Liste der Nummer-eins-Hits in Deutschland

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Bis Mai 1959 beruhen die Nummer-eins-Hits der Bundesrepublik auf der Boxen-Parade des Automatenmarktes (monatlich ermittelt).

Von Juni 1959 bis Januar 1965 sind die Nummer-eins-Hits der Musikmarkt-Hitparade entnommen (monatlich ermittelt).

Von Februar 1965 bis Dezember 1970 wurden die BRD-Charts durch den Musikmarkt halbmonatlich ermittelt.

Seit 1971 gelten die Verkaufszahlen der Singles innerhalb einer Woche als Maßstab. Bis 1977 ermittelte diese Zahlen der Musikmarkt, seit 1977 die Media Control GmbH & Co KG.

Es gibt auch Bücher und Listen, die wöchentliche Charts seit 1956 führen. Diese sind aus den monatlichen Charts interpolierte Listen.

Über die Verkaufszahlen der Schallplatten in der DDR gibt es keine offiziellen Listen.

Hinweis: In früheren Jahren war es manchmal üblich, verschiedene Versionen eines Songs von verschiedenen Interpreten zusammenzufassen. Außer dem Hauptinterpreten sind diese weiteren Interpreten in Klammern ergänzt.



Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Künstler mit den meisten Nummer-eins-Hits in Deutschland seit 1953

Folgende Künstler erreichten bislang am häufigsten den ersten Platz der deutschen Charts (in Klammern die Anzahl der jeweiligen Nummer-eins-Hits):

Zu beachten bei dieser Statistik sind auch die unten angegebenen Hinweise und das ergänzende Ranking!

[Bearbeiten] The Beatles

Die Musikgruppe The Beatles erreichte mit folgenden elf Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

[Bearbeiten] Freddy Quinn

Der Schlagersänger Freddy Quinn erreichte mit folgenden zehn Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

  • Heimweh: 5 Monate (Juni – Oktober 1956)
  • Rosalie: ? Wochen (1956)
  • Heimatlos: ? (1957)
  • Der Legionär: ? Wochen (1958)
  • Ich bin bald wieder hier: ? Wochen (1958)
  • Die Gitarre und das Meer: 4 Monate (April – Juli 1959)
  • Unter fremden Sternen: 1 Monat (November 1959)
  • La Paloma: 1 Monat (September 1961)
  • Junge, komm bald wieder: 14 Wochen (29. Dezember 1962 – 30. März 1963)
  • Hundert Mann und ein Befehl: 2 Wochen (28. Mai – 4. Juni 1966)

[Bearbeiten] ABBA

Die Popgruppe ABBA erreichte mit folgenden neun Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

[Bearbeiten] The Sweet

Die Glam-Rock-Gruppe The Sweet erreichte mit folgenden acht Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

  • Co-Co: 8 Wochen (30. August – 4. Oktober und 18. Oktober 1971)
  • Little Willy: 1 Woche (14. August 1972)
  • Wig-Wam Bam: 8 Wochen (30. Oktober – 18. Dezember 1972)
  • Blockbuster: 4 Wochen (26. Februar – 12. März und 2. April 1973)
  • Hell Raiser: 2 Wochen (23. Juli – 30. Juli 1973)
  • Ballroom Blitz: 1 Woche (22. Oktober 1973)
  • Teenage Rampage: 7 Wochen (18. Februar – 25. März und 8. April 1974)
  • Fox On The Run: 6 Wochen (14. April und 12. Mai – 9. Juni 1975)

[Bearbeiten] Boney M.

Die Disco-Popgruppe Boney M. erreichte mit folgenden acht Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

  • Daddy Cool: 12 Wochen (13. September, 27. September – 29. November und 13. Dezember 1976)
  • Sunny: 2 Wochen (24. – 31. Januar 1977)
  • Ma Baker: 3 Wochen (13. – 27. Juni 1977)
  • Belfast: 4 Wochen (24. Oktober – 14. November 1977)
  • Rivers of Babylon: 17 Wochen (24. April – 7. August und 21. August 1978)
  • Rasputin: 1 Woche (9. Oktober 1978)
  • Mary’s Boy Child: 1 Woche (8. Januar 1979)
  • El Lute: 8 Wochen (18. August – 6. Oktober 1979)

[Bearbeiten] Peter Alexander

Der Schlager-Sänger Peter Alexander erreichte mit folgenden sieben Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

  • Der Mond hält seine Wacht: 5 Wochen (7. Januar - 10. Februar 1956)
  • Eventuell, Eventuell: 7 Wochen (11. Februar - 30. März 1956) (mit Caterina Valente)
  • Ich weiß, was dir fehlt: 3 Wochen (16. Februar - 8. März 1957)
  • Verbotene Träume: 1 Woche (30. September - 6. Oktober 1967)
  • Der letzte Walzer: 2 Wochen (20. Januar - 2. Februar 1968)
  • Delilah: 2 Wochen (13. Mai - 26. Mai 1968)
  • Liebesleid: 3 Wochen (12. April - 2. Mai 1969)

[Bearbeiten] Caterina Valente

Die Schlager-Sängerin Caterina Valente erreichte mit folgenden sechs Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

  • Ganz Paris träumt von der Liebe: 5 Monate (März bis Juli 1955)
  • Eventuell: 7 Wochen (11. Februar - 24. März 1956) (mit Peter Alexander)
  • Steig in das Traumboot der Liebe: 6 Wochen (11. Mai - 21. Juni 1956) (mit Silvio Francesco unter dem Pseudonym „Club Indonesia“)
  • Oh Billy Boy: 2 Wochen (11. Januar - 24. Januar 1957) (mit Silvio Francesco unter dem Pseudonym „Club Argentina“)
  • Wo meine Sonne scheint: 5 Wochen (13. Dezember 1957 bis 16. Januar 1958)
  • Itsy Bitsy Teenie Weenie Honolulu-Strand-Bikini: 5 Wochen (23. September - 27. Oktober 1960) (mit Silvio Francesco unter dem Pseudonym „Club Honolulu“)

[Bearbeiten] The Rolling Stones

Die Rockband The Rolling Stones erreichte mit folgenden sechs Liedern den ersten Platz der jeweiligen Chartliste in Deutschland:

  • The Last Time: 1 Monat (1. Juni – 15. Juni 1965)
  • (I Can’t Get No) Satisfaction: 1 1/2 Monate (15. Oktober – 15. November 1965)
  • Get Off Of My Cloud: 5 Wochen (1. Januar – 15. Februar 1966)
  • 19th Nervous Breakdown: 2 Wochen (2. – 9. April 1966)
  • Let's Spend The Night Together: 1 Monat (1. – 15. April 1967)
  • Jumpin’ Jack Flash: 1/2 Monat (1. August 1968)

[Bearbeiten] Sonstige erfolgreiche Künstler

[Bearbeiten] Künstler mit fünf „Nummer-eins-Hits“

  • Das deutsche Pop-Duo Modern Talking erreichte von 1985 und 1987 fünfmal den ersten Platz der deutschen Charts und siebenmal die „Top 10“. In den Jahren 1998 bis 2003 erreichten sie sechsmal die „Top 10“.
  • Die Sängerin Sarah Connor erreichte seit 2001 fünfmal den ersten Platz der deutschen Charts und kam zwölfmal in die „Top 10“.

[Bearbeiten] Künstler mit vier „Nummer-eins-Hits“

  • Von 1967 bis 2001 erreichten die Bee Gees viermal den ersten Platz in den deutschen Charts und insgesamt elf „Top 5“-Platzierungen.
  • Die Pet Shop Boys sind unter Berücksichtigung aller Single-Chartplatzierungen die erfolgreichste Musikgruppe der 1980er Jahre. Sie erreichten viermal den ersten Platz (davon dreimal in den 1980er Jahren und einmal 1993), zweimal den zweiten Platz und dreimal den dritten Platz der deutschen Charts.
  • Der österreichische Musiker Falco erreichte mit den Songs Der Kommissar, Rock Me Amadeus, Jeanny und Coming Home in den 1980ern insgesamt viermal die Spitze der Charts und gehört damit zu den erfolgreichsten deutschsprachigen Interpreten.
  • Die Pop-Sängerin Madonna erreichte in Deutschland ebenfalls viermal den ersten Platz und insgesamt schon 20 „Top-5“-Platzierungen – davon fünfmal den zweiten Platz.
  • Die deutsche Band Tokio Hotel erreichte bislang mit acht Singles die „Top 5“, darunter viermal den ersten Platz.
  • Auch die deutsche Girlband No Angels konnte viermal den ersten Platz erreichen. Außerdem befanden sich zehn Singles in den „Top 5“.
  • Die kolumbianische Sängerin Shakira erreichte insgesamt neun Platzierungen in den „Top 10“.
  • Von 1955 bis 1960 erreichte Silvio Francesco viermal den ersten Platz in den deutschen Charts. Er erreichte den ersten Platz unter anderem dreimal zusammen mit Caterina Valente und den Pseudonymen Club Argentina und Club Honolulu.
  • Die US-amerikanische Hip-Hop-Gruppe Black Eyed Peas erreichte insgesamt zehn „Top 10“-Platzierungen.
  • Die US-amerikanische Sängerin Lady Gaga konnte innerhalb von zwei Jahren acht Singles in Folge in den „Top 10“ platzieren. Davon erreichten sechs die „Top 5“ und vier schafften es auf Platz Eins.
  • Rihanna erreichte zwischen 2007 und 2011 viermal Platz 1, dreimal an der Seite oder mit Unterstützung eines männlichen Artists (Jay-Z, Eminem und Calvin Harris), einmal solo. Insgesamt erreichten 15 ihrer Singles die Top 10, bei zwei weiteren Top 10-Singles war sie als featured artist genannt. Mit 12 Titeln war sie als Künstlerin in den Top 5.

[Bearbeiten] Künstler mit drei „Nummer-eins-Hits“

  • Der deutsche R&B-Sänger Xavier Naidoo hat insgesamt zehnmal die „Top 10“ erreicht.
  • Der britische Sänger und Entertainer Robbie Williams erreichte insgesamt sieben Platzierungen in den „Top 5“.
  • Der US-amerikanische Rapper Eminem erreichte insgesamt 13 „Top 10“-Platzierungen.
  • Der US-amerikanische Produzent Timbaland erreichte insgesamt neun „Top 10“-Platzierungen.
  • Der deutsche Rocksänger Herbert Grönemeyer erreichte insgesamt acht „Top 10“-Platzierungen.
  • Der deutsche Popsänger Mark Medlock konnte bislang acht Hits in den „Top 5“ platzieren.

Ebenfalls drei „Nummer-eins-Hits“ hatten Whitney Houston, Cliff Richard und DJ Ötzi sowie die Bands Frankie Goes to Hollywood, Rednex und Smokie.

[Bearbeiten] Künstler mit zwei „Nummer-eins-Hits“

  • Kylie Minogue schaffte es mit ihren Songs I should be so lucky (1988) und Can't Get You Out of My Head (2001) auf Platz 1 der Charts
  • Der US-amerikanische Künstler Michael Jackson erreichte von 1983 bis 1997 mit insgesamt elf Liedern eine Platzierung in den „Top 5“ der deutschen Single-Charts.
  • Die US-amerikanische Pop-Sängerin Britney Spears erreichte in ihrer 1999 begonnenen Musik-Karriere mit 17 Liedern die „Top 10“ und mit elf Songs die „Top 5“, davon 2 auf Platz 1. Mit insgesamt 25 Single-Veröffentlichungen konnte Spears sich insgesamt 332 Wochen in den Charts halten.[1]
  • Die britische Band Depeche Mode hatte neben zwei Nummer-Eins-Titeln (People Are People 1984, Dream on 2001) zwischen 1984 und 2009 insgesamt 8 Nummer-Zwei-Hits (Master and Servant, Strangelove, Never Let Me Down Again, Enjoy the Silence, Only when I lose Myself, Precious, Martyr, Wrong). 15 weitere Singles erreichten die „Top 10“.
  • Die dänische Sängerin Aura Dione konnte in zwei Jahren vier Lieder in den deutschen Charts platzieren. Davon erreichten zwei die Spitze.

[Bearbeiten] Künstler mit den meisten Singles in den Media-Control-Charts

Die amerikanische Künstlerin Madonna und der Sänger Peter Alexander tragen den Rekord für die meisten Singles in den Media-Control-Charts, beide hatten im Laufe ihrer Karriere insgesamt 59 Singles in den Media-Control-Charts.

[Bearbeiten] Künstler, die sich selbst auf Platz eins ablösten

  • 1956: Peter Alexander - „Der Mond hält seine Wacht“ → „Eventuell“
  • 1956: Freddy Quinn - „Heimweh“ → „Rosalie“
  • 1963: Gitte - „Ich will 'nen Cowboy als Mann“ → „Vom Stadtpark die Laternen“

[Bearbeiten] Künstler mit den meisten Nummer-eins-Hits in Folge

Folgende Künstler erreichten mit mehreren direkt aufeinanderfolgenden Veröffentlichungen einen Nummer-eins-Hits in den deutschen Chartlisten:

  • Sieben Nummer-eins-Hits: Boney M. (September 1976 – Januar 1979)
  • Sechs Nummer-eins-Hits: ABBA (September 1975 - April 1977) und The Sweet (August 1972 – Februar 1974)
  • Fünf Nummer-eins-Hits: Modern Talking (März 1985 – Juli 1986) und The Beatles (Juli 1966 - Februar 1968 sowie Oktober 1968 – Dezember 1969; die beiden Hitserien der Beatles wurden nur unterbrochen von dem Lied Lady Madonna, das Platz 2 der deutschen Charts erreichte)
  • Vier Nummer-eins-Hits: Freddy Quinn (1958 – 1959) und Sarah Connor (Dezember 2003 – März 2005)

[Bearbeiten] „Dauerbrenner“

In der nachfolgenden Statistik sind Künstler und Titel aufgeführt, die über einen sehr langen Zeitraum an der Spitze der deutschen Charts standen bzw. insgesamt mindestens elf Wochen den ersten Platz der deutschen Charts erreichten.

Bitte zu dieser Statistik auch die unten angegebenen Hinweise beachten!

[Bearbeiten] 5 Monate

[Bearbeiten] 4 Monate

  • Freddy Quinn: Die Gitarre und das Meer (April – Juli 1959)

[Bearbeiten] 17 Wochen

[Bearbeiten] 16 Wochen

[Bearbeiten] 15 Wochen

[Bearbeiten] 14 Wochen

[Bearbeiten] 13 Wochen

[Bearbeiten] 12 Wochen

[Bearbeiten] 11 Wochen

[Bearbeiten] Künstler, die gleichzeitig Platz eins der Single- und Albumcharts belegten

Jahr Künstler Single Album Zeitraum
1993 4 Non Blondes What's Up Bigger, Better, Faster, More! 9 Wochen (20. August – 21. Oktober 1993)
Pet Shop Boys Go West Very 3 Wochen (29. Oktober – 18. November 1993)
Meat Loaf I’d Do Anything for Love (But I Won’t Do That) Bat Out of Hell 2 – Back Into Hell 2 Wochen (19. November – 2. Dezember 1993)
1994 Bryan Adams All for Love (mit Rod Stewart & Sting) So Far So Good 4 Wochen (11. Februar – 10. März 1994)
Mariah Carey Without You Music Box 4 Wochen (13. Mai – 9. Juni 1994)
Crash Test Dummies Mmm Mmm Mmm Mmm God Shuffled His Feet 1 Woche (15. Juli – 21. Juli 1994)
1995 The Cranberries Zombie No Need to Argue 1 Woche (3. Februar – 9. Februar 1995)
Vangelis Conquest of Paradise 1492: Conquest of Paradise 4 Wochen (24. Februar – 23. März 1995)
Take That Back for Good Nobody Else 1 Woche (12. Mai – 18. Mai 1995)
1996 The Fugees Killing Me Softly The Score 6 Wochen (12. Juli – 22. August 1996)
Andrea Bocelli Time to Say Goodbye (mit Sarah Brightman) Bocelli 11 Wochen (20. Dezember 1996 – 13. März 1997)
1998 Die Ärzte Ein Schwein namens Männer 13 3 Wochen (5. Juni – 25. Juni 1998)
1999 Britney Spears …Baby One More Time …Baby One More Time 1 Woche (9. April – 15. April 1999)
Bloodhound Gang The Bad Touch Hooray for Boobies 1 Woche (15. Oktober – 21. Oktober 1999)
2000 HIM Join Me Razorblade Romance 1 Woche (4. Februar – 10. Februar)
Santana Maria, Maria (feat. The Product G&B) Supernatural 3 Wochen (17. März – 30. März 2000 und 7. April – 13. April 2000)
2001 No Angels Daylight in Your Eyes Elle’ments 1 Woche (23. März – 29. März 2001)
Shaggy Angel (feat. Rayvon) Hot Shot 4 Wochen (13. Juli – 9. August 2001)
Enya Only Time A Year Without Rain 3 Wochen (5. Oktober – 18. Oktober 2001 und 26. Oktober – 1. November 2001)
2002 Eminem Without Me The Eminem Show 2 Wochen (14. Juni – 20. Juni 2002 und 28. Juni – 4. Juli 2002)
Herbert Grönemeyer Mensch Mensch 1 Woche (13. September – 19. September 2002)
2005 Sarah Connor From Zero to Hero Naughty but Nice 1 Woche (1. April – 7. April 2005)
Madonna Hung Up Confessions on a Dance Floor 2 Wochen (25. November – 28. Dezember 2005)
2006 Monrose Shame Temptation 1 Woche (22. Dezember – 28. Dezember 2006)
2007 Nelly Furtado All Good Things (Come to an End) Loose 4 Wochen (12. Januar – 8. Februar 2007)
2008 Leona Lewis Bleeding Love Spirit 1 Woche (8. Februar – 14. Februar 2008)
2009 Robbie Williams Bodies Reality Killed the Video Star 1 Woche (20. November – 26. November 2009)
Ich + Ich Pflaster Gute Reise 2 Wochen (27. November – 10. Dezember 2009)
2010 Lady Gaga Bad Romance The Fame Monster 1 Woche (15. Januar – 21. Januar 2010)
Lena Satellite My Cassette Player 1 Woche (11. Juni – 17. Juni 2010)
2011 Adele Rolling in the Deep 21 1 Woche (4. Februar – 10. Februar 2011)
Pietro Lombardi Call My Name Jackpot 1 Woche (10. Juni – 16. Juni)

[Bearbeiten] Grundlagen und Hinweise zur derzeitigen Statistik

[Bearbeiten] Grundlagen aufgeführter Auswertungen

Die vorstehenden Statistiken basieren maßgeblich auf den bei Wikipedia veröffentlichten Listen der Nummer-eins-Hits in Deutschland ab dem Jahr 1953 (siehe oben). Die Angaben in diesen Wikipedia-Listen sind wahrscheinlich zurzeit noch nicht vollständig (insbesondere in den Jahren 1953 bis 1962) und weichen teilweise von anderen veröffentlichten Chartlisten ab.

Da die Verwendung von Chartauswertungen anderer Personen oder Institutionen ohne deren Genehmigung jedoch gegen das Urheberrecht verstößt, kann hier zurzeit nur eine unvollständige Darstellung bzw. eine Darstellung mit diversen Abweichungen erfolgen.

[Bearbeiten] Beispiele für Abweichungen zu anderen Chartlisten

[Bearbeiten] Abweichungen zu aufgeführten Künstlern

  • Das Lied Let it be von den Beatles wird in einigen Chartlisten ebenfalls als Nummer-eins-Hit geführt: eine Woche (9. bis 15. Mai 1970)
  • Die Hits Mamma Mia und One Of Us von ABBA waren jeweils vier Wochen auf Platz eins.
  • Für vier Songs von The Sweet werden andere Zeiträume für die Top-Position angegeben.
  • Der Song Mary's Boy Child von Boney M. war insgesamt acht Wochen auf Platz eins.

[Bearbeiten] Abweichungen zu weiteren erfolgreichen Künstlern

  • Roy Black hatte sechs Nummer-eins-Hits in den Jahren 1966 bis 1970.

[Bearbeiten] Wertung der Künstler mit berücksichtigten Abweichungen

Unter Berücksichtigung der aufgeführten Abweichungen ergibt sich folgende Wertung für die Künstler mit den meisten Nummer-eins-Hits in den deutschen Charts (in Klammern die Anzahl der jeweiligen Nummer-eins-Hits):

[Bearbeiten] Abweichungen und Ergänzungen zu den „Dauerbrennern“

  • Die Lieder Heimweh und Die Gitarre und das Meer von Freddy Quinn waren jeweils 14 Wochen auf Platz eins.
  • Das Lied Cindy oh Cindy belegte mit zwei Versionen insgesamt 13 Wochen Platz eins – Wolfgang Sauer, 9. März 1957 (3 Wochen) und Margot Eskens, 30. März 1957 (10 Wochen).
  • Das Lied Ramona der Blue Diamonds erreichte bereits am 21. Dezember 1960 den ersten Platz.

[Bearbeiten] Weitere Hinweise zur Statistik

Die hier herangezogene Statistikauswertung der deutschen Charts beschreibt lediglich Künstler, die besonders häufig oder besonders lange den ersten Platz der jeweiligen Chartliste erreicht haben.

Daraus können jedoch keine Verkaufszahlen oder weitere kommerzielle Erfolge abgeleitet werden.

So war beispielsweise der Song Maid of Orleans von der Popgruppe Orchestral Manoeuvres in the Dark die meistverkaufte Single des Jahres 1982, obwohl der Song „nur“ 4 Wochen auf dem ersten Platz der deutschen Charts stand. Im selben Jahr waren die Spider Murphy Gang mit ihrem Song Skandal im Sperrbezirk 8 Wochen und F. R. David mit dem Song Words 11 Wochen auf Platz eins der deutschen Charts.

[Bearbeiten] Sonstiges

[Bearbeiten] Singles, die lange Platz 2 belegten, aber nie den ersten Platz

Jahr Künstler Single Zeitraum
1982 Trio Da Da Da ich lieb dich nicht du liebst mich nicht aha aha aha 9 Wochen
1989 Madonna Like a Prayer 5 Wochen
1991 Michael Jackson Black or White 8 Wochen
1993 Haddaway What Is Love 10 Wochen
1993 Haddaway Life 5 Wochen
1998 Madonna Frozen 6 Wochen
2002 Eminem Lose Yourself 7 Wochen
2005 Xavier Naidoo Dieser Weg 8 Wochen
2007 Nelly Furtado Say It Right 9 Wochen
2007 Ich + Ich Stark 6 Wochen
2009 Mando Diao Dance with Somebody 5 Wochen
2009 Cassandra Steen featuring Adel Tawil Stadt 8 Wochen
2010 Rihanna Only Girl (In the World) 5 Wochen
2011 Maroon 5 featuring Christina Aguilera Moves Like Jagger 7 Wochen

[Bearbeiten] Singles, die mindestens 1 Jahr in der Top 100 der deutschen Singles Charts vertreten waren

Mit der Einbeziehung von reinen Digitalsingles in die Auswertung der Verkaufscharts werden pro Jahr 53 Wochencharts erhoben. Aktuell (Stand 23. Dezember 2011) schafften es seit 1959 41 Titel mindestens 53 Wochen lang notiert zu werden.[2] Die folgenden Titel konnten sich mindestens 70 Wochen lang in den Charts platzieren (das Jahr bezeichnet den Ersteinstieg in die Charts). Von diesen waren lediglich vier mindestens eine Woche auf Platz 1 notiert gewesen.

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Literatur

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. http://musicline.de/de/chartverfolgung_summary/artist/SPEARS%2CBRITNEY/single
  2. Statistik der Dauerbrenner bei chartsurfer.de
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