Liste der sächsischen Lokomotiven und Triebwagen

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Diese Liste enthält die Lokomotiven und Triebwagen der Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen und die Lokomotiven der Leipzig-Dresdner Eisenbahn

Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie[Bearbeiten]

Die Leipzig-Dresdner Eisenbahn-Compagnie (LDE) nahm zwischen 1837 und 1839 mit der sukzessiven Eröffnung von Teilstrecken ihren Betrieb auf und war damit die erste deutsche Fernbahn. Sie blieb nahezu drei Jahrzehnte selbstständig und ging zum 1. Juni 1876 in den Königlich Sächsischen Staatseisenbahnen auf.

Die Lokomotiven der LDE wurden ausschließlich mit Namen bezeichnet.

Namen LDE Gattung Staatsbahn
(bis 1896)
Bahnnummer(n) Staatsbahn
(bis 1892)
Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
COLUMBUS 1 1835 B n2 gebaut von Winans (USA), sog. "Crab-Type"; 1842 für Lokomotive PEGASUS in Zahlung gegeben
COMET und FAUST 2 1835–1837 B n2 gebaut von Rothwell (GB), Treibraddurchmesser 1372 mm; COMET 1842 in B1 n2 umgebaut, ausgemustert bis 1848
BLITZ und WINDSBRAUT 2 1836–1837 B n2 gebaut von Rothwell (GB), Treibraddurchmesser 1524 mm; 1842 in B1 n2 umgebaut, ausgemustert bis 1848
RENNER bis GREIF 5 1837–1839 1A1 n2 gebaut von Kirtley (GB), ausgemustert bis 1869
PETER ROTHWELL bis NORDLICHT 6 1838–1840 1A1 n2 gebaut von Rothwell (GB), ausgemustert bis 1864
ROBERT STEPHENSON 1 1838 1A1 n2 gebaut von Stephenson (GB), ausgemustert 1858
EDWARD BURY bis PFEIL 4 1838 B n2 gebaut von Bury (GB), ausgemustert bis 1854
SAXONIA 1 1838 B1 n2 gebaut von Übigau; Laufachse 1840/41 ausgebaut (B n2), 1844 abgestellt
PEGASUS 1 1839 1A1 n2 gebaut von der Sächs. Maschinenbau Comp. Chemnitz, nach längerem Probebetrieb 1842 angekauft; ausgemustert 1862
PHÖNIX 1 1840 1A1 n2 gebaut von Übigau, nach Probefahrten nicht angekauft
BRÜSSEL 1 1842 1A1 n2 gebaut von Renard (B), ausgemustert 1860
DRESDEN bis RIESA 3 1844–1846 1B n2 gebaut von Hawthorn (GB), ausgemustert bis 1867
WURZEN und OSCHATZ 2 1847 1B n2 gebaut von Borsig, ausgemustert bis 1868
ELBE bis HAYN 5 1848–1849 1A1 n2 gebaut von Borsig, ausgemustert bis 1868
RICHARD HARTMANN bis ZWICKAU 3 1849 1A1 n2 gebaut von Hartmann, ausgemustert bis 1868
COMET bis SAALE B II
ab 1886: B IIa
613–626 14 1852–1859 1B n2 Gemischtzuglokomotiven, gebaut von Borsig
HAMBURG bis BREMEN 4 1854 1A1 n2 Personenzuglokomotiven, gebaut von Borsig; 1873–1876 in B1 n2t und B1n2 umgebaut
SAXONIA bis ALTHEN H VIa, B VIa 544–571 28 1856–1868 1A1 n2 Schnellzuglokomotiven, gebaut von Hartmann und Borsig
BORSDORF bis ZITTAU K III
ab 1885: K II
584–603 20 1866–1868 1B n2 Gemischtzuglokomotiven, gebaut von Esslingen
MOLDAU bis MULDE K III
ab 1885: K II
604–612 9 1874–1875 1B n2 Gemischtzuglokomotiven, gebaut von Esslingen
MANNHEIM bis DOLDENHORN K V, Sigl V, Hsch V 514-543 30 1868–1876 C n2 Güterzuglokomotiven, gebaut von Esslingen, Sigl und Henschel
Nr. 3 bis Nr. 6 W VII T 628–631 4 1874 B n2t Rangierlokomotiven, gebaut von Wöhlert
MEISSEN bis WILHELM SEYFFERTH Hsch VI 572–583 12 1875–1876 1B n2 Schnellzuglokomotiven, gebaut von Henschel
GROSSENHAIN I und GROSSENHAIN II St II T 635–636 2 1844 1B n2t 1869 von der Zweigeisenbahngesellschaft zu Großenhain übernommen
Nr. 7 bis Nr. 9 B IIa T 632–634 (3) (1873–1875) B1 n2t umgebaut aus 1A1-Lokomotiven von Borsig, Baujahr 1854
BREMEN B II 627 (1) (1875) B1 n2t

Königlich Sächsische Staatseisenbahnen[Bearbeiten]

Bezeichnung der Lokomotiven[Bearbeiten]

Zuerst wurden wie allgemein üblich, die Lokomotiven mit Namen bezeichnet. Dies war bis 1892 für alle Fahrzeuge üblich. Von 1893 bis 1900 trugen nur noch Personen- und Schnellzuglokomotiven Namensschilder. Danach wurden die Schilder bei allen Lokomotiven, außer älteren Rangier- und Nebenbahnlokomotiven entfernt.

Bei der Namensgebung versuchte man den Baureihen entsprechende Namensgruppen zuzuteilen (Flüsse, Alpengipfel, amerikanische Städte).

Neben den Namen erhielten die Lokomotiven noch Listennummern (Bahnnummern) die ab 1869 auch an den Fahrzeugen angebracht wurden. Ein neuer Nummernplan wurde 1892 eingeführt, wobei versucht wurde eine Systematik zu erzielen. Dies wurde jedoch nie erreicht.

Da dieses System mit der immer höheren Anzahl von Lokomotiven unübersichtlich und unpraktisch wurde, führte man 1869 ein System zur Unterscheidung der einzelnen Baureihen ein. Das System bestand aus einer Abkürzung für den Hersteller und einer römischen Ziffer pro Bauart.

Zwei Jahre später wurde diese System bereits geändert und man bezeichnete mit den Ziffern eine bestimmte Achsanordnung unter Beibehaltung der Herstellerabkürzungen. Zusätzlich wurden die Buchstaben „a“ (für alt) und „b“ (für neu oder zweite Bauart) eingeführt.

Gattung Bauart
I 1B mit Longboiler ab Baujahr 1845
II 1B mit Longboiler ab Baujahr 1845
III 1B mit Longboiler ab Baujahr 1852
IIIa 1B mit durchhängender Feuerbüchse, Baujahr 1853
IIIb 1B-Personenzuglokomotiven, Baujahr 1871
IV 1'B-Lokomotiven für Gebirgstrecken (auch Tenderloks), ab Baujahr 1856
Va und V C-Güterzuglokomotiven ab Baujahr 1855
VI 1B-Eilzuglokomotiven ab Baujahr 1858
VIa 1A1-Lokomotiven ab Baujahr 1848
VII B-Gemischtzuglokomotiven ab Baujahr 1868
VIII 2'B-Lokomotiven ab Baujahr 1857

In der Folgezeit kam es noch zu weiteren Veränderungen im Bezeichnungssystem. So wurden als Gattungskennzeichen

  • F für Lokomotiven der Bauart Fairlie (ab 1885)
  • M für Lokomotiven der Bauart Meyer (ab 1889)
  • Kl für Lokomotiven der Bauart Klose (ab 1889)

und als Zusatzkennzeichen (hinter der Gattungsnummer)

  • T für Tenderlokomotiven (ab 1876)
  • K für Kleinspur: 750-mm-Schmalspurlokomotiven (zeitweise auch vor der Gattungsnummer)
  • S für Sekundärbahnlokomotiven (ab 1884)
  • O für Omnibuszug-Lokomotiven (ab 1885)
  • C für Compound (Verbund)-Lokomotiven (ab 1887), ersetzt durch
  • \mathfrak{V} für Verbund-Lokomotiven (ab 1889)
  • M für Meterspurlokomotiven
  • \mathfrak{H} für Heißdampflokomotiven

eingeführt.

1885 erhielt der Zusatzbuchstabe „b“ die Bedeutung „bewegliche Laufachse“. Die letzte große Neuordnung der Gattungsbezeichnung erfolgte 1896. Dabei wurde nunmehr die Lieferfirma weggelassen. Neue Gattungen von Schnellzug- und Güterzuglokomotiven erhielten gerade und Güterzug, Nebenbahn- und Rangierlokomotiven erhielten ungerade Gattungsnummern. Die Schmalspurlokomotiven erhielten mit I beginnend neue Gattungsbezeichnungen. Lokomotiven gleicher Gattung aber mit unterschiedlichen Treibraddurchmessern erhielten die Zusatzziffern 1 (Schnellzuglokomotiven) und 2 (Personenzuglokomotiven)

Dampflokomotiven[Bearbeiten]

Lokomotiven der Anfangszeit für alle Zugarten[Bearbeiten]

Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
Saxonia bis Tiger 1842–1843 1B n2 nur bei der Sächsisch-bayerischen bzw. Sächsisch-böhmischen Eisenbahn im Einsatz, erhielt keine Gattungsnummer
I 1844–1852 1B n2 verschiedene Bauformen, auch zu Tenderlokomotiven umgebaut, frühere Gattungsbezeichnungen St I, St I (ex St II), St II (ex St III), St IIT, C I, B I, B II, H I (H IT), K I (K IT),
B IIaT 1854 1A1 n2
B1 n2
umgebaut B1 n2, eine Lok als B II bezeichnet
IIa 1851–1859 1B n2 verschiedene Bauformen, auch zu Tenderlokomotiven umgebaut, frühere Gattungsbezeichnungen H II (H IIT/H IIaT), H III, B IIa (B III, B II), B II (B IV, B III), W II (W I, W III)
IIIa 1853 1B n2 frühere Gattungsbezeichnungen: B IIIa (B V), W IIIa (W), H IIIa (H III)

Personen- und Schnellzuglokomotiven[Bearbeiten]

Gattung
(ab 1896)
Bahnnummer(n)
(ab 1892)
DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
VIa 8–10 3 1861–1862 1A1 n2 urspr. Gattung H VI, ab 1868: H VIa
1–7,
11–16
28 1856–1868 1A1 n2 urspr. Gattungen H VI a und B VIa; 1876 mit der LDE übernommen
VI 17–51 41 1860–1870 1B n2 urspr. Gattungen H VI und B VI
54–59 6 1874 1B n2 urspr. Gattung Hsch VI;
1876 mit dem sächs. Teil der ehem. Berlin-Dresdner Bahn übernommen
60–71 12 1875–1876 1B n2 urspr. Gattung Hsch VI; 1876 mit der LDE übernommen
VIb 52–53 (2) (1885) 1'B n2 Umbau aus Gattung H VI mit Nowotny-Lenkachse, neue Gattung H VIb
VIII 1,
bis 1900: VIIIb
93–100,
ab 1914: 99–100
8 1870 2'B n2 urspr. Gattung K II, ab 1871: K VIII, ab 1885: K VIIIb
III 201–273 34 7611 87 1871–1873 1B n2 urspr. Gattungen H IIIb und K IIIb, ab 1885: H III und K III;
14 Stck. 1885 in 1'B n2 Gattung K IIIb umgebaut
IIIb 274–287 52 7001 (14) (1885) 1'B n2 Umbau aus Gattung K III mit Nowotny-Lenkachse, neue Gattung K IIIb
288–491 34 7701–7702,
34 7721–7807
204 1873–1901 1'B n2 urspr. Schw IIIb, H IIIb und Hsch IIIb;
Nrn. 310–319 1876 mit der Muldenthalbahn übernommen;
Nrn. 335–337 1876 mit der Zwickau-Falkensteiner Bahn übernommen;
Nrn. 338–345 1876 mit der Chemnitz-Komotauer Bahn übernommen;
Nr. 485 1896 mit der Altenburg-Zeitzer Bahn übernommen;
Nrn. 486–491 mit der Zittau-Reichenberger Bahn übernommen
VIb V 161–174 34 8011 14 1886–1890 1'B n2v urspr. Gattung H VIb, ab 1887: H VIb C, ab 1889: H VIb V
IIIb V 501–518 34 7901–7902 18 1889–1892 1'B n2v urspr. Gattung H IIIb V
VIII 2,
bis 1900: VIIIb 2
101–120 13 7001–7012 20 1891–1894 2'B n2 urspr. Gattung H VIIIb
VIII V1,
bis 1900: VIIIb V1
121–140 13 7101–7112 20 1896–1897 2'B n2v
141–152 13 1501–1511 12 1900
VIII V2,
bis 1900: VIIIb V2
519–636 36 901–919,
36 921–948,
36 951–1014
118 1896–1902 2'B n2v
X V 175–176,
ab 1902: 181–195
14 201–215 15 1900–1903 2'B1' n4v
XII H 1–6 17 601–606 6 1906 2'C h4
XII HV 7–14,
22–55
17 701–755 42 1908–1914 2'C h4v
XII H1 15–21 17 801–804 7 1909 2'C h2
X H1 81–98 14 301–317 18 1909–1913 2'B1 h2
XII H2 651–697,
ab 1918: 3651–3809
38 201–324
38 351 - 354
169 1910–1922 2'C h2
38 325–334 1927 Nachbau, mit DR-Nummern abgeliefert
XVIII H 196–205 18 001–010 10 1917–1918 2'C1' h3
XX HV 66–80,
206–213
19 001–023 23 1918–1923 1'D1' h4v

Gemischtzuglokomotiven[Bearbeiten]

Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
II 98 7311–7312 1854–1875 1B n2 verschiedene Bauformen, frühere Gattungsbezeichnungen: H II (H III), K II (K III), B II (B III), Schi II (Schi III)
IIb 1858–1872 1'B n2 frühere Gattungsbezeichnungen: H IV, H IVb, IVb
VII 98 7111–7113 1868–1876 B n2 frühere Gattungsbezeichnungen: H VII, Schw VII (Schw I)

Güterzuglokomotiven[Bearbeiten]

Gattung
(ab 1896)
Bahnnummer(n)
(ab 1892)
DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
V a 797–800 4 1855–1863 C n2 urspr. H Vb, ab 1871: H Va;
1868 mit der Albertbahn übernommen
V 801–920,
937–971,
980–984,
ab 1900: 2801…2984
53 8201–8211 178 1859–1887 C n2 urspr. Gattungen H V, Schw V und Hsch V;
6 Stck. 1868 an die Berlin-Görlitzer Bahn verkauft;
12 Stck. 1877 an Hartmann zum Verkauf an die Russische Armee zurückgegeben;
Nrn. 880–884 1882 mit der Sächsisch-Thüringischen Ostwestbahn übernommen;
Nrn. 861–865 1888 mit dem sächs. Teil der ehem. Berlin-Dresdner Bahn übernommen
921–936,
972–979,
985–990,
ab 1900: 2921…2990
30 1868–1876 C n2 urspr. Gattungen K V, Sigl V und Hsch V;
1876 mit der LDE übernommen
991,
ab 1900: 2991
1 1886 C n2 urspr. Gattung U V;
wie preuß. G 3, 1888 mit dem sächs. Teil der ehem. Berlin-Dresdner Bahn übernommen
V V 1001–1164 53 601–729 164 1885–1901 C n2v urspr. Gattung H V C, ab 1889: H V V und Sigl V V
1000 53 751 1 1920 C n2v Nachlieferung mit einem zurückgebliebenen Kessel aus türkischer Bestellung
I V 1251–1280 55 6001–6013 30 1898–1903 B'B n4v Gelenklokomotive Bauart Mallet
IX V 751–770 56 501–516 20 1902–1906 1'D n2v
1281–1282 56 3305, 3306 2 1919 1'D n2v kkStB 170, aus einer Bestellung der kkStB übernommen; 1922 an BBÖ verkauft
IX HV 771–800 56 601–625 30 1907–1908 1'D h2v
XI H 701–708 57 101–105 8 1905 E h2 mit Gölsdorf-Laufwerk (Antrieb auf 4. Kuppelachse)
XI HV 709–710 57 201–202 2 1905 E h2v mit Gölsdorf-Laufwerk (Antrieb auf 4. Kuppelachse)
869–897 57 203–218 29 1915–1918
XI V 711–712 57 021–022 2 1905 E n2v mit Gölsdorf-Laufwerk (Antrieb auf 4. Kuppelachse)
713–750,
801–868
57 001–014,
57 023–080
106 1909–1915
XIII H 1165–1184 58 101–114 20 1917 1'E h3 modifizierter Nachbau der preuß. G 12¹
1185–1226 58 401–442 42 1919–1921 1'E h3 wie preuß. G 12
58 443–462 20 1924 Nachbau, mit DR-Nummern abgeliefert

Tenderlokomotiven[Bearbeiten]

Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
IIb T 10 1856–1862 1'B n2t ursprünglich als H IV, H IV T, H IVb T und IVb T bezeichnet
I T 6 1857–1865 1B n2t ursprünglich als H I und H I T bezeichnet
H VIIIb T 5 1857–1866 2'B n2t ursprünglich als H VIII und H VIII T bezeichnet
V T 1541–1691 89 201–295,
89 8201–8221,
89 8251–8267
154 1872–1920 C n2t ursprünglich als H T bzw. H V T bezeichnet, mehrere Bauformen
VII T 1401–1412,
1417–1459
98 7031,
98 7041,
98 7051–7079,
98 7091
57 1873–1894 B n2t ursprünglich als Crlsr VII T, Sch VII/Sch VII T,W VII T, E VII T und H VII T bezeichnet
IIIb T 1301–1342 98 7211–7212,
98 7221–7227
42 1874–1892 B1' n2t ursprünglich als Schw IIIbT/H III T und H IIIb T bezeichnet
VII TS 1501–1515 98 7011
98 7085
15 1880–1890 B n2t ursprünglich H VII T und H VII TS bezeichnet, nach Umbau in Verbundlok als VII TSV
XVI T B+B n4t Umbau Doppellok aus VII TS
VII TOV 1413–1416 4 1885–1887 B n2vt ursprünglich als H VII TO bzw. H VII TOV (Verbundlok) bezeichnet
XVI TV B+B n4vt Umbau Doppellok aus VII TOV
M I TV 1399, 1400 2 1890 B'B' n4vt ursprünglich als H M I TV bezeichnet
I TV 1381–1398 98 001–015 19 1910–1914 B'B' n4vt
IV T 1701–1791 71 301–385 91 1897–1909 1'B1' n2t ursprünglich als VIIIbbT bezeichnet
XI HT 2001–2154 94 1901–1908,
94 2001–2139,
94 2051, 2052
163 1908–1923 E h2t
XIV HT 1801–1906 75 501–591 106 1911–1921 1'C1' h2t
XV HTV 1351, 1352 79 001–002 2 1916 CC h4vt

Schmalspurlokomotiven[Bearbeiten]

Spurweite 1000 mm[Bearbeiten]
Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
I M 99 161–163 3 1902 B'B' n4vt
Spurweite 750 mm[Bearbeiten]
Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
Hg VII TK 1873 B n2t
I K 99 7501–7527 45 1881–1892 C n2t ursprünglich als H V TK bezeichnet
II K (alt) 2 1885 B'B' n4t ursprünglich als F T K bezeichnet
II K (neu) 2 1913 C+C n4t Doppellok aus zwei IK
III K 99 7541–7546 6 1889–1891 C1' n2t ursprünglich als Kr Kl T K und H Kl T K bezeichnet
IV K 99 511–608 96 1892–1921 B'B' n4vt auch als H M T K V bezeichnet
V K 99 611–619 9 1901–1907 D n2vt
VI K 99 641–655 15 1918–1927 E h2t

Dampfspeicherlokomotive[Bearbeiten]

Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
I F 1917 B Dampfspeicherlok

Triebwagen[Bearbeiten]

Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
Hz 0 3 1883 A2 Dampftriebwagen Bauart Thomas
S 1 1 1903 A1 Dampftriebwagen Bauart Serpollet
E 1 1 1904 Bo+Bo Akkumulatortriebwagen
Dai 1 1 1904 A1 Dieseltriebwagen
DET 1–2 2 1914 3'B' Dieseltriebwagen
9015 1 1A Schienenomnibus

Schmalspurige Elektrolokomotiven und -triebwagen[Bearbeiten]

Gattung Bahnnummer(n) DR-Nummer(n) Anzahl Baujahr(e) Bauart Bemerkungen
I ME E 191 01–02 2 1914 B'B' elektr. Schmalspur-Lokomotive
I MET ET 197 21–22 2 1916 Bo elektr. Schmalspur-Triebwagen

Literatur[Bearbeiten]

  • Wolfgang Valtin: Deutsches Lok-Archiv: Verzeichnis aller Lokomotiven und Triebwagen, Band 1 – Nummerierungssysteme. transpress, Berlin 1992, ISBN 3-344-70739-6
  • Wolfgang Valtin: Deutsches Lok-Archiv: Verzeichnis aller Lokomotiven und Triebwagen, Band 2 – Dampflokomotiven und Dampftriebwagen. transpress, Berlin 1992, ISBN 3-344-70740-X
  • Wolfgang Valtin: Deutsches Lok-Archiv: Verzeichnis aller Lokomotiven und Triebwagen Band 3 – Elektro- und Dieselloks, Triebwagen. transpress, Berlin 1992, ISBN 3-344-70741-8
  • Näbisch, Preuß, Meyer: Eisenbahn-Fahrzeug-Archiv 2.1, Lokomotiven sächsischer Eisenbahnen – Schnell- und Personenzuglokomotiven. alba bzw. transpress, Berlin 1984, ISBN 3-87094-096-4
  • Näbisch, Preuß, Meyer: Eisenbahn-Fahrzeug-Archiv 2.2, Lokomotiven sächsischer Eisenbahnen – Güterzug- und Tenderlokomotiven, Triebwagen. alba bzw. transpress, Berlin 1984, ISBN 3-87094-096-4