Lietuvos socialdemokratų partija

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Wechseln zu: Navigation, Suche

Die Lietuvos Socialdemokratų Partija (LSDP, 'Sozialdemokratische Partei Litauens') ist eine politische Partei in Litauen. Die Partei in ihrer heutigen Form entstand 2001 durch den Zusammenschluss der Lietuvos demokratinė darbo partija (LDDP, 'Demokratische Arbeitspartei Litauens'), der direkten Nachfolgepartei des litauischen Zweigs der KPdSU und der bisherigen kleineren Lietuvos Socialdemokratų Partija, deren Gründung bereits 1896 erfolgte. Nach der Eingliederung Litauens in die UdSSR bestand die LSDP in der Emigration fort. Der politische Einfluss der Partei nach der Erlangung der Unabhängigkeit Litauens blieb gering, bei der Parlamentswahl 1992 bekam die LSDP nur 8 Mandate.

Die LSDP ist an der gegenwärtigen Regierungskoalition beteiligt und stellt den Ministerpräsidenten Gediminas Kirkilas und sechs Minister. Bei der Kommunalwahl 2007 erhielt die Partei 302 Mandate (19,5%) und wurde damit stärkste Kraft.[1]

Parteivorsitzender ist Algirdas Brazauskas.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Mitglieder

[Bearbeiten] Nationale Politiker

[Bearbeiten] Abgeordnete des Europäischen Parlaments

[Bearbeiten] Weblink

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Wahlkommission
Persönliche Werkzeuge