Liste der Kulturdenkmäler in Dockendorf

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In der Liste der Kulturdenkmäler in Dockendorf sind alle Kulturdenkmäler der rheinland-pfälzischen Ortsgemeinde Dockendorf aufgeführt. Grundlage ist die Denkmalliste des Landes Rheinland-Pfalz (Stand: 24. März 2010).

Denkmalzonen[Bearbeiten]

  • Denkmalzone Hauptstraße 11, 12: Bautengruppe am nördlichen Ende des Ortskerns (Nr. 11 ehemalige Schule, bezeichnet 1821, 1908 erweitert; Nr. 12 ehemaliges Pfarrhaus)
  • Denkmalzone Kirchstraße 2, 4, Talweg 2, 4: ortsbildprägende Häusergruppe am Ostrand des Dorfkerns aus ehemaligen Hofanlagen (Wohnhäuser und Ställe von Kirchstraße 2 und 4 sowie Scheune von Talstraße 2 durchgehend gedeckt, rückseitig ortsbildprägende Zeile; Stall von Kirchstraße 2, Keller und Schuppen von Kirchstraße 4 bilden die Kirchhofsmauer; Talweg 4 bezeichnet 1835)

Einzeldenkmäler[Bearbeiten]

  • Hauptstraße 1: stattliches Wohnhaus, bezeichnet 1824; im Garten Kreuz eines Preistergrabmals, wohl um 1800
  • Hauptstraße 2: anspruchsvolles barockes Wohnhaus mit Treppengiebeln, bezeichnet 1782, eingeschossiges Gesindehaus mit Krüppelwalmdach, ehemalige Schmiede; ortsbildprägend
  • (bei) Hauptstraße 2: Wegekreuz; Blendnischenkreuz, bezeichnet 1633
  • (an) Hauptstraße 3: Oberlichtportal, bezeichnet 1809
  • Hauptstraße 4: Streckhof; Wohnhaus mit Mansardgiebeldach, bezeichnet 1924
  • Hauptstraße 5: Wohnhaus, bezeichnet 1753
  • Hauptstraße 12: ehemaliges Pfarrhaus; Flurküchenhaus mit Krüppelwalm, bezeichnet 1739, im Kern spätgotisch, Hoftor mit Hermenpialstern und Löwenmaske
  • Kirchstraße: Grabkreuz, bezeichnet 1715
  • Kirchstraße 1: Scheune, Putzbau, bezeichnet 1848
  • Kirchstraße 4: Hofanlage; langgestrecktes Quereinhaus, wohl aus dem späten 18. Jahrhundert
  • Kirchstraße 5: Katholische Pfarrkirche St. Martin; Saalbau 1833, Turm im Erdgeschoss spätgotisch
  • Talweg 2: Wohnhaus, 1770er Jahre, Erhöhung des Kniestocks 1902/93, ehemaliges Backhaus, Scheune
  • Weilerweg 3: Wohnhaus, aufgesockelter Krüppelwalmdachbau, bezeichnet 1825
  • (bei) Weilerweg 3: Wegekreuz; Nischenkreuz mit durchbrochener Rückwand, bezeichnet 1675, Aufsatzkreuz nicht zugehörig
  • Weilerweg 5: Streuhof; Wohnhaus mit Treppengiebeln, ehemals bezeichnet 1790; ehemaliger Stall und Scheune 1797/98, ehemaliges Backhaus mit Gesindewohnung, bezeichnet 1828
Gemarkung
  • am Waldrand westlich des Ortes: Kapelle zur Schmerzhaften Mutter; Putzbau mit Dachreiter, 1870, Grabkreuz bezeichnet 1861 oder 1867
  • Auf’m Wasen: Wegekreuz; Grabkreuz Ottilie Weber († 1889)
  • westlich der Kapelle zur Schmerzhaften Mutter: Wegekreuz; Schaftkreuz, wohl aus dem 18. Jahrhundert
  • Zur Mühle 1: Quereinhaus, bezeichnet 1853, Wirtschaftsteile etwas jünger

Literatur[Bearbeiten]