Liste der deutschen Mannschaftsmeister im Schach
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Deutsche Meisterschaften für Vereinsmannschaften im Schach wurden auf dem Gebiet der späteren Bundesrepublik erstmals 1947 ausgespielt. Bis 1980 wurde die Meisterschaft für Vereinsmannschaften in einem Endturnier von vier Teams entschieden. Bis zur Einführung der viergleisigen Bundesliga 1974/75 wurden die Endrundenteilnehmer in langwierigen Qualifikationsrunden ermittelt. Von 1974/75 bis 1979/80 nahmen die Sieger der 1. Bundesligen Nord, West, Südwest und Süd an der Endrunde teil. Seit 1980/81 wird der Deutsche Meister in der eingleisigen 1. Bundesliga ausgespielt. Von 1950 bis 1990 ermittelte auch die DDR ihren Mannschaftsmeister. In der Saison 1990/91 wurden in Ost und West getrennt die Startplätze für die deutschen Mannschaftsmeisterschaft ausgespielt, seit der Saison 1991/92 wird in der 1. Bundesliga ein gesamtdeutscher Meister ermittelt.
Die erfolgreichste Mannschaft bis Ende der 1960er Jahre war der Münchener SC 1836 mit insgesamt acht Meisterschaften. Nach der Gründung der Bundesliga trat der Amateursport allmählich zurück. In der neueren Zeit machte sich eine Dominanz weniger finanzkräftiger Vereine bemerkbar. So trugen sich zwischen 1979 und 2000 nur insgesamt drei Teams in die Siegerliste ein, der (mit insgesamt elf Titelgewinnen) Rekordmeister Solinger SG, die SG Porz und die Schachabteilung des FC Bayern München. Anschließend dominierten zeitweilig der Lübecker Schachverein von 1873, der sich jedoch wieder aus dem Profisport zurückzog, und zuletzt unangefochten der OSC Baden-Baden.
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[Bearbeiten] Endrunden in der BRD 1947–1980
Im Jahr 1953 wurde zusätzlich ein Gesamtdeutscher Meister ermittelt. Gegen den DDR-Meister Einheit Leipzig-Ost gewann der Münchener SC 1836 mit 6:2.
[Bearbeiten] DDR-Meister 1950–1991
[Bearbeiten] Eingleisige 1. Bundesliga seit 1980/81 (seit 1991/1992 gesamtdeutsch)
[Bearbeiten] Deutsche Frauenmannschaftsmeisterschaft
Seit 1990 wird der Titel des Deutsches Frauenmannschaftsmeisters ausgespielt. 1990 und 1991 wurden zunächst regionale Qualifikationsturniere ausgetragen, der Titel wurde in einer Endrunde mit vier Mannschaften ausgespielt. Seit der Saison 1991/92 gibt es die Frauenbundesliga mit 12 Mannschaften.
Anmerkung: Der SC Baden-Oos wurde im Dezember 2004 durch Beschluss der Mitgliederversammlung in OSC Baden-Baden umbenannt.
[Bearbeiten] Weblinks
- Deutscher Schachbund: Deutsche Mannschaftsmeisterschaften (z.T. unvollständige) Ergebnisse der Mannschaftsmeisterschaften seit 1934
- Ausführliche Chronik aller bundesdeutschen Mannschaftsmeisterschaften
- Homepage der Schachbundesliga
- Ergebnisdienst der Ersten und Zweiten Bundesligen (Herren und Damen)

