Es gibt Distributionen, die weiter verbreitet sind als andere. Ein gutes Maß für die Popularität einer Distribution ist, wenn sie sich mehrere Jahre in den ersten 10 Rängen von Distrowatch hält. Ein weiteres wichtiges Maß ist die Anzahl der Derivate und Verbreitung im professionellen Umfeld. Historische Distributionen gelten nicht als populär.
| Distribution |
Aktuelle Version |
Sprache |
Entwickler |
Lizenz |
Beschreibung |
| Debian |
6.0.4 |
Mehrsprachig |
Das Debian-Projekt |
DFSG-konforme Lizenzen |
Distribution mit einer großen Softwareauswahl; unterstützt mehr Prozessor-Architekturen (insgesamt zwölf) als jede andere binäre Linux-Distribution |
| Fedora |
16 |
Mehrsprachig |
Red Hat & Community |
GPL und andere |
von Red Hat Linux abstammende, kostenlos erhältliche Distribution; verwendet nur Inhalte mit vollständig freien Lizenzen, weshalb es keine Programme mit MP3-Unterstützung enthält (kann aber nachinstalliert werden); auch als installierbare Live-CD erhältlich |
| Mandriva |
2011.0 |
Mehrsprachig |
Mandriva |
GPL und andere |
kommerzielle, aber kostenlose Distribution (auch kostenpflichtige Versionen vorhanden); anfängerfreundlich; installierbare Live-CD |
| Mint |
12 |
|
Linux Mint Community |
GPL und andere |
Distribution für Heimrechner, die standardmäßig alle gängigen proprietären Multimedia-Codecs und Wireless-Treiber enthält; auch als Universal Edition erhältlich, die nur freie Software verwendet; installierbare Live-CD; basiert auf Ubuntu (verwendet dessen Repositories) |
| openSUSE |
12.1 |
Mehrsprachig |
The Attachmate Group und Benutzergemeinschaft |
GPL und andere |
von Suse abstammende, kostenlose Distribution, die besonders in Deutschland verbreitet ist; unter anderem als installierbare Live-CD erhältlich; kann komplett über das Werkzeug YaST administriert werden |
| PCLinuxOS (PCLOS) |
2012.02 |
Englisch (inoffiziell auch Deutsch) |
Bill Reynolds (Texstar) |
GPL und andere |
Unterstützung von populären, aber proprietären Grafik-Treibern und Multimedia-Plugins; automatische Unterstützung nur für Englisch; installierbare Live-CD; basiert auf Mandriva |
| Red Hat Enterprise Linux Desktop (RHEL) |
6.2 |
Mehrsprachig |
Red Hat |
GPL und andere |
kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Red Hat; basiert auf Fedora |
| SUSE Linux Enterprise Desktop |
11 |
Mehrsprachig |
Novell |
GPL und andere |
kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Novell; basiert auf openSUSE |
| Ubuntu |
11.10 |
Mehrsprachig |
Ubuntu Foundation |
Open-Source |
Distribution für Heimrechner;[1] erhältlich als Ubuntu mit Unity als Standard-Arbeitsumgebung, Kubuntu mit KDE und Xubuntu mit Xfce (identische Repositories); unter anderem als installierbare Live-CD erhältlich; enthält standardmäßig auch einige proprietäre Treiber, zudem sind Closed-Source-Programme in den Paketquellen vorhanden; basiert auf Debian unstable/sid |
| Distribution |
Beschreibung |
| Alt |
ein Projekt aus Russland mit mehreren Distributionen (darunter einer Desktop-Version) für verschiedene Einsatzbereiche |
| aptosid |
(bis 9/2010 bekannt unter dem Namen Sidux) eine Distribution mit KDE oder Xfce als Desktopumgebung, die jeweils die neusten Software-Pakete enthält; Rolling Releases; nur als installierbare Live-CD/DVD verfügbar; basiert auf Debian unstable/sid und ist kompatibel zu den Debian-Richtlinien für freie Software |
| Ark (nicht zu verwechseln mit Arch) |
eine unabhängig entwickelte Distribution, die sich vor allem an Personen ohne Linux- oder Computer-Kenntnisse richtet; Ark verwendet ein etwas ungewohntes Sicherheitssystem, bei dem der normale Benutzer ohne Eingabe des Root-Passwortes grafische Administrations-Hilfsprogramme ausführen kann; nicht-installierbare Live-CD erhältlich |
| BLAG |
Einzel-CD-Distribution aus England mit zahlreichen Anwendungen; basiert auf Fedora |
| Bodhi |
basiert auf Ubuntu, verwendet Enlightenment als Fenstermanager |
| BRLix |
eine Distribution aus Brasilien mit KDE als Desktopumgebung, die das Aussehen von Microsoft Windows Vista imitiert; basiert auf Debian. War früher unter dem Namen Famelix bekannt |
| CentOS (Community Enterprise Operating System) |
ein Rebuild (Neuzusammenstellung) von Red Hat Enterprise Linux (RHEL), das von einer offenen Gruppe von freiwilligen Entwicklern betreut, gepflegt und weiterentwickelt wird; CentOS ist für Personen gedacht, die ein Enterprise-Betriebssystem ohne den Support benötigen; für Server und Workstations installierbar, installierbare Live-CD verfügbar; ist binärkompatibel zu RHEL |
| Corel |
eine Distribution, die sich zum Ziele setzte, besonders benutzerfreundlich zu sein; basierte auf Debian; wurde 2001 (nach nur zwei Jahren Entwicklung) eingestellt; wurde von Xandros weiter entwickelt |
| Dream |
eine aus Brasilien stammende Distribution; enthält alle gängigen proprietären Multimedia-Codecs; die Arbeitsoberfläche gleicht der von Mac OS X; sowohl GNOME als auch Xfce ist auf der installierbaren Live-CD vorhanden; basiert auf Debian testing und Morphix (ausschließlich Bootroutine) |
| Fluxbuntu |
eine schlanke Distribution mit Fluxbox als Fenstermanager; basiert auf Ubuntu |
| Foresight |
eine Distribution, die jeweils die aktuelle GNOME-Version und die neusten Software-Pakete enthält; dadurch etwas instabil; Rolling Releases, d. h., Releases sind jeweils der aktuelle Bestand der Paketarchive (sog. Snapshots), folglich muss nicht nach jedem neuen Release ein Upgrade oder eine Neuinstallation des Systems durchgeführt werden; innovative Conary Paketverwaltungs-Software, die bei einem Update eines Paketes nur die geänderten Daten der neuen Paket-Version herunterlädt und nicht das gesamte Paket; nicht-installierbare GNOME Live-CD verfügbar |
| Freespire |
eine von der Community von Linspire, Inc. entwickelte Distribution, die zahlreiche nicht-freie/proprietäre Software verwendet; ist im Gegensatz zu Linspire kostenlos; basiert auf Ubuntu |
| LinuxPPC |
eine historische, auf Red Hat Linux basierende Distribution für PowerPC-Computer |
| Mageia |
ist ein Fork von Mandriva Linux |
| Gobo |
eine von der GoboLinux-Community entwickelte unabhängige modulare Distribution. Sie richtet sich an erfahrene Anwender, die Programme und Updates aus den Quellen compilieren können, enthält jedoch auch Binärpakete weit verbreiteter Programme.[2] Statt eines Paketmanagers übernimmt eine neugestaltete Verzeichnis-Struktur die Verwaltung der installierten Programme. Um nicht völlig mit dem Unix-Erbe zu brechen, wird ein Teil des Unix-Verzeichnisbaums per Mapping nachgebildet. |
| gNewSense |
eine Distribution, die ausschließlich freie Software verwendet; installierbare Live-CD; basiert auf Ubuntu |
| Kanotix |
eine Distribution mit KDE als Desktopumgebung, die sich zum Ziel gesetzt hat, auf möglichst vielen Geräten lauffähig zu sein; basiert auf Debian mit eigenen Tools und Scripten, um die Installation und Konfiguration zu erleichtern und zu beschleunigen. Obwohl auf Debian-stable basierend, wird ein aktuellerer Kernel und weitere aktuelle Software eingesetzt; installierbare Live-Distribution. |
| Linpus |
eine in China weit verbreitete Distribution von Linpus Technologies Inc.; basiert auf Fedora |
| Linspire |
eine kommerzielle, kostenpflichtige Distribution von Linspire, Inc.; behauptet, das einfachste Desktop-Linux zu sein; basiert auf Freespire |
| Linux XP |
eine kommerzielle, kostenpflichtige Distribution aus Russland, die das Aussehen von Microsoft Windows Vista imitiert, mit dem Ziel, mehr Windows-Benutzer dazu zu bewegen, auf Linux umzusteigen; die Distribution verwendet die Windows-kompatible Laufzeitumgebung Wine, damit einige für Windows geschriebene Programme auch auf Linux XP lauffähig sind; verwendet die GNOME-Desktopumgebung; basiert auf Red Hat Enterprise Linux und Fedora |
| OpenGEU |
ein früher unter dem Namen Geubuntu bekannte Distribution aus Italien; verwendet Enlightenment als Fenstermanager; basiert auf Ubuntu |
| Pardus |
eine unabhängig entwickelte Distribution aus der Türkei; der Distributionsname leitet sich aus der wissenschaftlichen Bezeichnung des anatolischen Leoparden ab; Pardus wird vom Nationalen Forschungsinstitut für Elektronik und Kryptologie (UEKAE) entwickelt; verwendet die KDE-Desktopumgebung; neben Türkisch werden alle wichtigen Sprachen Europas unterstützt; auch als nicht-installierbare Live-CD erhältlich |
| Parsix |
eine von Kanotix abgeleitete Distribution aus dem Iran, die viele Sprachen unterstützt, u. a. Persisch; verwendet GNOME als Desktopumgebung; installierbare Live-CD; basiert auf Debian testing |
| Sabayon |
Live-Distribution für fortgeschrittene Linux-Benutzer; installierbare Live-DVD; basiert auf Gentoo und installiert pre-compilierte Pakete. Großer Unterschied zu Gentoo: USE-Flags sind vorgegeben. |
| Slax |
eine auf Slackware basierende Linux-Distribution, die sich als Live-CD direkt von einer CD starten lässt |
| Symphony OS |
eine Distribution mit der Arbeitsumgebung Mezzo, die auf Einfachheit und Nutzbarkeit ausgerichtet ist; basiert auf Ubuntu (vormals auf Knoppix und Debian) |
| Sam |
die erste Distribution, die den schlanken Xfce-Fenstermanager und Compiz (3D-Desktop) kombiniert; installierbare Live-CD (auch auf USB-Stick); basiert auf PCLinuxOS, das seinerseits auf Mandriva basiert |
| Trisquel |
eine aus Spanien stammende Distribution, die ausschließlich freie Software verwendet; installierbare Live-CD; unterstützt die galicische, spanische, katalanische und baskische Sprache; basiert auf Ubuntu |
| Xange früher Vixta |
eine aus Portugal stammende Distribution mit einer Desktopumgebung, die der von Microsoft Windows Vista gleicht; verwendet die Windows-kompatible Laufzeitumgebung Wine, damit einige für Windows geschriebene Programme auch auf Vixta.org lauffähig sind; verfolgt das gleiche Ziel wie Linux XP, nämlich mehr Windows-Benutzer dazuzubewegen, auf Linux umzusteigen; verwendet die KDE-Desktopumgebung; basiert auf Fedora |
| Yellow Dog |
eine Distribution der Firma Terra Soft Solutions, die auf der PowerPC-Architektur und auf der PlayStation 3 lauffähig ist; durch ein Abkommen von Terra Soft Solutions mit Sony Computer Entertainment wird Yellow Dog Linux auf älteren PS3-Modellen offiziell unterstützt; verwendet Enlightenment als Fenstermanager; basiert auf Fedora |
| YOPER (Your Operating System) |
eine für i686-Prozessoren optimierte, unabhängig entwickelte Distribution mit KDE als Desktopumgebung |
| Distribution |
Beschreibung |
| Arch (nicht zu verwechseln mit Ark) |
eine unabhängig entwickelte und für i686- und AMD64-Prozessoren optimierte Distribution, die sich strikt an das KISS-Prinzip hält; Rolling Releases, d. h., Releases sind jeweils der aktuelle Bestand der Paketarchive (sog. Snapshots), folglich muss nicht nach jedem neuen Release ein Upgrade oder eine Neuinstallation des Systems durchgeführt werden; da die Distribution auf grafische Einrichtungswerkzeuge (sowohl für die Installation als auch für die Konfiguration) verzichtet, ist sie eher bei fortgeschrittenen Linux-Benutzern zu finden |
| Crux |
eine schlanke, hauptsächlich für i686 optimierte Linux-Distribution, die sich an sehr erfahrene Linux-Benutzer richtet |
| Dragora |
eine unabhängig entwickelte Distribution aus Argentinien, die aus 100% freier Software besteht und dem KISS-Prinzip folgt. |
| Frugalware |
eine unabhängig entwickelte Distribution aus Ungarn, die für fortgeschrittene Linux-Benutzer gedacht ist; folgt dem KISS-Prinzip von Slackware und beinhaltet die pacman Paketverwaltungs-Software von Arch Linux |
| KateOS |
eine unabhängig entwickelte Distribution aus Polen mit Xfce als Arbeitsumgebung; auch als installierbare Live-CD erhältlich |
| Paldo (pure adaptable linux distribution) |
eine unabhängig entwickelte Distribution aus der Schweiz mit ihrem eigens entwickelten UPKG-Paketmanager, der in Mono implementiert wurde (inzwischen Programmiersprache Vala) und XML-Spezifikationen verwendet; paldo verändert im Gegensatz zu anderen Distributionen (praktisch) nichts an den einzelnen Paketen; Pakete werden wie bei einer quellbasierten Distribution erstellt, Binärpakete werden jedoch trotzdem zur Verfügung gestellt; beim Installieren einer Programmbibliothek werden die Entwicklungsdateien gleich mitinstalliert; paldo sieht für jede Aufgabe nur ein Programm vor, weshalb nur GNOME als Desktopumgebung vorhanden ist; installierbare Live-CD |
| Slackware |
die älteste noch heute existierende Distribution; hält sich strikt an die UNIX-Prinzipien |
| Vector |
schlanke Distribution mit Xfce als Arbeitsumgebung; enthält auch proprietäre Software wie zum Beispiel Multimedia-Codecs oder Wireless-Treiber; auch als nicht-installierbare Live-CD erhältlich; basiert auf Slackware |
| Zenwalk |
schlanke Distribution mit Xfce als Arbeitsumgebung, das für jede Aufgabe nur ein Programm vorsieht, weshalb die Softwareauswahl eher beschränkt ist; ist benutzerfreundlicher als Slackware; auch als nicht-installierbare Live-CD erhältlich; basiert auf Slackware |
Bei quellbasierte Distributionen werden die Pakete auf dem Rechner erst aus den Quelltexten compiliert und dann installiert. So ist eine optimale Anpassung an die Prozessorarchitektur und größere Flexibilität möglich.
| Distribution |
Beschreibung |
| Absolute |
eine schlanke Distribution mit IceWM als Standard-Fenstermanager; wurde geschaffen, um die Installation und Verwaltung von Slackware leichter zu machen; basiert auf Slackware |
| ConnochaetOS |
eine Arch-basierte, aber komplett für i586 neu erstellte Distribution, die IceWM als Standard-Fenstermanager nutzt und ausschließlich freie Software enthalten soll; im Beta-Status; ab Pentium I, 64 MB RAM, 2 GB Festplatte; Nachfolger von DeLi |
| CrunchBang |
eine schlanke Distribution, die den Openbox-Fenstermanager verwendet; es existiert unter anderem auch eine Version für den Asus Eee PC; basiert seit Version 10 auf Debian, zuvor Ubuntu-Fork |
| Damn Small |
eine minimalistische Live-Distribution, die auf alter Hardware (schon ab 16 MB RAM) läuft; die nur 50 MB große Live-CD lässt sich auch installieren; basierte zunächst auf Knoppix, heute jedoch auf Debian[4] |
| Fedora |
Es existiert ein LXDE-Spin, der die Hardwareanforderungen möglichst gering hält. |
| MEPIS antiX |
eine schlanke Distribution der Firma MEPIS mit Fluxbox als Standard-Fenstermanager; ist für Rechner ab 64 MB RAM gedacht; basiert auf Debian stable und testing |
| Lubuntu |
Installierbare Live-CD, basiert auf Ubuntu, läuft ab 128 MB RAM. Nutzt LXDE als Desktop-Umgebung und Openbox als Fenstermanager. |
| Puppy |
eine unabhängig entwickelte, schlanke Distribution aus Australien, die JWM als Fenstermanager verwendet; die ca. 100 MB große Live-CD lässt sich auch installieren |
| Slitaz |
eine unabhängig entwickelte, minimalistische Live-Distribution aus der Schweiz mit Möglichkeit zur Festplatteninstallation; mit 30 MB die kleinste Live-Distribution |
| TinyMe |
eine schlanke Distribution mit Openbox als Standard-Fenstermanager; ist für Rechner ab 64 MB RAM gedacht; basiert auf PCLinuxOS |
| U-Lite |
eine speziell für ältere Computer konzipierte Distribution mit LXDE als Arbeitsumgebung; läuft bereits mit einer Hardwareausstattung von 200 MHz (Prozessor) und 64 MB RAM; basiert auf Ubuntu |
| VectorLinux Light Edition |
ab 64 MB RAM lauffähige Distribution mit den Fenstermanagern IceWM, JWM und Fluxbox |
| ZevenOS (vormals Zebuntu) |
eine Distribution mit einem BeOS-ähnlichen Desktop; verwendet den ressourcenschonenden Fenstermanager Sawfish; läuft ab 500 MHz CPU, 192 MB RAM; basiert auf Ubuntu |
| Distribution |
Beschreibung |
| CentOS (Community Enterprise Operating System) |
ein Rebuild (Neuzusammenstellung) von Red Hat Enterprise Linux (RHEL), das von einer offenen Gruppe von freiwilligen Entwicklern betreut, gepflegt und weiterentwickelt wird; kombiniert RHEL-Server- und RHEL-Desktop-Edition, CentOS ist für Personen gedacht, die RHEL ohne Red Hat Support nutzen wollen; nicht-installierbare Live-CD verfügbar; ist binärkompatibel zu RHEL |
| ClearOS |
eine kommerzielle, kostenpflichtige Distribution mit dem Ziel, Standard-PCs in einen Server bzw. Gateway umzuwandeln; die Community Edition kann gratis heruntergeladen werden, jedoch steht dann kein Support zur Verfügung; basiert auf Red Hat Enterprise Linux [ehemales ClarkConnect] |
| Debian |
stabile Distribution mit einer großen Softwareauswahl; unterstützt mehr Prozessor-Architekturen (insgesamt zwölf) als jede andere Linux-Distribution |
| EnGarde Secure |
eine eigenständig entwickelte Server-Distribution der Guardian Digital, Inc; gilt als besonders sicher |
| Fedora |
wird trotz den relativ kurzen Veröffentlichungszyklen und der nicht so großen Stabilität gerne in Rechenzentren eingesetzt |
| Oracle Linux |
eine frei verfügbare Distribution mit 2 Kernel Versionen. Der Red Hat Compatible Kernel ist auf Red Hat Kompatibilität ausgelegt, der Unbreakable Enterprise Kernel ist für Oracle Produkte optimiert. |
| Red Hat Enterprise Linux |
(RHEL) kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Red Hat; in der aktuellen Version 6.x wird RHEL in zwei Servervarianten (Red Hat Enterprise Linux Server und Red Hat Enterprise Linux Advanced Platform) oder als Red Hat Enterprise Linux Desktop angeboten, ist auf Webhost-Servern die am weitesten verbreitete Linux-Distribution; basiert auf Fedora |
| SUSE Linux Enterprise Server |
kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Novell; basiert auf openSUSE |
| Turbolinux Server |
eine kommerzielle, kostenpflichtige Distribution von Turbolinux, Inc.; vorwiegend im südost-asiatischen Raum verbreitet |
| Ubuntu Server Edition |
Ubuntu Variante optimiert für den Servereinsatz, basiert, wie alle Ubuntu Varianten, auf Debian |
| Univention Corporate Server |
kommerzielle, kostenpflichtige Distribution der Firma Univenton; basiert auf Debian |
| SME Server |
eine Server-Linux-Distribution, die – teilweise durch Zusätze (sogenannte Contribs) von Drittanbietern – sehr viele Serveraufgaben abwickeln kann; basiert auf CentOS |
| Slackware |
die sehr langen Support-Zyklen von Slackware Linux zahlen sich insbesondere bei langlebigen Server-Systemen aus. Auch erleichtert das KISS-Prinzip die Administration. |
| Zentyal |
ist eine freie, auf Ubuntu LTS basierende Linux-Server-Distribution für Netzwerke von kleinerer bis mittlerer Größe, die als Alternative zum Windows Small Business Server gilt. |
Es gibt zahlreiche Linux-Distributionen deren Entwicklung eingestellt wurde, die aber einen großen Einfluss auf die Geschichte von Linux selbst und/oder die nachfolgenden Distributionen hatten.