Liurai (Aileu)

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Suco Liurai
Der Suco Liurai liegt im Südwesten des Subdistrikts Aileu.
Daten
Fläche 10,33 km²[1]
Einwohnerzahl 4.499 (2010)[2]
Chefe de Suco Domingos Rodrigues Pinheiro
(Wahl 2009)
Orte Position[3] Höhe
Banderahun 8° 45′ S, 125° 32′ O-8.7583333333333125.538333333331169 1169 m
Fatubessi 8° 49′ S, 125° 31′ O-8.8133333333333125.513333333331677 1677 m
Maurusa (Ost) 8° 45′ S, 125° 31′ O-8.7455555555556125.515277777781221 1221 m
Maurusa (West) 8° 45′ S, 125° 30′ O-8.7547222222222125.499722222221223 1223 m
Quirilelo 8° 49′ S, 125° 30′ O-8.8172222222222125.495833333331804 1804 m
Raimanso 8° 46′ S, 125° 31′ O-8.7747222222222125.518055555561320 1320 m
Rairema 8° 48′ S, 125° 32′ O-8.7919444444444125.533055555561341 1341 m
Banderahun (Osttimor)
Banderahun
Banderahun

Liurai (Suco Liurai, Suku Liurai) ist ein osttimoresischer Suco im Subdistrikt Aileu (Distrikt Aileu).

Geographie[Bearbeiten]

Reisfelder in Liurai

Der Suco Liurai liegt im Südwesten des Subdistrikts Aileu und hat eine Fläche von 10,33 km².[1] Nordwestlich liegen die Sucos Hoholau und Seloi Craic, nördlich der Suco Seloi Malere und östlich die Sucos Fahiria, Bandudato, Lahae und Fatubossa. Im Südosten grenzt Liurai an den zum Distrikt Ainaro gehörenden Subdistrikt Maubisse mit seinem Suco Liurai und im Südwesten an den zum Distrikt Ermera gehörenden Subdistrikt Letefoho mit seinen Sucos Eraulo und Ducurai. Im Grenzgebiet zu Fatubossa entspringt der Fluss Ormoi, der dann nach Osten abfließt. Im Nordwesten von Liurai entspringt der Kuralalan, der in den im Norden entspringenden Rio Liurai mündet. Zusammen mit den im Südwesten entspringenden Malubui bildet der Liurai dann den Manolane, der dann im Nordosten den Suco verlässt.[4]

Im Nordosten reicht die Stadt Aileu in den Suco Liurai hinein. An ihr vorbei führt eine Überlandstraße, die nach Dili im Norden und Maubisse und Betano im Süden führt. Entlang vom Manolane liegt die größte Siedlung im Suco: Banderahun (Bandeira Hun, Bandeira). Am Nebenfluss Kuralalan liegt das Dorf Maurusa, das etwas weiter östlich an der Grenze zu Hoholau einen Namensvetter hat. Im Zentrum des Sucos liegt der Ort Raimanso (Raimaso), im Westen Fatulai und im Osten Rairema. Nach Süden hin liegen die Dörfer Fatubessi (Fatubesi) und Quirilelo (Quirlelo, Kirilelo). Grundschulen gibt es in Banderahun, Maurusa (West) und Rairema. Banderahun hat eine Polizeistation, Maurusa (West) eine medizinische Station und in Quirilelo und Fatulai jeweils eine Vorschule.[5]

Im Suco befinden sich die acht Aldeias Banderahun, Coulaudo, Fatubessi, Fatulmau, Laclo, Quirilelo, Raimanso und Rairema.[6]

Einwohner[Bearbeiten]

Im Suco leben 4.499 Einwohner (2010,[2] 2004: 4.381[7]). Über 49 % der Einwohner geben Tetum Prasa als ihre Muttersprache an, nur etwas weniger Mambai. Kleine Minderheiten sprechen Galoli oder Makasae.[8]

Geschichte[Bearbeiten]

In Banderahun gab es Ende 1979 ein indonesisches Lager für Osttimoresen, die zur besseren Kontrolle von den Besatzern umgesiedelt werden sollten.[9]

Anfang September 1999 zerstörten während der Krise in Osttimor Mitglieder der AHI-Miliz (Aku Hidup dengan Integrasi/Indonesia) systematisch mehrere Sucos in Aileu, so auch Liurai am 8. September. Häuser wurden niedergebrannt und das Nutzvieh getötet.[9]

Politik[Bearbeiten]

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Domingos Rodrigues Pinheiro zum Chefe de Suco gewählt[10] und 2009 in seinem Amt bestätigt.[11]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  2. a b Direcção Nacional de Estatística: Suco Report Volume 4 (englisch) (PDF; 9,8 MB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Timor-Leste GIS-Portal
  5. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (PDF; 530 kB)
  6. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Portugiesisch; PDF; 323 kB)
  7. Direcção Nacional de Estatística Zensus 2004
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Liurai (Tetum; PDF; 8,3 MB)
  9. a b „Chapter 7.3 Forced Displacement and Famine“ (PDF; 1,3 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados

-8.7583333333333125.53833333333Koordinaten: 8° 45′ S, 125° 32′ O