Die Bauwerke sind nach Straßennamen und Hausnummern geordnet, wobei – außer in Ausnahmefällen – die heutige Straßeneinteilung und das 1884 eingeführte heute verwendete Hausnummernsystem zugrundegelegt werden. Das vorherige, seit 1796 verwendete Schema der Hausnummern ist mit dem heutigen nicht kompatibel und auch nicht übertragbar, da es auf einer völlig anderen Zählweise basierte.
| Bezeichnung |
Standort |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Behnturm |
Lübeck-Schlutup, am Traveabschnitt Breitling östlich der Mecklenburger Straße |
1900 |
1963 |
Der Aussichtsturm wurde zu Ehren Heinrich Theodor Behns errichtet und wegen Baufälligkeit vom Bundesgrenzschutz gesprengt. |
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| Bellevue |
Nordende der Wallhalbinsel, auf der ehemaligen Bastion Bellevue bzw. Teufelsort |
1851 |
1885 |
Die beliebte Gartenwirtschaft verschwand, als die Reste der Bastion für den Hafenausbau abgetragen wurden. |
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| Litfaßsäulen |
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2012 |
Im März 2012 wurden fast sämtliche Litfaßsäulen in der Stadt ersatzlos entfernt. Die an der Moltkebrücke wurde ersetzt. Die hintere wurde entfernt, die vordere war ihr Ersatz.
Mittlerweile wurden aber fast alle entfernten Litfaßsäulen nach Abschluss eines neuen Vertrags durch Litfaßsäulen der nächsten Generation ersetzt, so dass die Stadt wieder reichhaltig mit diesen Werbeträgern ausgestattet ist und der Eintrag hinfällig wird. |
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| Dammannsturm |
Wallhalbinsel, Bastion Dammannsturm (auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes gegenüber der Musik- und Kongreßhalle) |
1854 |
1893 |
Das Erdreich, das beim Bau der Bahnanlagen ab 1850 angefallen war, hatte man auf der Bastion Dammannsturm aufgehäuft. Die so entstandene künstliche Anhöhe von 103,5 Fuß Höhe über dem mittleren Travepegel wurde in Lennés Gestaltung der Wallanlagen einbezogen und erhielt auf ihrem höchsten Punkt diesen 37 Fuß hohen Aussichtsturm aus Eisenbahnschwellen. Die offizielle Bezeichnung des Turmes hieß Schwellenturm, wurde aber in Dammansturm geändert. Der amtliche Name des Hügels lautete Eisenbahnhöhe, doch in Lübeck wurde er nur als Chimborasso bezeichnet. Dieser war zwar nicht so hoch wie sein echter Namensvetter, dennoch genoß man von ihm aus einen Überblick über die westliche Hälfte Lübecks. Der Aussicht wegen war es ein vielbesuchter Ort der Lübecker sowie Fremden. 1885 erfolgte eine teilweise Beseitigung des Chimborasso zugunsten des Hafenausbaus, aber der Rest mitsamt dem in Lübeck sehr beliebten Schwellenturm wurde erst 1893 mit der gesamten Bastion Dammannsturm abgetragen. In Ludwig Ewers' Lübeck-Roman Die Großvaterstadt taucht der Dammannsturm mehrmals als Handlungsort auf. Mit dem Fall der Wälle, und somit des Turmes, suchte der Lübecker Verein zur Förderung des Fremdenverkehrs einen Ersatz für diesen. Erst Jahre später wurde dieser auf dem Turm der Petrikirche geschaffen. |
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| Priwall-Hütte des Touristenvereins "Die Naturfreunde", Ortsgruppe Lübeck e.V. |
Priwall, Lübeck-Travemünde |
1923 |
1939 |
Die Lübecker Ortsgruppe der Naturfreunde errichtete ihr erstes Haus auf dem Priwall in Eigenleistung 1923. 1939 wurden Grundstück und Gebäude enteignet, da der gesamte Priwall als militärisches Sperrgebiet an die Erprobungsstelle See fiel, das Haus wurde abgebrochen. |
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| Seetempel |
Südende des Brodtener Ufers in Lübeck-Travemünde |
1820 |
1872 |
Der Pavillon am Rand der Steilküste findet Erwähnung in Thomas Manns Roman Buddenbrooks. Das Bauwerk wurde beim Ostseesturmhochwasser 1872 zerstört. |
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| Olausburg |
Unklar; vermutlich am Hüxterdamm |
vor 1329 |
nach 1534 |
Die Burganlage mit Graben, Zugbrücke und Turm lag 1560 in Ruinen und ist in der Folgezeit völlig abgetragen worden; bislang wurden keinerlei Überreste aufgefunden. Ihr genauer Standort ist nicht bekannt. |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| An der Mauer 17, Aalhof-Bunker |
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1941 |
2010 |
Der Hochbunker war in einer Form errichtet worden, die an die 1874 abgerissene Brauerwasserkunst am Hüxterdamm angelehnt war. Zur weiteren dementsprechenden Angleichung des Äußeren und besseren Einpassung in das Stadtbild war wie bei einigen anderen Lübecker Luftschutzbunkern eine Verklinkerung mit Backsteinen vorgesehen, die aber während des Zweiten Weltkriegs nicht mehr zur Ausführung kam und später nicht nachgeholt wurde. |
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| An der Mauer 51a, Badeanstalt Krähenteich |
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1900 |
1954 |
Das Freibad am Krähenteich (der Teil der Wakenitz ist) bestand aus einem langen Holzsteg, der beide Ufer verband; an diesem Steg befanden sich die als Pfahlbauten ausgeführten hölzernen Gebäude über dem Wasser. 1954 wurden bei einer umfassenden Renovierung des Freibads die maroden alten Gebäude abgebrochen und durch zeitgemäße Neubauten am altstadtseitigen Ufer ersetzt; der die Ufer verbindende Steg blieb jedoch bis in die 1980er Jahre erhalten, als auch er wegen Baufälligkeit entfernt und nicht wieder neu errichtet wurde. |
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| An der Mauer 57 |
An der Mauer 767 JacQ. |
1822 |
1898 |
Das Haus wurde anstelle der Neuen Zollbude errichtet, die an die Ostseite des inneren Mühlentors anschloss und die von der Stadt 1821 verkauft wurde. Der Standort entspricht wegen einer mittlerweile in diesem Bereich leicht verschobenen Grundstückszählung nicht dem heutigen Gebäude mit der Nummer 57, sondern eher dem Eckhaus Mühlenbrücke 1. |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Bäumerhaus |
761 MMQ. |
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1851 |
Das Gebäude unterhalb der Kleinen Altefähre, schon zu Anfang des 17. Jahrhunderts erwähnt, befand sich unmittelbar am Ufer der Trave und diente ursprünglich einem Reitendiener, der den Wasserbaum öffnete und schloss, als Dienstwohnung, später einem ehemaligen Schiffer, der das Amt des Zolleinnehmers bekleidete. 1851 wurde es bei der Erweiterung des Hafens abgebrochen. |
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| An der Untertrave 1, Seemannsheim |
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1913 |
1966/67 |
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| An der Untertrave 1, Seemannsheim |
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1966-1967 / 1977 (Erweiterungsbau) |
2012 |
Abbruch für den Bau des Europäischen Hansemuseums |
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| An der Untertrave 1a, Luftschutzbunker |
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1941 |
2012 |
Der während des Zweiten Weltkriegs erbaute Bunker wurde 1966/67 baulich in den Neubau des Seemannsheims integriert. Von 1975 bis Ende 2008 beherbergte er den Jazzclub Dr. Jazz. Abbruch für den Bau des Europäischen Hansemuseums |
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| Arsenal |
760 MMQ. |
1625 |
1857 |
Das schlichte, groß dimensionerte Bauwerk war der Nachfolgebau eines zwischen 1334 und 1337 errichteten Lagerhauses, in dem unter anderem auch Schiffsgeschütze eingelagert waren, wovon sich der Name des Gebäudes herleitete. 1857 wurde der Bau im Zuge einer Verbreiterung des Hafengeländes abgebrochen. |
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| An der Untertrave 2, Arsenal |
760 MMQ. |
1858 |
1912 |
Anstelle des alten Arsenals wurde ein Neubau errichtet, das die Bezeichnung seines Vorgängers erbte und als Magazin der Hafenverwaltung und für andere untergeordnete Zwecke. Es wurde 1912 für den Bau des Seemannsheims niedergelegt. |
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| Blauer Turm |
277 MMQ. |
1452 |
1853 |
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| An der Untertrave 56, Speicher Der Elephant |
479 MMQ. |
18. Jahrhundert |
1972 |
Abbruch für den Neubau des Zollamtes |
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| An der Untertrave 57 |
478 MMQ. |
17. Jahrhundert mit schlichter Putzfassade von ca. 1800 |
1972 |
Abbruch für den Neubau des Zollamtes |
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| An der Untertrave 75, Altdeutsche Weinstube |
298 MMQ. |
1289 |
1942 |
deren Schnitzereien machten sie zu einem Gegenstück des Fredenhagen-Zimmers, das sich heute im Haus der Kaufmannschaft befindet. Seit dem 18. Jh. besaß das Haus die Weinkranzberechtigung, es hieß damals auch Weinkranz oder kurzweg Der Kranz. Badstube bis 1327, danach der Marienkirche vermacht - die es aber rasch wieder verkaufte. Die Inneneinrichtung der Weinstube wurde 1904 an das Thaulow-Museum verkauft und befindet sich heute im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf. |
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| An der Untertrave 100, Logenhaus |
72 MMQ. |
1857 |
1942 |
ab 1910 Logenhaus des Guttemplerordens |
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| An der Untertrave 104, Hotel Kaiserhof |
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1887 |
1942 |
Das Gebäude wurde am 19. November 1918 von der Stadt erworben und nach Umbau als Arbeitsamt genutzt. |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Außenallee 10, Kurhaus bzw. Gesellschaftshaus oder Speisehaus |
Im Badegarten 178 |
1802 |
1912 |
Das erste Kurhaus Travemündes entstand nach einem Entwurf Joseph Christian Lillies. Das ursprünglich kleinere Gebäude wurde im Verlauf des 19. Jahrhunderts zweimal erweitert, womit der bauliche Zustand erreicht war, der bis zum Abriss zugunsten eines Neubaus bestand hatte. |
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| Chinesischer Pavillon |
Im Badegarten 176 |
1802 |
1835 |
Der Pavillon neben dem Kurhaus wurde gleichfalls von Joseph Christian Lillie entworfen. |
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| Arkadenhaus |
Im Badegarten 176 |
1836 |
1960 |
Das Gebäude neben dem Kurhaus trat an die Stelle von Lillies Chinesischem Pavillon und beherbergte eine Konditorei, ein Lesezimmer, ein Billardzimmer sowie im Obergeschoss Gästezimmer. Es wurde abgebrochen, um Platz für den Bau des neuen Kursaals zu schaffen. |
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| Musikpavillon |
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1824 |
1903 |
Der Musikpavillon vor dem Kurhaus diente den Konzerten der Kurkapelle. Am 3. Februar 1903 wurde der Abbruch zugunsten eines erheblich größeren Neubaus beschlossen |
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| Musikpavillon |
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1903 |
1962 |
Der zweite Musikpavillon (links im Bild), errichtet am selben Ort wie sein Vorgänger. 1962 abgerissen und ersetzt durch einen Nachfolgebau, der dichter am Meer im Brügmanngarten steht. |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Breite Straße 36-40 / Beckergrube 1-9 |
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1965 |
2008 |
Das Gebäude der Landesbank. |
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| Beckergrube 5 |
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1910 |
1942 |
Das Erdgeschoss füllt der Laden und Hausflur. Das Hausteinerdgeschoß weist drei wuchtige, an den Ecken abgeschrägte Pfeiler mit angedeuteten Kapitäl auf. Diese tragen ein kräftiges Gebälk, das gegen die Stockwerke mit stark profiliertem Sims abschließt. Der Mittelpfeiler, welcher Tür und Schaufenster trennt, dient zugleich als augenfällige Mittelstütze des Gebälks. Kräftig profilierte Voluten sind über die Eckpfeiler gelagert. Das erste Stockwerk ist als eine Art Mezzanin zwar nicht auffallend niedriger, aber durch die besondere Anordnung der zwei breiten Fenster gekennzeichnet. Den zweiten und dritten Stock beherrscht ein flacher Erker. Das Erkerdach dient dem dritten Stock als Balkon. An dem querliegenden Halbsteildach setzt ein breiter Dacherker die Fassade fort mit gedrücktbogigem Giebelfeld. An dessen Wurzel wiederholen sich die flach gehaltenen Voluten des Unterbaus noch schärfer profiliert als bloße Verzierung. Sonst zeigt die Fassade an Schmuck nur noch Ziegelsteinornamentik auf Verputzgrund. Der Architekt entwarf auch das heute nach stehende Haus in der ::Großen Burgstraße 36. |
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| Beckergrube 10 |
Beckergrube 158 MMQ. |
1752 |
1857 |
Erstes öffentliches Theater Lübecks, das Ebbe'sche Theater. Entstand durch Umbau des Lüneburger Hofs. |
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| Beckergrube 10-14 |
Beckergrube 158, 159, 160 MMQ. |
1857 |
1907 |
Zweites Lübecker Theater, das sogenannte Casino-Theater, errichtet am Standort des Vorgängerbaus und auf den hinzuerworbenen Grundstücken Nr. 12 und Nr. 14 |
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| Beckergrube 11, Die Biene |
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18. Jahrhundert |
1942 |
Einer der größten Handelswaren-Speicher Lübecks |
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| Beckergrube 22 |
Beckergrube 165 MMQ. |
1805 |
1942 |
Klassizistischer Neubau des Architekten Joseph Christian Lillie für den Kaufmann und Reeder Simon Hasse (1771–1860). |
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| Beckergrube 29 |
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18. Jahrhundert |
1942 |
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| Beckergrube 35 |
Beckergrube 136 MMQ. |
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1942 |
Auf dem Foto rechts im Bild |
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| Beckergrube 40 |
Beckergrube 197 MMQ. |
16. Jahrhundert |
1902 |
Das Geburtshaus Emil Possehls, abgerissen zugunsten des neuen Possehl-Kontors |
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| Beckergrube 40 |
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1902 |
1942 |
Vom Architekten Christoph Hehl für die Firma L. Possehl & Co. errichtet |
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| Beckergrube 51 |
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1582 |
1942 |
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| Beckergrube 52 |
Beckergrube 203 MMQ. |
1881 |
1942 |
Elternhaus der Brüder Heinrich und Thomas Mann, um 1910 Französisches Konsulat |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Breite Straße 1 |
Breite Straße 770 JacQ. |
16. Jahrhundert |
1907 |
Niedergelegt für das neue Gebäude der Lübecker Bäckerei Junge |
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| Breite Straße 3 |
Breite Straße 771 JacQ. |
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1907 |
Niedergelegt für das neue Gebäude der Lübecker Bäckerei Junge |
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| Breite Straße 4 (rechte Hälfte) |
Breite Straße 798 MMQ. |
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1882 |
Das Gebäude wurde abgerissen und, angeglichen an die Fassade des links daneben stehenden klassizistischen Hauses (Nr. 799) von 1852, neu errichtet und mit diesem zu einem einzigen Bau verbunden. |
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| Breite Straße 5 |
Breite Straße 772 JacQ. |
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1907 |
Niedergelegt für das neue Gebäude der Lübecker Bäckerei Junge |
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| Breite Straße 10 |
Breite Straße 802 MMQ. |
16. Jahrhundert |
1846 |
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| Breite Straße 16 |
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1892 |
1942 |
Von der Gemeinnützigen unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse der hier angesiedelten, 1817 gegründeten Spar- und Anleihe-Kasse zu Lübeck im Neorenaissance-Stil errichtet |
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| Breite Straße 18 |
Breite Straße 806 MMQ. |
Zwischen 1500 und 1550 |
1910 |
Abgerissen für den Neubau der Sparkasse |
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| Breite Straße 18 |
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1911/12 |
1967 |
Neues und altes Betriebshaus der Spar- und Anleihekasse zu Lübeck. Abgerissen für den zweiten Erweiterungsbau der Sparkasse |
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| Breite Straße 24 |
Breite Straße 809 MMQ. |
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1965 |
1909–1911 beherbergte das Gebäude das Kino Reform-Theater. Abgerissen für den ersten Erweiterungsbau der Sparkasse |
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| Breite Straße 36-40 / Beckergrube 1-9 |
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1965 |
2008 |
Das Gebäude der Landesbank; der gläserne Kubus im Vordergrund war nicht Teil des Gebäudes. |
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| Breite Straße 38 |
Breite Straße 816 MMQ. |
1788 |
1904 |
Wohnhaus der Familie Mann ab 1872 und Geburtshaus von Thomas Mann |
|
| Breite Straße 38 |
|
1904 |
1942 |
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| Breite Straße 39 |
|
zweite Hälfte 18. Jahrhundert |
1904 |
Weingroßhandlung Massmann & Nissen |
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| Breite Straße 40 |
Breite Straße 817 MMQ. |
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1914 |
Auf dem Bild am linken Rand |
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| Breite Straße 40 |
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1914 |
1942 |
Erbaut vom Lübecker Baumeister Carl Heinrich Friedrich Blunck, dem Vater Erich Bluncks. Ab 1914 Sitz der Bank für Handel und Gewerbe |
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| Breite Straße 44 |
Breite Straße 819 MMQ. |
Renaissance |
1903 |
Von 1605 an Wohnhaus des Johann Füchting und nach seinem Tod bis 1662 im Besitz seiner Erben. Die Fassade ist nur in einem einzigen Foto erkennbar überliefert. |
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| Breite Straße 44 |
|
1903 |
1942 |
|
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| Breite Straße 48 |
Breite Straße 821 MMQ. |
1805 (prägend) |
1942 |
Auf dem Foto rechts. Umbau mit Fassadenneugestaltung durch den Architekten Joseph Christian Lillie (um 1805) für den Lübecker Arzt Jacob August Schetelig. Fassade im Erdgeschoss 1920 durch den Einbau großer Schaufenster zu beiden Seiten der Eingangstür erheblich verändert. |
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| Breite Straße 50, Haus Böse |
Breite Straße 822 MMQ. |
1821 |
1942 |
Klassizistischer Neubau auf asymmetrischem Grundstück durch Joseph Christian Lillie für den Protonotar Christian Heinrich Lembke. Das Haus diente bis zur Zerstörung als Geschäftsstelle der Nordischen Gesellschaft. |
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| Breite Straße 51 |
Breite Straße 795 JacQ. |
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1942 |
1906/07 Sitz von Diercks Hansa-Kinematographen, Lübecks erstem Lichtspielhaus |
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| Breite Straße 54 |
Breite Straße 824 MMQ. |
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1925 |
Ab 1869 Wohnhaus der Familie Mann und Geburtshaus von Heinrich Mann, woran eine Gedenktafel am heutigen Bankgebäude der Commerzbank AG erinnert. Das Gebäude wurde 1925 einem so umfangreichen Umbau unterzogen, dass es einem Neubau nahekam. |
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| Breite Straße 54 |
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1925 |
1942 |
Seit 1919 befand sich das Gebäude in Besitz der Commerz- und Privatbank, die das Haus 1925 durch die Architekten Schöß und Redelstorff so umfassend umbauen und aufstocken ließ, dass es einem Neubau nahekam. Augenfällig wurde dies insbesondere durch die Putzfassade, die expressionistische Elemente mit der Formensprache alter Lübecker Giebel kombinierte. |
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| Breite Straße 55, Ratsapotheke |
Breite Straße 797 JacQ. |
1582 |
1855 |
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|
| Breite Straße 55 |
Breite Straße 797 JacQ. |
1855 |
1942 |
Von 1863 bis 1910 Sitz der Commerzbank in Lübeck |
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| Breite Straße 59 |
Breite Straße 969 JohQ. |
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1906 |
Abgebrochen für den Bau des Karstadt-Kaufhauses |
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| Breite Straße 59-61, Karstadt-Kaufhaus |
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1906 |
1942 |
Auf den Grundstücken Breite Straße 59-61 sowie Johannisstraße 2-8 errichtetes Jugendstil-Kaufhaus, 1913 erweitert. Nach dem Zweiten Weltkrieg an gleicher Stelle neu erbaut und 1995–96 nochmals durch zwei Neubauten ersetzt. |
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| Breite Straße 60, Düffckes Hotel |
Breite Straße 827 MMQ. |
1855 |
1942 |
Das vom Gastwirt Johann Carl August Düffcke erbaute Hotel wurde anstelle zweier älterer Häuser errichtet. Das Gebäude an der Ecke zur Mengstraße, das dem Neubau weichen musste, war einst im Besitz des Buchdruckers Johann Balhorn gewesen und hatte Bürgermeister Friedrich Nölting gehört, dessen Witwe es für 32.000 Lübische Mark an Düffcke veräußerte. |
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| Breite Straße 61a |
Alter Schrangen 963 JohQ. |
1855 |
1928 |
Das Spritzenhaus war bis 1906 in Betrieb, als die Feuerwehr ihre neu erbaute Wache Bei St. Johannis Nr. 3 bezog, wo sie bis 1988 beheimatet war. Durch den Abriss des Spritzenhauses und der rückwärtig anschließenden Bauten wurden die Gassen Alter Schrangen und Kleiner Schrangen zum heutigen Schrangen zusammengelegt |
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| Breite Straße 67, Der Große Lobben |
Breite Straße 958 JohQ. |
1557 |
1889 |
Der sogenannte Große Lobben war von 1557 bis 1802 der Schütting der Bergenfahrer. |
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| Breite Straße 85-87 |
|
1888 |
1942 |
1888 von der Firma Karstadt als erstes Kaufhaus Lübecks errichtet und bis zum Umzug in den Neubau 1906 genutzt. Von 1906 bis 1921 Sitz des Kinos Metropol, danach Bankhaus. |
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| Breite Straße 89, Haus Niedegger |
Breite Straße 947 JohQ. |
kurz vor 1806 |
1942 |
Stammhaus der Firma Niederegger; errichtet anstelle eines älteren Giebelhauses |
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| Breite Straße 93, Zum König von England |
Breite Straße 945 JohQ. |
frühes 17. Jahrhundert |
1942 |
|
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| Breite Straße 95 |
Breite Straße 945/944 JohQ. |
um 1800 |
um 1890 |
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| Breite Straße 97 |
Breite Straße 944 JohQ. |
2. H. 18. Jh. |
1942 |
Eines der wenigen Rokoko-Palais der Stadt. Von 1814 bis 1818 Sitz der Ratskanzlei. |
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| Breite Straße 103, Everssches Haus |
Breite Straße 940 JohQ. |
um 1580 |
um 1889 |
Heute nicht mehr vergebene Hausnummer an der Ecke Breite Straße und Wahmstraße; die früher sehr schmale Wahmstraße wurde im Zuge des Wiederaufbaus nach 1945 erheblich verbreitert. |
|
| Breite Straße 103 |
|
um 1889 |
1942 |
Heute nicht mehr vergebene Hausnummer an der Ecke Breite Straße und Wahmstraße; die früher sehr schmale Wahmstraße wurde im Zuge des Wiederaufbaus nach 1945 erheblich verbreitert. |
|
| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Burgtorwache |
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1767 |
1878 |
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| Leichenhaus des Marstallgefängnisses |
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1882 |
1928 |
Die Leichenhalle des Marstallgefängnisses befand sich auf der Feldseite des Burgtors und wurde abgebrochen, um einen weiteren Fußgängerdurchgang zu schaffen. |
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|
Große Burgstraße 595 JacQ. |
1806 |
zwischen 1880 und 1882 |
Das kleine Gebäude auf der Feldseite des Burgtors war 1806 als Lusthaus an der Straßenseite des Brauergartens, der den Vorstehern der Brauerwasserkunst vor dem Burgtor zur Verfügung stand, errichtet worden. Später beherbergte es eine Gartenwirtschaft, die 1880 noch existierte. Das kurze Straßenstück vor dem Burgtor wurde zu jener Zeit noch zur Großen Burgstraße gezählt. |
|
| Große Burgstraße 1a und 3 |
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1a: 1899/1900; 3: zwischen 1882 und 1899 |
1908 |
An die Stelle des alten Brauergartenhauses trat zunächst das unmittelbar an die Stadtmauer gesetzte Wohnhaus Große Burgstraße 3. Die auffallende feldseitige fensterlose Brandmauer ist noch auf Fotos zu erkennen, auf denen die Brückenbauwerke über den Elbe-Lübeck-Kanal schon existieren, also muss sich das Gebäude bis 1899 in diesem Zustand befunden haben. Aus Anlass der Kanaleröffnung 1900 herausgegebene Postkarten hingegen zeigen bereits das angebaute Haus 1a, das somit 1899/1900 entstanden sein muss (die Hausnummer 1 ohne jeden Zusatz existierte seltsamerweise nicht). Die massiven Wohnhäuser unmittelbar vor dem historischen Stadttor galten als Schandfleck; 1906 wurden sie vom Lübecker Staat erworben und 1908 abgebrochen. Das kurze Straßenstück vor dem Burgtor wurde zu jener Zeit noch zur Großen Burgstraße gezählt. |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
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Domkirchhof 851, 850 und 849 MQ. (im Bild von links nach rechts) |
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1857 |
Das Häuser vor der Westfassade des Doms, dem Mühlendamm zugewandt, dienten Bediensteten des Doms als Wohnungen. Das Kirchdienerhaus (Nr. 852), das als vorderstes Gebäude der Reihe am dichtesten zum Mühlendamm lag, war bereits 1844 abgerissen worden. Nach dem Abbruch wurden auf dem Grundstück keine neuen Bauten errichtet, so dass auch keine heutigen Hausnummern zugeordnet werden können. |
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| Kirchdienerhaus |
Domkirchhof 852 MQ. |
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1846 |
Das Wohnhaus des Domkirchdieners befand sich vor der Westfassade des Doms, dem Mühlendamm zugewandt. Carl Julius Milde bildete es in seinem Lübecker ABC ab, doch nur als Staffage für die Darstellung der städtischen Nachtwächter. Nach dem Abbruch wurde auf dem Grundstück kein neuer Bau errichtet, so dass auch keine heutige Hausnummer zugeordnet werden kann. |
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| Domkirchhof 2-6, Bischofshof |
Domkirchhof 856 MQ. |
14. und 15. Jahrhundert |
1819 (letzte Reste 1887) |
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| Domkirchhof 7, Waisenhaus |
Domkirchhof 854 MQ. |
1574 erbaut, 1806 klassizistisch umgebaut |
1942 |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Fackenburger Allee 2b, Hotel Schützenhof |
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1990er Jahre |
Das Gebäude beherbergte zuletzt ein Bordell. In dem Hotel unmittelbar neben den Gleisanlagen des Hauptbahnhofs zog einst Franz Kafka bei seinem Zwischenstop in der Stadt im Jahr 1914. In seinen Aufzeichnungen gab er es fälschlich als Hotel Schützenhaus an. Er zog jedoch am gleichen Tag um in das Hotel Stadt Hamburg. |
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| Fackenburger Allee 5, Bürgerschützenhof |
Bürger-Schützenhof, Vorstadt St. Lorenz |
1836 |
1903 |
Seit Gründung 1558 mehrfach neu errichtet. Für den Bau des neuen Hauptbahnhofs abgebrochen. |
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| Fackenburger Allee 7-9 |
|
1870 |
1905 |
Die spätklassizistische Villa war vom seinerzeitigen Lübecker Stararchitekten Julius Grube für Ludwig Possehl errichtet worden und war später Residenz von Emil Possehl. 1905 musste das Gebäude dem Bau des neuen Hauptbahnhofs weichen. |
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| Fackenburger Allee 10a |
|
18. Jahrhundert |
1942 |
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| Fackenburger Allee 31-43 Alte Kaserne |
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1869 |
1976 |
Die erste Kaserne Lübecks, vom Norddeutschen Bund errichtet für die Unterbringung des III. Bataillons des Infanterie-Regiments Nr. 76 und ab 1897, als Lübeck sein eigenes Regiment erhielt, dessen II. Bataillon. Das I. musste bis 1899 auf der grünen Wiese campieren. |
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| Fackenburger Allee 40-42 Konzerthaus Lübeck |
|
|
1942 |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
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Große Burgstraße 595 JacQ. |
1806 |
nach 1880 |
Das kleine Gebäude auf der Feldseite des Burgtors war 1806 als Lusthaus an der Straßenseite des Brauergartens, der den Vorstehern der Brauerwasserkunst vor dem Burgtor zur Verfügung stand, errichtet worden. Später beherbergte es eine Gartenwirtschaft, die 1880 noch existierte. Das kurze Straßenstück vor dem Burgtor, heute zur Burgtorbrücke gehörig, wurde zu jener Zeit noch zur Großen Burgstraße gezählt. |
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| Große Burgstraße 1a und 3 |
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1a: 1899/1900; 3: zwischen 1882 und 1899 |
1908 |
An die Stelle des alten Brauergartenhauses trat zunächst das unmittelbar an die Stadtmauer gesetzte Wohnhaus Große Burgstraße 3. Die auffallende feldseitige fensterlose Brandmauer ist noch auf Fotos zu erkennen, auf denen die Brückenbauwerke über den Elbe-Lübeck-Kanal schon existieren, also muss sich das Gebäude bis 1899 in diesem Zustand befunden haben. Aus Anlass der Kanaleröffnung 1900 herausgegebene Postkarten hingegen zeigen bereits das angebaute Haus 1a, das somit 1899/1900 entstanden sein muss (die Hausnummer 1 ohne jeden Zusatz existierte seltsamerweise nicht). Die massiven Wohnhäuser unmittelbar vor dem historischen Stadttor galten als Schandfleck; 1906 wurden sie vom Lübecker Staat erworben und 1908 abgebrochen. Das kurze Straßenstück vor dem Burgtor wurde zu jener Zeit noch zur Großen Burgstraße gezählt. |
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| Gr. Burgstraße 4 |
Große Burgstraße 592 |
15. Jahrhundert |
1894 |
Das doppelgieblige Gebäude war das Vorderhaus der Marstallschmiede und wurde, nach einer letzten Renovierung 1882, für den Bau des Gerichtsgebäudes abgebrochen. |
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| Gr. Burgstraße 6-12 |
Große Burgstraße 731 b-e |
13. Jahrhundert |
1894 |
Das an der Burgstraße stehende Brauhaus des Burgklosters wurde 1894 für den Neubau des Gerichtsgebäudes abgerissen; die eigentlichen Brauereigebäude waren bereits 1805 abgebrochen worden, das zur Straße gerichtete Vorderhaus folgte als letztes Überbleibsel 1894. |
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| Gr. Burgstraße 14, Burgkloster |
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1276 |
1818 |
Die St.-Maria-Magdalena-Kirche war eine dreischiffige Backsteinbasilika, die zum aufgehobenen Dominikanerkloster gehörte. Die Ostwand des Chors bildete den Abschluss zur Großen Burgstraße. Der Abbruch erfolgte nach dem Einsturz eines Pfeilers wegen Baufälligkeit. Das Grundstück an der Ecke Hinter der Burg wurde später mit dem heute noch vorhandenen neugotischen Schulgebäude und dem Hofraum zum Gerichtsgebäude überplant. |
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| Gr. Burgstraße 36 |
Große Burgstraße ? |
vor 1700 |
1910 |
Das dem Abbruch verfallene Haus trug bis 1704 die Bezeichnung Die Krone |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Holstenstraße 1 |
Holstenstraße 296 |
16. Jahrhundert |
1883 |
Das heutige Grundstück Holstenstraße 1 befindet sich nicht präzise an der gleichen Stelle, da die Einmündung der Schmiedestraße in die Holstenstraße nach dem Zweiten Weltkrieg geringfügig verlagert wurde. |
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| Holstenstraße 11 |
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20. Jahrhundert |
1942 |
Tabak, Cigarren, Pfeifen und Kurzwaren |
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| Holstenstraße 15, Behrens Hôtel |
Holstenstraße 303 MQ. |
1873 |
1942 |
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| Holstenstraße 20 |
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1942 |
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| Holstenstraße 19-21 |
Holstenstraße 310-311 MQ. |
1804/1805 |
1905 |
Abgerissen für die Verbreiterung der Holstenstraße |
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| Holstenstraße 23 |
Holstenstraße 312 MQ. |
18. Jahrhundert |
1877 |
Auf dem Foto in Bildmitte, an der Ecke zum Kolk; am linken Bildrand das Haus Holstenstraße 19-21 |
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| Holstenstraße 25 |
Holstenstraße 321 MQ. |
1877 |
1906 |
Abgerissen für den Bau des Holstenhauses |
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| Holstenstraße 25-33, Holstenhaus |
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1907 |
1942 |
errichtet als Kaufhaus der Leo Leibholz & Co, die auch Eigentümer des Hauses war, vom seinerzeit bekannten Düsseldorfer Kaufhausarchitekten Otto Engler (1861–1940). Ab 1909 wurde es von der Kaufhaus Holstenhaus G.m.b.H. genutzt. |
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| Holstenstraße 39 |
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16. Jahrhundert |
1905 |
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| Holstenstraße 41 |
Holstenstraße 163 MQ. |
1601 |
1905 |
Das Haus an der Ecke zur Untertrave flankierte gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Gebäude Nr. 42 die Einfahrt zur Holstenstraße. Beide Gebäude wurden für die Verbreiterung der Straße abgerbrochen. |
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| Holstenstraße 42 |
Holstenstraße 330 MQ. |
16. Jahrhundert |
1905 |
Das Haus an der Ecke zur Obertrave flankierte gemeinsam mit dem gegenüberliegenden Gebäude Nr. 41 die Einfahrt zur Holstenstraße. Beide Gebäude wurden für die Verbreiterung der Straße abgebrochen. |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Königstraße 24/Pfaffenstraße 20-22 |
Königstraße 671 JacQ./Pfaffenstraße 672 JacQ. |
2. Hälfte des 17. Jahrhunderts |
1910 |
Das Giebelhaus Königstraße 24 bildete eine bauliche Einheit unter einem gemeinsamen Dach mit dem rechts anschließenden Reihenhaus Pfaffenstraße 20-22 |
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| Königstraße 27 |
Königstraße 651 JacQ. |
mittelalterlich? |
1873 |
Haus des Kustos, Pförtnerhaus des Katharinenklosters/Katharineums |
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| Königstraße 27 |
Königstraße 652-653 JacQ. |
im Kern gotisch, mit neugotischen Fassaden von 1837/38 |
1880 |
Flügel des Katharinenklosters, für die Erweiterung des Katharineums abgebrochen |
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| Königstraße 29 |
Königstraße 654 JacQ. |
spätes 18. Jahrhundert |
1886 |
Geschäftshaus der Steindruckerei von 1835 bis 15. April 1886. 1824 Wohnhaus des Theaterdirektors Graf Carl Hahn-Neuhaus. Das klassizistische Haus wurde für die Erweiterung des Katharineums abgebrochen. |
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| Königstraße 31, Adreßhaus |
Königstraße 655 JacQ. |
um 1250 |
1886 |
Geschäftshaus der Lübeckischen Anzeigen von 1807 bis 29. März 1886. Das spätromanische Giebelhaus mit Barock-Fassade wurde für die Erweiterung des Katharineums abgebrochen. |
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| Königstraße 33, 35, 37 und 39 (auf dem Foto von links nach rechts, mit dem Treppengiebelhaus beginnend) |
Königstraße 656, 657, 657a, 658 JacQ. |
Verschiedene Jahrhunderte |
1942 |
Das Haus Nr. 33 an der Ecke zur Hundestraße war in Erwartung einer geplanten Straßenverbreiterung Ende des 19. Jahrhunderts zurückversetzt und mit einem gründerzeitlichen Giebel versehen worden; die anderen drei Häuser blieben unverändert. 1930 wurde die Straßenverbreiterung doch noch umgesetzt: Die Häuser Nr. 35, 37 und 39 wurden auf die Baulinie des Eckhauses zurückverlegt und erhielten neue Fassaden: Nr. 35 verputzt, in Anlehnung an die Vorgängerfassade von 1799, und Nr. 37 und 39 mit Backstein verklinkert. Zugleich erhielt das Eckhaus Nr. 33 eine neue Fassade mit Backstein-Treppengiebel. |
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| Königstraße 42 |
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1752 |
1892 |
Das Rokoko-Palais wurde für den Bau des Reichsbank-Gebäudes abgebrochen. |
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| Königstraße 44-46 |
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18. Jahrhundert |
1942 |
Die Gebäude hinter den spätbarocken Fassaden waren älteren Ursprungs. |
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| Königstraße 46 |
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18. Jahrhundert |
1942 |
Geschäftshaus der Lübeckischen Anzeigen in der Königstraße No. 46 seit dem 29. März 1886 bis zu deren Verschmelzung mit dem Lübecker General-Anzeiger in den 30ern. Die Gebäude hinter den spätbarocken Fassaden waren älteren Ursprungs. |
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| Königstraße 50 |
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1576 |
1928 |
Das Haus mit dem Renaissance-Treppengiebel lag zwischen den Gassen Alter Schrangen und Kleiner Schrangen; es wurde bei der Zusammenlegung zum heutigen Schrangen abgerissen. |
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| Königstraße 59 (? - möglicherweise unzutreffend) |
Königstraße 876 JohQ. |
16. Jahrhundert |
1866 |
Das Haus des Senators Johann Heinrich Gaedertz |
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| Königstraße 59, 61 und 63 |
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15.-18. Jahrhundert |
1942 |
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| Königstraße 76 |
Nr. 894 |
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deutlich vor 1939 |
Hier verlebte Friedrich Overbeck seine Jugendjahre. Es galt lange als das Geburtshaus Overbecks, bis aktenmäßig festgestellt werden konnte, dass er in der Sandstraße geboren sei. In einer Publikation des Jahres 1939 wurde das Gebäude als längst abgerissen bezeichnet. |
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| Königstraße 91, Schrödersches Haus |
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18. Jahrhundert |
um 1900 |
Eckhaus zur Wahmstraße; abgerissen für den Bau eines heute noch bestehenden Geschäfts- und Wohnhauses |
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| Königstraße 95 |
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spätestens 1942 |
Aufnahme entstand zum 25-jährigen Bestehen der Privatschule von Heinrich Vietig (Vietig'sche Schule) |
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| Königstraße 102, 104 und 106 (auf dem Foto von rechts nach links) |
Königstraße 906, 907 und 908 JohQ. |
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1942 |
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| Königstraße 108 / Aegidienstraße 15 |
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1885 (Umbau 1938) |
1942 |
Das gründerzeitliche Gebäude (oberes Foto) wurde nach dem Erwerb durch die Bank der Deutschen Arbeit 1938/39 erheblich umgebaut, um es in das historische Straßenbild einzupassen (unteres Foto) |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Krähenstraße 5 |
Krähenstraße 418 JohQ. |
1645 |
1942 |
Das Vorderhaus zum Gang Kocks Hof |
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| Krähenstraße 12, 10 und 8 |
Krähenstraße 518, 517 und 516 JohQ. |
Gotik |
1942 |
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| Krähenstraße 11, 13 und 15 (auf dem Foto von links nach rechts) |
Krähenstraße 413, 412 und 411 JohQ. |
verschiedene Jahrhunderte |
1942/1955 |
Das zurückgesetzte Haus Nr. 13 wurde um 1900 in Erwartung einer baldigen Straßenverbreiterung anstelle eines Vorgängerbaus errichtet; die Straßenverbreiterung fand jedoch nicht statt. Das Haus überstand den Luftangriff von 1942, wurde aber 1955 abgebrochen, als im Rahmen des Wiederaufbaus die Krähenstraße tatsächlich breiter als zuvor angelegt wurde und das Gebäude nicht mehr in die neue Bauflucht passte. Die Nachbarhäuser 11 und 15 hingegen wurden 1942 zu stark beschädigt und ihre Ruinen später beseitigt. |
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| Krähenstraße 19 |
Krähenstraße 408 JohQ. |
Renaissance |
1942 |
Das Geburtshaus Johann Heinrich Thöls; Vorderhaus von Rudolfs Gang (Nr. 21). |
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| Krähenstraße 21, Rudolfs Gang |
Krähenstraße 404 JohQ. |
1663 (erstmalige Erwähnung, als Diedrich Meyers Gang) |
1942 |
Vorderhaus des Gangs war Nr. 19 |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
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Markt 234 MQ. |
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1882 |
Abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes |
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Markt 235 MQ. |
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1882 |
Abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes |
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Markt 236 MQ. |
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1882 |
Abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes |
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| Baeyer's Hotel |
Markt 237 MQ. |
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1882 |
Abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes |
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| Baeyer's Hotel |
Markt 238 MQ. |
18. Jahrhundert (Giebel) |
1882 |
Vermutlich zuletzt der älteste Giebel des Westriegels. Abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes |
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Markt 239 MQ. |
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1882 |
Abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes |
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| Zum Holländer |
Markt 240 MQ. |
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1882 |
Abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes |
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Markt 241 (links, mit Treppengiebel) und 242 (rechts daneben) MQ. |
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1872 |
Abgerissen für den Bau des Telegrafenamtes |
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| Markt 1, Telegraphenamt |
Markt 241 MQ. |
1874/75 |
1882 |
Das anstelle dreier älterer Häuser neu errichtete Telegraphenamt wurde bereits sieben Jahre später zusammen mit der gesamten übrigen Bebauung des südlichen Marktrandes abgerissen, um Platz für das neue Hauptpostamt zu schaffen. |
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| Markt 1, Hauptpostamt |
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1882 |
2002 |
Ursprünglich errichtet in neobacksteingotischem Stil, wurde das Äußere in den 1950er Jahren erheblich vereinfacht und mit einer komplett neuen, schlichten Ziegelfassade versehen (auf dem unteren Bild im Hintergrund). Abgerissen für den Bau eines Kaufhauses |
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| Markt 4 |
Markt 267 MQ. |
1805/06 |
1942 |
Klassizistisches Wohn- und Geschäftshaus, aufgeführt wohl von dem Architekten Joseph Christian Lillie für den Seidenhändler Georg Heinrich Lücke |
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|
Markt 268 MQ. |
mittelalterlich |
um 1880 |
Großes Fachwerkhaus, abgerissen für den Neubau eines gründerzeitlichen Geschäftshauses |
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| Markt 5 |
Markt 268 MQ. |
um 1880 |
1942 |
Gründerzeitliches Geschäftshaus, 1937 erheblich umgestaltet |
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| Markt 8, Die Glocke |
Markt 266 MQ. |
1658 |
1942 |
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| Marktbrunnen |
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1873 |
1934 |
Entworfen vom Architekten Hugo Schneider |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Bäckerbuden |
Megstraße 205 a-k MQ. |
verschiedene Jahrhunderte |
1834 |
Die Verkaufsbuden der Bäcker, zwischen Kanzleigebäude und Maria am Stegel, galten als „die Stadt verunzierend“ und wurden daher zur Verschönerung des Stadtbildes von der Gesellschaft zur Beförderung gemeinnütziger Tätigkeit aufgekauft und abgebrochen. |
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| Mengstraße 1, Maria am Stegel |
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1425 |
1967 |
Die ehemalige Kapelle stand, nachdem sie 1942 während des Bombenangriffes ausgebrannt war, noch 25 Jahre als Ruine, ehe sie nach Sturmschäden endgültig abgerissen wurde. Die Sockelsteine wurden leicht versetzt wieder in den Boden eingelassen. Die Hausnummer 1 wurde, wie auch die 3, nach dem Krieg Neubauten der unteren Mengstraße jenseits des Schüsselbuden zugeordnet. |
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| Mengstraße 3 |
Mengstraße 1 MQ. |
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1908 |
Das Haus an der Ecke zum Schüsselbuden war direkt an die Kapelle Maria am Stegel angebaut. |
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| Mengstraße 3 |
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1908 |
1942 |
Das Haus beherbergte von 1936 bis zur Zerstörung Geschäft und Werkstatt des Uhrmachers Paul Behrens, der 1967 die neue Astronomische Uhr der Marienkirche baute, nachdem die mittelalterliche Originaluhr im Krieg vernichtet worden war. Die Hausnummer 3 wurde, wie auch die 1, nach dem Krieg Neubauten der unteren Mengstraße jenseits des Schüsselbuden zugeordnet. |
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| Mengstraße 6 |
Mengstraße 3 MMQ. |
18. Jahrhundert |
1942 |
Das Gebäude wurde im Krieg zerstört; der an seiner Stelle errichtete Neubau wurde mit der erhaltenen Fassade des gleichfalls vernichteten Hauses Fischstraße 19 versehen (siehe auch Mengstraße 6). |
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| Mengstraße 7-11, Logenhaus der Loge zur Weltkugel |
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<1914 |
1942 |
Gewachsenes Gebäude der Lübecker Loge zur Weltkugel. Nachdem die Loge aufgelöst wurde (1933), vermachte sie ihr Logenhaus den Lübecker Kirchen, die es fortan als Gemeindehaus nutzten. |
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| Mengstraße 8, Seniorat |
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1530 |
1942 |
Das Wohnhaus im Innenhof der Wehde (deren Vordergebäude erhalten sind) diente über Jahrhunderte als Wohnsitz der Superintendenten. |
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| Mengstraße 10 |
Mengstraße 5 MMQ. |
18. Jahrhundert |
1942 |
Ehemalige Adler-Apotheke |
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| Mengstraße 16 |
Mengstraße 11 MMQ. |
um 1580 |
1912 |
Der Sitz des Verlags Schmidt-Römhild wurde abgerissen und durch einen Backstein-Neubau im Heimatschutzstil ersetzt, dessen Erscheinungsbild an das Aussehen des Renaissance-Giebelhauses angelehnt war. Nach weitgehender Zerstörung im Zweiten Weltkrieg erfolgte in den 1960er Jahren ein Wiederaufbau, der im Aussehen nahezu vollständig identisch war mit dem Bauwerk von 1912/13. |
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| Mengstraße 18 |
Mengstraße 43 MMQ. |
vor 1620 |
1886 |
Schütting der Schonenfahrer in Lübeck; nach 1799 vollständig klassizistisch umgebaut. Nur eine einzige bildliche Darstellung des Gebäudes ist bekannt. |
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| Mengstraße 18, Café Central |
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1888 |
1910 |
Im Café ließ sich das Vorbild von Heinrich Manns Professor Rath oft sehen. |
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| Mengstraße 18 |
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1910 |
1942 |
Errichtet als Zentrale der Kreditbank Lübeck |
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| Mengstraße 28 |
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1803 |
1942 |
Als völliger Neubau für den Weinhändler Bonaventura Winckler errichtet; 1854 von der Stadt erworben, 1861–64 umgebaut und um eine Etage aufgestockt, 1864–96 als Gerichtsgebäude genutzt, danach Sitz verschiedener städtischer Behörden |
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| Mengstraße 35 |
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um 1761 |
um 1880 |
Im 18. Jahrhundert zusammen mit dem Nachbarhaus Nr. 33 durch Umbau älterer Gebäude entstanden; um 1880 für den Bau des heute dort befindlichen klassizistischen Hauses abgebrochen |
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| Mengstraße 36, Schabbelhaus |
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um 1590 |
1942 |
Von 1908 bis zur Zerstörung 1942 ursprünglicher Sitz des Schabbelhauses, das seit 1955 in der Mengstraße 48-50 beheimatet ist |
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| Mengstraße 42 |
Mengstraße 72 MMQ. |
1587 |
1858 |
Geburtshaus von Johann Wilhelm Cordes; ersetzt durch einen bis heute bestehenden spätklassizistischen Neubau |
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| Mengstraße 66 |
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spätes 18. Jahrhundert |
1942 |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Ratzeburger Allee 29, Weißer Engel |
Auf dem weißen Engel, Vorstadt St. Jürgen |
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1910 |
Der Weiße Engel war eines der ältesten Krughäuser Lübecks und seit dem Spätmittelalter nachweisbar; sein frühester dokumentierter Name ist Taterkrug (Zigeunerkrug), um 1800 hieß er Blauer Engel und ab 1828 (mit einer Unterbrechung im Jahre 1911, als er kurzzeitig Heinrichshof benannt war) bis zur Schließung des Lokals 1966 Weißer Engel. Die Gaststätte war ab 1910 in einem Neubau ansässig, der bis heute existiert. |
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| Ratzeburger Allee 75, Zum Weinberg |
Auf dem großen Weinberg, Vorstadt St. Jürgen |
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Frühe 1980er Jahre |
Die frühere Ausflugsgaststätte existiert nicht mehr, doch die nach ihr benannte angrenzende Weinbergstraße hat ihren Namen behalten |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Sandstraße 1-3 |
Sandstraße 939-938 |
18. Jahrhundert |
um 1890 |
Abgerissen für den Bau des Kaufhauses der Firma August Haerder & Co. |
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| Sandstraße 1-5, Kaufhaus Haerder |
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Kernbau Ecke Sandstraße/Wahmstraße: 1950; Erweiterungsbau Ecke Wahmstraße/Königstraße: 1954; Haerder-Brücke (mit Restaurant und Verkaufsräumen versehene dreistöckige verglaste Verbindungsbrücke zum Gebäude Breite Straße 99): 1956 |
2006 (Haerder-Brücke); 2007 (Gebäudekomplex) |
Der Nachkriegskomplex des Kaufhauses Haerder (Sandstraße 1-5, Wahmstraße 2-20 und Königstraße 84-96) nahm einen halben Baublock ein. |
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| Sandstraße 2/Kohlmarkt 1 |
Sandstraße 1011/Kohlmarkt 262 MarQ. |
1867 |
1942 |
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| Sandstraße 4 |
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18. Jahrhundert |
1942 |
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| Sandstraße 11 |
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Barockgiebelhaus |
1942 ? |
seit 1707 Weinhaus, Stammlokal der Protagonisten in Ludwig Ewers Lübeckroman: Die Großvaterstadt |
Metzger-Mappe 60/189 |
| Sandstraße 13 |
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Im 15. Jahrhundert Wohnhaus des Andreas Geverdes, siehe Der erwürgte Bürge, dort in der Anmerkung. |
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| Sandstraße 15 |
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1824 (prägend) |
1942 |
1824 Umbau des Hauses (damals noch Klingenberg Nr. 932) im klassizistischen Stil durch den Architekten Joseph Christian Lillie für den Seidenkaufmann Gustav Boldemann. Spätere Eigentümer August Haerder (1860), Goldschmied Heinrich Hermann Sack (1877) |
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| Sandstraße 16, Die Halbmond-Apotheke |
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Mai 1911 |
Barock |
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| Sandstraße 16, Die neue Halbmondapotheke |
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1912 |
1942 |
Architekt Peter Sönnichsen; nur ein Teil der Fassade überlebte 1942 |
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| Sandstraße 24 |
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15. Jahrhundert |
1928 |
Die im 18. Jahrhundert neu errichtete Fassade stand unter Denkmalschutz; dennoch wurde für den Bau des Kaufhauses am Klingenberg die Abrissgenehmigung erteilt. Während des Ersten Weltkriegs war in ihm das Ersatz Reserve-Infanterie-Regiment Nr. 84 untergebracht |
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| Sandstraße 28 |
Klingenberg 998 MQ. |
1856 |
1928 |
Errichtet vom Glasermeister Johann Jacob Achelius; abgerissen für den Bau des Kaufhauses am Klingenberg |
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| Adresse und/oder Bezeichnung |
Adresse vor 1884 |
Erbaut |
Zerstört |
Besonderheiten und Anmerkungen |
Abbildung |
| Schüsselbuden 2 |
Schüsselbuden 201 MQ. |
1832 |
1942 |
1832 unter Einbeziehung einiger Teile des Vorgängerbaus neu errichtet. Gotischer Gewölbekeller und Wandmalerei an Südwand des Erdgeschosses von 1331/38 erhalten und in Neubau von 1958 integriert[1] |
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| Schüsselbuden 8, 6 und 4 (von links) |
Schüsselbuden 200, 199 und 198 MQ. |
18. Jahrhundert (die Häuser hinter den Giebeln älter) |
1942 |
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| Schüsselbuden 12 |
Schüsselbuden 196 MQ. |
16. Jahrhundert |
1902 |
Von 1687 bis 1853 Schütting der Nowgorodfahrer; für die Errichtung des Central-Hotels abgerissen |
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| Schüsselbuden 15, Pflugsches Haus |
Schüsselbuden 221 MQ. |
1720 |
1942 |
1805 von Joseph Christian Lillie für den Eigentümer Konrad Platzmann umgebaut. Das Gebäude stammte bis auf das später aufgebaute oberste Stockwerk aus den Anfängen des Rokoko. Eine Stuckplatte im Kellergeschoß trug das Datum 1720. Ab 1909 verfiel es zusehends, bis im Jahre 1919 die Zweigstelle der Lübecker Disconto-Gesellschaft in der einstigen Pluegschen Weinhandlung eingerichtet wurde. |
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| Markttwiete 2-4 (Schüsselbuden 15) Stadthaus, eigentlich Verwaltungsgebäude II |
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1955-57 |
2003 |
Der aufgrund eklatanter Baumängel nicht mehr renovierungsfähige Verwaltungsbau des Rathauses wurde zusammen mit dem Postamt am Markt abgebrochen. |
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| Schüsselbuden 20 |
Schüsselbuden 192 MQ. |
1764 |
1942 |
seit 1892 Betriebshaus der Privatbank in Lübeck, ab 1927 Deutsche Bank Filiale Lübeck |
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| Schüsselbuden 22, Spethmann's Hôtel |
Schüsselbuden 191 MQ. |
18. Jahrhundert |
1904 |
seit 1884 Hotel; 1904 für den Bau des Paketpostamtes abgebrochen |
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| Schüsselbuden 24 |
Schüsselbuden 190 MQ. |
1587 |
1904 |
Haus der Krämerkompanie bis 1868. Abgerissen für den Neubau des Paketpostamtes; das Renaissance-Portal wurde in die Braunstraße 1-3 versetzt |
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| Schüsselbuden 32 |
Schüsselbuden 186 MQ. |
um 1550 |
1869 |
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| Schüsselbuden 34 |
Schüsselbuden 183-185 MQ. |
1860 |
1942 |
Das Geschäftshaus der Firma H. H. Kahl & Sohn ab 1882 |
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Schüsselbuden 232 MQ. |
1752 |
1882 |
Das Geschäftshaus der Firma H. H. Kahl & Sohn an der Ecke zum Kohlmarkt; zusammen mit den übrigen Häusern auf der Nordseite des Schüsselbuden bis zur Markttwiete abgerissen für den Bau des neuen Hauptpostamtes. |
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