Liste der Stadtteile Leipzigs

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Die heutige Stadt Leipzig entstand durch schrittweise Eingemeindung von vorher selbstständigen Landgemeinden bzw. (Ritter-)Gutsbezirken der Amtshauptmannschaft Leipzig, des Landkreises Leipzig bzw. des Landkreises Leipziger Land, die im Jahr 1889 begannen.

Diese ehemals selbstständigen Gemeinden werden heute als Stadtteile bezeichnet und dürfen nicht mit der Struktur der Ortsteile verwechselt werden (vgl. Liste der Ortsteile Leipzigs). Obwohl sie mitunter die gleichen Namen tragen, existieren die Ortsteile erst seit 1992, haben andere, willkürliche Grenzen und umfassen teilweise mehrere Stadtteile.

Alphabetische Liste der Leipziger Stadtteile[Bearbeiten]

Jahreszahl: Zugehörigkeit zur Stadt Leipzig seit (Stadtrecht, Kauf bzw. Eingemeindung)

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Stadtteilnamen, die geläufig sind, aber nicht unmittelbar auf alte Dörfer bzw. Gemarkungen zurückgehen[Bearbeiten]

  • Anger-Crottendorf (1883 Zusammenschluss der beiden Dörfer bereits vor der Eingemeindung nach Leipzig)
  • Böhlitz-Ehrenberg (1839 Zusammenschluss von Böhlitz und Ehrenberg; 1934 kam Gundorf mit Barneck und dem Gutsbezirk Schlohbachs Hof hinzu)
  • Großzschocher-Windorf (1897 Zusammenschluss der beiden Dörfer bereits vor der Eingemeindung nach Leipzig)
  • Grünau (Wohngebiet, bestehend aus Teilen von Großmiltitz, Kleinzschocher, Lausen und Schönau)
  • Lützschena-Stahmeln (Zusammenschluss von Hänichen, Lützschena, Quasnitz und Stahmeln bereits vor der Eingemeindung nach Leipzig)
  • Marienbrunn (Wohngebiet in Connewitz, umfasst im Wesentlichen die ehemalige Gartenvorstadt Marienbrunn, Mariental und den Nordteil der Gudrunsiedlung)
  • Miltitz (1934 Zusammenschluss von Groß- und Kleinmiltitz bereits vor der Eingemeindung nach Leipzig)
  • Südvorstadt (Wohngebiet, bestehend aus dem Südteil von Leipzig und dem ehemaligen Vorwerk Lusitz, das im Volksmund Brandvorwerk genannt wurde)
  • Thekla (1889 Zusammenschluss von Cleuden, Neutzsch und Plösen bereits vor der Eingemeindung nach Leipzig)
  • Wiederitzsch (1904 Zusammenschluss von Groß- und Kleinwiederitzsch bereits vor der Eingemeindung nach Leipzig)

Quellen[Bearbeiten]