Liste der deutschen Kfz-Kennzeichen, die nicht mehr ausgegeben werden

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Ein aufgehobenes Kennzeichen: OLD des früheren Kreises Oldenburg in Holstein

Diese Liste der deutschen Kfz-Kennzeichen, die nicht mehr ausgegeben werden, führt alle Unterscheidungszeichen der Bundesrepublik Deutschland auf, die nach 1956 eingeführt wurden, aber nicht mehr zugeteilt werden und daher auslaufen oder schon ausgelaufen sind.

Die auslaufenden Unterscheidungszeichen entsprechen weitgehend denen, die rechtlich gesehen als aufgehoben im Sinne von § 8 Abs. 2 der Fahrzeug-Zulassungsverordnung gelten. Außerdem laufen auch die Unterscheidungszeichen aus, die vom Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung für bestimmte Zulassungsbezirke neu festgelegt wurden und daher nicht mehr als aufgehoben gelten, aber dennoch nicht oder noch nicht ausgegeben werden.

Die meisten Zeichen werden deshalb nicht mehr zugeteilt, weil der betreffende Zulassungsbezirk im Zuge einer Gebietsreform aufgelöst wurde. Einige Zeichen wurden aber auch durch neue Zeichen ersetzt, weil sich das Zeichen heute vom Namen des Kreises ableitet, während es zuvor von der Kreisstadt abgeleitet wurde. Nicht enthalten sind die von einem Rechtsnachfolger der aufgelösten Landkreise im Rahmen der Kennzeichenliberalisierung wieder neu vergebenen Kennzeichen, siehe dazu die Liste Gültigkeitsbeginn wiedereingeführter Kfz-Kennzeichen nach der Kennzeichenliberalisierung. Das gilt auch, wenn das Zeichen zwar nicht für den Rechtsnachfolger, aber für einen anderen Verwaltungsbezirk, der Altkreisteile aufgenommen hat, wieder festgelegt wurde.

Nach dem Kennzeichen wird genannt, woher sich das Zeichen ableitet. Die Links führen zum Artikel des Altkreises bzw. zur ehemaligen kreisfreien Stadt.

Danach wird in Klammern das Zeichen genannt, das heute in dem betreffenden Gebiet überwiegend verwendet wird. Die dortigen Links führen zum Artikel des heutigen Kreises bzw. zur kreisfreien Stadt. Sofern der frühere Kreisname vom Sitz des Landkreises abwich, ist der frühere Name des Kreises zusätzlich in Klammern nach der Kreisstadt angegeben.

Für Kennzeichen des Deutschen Reichs und der Bundesrepublik Deutschland vor 1956 sowie der DDR siehe Liste der deutschen Kfz-Kennzeichen (historisch), für geplante Kennzeichen der Bundesrepublik für eine mögliche Wiedervereinigung in den Grenzen von 1937 siehe Ostzonenverzeichnis der deutschen Kfz-Kennzeichen.


Inhaltsverzeichnis A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

A[Bearbeiten]

AL Altena (LÜD, ab 1975 LS, seit 1979 MK)
ALS Alsfeld, seit 1972 Vogelsbergkreis[1] (VB)
AR Arnsberg (MES, seit 1979 HSK)
ASD Aschendorf (Landkreis Aschendorf-Hümmling) (EL)

B[Bearbeiten]

BEI Beilngries (EIH, seit 1979 EI)
BEL Belzig (PM)
BG Bundesgrenzschutz (BP)
BGD Berchtesgaden (REI, seit 1979 BGL)
BOG Bogen (SR)
BP (1956) Deutsche Bundespost[2]
BR Bruchsal (KA)
BRI Brilon (MES, seit 1979 HSK)
BSB Bersenbrück (OS)
BSK Beeskow (LOS)
BU Burgdorf (H)[3]
BÜR Büren (PB)
BZA Bergzabern (LD, seit 1979 SÜW)

D[Bearbeiten]

DB Deutsche Bundesbahn
DS Donaueschingen (VS)
DT Detmold, ab 1973 Lippe (LIP)

E[Bearbeiten]

EH Stadtkreis Eisenhüttenstadt und Landkreis Eisenhüttenstadt (LOS)
EHI Ehingen (Donau) (UL)
EIH kreisfreie Stadt Eichstätt und Landkreis Eichstätt (EI)
ESA Eisenach (WAK, seit 1998 auch EA)
EUT Eutin (OH)

F[Bearbeiten]

FAL Fallingbostel, ab 1977 Soltau-Fallingbostel (SFA, seit 2011 HK)
FH Frankfurt-Höchst (Main-Taunus-Kreis) (MTK)
FW Fürstenwalde (LOS)
FZ Fritzlar (Landkreis Fritzlar-Homberg) (HR)

G[Bearbeiten]

GEM Gemünden am Main (KAR, seit 1979 MSP)
GRS Gransee (OHV)
GV Grevenbroich (NE)

H[Bearbeiten]

HÖS Höchstadt an der Aisch (ER, seit 1979 ERH)
HÜN Hünfeld (FD)
HUS Husum (NF)
HW Halle (Westfalen) (GT)
HZ (1991) Herzberg (EE)[2]

I[Bearbeiten]

IS kreisfreie Stadt Iserlohn und Kreis Iserlohn (LS, seit 1979 MK)

J[Bearbeiten]

JB Jüterbog (TF)
JEV Jever (Landkreis Friesland) (FRI)

K[Bearbeiten]

KAR Karlstadt, ab 1974 Main-Spessart (MSP)
KK Kempen-Krefeld (VIE)
KW Königs Wusterhausen (LDS)

L[Bearbeiten]

L (1977) kreisfreie Stadt Lahn und Lahn-Dill-Kreis (GI/LDK/WZ)[2]
LAN Landau an der Isar (DGF)
LAT Lauterbach, ab 1972 Vogelsbergkreis[1] (VB)
LC Luckau (LDS)
LE Lemgo (DT, seit 1990 LIP)
LF Laufen (REI, seit 1979 BGL)
LIN Lingen (EL)
LK Lübbecke (MI)
LN Lübben (LDS)
LOH Lohr am Main (KAR, seit 1979 MSP)
LS Lüdenscheid (Märkischer Kreis) (MK)
LÜD kreisfreie Stadt Lüdenscheid, ab 1969 Kreis Lüdenscheid (LS, seit 1979 MK)
LUK Luckenwalde (TF)

M[Bearbeiten]

MAR Marktheidenfeld (KAR, seit 1979 MSP)
MED Meldorf (Kreis Süderdithmarschen) (HEI)
MEG Melsungen (HR)
MEL Melle (OS)
MEP Meppen (EL)
MES Meschede, ab 1975 Hochsauerlandkreis (HSK)
MT Montabaur Unterwesterwaldkreis, ab 1974 Westerwaldkreis (WW)
MÜL Müllheim (Baden) (FR)
MÜN Münsingen (RT)

N[Bearbeiten]

NAU Nauen (HVL)
NEU Neustadt im Schwarzwald (Landkreis Hochschwarzwald) (FR)
NH (1956) kreisfreie Stadt Neustadt an der Haardt und Landkreis Neustadt an der Haardt (NW)[2]
NIB Niebüll (Kreis Südtondern) (NF)
NRÜ Neustadt am Rübenberge (H)[3]
NT Nürtingen (ES)
NW (1956) Neuwied (NR)[2]

O[Bearbeiten]

OBB Obernburg am Main (MIL)
ÖHR Öhringen (KÜN)
OLD Oldenburg in Holstein (OH)
OP Opladen (Rhein-Wupper-Kreis) (GL, GM, ME, LEV)
OR Oranienburg (OHV)
OTT Otterndorf (Landkreis Land Hadeln) (CUX)
OTW Ottweiler (NK)
OVP Ostvorpommern (VG)[4]

P[Bearbeiten]

PER Perleberg (PR)
PK Pritzwalk (PR)

R[Bearbeiten]

REI kreisfreie Stadt Bad Reichenhall, ab 1974 Landkreis Berchtesgadener Land (BGL)
RN Rathenow (HVL)
ROH Rotenburg in Hannover (ROW)
RWL Rheinisch-Westfälischer Landtag (Nordrhein-Westfalen, Landesregierung und Landtag) (NRW)
RY kreisfreie Stadt Rheydt (MG)

S[Bearbeiten]

SÄK Säckingen (WT)
SF Sonthofen, ab 1972 Oberallgäu (OA)
SFA Soltau-Fallingbostel (HK)
SLG Saulgau (SIG)
SMÜ Schwabmünchen (A)
SNH Sinsheim (HD)
SOL Soltau (FAL, ab 1979 SFA, seit 2011 HK)
SPR Springe (H)[3]
ST (1956) Stade (STD)[2]
STH Stadthagen (Landkreis Schaumburg-Lippe) (SHG)
STO Stockach (Baden) (KN)
SY Syke (Landkreis Grafschaft Hoya) (DH)

T[Bearbeiten]

TÖN Tönning (Kreis Eiderstedt) (NF)
TT Tettnang (FN)

U[Bearbeiten]

ÜB Überlingen (FN)
UER Uecker-Randow (VG)[4]

V[Bearbeiten]

VIT Viechtach (REG)
VL Villingen (VS)[5]
VOF Vilshofen (PA)

W[Bearbeiten]

WAR Warburg (HX)
WD Wiedenbrück (GT)
WEB Westerburg (Oberwesterwaldkreis) (MT, seit 1979 WW)
WEG Wegscheid (PA)
WEM Wesermünde (CUX)
WG Wangen (RV)
WTL Wittlage (OS)

Z[Bearbeiten]

ZIG Ziegenhain (HR)
ZS Zossen (TF)

Historische Kennzeichen[Bearbeiten]

Kfz-Kennzeichen der US-Streitkräfte in Deutschland[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Das Unterscheidungszeichen galt in einer mehrjährigen Übergangszeit nur für einen Teil des angegebenen Landkreises.
  2. a b c d e f Das Unterscheidungszeichen wurde später wieder neu zugeteilt, s. Liste der Kfz-Kennzeichen in Deutschland.
  3. a b c Die Region Hannover ist seit 2001 Rechtsnachfolgerin des Landkreises Hannover.
  4. a b Für den Landkreis Vorpommern-Greifswald festgelegtes gültiges Unterscheidungszeichen, das von diesem dennoch nicht vergeben wird (Ausnutzung eines vom Land Mecklenburg-Vorpommern eingeräumten Wahlrechts).
  5. Das Unterscheidungszeichen VS fand im Jahr 1972 für den Landkreis Villingen-Schwenningen Verwendung.