Liste der denkmalgeschützten Objekte in Steindorf am Ossiacher See

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Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Steindorf am Ossiacher See enthält die denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Steindorf am Ossiacher See.[1]

Denkmäler[Bearbeiten]

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
Neue kath. Pfarrkirche hl. Josef
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Neue kath. Pfarrkirche hl. Josef
ObjektID: 68361
10.-Oktober-Straße
Standort
KG: Steindorf
Aufnahmsgebäude Ossiach-Bodensdorf
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Aufnahmsgebäude Ossiach-Bodensdorf
ObjektID: 61445
Bahnhofstraße 5
Standort
KG: Steindorf
Das sechsachsige Bahnhofsgebäude mit Mittelrisalit und aufgesetztem, holzverschaltem Dachgeschoß wurde 1869 errichtet.[2]
BW Datei hochladen Kath. Filialkirche hl. Johannes
ObjektID: 63386
Kirchweg
Standort
KG: Steindorf
Steinhaus Domenig
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Steinhaus Domenig
ObjektID: 94710

seit 2013

Uferweg 31
Standort
KG: Steindorf

Anmerkung: [3]
Alte kath. Pfarrkirche hl. Josef (in Tratten) und Kirchhof
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Alte kath. Pfarrkirche hl. Josef (in Tratten) und Kirchhof
ObjektID: 94748
Sankt-Josefs-Straße 20
Standort
KG: Stiegl
Hauptartikel: Filialkirche Alt St. Josef
Evang. Pfarrkirche A.B.
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Evang. Pfarrkirche A.B.
ObjektID: 94737
Tschöraner Weg
Standort
KG: Stiegl
Die evangelische Kirche in Tschöran ist eine 1803 erbaute Saalkirche mit einem geschwungenen eingezogenen Chor. Der Turm ist dem Gebäude im Westen angegliedert und im Erdgeschoß an drei Seiten vorhallenähnlich geöffnet. Er besitzt Biforenschallfenster und einen Spitzgiebelhelm. Der Innenraum der Kirche ist von einer Flachdecke bedeckt, deren Stuckrippen noch aus der Erbauungszeit stammen. Die zweiseitige, gewinkelte Holzempore ist längs der nördlichen Langhauswand vorgezogen und ruht auf hölzernen Balustersäulen. Der Innenraumabschluss im Osten ist rund ausgeführt und wird von dem aus dem Jahr 1780 stammenden Kanzelaltar dominiert. In den Brüstungsfeldern der Kanzel befinden sich gemalte Darstellungen des Salvator Mundi und der vier Evangelisten. Der Schalldeckel wird von einem Agnus Dei gekrönt.[4]
Kapelle Hl. Grab Datei hochladen Kapelle Hl. Grab
ObjektID: 94745
Tiffen
Standort
KG: Tiffen
Die Heilig-Grab-Kapelle ist ein einfacher, kleiner Bau aus dem 19. Jahrhundert.[5]
Wegkapelle hl. Georg Datei hochladen Wegkapelle hl. Georg
ObjektID: 94747
Tiffen
Standort
KG: Tiffen
Ehem. Wehranlage Datei hochladen Ehem. Wehranlage
ObjektID: 94733
Tiffen
Standort
KG: Tiffen
Der Wehranlagenkomplex umgibt die, dem Heiligen Jakobus dem Älteren geweihte Pfarrkirche, welche als Wehrkirche ausgeführt war. Auf dem Kegel südwestlich der Kirche ist noch ein teilweise abgetragener Rundturm erhalten, der Scharten trägt. Vom Turm ziehen Mauern nach Norden und Osten, jedoch ohne Wehreinrichtung. Von der Kirchhofmauer ist nur der nördliche Teil erhalten. Hier im Norden der Kirche befand sich in der Vergangenheit der Zugang zur Kirche wie zum alten Pfarrhof. Kirchhofmauer und alter Pfarrhof bildeten einen Zwinger, der an beiden Seiten durch Tore verschließbar war und der sich vom Niveau unterhalb des Kirchhofes befindet. Vom Osttor ist der Bogen erhalten. Das Westtor war als Torturm erbaut. Von hier führte eine überdachte Freitreppe (mit seitlichen Kreuzwegbildern vermutlich aus dem 18. Jahrhundert) zum Kirchhof, der durch eine flachbogige, früher durch einen Riegelbalken versperrbare, Tür abgeschlossen war. Im Norden des Kirchhofes befindet sich ein Felsabsturz, der durch einen Mauerzug bekrönt und mit einem Dreiviertelrundturm mit Schießscharten befestigt ist. Westlich davon steht ein Rundturm, der Teil einer Toranlage mit Vorburg war.[6]
Burgruine Tevinia und Befestigungsanlagen Datei hochladen Burgruine Tevinia und Befestigungsanlagen
ObjektID: 94715
Tiffen
Standort
KG: Tiffen
Bildstock Datei hochladen Bildstock
ObjektID: 68362
Tiffen
Standort
KG: Tiffen
Das sogenannte Tiffner Kreuz ist ein spätgotischer Nischenbildstock vom Ende des 15. Jahrhunderts. Auf dem 5eckigem Schaft sitzt der Tabernakel mit Spitzbogennischen mit Eselsrücken auf.[7] Das mit Steinplatten bedeckte Dach wird von einem Kugelknauf mit Kreuz überhöht.[8]
Kath. Filialkirche hl. Margareta
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Kath. Filialkirche hl. Margareta
ObjektID: 68363
Tiffen
Standort
KG: Tiffen
Am Ostrand des Ortes gelegen. Urkundlich erstmals 1499 erwähnt. Kleiner romanischer Bau mit eingezogener Rundapsis, östlicher Dachreiter mit Pyramidendach. Vorlaube mit Obergeschoß, Emporenaufgang. Langhaus und Chor mit Steinplattln gedeckt. Rundbogiges West-Portal, eisenbeschlagene Tür. an der südlichen Außenwand Wandmalereireste weibliche Heilige und Mann mit Rad (Katharinenszene?) zum Teil aufgedeckt.
Ansitz Weinwirth Datei hochladen Ansitz Weinwirth
ObjektID: 48556
Tiffen 16
Standort
KG: Tiffen
Unter Verwendung eines Baukerns aus dem 15. Jahrhundert als repräsentativer Sitz des Amtmannes der Grundherrschaft Tiffen im 16. Jahrhundert errichtet und im Barock modifiziert. Urkundlich 1434 erstmals erwähnt. 1560 durch Leonhard von Keutschach an Bartlmä Khevenhüller verkauft, 1662 an die Grafen Lodron. Seit 1765 in Familienbesitz. Zweigeschoßiger Bau über winkelförmigem Grundriß. In nördlicher Hoffassade des Süd-Traktes im Erdgeschoß offener, im Obergeschoß nachträglich vermauerter Arkadengang 16. Jahrhundert. Dekorsysteme des 16. - 18. Jahrhunderts nachweisbar. An SW-Ecke zwei Sonnenuhren, bezeichnet 15.. aufgemalt. Im Inneren Bauzustand der Spätgotik mit Modifizierungen des 17. Jahrhunderts nahezu unverändert. Im Obergeschoß frühbarockes überputztes Steinportal 17. Jahrhundert und Raum mit frühbarocker floraler Stuckdekoration über gotischem Kreuzgratgewölbe. In So-Ecke Kellerraum mit mächtigem Tonnengewölbe mit tiefen Stichkappen 15. Jahrhundert.
Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus d. Ä.
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Kath. Pfarrkirche hl. Jakobus d. Ä.
ObjektID: 63446
Tiffen 29
Standort
KG: Tiffen
Pfarrhof Datei hochladen Pfarrhof
ObjektID: 94728
Tiffen 29
Standort
KG: Tiffen
Der ehemalige Pfarrhof befindet sich nördlich und außerhalb des Kirchhofs und ist über den Abhang vorgeschoben. Das Gebäude ist im Kern mittelalterlich und war ursprünglich von der Kirche durch eine hohe Mauer getrennt. Es bildete die nördliche Begrenzung des Zwingers. Die heutige Anlage ist hakenförmig.[5]
Ehem. Schloss Gschlosser (Gschlosser Hube) mit Kastengebäude und Speicherbau
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Ehem. Schloss Gschlosser (Gschlosser Hube) mit Kastengebäude und Speicherbau
ObjektID: 49329
Tiffen 30
Standort
KG: Tiffen
Hauptartikel: Gschlosser Hube

Legende[Bearbeiten]

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
Weitere Bilder vorhanden Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
Eigenes Foto hochladen Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse, OW … ?

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Steindorf am Ossiacher See – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Kärnten – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. Bundesdenkmalamt, Stand: 27. Juni 2014 (pdf).
  2. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 62.
  3. Domenig Steinhaus. In: 40 Denkmäler, ORF III Doku-Reihe, 2013. 21. November 2013, abgerufen am 7. Januar 2014.
  4. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 975.
  5. a b Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 955.
  6. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 953.
  7. Dehio-Handbuch. Die Kunstdenkmäler Österreichs. Kärnten. Anton Schroll, Wien 2001, ISBN 3-7031-0712-X, S. 956.
  8. Tiffner Kreuz. kleindenkmaeler.at. Abgerufen am 3. Oktober 2012.
  9. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.


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