Liudger

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Karl der Große verleiht Liudger das brabantische Kloster Lothusa. Buchmalerei aus der Vita secunda Ludgeri, Berliner Nationalbibliothek ms. theol. lat fol. 233, fol. 8v.

Der heilige Liudger (* um 742 bei Utrecht; † 26. März 809 bei Billerbeck) war Missionar, Gründer des Klosters Werden sowie des Helmstedter Klosters St. Ludgeri, Werdener Klosterleiter und erster Bischof von Münster.

Leben[Bearbeiten]

Die Begegnung von Liudger und Bernlef, Lochem, Gelderland, Niederlande
Standbild bei Haltern mit St. Ludgerus und der begleitenden Gans

Von dem friesischen Missionar und Klostergründer berichten zuvorderst die Lebensbeschreibungen über Liudger (Ludgerus) (Liudgervita Altfrids, Vita Liudgeri secunda, Vita tertia u. a.), dann die frühen Werdener Urkunden als etwas spätere versehene Abschriften, schließlich mittelalterliche und frühneuzeitliche Geschichtsschreiber, die aber gegenüber den zuerst genannten Quellen nichts Neues bringen. Aus dem Überlieferten ergibt sich:

Herkunft und Ausbildung[Bearbeiten]

Der Friese Liudger wurde um 742 bei Utrecht geboren. Er war der Sohn christlicher Eltern (Thiadgrim und Liafburg) und Mitglied eines angesehenen und weit verzweigten friesischen Adelsgeschlechts. Schon früh für eine geistliche Laufbahn bestimmt, finden wir Liudger zwischen 756 und 767 als Schüler an der Utrechter Domschule (Martinsstift). Hier vermittelte ihm der Missionar Gregor von Utrecht († 775) als theologische Grundausbildung die Disziplinen der artes liberales, der „sieben freien Künste“. Zur Vervollständigung seiner Studien reiste Liudger 767 nach York zur Domschule des Gelehrten Alkuin (730–804). Dort weihte noch im selben Jahr Erzbischof Ethelbert von York Liudger zum Diakon. Von einem Aufenthalt in Utrecht (768/769) unterbrochen, hielt sich Liudger bis Mitte 772 in England auf. Konflikte zwischen Angeln und Friesen zwangen ihn zur Rückkehr ans Utrechter Martinsstift, das er erst nach dem Tod Gregors wieder verließ (775). Im Andenken an seine Utrechter Zeit verfasste Liudger bald nach dem Tod seines Lehrers eine Lebensbeschreibung Gregors, die Vita Gregorii.

Missionstätigkeit[Bearbeiten]

Ein erster Missionsauftrag führte Liudger nach Deventer, wo er über dem Grab des Friesenmissionars Lebuin († 773) die Kirche neu errichtete (775/776). 776 begann er mit der Friesenmission. Im friesischen Ostergau missionierte Liudger nach seiner Priesterweihe in Köln (7. Juli 777), indes unterbrochen von der Sachsenerhebung unter Widukind (784). Liudger begab sich damals auf Pilgerreise nach Rom (784) und Montecassino (784/785–787). Nach seiner Rückkehr nach Friesland ernannte der Frankenkönig Karl der Große (768–814) Liudger zum Missionsleiter für das mittlere Friesland (787), auch wurde der Missionar mit Leitung und Besitz des Petrusklosters zu Lothusa (Leuze) betraut. In die Zeit der Friesenmission fällt die Reise Liudgers nach Helgoland (um 791). Der Sachsen- und Friesenaufstand von 792 war vielleicht Anlass, dass Karl der Große Liudger die Missionsleitung im westlichen Sachsen übertrug. In der Folgezeit entstand um Münster und das dort 793 von Liudger gegründete Kanonikerstift ein Missionsbistum mit einem ausgedehnten Pfarrsystem. In Nottuln ließ Liudger eine Kirche erbauen, und er soll dort die Gründung einer Gemeinschaft von Sanktimonialen gefördert haben.

Kloster- und Bistumsgründung[Bearbeiten]

Ludgerusbasilika in Essen-Werden. Liudgers Grab befindet sich in der Krypta im Bildvordergrund

Die Pläne Liudgers, selbst eine geistliche (Mönchs-) Gemeinschaft zu errichten, müssen um diese Zeit Auftrieb bekommen haben. Aus Rom soll Liudger dazu Salvator-, Marien- und Apostelreliquien erhalten haben. Doch die ersten Versuche einer Klostergründung (in Wierum, Wichmond und an der Erft) scheiterten. Aber die Klostergründung in Werden an der unteren Ruhr gelang. Sie ist von Liudger, der seit 796 dort systematisch Gütererwerb betrieb, von langer Hand geplant worden. Um 800 gründete er auf 799 erworbenem Grund und Boden schließlich sein Werdener Eigenkloster. Unterdessen ging die Ausgestaltung des künftigen Bistums Münster weiter: Liudger wurde am 30. März 805 vom Kölner Erzbischof Hildebold (787–818) zum ersten Bischof von Münster geweiht, das Bistum damit auf augenfällige Weise der Kölner Kirchenprovinz angegliedert.

Die letzten Jahre vor seinem Tod hat der Bischof seinen Sprengel mehrfach bereist. Auf solch einer Reise ist Ludgerus am 26. März 809 in Billerbeck gestorben. Er kam von Coesfeld wo er zum letzten Mal predigte. Auf dem Weg zwischen Coesfeld und Billerbeck hat er noch einmal das Münsterland gesegnet. Heute heißt dieser Ort Ludgerirast. In Billerbeck feierte er am Passionssonntag 809 seine letzte heilige Messe. In der folgenden Nacht starb er hier im Kreis seiner Brüder an der Stelle wo sich heute der Südturm der Propsteikirche St. Ludgerus erhebt. Der Leichnam wurde in seine Bischofsstadt Münster gebracht, um ihn dort aufzubahren. Einen Monat später überführte man Liudger nach Werden und bestattete ihn östlich der ersten Abteikirche am 28. April gemäß seinem letzten Willen außerhalb der Kirche nahe dem Hauptaltar. Von dieser durch einen in der Zwischenzeit gefällten Baum markierten Stelle hatte er nach der Altfrid-Vita die Bauarbeiten verfolgt. Im zweiten Viertel des 9. Jahrhunderts wurde über dem Grabort ("locus arboris") die Krypta der Abteikirche errichtet.

Im Unterschied zur zwangsweisen Missionierung, teilweise mit Feuer und Schwert, die z. B. von Karl dem Großen erfolgreich angewandt wurde, war Liudgers Stil in der Missionierung ein friedlicher. Während es in den von Karl dem Großen missionierten Herrschaftsgebieten meist ausreichte, den herrschenden Fürsten zu überzeugen, missionierte Liudger im westlichen Sachsen, dem heutigen westlichen Westfalen, einem Gebiet in denen es unzählige voneinander unabhängige Stämme gab. Durch Überzeugungsarbeit und Predigten vergrößerte er das christliche Territorium ohne Zwangsmittel anzuwenden. Kriegshandlungen wich er dabei aus, kehrte aber alsbald nach Eroberung neuer Gebiete zurück. Zum Ende der Sachsenkriege begleitete er 798 Karl den Großen ein einziges Mal auf einem Feldzug in Minden.

Die Rekognoszierung der Reliquien 2007/2008[Bearbeiten]

Aufgrund der alljährlichen Prozessionen und der damit verbundenen Stöße und Erschütterungen bestanden Sorgen um die Werdener Reliquien, zudem war an dem inneren Zinksarg Korrosionsschäden festgestellt worden. Aus diesem Grund gestattete der damalige Bischof von Essen Felix Genn im Sommer 2007, den Sarg des Heiligen zu öffnen und den Zustand zu prüfen. Zu diesem Zweck wurde der verschlossene Zinksarg am 30. Oktober 2007 von der Werdener Abteikirche in das Mutterhaus der Barmherzigen Schwestern von der heiligen Elisabeth in Essen-Schuir überführt. Dort wurde er am folgenden Tag durch Bischof Genn im Beisein von Sachverständigen und Restauratoren geöffnet. Bis zum 16. Mai 2008 wurden die Reliquien und der übrige Schreininhalt gesichtet, bestimmt, die Urkunden der bisherigen Öffnungen dokumentiert, sowie der Zinksarg durch einen neuen Edelstahlsarg ersetzt, der im Inneren des Bronzeschreins in der Krypta deponiert wurde.

Die anthropologische Bestandsaufnahme der Reliquien ergab, dass das Skelett größtenteils vollständig war. Es handelte sich um einen über 60-jährigen, eher sogar über 65-jährigen Mann von etwa 1,82 m Größe und eher grazilem Körperbau, der vermutlich Rechtshänder war. Die Zähne waren besser erhalten als nach dem biologischen Alter der Person zu erwarten, allerdings rechts stärker abgenutzt als links, was möglicherweise mit einem Zahnverlust im linken Oberkiefer zu Lebzeiten erklärt werden kann. Degenerative Veränderungen am Skelett bestanden nicht, so dass auf einen gehobenen sozialen Status des Verstorbenen geschlossen werden konnte. Das Sterbealter wie auch der soziale Status decken sich mit Liudger, so dass aufgrund der ununterbrochenen Verehrung die Authentizität der Reliquien gesichert ist.

Verehrung[Bearbeiten]

Krypta mit Schrein St. Liudgers
Ludgerusschrein Apsisseite

Liudgerverehrung in Werden[Bearbeiten]

Liudger wurde schon bald nach seinem Tode an seiner Grabstätte Verehrung zuteil. Bereits in der Altfrid-Vita wird beschrieben, wie an seinem Grab ein Mädchen auf wunderbare Weise geheilt wurde. 847 erscheint Liudger erstmals als Mitpatron der Werdener Abteikirche, deren Hauptpatrone (Salvator, Maria, Petrus) er spätestens seit dem 11. Jahrhundert verdrängt hatte. Unter dem Werdener Abt Gero wurde die Kryptaanlage neu erbaut. Dessen Nachfolger Adalwig ließ für die Reliquien einen silbervergoldeten Prunkschrein schaffen, der, mit einer Stirnseite auf dem Hauptaltar der Kirche, mit der anderen auf zwei, noch heute in der Werdener Schatzkammer ausgestellten Marmorsäulen, aufgestellt war. Dieser Schrein ging in der Barockzeit verloren. Seit 1128 werden die Gebeine Liudgers einmal im Jahr durch Werden getragen. Die Prozession wurde von Abt Bernhard zum Dank für gute Witterung nach einer längeren Schlechtwetterperiode eingeführt. Seit dem 13. Jahrhundert findet sie jeweils am ersten Sonntag im September statt. 1787 wurde für diese Prozessionen vom Essener Silberschmied Schiffer der noch heute benutzte Prozessionsschrein angefertigt. Die liturgischen Bräuche der Prozession wurden 1910 im Werdener Pilgerbuch zusammengefasst. 1984 schuf der Künstler Gernot Rumpf für die Reliquien den sich heute in der Krypta der Abteikirche befindenden Bronzeschrein, dessen Form die Umrisse der Abteikirche aufgreift.

Das Münstersche Büchlein über die Wunder des heiligen Liudger[Bearbeiten]

Die Verehrung Liudgers war vielfältig und doch nicht sehr prominent. Die ihm zugeschriebenen Wunder sind zum Teil in der Vita Liudgeri, aber auch im Münsterschen Büchlein zusammengefasst. So soll unter anderen ein blindes Mädchen aus Balve im Jahr 864 am Grab Liudgers in der Krypta des Klosters Werden ihr Augenlicht zurückerhalten haben.

Neben Dom und Kapelle in der Marienkirche (Ludgerusturm) war die von den Bischöfen Ludwig I. von Wippra (1169–1173) und Hermann II. von Katzenelnbogen (1174–1203) im Süden der Stadt errichtete Ludgerikirche ein Bezugspunkt münsterischer Liudgerverehrung. Ein wohl vom ersten Priester dieser Kirche um 1170 verfasster Libellus Monasteriensis de miraculis sancti Liudgeri („Münstersches Büchlein über die Wunder des heiligen Liudger“) schildert den Kult um ein wundertätiges Kreuz mit Reliquien Liudgers, das in St. Ludgeri Wunder wirkte.

Der Libellus, in einfachem, manchmal etwas unverständlichem Latein verfasst, von Germanismen durchsetzt und in der Überlieferung direkt der Vita Liudgeri tertia folgend, schildert in 17 Kapiteln hauptsächlich die durch Liudger bewirkten Wunder, die ausschließlich mit der Heilung von Krankheiten zu tun haben. Augenkrankheiten stehen im Vordergrund, es folgen Krankheiten an den Beinen, aber auch die Heilung von Irrsinn wird geschildert. Sogar ein verschwundener Junge kann mit göttlicher Hilfe und mit der seines Heiligen Liudger wieder gefunden werden. Das Muster der Heilungen ist dabei dasselbe: Die Heilung erfolgt nach der Anrufung Liudgers und dem Versprechen nach Münster zu kommen und dahin, d. h. zu Kirche und wundertätigem Kreuz, Opfergaben zu bringen. Heilung also nicht ohne Gegenleistung. (Fast) immer wird auch die Wahrheit der vollzogenen Heilungen betont durch das Zitieren von Zeugen, die die Heilung mitverfolgt haben. Das Zeugnis göttlichen Handelns wird ebenso herausgestellt. Um 800 gab es im Münsterland eine große Graugänseplage. Liudger soll diese zurückgedrängt haben. Es gab noch eine Dürre. So soll er außerdem die Gänse veranlasst haben, so lange mit den Füßen zu scharren, bis sie auf Wasser stießen und man hier einen Brunnen bauen konnte. Der hl. Liudger wird seit dem 17. Jahrhundert meist mit einer Gans als Attribut dargestellt, so etwa in den Wappen des Altkreises und des heutigen Kreises Coesfeld.

Wirkung entfaltete das „Münstersche Büchlein über die Wunder des heiligen Liudger“ in der Folge kaum. Auch den Liudgerkult in der St.-Ludgeri-Kirche wird man nicht überbewerten, stand er doch schon damals, am Ende des 12. Jahrhunderts, in Münster und Umgebung im Schatten wesentlich bedeutenderer Wallfahrten, etwa nach Santiago de Compostela. Dem feststellbaren Zurücktreten der Liudgerverehrung im Münster des späten Mittelalter entspricht schließlich die Tatsache, dass aus dieser Zeit keine weiteren Zeugnisse über die Verehrung des heiligen Missionars an St. Ludgeri überliefert sind. Insbesondere fehlen jegliche Hinweise auf das Kreuz mit den Liudgerreliquien.

Patrozinien: Nach Liudger benannte Gebäude und Orte[Bearbeiten]

Kirchen[Bearbeiten]

Hauptartikel: Ludgerikirche

Sonstige Einrichtungen[Bearbeiten]

Vereinigungen und Gemeinschaften[Bearbeiten]

In Werden wirken die Gemeinschaft des heiligen Liudger[1] – eine Gemeinschaft bischöflichen Rechts – und die Ludgerusbruderschaft.[2] Weitere Vereinigungen gibt es in Billerbeck und Helmstedt.

Wirkung in der Musik[Bearbeiten]

Liudger Offizium der ehem. Abtei Essen Werden, heute im Besitz der Abtei Gerleve
  • Liudger Offizium: Antiphon: Beatus Ludgerus; Antiphon: Ubi postmodum; Antiphon: Invocantem se deus; Antiphon: Vir dei; Antiphon: O admirabile divinitatis nomen; Antiphon: Unde in domino; Responsorium: Beatus Ludgerus; Responsorium: Gaude mater

Das Liudger Offizium aus der Abtei Essen Werden ist eines von drei überlieferten Offizien zu Ehren der Heiligen. Die Antiphonen und Responsorien sind im Stile der Spätgregorianik des 12. Jahrhunderts komponiert. Die Texte basieren auf der Vita secunda Sancte Liudgeri und berichten über die Missionstätigkeit des Heiligen. Die Notenschrift (Neumennotation) ist auf vier Linien notiert und entspricht im Wesentlichen den Gepflogenheiten des 12. Jahrhunderts. Das Quilissma wird sowohl im Ein- als auch im Mehrtonabstand verwendet. Die Melodiebildung bei den Antiphonen ist, wie bei Kompositionen für die Tagzeitenliturgie üblich, oligotonisch, die der festlichen Responsoria prolixa sind melismatischer gestaltet. Eine Besonderheit der Notation ist die Clivis quadrata, die dem Pes quadratus entspricht.[3]

  • Liudger-Messe, Introitus: Posuit Dominus, Graduale: Repletum est gaudio, Tractus: Scitote, quoniam mirivicavit Dominus, Offertorium: Adducam eos in montem, Communio: Congregabit eos et custodiet. Das Formular erarbeitete Notker Kamber OSB, Gerleve 1957
  • Deutsche Liudger-Vesper, Melodien/Psalmodie: Heinrich Rohr 1958
  • Antiphon vom heiligen Liudger. In: Antiphonale Monasteriense (1575), Diözesan Archiv Münster
  • Deutsche Hymnen
Frohen Herzens laßt uns singen Liudger Lobpreis und Ruhm, Münstersches Gesangbuch 1950
Froh soll unser Lob dich grüßen, heil'ger Bischof Liudger, Text: W. Hünermann, Melodie: W. Bäumer (Coesfeld)
Laß den Preis uns freudig singen deiner hohen Heiligkeit, Text: Emil Lengeling, Münstersches Gesangbuch 1950
Liudgerus, Vater, treuer Hirt, Werdener Pilgerbuch 1910
O Liudgere, der die Friesen, Werdener Pilgerbuch 1910
Sankt Liudger, der hochedle Fries, Münster 1866
  • Litaneien
nach Werdener Überlieferung, Melodie: Hugo Berger
nach Münsteraner Überlieferung, Melodie: Heinrich Rohr
nach Billerbecker Überlieferung, Melodie: Heinrich Rohr

Festtag[Bearbeiten]

Weiterführendes[Bearbeiten]

Werke[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Josef Alfers: Mit Liudger auf dem Lebensweg. Münster: Dialogverlag 2009, ISBN 978-3-941462-06-9
  • Arnold Angenendt: Liudger. Missionar, Abt, Bischof im frühen Mittelalter. Münster: Aschendorff, 2005, ISBN 3-402-03417-4
  • Markus Bötefür, Gereon Buchholz, Michael Buhlmann: Bildchronik Werden. 1200 Jahre. Essen 1999, S. 15 f.
  • Adriaan Breukelaar: LIUDGER. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 5, Bautz, Herzberg 1993, ISBN 3-88309-043-3, Sp. 138–139.
  • Michael Buhlmann: Liudger an der Ruhr. In: Ich verkünde euch Christus. St. Liudger, Zeuge des Glaubens 742–809. Bochum: 1998, S. 22–42
  • Heinz Dohmen, Günter Rabeneck, Ludger Schütz: Die Grablege St. Liudgers und der Liudgeriden in Essen-Werden. Bochum: 1990
  • Eckhard Freise: Liudger. In: Lexikon des Mittelalters (LexMA). Band 5, Artemis & Winkler, München/Zürich 1991, ISBN 3-7608-8905-0, Sp. 2038.
  • Eckhard Freise: Vom vorchristlichen Mimigernaford zum „honestum monasterium“ Liudgers. In: Franz-Josef Jakobi (Hrsg.): Geschichte der Stadt Münster, Band 1: Von den Anfängen bis zum Ende des Fürstbistums. Münster: 19943; S. 1–51
  • Geza Jaszai: Zur ikonographischen Wiederentdeckung der gemalten Liudger Vita auf dem Billerbecker Altar. In: Ich verkünde euch Christus. St. Liudger, Zeuge des Glaubens 742-809. Bochum: 1997; S. 2-8
  • Eberhard Kaus: Zu den Liudger-Viten des 9. Jahrhunderts. In: Westfälische Zeitschrift 142 (1992), S. 9–55
  • Heinz Löwe: Liudger als Zeitkritiker. In: Historisches Jahrbuch 74 (1955), S. 79–91
  • Hans Ossing: Untersuchungen zum Antiphonale Monasteriense. Phil.Diss., Regensburg 1966
  • Karl Schmid: Liudger. In: Neue Deutsche Biographie (NDB). Band 14, Duncker & Humblot, Berlin 1985, ISBN 3-428-00195-8, S. 716 (Digitalisat).
  • Rudolf Ludger Schütz (Communitas scncti Ludgeri, Hrsg.): Heiliger Liudger. zeuge des Gleubens 742-809. Gedenkschrift zum 1200. Todestag. Bochum: Kamp 2009, ISBN 978-3-89709-699-8
  • Basilius Senger: Sankt Liudger. Vita, Liturgie, Gebete und Lieder, Kevelaer: Butzon & Berker, 1959.
  • Basilius Senger (Hrsg.): Liudger in seiner Zeit. Altfrid über Liudger. Liudgers Erinnerungen. Münster: Regensberg 1982; ISBN 3-7923-0484-8
  • Basilius Senger: Liudger Leben und Werk. Münster: Regensberg 1984, ISBN 3-7923-0510-0
  • Barbara Stühlmeyer: Das Liudgeroffizium des Benediktinerklosters Essen Werden (Transkription und Analyse). In: Die Gesänge der Hildegard von Bingen. Eine musikologische, theologische und kulturhistorische Untersuchung. Phil.Diss., Olms, Hildesheim 2003, ISBN 3-487-11845-9
  • Barbara Stühlmeyer: Liudger, ein Friese, der die Welt verändert. In: Karfunkel, Zeitschrift für erlebbare Geschichte, 61, 2005, S 107 - 110, ISSN 0944-2677
  • Ludger Stühlmeyer: Handschriften im Vergleich: Das Ludgerusoffizium des 12. Jh. in der Abtei Gerleve. In: Curia sonans. Die Musikgeschichte der Stadt Hof. Eine Studie zur Kultur Oberfrankens. Von der Gründung des Bistums Bamberg bis zur Gegenwart. Phil.Diss., Bayerische Verlagsanstalt, Heinrichs-Verlag Bamberg 2010, ISBN 978-3-89889-155-4
  • Georg Veit: Liudger I - IV. Lebensgedichte. Münster 2009
  • Wilhelm Wattenbach: Liudger. In: Allgemeine Deutsche Biographie (ADB). Band 19, Duncker & Humblot, Leipzig 1884, S. 4 f.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Liudger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Communitas sancti Ludgeri Gemeinschaft des heiligen Liudger.
  2. Über die Ludgerusbruderschaft.
  3. Ludger Stühlmeyer: Handschriften im Vergleich: Das Ludgerusoffizium des 12. Jh. in der Abtei Gerleve. In: Curia sonans. Bayerische Verlagsanstalt 2010, S. 43–47.
Vorgänger Amt Nachfolger
Abt von Werden und Helmstedt
800–809
Hildegrim I.
Bischof von Münster
805–809
Gerfried