Liu Xie

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Dieser Artikel befasst sich mit dem chinesischen Schriftsteller Liu Xie. Der Han-Kaiser Xian trug denselben Geburtsnamen.

Liu Xie (chinesisch 劉勰Pinyin Liú Xié; * um 465; † 522) war ein chinesischer Autor. Sein Buch Der literarische Sinn und das Drachenschnitzen (chinesisch 《文心雕龍》Pinyin Wén Xīn Diāo Lóng) gilt als das wichtigste Werk zur Ästhetik und ist außerdem das erste literaturkritische Werk Chinas. Es besteht aus 50 Kapiteln () und folgt den numerologischen und prophezeiungsartigen Grundsätzen des I Ging.

Liu Xie stammte aus der heutigen Provinz Jiangsu und lebte während er Liang-Dynastie. Sein Lebenslauf ist im Buch von Liang überliefert. Er war ein Anhänger des Buddhismus und half bis zu seinem Tod bei der Herausgabe der Sutras im Kloster Ding Lin (定林寺).

Literatur[Bearbeiten]

  • Debon, Günther (Hrsg.): Neues Handbuch der Literaturwissenschaft Ostasiatische Literaturen. Wiesbaden: Aula, 1984
  • Liu, Xie: The Literary Mind and the Carving of Dragons. Shih, Vincent Yu-chung (Übersetzer), Hongkong: The Chinese University Press, 1983.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wikisource: Liu Xie – Quellen und Volltexte (chinesisch)