Liste von Erdbeben

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Diese Liste vermittelt Informationen zu Erdbeben in allen Teilen der Erde, die durch historische Berichte überliefert sind oder wegen ihrer Auswirkungen durch Medienberichte bekannt wurden. Das vorangestellte Kartenmaterial zeigt die Konzentration von Erdbebenepizentren entlang der tektonischen Plattengrenzen.

Erdbeben, die sich unterseeisch am Meeresboden ereignen, werden oft auch als „Seebeben“ oder „Meerbeben“ bezeichnet. Wenn bestimmte Voraussetzungen gegeben sind, dann werden durch Erdbeben dieser Art innerhalb sehr kurzer Zeit sehr große Mengen Meerwassers ruckartig verdrängt; die auf diese Wasserwellen übertragene Energie birgt die zusätzliche Gefahr eines Tsunamis.

Karten[Bearbeiten]

Beim Vergleich der Karten ist die Übereinstimmung der Regionen größter Erdbebenhäufigkeit mit den Grenzen der tektonischen Platte deutlich.

Liste[Bearbeiten]

Legende:

Bis 8. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
1831 v.Chr. Berg Tai Shan in Shandong China in den Bambusannalen dokumentiert
464 v.Chr. bei Sparta Griechenland ca. 20.000
426 v.Chr. Golf von Euböa Griechenland Verwüstung zu beiden Seiten des Golfs, s. Erdbeben im Golf von Euböa 426 v. Chr.
373 v.Chr. vor Helike und Bura Griechenland Tsunami, beide Städte wurden ausgelöscht
224 v.Chr. Rhodos Griechenland
217 v.Chr. Alexandria Ägypten ca. 75.000
? Zhucheng, Changle in Shandong China > 6.000 Erdbeben von Zhucheng und Changle in Shandong 70 v.Chr. ≥ 7,0 2
33 v.Chr. Römische Provinz Palästina 30.000 2
17 Lydien Plinius der Ältere und Tacitus erwähnten 13 zerstörte Städte
  63 Pompeji Italien Zerstörung von Pompeji und anderer Orte in Kampanien 2
  115 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich (heute) Türkei Während des Erdbebens weilte Kaiser Trajan in Antiochia. Tausende starben, Trajan überlebte.
zwischen 243 und   250 Kaiseraugst Schweiz teilweise Zerstörung der römischen Siedlung Augusta Raurica
21. Juli 365 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich (heute) Türkei 40.000 Wahrscheinlich erste Zerstörung des Leuchtturmes von Pharos und Heraushebung der Küstenlinie Westkretas um bis zu 9 m; s. Erdbeben vor Kreta 365 2
 Sep. 458 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich (heute) Türkei 80.000 2
21. Mai  512 Yuanping, Dai in Shanxi China 5.310 Erdbeben zwischen Yuanping und Dai in Shanxi 512 7,5 2
  518 Sagalassos Oströmisches Reich (heute) Türkei Zerstörung von Sagalassos am Fuße des Taurusgebirges
20. Mai  526 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich (heute) Türkei 250.000 Erdbeben von Antiochia 526 (20.–29. Mai) 7,0 2
29. Nov. 528 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich (heute) Türkei 4.870 7,1 2
29. Nov. 533 Aleppo Syrien 130.000 2
  565 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich (heute) Türkei 30.000 2
31. Okt. 588 Antiochia (heute Antakya) Oströmisches Reich (heute) Türkei 60.000 2
Mitte des 7. Jahrhunderts Sagalassos Oströmisches Reich (heute) Türkei endgültige Zerstörung von Sagalassos
26. Apr. 662 Damghan und Qumis Iran 40.000 2
23. Mär. 734 Tianshui in Gansu China ~40.000 Erdbeben nahe Tianshui in Gansu 734   > 7,0 [1]

9. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
  811 St Andrews Schottland 1.400 2
23. Nov. 823 Ferganatal Usbekistan 15.000 2
20. Aug. 843 Nisa Turkmenistan 5.000 2
  844–847 Damaskus, Mosul Islamisches Kalifat, Provinzen Syrien und Irak 50.000–70.000 Verschiedene Angaben für Erdbeben im Gebiet von Damaskus und Mosul 2
15. Juli 850 Ray Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 45.000 2
  851 Dvin Armenien 12.000 10 5,2 2
 Dez. 856 Damghan und Qumis Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 200.000 Für diesen Monat sind Erdbeben aus Tunesien, Syrien, Ägypten, Jemen, Iran und Griechenland mit jeweils mehreren 10.000 Toten angegeben. 6,5 1/2
09. Juli 869 vor der Sanriku-Küste Provinz Mutsu, Japan 1000 Jōgan-Sanriku-Erdbeben 869. Tsunami entlang Ostküste von Tōhoku. 8,6 2
18. Nov. 871 Wasit Islamisches Kalifat, Provinzen Irak und Persien, heute Iran/Irak 20.000 2
23. Nov. 893 Ardabil Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 150.000–180.000 Für 893 sind für das Islamisches Kalifat, Provinz Persien (heute: Iran), Armenien und die Region des Kaukasus mehrere Erdbeben mit vielen 10.000 Toten angegeben 1/2

11. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
17. September 1007 Bagdad Islamisches Kalifat, Provinz Irak 10.000–100.000 Für 1007/1008 sind fünf Erdbeben mit hohen Opferzahlen verzeichnet 2
10. Dezember 1033 Ramallah, Gaza, Nablus Islamisches Kalifat, Provinz Palästina 70.000 2
15. Januar 1038 Taiyuan in Shanxi China 23.000 Schwere Zerstörungen im Umkreis von Taiyuan. [2][3][4]
4. November 1042 Täbris Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 50.000 15 7,6 2
1057 Zhili und Beijing China 25.000 6,8 2
20. April 1067 Eilat, Ramla, Damaskus Islamisches Kalifat; Provinzen Palästina (heute Israel/Palästinensische Autonomiegebiete), Ägypten, Syrien 25.000 6,5 2

12. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
1101 Khorasan Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute Iran 60.000 10 6,5 2
1117 Epizentrum bei Verona Oberitalien, Schweiz Die dem Erdbeben von Verona 1117 zugeschriebenen Schäden, im fast gesamten Mitteleuropa, gehen wahrscheinlich auf mehrere Ereignisse zurück
1137 Catania Italien 15.000 2
1138 Aleppo Islamisches Kalifat, Provinz Syrien 230.000 1
1139 Gəncə Islamisches Kalifat, Provinz Persien, heute zu Aserbaidschan 230.000 Auch in Syrien soll es 1139 ein Erdbeben mit über 200.000 Toten gegeben haben. Eventuell wurden von frühen Historikern verschiedene Erdbeben der damaligen Zeit vermischt. In den Kreuzrittergeschichten wird zu diesem Zeitpunkt und in dieser Region von gewaltigen Beben berichtet. [5]
1143 Ningxia China 10.000 6,0 2
1157 Damaskus Islamisches Kalifat, Provinz Syrien 80.000 2
1169 Syrakus Italien 16.000 2

13. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
4. Mai 1201 Katschberg Herzogtum Kärnten, heute Österreich Das früheste bekannte Erdbeben in Österreich. 8 6,1 [6][7]
20. Mai 1202 Nablus Islamisches Kalifat, heute Palästinensische Autonomiegebiete >1.000.000 Das Erdbeben wurde in Armenien, Anatolien, im Iran, in Ägypten und zwischen Sizilien und Mesopotamien wahrgenommen. Die genaue Anzahl der Opfer ist unklar. Arabische Quellen sprechen von mehr als einer Million Toten in den Jahren 1201 und 1202. Diese Zahl schließt wahrscheinlich auch die mittelbaren Opfer von Seuchen und Hungersnöten in der Folge des Erdbebens mit ein. 6,8–7,5 [8]
1219 Ningxia China 10.000 2
1222 Brescia Italien 12.000 2
27. September 1268 Adana Königreich Kilikien 60.000 1/2
August 1289 Beijing China 10.000 2
27. September 1290 Chihli, Innere Mongolei China 100.000 6,8 1/2
27. Mai 1293 Kamakura Japan 23.024 2
3. September 1295 Churwalden Schweiz < 500 12 6,5

14. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
20. Oktober 1336 Khaf Islamisches Kalifat, heute: Iran 20.000 6,5 2
25. Januar 1348 Friaul Italien Auch bekannt als „Das große Villacher Beben von 1348“. Das Erdbeben von Friaul 1348 führte auch zu einem Bergsturz am Dobratsch und zerstörte in Kärnten mindestens elf Burgen (namentlich genannt sind die Ortenburg und Kellerberg). Wiederholt wird eine Opferzahl von 5.000 genannt, worin aber auch die Pesttoten desselben Jahres enthalten sind. 8 6,8 [6][9]
18. Oktober 1356 Basel Nordschweiz 300 Einsturz des Münsters; siehe Basler Erdbeben. Stärkstes historisch überliefertes Beben nördlich der Alpen.

15. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
1444 Nemrut Dağı Osmanisches Reich (heute) Türkei 30.000 2
5. Dezember 1456 Neapel Italien 30.000 bis 40.000
1457 Palästina, Syrien heute Israel/Syrien 30.000 2
1458 Erzincan, Erzurum Osmanisches Reich (heute) Türkei 32.000 7,5 2
1481 Dodekanes Griechenland 30.000 7,1 2
1499 Yunnan China 10.000 2

16. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
14. September 1509 Konstantinopel (heute: Istanbul) Osmanisches Reich ca. 13.000 2
26. März 1511 Balkan Slowenien 6.000 Auswirkungen in Venedig, Padua, Treviso, Udine und anderen Orten[10] 7 6,9 2
1522 Täbris Iran 70.000 2
26. Januar 1531 Lissabon Portugal 30.000 2
2. Februar 1556 Kreis Hua, Yueyang Nordchina ca. 830.000 Beim Erdbeben in Shaanxi 1556 sank ein Gebiet zwischen den Provinzen Shaanxi und Gansu ab. 8,0 1
8. Februar 1570 Concepción (Chile) Chile Erdbeben von Concepción 1570 8,3
16. Dezember 1575 Valdivia Chile Erdbeben von Valdivia 1575 9,0
2. Januar 1582 Arequipa Peru
18. Januar 1586 Ise Japan 8.000 8,2 2
15. September 1590 Ried am Riederberg Österreich unter der Enns Auch bekannt als „Neulengbacher Beben“. Die bisher stärksten Auswirkungen auf Wien, mehrere Todesopfer. In Studien thematisiert zur Volksabstimmung 1978 über das nahe Kernkraftwerk Zwentendorf, heute ein europäisches Beispiel für Standortsicherheitsfragen. 6 5,75 [6][11][12]

17. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
25. Oktober 1622 Ningxia China 12.000 7,0 2
28. Juni 1626 Shanxi China 5.000 7,0 2
30. Juli 1626 Neapel Italien 70.000 2
27. März 1638 Cosenza, Martirano Italien 19.000 2
4. Mai 1639 Qazvin Iran 12.000 2
Februar 1640 Ecuador 5.000 2
5. Februar 1641 Täbriz Iran 30.000 2
11. Juni 1641 Caracas Venezuela etwa 200 erstes bekanntes Erdbeben in Caracas
13. Mai 1647 Santiago de Chile Chile etwa 12.000 2/3 der Stadt wurden völlig verwüstet
30. Juli 1649 Tokio und Nikkō Japan
1650 Cuzco Peru
23. Februar 1653 Izmir Osmanisches Reich (heute) Türkei 8.000–15.000 2
21. Juli 1654 Tianshui in Gansu China 10.400 8,0 2
1656 Lima Peru 11.000 2
16. Juni 1662 Mittel- und Süd-Japan bis zu 300.000 Auch China stark betroffen
6. April 1667 Balkan Kroatien 5.000 2
17. Dezember 1667 Schemacha (Kaukasus) Aserbaidschan 80.000 1/2
25. Juli 1668 Tancheng in Shandong China >50.000 Weitverbreitetes Auftreten von Erdbeben in China und Korea. Große Schäden in den Gebieten von Linyi und Ju in Shandong, Tancheng wurde komplett zerstört. Erdrutsche, Erdspalten, Sandvulkane. Noch in über 800 km Entfernung spürbar. 36 8,5 [13]/2
10. Juli 1668 Anatolien Osmanisches Reich (heute) Türkei 8.000–17.500 2
2. September 1679 Sanhe und Pinggu in Hebei China 13.162 8,0 2
20. Oktober 1687 Lima Peru 5.000 30 8,5 2
10. Juli 1688 Izmir Osmanisches Reich (heute) Türkei 16.000 7,0 2
7. Juni 1692 Port Royal Jamaika etwa 2.000 Tsunami, Zerstörung weiter Teile von Port Royal 1
1. November 1693 Sizilien, Kalabrien Italien etwa 93.000 1/2
18. Mai 1695 Linfen Shanxi >27.000 Zahlreiche Todesopfer, schwere Zerstörungen in Linfen und Pingyang 8,0 [13]/2

18. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
14. Januar 1703 Zentraler Apennin Italien 40.000 Ein Nachbeben am 2. Februar forderte in L'Aquila weitere 5.000 Opfer 2
31. Dezember 1703 Bōsō Japan 5.233 Beben südwestlich der Halbinsel Bōsō. Genroku-Erdbeben oder Erdbeben von Jeddo 8,0 2
3. November 1711 Abruzzen Italien 15.000 2
28. Oktober 1707 Nankaidō Japan 40.000 8,4 2
1716 Algier Algerien 20.000 2
1717 Antigua Guatemala Guatemala
19. Juni 1718 Tianshui, Tongwei Gansu 73.000 Erdrutsche und verbreitete Zerstörung in Tongwei, Ganyu, Jingning, Zhuanglang, Qin'an, Tianshui und anderen Regionen, fühlbar auch in Shanxi, Shaanxi und Henan 7,5 1/2
26. April 1721 Täbriz Iran 40.000 7,7 2
1. September 1721 Palermo Italien 5.000 2
18. November 1727 Täbriz Iran 77.000 1
30. Dezember 1730 Hokkaidō Japan 137.000 2
11. Oktober 1737 Kalkutta Indien 300.000 Historisch nicht hinreichend belegt. Dieses angebliche Beben findet sich in vielen Chroniken; tatsächlich lebten damals in Kalkutta aber nur 20.000 Menschen, belegt ist nur ein Wirbelsturm mit 3.000 Toten 2
3. Januar 1739 Pingluo und Yinchuan in Ningxia China 50.000 Schwere Zerstörungen in Pingluo, Xinqu und Baofen, Feuersbrünste. Noch in 900 km Entfernung spürbar. 8,0 [14]/2
28. Oktober 1746 Gebiet von Lima Peru 5.000 Tsunami zerstörte die Stadt Callao 8,4 1
25. März 1749 Valencia Spanien 5.000 2
21. Juni 1752 Syrien, Israel 20.000 2
2. September 1752 Kairo Ägypten 40.000 2
7. Juni 1755 Kashan Iran 40.000 1/2
1. November 1755 Lissabon und portugiesische Algarve, marokkanische Atlantikküste Portugal, Marokko 70.000
Convento de Lisboa (Carmo).jpg
Tsunami bis England; siehe Erdbeben von Lissabon 1755
8,7 1
6. August 1757 Syrakus Italien 10.000 2
6. August 1757 Tarabulus, Baalbek Libanon, Syrien 30.000 2
27. Februar 1768 Wiener Neustadt Österreich unter der Enns Für die damalige Zeit einmalige Schadensbeschreibung unter dem Hofmathematiker Joseph Anton Nagel. 9 5,0 [6][15]
3. Juni 1773 Santiago Atitlán Guatemala 20.000 erneute Zerstörung der Stadt Antigua Guatemala 2
30. Januar 1778 Kashan Iran 30.000 2
8. Januar 1780 Täbriz Iran 100.000–200.000 20 7,7 2
5. Februar – 28. März 1783 Messina und Teile Kalabriens Italien 30.000 Bebenserie zwischen 5. Februar und 28. März, rund 300 Dörfer wurden zerstört 13 6,9 [16]/1/2
1784 Arequipa Perú Zerstörung der Stadt Arequipa
23. Juli 1784 Erzincan, Anatolien Osmanisches Reich (heute) Türkei 5.000 2
6. Februar 1794 Leoben Herzogtum Steiermark, heute Österreich Gute Dokumentation durch eine „Augenscheins-Commission”. 8 4,7 [6][17]
4. Februar 1797 Quito, Riobamba, Latacunga, Ambato Ecuador 40.000 7,3 2
4. Februar 1797 Cumana, Cariaco Venezuela 16.000 2

19. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
26. Juli 1805 Molise, Rosolone, Neapel, Isernia Italien 5.000 2
1811, 1812 New Madrid, Missouri USA mehrere Erdbeben bei New Madrid mit erheblichen geologischen Veränderungen des Mississippitales zwischen St. Louis und Memphis (Tennessee); siehe New-Madrid-Erdbeben von 1811 1
26. März 1812 Caracas Venezuela 26.000 33 7,7 1/2
23. Oktober 1815 Pinglu in Shanxi China 13.000 Schwere Schäden unter anderem in Hedong, Xiezhou, Anyi, Yuncheng, Yuxiang, Pinglu und Ruicheng 6,8 2
22. November 1815 Bali Indonesien 10.253 122 2
16. Juni 1819 Gujarat Indien 2.000 1
1822 Aleppo, Antakya Syrien, Osmanisches Reich 20.000 2
2. März 1825 Blida, Algier Algerien 7.000 2
12. Juni 1830 Cixian in Hebei China 7.477 7,5 2
6. September 1830 Songming in Yunnan China 6.700 8,0 2
20. Februar 1835 Concepción Chile 5.000
1. Januar 1837 Tyros Libanon 5.700 6,4 2
5. Mai 1842 Cap Haitien Haiti 5.000 8,1 2
8. Februar 1843 Inseln über dem Winde Kleine Antillen 5.000 33 8,3 1/2
8. Mai 1847 Nagano Japan 12.000 33 7,4 2
22. September 1850 Xichang und Puge in Sichuan China 20.650 Opferzahl nicht sicher zu belegen, einige Quellen sprechen von bis zu 135.000 Toten 7,5 [1]/2
14. August 1851 Melfi Italien 14.000 2
4. Mai 1853 Schiraz Iran 12.000 6,5 2
11. Juli 1853 Isfahan Iran 10.000 2
23. Januar 1855 Wairarapa "lower North Island" Neuseeland 8,1-8,2
11. November 1855 Tokio Japan 6.757 7,0 2
9. Januar 1857 Fort Tejon, Kalifornien USA 1 Fort-Tejon-Erdbeben 8,25 1
16. Dezember 1857 Basilicata Italien 12.000 6,1 1/2
22. März 1859 Quito Ecuador 5.000 2
2. Juni 1859 Erzurum Osmanisches Reich (heute) Türkei 15.000 6,1 2
21. März 1861 Mendoza Argentinien 18.000 2
13. August 1868 Arica Peru (heute Chile) 25.000 Ferdinand Hochstetter beschreibt die Entstehung des Tsunami.[18] 25 8,5–9,0 1/2
16. August 1868 Guayaquil, Ibarra, San Pablo Ecuador, Kolumbien 70.000 20 7,7 2
18. Mai 1875 Cúcuta, San Cayetano, Villa del Rosario Kolumbien 10.000 20 7,5 2
1876 Golf von Bengalen, Andamanen Indien 230.000 2
1. Juli 1879 Wudu in Gansu China 22.000 8,0 2
3. April 1881 Chios Griechenland 7.866 Tsunami, fast völlige Zerstörung der Stadt Chios 7,3 2
15. Oktober 1883 Ayvalık, Urla, Chesmek Osmanisches Reich (heute) Türkei 15.000 2
1. September 1886 Charleston, South Carolina USA 60
Charlestonearthquake.gif
Charleston-Erdbeben von 1886
7,7 1/2
27. Oktober 1891 Provinzen Mino und Owari Japan 7.273 Mino-Owari-Erdbeben, 17.175 Verletzte, etwa 140.000 zerstörte Häuser 8,0 2
17. November 1893 Quchan Iran 18.000 7–17 6,6 2
17. Januar 1895 Quchan Iran 11.000 6,8 2
15. Juni 1896 Sanriku-Küste Japan 27.122 Das Beben vor der Sanriku-Küste löste einen 23 m hohen Tsunami aus; die Flutwelle überraschte die Bevölkerung während religiöser Feierlichkeiten, mehrere Dörfer wurden zerstört 8,0 2
10. September 1899 Yakutat Bay (Alaska) USA Erdbeben in der Yakutat Bay 1899 8,2 2

20. Jahrhundert[Bearbeiten]

Datum Ort Land Opfer Bemerkungen T M Q
13. Februar 1902 Schemacha Ostkaukasus 86 andere Quellen nennen etwa 700 Opfer 15 6,9 MS 2
19. April 1902 Süden Guatemalas 2.000 33 7,5 MS 2
22. August 1902 Turkestan 2.500 30 8,3 MS 2
16. Dezember 1902 Andishan Usbekistan 4.880 9 6,4 MS 2
28. April 1903 Osten des Osmanischen Reiches (heute) Türkei 3.560 6,3 MS 2
4. April 1905 Kangra Nordwesten von Indien 20.000 60 8,6 2
8. September 1905 Kalabrien Italien 557 7,9 MS 2
31. Januar 1906 vor der Küste Ecuadors und Kolumbiens 400–1.000 Tsunami fordert 400 bis 1000 Opfer. Dem Erdbeben gingen einige Vorbeben voraus, Nachbeben wurden bis März beobachtet 35 8,8 MW 2
16. März 1906 Chiayi (jap. Kagi) Taiwan 1.300 6,8 MS 2
18. April 1906 San Francisco Kalifornien, USA 3.000 etwa 3.000 Tote und 250.000 Obdachlose; siehe San-Francisco-Erdbeben von 1906 20 7,9 MW 2
17. August 1906 Valparaíso Chile 1.500 lt. USGS 20.000 Tote 25 8,2 MW 1/2
14. Januar 1907 Jamaika 1.000 6,5 2
21. Oktober 1907 Tadschikistan und Usbekistan 12.000 33 8,0 MS 2
28. Dezember 1908 Messina, Reggio Calabria Italien 72.000–110.000 Erdbeben und Tsunami; siehe Erdbeben von Messina 1908. Unterschiedliche Angaben zu den Opferzahlen. 10 7,2 MW [19][20][21]/2
23. Januar 1909 Silakor Westen des Iran etwa 5.500 33 7,7 MS 2
18. Februar 1911 Berg-Badachschan, im Pamir Tadschikistan Bergsturz bildet höchsten Damm der Erde und den Saressee 7,5
9. August 1912 europäischer Teil des Osmanischen Reiches (heute) Türkei 3.000 Epizentrum im Marmarameer 60 7,8 2
3. Oktober 1914 Provinz Burdur Osmanisches Reich (heute) Türkei 4.000 7,0 MS 2
13. Januar 1915 Avezzano Italien 30.000 10 7,5 MS 2
21. Januar 1917 Bali Indonesien 1.500 6,6 MS 2
30. Juli 1917 Yunnan Süden von China 1.800 33 6,8 2
13. Februar 1918 Guangdong Südosten von China 2.000 23 7,3 MS 2
16. Dezember 1920 Haiyuan in Ningxia China 200.000 Erdbeben von Haiyuan 1920, oft als Gansu-Erdbeben bezeichnet 17 7,8 MW 2
11. November 1922 Grenzgebiet von Argentinien und Chile mehr als 100 25 8,5 MW 2
3. Februar 1923 Kamtschatka Sowjetunion 19 8,3 MW 2
24. März 1923 China etwa 3.500 13 7,3 MS 2
25. Mai 1923 Iran etwa 2.200 5,7 MS 2
1. September 1923 Region Kantō Japan etwa 143.000 Großes Kantō-Erdbeben 1923 25 7,9 MW 1/2
16. März 1925 Provinz Yunnan China 5.000 26 7,0 MS 2
7. März 1927 Südwesten von Japan 3.000 10 7,3 MS 2
22. Mai 1927 Xining, Provinz Gansu China 41.000 27 7,6 MW 2
8. Oktober 1927 Schwadorf Österreich Das bisher letzte Erdbeben in Österreich mit einer Epizentralintensität von 8 Grad und schweren Gebäudeschäden. 6 5,2 [6][22]
1. Mai 1929 Turkmenistan und Iran 5.800 50 7,4 MS 2
5. Mai 1930 Süden von Burma etwa 600 7,3 ML 2
6. Mai 1930 Iran 1.360 30 7,5 MS 2
23. Juli 1930 Irpinia Süden von Italien 1.430 7 6,5 MS 2
31. März 1931 Managua Nicaragua 2.500 5,6 2
10. August 1931 nahe Koktokay in Xinjiang China 10.000 25 8,0 MW 2
25. Dezember 1932 Gansu China etwa 275 7,6 MS 2
2. März 1933 Sanriku-Küste Japan 3.064 Alle Opfer durch einen bis etwa 29 m hohen Tsunami 10 8,4 MW 2
25. August 1933 Sichuan China 10.000 7,5 MS 2
15. Januar 1934 Indien und Nepal 10.700 25 8,1 MW 2
21. April 1935 Taiwan 3.276 6,0 MS 2
30. Mai 1935 Quetta, Provinz Belutschistan heute Pakistan 30.000 7,5 MS 2
16. Juli 1935 Taiwan 2.746 30 6,5 MS 2
1. Februar 1938 Bandasee Indonesien 25 8,5 MW 2
25. Januar 1939 Chillán Chile 28.000 60 8,3 2
26. Dezember 1939 Erzincan in Anatolien Türkei 32.700 27 8,0 MS 2
19. November 1940 Bukarest Rumänien 1.000 150 7,3 2
20. Dezember 1942 Türkei 1.000 7,3 MS 2
10. September 1943 Honshū Japan 1.400 10 7,4 2
26. November 1943 Türkei 4.000 33 7,6 2
15. Januar 1944 Provinz Mendoza Argentinien 8.000 50 7,8 2
1. Februar 1944 Türkei 2.800 33 7,4 MS 2
7. Dezember 1944 Japan 1.223 30 8,1 MW 2
12. Januar 1945 vor der Südküste von Honshū Japan 2.306 7,1 MS 2
27. November 1945 vor der Küste von Pakistan Britisch-Indien heute Pakistan 4.000 25 8,3 1/2
1. April 1946 bei Unimak Island Alaska 164 Ein bis 35 m hoher Tsunami tötete 5 Männer einer Leuchtturmbesatzung und hatte genug Stärke, um auf Hawaii 159 Opfer zu fordern 50 8,1 MW 2
31. Mai 1946 Ustukran Türkei 840 5,9 2
4. August 1946 Nordostküste der Dominikanischen Republik 1.790 Erdbeben in der Dominikanischen Republik 1946 60 8,1 MS 2
10. November 1946 Ancash Peru 800 12 7,3 2
20. Dezember 1946 vor der Küste von Shikoku Japan 1.362 20 8,1 MW 2
28. Juni 1948 vor der Nordküste von Honshū Japan 5.131 20 7,3 2
5. Oktober 1948 Aschchabad Turkmenistan 110.000 lt. NOAA 19.800 Opfer 7,2 2
10. Juli 1949 Chait Tadschikistan 12.000 lt. NOAA 3.500 Tote 18 7,4 1/2
5. August 1949 Ecuador 12.000 60 6,8 2
21. Mai 1950 Cuzco Peru 80 Fast völlige Zerstörung der Stadt Cuzco 6,6 2
15. August 1950 Assam Indien 1.500 Assam-Erdbeben 1950 8,6 MW 2
21. Juli 1952 Kern County, Kalifornien Vereinigte Staaten 12 Kern-County-Erdbeben 16 7,5 MW 2
4. November 1952 vor der Ostküste Kamtschatkas Sowjetunion Tsunamis 45 9,0 MW 2
18. März 1953 Westen der Türkei 1.100 Tsunamis 7,5 MS 2
8. August 1953 Kefalonia, Ithaka, Zakynthos 476 Erdbeben auf Kefalonia und Zakynthos 1953, Fast völlige Zerstörung der Inseln. 20 7,3 2
9. September 1954 El-Asnam (ehem. Orleansville) Algerien 1.250 Tsunamis 5 6,5 MS 2
9. Juli 1956 Ägäis Griechenland 50 ca. 30 m hoher Tsunami 20 7,8 MS 2
2. Juli 1957 Norden des Iran 1.100 14 6,6 2
9. März 1957 Andreanof Islands Alaska lokal bis zu 25 m hoher Tsunami (75 feet)[23] 33 8,6 MW 2
13. Dezember 1957 Sahneh Westen des Iran 1.100 7,1 1/2
15. Januar 1958 Arequipa Peru 28 60 7,3 3
13. Januar 1960 Arequipa Peru 63 160 7,8 MS 2
29. Februar 1960 Agadir Marokko 13.100 Erdbeben von Agadir 1960 5,7 2
22. Mai 1960 Puerto Montt, Valdivia Chile 3.263 Tsunamiwellen erreichten Hawaii und töteten 61 Personen; siehe Erdbeben von Valdivia 1960 33 9,5 MW 2
1. September 1962 Qazvin Nordwesten des Iran 10.000 bis 12.000 27 7,3 MS 2
26. Juli 1963 Skopje Mazedonien 1.100 5 6,0 2
13. Oktober 1963 Kurilen Sowjetunion 47 8,5 MW 2
27. März 1964 Prinz-William-Sund Alaska 139 Karfreitagsbeben. Einen Großteil der Opfer forderte der Tsunami (Maximalhöhe ca. 67 m), 15 Tote unmittelbar durch das Erdbeben 23 9,2 MW 2
16. Juni 1964 Niigata auf der Insel Honshū Japan 26 40 7,5 2
4. Februar 1965 Rat-Island Alaska 36 8,7 MW 2
19. August 1966 Varto in Ost-Anatolien Türkei 2.400 24 6,8 2
31. August 1968 Chorasan Iran 12.100 25 7,3 2
25. Juli 1969 Yangjiang in der Provinz Guangdong Süden von China 3.000 5 6,4 MS 2
4. Januar 1970 Yunnan China 10.000 Tonghai-Erdbeben 1970 31 7,8 MS 2
28. März 1970 Westen der Türkei 1.100 20 7,3 2
31. Mai 1970 vor der Küste von Chimbote Peru 66.800 Huaraz wurde durch einen Erdrutsch fast völlig zerstört 43 7,9 MW 2
9. Februar 1971 San Fernando Valley bei Los Angeles, Kalifornien USA 65 San Fernando-Erdbeben von 1971 8,4 6,6 MW [24]/2
10. April 1972 Iran 5.054 11 6,9 MS 2
16. April 1972 Seebenstein Österreich 800 Feuerwehreinsätze in Wien 10 5,3 [6][22][25]
23. Dezember 1972 Managua Nicaragua 6.000 250.000 Obdachlose 5 6,2 MS [26]/2
10. Mai 1974 Zhaotong und Daguan in Yunnan China 20.000 Daguan-Erdbeben. Das Beben war bis in die Nachbarprovinz Sichuan spürbar. Nach offiziellen Angaben wurden 1.423 Menschen getötet, 1.600 verletzt und 66.000 Gebäude beschädigt, davon 28.000 irreparabel. Andere Schätzungen gehen von bis zu 20.000 Toten aus. 11 7,1 MS [27][28]/2
28. Dezember 1974 Pakistan 5.300 22 6,2 MS 2
4. Februar 1975 Liaoning in der Mandschurei China 1.300 Viele Verletzte und großer Schaden im Bereich von Yingkou und Haicheng. Schäden geringeren Ausmaßen wurden aus Seoul in Südkorea gemeldet. Das Beben war auch in der Region Primorje, Sibirien spürbar und in Kyūshū, Japan. Die Behörden ordneten die Evakuierung der Millionenstadt Haicheng am Tag vor dem Beben an, nachdem eine Zunahme von kleineren Erdbeben beobachtet wurde, die am Ende einer monatelangen Periode von Höhenänderungen der Erdoberfläche und des Grundwasserspiegels sowie merkwürdigen Verhaltens von Tieren stattfanden. Schätzungen gehen davon aus, dass ohne die Evakuierung die Opferzahl bei etwa 150.000 gelegen hätte. 33 7,4 [29]/2
6. September 1975 Osten der Türkei 2.400 26 6,7 MS 2
4. Februar 1976 Guatemala 22.778 5 7,5 MS 2
6. Mai 1976 Friaul Italien 978 ca. 2.400 Verletzte, siehe Erdbeben von Friaul 1976 9 6,5 MS 2
25. Juni 1976 Neuguinea 442 5.000 bis 9.000 Vermisste 33 7,1 MS 2
28. Juli 1976 Tangshan China 242.000 inoffiziell bis zu 800.000 Tote, eines der schlimmsten Beben der Geschichte; siehe Beben von Tangshan 1976 23 7,5 MW 2
16. August 1976 Mindanao Philippinen 8.000 enorme Schäden durch Tsunamis 33 8,1 MW 2
24. November 1976 Türkei und Iran 5.000 36 7,3 MS 2
4. März 1977 Epizentrum bei Vrâncioaia Rumänien 1.581 siehe Erdbeben von Vrancea 1977 94 7,2 Mb 2
16. September 1978 Tabas Iran 25.000 33 7,8 MS 2
15. April 1979 südjugoslawische Küstenregion Montenegro 145 ca. 100.000 Menschen obdachlos 6,9 MS [30][31][32]
10. Oktober 1980 El-Asnam (ehem. Orleansville) Algerien 5.000 Zerstörung der Stadt El-Asnam 10 7,3 MS 2
8. November 1980 Pazifik vor Nordkalifornien USA 5 19 7,2 MS 2
23. November 1980 Kampanien und Basilikata Italien 2.914 siehe Erdbeben von Irpinia 1980 20 6,9 MS 2
19. Januar 1981 Neuguinea 1.500 33 6,7 MS 2
11. Juni 1981 Süden des Iran 3.000 33 6,7 MS 2
28. Juli 1981 Süden des Iran 8.000 33 7,1 MS 2
13. Dezember 1982 Jemen 2.800 5 6,0 MS 2
26. Mai 1983 Akita Norden von Japan 104 14 m hoher Tsunami. Das Epizentrum lag im Japanischen Meer vor der Oga-Halbinsel / Akita. 24 7,7 MS [33][34]/2
30. Oktober 1983 Erzurum Osten der Türkei 1.342 12 6,9 MS 2
3. März 1985 Chile 200 33 7,8 MS 2
19. September 1985 Michoacán Mexiko 9.895 inoffiziell über 30.000 Tote 28 8,1 MS 2
10. Oktober 1986 Kermadec-Inseln 29 8,1 MS 2
6. März 1987 El Salvador 1.000 10 6,9 MS 2
20. August 1988 Nepal und Indien 1.450 57 6,6 MS 2
7. Dezember 1988 Westen Armeniens 25.000 Eine Million Obdachlose, siehe Erdbeben von Spitak 1988 5 6,8 MS 2
17. Oktober 1989 San Francisco, Kalifornien USA 63 hohe Sachschäden, siehe Loma-Prieta-Erdbeben 1989 19 7,1 MS 2
18. April 1990 Kota Gorontalo, Sulawesi Indonesien 3 26 7,6 MW 2
14. Juni 1990 Culasi, Panay Philippinen 4 18 7,1 MS 2
20. Juni 1990 Rasht Iran 40.000 bis 50.000 Mehr als 500.000 Obdachlose. Zerstört wurden die Städte Rasht, Manjil und Rudbar sowie 700 Dörfer am Kaspischen Meer. Dieses Beben wird auch Manjil-Rudbar-Beben genannt. 19 7,7 MS 2
16. Juli 1990 Luzon Philippinen 2.412 25 7,8 MS 2
29. April 1991 Großer Kaukasus Norden Georgiens 270 100.000 Obdachlose in den Regionen Innerkartlien/Südossetien, Imeretien und Ratscha; Städte Ambrolauri, Dschawa, Kwaissi, Oni und 700 Dörfer im Gebiet teils stark zerstört; 1,7 Mrd. USD Schaden 17 7,0 MW 2
19. Oktober 1991 Norden Indiens 1.500 10 7,0 MS 2
13. März 1992 Erzincan in Anatolien Türkei 498 27 6,9 MS 2
28. Juni 1992 Kalifornien USA 1 27 6,9 MS 2
12. Oktober 1992 Großraum Kairo Ägypten 560 Epizentrum lag 18 km südlich des Stadtzentrums von Kairo bei Dahschur. Neben den Todesopfern gab es mehrere Tausend Verletzte und ca. 300.000 Menschen verloren ihr Heim oder ihren Arbeitsplatz. Der geschätzte materielle Schaden betrug mehr als 1 Mrd. US-Dollar. Gemessen an der relativ geringen Stärke des Bebens eine verheerende Bilanz. 25 5,3 MS [35]
12. Dezember 1992 bei Flores Indonesien 2.500 Tsunami bis zu 25 m 28 7,8 MW 2
12. Juli 1993 Hokkaido Norden von Japan 230 32 m hoher Tsunami bei Okushiri. Das Epizentrum lag im Japanischen Meer in der Nähe von Hokkaido. 17 7,7 MS 2
30. September 1993 Maharashtra Indien fast 10.000 7 6,2 MW 2
17. Januar 1994 Los Angeles USA 72 einer der teuersten Versicherungsfälle der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts, siehe Northridge-Erdbeben 1994 18 6,7 MW 2
17. Januar 1995 Kōbe Japan 6.433 Erdbeben von Kōbe 1995 22 6,9 MW 2
27. Mai 1995 Neftegorsk Russland 1.989 11 7,1 MS 2
3. Februar 1996 Lijiang Yunnan 322 3.925 Schwer- und 13.000 Leichtverletzte. Etwa 358.000 Häuser zerstört und 654.000 beschädigt, mehr als 320.000 Obdachlose. Maximale Intensität in Lijiang. Komplexes Ereignis. 11 6,6 MS [13]/2
10. Mai 1997 Ostiran 1.728 inoffiziell 3.000 Tote 10 7,2 MW 2
30. Mai 1998 Badakhshan Afghanistan 4.000 33 6,6 MW 2
17. Juli 1998 Papua-Neuguinea 2.183 Alle Opfer durch Tsunami an der Nordküste 10 7,0 MW 2
25. Januar 1999 Armenia (Quindío) Kolumbien 1.885 17 6,2 MW 2
15. Juni 1999 Mexiko 20 70 7,0 MW 2
17. August 1999 Gölcük (Kocaeli) nahe İzmit Türkei 18.373 Zahl der Toten umstritten, 50.000 Verletzte. Erdbeben von Gölcük 1999 17 7,6 MW 2
21. September 1999 Taiwan 2.400 Vier starke Nachbeben innerhalb von vier Stunden, 50.000 Verletzte 33 7,7 MW 2/3
30. September 1999 Oaxaca Mexiko 33 61 7,5 MW 2
4. Juni 2000 Sumatra Indonesien 103 33 7,7 3
16. November 2000 Neubritannien Papua-Neuguinea 2 Zwei Hauptbeben, das zweite wiederum aus zwei Erdstößen 30/33 8,2/7,8 3

21. Jahrhundert[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Erdbeben – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

Hauptquellen der Tabelle:

  1. Historic Worldwide Earthquakes, Sorted by Date Weltweit bedeutende Erdbeben, 856 – heute, nach Datum sortiert. United States Geological Survey (englisch)
  2. Significant Earthquake Database. Datenbank mit Schadensbeben seit 2150 v.Chr., National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  3. Earthquake Information by Year. Erdbeben-Information seit 1990, United States Geological Survey (englisch)

Sowie:

  1. a b 中国历史上有记载的79次特大地震 (Zhongguo lishishang you jizai de 79 ci te da dizhen, Die 79 schwersten Erdbeben in der chinesischen Geschichte)
  2. Tracy G. Miller: Water sprites and ancestor spirits: reading the architecture of Jinci, The Art Bulletin, 2004
  3. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  4. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  5. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  6. a b c d e f g Erdbeben in Österreich (Lexikon) - Liste stärkerer Erdbeben in Österreich, zamg.ac.at
  7. Katschberg 1201, zamg.ac.at
  8. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  9. Das Erdbeben von 1348 in Friaul. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). Abgerufen am 20. September 2013.
  10.  Alexander Bittner: Beiträge zur Kenntnis des Erdbebens von Belluno vom 29. Juni 1873. In: Sitzungsberichte der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften in Wien, Mathematisch-Naturwissenschaftliche Klasse. Band LXIX, 1874 (Online-Version; Textdatei).
  11. Ried am Riederberg 1590. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 20. September 2013.
  12. Die stärksten Beben in Österreich. In: Die Presse Printausgabe & Online. 30. Mai 2012, abgerufen am 20. September 2013.
  13. a b c Ruins of Earthquakes, China Virtual Museum (englisch)
  14. Comments for the Significant Earthquake. National Geophysical Data Center, Boulder (Colorado) (englisch)
  15. Wr. Neustadt 1768. (Historische Erdbeben in Österreich). Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 20. September 2013.
  16. Cfti 4.0 Catalogue of Strong Italian Earthquakes. Mapserver italienischer Erdbeben (englisch/italienisch)
  17. Leoben 1794. Historische Erdbeben in Österreich. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG), abgerufen am 20. September 2013.
  18. [1] Hans P. Schönlaub: Die Sumatra-Andamanen-Katastrophe vom 26. 12. 2004 und andere Beben. Ferdinand von Hochstetter: Österreichs Pionier in der Tsunami-Forschung. auf www.geologie.ac.at (mit Abbildung einer Kartenskizze von Hochstetter)
  19. Vor 100 Jahren: Das Messina-Erdbeben in Italien am 28. Dezember 1908., Bericht und Archivmaterial der Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG)
  20. Messina, Italy: 1908 December 28 04:20 UTC, Magnitude 7.2. Historic Earthquakes, United States Geological Survey (englisch)
  21. Catalogo Parametrico dei Terremoti Italiani, versione 2004 (CPTI04), INGV, Bologna. Tabelle der Erdbeben in Italien seit 217 v.Chr., Istituto Nazionale di Geofisica e Vulcanologia 2007 (Excel, 882 Kb)
  22. a b Stärkste Erdbeben. Kurzbeschreibung einiger Starkbeben Österreichs. Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik, abgerufen am 20. September 2013.
  23. 1957 Aleutian Tsunami. Tsunami Research Center, University of Southern California
  24. San Fernando Earthquake. Southern California Earthquake Data Center
  25. 40 Jahre Erdbeben in Seebenstein. In: noe.orf.at. 16. April 2012, abgerufen am 20. September 2013.
  26. Historic Earthquakes: Nicaragua, 1972 December 23 06:29:42 UTC, Magnitude 6.2 USGS
  27. Major earthquakes on Chinese mainland since 1966. Webseite des Consulate General of the People's Republic of China in Houston, USA
  28. USGS Historic Worldwide Earthquakes: China Earthquake Information. USGS, Earthquake Center
  29. Haicheng, China USGS, Earthquake Center
  30. Artikel in Der Spiegel vom 23. April 1979 abgerufen am 28. November 2012
  31. Artikel im newsletter Albanien, abgerufen am 28. November 2012
  32. Magnitudenangabe aus dem NEIC-Erdbebenkatalog der USGS, abgerufen am 28. November 2012
  33. Steve Warren: May 26, 1983 Tsunami in the Sea of Japan. Abgerufen am 22. März 2011 (PDF; 853 kB).
  34. Die schwersten Beben in Japan. MDR, abgerufen am 22. März 2011.
  35. Hossam S. Badawi, Sherif A. Mourad: Observations from the 12 October 1992 Dahshour earthquake in Egypt. In: Natural Hazards, Bd. 10, Nr. 3, 1994, S. 261-274, doi:10.1007/BF00596146