesanstalt für Strahlenschutz, Informationskreis KernEnergie

Daneben wurden während des Zweiten Weltkriegs im deutschen Uranprojekt eine Reihe von Versuchsreaktoren konstruiert, die jedoch allesamt nicht kritisch wurden. Der letzte dieser Versuche war der Forschungsreaktor Haigerloch, ein Schwerwasserreaktor, der durch das Kaiser-Wilhelm-Institut für Physik im März/April 1945 in einem Felsenkeller im hohenzollerischen Haigerloch aufgebaut wurde.

Reaktortyp[Bearbeiten]

Reaktorkern eines Schwimmbadreaktors
  • DWR = Druckwasserreaktor: Beim Druckwasserreaktor steht das Wasser des Primärkreislaufes, das als Kühlmittel verwendet wird, unter erhöhtem Druck.
  • SWR = Siedewasserreaktor: Beim Siedewasserreaktor wird das Kühlmittel Wasser im Reaktor in Dampf und zum direkten Antrieb der Turbine verwandelt.
  • Nullleistungsreaktor: Ein Reaktor mit sehr geringer thermischer Leistung, der zu Ausbildungs- und Forschungszwecken eingesetzt wird. Dieser Reaktortyp hat aufgrund der geringen Leistung selbst in der Spaltzone faktisch keine Temperaturerhöhung, weswegen sich Systeme zur Wärmeabfuhr erübrigen.
  • TRIGA: Ein Forschungsreaktor des Schwimmbad-Typs, bei dem die Sicherheit durch Naturgesetze gewährleistet wird und nicht durch Ingenieurmaßnahmen, die man überbrücken könnte.
  • HDR = Heißdampf-Siedewasserreaktor: Ein Siedewasserreaktor mit integrierter nuklearer Überhitzung.
  • homogen: Ein Reaktor, in dem der Brennstoff als Gemisch mit Moderator oder Kühlmittel vorliegt.
  • HTR = Hochtemperaturreaktor: Beim Hochtemperaturreaktor wird der Reaktorkern mit dem Edelgas Helium gekühlt, das beim Durchströmen der Kugelschüttung (Schüttung von kugelförmigen Brennelementen) erhitzt wird.
  • HWR = Heavy Water Reactor: Ein Reaktortyp, bei dem schweres Wasser als Kühlmittel und Moderator verwendet wird.
  • HWCR: Schwerwassermoderierter, CO2-gekühlter Druckröhrenreaktor; im Reaktor befinden sich die Brennelemente innerhalb zahlreicher Röhren, in denen das Kühlmittel (CO2-Gas) umläuft.
  • MTR: Ein Materialtestreaktor mit einem sehr kompakten Reaktorkern, um eine möglichst große Neutronenflussdichte zu erzielen.
  • Schwimmbad: Die Brennelemente sind in ein offenes Wasserbecken eingetaucht, so dass etwa Eingriffe und Experimente für Forschungszwecke und Ausbildung möglich sind.
  • SBR = Schneller Brutreaktor: Die Kernspaltung erfolgt mit schnellen, ungebremsten Neutronen.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Manfred Petroll, Liane Philipp: Kerntechnik - Anlagen in Deutschland. Hrsg. v. INFORUM Verlags- und Verwaltungsgesellschaft mbH, Bonn 1997, ISBN 3-926956-11-9

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gesetzestext, PDF, 9 Seiten
  2. Spiegel: SPD und Grüne reichen Verfassungsklage ein
  3. faz.net vom 15. März 2011: „Merkels Atom-Moratorium: Sieben Kernkraftwerke gehen vorerst vom Netz.“
  4. ARD-Beitrag, "Kann die Regierung das einfach beschließen?" vom 16. März 2011, zuletzt abgerufen am 16. März 2011
  5. faz.net vom 15. März 2011: „Merkels Atom-Moratorium: Sieben Kernkraftwerke gehen vorerst vom Netz.“
  6. http://www.stern.de/politik/deutschland/atom-moratorium-der-bundesregierung-so-riskant-sind-die-alten-reaktoren-1663883.html stern.de: "Atom-Moratorium der Bundesregierung: So riskant sind die alten Reaktoren" vom 15. März 2011
  7. vgl. Atom-Moratorium: RWE klagt gegen Biblis-Abschaltung bei focus.de, 1. April 2011 (aufgerufen am 1. April 2011).
  8. Bundesnetzagentur wird den Reservebetrieb eines Kernkraftwerks nicht anordnen
  9. Nettostrom in TWh - Netto-Stromerzeugung in Milliarden Kilowattstunden seit der Inbetriebnahme bis Ende Dezember 2013 oder bis zur Abschaltung. Datenquelle: IAEO - Power Reactor Information System
  10. Bekanntmachung gemäß § 7 Absatz 1 c Atomgesetz (AtG) – Jahresmeldung 2013. Bundesamt für Strahlenschutz, abgerufen am 21. Mai 2014 (PDF).
  11. Die Berechnung der Restlaufzeiten erfolgte mit der Formel:  T = \frac{R}{P \cdot \eta \cdot 24}
    mit T: Restlaufzeit in Tagen, R: Reststrommenge in GWh, P: Leistung in GW, η: mittlere Kraftwerksverfügbarkeit; Berechnet ab Januar 2014
  12. §7 AtG: Genehmigung von Anlagen vom 6. August 2011
  13. Datenquelle: IAEO - Power Reactor Information System, Stand: 4. Feb. 2014
  14. Das Kraftwerk wurde gemäß Atom-Moratorium am 18. März 2011 vom Netz genommen
  15. Am 4. Juli 2009 kam es zu einer Reaktorschnellabschaltung aufgrund einer Störung in einem Maschinentransformator. Von da an bis zum Verlust der Betriebsgenehmigung ("Atomausstieg") zum 6. August 2011 war Krümmel im 'Stillstandsbetrieb'
  16. es wurde am 17. März 2011 für das dreimonatige Atom-Moratorium heruntergefahren
  17. wurde im Rahmen des Atom-Moratoriums am 17. März 2011 heruntergefahren
  18. das KKW wurde am 21. Juli 2007 komplett abgeschaltet und bis zum Erlöschen seiner Betriebsgenehmigung nicht wieder hochgefahren
  19. http://www.hna.de/lokales/hofgeismar/wuergassen-rueckbau-noch-2028-3394593.html HNA.de:AKW Würgassen: Rückbau noch bis 2028, abgerufen am 4. März 2014
  20. a b c d e Dieter Nebel - Zur Reaktorsicherheitsphilosophie sowjetischer Kernkraftwerke - Sitzungsberichte der Leibnitz-Sozietät 7 (1995) - Seite 85ff
  21. http://www.derwesten.de/nachrichten/wirtschaft-und-finanzen/Das-teure-Ende-eines-Atomkraftwerks-id4918948.html DerWesten.de: Das teure Ende eines Atomkraftwerks vom 29. Juli 2011, abgerufen am 30. Juli 2011 und WAZ vom 30. Juli 2011
  22. nicht mehr in der aktuellen Statistik der IAEO
  23. Spiegel Online: Energiefirma plant Billig-Entsorgung für Kernkraftwerk 24. April 2012, Zugriff: 23. Mai 2012
  24. Welt:Demontage des letzten Großteils in KKW Lubmin begonnen, 26.Februar 2013
  25. Brutto - Bruttoleistung in Megawatt (MW)
  26. Netto - Nettoleistung in Megawatt (MW)
  27. 6-1.2 Verzeichnis der Empfehlungen und Stellungnahmen der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK)
  28. Kernkraftwerk BASF 1 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  29. Kernkraftwerk Biblis C (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  30. Kernkraftwerk Biblis D (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  31. Kernkraftwerk Borken (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  32. a b c d Dahlen 1-4: Stromwirtschaft und deutsche Einheit, Von Felix Christian Matthes, Veröffentlicht von BoD – Books on Demand 2000, ISBN 3-89811806-1, 9783898118064, auf Seiten 59 und 60 von Insgesamt 644
  33. Kernkraftwerk Emden (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  34. Kernkraftwerk Greifswald 6 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  35. Kernkraftwerk Greifswald 7 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  36. Kernkraftwerk Greifswald 8 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  37. Kernkraftwerk Hamm (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  38. Kernkraftwerk Kalkar (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  39. Kernkraftwerk Neupotz A (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  40. Kernkraftwerk Neupotz B (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  41. Kernkraftwerk Pfaffenhofen (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  42. Kernkraftwerk SNR 2 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  43. Kernkraftwerk Stendal 1 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  44. Kernkraftwerk Stendal 2 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  45. Kernkraftwerk Vahnum A (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  46. Kernkraftwerk Vahnum B (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  47. Kernkraftwerk Wyhl 1 (Version vom 4. Juni 2011 im Internet Archive)
  48. %20Reactor&var4=PWR&var5=Suspended %20indefinitely/Cancelled&var6=Kernkraftwerk %20Sud %20(KWS)&var7=1284&var8=MWe_Net&var9=Wyhl&var10=1975&var11=-&var12=-&var13=-&var14=-&var15=-&var16=-&var17=-&var18=-&var19=-&var20=-&var21=1487&var22=n/a&var23=3762 %20MWt&var24=1975&var25=Kraftwerk %20Union %20(KWU)&var26=- Wyhl-1 im WNA Reactor Database (englisch)
  49. a b c d e f g h i j k l m Auflistung kerntechnischer Anlagen in der Bundesrepublik Deutschland. Anlagen „In Stilllegung“ Stand: August 2011. Bundesamt für Strahlenschutz, 1. November 2011, S. 13, abgerufen am 7. Juni 2012 (PDF 109,7 KB).
  50. Auflistung kerntechnischer Anlagen in der Bundesrepublik Deutschland. Anlagen „In Stilllegung“ Stand: Mai 2013. Bundesamt für Strahlenschutz, 1. Mai 2013, S. 13, abgerufen am 12. Mai 2013 (PDF 109,7 KB).
  51. AKR-1 - Der Ausbildungskernreaktor wurde 2004 zum AKR-2 umgebaut.
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