Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Weißensee

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Karte von Weißensee
(aus OpenStreetMap)

Die Liste der Straßen und Plätze in Berlin-Weißensee beschreibt das Straßensystem im Berliner Ortsteil Weißensee mit den entsprechenden historischen Bezügen. Gleichzeitig ist diese Zusammenstellung eine der Listen aller Berliner Straßen und Plätze.

Überblick[Bearbeiten]

Der heutige Ortsteil untergliedert sich in einige zu verschiedenen Zeiten entstandene Gebiete, dazu gehören das ehemalige Dorf Weißensee entlang der früheren Handelsstraße Berliner Allee, das nördlich anschließende Gründerviertel (zunächst Neu-Weißensee genannt, deren Straßen zu großen Teilen anfangs einfach durchnummeriert oder mit Buchstaben versehen worden waren), der als Gemeindezentrum geplante Wohnstraßenbereich um den Kreuzpfuhl, das spätere Komponistenviertel zwischen Berliner Allee, Indira-Gandhi-Straße, dem Jüdischen Friedhof und der Gürtelstraße (bis zum März 1951 Französisches Viertel genannt, nach den Schauplätzen des Deutsch-Französischen Kriegs in den Jahren 1870/1871, wie Sedan, Metz oder Straßburg), dem Wohnviertel um die Buschallee sowie die restlichen nicht näher bezeichneten Quartiere. Im Berliner Adressbuch des Jahres 1900 befindet sich eine Straßenübersicht der Terraingesellschaft Weißensee i.Liqu., die sowohl das projektierte Straßennetz als auch die bereits errichteten Gebäude zeigt.[1] Die Straßennamen wurden bis 1909 nicht nach unseren heutigen Regeln geschrieben, daher gibt es beispielsweise die Schreibweisen Charlottenburgerstraße, Rölkestraße, Gustav Adolph Straße und ähnliche.

In den Jahren bis 2010 ließ das Bezirksamt Pankow das Komponistenviertel umfassend sanieren, wodurch in diesem Bereich ein fast 30-prozentiges Bevölkerungswachstum zu verzeichnen ist.[2] Auffällig ist, dass es auf der relativ kleinen Fläche des Ortsteils acht verschiedene Friedhöfe gibt.

Weißensee hat 49.643 Einwohner (Stand: 30. Juni 2014) und umfasst die Postleitzahlenbereiche 13051, 13053, 13086, 13088 und 13089.

Übersicht der Straßen und Plätze[Bearbeiten]

Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Die nachfolgende Tabelle gibt eine Übersicht über die vorhandenen Straßen und Plätze im Ortsteil sowie einige dazugehörige Informationen.

  • Name/Lage: aktuelle Bezeichnung der Straße oder des Platzes. Über den Link Lage kann die Straße oder der Platz auf verschiedenen Kartendiensten angezeigt werden. Die Geoposition gibt die Lage der ungefähren Mitte der Straßenlänge an.
  • Im amtlichen Straßenverzeichnis nicht aufgeführte Verkehrswege sind mit * gekennzeichnet.
  • Ehemalige oder nicht mehr gültige Straßennamen sind kursiv gesetzt. Für bedeutsame ehemalige Straßen oder historische Straßennamen ist ggf. eine gesonderte Liste vorhanden.
  • Länge/Maße in Metern:
    Die in der Übersicht enthaltenen Längenangaben sind nach mathematischen Regeln auf- oder abgerundete Übersichtswerte, die in Google Earth mit dem dortigen Maßstab ermittelt wurden. Sie dienen Vergleichszwecken und werden, sofern amtliche Werte bekannt sind, ausgetauscht und gesondert gekennzeichnet.
    Bei Plätzen sind die Maße in der Form a × b für rechteckige Anlagen und für (ungefähr) dreieckige Anlagen als a × b × c mit a als längster Seite angegeben.
    Sofern die Straße auch in benachbarte Ortsteile weiterführt, gibt der Zusatz im Ortsteil an, wie lang der Straßenabschnitt innerhalb des Ortsteils dieses Artikels ist.
  • Namensherkunft: Ursprung oder Bezug des Namens.
  • Anmerkungen: Weitere Informationen bezüglich anliegender Institutionen, der Geschichte der Straße, historischer Bezeichnungen, Baudenkmale.
  • Bild: Foto der Straße oder eines anliegenden Objektes.
Name/Lage Länge/Maße
(in Metern)
Namensherkunft Datum der Benennung Anmerkungen Bild
Albertinenstraße

(Lage)

0420 Albertine Amalie Louise Steuersen, (verh. Schön, 1833–1904), Sponsorin für den Landkauf in Weißensee und Cousine von Gustav Adolf Schön 17. Sep. 1875 Die schon zuvor angelegte Straße war bis zu dem angegebenen Datum „nicht öffentlich“. Bemerkenswert ist hier das Gebäudeensemble der Stephanus-Stiftung aus den Jahren 1874–1912.[3] In der Albertinenstraße 6 Ecke Berliner Allee stand bis 1921 das Rathaus Weißensee,[4] nach der Eingemeindung von Weißensee nach Groß-Berlin als „Finanzbureau“ genutzt.[5] Albertinen- /Ecke Pistoriusstraße, Blickrichtung Weißer See
Am Steinberg

(Lage)

1540 Steinberg, eine 53 Meter hohe Erhebung, auch Heinersdorfer Berg genannt 16. Jan. 1925 Die Mitte der Straße bildet die westliche Grenze des Ortsteils Weißensee zu Heinersdorf. Der Verkehrsweg hieß zunächst Straße 212, der nördliche Teil in Heinersdorf wurde 1925 nach dem Hügel benannt, erst 1936 wurde der in Weißensee liegende südliche Teil ebenfalls in Am Steinberg einbezogen und die Straße verbreitert. Südwestlich setzt sich der Straßenzug geradlinig als Thulestraße im Ortsteil Pankow fort. Der Südzipfel von Am Steinberg wird von der Straßenbahn M2 befahren, die an der Kreuzung mit der Pistoriusstraße in die Berliner Straße abbiegt. Am steinberg Weißensee 110524 AMA fec (49).JPG
Amalienstraße

(Lage)

1020 Albertine Amalie Louise Steuersen, (verh. Schön, 1833–1904), Sponsorin für den Landkauf in Weißensee und Cousine von Gustav Adolf Schön 17. Sep. 1875 Die schon zuvor angelegte Straße war bis zu dem angegebenen Datum „nicht öffentlich“. Sie setzt sich gradlinig nordwestwärts als Günter-Litfin-Straße fort. Weißensee Amalienstraße 01.jpg
An den Feldtmanngärten

(Lage)

0580 Heinrich Feldtmann (1838–1905), Unternehmer, Verwalter, Amtsvorsteher und Standesbeamter in Weißensee von 1877 bis 1905, Mitglied des Provinziallandtags ab 1894 17. Juni 2003 Die Straße war zuvor ein Teilstück der Industriebahntrasse, nun bildet sie den nördlichen Abschluss für den Bertricher Weg, Mayener Weg, Kelbergweg, Polcher Weg und die Perler Straße und führt auf die Feldtmannstraße. Weißensee An den Feldtmanngärten 01.jpg
An der Industriebahn

(Lage)

0440 Industriebahn, eine Anschlussbahn zum Gütertransport, 1973 stillgelegt 26. Juli 1927 Die in den 1890er Jahren angelegte Straße hieß zunächst Verlängerte Schönstraße. Aufgrund der hier entlang verlegten Industriebahn siedelten sich größere Fabriken an wie die Ziehl-Abegg-Elektrizitätsgesellschaft, von denen einige Gebäude erhalten sind und unter Denkmalschutz stehen.[6] An der IndustriebahnWeißensee 110518 AMA fec (15).JPG
Antonplatz

(Lage)

0045 × 35 (Nordteil)
0087 × 65 (Südteil)
Anton Matthias Schön (1837–1922), Bruder des Gustav Adolf Schön; finanzierte den Landkauf zur Bebauung des heutigen Ortsteils mit um 1874 Zu Beginn des 20. Jahrhunderts führte eine U-förmige Straße um den heutigen Nordbereich des Platzes herum, der zu dieser Zeit Kaiser-Wilhelm-Platz hieß und in der Mitte ein Denkmal für Wilhelm I. als Sehenswürdigkeit trug. Vermutlich um 1921 erhielt der Platz seinen ursprünglichen Namen zurück und das Denkmal wurde beseitigt.[7] Er wurde mehrfach umgestaltet, nach 1945 südlich erweitert und zuletzt 2008 rekonstruiert. Mit der Bebauung des bislang nur indirekt benannten Platzes südlich der Berliner Allee wurde dieser auf Antrag der Fraktion der Piratenpartei im Bezirk Pankow nach dem Buchgestalter und Illustrator Werner Klemke benannt, da er insbesondere als Hochschullehrer an der Kunsthochschule Weißensee im Ortsteil tätig war und hier wohnte. Nordteil des Antonplatzes
Arnold-Schönberg-Platz

(Lage)

0025 × 25 Arnold Schönberg (1874–1951), österreichischer Komponist 08. Juni 1999 Der kleine Platz liegt an der Kreuzung Bizetstraße und Smetanastraße. Er entstand nach 1945 durch die Beseitigung von Kriegstrümmern als namenlose Grünfläche. Der nun vergebene Name orientiert sich an den übrigen nach Komponisten bezeichneten Örtlichkeiten der Umgebung. Der Platz wurde von der Bezirksverwaltung eigens neu gestaltet. Arnold-Schönberg-Platz an der Straßenecke
Behaimstraße

(Lage)

0540 Martin Behaim (Pseudonym Behaim von Schwarzbach) (1459–1507), Geograph 10. Mai 1951 Zuerst (vor 1888) hieß der Verkehrsweg Wilhelmstraße zu Ehren des Deutschen Kaisers. Bemerkenswert sind hier die katholische Pfarrkirche St. Josef, die 1899 geweiht wurde und unter Denkmalschutz steht[8] sowie zwei Mietshausgruppen (Hausnummernbereiche 26–30 und 46–50).[9]

Im Haus Nummer 11 wohnte Peter Fechter, der 1962 bei einem Fluchtversuch nach West-Berlin erschossen wurde. Am 14. Januar 2014 wurde an dem Gebäude eine Gedenktafel enthüllt.[10]

Behaimstr Weißensee 110514 AMA fec (42).JPG
Benfelder Straße

(Lage)

0100 Benfeld, Ort im Département Bas-Rhin im Elsass, Frankreich 13. Mai 1929 Bei der Erstanlage hieß der Verkehrsweg Straße C. Mit der Namensvergabe wurde an einen französischen Ort erinnert, der im Deutsch-Französischen Krieg von 1870/1871 Kriegsschauplatz war. Ecke Benfelder/Gounodstraße, Blickrichtung Meyerbeerstraße
Berliner Allee

(Lage)

3500 Alt-Berlin, Richtung des Verkehrsweges 1910 Vorherige Namen des Fernhandelsweges zwischen Berlin und Bernau waren im 18. Jahrhundert Dorfstraße, Königschaussee,[11] danach Berliner Straße (1884–1910) und zwischen 1953 und 1991 Klement-Gottwald-Allee. Diese Allee ist die Hauptverkehrsstraße des Ortsteils, die südwestlich als Greifswalder Straße, nördlich als Malchower Chaussee weiter läuft. Hier sind verschiedene Gebäude aus den Entstehungszeiten erhalten, die unter Denkmalschutz stehen. Mehr Informationen unter dem eigenen Lemma Berliner Allee. Berliner Allee, Blick zum Antonplatz
Bernkasteler Straße

(Lage)

0780
(im Ortsteil)
Bernkastel, Stadtteil von Bernkastel-Kues in Rheinland-Pfalz um 1913[12][13] Ab der Neuanlage um 1913 wurde der Verkehrsweg zunächst Berncasteler Straße geschrieben. Die Bebauung begann um 1915, dabei trat die Terraingesellschaft „Industriebahnhof Weißensee“ als Bauherr auf.[14] Die Straße verbindet die Berliner Allee von deren Gabelung mit der Rennbahnstraße ostwärts mit der Piesporter Straße und endet etwa 100&nbspMeter danach als Sackgasse. Hier befindet sich der Alte Friedhof der Evangelischen Kirchengemeinde Weißensee, dessen Friedhofskapelle unter Denkmalschutz steht.[15] Bernkasteler Weißensee 110511 AMA fec (14).JPG
Bertricher Weg

(Lage)

0080 Bad Bertrich, Kurort in Rheinland-Pfalz 30. Okt. 1936 Zuerst hieß sie Straße 241. Der Bertricher Weg verbindet An den Feldtmanngärten mit der Liebermannstraße. Bertricher Weg Weißensee 110511 AMA fec (31).JPG
Bitburger Straße

(Lage)

0620 Bitburg, Stadt im Landkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz 10. Juli 1933 Zunächst hieß sie Straße A.[16] Verläuft in West-Ost-Richtung zwischen Piesporter Straße und Kyllburger Weg über die Ortsteilgrenze an der Perler Straße hinweg. Weißensee Bitburger Straße 01.jpg
Bizetstraße

(Lage)

1180 Georges Bizet (1838–1875), französischer Komponist 31. Mai 1951 Südliche Parallelstraße zur Berliner Allee, die zum Komponistenviertel gehört. Bei der Erstanlage in den 1890er Jahren hieß sie Sedanstraße[17] und Verlängerte Sedanstraße 1904[18][19] nach einem Kriegsschauplatz von 1870/1871. Von den zahlreichen erhaltenen und inzwischen gut restaurierten ersten Wohnhäusern stehen die Gebäude zwischen den Hausnummern 47 und 61 unter Denkmalschutz.[20] Bizet-/Gürtelstraße
Blechenstraße

(Lage)

0200 Carl Blechen (1798–1840), Maler und Grafiker 10. Apr. 1931 Vor der Namensvergabe hieß sie Straße 23. Sie verbindet die Schönstraße mit der Parkstraße und setzt sich im Park am Weißen See als Fußweg fort. Blechenstr Weißensee 110524 AMA fec (6).JPG
Börnestraße

(Lage)

0420 Ludwig Börne (Synonym; eigentlich Löb Baruch) (1786–1837), Schriftsteller 10. Mai 1951 Die Straße liegt im Gründerviertel und hieß zunächst Friedrichstraße. Sie verbindet die Pistoriusstraße mit der Lehderstraße. Börnestr Weißensee 110514 AMA fec (65).JPG
Borodinstraße

(Lage)

0200 Alexander Borodin (1833–1887), russischer Komponist und Mediziner 1935 Die Straße liegt im Komponistenviertel und hieß ab etwa 1890 bis zu ihrer Umbenennung Kronprinzenstraße. Sie verbindet die Bizetstraße mit der Gounodstraße, ursprünglich hatte sie eine Verkehrsanbindung an den Friedrich-Wilhelm-Platz. Ecke Borodin-/Meyerbeerstraße
Brauhausstraße

(Lage)

0180 Brauhaus, nach einer in dieser Straße vorhanden gewesenen Weißbierbrauerei 1897 Sie verbindet die Heinersdorfer Straße mit der Prenzlauer Promenade und erhielt ihren Namen anlässlich der Fertigstellung zweier Brauhäuser 1897[21][22][23][24] Nach mehrfachen Namens- und Eigentumsänderungen der Brauerei[25][26] wurde diese schließlich zwischen 1916 und 1918 liquidiert.[27] Anschließend etablierte sich in den Gebäuden eine „Militärkonservenfabrik“, geleitet von den Fabrikanten Heinemann (aus Wilmersdorf) und Rudolf Hanka (aus Schöneberg) bis 1921. Das Unternehmen bestand ab 1922 als „Fleischwarenfabrik Rudolf Hanka“ fort. Brauhausstr Weißensee 110516 AMA fec (29).JPG
Brodenbacher Weg

(Lage)

0410 Brodenbach, Ort im Landkreis Mayen-Koblenz in Rheinland-Pfalz 30. Okt. 1936 Der erste Name war Straße 27. Die Wohnbebauung begann hier um 1930. Brodenbacher Weg Weißensee 110511 AMA fec (54).JPG
Bühringstraße

(Lage)

0430 Carl James Bühring (1871–1936), Architekt und Generalplaner für Weißensee 11. Aug. 1993 Seit ihrer Anlage (um 1871) bis nach 1909 hieß sie Salomonstraße, danach Straße 203.[28] Hier befindet sich die 1946 gegründete und ab 1956 baulich erweiterte Kunsthochschule Berlin-Weißensee (Adresse Bühringstraße 20).[29] Bühringstr Weißensee 110523 AMA fec (65).JPG
Bundenbacher Weg

(Lage)

0250 Bundenbach, Ort im Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz 30. Okt. 1936 Der ursprüngliche Name war Straße 51. Bundenbacher Weg Weißensee 110518 AMA fec (43).JPG
Buschallee

(Lage)

1320 Felix Busch (1871–1938), preußischer Politiker, Landrat von Niederbarnim; Jurist; Opfer der Politik des Nationalsozialismus 1915 Bei der Erstanlage des Verkehrsweges vom Dorf Weißensee zum Dorf Hohenschönhausen in den 1870er Jahren war er namenlos, verlief allerdings nicht in der heutigen Trassierung. 1916 erschien in den amtlichen Quellen[30] die neue Straßenführung am westlichen Anschluss zur Berliner Allee als Straße 40. Hier, zwischen Hansastraße und Berliner Allee, wurden ab 1918 von namhaften Architekten wie Taut & Hoffmann Wohnzeilen für Arbeiterfamilien errichtet, die nun unter Denkmalschutz stehen.[31] Außerdem befindet sich hier das Stadion Buschallee. Buschallee Weißensee 110511 AMA fec (3).JPG
Caligariplatz

(Lage)

0065 × 25 nach der Titelfigur aus dem Stummfilm Das Cabinet des Dr. Caligari, der im benachbarten Kino Delphi im Jahr 1920 seine Weltpremiere hatte 17. Juni 2002 Die unregelmäßig geformte Fläche entstand durch Verkürzung der Heinersdorfer Straße am Zusammenstoß der Gustav-Adolf-Straße mit der Prenzlauer Promenade. Sie war zunächst namenlos, auf Initiative des Kulturzentrums Brotfabrik, das in den späten 1990er Jahren auf dem Gelände einer hier vorhandenen ehemaligen Brotfabrik entstand, wurde der Name verliehen. Die Platzgestaltung erfolgte nach einem internen Wettbewerb durch zwei Landschaftsarchitektur-Studentinnen im Sinne früherer Schmuckplätze. Sie hatten ein zweifarbiges verzerrtes Schachbrettmuster gewählt, das dem Platz einen optischen Schwung verleiht und direkt auf die Brotfabrik zuführt. Ein alter Baum an der Prenzlauer Promenade dominiert das Platzensemble, das außerdem weiterhin als Wochenmarkt genutzt wird.[32] Brotfabrik Berlin.jpg
Caseler Straße

(Lage)

0120 Casel, Ort im Landkreis Trier-Saarburg, Rheinland-Pfalz um 1914[12] Ein Wohnensemble an der Ecke Berliner Allee, nach Plänen von Carl James Bühring bis 1914 errichtet, steht unter Denkmalschutz.[33] Die Straße verbindet die Berliner Allee mit der Trierer Straße und ist etwa in der Mitte von einem querstehenden Wohngebäude überbaut. Caseler Str Weißensee 110520 AMA fec (4s).jpg
Charlottenburger Straße

(Lage)

1630 Charlottenburg, früherer Ort bei Berlin. Name zu Ehren der dort erfolgreich betriebenen Gärtnerei des Gärtners Roelcke vergeben, der als Mitbegründer von Neu-Weißensee gilt.[34] 17. Sep. 1875 Bei ihrer Erstanlage vor 1874 bekam die Privatstraße keinen Namen. Erst mit der intensiven Bebauung im folgejahr benannte man sie. Die Wohnbebauung unter den Hausnummern 1–3, 91, 93, 94, 106a–110a und 141/142 steht unter Denkmalschutz.[35] Die Gebäude entstanden zwischen 1886 und den 1920er Jahren nach Plänen namhafter Architekten. Hervorhebenswerte Einzelgebäude sind ein früheres Postamt (Nr. 140 Ecke Tassostraße) und ein historisches Gebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse (zu DDR-Zeiten als Poliklinik genutzt) (Nr. 27/28).[36] Charlottenburger Straße mit dem Hauptpostamt
Chopinstraße

(Lage)

0590 Frédéric Chopin (1810–1849), polnischer Komponist 16. Nov. 1962 Zuvor eine namenlose Erschließungsstraße in der Israelitischen Arbeiterkolonie,[37] dann ein Teilstück der Verlängerten Kniprodestraße. Die Wohnbebauung an dieser Straße erfolgte erst in den 1960er Jahren und bildet Blöcke, keinen zusammenhängenden Straßenzug. Bis in die 1940er Jahre verlief etwa auf der gleichen Trasse auch hier der Verlorene Weg in der Israelitischen Arbeiterkolonie.[38] Chopinstraße von der Smetanastraße aus
DGZ-Ring

(Lage)

0140 DGZ, Abkürzung für Dienstleistungs- und Gewerbe-Zentrum und Ringstraße 01. Dez. 1995 Die Erschließungsstraße befindet sich im neuen Wohngebiet an der Gustav-Adolf-Straße gegenüber dem St.-Georgen-Friedhof. Sie wird werbemäßig auch DGZ-Stadt genannt und bildet einen Teil der Nordgrenze des Ortsteils. Auf der Fläche stand zu Beginn des 20. Jahrhunderts ein städtisches Gaswerk. Einige Gebäude sind erhalten und rekonstruiert, Neubauten sind mit Backsteinen und der Traufhöhe den historischen Häusern angepasst. Alle neuen Verkehrsflächen erhielten Namen nach Künstlern, was sicherlich der Nähe zur Kunsthochschule Berlin-Weißensee zu verdanken ist. Die Geschäftsbauten wurden ebenfalls nach Künstlern benannt.

Am DGZ-Ring 1/2 befindet sich eine Filiale des Robert-Koch-Instituts.

DGZ-ring Weißensee 110524 AMA fec (9).JPG
Eilveser Straße

(Lage)

0060 Eilvese, Ortsteil von Neustadt am Rübenberge, Region Hannover, Niedersachsen 09. Sep. 1931 Ursprünglicher Name Voigts-Reetz-Straße (auch Voigt-Rhetzstr. geschrieben; nach einem General im 19. Jahrhundert);[39] wegen der Schreibschwierigkeit umbenannt. Kurze Erschließungsstraße im Wohngebiet an der Langhansstraße. Eilveser Str Weißensee 110516 AMA fec (10).JPG
Else-Jahn-Straße

(Lage)

0350
+ 5 südl. Äste
Else Jahn (1901–1945), Arbeiterin, Widerstandskämpferin 20. März 1964 Die Erstbezeichnung vom Ende des 19. Jahrhunderts war Straße 215. Die Straße führt von der Gartenstraße bis zur Sulzfelder Straße. An der Ecke Gartenstraße befindet sich in einer Grünanlage die Bronzeskulptur Vater mit zwei Kindern, die 1976 von Stephan Horota entworfen wurde. Else-Jahn-Str Weißensee 110606 AMA fec (2).JPG
Ettersburger Weg

(Lage)

0090 Ettersburg, Jagdschloss bei Weimar in Thüringen 10. Apr. 1931 Die Erstbezeichnung vom Ende des 19. Jahrhunderts lautete Straße 50. Ettersburger Weg Weißensee 110516 AMA fec (17).JPG
Falkenberger Straße

(Lage)

1280 Falkenberg, früheres Dorf im Osten Berlins, heute Ortsteil des Bezirks Lichtenberg. Nach der Richtung des Verkehrsweges vor 1896 Die Falkenberger Straße (früher Falkenberger Chaussee oder Chaussee nach Freienwalde genannt) verbindet die Berliner Allee in Höhe des Weißen Sees mit der Giersstraße im Osten, sie selbst endet jedoch als Sackgasse. Zwei Wohnhäuser (Nummer 186 und 188) aus den 1890er Jahren sind denkmalgeschützt.[40] Als Sehenswürdigkeit wurde im Berliner Adressbuch 1921 ein „Ehrenfriedhof“ genannt.[7] Falkenberger Str Weißensee 110511 AMA fec (6).JPG
Feldtmannstraße

(Lage)

1100
(im Ortsteil)
Heinrich Feldtmann (1838–1905), Unternehmer, Verwalter, Amtsvorsteher und Standesbeamter in Weißensee von 1877 bis 1905,[41] Mitglied des Provinziallandtags ab 1894 vor 1900 Das zum Ortsteil gehörende Teilstück verbindet die Nüßlerstraße (Westseite) mit der Perler Straße (Ostgrenze). Weißensee Feldtmannstraße 01.jpg
Frieda-Seidlitz-Straße

(Lage)

0200 Frieda Seidlitz (1907–1936), Widerstandskämpferin, in Weißensee geboren 08. Apr. 1960 Kurze Verbindung zwischen Pistoriusstraße und Bühringstraße. Frieda-Seidlitz-Str Weißensee 110523 AMA fec (71).JPG
Friesickestraße

(Lage)

0450 Adolph Friesicke (1837–1907), Kommunalpolitiker und Jurist vor 1874 Der Verkehrsweg verbindet die Pistoriusstraße mit der Streustraße; vor 1945 war sie bis Ostseestraße durchgängig. Hier stehen noch einige Kolonistenhäuser aus dem Ende des 19. Jahrhunderts und hier befindet sich auch eine Kapelle der Baptistengemeinde. Friesickestr.jpg
Gäblerstraße

(Lage)

0240 + 480 Ernst Wilhelm Johannes Gäbler (1812–1876), Jurist, Immobilienhändler, Staatsbeamter., gilt als Mitbegründer von Neu-Weißensee vor 1874 Sie entstand aus mehreren verschieden benannten Straßenabschnitten, dafür wurden andere wieder herausgenommen und erhielten eigene Namen. Die heutige Gäblerstraße wird als Fahrweg unterbrochen durch ein mittleres 380 Meter langes fußläufiges Stück an der Grenze der Kleingartenanlage Frieden (zwischen Roelcke~ und Gustav-Adolf-Straße). Gäblerstraße, westlicher Abschnitt
Gartenstraße

(Lage)

0410 Garten, hier: bewirtschaftete Fläche hinter den Bauernhäusern, von wo die Felder erreichbar waren vor 1886 Dieser Verkehrsweg ist winklig geführt zwischen der Indira-Gandhi-Straße und der Berliner Allee. Hier sind vier Baudenkmalskomplexe mit tw. Gartendenkmalen erhalten: St.-Joseph-Krankenhaus und zugehörige Villa aus den 1880er Jahren,[42] eine zusammenhängende Eck-Wohnanlage mit Gartendenkmal Gartenstraße 30–34 und Wegenerstraße 7/8,[43] ein für den Erstbesitzer Bagusat errichtetes Landhaus mit Einfriedung (1925 von W. Zemke), anschließend erweitert um ein Schlachthaus, Wirtschaftsgebäude und ein Stallgebäude (1925/1926) sowie eine Garage (1929)[44] und schließlich die Neuapostolische Kirche mit Gemeindehaus und Einfriedung (1932 nach Plänen von Albert Gehricke).[45] Gartenstr Weissensee AMA fec (3).JPG

Neuapostolische Kirche

Gehringstraße

(Lage)

0740 Hermann Friedrich Arthur von Gehring (1856–1938), Politiker im Potsdamer Landtag 1914 Zunächst als Verlängerte Gustav-Adolf-Straße bezeichnet, 1914 um die ab 1897 angelegte Borchmannstraße verlängert und damit neu benannt. Hier sind Gebäude der früheren Maschinenfabrik Niles erhalten und stehen im Denkmalschutz.[46] Das große Betriebsgelände ging an Niles zurück; das große Verwaltungsgebäude (Bild) wird seit den 1990er Jahren als Bildungseinrichtung genutzt. Am westlichen Ende läuft die Gehringstraße in südliche Richtung als Neumagener Straße weiter. Auch hier sind mehrere Fabrikhallen in der typischen Backstein-Industriebauweise aus den 1920er Jahren erhalten, sie werden jedoch nur teilweise genutzt. Gehringstr Weißensee 110520 AMA fec (48).JPG
Giersstraße

(Lage)

0340 Heinrich Giers (1848–1913), Kommunalpolitiker, Zeitungsredakteur und Johanne Giers – beide machten sich um die Entwicklung des geistigen Lebens in Weißensee verdient. 1911 Die Straße auf dem Wartenberg trug vor 1911 keinen offiziellen Namen. Die frühere Straße 18 (nördlich der Falkenberger Straße) wurde am 1. August 1998 in die Giersstraße einbezogen. Bemerkenswert ist hier der in den 1890er Jahren angelegte Friedhof der St.-Bartholomäus-Gemeinde, ein Gartendenkmal.[47] Weißensee Giersstraße 01.jpg
Goethestraße

(Lage)

0420
(im Ortsteil)
Johann Wolfgang von Goethe (1749–1832), Dichter 1874 Vor der offiziellen Namensgebung nannten die Bewohner die Straße nach dem Eigentümer Woeltges Straße. Der Hausnummernbereich 9–55 gehört zu Weißensee, der Rest zum Ortsteil Berlin-Prenzlauer Berg, der allerdings erst 1956 in die Goethestraße einbezogen wurde. Im Weißenseer Teilstück stehen eine Turnhalle und eine frühere Lackfabrik im Denkmalschutz.[48] Ecke Goethe-/Langhansstraße
Gounodstraße

(Lage)

1080 Charles Gounod (1818–1893), französischer Komponist 31. Mai 1951 Der vorherige Name (ab 1875) war Metzer Straße bzw. Metzstraße nach der Belagerung von Metz 1870 im Deutsch-Französischen Krieg. Unter dem Hausnummernbereich 49–57 befindet sich ein renoviertes Verwaltungsgebäude, das von kleinen Firmen und einer Sozialstation der Volkssolidarität genutzt wird (Bild). Gounodstraße von der Gürtelstraße aus
Goyastraße

(Lage)

0100 Francisco de Goya (1746–1828), spanischer Maler 31. Mai 1951 Der vorherige Name (ab 1875) war Goebenstraße.

Zusammen mit der Eilveser Straße und der Scharnweberstraße entsteht hier ein U-förmiges kleines Straßennetz nördlich von der Langhansstraße abgehend.

Goyastr Weißensee 110516 AMA fec (8).JPG
Graacher Straße

(Lage)

0140 Graach, Ort im Landkreis Bernkastel-Wittlich an der Mosel um 1914[12] Die Graacher Straße verbindet die Berliner Allee mit der Trarbacher Straße. Ihre Wohnbebauung begann ab 1916 und ist im gleichen Stil in der parallel verlaufenden Wehlener Straße vorhanden. Graacher Str Weißensee 110607 AMA fec (14).JPG
Große Seestraße

(Lage)

1180,
(abgewinkelt)
Weißer See, zuvor Großer See genannt vor 1900[49] Die Straße wurde zuerst als Großer-See-Weg bezeichnet. Sie verläuft nördlich des namengebenden Sees und reicht von der Parkstraße bis zur Rennbahnstraße. Dort setzt sie sich ostwärts als Bernkasteler Straße fort. Ein Wohnhaus aus dem Jahr 1888 (Hausnummer 15) steht unter Denkmalschutz.[50] Westwärts nach einigen Villenanlagen wird es der Obersteiner Weg. Ein auffälligerer Bau ist das frühere Amtsgerichtsgefängnis Nummer 109, das ab 2012 nach längerem Leerstand zu einem offenen ,Maßregelvollzug‘ umgebaut wird. Die geplante Unterbringung von therapierten psychisch kranken ehemaligen Straftätern sorgt für Empörung der Anwohner, zumal sie nicht rechtzeitig in die Planungen einbezogen wurden.[51] Große Seestr Weißensee 110518 AMA fec (28).JPG
Günter-Litfin-Straße

(Lage)

0340 Günter Litfin (1937–1961), erstes Maueropfer 24. Aug. 2000 Die seit Ende des 19. Jahrhunderts vorhandene Straße 209 erhielt auf Beschluss des damaligen Bezirksamts Weißensee den Namen des ersten an der Berliner Mauer am Berlin-Spandauer Schifffahrtskanal erschossenen DDR-Flüchtlings, der in Berlin-Weißensee Kindheit und Jugend verbracht hatte.[52] Die Straße ist die nördliche Fortsetzung der Amalienstraße, auf einer Seite grenzt sie an Heinersdorf. Günter-Litfin-Str Weißensee 110524 AMA fec (71).JPG
Gürtelstraße

(Lage)

0480
(im Ortsteil)
Gürtel, geplante Umschließungsstraße von Alt-Berlin um 1871 Der Hobrechtsche Bebauungsplan von 1862 sah eine um Alt-Berlin herumgeführte Ringstraße vor. Deshalb gibt es in verschiedenen Ortsteilen gleichnamige Straßen oder -abschnitte. Zu Weißensee gehören die Hausnummern 2–14. Auf der Seite zum Prenzlauer Berg stehen mehrere Seniorenheime. Gürtelstraße, Blick von der Puccinistraße zur Berliner Allee
Gustav-Adolf-Straße

(Lage)

1970 Gustav Adolf Schön (1834–1889), Unternehmer, gilt als einer der Gründer von Neu-Weißensee vor 1874 Verbindet die Prenzlauer Promenade mit der Rennbahnstraße. Der hier 1882 eingeweihte Friedhof und die Kapelle der Segensgemeinde wurden in der DDR-Zeit als Garten- und Baudenkmal geführt. Weitere historische Gebäude sind eine Wohn- und Mietshausgruppe, ein Gaswerk mit Büro- und Wohngebäude sowie das Kino Delphi.[53] Gustav-Adolf-Straße (links) Ecke Langhansstraße
Hamburger Platz

(Lage)

0070
(rund, geviertelt)
Hamburg, Hansestadt an der Elbmündung vor 1874 Der Platzcharakter entstand erst deutlich mit dem viertelkreisförmigen Neubau direkt an der Kreuzung Pistoriusstraße und Gustav-Adolf-Straße nach 1990. Der Platz war bis dahin eine einfache Straßenkreuzung von Pistorius-/Gustav-Adolf-Straße. Hamburger Platz Weißensee 110523 AMA fec (76s).jpg
Hansastraße

(Lage)

2090 + Äste
(im Ortsteil)
Hanse, Vereinigung norddeutscher Kaufleute zwischen 12. und 17. Jh., zu der auch Berlin gehörte oder nach der Herkunft der Bauarbeiter vom WBK Rostock für Neu-Hohenschönhausen 01. Juni 1988 Die heutige Straße entstand aus der Straße 90, der Verlängerten Kniprodestraße, der Kniprodeallee und dem östlichen Abschnitt der Falkenberger Straße.

In der Hansastraße 178–180 befindet sich die Ruine des 1911 eröffneten und heute denkmalgeschützten[54] Kinderkrankenhauses Weißensee. Im Jahr 1992 stillgelegt, später an einen Investor verkauft, verfallen die Gebäude zunehmend und sind bereits mehrfach in Brand gesteckt worden und die weitere Nutzung ist ungewiss.

Auf beiden Seiten im westlichen Abschnitt verzweigt sich die Hansastraße in Nebenfahrbahnen und erschließt die Wohnbauten (Hausnummernbereiche 65–149 (ungerade), westlich und Hausnummernbereiche 58–108 (gerade), östliche Seite).

Weißensee Hansastraße 01.jpg
Hedwigstraße

(Lage)

0080 Heilige Hedwig (1174–1243), Herzogin von Schlesien um 1921 Die kurze Straße verläuft zwischen Gäblerstraße und einem früheren Pferdemarkt. Bei der Erweiterung der Krankenhausbauten des früheren Auguste-Victoria-Krankenhauses (heute: Parkklinik Weißensee) wurde sie verkürzt und dient nur noch als Erschließungsstraße (Sackgasse) für einige Wohngebäude (Hausnummern 2–6). Die Heilige Hedwig gilt nicht als gesicherte Namensgeberin. Hedwigstr Weißensee 110514 AMA fec (55).JPG
Heinersdorfer Straße

(Lage)

0600 Heinersdorf, nach der Richtung 1909[55] Die Straße hieß anfangs zunächst Heinersdorfer Weg, ein Teil der Straße wurde ab 1909 als Heinersdorfer Straße geführt, der Rest hieß noch einige Jahre Weg. Sie war bis in die 1970er Jahre verkehrsmäßig an ihrem südwestlichen Ende an die Gustav-Adolf-Straße angebunden. Zur Verbesserung der Verkehrssicherheit in diesem Bereich wurde das letzte Stück als Sackgasse umgebaut. Heinersdorfer Str Ri Spitze Weißensee 110516 AMA fec (27).JPG
Herbert-Baum-Straße

(Lage)

0460 Herbert Baum (1912–1942), Elektriker, Widerstandskämpfer 31. Mai 1951 Bei der Erstanlage in den 1890er Jahren hieß der Verkehrsweg Lothringenstraße nach einem Kriegsschauplatz im 19. Jahrhundert.[56] An ihrem südlichen Ende befindet sich der Haupteingang zum Jüdischen Friedhof.[57]

Im Zusammenhang mit der Bestattung auf diesem Friedhof entstanden vor allem in den 1920er Jahren in der Lothringenstraße in schneller Folge Grabdenkmal-Werkstätten: Altmann & Gerson (23), Hermann Bierer/ Charlotte Drucker (28), Hermann Gericke (18), Lurz & Hauch, Gotthold Palis Sohn (19), Fritz Rosenberg (26), G. Schleicher & Co. (26), Karl Schwarz (6–10), Julius Simon (24), Salomon Weiss (9) und Martin Zachart (15, 21); die Zahlen in Klammern geben die jeweilige Hausnummer an. Alle diese Steinmetze und Bildhauer erhielten von der Baupolizei Genehmigungen, in ihren Vorgärten zur Straße hin Muster ihrer Kunst auszustellen.[58]

Ecke Herbert-Baum-/Gounodstraße, Blick zur Berliner Allee
Herbert-Bayer-Straße

(Lage)

0080 Herbert Bayer (1900–1985), österreichischer Designer 01. Dez. 1995 Die Straße befindet sich auf dem Gelände des DGZ nördlich der Gustav-Adolf-Straße. Die hier vorhandenen Gebäuden trugen vor 1990 direkt die Adresse Gustav-Adolf-Straße.

Die Herbert-Bayer-Straße verläuft abgeknickt zunächst in Ost-West-und dann Nord-Süd-Richtung. Bemerkenswert ist hier das Haus Nummer 5, als „Wassily-Kandinsky-Haus“ bezeichnet.[59] Mit der Benennung zu Ehren des russischen Malers, Grafikers und Kunsttheoretikers Wassily Kandinsky wird die Geschichte des Gebäudes lebendig und stellt eine Verbindung zu dem gewählten Straßennamen her. In diesem Backsteinhaus aus den 1920er Jahren hatte die Schokoladenfabrik Trumpf ihre Berliner Filiale. In der DDR-Zeit firmierte das Werk als VEB ELFE Schokoladenfabrik. Im Jahr 1991 wurde die Schokoladen- und Pralinenherstellung hier aus Absatzgründen aufgegeben. Nach Restaurierung des Fabrikgebäudes befindet sich seit dem 21. Jahrhundert die „Schule für Physiotherapie (SAfP) – Spektrum Akademie“ in dem Gebäude, einige Räume werden auch durch die Kunsthochschule genutzt.[60]

Herbert-Bayer-Str Weißensee 110524 AMA fec (27s).jpg
Holzkircher Straße

(Lage)

0220 Holzkirch, Ort in Niederschlesien; heute Koscielnik in Polen 17. Mai 1930 Der vorherige Name war Straße 207. Sie bildet die östliche Fortsetzung der Wilhelm-Wagenfeld-Straße im DGZ-Ring. Holzkircher Str Weißensee 110524 AMA fec (44).JPG
Hunsrückstraße

(Lage)

0500 Hunsrück, Höhenzug des Rheinischen Schiefergebirges 30. Okt. 1936 Vorher ein namenloser Fußweg zwischen Große Seestraße und Amalienstraße. Hunsrückstr Weißensee 110518 AMA fec (38).JPG
Indira-Gandhi-Straße

(Lage)

1330
(im Ortsteil)
Indira Gandhi (1917–1984), indische Premierministerin 08. Nov. 1985 Bei ihrer Entstehung hieß die Straße nach der Richtung Lichtenberger Weg (bis um 1871), danach Lichtenberger Straße. 1985 erhielt sie ihren heutigen Namen, nachdem Indira Gandhi im Jahr zuvor ermordet worden war. (Bereits in den 1970er Jahren hatte Indira Gandhi der DDR-Hauptstadt einen Besuch abgestattet und wurde mit der Namensvergabe zusätzlich geehrt.) Das Teilstück in Weißensee verläuft zwischen der Berliner Allee in Höhe des Weißen Sees bis zum Knick an der Leschstraße bzw. der Umzäunung des Jüdischen Friedhofs. Auf der Nordostseite befindet sich das Gelände des St.-Joseph-Krankenhauses und der Friedhof der Auferstehungsgemeinde.[61] Indira-Gandhi-Straße im NW-Bereich
Eingang zum Friedhof der Auferstehungsgemeinde, Indira-Gandhi-Straße
Jacobsohnstraße

(Lage)

0620 Siegfried Jacobsohn (1881–1926), Journalist 31. Mai 1951 Der seit dem 19. Jahrhundert verwendete Name war Generalstraße.[4] Der Verkehrsweg geht nordöstlich von der Kreuzung Langhans-, Heinersdorfer Straße schnurgerade ab. Jacobsohnstraße
Joe-May-Platz

(Lage)

0040 × 40 × 25 Joe May, (eigtl. Julius Otto Mandel) (1880–1954), Filmpionier, Produzent, Regisseur 29. Apr. 1999 Der kleine dreieckige Platz an Parkstraße und Liebermannstraße war bereits seit der Anlage des Straßensystems vorhanden, erhielt aber erst nach der Wende einen eignen Namen. In der Nähe soll May sein Atelier betrieben haben.[62] Joe-May-Platz
Johannes-Itten-Straße

(Lage)

0130 Johannes Itten (1888–1967), Schweizer Maler 01. Dez. 1995 Die Straße befindet sich auf dem Gelände des DGZ nördlich der Gustav-Adolf-Straße. Johannes-Itten-Straße
Kelberger Weg

(Lage)

0080 Kelberg, Ort im Landkreis Vulkaneifel, Rheinland-Pfalz 30. Nov. 1936 In den 1920er Jahren noch nicht angelegte Straße, danach zunächst als Straße 243 bezeichnet. Verbindet An den Feldtmanngärten mit der Liebermannstraße. Kelberger Weg
Langhansstraße

(Lage)

1580 Johann Eduard Langhans (1835– um 1906), Kaufmann und Mitbegründer von Neu-Weißensee 1878
(erster Abschnitt um 1874)
Ein erstes Teilstück der heutigen Straße (zwischen Gustav-Adolf- und Roelckestraße), auf einer frühen Gebietskarte verzeichnet, erhielt 1875 den Status einer öffentlichen Straße. Andere Teilabschnitte hießen Traugottstraße und Otzenstraße. Ein Klinkerverblendbau (Hausnummer 120) wurde als Evangelische Gemeindeschule am Ende des 19. Jahrhunderts eingeweiht und ist denkmalgeschützt. Der Schulhof reicht bis an die Roelckestraße, auf dem eine im gleichen Baustil errichtete Turnhalle steht. In den 1920er Jahren wurden auf der Nordostseite der Straße ganze Häuserzeilen errichtet mit preisgünstigem Wohnraum. Auf der gegenüberliegenden Straßenseite hatten sich Betriebe angesiedelt wie eine Schokoladenfabrik (später Süßwarenfabrik „Elfe“) und viele kleine Werkstätten.[63] Blick in die Langhansstraße von der Kreuzung Gustav-Adolf-Straße
Lehderstraße

(Lage)

1240 Johann Friedrich Lehder (1822–1883), Straßenbau-Unternehmer 1891 Der Namensgeber für die Straße hatte als Besitzer einer Pflastersteinhandlung die meisten Straßen in Neu-Weißensee befestigt. Einen Teil des Gewinns stiftete er für einen Fonds, mit dessen Hilfe Weihnachtsgeschenke für bedürftige Kinder gekauft werden sollten. Die Gemeindeverwaltung benannte daraufhin einen Teil der Gürtelstraße nach ihm.

Die Straße bildet zusammen mit der südlich anschließenden Gürtelstraße die westliche Grenze von Weißensee. Hier sind zahlreiche Fabrikgebäude und Wohnhäuser aus der Zeit um 1900 erhalten und unter Denkmalschutz gestellt.[64]

Lehderstraße
Lemgoer Straße

(Lage)

0130 Lemgo, Stadt im Kreis Lippe, Nordrhein-Westfalen 10. Apr. 1931 Der vorherige Name war Straße 240. Die Straße verbindet die Rennbahnstraße mit der Großen Seestraße und setzt sich als Fußweg bis zur Uferpromenade um den Weißen See fort. Im fußläufigen Südbereich stand noch in den 1930er Jahren das Märkische Elektrizitätswerk. Nach dessen Beseitigung wurde in den 1960er Jahren auf der Fläche die Freilichtbühne Weißensee errichtet. Lemgoer Straße
Liebermannstraße

(Lage)

2160 Max Liebermann (1847–1935), Maler und Opfer des Nationalsozialismus 24. Mai 1951 Die Ost-West-Verkehrsführung hieß bei ihrer Erstanlage um 1910 Franz-Joseph-Straße.[65]

Auf diese bogenförmig verlaufende Straße münden von Norden „stachelförmig“ angeordnet die später angelegten kurzen Verkehrswege Bentricher Weg, Mayener Weg, Kelberger Weg, Polcherweg, die Perler Straße sowie die Straßen 250 und 251 (alles Sackgassen). Zwischen der Perler Straße und der Straße 250 ist die Liebermannstraße durch Feuchtwiesen unterbrochen (Teiche Hansastraße). Unter der Hausnummer 30 befand sich eine in den 1920er Jahren gegründete Kugellagerfabrik, die in der DDR-Zeit ein Filialbetrieb des Kombinats Sternradio Berlin wurde. Auf dem Firmengelände haben sich seit den späten 1990er Jahren verschiedene Dienstleister und Handwerker niedergelassen. Zahlreiche Baudenkmale säumen die Straße.[66]
An der Ecke Berliner Allee steht das ehemalige Rathaus Weißensee, seit der Zusammenlegung mit Pankow nun ein Bürgeramt. In den 1920er Jahren wurde es als Kaufhaus errichtet, in der DDR-Zeit als Verwaltungssitz vom Ministerium für Staatssicherheit der DDR genutzt. Unter der Hausnummer 9 hat sich zwischen 1914 und 1920 ein Filmatelier etabliert, das verschiedene Namen trug wie Lixie-Atelier, Lixie-Filmatelier GmbH, Filmatelier Weißensee. Das Atelier ist nur ein Teil der als Filmstadt Weißensee bezeichneten Entwicklung in den 1920er Jahren.[67]
Schließlich haben sich die Zeugen Jehovas hier – gegenüber der Einmündung der Neumagener Straße – den Königsreichsaal als Gemeindehaus erbaut.

Weißensee Liebermannstraße 01.jpg

Ehemaliges Rathaus Weißensee Baudenkmale an der Ecke Neumagener Straße

Lindenallee

(Lage)

0330 Lindenbäume, Bepflanzung am Straßenrand vor 1902 Die um 1900 angelegte Straße[11] verläuft in Nord-Süd-Richtung zwischen der Berliner Allee und der Gounodstraße. Ursprünglich endete sie an der damaligen jüdischen Arbeiterkolonie.[68] Aus dieser Zeit ist ein Arbeitshaus in der benachbarten Smetanastraße erhalten. Später wurde eine Regulierung veranlasst, wodurch die Straße seitdem an der Gounodstraße endet. Lindenallee, Blick vom Solonplatz zur Berliner Allee
Mahlerstraße

(Lage)

0420 Gustav Mahler (1860–1911), österreichischer Komponist und Dirigent 31. Mai 1951 Bei der Erstanlage in den 1890er Jahren hieß der Verkehrsweg Elsaßstraße oder Elsasser Straße nach einem Schauplatz des Deutsch-Französischen Krieges 1870/1871.[17] Bei der Sanierung des Komponistenviertels 2004–2010 wurde im mittleren Bereich eine Fußgängerzone eingerichtet. Mahlerstraße, Fußgängerzone
Markus-Reich-Platz

(Lage]52.545513.458027777778)

0045 × 20
(unregelmäßiges Viereck)
Markus Reich (1844–1911), Pädagoge und Gründer der Israelitischen Taubstummenanstalt in der Parkstraße 10. Juli 1995 Der Platz am Ende der Herbert-Baum-Straße war zuvor namenlos. Markus-Reich-Platz
Max-Steinke-Straße

(Lage)

0460 Max Steinke (1872–1925), Besitzer einer Fischräucherei in der damaligen Gäblerstraße 1918 Die Max-Steinke-Straße, früher der südliche Bereich der Gäblerstraße,[69] erhielt ihren heutigen Namen zu Lebzeiten von Steinke. Damit wurde sein finanzielles Engagement bei der Pflasterung der Straße anerkannt. Um 1990 wurde die verkehrsmäßige Anbindung an den Antonplatz unterbrochen. In dieser Straße stehen die zur Kirchengemeinde Bethanien gehörenden Gebäude Gemeindehaus und Kindergarten sowie eine Mietshausgruppe, die alle denkmalgeschützt sind.[70] Max-Steinke-Str Weißensee 110514 AMA fec (46).JPG
Mayener Weg

(Lage)

0080 Mayen, Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz 30. Okt. 1936 In den 1920er Jahren noch nicht angelegte Straße, danach zunächst als Straße 242 bezeichnet. Verbindet An den Feldtmanngärten mit der Liebermannstraße. Mayener Weg Weißensee 110511 AMA fec (37).JPG
Meyerbeerstraße

(Lage)

1170 Giacomo Meyerbeer (1791–1864), Komponist 31. Mai 1951 Die Straße hieß bei ihrer Erstanlage in den 1870er Jahren Straßburgstraße nach einem Kriegsschauplatz im 19. Jahrhundert.[17] Die in den 1920er Jahren errichteten Wohnzeilen stehen unter Denkmalschutz.[71] Meyerbeerstraße vom südlichen Ende her
Mirbachplatz

(Lage)

0065 × 40
(ovale Form)
Ernst von Mirbach (1844–1925), preußischer Militär- und Hofbeamter; Unterstützer von Kirchenbauten 1902 Der fast runde Platz hieß vor der Bebauung mit der dominanten Bethanienkirche Cuxhavener Platz.[17] Mirbach hatte auf Antrag des Weißenseer Gemeindevorstehers Feldtmann Geld für den Kirchenbau auf diesem Platz bereitstellen lassen. Bei der Einweihung des Gotteshauses erhielt der Platz deshalb seinen Namen.

Auf ihn münden die Gäblerstraße, Schönstraße, Max-Steinke-Straße sowie die Behaimstraße und er teilt die Pistoriusstraße. Inzwischen ist der Baumbestand auf dem Platz so dicht, dass er eher wie ein Park wirkt.

Mirbachplatz Weißensee 110514 AMA fec (39s).jpg
Mutziger Straße

(Lage)

0100 Mutzig, Ort im Département Bas-Rhin im Elsass, Frankreich 13. Mai 1929 Die kurze Wohngebietsstraße in Nord-Süd-Richtung verbindet die Meyerbeer- mit der Gounodstraße. Sie wurde erst um 1905 angelegt und zunächst als Straße B bezeichnet. 1929 erhielt sie einen Namen, der sich an die umgebenden Straßen (damals französische Orte) anpasste. Mutziger-/ Ecke Meyerbeerstraße (nördliche Straßenseite)
Neumagener Straße

(Lage)

0530 + 280
(ein östl. Ast)
Neumagen, bis 1969 selbstständiger Ort im Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz um 1914[12] Die Straße war zunächst nur in ihrem heutigen Südbereich vorhanden, zwischen Bernkasteler und Falkenberger Straße. Nach zwei Stadtplätzen nördlich davon (Trierplatz und Coblenzer Platz) hieß die gedachte Fortsetzung Cochemer Straße.[72] Nach der Beseitigung der Plätze und einer komplexen Neubebauung um 1930 wurde die Neumagener Straße südlich bis zur Bernkasteler Straße verkürzt und nördlich bis zur Gehringstraße (über die Liebermannstraße hinaus) verlängert (zuletzt im Dezember 2006). Neumagener Str Weißensee 110520 AMA fec (18).JPG
Nüßlerstraße

(Lage)

0540 Karl Gottlob von Nüßler (1700–1776), Jurist; ab 1750 Landrat des Kreises Niederbarnim. Hatte 1745 das Rittergut Weißensee gekauft, und damit den Grundstock für den späteren Ausbau des Ortsteils gelegt. 1915 Bei ihrer Erstanlage um 1912 wurde sie als Verlängerte Feldtmannstraße bezeichnet. Die Straße verläuft von der KGA (Siedlung) Rennbahn bis zur Berliner Allee und setzt sich danach als Feldtmannstraße fort. An ihr haben sich in den 1920er Jahren zahlreiche Fabriken angesiedelt. Ein Komplex der Ziehl-Abegg-Elektrizitätsgesellschaft ist erhalten und denkmalgeschützt.[73] Nüßlerstr Weißensee 110520 AMA fec (54).JPG
Obersteiner Weg

(Lage)

0440 Oberstein, 1933 zur Stadt Idar-Oberstein eingemeindet, im Landkreis Birkenfeld, Rheinland-Pfalz 30. Okt. 1936 Vor 1936 war der nördliche Bereich die Straße 227. Die Namensvergabe ist schon einige Jahre zuvor geplant worden, weil sich der Straßenname auf das ehemalige Dorf bezieht.[74] Der Obersteiner Weg ist die nordwestliche geradlinige Fortsetzung der Großen Seestraße und verbindet Am Steinberg mit der Gustav-Adolf-Straße. Es gibt einen kurzen Ast parallel zur Gustav-Adolf-Str. Obersteiner Weg Weißensee 110518 AMA fec (50).JPG
Otto-Brahm-Straße

(Lage)

0360 Otto Brahm (1856–1912), Dramaturg und Literaturkritiker (eigentlich: Otto Anders, auch: Otto Abrahamsohn) 16. Nov. 1962 Die Straße wurde in den 1960er Jahren zusammen mit der lockeren Wohnbebauung angelegt, sie verläuft U-förmig. Otto-Btahm-/ Ecke Chopinstraße
Parkstraße

(Lage)

1380 nach dem Park am Schloss Weißensee, den die Parkstraße westlich tangiert vor 1874 Bis um 1874 hieß nur ein (heute mittleres) Teilstück nach dem ehemaligen Schlosspark Weißensee. Um 1890 wurde der Verkehrsweg beidseitig verlängert, wodurch die Lüdersdorffstraße und die am anderen Ende gelegene Waldaustraße in die Parkstraße einbezogen wurden. Dominantes Gebäude ist das ehemalige Amtsgericht (Hausnummer 71), das als Neorenaissancebau 1902 bis 1906 von den Architekten Paul Thoemer und Rudolf Mönnich errichtet wurde.[75] Viele weitere gut erhaltene Bauten für kommunale und Wohnzwecke sind denkmalgeschützt, darunter ein Schulkomplex, ein Stiftungsbau, eine Israelitische Taubstummenanstalt.[76] Parkstr Weissensee AMA fec (22).JPG
Pasedagplatz

(Lage)

0050 × 40 Otto Pasedag (1877–1915), Kommunalpolitiker, Gemeinderat von 1909 bis zu seinem Tod im Ersten Weltkrieg 01. Juli 1927 Der vorherige Name war Platz 14. Der Platz wird umschlossen von An der Industriebahn, Rennbahnstraße und nördlich begrenzt von der Wohnbebauung Roelckestraße/ An der Industriebahn. Er ist Wendeschleife für die Straßenbahnlinie 27 sowie der Linie 12.[77] Pasedagplatz Weißensee 110518 AMA fec (2).JPG
Paul-Oestreich-Straße

(Lage)

0160 Paul Oestreich (1878–1959), Pädagoge 14. Apr. 1967 Die zu Beginn des 20. Jahrhunderts vorhandene Verbindung zwischen Woelckpromenade und dem nördlich gelegenen Pferdemarkt führte an dem gerade errichteten Realgymnasium vorbei, trug jedoch bis 1927 keinen Namen. Dann wurde sie Am Realgymnasium genannt und erhielt anlässlich der Namensverleihung „Paul Oestreich“ an die Erweiterte Oberschule den heutigen Namen. Von der Woelckpromenade gibt es eine fußläufige Verbindung zur Parkstraße. Paul-Oestreich-str Weißensee 110524 AMA fec (2).JPG
Perler Straße

(Lage)

0320 Perl, Gemeinde im Saarland 30. Okt. 1936 Die in Nord-Süd-Richtung verlaufende Perler Straße beginnt an der Liebermannstraße, läuft ein Stück südwärts entlang der Friedhofsmauer der St.-Bartholomäus-Gemeinde und setzt sich dann als Privatstraße bis zur Falkenberger Straße fort. Bei ihrer Erstanlage hieß sie Straße 19. Perler Str Weißensee 110511 AMA fec (45).JPG
Piesporter Platz

(Lage)

0070 × 50 × 45
(Dreieckform)
nach der anliegenden Piesporter Straße um 2000 Der zuvor namenlose Verkehrsplatz liegt an der Kreuzung Liebermannstraße und Piesporter Straße. Er ist mit Büschen und Bäumen eingefasst. Ein Namensschild lässt sich nicht entdecken. Piesporter Platz Weißensee 110511 AMA fec (35).JPG
Piesporter Straße

(Lage)

1080
(im Ortsteil)
Piesport, Ort im Landkreis Bernkastel-Wittlich, Rheinland-Pfalz um 1914[12] Der in Nord-Süd-Richtung angelegte Verkehrsweg verbindet die Darßer Straße mit der Buschallee. Im Querungsbereich der Falkenberger Straße endete sie in den 1920er Jahren. Erst mit der weiteren Bebauung wurde sie südlich bis zur Buschallee verlängert, allerdings nicht ganz gradlinig. Die Buslinie 155 endet und beginnt dort. Weißensee Piesporter Straße 01.jpg
Pistoriusplatz

(Lage)

0155 × 55 nach der anliegenden Pistoriusstraße 04. Okt. 1931 Zuerst hieß er Platz B. Direkt am Platz befinden sich Fronten einer Wohnblockbebauung aus den Anfängen der 1930er Jahre, die unter Denkmalschutz steht.[78] Die große Fläche des Platzes dient als Parkplatz. Pistoriusplatz Weißensee 110514 AMA fec (29s).jpg
Pistoriusstraße

(Lage)

1990 Johann Heinrich Leberecht Pistorius (1777–1858), Kaufmann, hatte 1820 Land in der Gemeinde Weißensee erworben und sie zwecks Bebauung parzellieren lassen. Er gilt damit als einer der Gründer von Neu-Weißensee. vor 1874 Entlang dieser Straße befinden sich viele Baudenkmale wie das Abwasserpumpwerk Weißensee (Hausnummern 127/128), 1910 nach Plänen von Bühring fertig gestellt. Der Komplex besteht aus dem Maschinenhaus, einem Verwaltungsbau mit Bibliothek und einem Wohntrakt, locker gruppiert und in Beziehung gesetzt zum Ledigenwohnheim in der Woelckpromenade[79], einem Schulkomplex[80] sowie mehrere Wohnanlagen.[81] Pistoriusstraße mit Blick zum (erhaltenen) Turm der Bethanienkirche
Platz C

(Lage)

0110 × 30 um 1900 Der Platz grenzt an Preunel- und Wigandsthaler Straße und liegt in N-W-Richtung zwischen Am Steinberg und Holzkircher Straße. Er setzt sich westlich noch bis zur Umgrenzungsmauer des DGZ-Rings fort. Ein entsprechendes Namensschild war nicht aufzufinden und eine Befragung mehrerer Anwohner ergab, dass die Bezeichnung Platz C hier weitestgehend unbekannt ist. Offenbar ist Platz C nur ein auf Plänen verzeichneter Name. Das dreieckige Schild Geschützte Grünanlage verweist jedoch auf die amtliche Zuständigkeit. Platz C Weißensee 110607 AMA fec (32).JPG
Platz E

(Lage)

0040 × 35 um 1990 Der Platz liegt als kleine Grünfläche mit einem vorgelagerten Spielplatz an der Günter-Litfin-Straße. Ein offizielles Namensschild ist nicht vorhanden, das dreieckige Schild Geschützte Grünanlage verweist jedoch auf die amtliche Zuständigkeit. Platz E Weißensee 110609 AMA fec (7).JPG
Polcher Weg

(Lage)

0090 Polch, Stadt im Landkreis Mayen-Koblenz, Rheinland-Pfalz 30. Okt. 1936 In den 1920er Jahren noch nicht angelegte Straße, danach zunächst als Straße 244 bezeichnet. Verbindet An den Feldtmanngärten mit der Liebermannstraße. Polcher Weg Weißensee 110511 AMA fec (43).JPG
Prenzlauer Promenade

(Lage)

0560
(im Ortsteil)
Prenzlau, Stadt in Brandenburg; Richtung der Straße vor 1913[82][13] Früher hieß der Handelsweg von Alt-Berlin nach Nordwesten hinaus Prenzlauer Chaussee. Als um die Wende zum 20. Jahrhundert Prenzlauer Berg und Weißensee intensiv bebaut wurden, bekam der Weißenseer Abschnitt den Namen Uckermarkstraße (1908[83] bis 1912) nach der Zielregion. Sie ist ein Teilstück der B 109. Nur der Bereich mit den Hausnummern 2–92 zwischen Thulestraße/ Am Steinberg und Gustav-Adolf-Straße und davon die Ostseite gehören zum Ortsteil: zwischen „Weißenseer Spitze“ und Am Steinberg. Prenzlauer Promenade Weißensee 110516 AMA fec (34).JPG
Preunelstraße

(Lage)

0200
abgewinkelt
Preunel, Name einer Weißenseer Familie aus dem 17. Jh., die Eigentumsanteile am Rittergut Weißensee besaß 25. Aug. 1939 Die Preunelstraße wurde zu Anfang des 20. Jahrhunderts nördlich der Gustav-Adolf-Straße angelegt und hieß zunächst Straße 247. Sie endet an der Grünanlage des Platzes C. Preunelstr Weißensee 110524 AMA fec (55).JPG
Privatstraße 13

(Lage)

0170 Die Straße befand sich zusammen mit anderen Verkehrswegen auf privatem Land und wurde deshalb so genannt. vor 1954[84] Sie wurde in den 1950er Jahren auf dem Gelände der alten Gasanstalt angelegt. Die Privatstraße 13 verbindet die Gäblerstraße mit der Günter-Litfin-Straße, wurde jedoch bald für öffentlich erklärt. Privatstr 13 Weißensee 110524 AMA fec (61).JPG
Privatstraße 14

([84] Lage)

0100 Die Straße befand sich anfangs zusammen mit weiteren Verkehrswegen auf privatem Land und wurde deshalb so genannt. vor 1954 Sie wurde in den 1950er Jahren auf dem Gelände der alten Gasanstalt angelegt. Sie verbindet die Privatstraße 13 mit der Schmohlstraße, wurde jedoch bald für öffentlich erklärt. Privatstr 14 Weißensee 110524 AMA fec (66).JPG
Puccinistraße

(Lage)

0320 Giacomo Puccini (1858–1924), italienischer Komponist 31. Mai 1951 Erster Name der Straße (um 1893) war Belfortstraße nach einem Kriegsschauplatz im Deutsch-Französischen Krieg.[17][56] Eine Gummifabrik aus dem Ende des 19. Jahrhunderts steht hier unter Denkmalschutz.[85] Die östliche Bebauung mit Gewerbebauten aus der Zeit um 1900 schließt an den Jüdischen Friedhof an. Blick von der Gürtelstraße nach Nordwesten
Rennbahnstraße

(Lage)

1020 Pferderennbahn, die hier auf der nördlichen Straßenseite vorhanden war 1878 Die Straße gibt es mindestens seit dem 19. Jahrhundert als Verbindung zwischen Weißensee und Heinersdorf. Sie hieß deshalb zunächst Heinersdorfer Weg, von 1871 bis 1878 Heinersdorfer Straße. Die namensgebende Sportanlage („Rennbahn“, auch „Sport- und Spielplatz der Stadt Berlin“) existierte bereits in den 1860er Jahren.[86] Es handelte sich um eine Trabrennbahn. Der Straßenabschnitt in Weißensee wurde 1878 nach der Rennbahn umbenannt. Die ursprüngliche Rennbahn wurde 1954/1955 zur Radrennbahn Weißensee umgebaut und unter Verwendung von Trümmerschutt aus dem Zweiten Weltkrieg mit Tribünen für bis zu 9.000 Zuschauer ausgestattet. Sie wurde für Wettfahrten mit Rennrädern, Motocross-Maschinen oder Trialrädern benutzt.
Bemerkenswert ist das Konzert mit dem Rockstar Bruce Springsteen im Sommer 1988 auf dem Areal der Radrennbahn Weißensee, das nach Angaben der Organisatoren von rund 160.000 Fans besucht wurde[87][88], während es real wohl zwischen 200.000 – 300.000 waren.[89]Es war zugleich Springsteens größter Live–Auftritt. Im August 1990 traten auf dem gleichen Gelände die Rolling Stones auf.

Nach 1990 wurden die Tribünen zur Rennbahn entfernt. Neue Mehrfachsportplätze und eine Sporthalle befinden sich jetzt auf dem Gelände. In den Jahren nach 2000 haben sich in dieser Straße vor allem Autohäuser und Großgewerbefirmen angesiedelt.

Steherrennen 1958 auf der Radrennbahn Weißensee

Rennbahnstraße anno 2011 im Bereich des Pasedagplatzes

Roelckestraße

(Lage)

1830 Hermann Roelcke (1832–1896), Gärtner in Charlottenburg; setzte sein gesamtes Vermögen für die Entstehung von Neu-Weißensee ein vor 1874 Die Roelckestraße führt als südwestliche Fortsetzung der Darßer Straße bis zur Lehderstraße, wo sie dann im Ortsteil Berlin-Prenzlauer Berg zur Hosemannstraße wird. Bis in die 1920er Jahre befand sich zwischen Roelcke~ und Schönstraße auf der Fläche westlich des Städtischen Friedhofs ein ausgedehnter Pferdemarkt. Auf diesen führte von der Gäblerstraße her die inzwischen verkürzte Hedwigstraße (an der Stelle des Pferdemarktes wurden Erweiterungsbauten für das Auguste-Viktoria-Krankenhaus errichtet; der gesamte Komplex heißt heute Parkklinik Weißensee). Drei Begräbnisplätze sind hier erwähnenswert, die zwischen 1878 und um 1885 angelegt wurden: der Friedhof der Segenskirchengemeinde, der Friedhof II der Georgen-Parochial-Gemeinde[90] und der Städtische Friedhof Weißensee (Gartendenkmal).[91][92] Zwei weitere Gebäude – eine ehemalige Fabrik und die Turnhalle der Schule in der Langhansstraße – stehen hier ebenfalls im Denkmalschutz[93]. Roelckestr Weißensee 110514 AMA fec (62s).jpg

Roelckestr Weißensee 110607 AMA fec (23).JPG

Romain-Rolland-Straße

(Lage)

0060
(im Ortsteil)
Romain Rolland (1866–1944), französischer Schriftsteller 12. Apr. 1951 Vor der heutigen Namensgebung hieß sie Kaiser-Wilhelm-Straße. Nur die Hausnummer 3 (an der KGA Rennbahn) liegt laut der amtlichen Zuordnung im Ortsteil Weißensee, die Bereiche bis Nummer 178 gehören dagegen zum Ortsteil Berlin-Heinersdorf. Die Romain-Rolland-Straße ist die nordwestliche Fortsetzung der Rennbahnstraße. Romain-Rolland-Str Weißensee 110523 AMA fec (37).JPG
Rossinistraße

(Lage)

0060 Gioachino Rossini (1792–1868), italienischer Komponist 31. Mai 1951 In der Entstehungszeit von Neu-Weißensee in den 1890er Jahren erhielt diese Straße den Namen Weißenburgstraße nach einem Kriegsschauplatz im Deutsch-Französischen Krieg 1870/1871 (Weißenburg). Hier ist eine historische Pferdefleischerei erhalten und ein Wohnhaus von 1884 steht unter Denkmalschutz.[94] Rossinistraße, Blick zur Berliner Allee auf die nördliche Straßenseite

Sicht von der Berliner Allee auf die Südseite der Rossinistraße

Rudolf-Baschant-Straße

(Lage)

0110 Rudolf Baschant (1897–1955), österreichischer Botaniker und Bildender Künstler 01. Dez. 1995 Die Straße befindet sich auf dem Gelände des DGZ nördlich der Gustav-Adolf-Straße. Rudolf-Baschant-Str Weißensee 110524 AMA fec (22).JPG
Scharnweberstraße

(Lage)

0100 Georg Scharnweber (1816–1894), Jurist, preußischer Staatsbeamter nach 1885 Die Straße hieß bei ihrer Erstanlage um 1875 Mansteinstraße, einige Jahre später erhielt sie den jetzigen Namen. In den Akten ist kein konkretes Datum enthalten, eine Karte von 1893 zeigt bereits die Scharnweberstraße.[95] Die kurze Erschließungsstraße an der Langhansstraße bildet zusammen mit der Eilveser Straße und der Goyastraße ein „U“. Scharnweberstr Weißensee 110516 AMA fec (15).JPG
Schmohlstraße

(Lage)

0230 Schmohl, eine alteingesessene Kossätenfamilie aus Weißensee 25. Aug. 1939 Der erste Name war Straße 258. Sie wird auf einer Seite von Industriegebäuden dominiert. Schmohlstr Weißensee 110524 AMA fec (74).JPG
Schönstraße

(Lage)

0670 Gustav Adolf Schön (1834–1889), Landerwerber und Mitbegründer von Weißensee nach 1884 Die Straße verläuft zwischen Mirbachplatz und Pasedagplatz. Bemerkenswert ist das Baudenkmal Amtsgerichtsgefängnis (1902–1905), dessen Haupteingang jedoch in der Großen Seestraße liegt.[96] In neuerer Zeit ist diese Straße durch die Park-Klinik Weißensee bekannt geworden, die aus dem Auguste-Viktoria-Krankenhaus hervorging. Schönstraße vom Pasedagplatz aus gesehen
Seeweg

(Lage)

0100 Großer See vor 1875 Hier handelt es sich um einen Fußweg zwischen der Berliner Allee und dem Weißen See. Parallel verläuft eine kurze (namenlose) Straße, die nur von Wirtschaftsfahrzeugen benutzt werden darf. Der Seeweg war bereits im 19. Jahrhundert vorhanden und führte von der Dorfstraße zum Großen See. Als der Schlosspark Weißensee angelegt wurde, entstand ein Promenadenweg zwischen Berliner Allee und der Uferpromenade, die um den See herum führte.[97] Am Seeweg gibt es seit vielen Jahren eine mit Blumen und geschnittenen Büschen gestaltete Sonnenuhr. Der Uferspazierweg wird häufig auch mit diesem Namen bezeichnet. Seeweg Weissensee AMA fec (13).JPG
Seidenberger Straße

(Lage)

0200 Seidenberg, Ort in der früheren Provinz Niederschlesien, heute Zawidów in Polen 16. Aug. 1928 Der vorherige Name war Plöner Straße, wobei der Verkehrsweg zwischen Am Steinberg und Gustav-Adolf-Straße durchgängig war.[98] Seidenberger Str Weißensee 110523 AMA fec (62).JPG
Smetanastraße

(Lage)

0620 Bedřich Smetana (1824–1884), tschechischer Komponist 31. Mai 1951 Der Verkehrsweg trug in den 1890er Jahren zuerst den Namen Wörthstraße nach einem Kriegsschauplatz im 19. Jahrhundert[17] und war von der Königsschaussee bis zur Lichtenberger Straße durchgängig.[99]

Der Friedhof der St.-Hedwigs-Gemeinde[100] und ein ehemaliges jüdisches Arbeiterheim (Teil einer historischen Israelitischen Arbeiterkolonie im 19. Jahrhundert) stehen hier im Denkmalschutz (Bild). Das Heim wurde 2010–2012 zu einer Eigentumswohnanlage umgebaut.[101] Ein weiteres kommunales Gebäude (eine frühere Gemeindedoppelschule vom Ende des 19. Jahrhunderts, zu DDR-Zeiten Hilfsschule) wurde 2009/2010 denkmalgerecht saniert.

eh. Jüdisches Arbeitshaus, Smetanastraße 53
Solonplatz

(Lage)

0090 × 35 Solon (um 640–um 560 v. Chr.), griechischer Politiker 31. Juli 1947 Der Platz liegt westlich an der Lindenallee und wird im Norden von der Bizetstraße, im Süden von der Meyerbeerstraße begrenzt. Er wurde um 1904 als Schmuckplatz angelegt, um 1909 trug er im Berliner Adressbuch den Namen Lindenplatz (bis 1937), danach Preiserplatz. 1947 erhielt die Grünanlage ihren heutigen Namen. Im südlichen Bereich ist auf dem Platz ein offener Backsteinpavillon zu sehen, der über einer 1920 unterirdisch angelegten Transformatorenstation errichtet wurde und mittlerweile als Baudenkmal geschützt ist.[102] Die heutige Platzgestaltung mit Spielgeräten, Bänken und der 1977 angefertigten Bronzeskulptur Orang-Utan-Kinder von Stephan Horota[103] erfolgte 1994.[104] Solonplatz Weißensee 110514 AMA fec (7).JPG
Soonwaldstraße

(Lage)

0190 Soonwald, ein Mittelgebirgszug im Hunsrück 30. Okt. 1936 Die Soonwaldstraße verbindet die Roelckestraße mit der Hunsrückstraße. Sie wurde 1936 angelegt und liegt auf einem zu Beginn des 20. Jahrhunderts vor allem mit Stadtplätzen aufgelockerten Wohngebiet. Soonwaldstr Weißensee 110518 AMA fec (64).JPG
Straße 106

(Lage)

0120 um 1880 Die Straße verläuft genau an der südlichen Umfassungsmauer des Jüdischen Friedhofs und bildet die Grenze zum Ortsteil Berlin-Fennpfuhl. Zwischen dem Straßenschild an der Friedhofsmauer und der eigentlichen Straße befinden sich kleine schmale Gärten, die zur Anlage Langes Höhe gehören. Straße 106 Weißensee 110514 AMA fec (1).JPG
Straße 206

(Lage)

0200 um 1935 Angelegt nach 1930 bei der Parzellierung der ehemaligen Fläche des Städtischen Gaswerks. Straße 206 Weißensee 110518 AMA fec (52).JPG
Straße 210

(Lage)

0240 um 1935 Angelegt nach 1930 bei der Parzellierung der ehemaligen Fläche des alten Städtischen Gaswerks in einer Villenkolonie. Straße 210 Weißensee 110607 AMA fec (27).JPG
Straße 245

(Lage)

0390 1936 Die Straßen 245 und 246 bilden einen durchgehenden Verkehrsweg. Sie wurden erst nach Stilllegung der Neuen Gasanstalt in den 1930ern angelegt.[105] Straße 245 Weißensee 110518 AMA fec (67).JPG
Straße 246

(Lage)

0270
+ je 3 à 70 (Verästelung)
um 1935 Angelegt nach 1930 bei der Parzellierung der Fläche des ehemaligen Städtischen Gaswerks. Die Straßen 245 und 246 bilden einen durchgehenden Verkehrsweg.[105] Straße 246 Weißensee 110518 AMA fec (62).JPG
Straße 250

(Lage)

0190 um 1935 Angelegt durch Aufschüttung der Feuchtwiesen (heute: Hansastraße) mit Ablagerungen vom U-Bahnbau.[106] Straße 250 Weißensee 110523 AMA fec (2).JPG
Straße 251

(Lage)

0160 um 1935 Angelegt durch Aufschüttung der Feuchtwiesen (heute: Hansastraße) mit Ablagerungen vom U-Bahnbau.[106] Straße 251 Weißensee 110523 AMA fec (5).JPG
Streustraße

(Lage)

1260 Wilhelm Carl Streu (1822–1890), Kommunalpolitiker um 1893[107] Der vorherige Name war Straße 9. Der Verkehrsweg verläuft in Nord-West-/ Süd-Ost-Richtung zwischen Gustav-Adolf-Straße und Berliner Allee parallel zur Langhansstraße. Hier – zwischen Langhans- und Streustraße – liegt die denkmalgeschützte 1. Gemeindeschule Weißensee[108] und auf der anderen Straßenseite bis hin zur Lehderstraße, befinden sich einige Industriedenkmale.[109] Streustr Weissensee AMA fec (1).JPG
Suermondtstraße

(Lage)

0580
(im Ortsteil)
Henry Suermondt (1846–1930); Bankier und späterer Besitzer des Rittergutes Hohenschönhausen; ließ das Areal parzellieren und durch eine von ihm geleitete Baugesellschaft mit Wohnvillen bebauen vor 1913 Nur die Nordseite, zwischen Buschallee (in Höhe des Tennisplatzes) und der Grenze des NSG Fauler See gehört zu Weißensee (Hausnummer 70). Suermondt Buschallee Weißensee 110511 AMA fec (1).JPG
Sulzfelder Straße

(Lage)

0280 Sulzfeld am Main, Ort im Landkreis Kitzingen, Bayern 10. Apr. 1931 Vor der Namensvergabe hieß sie Straße 216. Der Verkehrsweg verläuft beiderseits der Buschallee. Sulzfelder Str Weißensee 110606 AMA fec (8).JPG
Tassostraße

(Lage)

0520 Torquato Tasso (1544–1595), italienischer Dichter 1910 Auf dem Gemeindeplan von 1911 ist vermerkt „nicht bebaut“. Die Wohnbebauung ohne Hinterhöfe setzte erst nach dem Ersten Weltkrieg ein. Zwei Komplexe stehen unter Denkmalschutz.[110] Tassostr Weissensee AMA fec (24).JPG
Thiesstraße

(Lage)

0340 wahrscheinlich nach einer Kossätenfamilie Thies aus dem 17. Jahrhundert[111] 25. Aug. 1939 Erster Name nach begonnener Erschließung des früheren Gaswerksgeländes war Straße 211. Verbindet die Gäblerstraße mit der Straße 245. Thiesstr Weißensee 110518 AMA fec (54).JPG
Trarbacher Straße

(Lage)

0330 Traben-Trarbach, Ort in Rheinland-Pfalz um 1914[12] Der Nord-Süd-Straßenzug verbindet die Liebermann- mit der Bernkasteler Straße. Er ist durchgängig mit Wohnhäusern bebaut. Trarbacher Str Weißensee 110520 AMA fec (36).JPG
Trierer Straße

(Lage)

0210 Trier, Stadt an der Mosel, Rheinland-Pfalz um 1914[12] Die um 1913 projektierte Straße verbindet im leichten Bogen die Bernkasteler mit der Falkenberger Straße und wurde erst ab 1925 bebaut. Eine Wohnanlage nach Plänen von Bruno Taut steht unter Denkmalschutz.[112] Trierer Str Weißensee 110520 AMA fec (11).JPG
Wegenerstraße

(Lage)

0140 Rudolf Wegener (1841–um 1907), Gutsbesitzer und Gemeindevorsteher (Kommunalpolitiker) im Dorf Weißensee ab 1889 um 1896[12]
„projektierte Straße“[113]
Die Straße wurde bereits zu Wegeners Lebzeiten nach ihm benannt. Hier befand sich sein Anwesen, im Adressverzeichnis wurde er als Landwirth geführt. Wegenerstr Weissensee AMA fec (10).JPG
Wehlener Straße

(Lage)

0140 Wehlen, frühere selbstständige Gemeinde in Rheinland-Pfalz, seit 1970 Stadtteil von Bernkastel-Kues um 1914[12] Eine kleine Verbindungsstraße zwischen Trarbacher Straße und Berliner Allee. Ihre Wohnbebauung begann ab 1916 und ist im gleichen Stil in der parallel verlaufenden Graacher Straße vorhanden. Wehlener str Weißensee 110607 AMA fec.jpg
Werner-Klemke-Platz

(Lage)

0087 × 65 (Südteil des Antonplatzes) Werner Klemke (1917–1994), deutscher Buchgestalter und Illustrator, Gebrauchsgrafiker und Hochschullehrer in der DDR, Einwohner von Weißensee 05. März 2014 Die Fläche war vor der Benennung als südlicher Teil des Antonplatzes, an der Berliner Allee entlang, unbenannt. In den Jahren 2013 und 2014 wurden hier Wohn- und Gewerbegebäude errichtet, die den Platz in seiner Ansicht veränderten. Auf Antrag der Bezirksfraktion der Piratenpartei wurde die Benennung in Abstimmung nach dem Berliner Straßengesetz durchgeführt. „Die an den besagten Platz angrenzenden Häuser [hatten bisher] keine eindeutige Adresse. Sie adressieren entweder unter Berliner Allee oder Bizetstrasse. Da durch die Adressänderung für die Anwohner keine Kosten entstehen, steht dieser Änderung nichts entgegen. Dieser Antrag wird durch den Verein Weissenseer Heimatfreunde e. V. und zahlreichen Bürgern unterstützt.“[114] Nordteil des Antonplatzes
Wigandsthaler Straße

(Lage)

0440 Wigandsthal, heute Stadtteil Pobiedna der Stadt Leśna in Schlesien, Polen 17. Mai 1930 Bis zu ihrer Benennung hieß sie Straße 228. Ein Wohnkomplex im Bereich der Hausnummern 2–54 steht unter Denkmalschutz.[115] Wigandstaler Str Weißensee 110524 AMA fec (39).JPG
Wilhelm-Wagenfeld-Straße

(Lage)

0300 Wilhelm Wagenfeld (1900–1990), Industriedesigner; u. a. Professor an der Kunsthochschule Weißensee von 1935 bis 1942 01. Dez. 1995 Die Straße befindet sich auf dem Gelände des DGZ nördlich der Gustav-Adolf-Straße. Wilhelm-Wagenfeld-Str Weißensee 110524 AMA fec (34).JPG
Wittlicher Straße

(Lage)

0470 Wittlich, Stadt im Landkreis Bernkastel-Wittlich in Rheinland-Pfalz um 1914[12] In dieser Straße ist der Friedhof der israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel zu Berlin als Gartendenkmal erwähnenswert.[116] Wittlicher Weißensee 110511 AMA fec (22).JPG
Woelckpromenade

(Lage)

0240 Carl Woelck (1868–1937), Amts- und Gemeindevorsteher von Weißensee (1907–1923), Jurist, Oberregierungsrat. Nach seiner Amtszeit wohnte er erst in Friedenau (Ringstraße), dann in Lichterfelde (Unter den Eichen) vor 1915 Entlang dieser großzügig angelegten Straße auf der Ostseite des Kreuzpfuhls sollte sich nach früheren Planungen ein „Gemeindeforum Weißensee“ herausbilden. Die Bebauungsentwürfe lieferte Carl James Bühring. Umgesetzt wurden zwischen 1908 und 1912 zahlreiche Wohntrakte, eine Gemeinde-Turn- und Festhalle[117] mit Restaurant (Halle 1945 zerstört; Restaurant bis 1989 Kindergarten, nach Sanierung 1998 als „Frei-Zeit-Haus“ wieder eröffnet)[118] sowie der Schulkomplex. Auch ein Ledigenwohnheim wurde vollendet (Hausnummer 1 und Pistoriusstraße 17).[119] Turn- und Festhalle an der Woelckpromenade, 1923
Wohnhaus an der Woelckpromenade
Zur Ringallee

(Lage)

1000 Ring, bogenförmig angelegte Straße um 2001 Das kurze Verbindungsstück zwischen der Roelckestraße und der Ringallee erhielt die Bezeichnung nach der Richtung. Die eigentliche Ringallee ist eine Erschließungsstraße in der Siedlung Rennbahn, die von einer Kleingartenanlage zu einem Villenviertel wachsen soll. Der Name für die Privatstraße wurde zu Beginn des 21. Jahrhunderts vergeben. Die Grundstücke wurden dem Liegenschaftsfonds Berlin übereignet. Ein auf der Fläche vorhanden gewesener Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg wurde beseitigt.[120] Vom Ring umschlossen ist die Sportanlage Rennbahnstraße, die anstelle der früheren Radrennanlagen nun mindestens vier Sportplätze, eine Sporthalle sowie eine Jugendverkehrsschule umfasst. Zur Ringallee Ringallee Weißensee 110520 AMA fec (61).JPG

Weitere nicht mehr vorhandene Straßen und Plätze[Bearbeiten]

  • Die kleine Grünanlage an der Straßenkreuzung Berliner Allee/Bernkasteler Straße/Rennbahnstraße, wo sich noch heute auf einer kleinen Grünfläche der „Bismarckstein“ befindet, hieß ab 1912 bis etwa 1945 Bismarckplatz,[4] seither ist sie namenlos.
  • Coblenzer Platz, Moselplatz, Trierplatz (oder Trierer Platz), Braunebergstraße (Parallelstraße zwischen Bernkasteler und Falkenberger Straße), Cochemer Straße, Hohenschönhauser Straße, Uerziger Straße: Diese Örtlichkeiten wurden zu Beginn der 1930er Jahre beseitigt, die Neumagener Straße an dieser Stelle durchgezogen.[4][121] Auf einem Teil der Fläche entstand der Straßenbahnhof Weißensee.
  • Göbenstraße (ab der 1870er Jahre bis 1920), Schönhauser Straße, Verlängerte Charlottenburger Straße (beide um 1890), Straße 15, Straße 19,[122] Straße 27, Straße 28,[123] Straße 90.
  • Im Weißenseer Adressbuch von 1915 erschien ein Trianonpark an der Berliner Allee.[124] Dieser wurde auch noch 1920 als Sehenswürdigkeit genannt.[125] Es kann sich hier nach Auswertung der Bilddarstellung nur um eine neue aber nicht eingebürgerte Bezeichnung des heutigen Parks am Weißen See handeln, nachdem der Schlosspark in das Eigentum der Gemeinde überging.
  • Verlorener Weg. Er ging im östlichen Teil des Komponistenviertels durch das Gelände der israelitischen Arbeiterkolonie von der Ecke Indira-Gandhi-Straße/Orankeweg zur Ecke Smetana-/Chopinstraße. Nach 1920 wurden hier Kleingärten eingerichtet. Durch den Bau der Wohnhäuser rund um die Otto-Brahm-Straße zu Anfang der 1960er Jahre wurde er beseitigt.[126][127]

Projektierte, aber nicht zum Tragen gekommene Straßen und -namen[Bearbeiten]

Weitere Örtlichkeiten von Weißensee[Bearbeiten]

Kleingartenanlagen[Bearbeiten]

KGA Sonnenschein, bildet einen Teil der Westgrenze des Ortsteils Weißensee und hat Zugang vom Orankestrand, einer Erschließungsstraße im Ortsteil Alt-Hohenschönhausen

Laubenkolonien der Kleingärtner werden einheitlich als Kleingartenanlagen (KGA) bezeichnet und sind in dieser Form im Kleingartenentwicklungsplan Berlins in ihrem Staus gewertet, insofern sie nach dem Bundeskleingartengesetz organisiert sind. Im Alt-Bezirk Weißensee gibt es die folgenden Anlagen:[129] 4605 Kleingärten in 28 Kleingartenanlagen, davon befinden sich die folgenden im Ortsteil.[130]

  • Kleingartenanlage ‚Frieden‘ (Lage) in der Gustav-Adolf-Straße 56.[131] In der Anlage liegen 111 Parzellen (3017b) auf 51.415 m² privatem Pachtland, deren Bestand durch die Eintragung im Flächennutzungsplan als hoch gesichert[132] beschrieben ist. Im Weiteren bestehen jedoch auch 16 Parzellen auf 6.725 m² Landesland (3017a) deren Schutz zeitlich befristet ist.[133] Diese Parzellen liegen auf einem Landesstreifen, der der unterbrochenen Gäblerstraße entspricht, im Jahre 2010 wurde die Schutzfrist auf 2020 verlängert.[134] Die Kleingartenanlage ‚Frieden‘ e. V. wird begrenzt von der Gustav-Adolf-Straße, der Roelckestraße sowie dem Evangelischen Friedhof der St.-Georgen-Pariochialgemeinde. Die Auswirkungen des Ersten Weltkriegs führten zur Knappheit an Lebensmitteln und Kleingärten dienten der Selbstversorgung und es wurde das Reichskleingartengesetz erlassen, wodurch Kleingärten in das öffentliche Interesse gelangten. Am 18. Mai 1925 unterschrieben der Gemeindekirchenrat von St. Georgen und die Landespachtstelle des Bezirksverbandes Norden II e. V. im Reichsverband der Kleingartenvereine Deutschlands die „Geburtsurkunde“ der Kleingartenanlage.[135] Die Anlage ist im Straßenverzeichnis (RBS) amtlich aufgenommen mit der Straßennummer 44210.
  • Kleingartenanlage ‚Frohsinn‘ (Lage) in der Piesporter Straße 22 wird im Norden von Wohnhäusern der Liebermannstraße (114–144, gerade) begrenzt. Im Süden liegen Friedhöfe, östlich der St. Bartholomäusgemeinde, andererseits ist der Hauptweg des Kirchhofs der evangelischen Kirchgemeinde auch Hauptweg der KGA. Im Kleingartenentwicklungsplan unter 3019 als hoch gesichert[132] verzeichnet und im Straßenverzeichnis unter 44740 aufgenommen, besitzt diese Anlage auf 10.813 m² Privatland 20 Gartenparzellen. „Ursprünglich war das Gelände, auf dem sich die Basiskolonie befand, Acker- und Weideland. Im September 1919 hatte die Gemeindeverwaltung Weißensee einen Teil des Geländes für das Anlegen von Kleingärten freigegeben.“[136]
  • Kleingartenanlage ‚Sonnenschein‘ (Lage) in der Hansastraße 172a ist als Gartendenkmalanlage[137] eingetragen. Diese fiktive Dauerkleingartenanlage (Lage) ist amtlich im RBS unter 44382 vermerkt und im Kleingartenentwicklungsplan (3034) mit den 126 Parzellen auf 61.890 m² landeseigenem Land als dauerhaft gesichert eingetragen.[138] Auf der Anlage gibt es noch zwei Dauerbewohner mit Rechten aus der Nachkriegszeit, nach der Karte von Berlin 1:5000 mit Ortsteilgrenzen sind südlich der Buschallee 31–49 (fortlaufend) die Grundstücke Hansastraße 172b–172h als ‚Wohnhaus‘ vermerkt. Die Anlage wurde 1926 gegründet und sie besitzt im Mittelpunkt der Anlage den Festplatz mit Vereinshaus. Der Südostrand entlang der Straße Orankestrand ist die Grenze des Ortsteils und dadurch auch die Bezirksgrenze zu Lichtenberg. Der ‚Hauptweg‘ von der Hansastraße 172a führt zur Gertrudstraße im Nachbarortsteil, parallel dazu die Wald- und Marksstraße, Querwege dazu sind Marks-, Stein-, Stadion-, Seestraße und einige unbenannte.[139] Hansastraße 172b–172e und 172h sind sogar aus der KGA herausgelöst markiert.
  • Kleingartenanlage ‚Zur freien Stunde‘ (Lage) ist im Kleingartenentwicklungsplan (3036) als fiktive KGA dauerhaft gesichert vermerkt und in der Denkmalsliste als Gartendenkmalanlage.[137] Die Anlage grenzt unmittelbar an die KGA ‚Sonnenschein‘ nach Südwesten an und ihr Hauptweg (Kastanienweg) kann vom Grundstück Hansastraße 164a (RBS: 44451) erreicht werden. Auf 50.721 m² landeseigener Fläche befinden sich 91 Parzellen. Parallel zum Kastanienweg liegen Linden- und Ahornweg und quer dazu Akazien-, Flieder-, Dahlien-, Veilchenweg. Im Südosten grenzt die Anlage über die Straße Orankestrand an den Orankesee. In der Anlage bestehen keine Dauerbewohner, jedoch ist das Grundstück Hansastraße 164b als Wohnhaus markiert.[139]
  • Kleingärtnerverein „Feldtmannsburg“ (Lage) Diese Kleingartenanlage[140] liegt am Osten der Liebermannstraße und wurde 1917 gegründet.[141] Parallel zur Liebermannstraße liegt von Straße 250 nach Westen Otto's Weg (mit Festplatz) und anschließend Wasserweg, quer dazu Grenz-, Grüner (mit Apfelweg), Stein-, Astern-, Trifft-, Zillertalweg und im Südosten der Dahlienweg.[142] Der (Weißenseer) Bezirk I dieser Kleingartenanlage liegt nördlich des geschützten Landschaftsbestandteils ‚Teich an der Hansastraße‘ (der die Liebermannstraße unterbricht) und dem Grünstreifen auf dem die Ortsteilgrenze liegt. Die Anlage liegt zwischen der (nicht gewidmeten) Straße 248 und Straße 250 Nr. 2 und besitzt etwa 90 Parzellen auf 42.217 m² privatem Pachtland. Er ist durch Eintrag im FNP hoch gesichert.[132] Der (Weißenseer) Bezirk I ist im Kleingartenentwicklungsplan zusammen mit Bezirk II unter 11035b mit 72.625 m² und zusammen 157 Parzellen angegeben. Zum Verein gehören zwei Flächen (Bezirk II und III) im Westzipfel des Nachbarortsteils Alt-Hohenschönhausen,[143] so ist die KGA im Kleingartenentwicklungsplan dem Bezirk Lichtenberg zugeordnet. Die KGA besitzt als Grundstücksadresse dadurch Dasburger Weg 1a. Der gesamte Verein besitzt 190 Parzellen auf 81.404 m².[142] Im Straßenverzeichnis sind Bezirk III als 9992, Bezirk II als 44201 vermerkt, der Weißenseer Bezirk I unter 44202. „Im Jahre 1917 wurde, damals vor den Toren Berlins, zur Überwindung der als Kriegsfolge entstandenen Hungersnot, der Bevölkerung Land für den Anbau von Rüben und Kartoffeln zur Verfügung gestellt. […] Nach dem Ersten Weltkrieg wurde aus den Parzellen zum Kartoffelanbau der Kleingärtner-Bauverein. […] Der Name soll an einen Mann erinnern, der sich u.a. als Ortsvorsteher von Weißensee, sehr für die sozialen Belange der Bürger einsetzte.“[144] Das Gartengelände ist Ausflugsziel von Neu-Hohenschönhausen. Im Juni 2006 stellte eine Bodengesellschaft als Besitzerin des Geländes in der Gemarkung Weißensee den Normenkontrollantrag, dass es nicht um eine Kleingartenanlage (Feldtmannsburg III) im Sinne des Bundeskleingartengesetzes, sondern um eine Kleinsiedlungsanlage mit Erholungsnutzung gehe. Das Grundstück war 1931 an den Kleingartenbezirksverband Weißensee verpachtet worden. Nach mehreren Änderungen des Bebauungsplans sicherte der Bezirk diese Fläche von einem Hektar dann, sodass im Kleingartenentwicklungsplan die Stufe Va: dauerhaft gesicherte Dauerkleingartenanlage vergeben ist.[145]
  • KGA ‚Hamburg‘ (Lage): Dieser 1920 gegründete Verein besitzt an der Bühringstraße 30 eine Fläche von 15.845 m² landeseigenem Pachtland auf dem sich 37 Parzellen befinden. Durch die Lage zwischen Am Steinberg und dem Gelände der Kunsthochschule Weißensee und dem DGZ-Gewerbegelände ist die Anlage im Entwicklungsplan (3022) in Stufe IIIa (zeitlich gesichert[133] bis 2014). Im Straßenverzeichnis wird die Anlage als 44238 geführt.
  • KGA ‚Grabeland Hansastraße‘ (Lage): Der Verein ‚Hansastraße e. V.‘ entstand in der Nachkriegszeit 1946 als Grabeland zum Anbau von Gemüse und Hackfrüchten und jetzt wird auf einer Fläche von 8.050 m² in 31 Parzellen kleingärtnerisch gewirtschaftet.[146] Die Anlage der Kolonie ‚Hansastraße 195‘ (Hansa- / Ecke Gierstraße[147]) gehört zum Bezirksverband der Kleingärtner Weißensee (hier noch als ‚Hansastraße 173‘) ist im Kleingartenentwicklungsplan von 2010 nicht mehr aufgeführt. Das westlich zur Buschallee hin anschließende Grundstück Hansastraße 173 (Lage) ist im Flächennutzungsplan (Stand Mai 2014) als Wohnbaufläche ‚Schulstandort‘ dargestellt.

Parks und sonstige Anlagen[Bearbeiten]

Stadion Buschallee
Lage ‚Grüner Hering‘ nahe Antonplatz
Vom Eingang Max-Steinke-Straße nach Süd
  • „Grüner Hering“ ist eine von Wohnhäusern im Karree Berliner Allee 45 /Tassostraße 18–20 (fortlaufend) /Charlottenburger Straße 137–140 (fortlaufend, Weißenseer Hauptpost) /Max-Steinke-Straße 4–11 umschlossene Grünfläche mit Spielplatz, die Namensvergabe erfolgte am 15. September 2007.[149] Die Dreiecksfläche mit den Kantenlängen 100 × 110 × 120 Meter[150][151] ist ein Innenhof, auf dem sich vormals von der Max-Steinke-Straße aus eine Fischkonservenfabrik befunden hat, die in den 1970er Jahren, auch wegen der Geruchsbelästigung für die Anwohner, geschlossen wurde. Der Zugang ist über das unbebaute Grundstück Tassostraße 18 möglich und in einem Hausdurchgang Max-Steinke-Straße 4 und 5. Das Gelände wurde im Sanierungsgebiet (1996-2010) Weißensee-Süd (Komponistenviertel) angelegt und als Grünfläche mit Bezug zur vorherigen gewerblichen Nutzung nach dem Gericht Grüner Hering benannt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Institut für Denkmalpflege (Hrsg.): Die Bau- und Kunstdenkmale in der DDR. Hauptstadt Berlin-II. Henschelverlag, Berlin 1984, S. 113–158.
  • Hans Prang, Günter Kleinschmidt: Mit Berlin auf du und du – Erlesenes und Erlauschtes aus 750 Jahren Berliner Leben. F.A. Brockhaus Verlag, Leipzig 1980, S. 35–36.
  • Joachim Schulz, Werner Gräbner: Berlin. Hauptstadt der DDR. Architekturführer DDR. VEB Verlag für Bauwesen, Berlin 1974, S. 120–125.
  • Joachim Bennewitz: Eine Landgemeinde will sich eine Bahn bauen. 100 Jahre Verkehrsplanungen für Weißensee. In: Berlinische Monatsschrift. 11 (2000), S. 43–50. Luisenstädtischer Bildungsverein, Berlin.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Straßen in Berlin-Weißensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Commons: Plätze in Berlin-Weißensee – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bauverein Weißensee i.Liqu. In: Adreßbuch für Berlin und seine Vororte, 1900, S. 59. „Straßennetz Weißensee, anno 1900 - Sämtliche Terrains sind bebauungsfähig. Bebauungseschränkungen sind ausgeschlossen.“.
  2. Bericht in der rbb-Abendschau vom 15. Dezember 2010.
  3. Baudenkmal-Komplex Stephanus-Stiftung, Albertinenstraße 20–23
  4. a b c d Berliner Stadtplan von 1926; Ausschnitt Weißensee
  5. Berliner Adreßbuch 1925 > IV. Straßen und Häuser von Groß=Berlin > Verwaltungsbezirk Weißensee > Malchow, Wartenberg, Weißensee
  6. Baudenkmal An der Industriebahn 12–16, Ziehl-Abegg-Elektrizitätsgesellschaft, 1921–1939 von Bruno Buch und Karl Herrmann; mit Nüßlerstraße 24/25 und Roelckestraße 81–83
  7. a b Berliner Adreßbuch 1921 > V. Vororte von Berlin > Berlin=Weißensee
  8. Baudenkmal Behaimstraße 29–39, Kath. St. Joseph-Kirche mit Pfarr- und Gemeindehaus, 1898/1899 von Moritz & Welz mit angeschlossener Schule, 1905/1906 erweitert
  9. Baudenkmal Behaimstraße 26–30, Mietshausgruppe, 1894–1900, Baudenkmal Behaimstraße 46–50, Mietshausgruppe, 1888
  10. Berliner Zeitung vom 14. Januar 2014, Rubrik Berlin/Bezirke: Weißensee, S. 19.
  11. a b Stadtplan Berlin und Umland von 1906: hier heißt die Berliner Allee noch Königschaussee.
  12. a b c d e f g h i j Die Bebauungspläne reichen bis um 1905 zurück, 1913 ist das neue Wohngebiet als „geplant“ auf der Gemeindekarte eingezeichnet
  13. a b Berliner Adreßbuch 1913 > V. Vororte von Berlin > Berlin=Weißensee
  14. Berncasteler Straße. In: Berliner Adreßbuch, 1915, Teil V.. „(Berliner Allee) / 1–4: Baustellen / 5, 6: Wohnhäuser mit 24 Mietern, Eigentümer: Terraingesellsch. Industrie-Bahnh. Weißensee / (Trierer Straße) Baustellen (Trierer Straße) / 78: Gemeindeschule / 79/80: Bahnhof 22 der Gr.Berl.Straßenbahn, Bewohner: Kantinenverw. E. Bauer, Wagenmstr. A. Frohbeg, Bahnhofs-Assistent E. Giehm, Kassenschaffner B. Wendland / (Trarbacher Straße) / 81–83: Baustellen / (Berliner Allee). An der Berliner Allee zur Rennbahnstraße liegt der Bismarckplatz.“.
  15. Baudenkmal Bernkasteler Straße 61–64, Kapelle auf dem Friedhof der Ev. Kirchengemeinde Weißensee, 1928/1929 von Erich Olszewski
  16. Stadtplan Berlin, 1921, Straße A anstelle der heutigen Bitburger Straße, nordöstlich der Feldtmannstraße.
  17. a b c d e f Stadtplan Berlin und Umland von 1893
  18. Neues Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1896 > V. Vororte von Berlin > 20. Weißensee
  19. Neues Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1896 > V. Vororte von Berlin > 21. Neu= Weißensee
  20. Baudenkmal Bizetstraße 47–61, Mietshäuser und Wirtschaftsgebäude, 1885–1900
  21. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1898; Weißensee, S. 213: nennt erstmals die Brauhausstraße „am Heinersdorfer Weg“ mit einer Baustelle unter den Hausnummern 2–5
  22. Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1898 > V. Vororte > 24. Weißensee
  23. Name der beiden Brauhäuser: „Berliner Weißbierbrauerei am Weißen See bei Berlin“, Inh. W. Dittmann, Brauhausstraße 2 und „Weißbierbrauerei Römpler“, Brauhausstraße 5)
  24. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1892. Teil V, Neu-Weißensee, Verzeichnis der Straßen mit sämtlichen Häusern und Bauplätzen…, S. 254.
  25. Weitere Namen der Weißbierbrauerei(en): 1902 „Vereinigte Weißbierbrauereien G.m.b.H.“, 1908 „Weißbierbrauerei der Gastwirte des Nordens e.G.m.b.H“ )
  26. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1908, S. 542.
  27. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1918: „Zwangsverwaltung“ in der Brauhausstraße 2–5
  28. Berlin Buchplan; VEB Tourist Verlag, 1988, S. 12, Planquadrat C4
  29. Baudenkmal Bühringstraße 20, Kunsthochschule Berlin-Weißensee mit Gartenhof, Ausstellungsfoyer, Unterrichtsgebäude, Mensa- und Aulagebäude, 1955/1956 von Selman Selmanagic, unter Beteiligung von Peter Flierl, Erwin Krause und Günther Köhler
  30. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1916. Karte S. 451.
  31. Baudenkmal Wohnanlagen Buschallee 1–23, 24–68, 71–84, 94–110, mit Berliner Allee 174, 178, Gartenstraße 12/13, 22–25a, 27–29a, Hansastraße 174–176 und Sulzfelder Straße 2–6 (1914 bzw. ab 1928)
  32. Information zur Namensgebung und der Gestaltung des Caligariplatzes; abgerufen am 16. Dezember 2010
  33. Baudenkmal Wohnanlage Caseler Straße 1–5, 1913/1914 von Bühring; mit Berliner Allee 196–198 und Trierer Straße 9–17
  34. Detail zu Charlottenburger Straße auf kauperts.de
  35. Baudenkmal Charlottenburger Straße 91, Mietshaus, um 1886, Baudenkmal Charlottenburger Straße 93, Mietshaus, 1887, Baudenkmal Charlottenburger Straße 94, Mietshaus, 1887, Baudenkmal Charlottenburger Straße 106a–110a, Wohnanlage, 1929/1930 von Molitz; mit Eilveser Straße 3–5, 9–13, Ettersburger Weg 1–6 und Scharnweberstraße 9
  36. Baudenkmal Charlottenburger Straße 27/28, Verwaltungsgebäude der Allgemeinen Ortskrankenkasse und Badehaus, 1927/1928 von E. H. Schweizer
  37. Stadtplan Berlin und Randgebiete, 1906
  38. Westermanns Plan von Berlin 1932
  39. Wochenanzeiger für das Fürstenthum Ratzeburg (digitalisiert), Ausgabe 51(1866), Juni, S. 2.
  40. Baudenkmal Wohnhaus Falkenberger Straße 186 (1896), Baudenkmal Wohnhaus Falkenberger Straße 188 (1894 von P. Liesegang)
  41. laut Adressbuch Berlin und seine Vororte wurde Feldtmann noch 1905 als Amtsvorsteher geführt
  42. Baudenkmal St.-Joseph-Krankenhaus und Villa, Gartenstraße 1–5, 38
  43. Baudenkmal Gartenstraße 30–34 /Wegenerstraße 7–8, Wohnanlage, 1924–1927, von Bruno Möhring in Zusammenarbeit mit Hans Spitzner
  44. Baudenkmal Gartenstraße 16, Landhaus, Schlachthaus, Wirtschaftsgebäude und Stallgebäude (1925–1929)
  45. Baudenkmal Gartenstraße 37, Neuapostolische Kirche mit Gemeindehaus und Einfriedung, 1932 von Albert Gehricke
  46. Baudenkmal Gehringstraße 35–39, Niles GmbH, 1908–1917 und 1935–1954 Neumagener Straße 40–42 Piesporter Straße 50
  47. Baudenkmal Giersstraße 19–21, Friedhof der Ev. St. Bartholomäus-Gemeinde mit Einfriedung, Toranlage, Kapelle, Wohn- und Verwaltungsgebäude, 1893/1894
  48. Baudenkmal Goethestraße 50–54, Lackfabrik, Wohn- und Verwaltungsgebäude mit Durchfahrt zur Goethestraße 48, um 1925, Fabrikgebäude mit Einfriedung, um 1935 Charlottenburger Straße, Baudenkmal Goethestraße 41–43, Turnhalle, um 1900
  49. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1900. Neu-Weißensee, Teil V. Verzeichnis der Straßen mit sämtlichen Häusern und Bauplätzen …, S. 253.
  50. Baudenkmal Große Seestraße 15, Villa, 1888
  51. Stefan Strauss: Wut in Weißensee. Anwohner empören sich über ein Projekt für psychisch kranke Straftäter und beschimpfen die Betreiber. In: Berliner Zeitung, 18. April 2012, S. 17, abgerufen am 19. April 2012.
  52. Auszug aus dem Buch (Google online, S. 90) von Anne Kaminsky: Orte des Erinnerns. Gedenkzeichen, Gedenkstätten und Museen zur Diktatur in SBZ und DDR. Mit Informationen über die Namensvergabe G.-Litfin-Straße. Bundeszentrale für Politische Bildung, 2007; Christof-Links-Verlag, ISBN 978-3-86153-443-3.
  53. Baudenkmal Gustav-Adolf-Straße 24a–26, 146a–148, Wohn- und Mietshausgruppe, 1875 bis 1889 Charlottenburger Straße 91-94, Baudenkmal Gustav-Adolf-Straße 107, Gaswerk, Büro- und Wohngebäude, 1888, Erweiterung 1903, Retortenhaus, Stationsmesser- und Reglerhaus, Funktionsgebäude, 1903 Schmohlstraße 22, Baudenkmal Gustav-Adolf-Straße 2, Kino Delphi, 1929/1930 von Julius Krost
  54. Baudenkmal Kinderkrankenhaus mit Auditoriumsgebäude, Isolierpavillon und Leichenhalle einschließlich Grünanlage mit Skulptur; Wirtschaftsgebäude (Musterkuhstall, Melkraum, Milchverarbeitungsraum), Pferdestall mit Wagenremise, 1911 von Carl James Bühring; Erweiterung des Wirtschaftsgebäudes 1935
  55. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1909, S. 581.
  56. a b Stadtplan Berlin und Randgebiet, 1897
  57. Herbert-Baum-Straße 45; Gartendenkmal Friedhof der Jüdischen Gemeinde mit Friedhofsmauer; Baudenkmal Eingangsbauten und Trauerhalle (1880 von Hugo Licht) sowie Ehrenfeld für die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten, 1914–1916 mit Ehrenmal (1927 von Alexander Beer)
  58. Kopien entsprechender Anträge und Genehmigungen im Archiv des Museums Pankow
  59. Wassily-Kandinsky-Haus auf www.zitty.de
  60. Homepage SAfP; abgerufen am 28. Nov. 2014.
  61. Gartendenkmal Indira-Gandhi-Straße 110–123, Friedhof der Auferstehungs-Gemeinde, Friedhofskapelle, Verwaltungs- und Nebengebäude, Grabmal Grundei, Umfassungsmauer mit Portal, um 1900
  62. Joe-May Platz auf kauperts.de
  63. Baudenkmal Langhansstraße 120, 1. Gemeindeschule Weißensee Roelckestraße 169–171 um 1870
  64. Baudenkmal Lehderstraße 16, 19, 20, 22–25, 35, 36–38, 39, 42–43, 74–88, 104–108, Goldleistenfabrik, Ruthenbergsche Mietgewerbehöfe und Einfriedungen, Baudenkmal Lehderstraße 16, 19, 22–25, 104–108, später hinzugefügte Teile der Goldleistenfabrik und der Ruthenbergschen Mietgewerbehöfe, 1902–1904, Baudenkmal Lehderstraße 36–38, 39, 42/43, 74–79, 80–85, 86/88, Ruthenbergsche Mietgewerbehöfe
  65. Berliner Stadtplan von 1921, u. a. mit der Franz-Joseph-Straße
  66. Baudenkmal Liebermannstraße 20–22, Kinderwochenheim, 1952–1956, Baudenkmal Liebermannstraße 114–126, Werkswohnanlage, 1921 von Erich Olszewski mit Piesporter Straße 23, Baudenkmal Liebermannstraße 24–28, Filmatelier, 1913 von Otto Rehmig, Baudenkmal Liebermannstraße 75–85, Verwaltungs- und Fabrikgebäude mit Verbindungstrakt, 1913, 1917 von Bruno Buch; 1939, 1951
  67. Chronik des Filmateliers Weißensee; abgerufen am 9. Januar 2011
  68. Homepage der Jüdischen Gemeinde zu Berlin
  69. Stadtplan Berlin und Randgebiete, 1893
  70. Baudenkmal Max-Steinke-Straße 21/22, Gemeinde- und Pfarrhaus Bethanien; Vorgarten, Hof und Einfriedung, 1908/1909 von Heinrich Otto Hoffmann Baudenkmal Max-Steinke-Straße 40–42, Mietshausgruppe, 1874/1875
  71. Baudenkmal Meyerbeerstraße 102–105, 107, 109–115, 117, 119–122, teilweise geschlossene Wohnblöcke 1927–1929 von Franz Fedler, sowie Pavillon (Solonplatz), 1929; mit Benfelder Straße 1-8 Gounodstraße 87–95, 99–103, 107–109 Lindenallee 49–52 Mutziger Straße 1–8
  72. Stadtplan von Berlin, 1921
  73. Baudenkmal Nüßlerstraße 24/25, Produktionsgebäude der Ziehl-Abegg-Elektrizitätsgesellschaft, 1921–1939 von Bruno Buch und Karl Herrmann
  74. Stadtplan Berlin 1932
  75. Baudenkmal Parkstraße 71, Amtsgericht Pankow-Weißensee, 1902
  76. Baudenkmal Parkstraße 81–82, 10. Volksschule Weißensee, 1929–1931 von Reinhold Mittmann mit Amalienstraße 5-8 und Blechenstraße 1-13. Der Komplex aus Schule und Verwaltungsbau diente zu DDR-Zeiten als Sitz des Rates des Stadtbezirks., Baudenkmal Parkstraße 3–8, 10, Wohn- und Mietshausgruppe, 1883–1887, Baudenkmal Parkstraße 15, Schulpavillon, 1912 von Ferdinand Bendix Söhne, Baudenkmal Parkstraße, Uferterrasse mit Tritonen, 1912 von Hans Schellhorn und Planschbecken mit Seelöwen, um 1920–1925 von Willy Ernst Schade im Weißenseer Park; Erweiterung 1932–35; Erneuerung in den 1950er Jahren, Baudenkmal Parkstraße 17, Stephanus-Stiftung, Anstaltsgebäude und Waschhaus, 1907–08 von Carl Koeppen mit Albertinenstraße 20–23, Baudenkmal Parkstraße 22, Israelitische Taubstummen-Anstalt für Deutschland, 1889–1891 von Johann Hoeniger, Baudenkmal Parkstraße 36, Mietshaus, 1910 von Carl Schmidt, Baudenkmal Parkstraße 38–39, Feuerwache Weißensee, 1936–1938 von Meyn
  77. Bild mit moderner Straßenbahn der Linie 27 zum Pasedagplatz
  78. Baudenkmal Pistoriusplatz 2–8, 9–22, Charlottenburger Straße 9/10, Max-Steinke-Straße 18–19, Pistoriusstraße 121/122 und 125/126, Wohnanlage 1930–1932 von Wilms
  79. Baudenkmal Pistoriusstraße 127/128, Pumpstation, Verwaltungsgebäude und Bibliothek, 1911 von Bühring; mit Vorgarten
  80. Baudenkmal Pistoriusstraße 133–137, Schulkomplex mit Lehrerwohnhaus, 1926–1928 von Josef Tiedemann
  81. Baudenkmal Pistoriusstraße 6/7, 142–144, Wohn- und Mietshausgruppe, 1882–1887, Baudenkmal Pistoriusstraße 7, Villa, um 1882, Pistoriusstraße 17, ehemaliges Ledigenheim, 1911–1913 von Bühring, Baudenkmal Pistoriusstraße 24, ehemaliges Büro- und Beamtenwohnhaus, 1907–1908 von Bühring, mit Vorgarten, Einfriedung und Zufahrt, Baudenkmal Pistoriusstraße 100 und Hamburger Platz, Mietshaus, 1889–1890
  82. Straßenname Prenzlauer Promenade erscheint im Adressbuch der Berliner Vororte, Weißensee, erstmals 1913, S. 473.
  83. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1908, S. 540.
  84. a b Berliner Stadtplan anno 1954; die Privatstraßen 13 und 14 sind bereits vorhanden
  85. Baudenkmal Puccinistraße 30–40, Gummiwarenfabrik, Direktionsvilla mit Einfriedung, Fabrikgebäude, 1896–98 von A. Winckler; Kontor- und Verwaltungsgebäude, 1908
  86. Übersichtsplan der Stadt Berlin mit Umland um 1899
  87. Information zum Springsteen-Konzert auf einer Kiezhomepage
  88. Springsteen-Konzert in der TV-Sendung Stars für den Osten (ARD 2007), wiederholt am 4. Januar 2011 auf rbb
  89. Bruce Springsteen in der DDR, „Schrei nach Freiheit“, in Mitteldeutsche Zeitung vom 5. Juli 2013
  90. Baudenkmal Roelckestraße 144–150, Friedhof der Georgen-Parochial-Gemeinde, Friedhofsmauer und Verwaltungsgebäude, um 1885, Erbbegräbnisse an der Friedhofsmauer, 1878–1914, Grabmal H. Tscheutscher, 1878; Friedhofskapelle mit Steinkreuz, um 1900
  91. Gartendenkmal Städtischer Friedhof Weißensee, Roelckestraße
  92. Ein Gedicht von Kurt Tucholsky über den Friedhof Weißensee; 1925
  93. Baudenkmal Roelckestraße 81–83, Produktionsgebäude der Ziehl-Abegg-Elektrizitäts-Gesellschaft, 1921–1939 von Bruno Buch und Karl Herrmann, Baudenkmal Roelckestraße 171, Doppelturnhalle, um 1925
  94. Baudenkmal Rossinistraße 5, Wohnhaus, 1884
  95. Berlin und sein Umland, 1893
  96. Baudenkmal Schönstraße 41/42 mit Große Seestraße 109, Amtsgerichtsgefängnis, um 1902–1905 von Carl Tesenwitz
  97. Plan von Berlin 1921
  98. Plan von Berlin und Umgebung 1893
  99. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1907. Mit einer Übersichtskarte auf S. 490.
  100. Baudenkmal Smetanastraße 36, Friedhof der St.-Hedwigs-Gemeinde, Kapelle, 1888–89 nach verändertem Plan von Max Hasak, Friedhofsmauer und Friedhofstor, 1893/1894 von August Menken
  101. Baudenkmal Smetanastraße 53, ehemaligesJüdisches Arbeiterheim mit Gartenhaus (Familienheim), 1900/1901 von Hoeniger und Sedelmeier; Gedenkstele, um 1980 von Josef Höhn
  102. Baudenkmal Pavillon im Solonpark zusammen mit der Wohnanlage Meyerbeerstraße, von Franz Fedler
  103. Abbildung und Autor der Äffchenskulptur bei Bildhauerei-oin-Berlin.de
  104. Informationen von einer amtlichen Tafel an der Meyerbeerstraße, gesehen am 14. Mai 2011.
  105. a b Ansicht Berlin-Weißensee 1932, noch mit der Lage der neuen Gasanstalt anstelle der Straßen 245 und 246 südlich der Rennbahnstraße.
  106. a b Auskunft eines ehemaligen Verkehrsplaners, der hier wohnt; vom 23. Mai 2011.
  107. Im Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1894, wird die Streustraße erstmals erwähnt (S. 212).
  108. Baudenkmal 1. Gemeindeschule Weißensee
  109. Baudenkmal Lehderstr./ Streustraße 18, Baudenkmal Lehder-/ Streustraße 35,Baudenkmal Lehder-/ Streustraße 80
  110. Baudenkmal Tassostraße 1, 4/5, 14–16, 21/22, Berliner Allee 47–51, Charlottenburger Straße 1–3, 141/142, Parkstraße 107–109, Mietshausanlagen, 1910–1916 von Carl James Bühring, Baudenkmal Tassostraße 6/7, Wohnanlage mit Vorgärten, 1937/1938 von Werner Harting
  111. Die bei Kauperts angegebene zweite Möglichkeit nach Wilhelm Thies (1835–um 1909), vermutlich Gutsbesitzer in Weißensee, kann nach der Durchsicht der online-Adressbücher „Berlin und seine Vororte“ (1897, 1899, 1909) nicht bestätigt werden.
  112. Baudenkmal Trierer Straße 8–18, Wohnanlage mit Freiflächen, 1925/1926 von Bruno Taut
  113. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1896, S. 272.
  114. Drucksache - VII-0619 - Betreff: Benennung eines Platzes nach Prof. Werner Klemke=4
  115. Baudenkmal Wigandsthaler Straße 2–28, 29–54, Wohnanlage, 1929–1932 von Franz Fedler, im Karree Am Steinberg 92–128f, Gäblerstraße 61–87, Gustav-Adolf-Straße 117–119 und Holzkircher Straße
  116. Gartendenkmal Wittlicher Straße 24, Friedhof der israelitischen Synagogengemeinde Adass Jisroel zu Berlin mit Einfriedung, 1879/1880 angelegt
  117. Ansichtskarte der Halle bei Zeno.org
  118. Information zum Frei-Zeit-Haus auf der Homepage der Schachgemeinschaft Weißensee; abgerufen am 27. Dezember 2010
  119. Baudenkmal Woelckpromenade 1–7, 25–38, Gemeindeforum am Kreuzpfuhl, Gemeindebauten, Wohn- und Mietshäuser, Freiflächen, 1907–1938, Baudenkmal Woelckpromenade 38, Oberrealschule am Kreuzpfuhl, 1908–1910 von Bühring
  120. Presseinformation der Berliner Wasserbetriebe vom 18. September 2008 zum Anschluss an das öffentliche Wasserleitungsnetz in der Siedlung Rennbahn. Abgerufen am 22. Dezember 2010
  121. Berliner Stadtplan von 1921
  122. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1900. Neu-Weißensee, Teil V. Verzeichnis der Straßen mit sämtlichen Häusern und Bauplätzen…
  123. Adressbuch Berlin und seine Vororte, 1912.
  124. Adressbuch Berlin und seine Vororte, Weißensee 1915, S. 498.
  125. Ansichtskarte Trianonpark Weißensee von 1918; abgerufen am 29. Dezember 2010.
  126. Pharus-Plan von Berlin 1921
  127. Berlin mit Sektorengrenzen 1960. Verlag Richard Schwarz Nachf. Abgerufen am 6. März 2011.
  128. a b Neues Adreßbuch für Berlin und seine Vororte 1896 > V. Vororte von Berlin > 20. Weißensee, S. 253.
  129. Bezirksverband der Kleingärtner Berlin-Weißensee e. V.
  130. Lageplan der Gartenvereine
  131. Lageplan der KGA 'Frieden'
  132. a b c Hoch gesicherte Kleingärten • Stufe IV: Kleingartenflächen, die laut Darstellung des FNP erhalten bleiben sollen. Für Kleingärten auf privaten Flächen sind Verfahren zur verbindlichen planungsrechtlichen Sicherung erforderlich und zum Teil bereits in Bearbeitung.
  133. a b Fiktive Dauerkleingärten, die nach den Darstellungen des FNP einer anderen Nutzung zugeführt werden sollen.
  134. Abgeordnetenhaus Drucksache 16/2914: Verlängerung der Schutzfristen für Kleingartenanlagen und Fortschreibung des Kleingartenentwicklungsplanes Berlin. 14. Januar 2010
  135. Chronik des Vereins
  136. Geschichte des Vereins 'Frohsinn'
  137. a b Gartendenkmale Kleingartenanlagen Hansastraße: Sonnenschein und Zur freien Stunde
  138. Stufe Vb: Fiktive Dauerkleingärten gemäß §§ 16 und 20a BKleingG. Die fiktiven Dauerkleingärten werden durch die Darstellung im FNP als Grünfläche – Kleingärten zusätzlich geschützt.
  139. a b Adresssuche KGA Sonnenschein auf FIS-Broker
  140. Webseite des Kleingartenvereins
  141. KGV Feldtmannsburg – Gründungsdatum laut Namenstafel
  142. a b Lageplan der KGA Feldtmannsburg
  143. Feldtmannsburg auf FIS-Broker-Karte
  144. Geschichte des Vereins
  145. OVG Berlin-Brandenburg vom 15. Oktober 2008, Az. OVG 2 A 5.08. In: Neues Deutschland: Erhalt und Förderung von Kleingartenanlagen – gut für eine grüne und erholsame Stadt, 3. August 2011
  146. Eintrag der KGA auf Website des Bezirksverbandes
  147. Lageplan: kleingaertner-weissensee-hansastrasse.de
  148. Gartendenkmal Woelckpromenade, Parkanlage Kreuzpfuhl mit Uferterrasse, 1910 von Bühring, GD Woelckpromenade, Parkanlage, Goldfischteich, um 1925
  149. Namensgebung anlässlich des AnToni-Festes 2007
  150. Lage von ‚Grüner Hering‘ bei kauperts.de
  151. FIS-Broker Kartenanzeige Karte von Berlin 1:5000 (K5-Farbausgabe) vom bezirklichen Vermessungsamt
Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing
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