Liste der denkmalgeschützten Objekte in Atzbach (Oberösterreich)

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Atzbach enthält die 7 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Atzbach (Oberösterreich), wobei die Objekte per Bescheid oder durch Verordnung (§ 2a des Denkmalschutzgesetzes[1]) unter Schutz gestellt wurden.[2]

Denkmäler[Bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Schloss Aigen
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Schloss Aigen
ObjektID: 36774
Aigen 1
Standort
KG: Atzbach
Ein um 1600 errichtetes zweigeschoßiges, hakenförmiges Schlossgebäude, das sich in privatem Besitz befindet.[3]
Friedhof mit Mauer und Torbau Datei hochladen Friedhof mit Mauer und Torbau
ObjektID: 80007
Atzbach
Standort
KG: Atzbach
Tor südlich der Kirche mit Kuppel bekrönter Torbau und einem schmiedeeisernen Gittertor (um 1740).[4]
Kath. Pfarrkirche Mariä Geburt
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Kath. Pfarrkirche Mariä Geburt
ObjektID: 58000
Atzbach
Standort
KG: Atzbach
Einschiffige gotische Kirche aus der 2. Hälfte des 15. Jahrhunderts. In den Jahren 1697 bis 1700 erfolgte ein Barockisierung nach den Plänen von Carlo Antonio Carlone.[4]
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 80006
Atzbach 1
Standort
KG: Atzbach
Ein im Kern spätgotischer Bau. Am Wirtschaftsgebäude Wappen des Pfarrers Balthasar Gleisser (mit 1658 datiert).[4]
Kapelle hl. Maria, Auersperg´sche Gruftkapelle
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Kapelle hl. Maria, Auersperg´sche Gruftkapelle
ObjektID: 37512
Köppach
Standort
KG: Atzbach
Der weithin sichtbare Zentralbau auf einem Hügel ist eine Stiftung der Anna Magdalena Jörger aus dem 2. Drittel des 17. Jahrhunderts und gehörte ehemals zum Schloss. Der Bau ist über einem oktogonalen Grundriss errichtet und mit einem Zeltdach abgeschlossen. Auf der Nordwestseite ist ein etwas erhöhter Turm mit Pyramidendach angestellt. Die Kapelle hat segmentbogige Schallfenster, am Turm ein rechteckiges Portal. Das Erdgeschoß zeigt Quaderritzung und Rechteckfenster, das Aufsatzgeschoß Lisenen und segmentbogige Blendfenster.
Jakobskapelle, ehem. Schlosskapelle St. Jakob Datei hochladen Jakobskapelle, ehem. Schlosskapelle St. Jakob
ObjektID: 80025
Köppach
Standort
KG: Atzbach
Die profanierte Kapelle stammt im Kern aus der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts und wurde 1892 neu ausgestaltet.

Der schlichte Bau hat ein steiles Satteldach, der Chor im Osten ist etwas eingezogen, Langhaus und Chor haben Rechteckfenster, außen Reste von farblicher Fassadenmalerei. Im Inneren Spiegelgewölbe, westlich eingezogene hölzerne Empore vom Ende des 19. Jahrhunderts, beidseitig des segmentbogigen Triumphbogens gemauerte Mensen der ehemaligen Seitenaltäre; am Annenaltar ursprünglich eingemauerter, römischer Grabstein des L. Sapius Agrippa, der sich heute im Stadtmuseum Wels im ehemaligen Minoritenkloster befindet. Einjochiger, quadratischer Chor mit Kreuzgratgewölbe. Die dekorative Wandmalerei zeigt den Hl. Geist und die vier Evangelisten.

In den geraden Chorschluss wurde eine Scheunentüre gebrochen.

Ehem. Bürgerspital/Herrschaftsspital Datei hochladen Ehem. Bürgerspital/Herrschaftsspital
ObjektID: 37511
Köppach 15
Standort
KG: Atzbach
Hauptartikel: Schloss Köppach

Ehemalige Denkmäler[Bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Ehem. Gericht und Gefängnis Datei hochladen Ehem. Gericht und Gefängnis
ObjektID: 48684

bis 2013[5]

Köppach 10
Standort
KG: Atzbach
Das Objekt steht in Gefahr, abgerissen zu werden.

Legende[Bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[2] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse, OW … ?

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Atzbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.
  2. a b Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 27. Juni 2014 (pdf).
  3. Die Gemeinde stellt sich vor; abgerufen am 5. März 2011
  4. a b c Bundesdenkmalamt (Hg.): Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Oberösterreich, Verlag Anton Schroll & Co, Wien 1971, 5. Auflage
  5. Oberösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 28. Juni 2013 (pdf).


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