Lister-Medaille

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Lister-Medaille 1930

Die Lister Medaille (Lister Medal) ist ein Preis des Royal College of Surgeons of England für Verdienste um die Chirurgie. Er ist nach Joseph Lister benannt. Nach dem Tod von Lister wurde Geld gesammelt, um sein Andenken zu Ehren (Lister Memorial Fund) und der Preis wurde zunächst von der Royal Society vergeben, aber ab 1920 vom Royal College of Surgeons verwaltet. Im Preiskomitee sind Vertreter des Royal Society, des Royal College of Surgeons of England, des Royal College of Surgeons in Ireland und der Universitäten Edinburgh und Glasgow.

Der Preis wird an Chirurgen aller Nationalität vergeben und wurde ursprünglich alle drei Jahre vergeben, heute auch in größeren Abständen. Er ist mit einer Geldsumme und einer Bronzemedaille bzw. seit 1984 mit einer Goldmedaille verbunden. Der Preisträger hält einen Vortrag (meist im folgenden Jahr), die Lister Oration oder Lister Memorial Lecture. Sie wurden bis 1948 im British Medical Journal und danach in den Annals of the Royal College of Surgeons veröffentlicht (und manche separat als Bücher).

Der Preis wurde zuerst 1924 verliehen. Bis 2010 gab es 26 Preisträger.

Preisträger[Bearbeiten]

Graeme Clark (rechts) erhält 2010 die Lister Medal vom Präsidenten des Royal College of Surgeons of England John Black (links)

Aufgeführt ist auch der Titel der Lister Lecture

Literatur[Bearbeiten]

  • Marguerite Wright Dupree: From mourning to scientific legacy: commemorating Lister in London and Scotland. In: Notes and Records of the Royal Society. 67, 2013, S. 261–280, doi:10.1098/rsnr.2013.0038. PMC 3744356 (freier Volltext)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lister and his Achievement