Liza Minnelli

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Dieser Artikel behandelt die Schauspielerin und Sängerin Liza Minnelli. Zu ihrem gleichnamigen Album siehe Liza Minnelli (Album).
Liza Minnelli bei der Heart Truth Fashion Show (2008)

Liza May Minnelli (* 12. März 1946 in Los Angeles, Kalifornien) ist eine US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin, die 1972 durch ihre Verkörperung der „Sally Bowles“ in dem Filmmusical Cabaret weltbekannt wurde. Während weitere Filme weniger erfolgreich waren, etablierte sich Minnelli als Musicaldarstellerin am Broadway sowie als Konzertsängerin und Entertainerin im Fernsehen.[1]

In den 1960er Jahren begann sie als Schauspielerin am Musiktheater hauptsächlich in New York City zu wirken und machte sich vor allem durch Nachtklub-Engagements einen Namen als vielseitige Interpretin von Liedern des Great American Songbook. Insbesondere Songs aus der Feder von John Kander und Fred Ebb bildeten in den nächsten Jahrzehnten die Grundlage für einige ihrer Konzertprogramme. Minnelli spielte in mehreren Bühnenmusicals dieses Duos die Hauptrolle, darunter Flora the Red Menace (1965) und The Act (1977/78).[2]

Nach erstem Kritikerlob für ihre Rolle in der Literaturverfilmung Pookie (1969) und ihrem vielfach ausgezeichneten Auftritt in Cabaret konnte sich Minnelli nicht als führender Filmstar durchsetzen. Erfolgreich war lediglich noch die Kinoproduktion Arthur – Kein Kind von Traurigkeit (1981). Sie war als Sängerin in Fernsehshows wie Liza with a ‘Z’ (1972) zu sehen und ging auf internationale Tourneen. Sehr gelungen waren ihre Konzertserien 1979 und 1987 in der Carnegie Hall sowie 1991 und 1992 in der Radio City Music Hall. Musikalisch arbeitete Minnelli unter anderem mit ihrer Mutter Judy Garland, Charles Aznavour, Frank Sinatra, Sammy Davis junior, Billy Stritch und den Pet Shop Boys zusammen.[3] Sie hat mit dem Oscar, Emmy, Grammy Award und Tony Award die vier großen Preise der amerikanischen Film-, Fernseh-, Musik- und Theaterindustrie gewonnen. Biografen wie Scott Schechter (2004), Michael Freedland (1990) und Wendy Leigh (1995) zählen Minnelli zu den beliebtesten lebenden Unterhaltungskünstlern.[4][5][6]

Leben[Bearbeiten]

Familien- und Privatleben[Bearbeiten]

Liza May Minnelli ist die Tochter von Filmschauspielerin und Sängerin Judy Garland (1922–1969) und Regisseur Vincente Minnelli (1903–1986). Sie kam am 12. März 1946 im Cedars of Lebanon Hospital von Los Angeles zur Welt und wurde nach dem Gershwin-Song Liza (All the Clouds’ll Roll Away) sowie nach einer Großmutter väterlicherseits namens May, Liza May genannt.[7] Ihre Paten waren der Liedtexter Ira Gershwin und die Musikerin Kay Thompson. Mit Thompson pflegte sie bis zu deren Tod 1998 ein inniges Verhältnis und wurde als Inspiration für Thompsons Kinderbuchreihe Eloise genannt.[7] Nach der Scheidung ihrer Eltern 1951 wuchs Liza halbjährlich wechselnd bei Vincente Minnelli und Judy Garland auf. Sie beschrieb ihre Mutter als streng und ehrgeizig, wohingegen sie bei ihrem Vater „ihre Träume ausleben konnte“: „I got my drive from my mother and my dreams from my father.“[8] 1952 heiratete Judy Garland den Produzenten Sidney Luft, mit dem sie zwei gemeinsame Kinder namens Lorna (* 1952) und Joey Luft (* 1955) hatte. Lorna Luft wurde ebenfalls Schauspielerin und Sängerin, aber nie international berühmt wie ihre Mutter oder Liza. Aus der zweiten Ehe ihres Vaters Vincente mit Georgette Magnani stammt Lizas 1955 geborene Halbschwester Christiane Nina Minnelli.

1967 heiratete Minnelli den australischen Songschreiber und Entertainer Peter Allen (1944–1992), den sie 1964 durch ihre Mutter kennengelernt hatte. Das Paar trennte sich 1970; die kinderlos gebliebene Ehe wurde 1972 geschieden. Allen, der sich als homosexuell outete und 1992 an den Folgen von AIDS starb, schilderte die Beziehung später als von vornherein gespannt.[9] 1972/73 war Minnelli mit Desi Arnaz junior verlobt, zur selben Zeit aber auch mit Peter Sellers liiert.[10] Ihre Verbindung mit Arnaz wurde von seiner Mutter, der Fernsehkomödiantin Lucille Ball, nicht geduldet.[11] Von 1974 bis 1979 war sie mit dem Regisseur und Produzenten Jack Haley junior (1933–2001) verheiratet, dem Sohn des Schauspielers Jack Haley, der 1939 an der Seite von Judy Garland in Der Zauberer von Oz mitgespielt hatte. Nach beiderseitigen Affären wurde die Ehe geschieden. 1977/78 war Minnelli mit Martin Scorsese und Mikhail Baryshnikov liiert.[12][13]

Ende der 1970er Jahre war Minnelli Stammgast im Studio 54.[9][14] Damals lernte sie den Bildhauer Mark Gero (* 1952) kennen und machte ihn zu ihrem persönlichen Manager. Seit 1979 verheiratet, trennte sich das Paar vorübergehend Mitte der 1980er Jahre und wurde 1992 geschieden. Aufgrund ihrer Alkohol- und Tablettensucht ließ sich Minnelli 1984 ins Betty Ford Center und 1985 in die Hazelden Clinic in Minnesota für Entziehungskuren einweisen, die von öffentlicher Anteilnahme begleitet wurden.[1][15] Minnelli äußerte sich 2002 in einem Interview, sie hätte fünf Fehlgeburten gehabt.[16] 1994 wurde ihr ein künstliches Hüftgelenk eingesetzt. 1997 musste sie sich einer Stimmbandoperation unterziehen. Infolge einer lebensbedrohlichen Enzephalitis wurde sie im Oktober 2000 ins Krankenhaus eingeliefert, war in den nächsten Monaten teilweise auf einen Rollstuhl angewiesen und litt an Sprachstörungen. In mehreren Operationen wurden ihr zudem ein zweites künstliches Hüftgelenk und ein künstliches Kniegelenk eingesetzt; eine Fortsetzung ihrer Karriere erschien zunächst ungewiss. Im Rahmen ihrer langwierigen Genesung nahm sie Tanz- und Gesangsunterricht, um die Folgen ihrer Erkrankung zu überwinden.[17]

Im März 2002 heiratete Minnelli den Produzenten und Konzertveranstalter David Gest (* 1953) mit Elizabeth Taylor und Michael Jackson als Trauzeugen.[18][19] Die Hochzeit wurde im Fernsehen übertragen. Zwar gingen die beiden bereits nach einem Jahr wieder getrennte Wege, nach längeren rechtlichen Auseinandersetzungen wurde die Scheidung jedoch erst 2006 vollzogen.[20][21][22] In den letzten Jahren wurden immer wieder Gerüchte um weitere Gesundheitsprobleme laut; Minnelli selbst bekannte sich 2009 aufs Neue als alkoholkrank. Dies sei eine Tatsache, der sie sich eigenen Erachtens nach selbstbewusst zu stellen habe.[23]

2014 war Minnelli zusammen mit Lorna und Joey Luft Publikumsgast der 86. Oscarverleihung. Anlass war das 75. Jubiläum des Zauberers von Oz.[24]

Karriere[Bearbeiten]

1946–1960: Kindheit und Jugend[Bearbeiten]

1949 hatte Liza Minnelli an der Seite ihrer Mutter und Van Johnsons ihren ersten kleinen Leinwandauftritt in der Schlusssequenz des Musicalfilms Damals im Sommer. 1952 war sie in dem dokumentarischen Kurzfilm Screen Snapshots 5854: Young Hollywood über Kinder bekannter Hollywoodstars zu sehen. Sie hielt sich auch bei den Dreharbeiten zu den Filmen ihres Vaters auf: Beispielsweise am Set von Ein Amerikaner in Paris, wo sie gemeinsam mit Gene Kellys Tochter Konfetti auf eine Ballett-Szene warf.[25] Eigener Erinnerung zufolge empfand sie diese Dreharbeiten zwar als „langweilig“, konnte sich aber für die Tanzszenen im Film begeistern.[25] Eigentlich sollte sie in Vincente Minnellis Familienkomödie Villa mit 100 PS (1954) eine kleine Rolle spielen, die Szenen mit ihr wurden aber nie für den Film verwendet.[26]

Als Kind erhielt sie Tanzunterricht von dem MGM-Choreographen Nico Charisse und trat 1956 zum ersten Mal mit Judy Garland im New Yorker Palace Theatre als Tänzerin bei dem Lied Swanee auf.[8] Im November 1956 moderierte sie im Rahmen der Sendereihe Ford Star Jubilee zusammen mit dem Schauspieler Bert Lahr eine Fernsehshow über den Zauberer von Oz, Garlands Erfolgsfilm von 1939. Im April 1959 trat sie in Gene Kellys TV-Special The Gene Kelly Show auf, um mit ihm zu dem Lied For Me and My Gal zu tanzen.[27] Liza hatte zunächst Interesse daran Eiskunstläuferin zu werden. Als sie 1960 die Broadway-Musicals Gypsy (mit Ethel Merman) und Bye Bye Birdie (mit Dick Van Dyke und Chita Rivera) sah, wurde ihr Interesse für das Theater geweckt, sodass sie eigenen Worten zufolge Schauspielerin werden „musste“.[28][8] Bedingt durch viele Wohnortwechsel besuchte Minnelli insgesamt rund 20 verschiedene Schulen und hat nie den Highschool-Abschluss gemacht.[25]

1961–1964: Ausbildung in New York, erste Musik- und Theaterarbeiten[Bearbeiten]

Liza Minnelli entschied sich mit dem Theater für ein Arbeitsfeld als Schauspielerin, auf dem ihre Eltern in anderen Bereichen gewirkt hatten: Vincente hatte in den 1930er Jahren als Regisseur und Produzent an der Radio City Music Hall gearbeitet und Judy war in den 1950er Jahren mit Konzertshows im Palace Theatre aufgetreten.[28] 1961 wurde Liza Minnelli in die New Yorker Fiorello H. LaGuardia High School aufgenommen und sammelte erste Erfahrungen in drei Sommertheater-Produktionen des Cape Cod Melody Theatre in Hyannis, wo sie Urlaub mit ihrer Familie machte.[29][28] Diese Arbeiten führten zu einem Vertrag mit ihrer ersten, langjährigen Agentin Stephanie „Stevie“ Phillips.[30] Im Herbst 1961 wechselte sie zur Scarsdale High School nördlich von New York City, wo sie im Dezember die Titelrolle in dem Stück The Diary of Anne Frank spielte. Der Scarsdale Inquirer nannte ihre Darbietung „temperamentvoll“.[28] Eine lokale Förderin organisierte für die Schülertruppe eine Europa-Tournee im Juli und August 1962 mit Stationen in Rom, Athen, Jerusalem und Amsterdam.[30] 1962 war sie auf Wunsch ihrer Eltern kurzzeitig an der Pariser Sorbonne eingeschrieben, wurde dort aber nicht recht akzeptiert.[31][25] Ende 1962 zog sie nach Manhattan in ein kleines Appartement und verfolgte eine Schauspielausbildung am Herbert Berghof Studio.[28] Im März 1963 bestand sie ein Casting für eine Off-Broadway-Adaption des Musicals Best Foot Forward, in der sie die Nebenrolle der männerhungrigen College-Studentin „Ethel Hoffinger“ verkörperte.[32] Für ihre Darbietung erntete Minnelli begeisterte Kritiken.[33]

Im Alter von 17 Jahren besuchte sie ein Konzert des französischen Chansonniers Charles Aznavour, einem ihrer späteren musikalischen Förderer.[25] Minnelli hatte bereits im November oder Dezember 1961 ihre ersten Musikaufnahmen mit Hilfe von Marvin Hamlisch gemacht und die Lieder The Travelin’ Life, At the Roxy Music Hall und It’s Just a Matter of Time auf ein Demo-Band als Geburtstagsgeschenk für ihre Mutter aufgenommen.[34] Im Februar 1963 nahm sie You Are for Loving und What Do You Think I Am? (beide aus Best Foot Forward) als ihre erste Single für Cadence Records auf. Der Erfolg des Best Foot Forward-Show-Cast-Albums führte im Mai 1963 zu einem Plattenvertrag mit Capitol Records, wo sie in den nächsten drei Jahren drei Solo-LPs und mehrere Singles veröffentlichte. Im Gegensatz zu den Alben, die Musicalsongs und Jazzstandards aus der Feder von Bühnenkomponisten wie Hammerstein, Sondheim, Rodgers, Hart, Gershwin, Arlen und Porter beinhalteten, orientierten sich die Singles an der aktuellen Popmusik: Wie Biograf Scott Schechter hervorhebt, nahm Minnelli ernste Balladen und komische Lieder auf, die mitunter leicht europäisch oder lateinamerikanisch beeinflusst, sehr zeitgemäß und dem Alter der Interpretin angemessen waren.[35] Im November und Dezember 1963 trat sie in der populären Fernsehsendung The Judy Garland Show auf, wo sie mehrere Duette mit ihrer Mutter und ihr erstes bekanntes Lied You Are for Loving sang.[36]

1964 spielte Minnelli in den Musicalproduktionen von Carnival! und The Fantasticks auf Tourneen sowie die Titelrolle in der Komödie Time Out for Ginger in New Hope, Pennsylvania.[37] Im Juni 1964 nahm sie ihr erstes Solo-Album Liza! Liza! auf, für dessen Arrangements Peter Matz verantwortlich war und das im September auf dem Markt erschien.[38] Marvin Hamlisch half bei der Liedauswahl und Minnelli spielte zum ersten Mal den Song Maybe This Time des Duos Fred Ebb und John Kander ein, der 1971 in die Musicalverfilmung Cabaret integriert wurde, aber nicht (wie oft angenommen) Bestandteil des Originalmusicals war.[38] Matz hatte bereits an den ersten Alben von Barbra Streisand mitgewirkt und Scott Schechter führt aus, dass die Produzenten von Capitol durch die Auswahl von Standards Minnelli wohl zu einer zweiten Streisand formen wollten.[39] Tatsächlich bezeichnete sie der Musikkritiker William Ruhlmann als „Barbra Streisands kleine Schwester“.[31] Balladen wechselten sich mit Up tempo-show tunes (Musicalsongs) ab, bei denen Minnelli unter den verschiedenen musikalischen Stimmungen ihr Schauspieltalent bewies. Liza! Liza! war acht Wochen in den Album-Charts Billboard 200 auf Platz 116 vertreten und wurde von Kritikern als „viel versprechendes Debüt“ (Cashbox), „beeindruckend“, „betörend“ und „wunderbar abwechslungsreich“ (Record World) gelobt.[39]

Nachdem sich Judy Garland das Album angehört hatte, wollte sie ein gemeinsames Konzert mit ihrer Tochter geben;[40] am 8. und 15. November traten sie im London Palladium mit dem Palladium Orchestra auf.[39] Nach anfänglichen Zweifeln fasste Minnelli Selbstvertrauen, als sie von ihrer Mutter gelobt wurde, doch Garland soll seitdem auch eine Konkurrentin in ihrer Tochter gesehen haben.[8] In Großbritannien fast gänzlich unbekannt, überzeugte Minnelli mit ihren dynamischen Liedinterpretationen (The Travelin’ Life, Gypsy in My Soul) das Londoner Publikum. Abgesehen von einzelnen spontanen Auftritten zwischen 1956 und 1967, waren die Konzerte im Palladium Minnellis einziges planmäßiges Engagement zusammen mit ihrer Mutter.[41]

1965–1970: Durchbruch am Broadway und als Sängerin; erster Filmerfolg mit Pookie[Bearbeiten]

Im Mai 1965 gab Minnelli ihr Broadway-Debüt in dem Musical Flora the Red Menace unter der Regie von George Abbott in der Rolle von „Flora Meszaros“, einer jungen Modeillustratorin, die zur Zeit der Great Depression in einen Kommunisten verliebt ist.[42] Das Stück legte den Grundstein für ihre jahrzehntelange Zusammenarbeit mit dem Musical-Duo Kander/Ebb, das hier ebenfalls sein Broadway-Debüt gab und zukünftig mehrere Songs und Bühnenprogramme für Minnelli schrieb. Minnelli betrachtet Fred Ebb als ihren Lieblings-Songschreiber, da er ihr zu einer individuellen Ausdruckskraft verholfen habe.[25] Für ihre Leistung in Flora the Red Menace wurde die 19-jährige Minnelli als bis dahin jüngste Musicaldarstellerin aller Zeiten mit dem Tony Award ausgezeichnet. Die Kritiken fielen für sie einhellig gut aus, das Stück an sich wurde weniger positiv bewertet.[43] Der Morning Telegraph bezeichnete Minnelli als „am meisten versprechende Nachwuchskünstlerin seit Jahren“, die „ein Lied schmettern“ oder „es flüstern“, ihm „ein Bündnis aus Sex und Ablehnung verleihen“ oder es „so zart singen“ könnte, „dass man mit ihr weinen möchte“.[44]

Ab September 1965 widmete sich Liza Minnelli einem weiteren Arbeitsfeld, als sie zum ersten Mal als Nachtklubsängerin im Blue Room des Shoreham Hotel von Washington, D.C. auftrat. Auftritte in Klubs und Casinos entwickelten sich bald zu ihrem Hauptaugenmerk.[45] Sie hat in angesehenen Einrichtungen in Las Vegas, Miami, Los Angeles, New York City und London gastiert und sich mit dieser Unterhaltungsform schon immer am meisten verbunden gefühlt.[31][8] Ihre frühen Nachtklub-Auftritte haben sie nach eigener Aussage in ihrem künstlerischen Werdegang geprägt.[25] Trotz mehrerer Film-, Theater- und Musikprojekte hat Minnelli ihre meisten Erfahrungen als Live-Entertainerin gesammelt. Ihrem ersten Auftritt in Washington, D. C. folgte eine Tournee im Herbst 1965 durch die Vereinigten Staaten, Kanada, London und Paris.[45] Zum Repertoire gehörten mehrere Lieder von Kander und Ebb sowie andere Musical- und Popsongs. Minnelli verfolgte dieses Programm bis 1966 und behielt Teile des Liedmaterials bis Anfang der 1970er Jahre bei.[46] Die Washington Daily News resümierte, „ein Star [sei] geboren“; Minnelli wurde als „lebhafte, temperamentvolle junge Dame, gesegnet mit einer großen Stimme und einer vielseitigen Persönlichkeit“, als „extrem talentierter und dynamischer Star“ sowie als „erregende Erfahrung“ beschrieben und der Abend ihres Nachtklub-Debüts sei „einer der spannendsten in der Geschichte des Shoreham Blue Room“ gewesen.[47]

1968 entschied sich Minnelli gegen eine Mitwirkung in dem neuen Broadway-Musical Promises, Promises und für die Hauptrolle in der Literaturverfilmung Pookie nach dem Roman The Sterile Cuckoo von John Nichols. Unter der Regie von Alan J. Pakula spielte sie „‘Pookie’ Mary Ann Adams“, die ihre erste Beziehung hat, als sie aufs College kommt. Pookie ist emotional gestört und verliebt sich in einen Kommilitonen, woraus ein schwieriges Verhältnis entsteht.[48] Minnelli wurde zum ersten Mal für einen Oscar nominiert und erhielt hervorragende Kritiken. Das Life Magazine lobte ihre „witzige“, „bewegende“ und „perfekt gespielte Darbietung“ und der Hollywood Reporter meinte, Minnellis „fragile, witzige Liebesaffäre unter Studienanfängern [sei] eine Klasse für sich [und] Minnellis One-Woman-Show“.[49] Minnelli verhalf dieser Film zu einem zynischen, rebellischen Image, das sich deutlich von ihrer Mutter abhob, die stets das Rollenfach der Ingenue verkörpert hatte. Ab Juni 1969 stand Minnelli für Otto Premingers Film Tell Me That You Love Me, Junie Moon nach dem gleichnamigen Roman von Marjorie Kellogg vor der Kamera. Sie spielte als „Junie Moon“ eine von drei gesellschaftlichen Außenseitern, die sich durchs Leben kämpfen; Junies Gesicht ist durch ein Säureattentat entstellt. Die Dreharbeiten gestalteten sich für Minnelli als schwierig, weil sie einerseits in die Zeit von Judy Garlands Tod fielen und ihr andererseits Preminger nur wenig Regieanweisungen gab. Der Film wurde kein Erfolg, doch die Leistung von Minnelli, die hier mit ihrer Patentante Kay Thompson zusammenspielte, wurde von Kritikern honoriert. Bei den Internationalen Filmfestspielen von Cannes wurde Premingers Regiearbeit für die Goldene Palme nominiert.

1971–1973: Cabaret; Liza with a ‘Z’[Bearbeiten]

Scott Schechter zufolge hatte Minnelli 1966 20-mal für die Rolle der Varietésängerin „Sally Bowles“ in dem Broadway-Musical Cabaret vorgesprochen, das auf John van Drutens Schauspiel I Am a Camera nach autobiografischen Romanen von Christopher Isherwood basiert. Sie war aber abgelehnt worden, weil sich die Produzenten eine britische Schauspielerin gewünscht hatten. Minnelli nahm jedoch den gleichnamigen Titelsong dauerhaft in ihr Repertoire auf und sang ihn zu Nachtklub-Auftritten, in Fernsehshows und auf Konzerten.[50] Nachdem die Produzenten der Cabaret-Verfilmung Minnellis Konzert im Pariser Olympia im Dezember 1969 erlebt hatten, entschieden sie sich dafür, Minnelli in der Hauptrolle zu besetzen.[51]

1971 wurde sie unter Choreograph und Regisseur Bob Fosse für Cabaret engagiert. Seitdem wird Minnelli mit dieser Rolle, der sie sich auch persönlich verbunden fühlt, assoziiert.[25] Um sich besser auf Sallys Stil vorzubereiten, studierte sie Fotografien der Stummfilmdarstellerinnen Louise Glaum und Louise Brooks.[52] Cabaret wurde von Februar bis Juli 1971 in München mit Michael York, Marisa Berenson, Helmut Griem, Fritz Wepper und Joel Grey gedreht. Grey schlüpfte nach seiner Bühnendarbietung am Broadway erneut in die Rolle des „Conférenciers“. Die Handlung spielt am Vorabend der nationalsozialistischen Machtübernahme im Berlin von 1931. Ein englischer Schriftsteller (York) zieht in die Pension, in der auch Sally Bowles wohnt, die im Nummernkabarett Kit Kat Club auftritt und von einer Schauspielkarriere träumt. Es entwickelt sich eine zum Scheitern verurteilte Dreierbeziehung mit einem wohlhabenden Deutschen (Griem). Anders als in der Bühnenfassung rückte die Rolle der Pensionsbetreiberin „Fräulein Schneider“ zugunsten der Liebesgeschichte der von York und Minnelli gespielten Figuren in den Hintergrund.[53] Die von Fred Ebb und John Kander geschriebenen Lieder des Films Mein Herr, Money, Money (Duett mit Joel Grey), Maybe This Time und Cabaret wurden zu Minnellis Erkennungsmelodien und gehören bis heute zu ihrem Standardrepertoire. Für ihre schauspielerische Leistung in dem mit insgesamt acht Academy Awards prämierten Streifen gewann Minnelli den Oscar als Beste Hauptdarstellerin und andere Preise. Die Zeitschrift Variety resümierte, die Filmversion des Musicals sei „ganz ungewöhnlich: gebildet, derb, anspruchsvoll, sinnlich, zynisch, herzerwärmend“ und „[stimme] auf beunruhigende Weise nachdenklich“. Die Daily News meinte, Minnelli definiere das Wort „Star“.[54] Filmkritikerin Angela Errigo bezeichnet Cabaret als „das einzige große Musical der 70er Jahre“, in dem Fosse „die kalte Pracht des sündigen, seelenlosen Berlin der 1930er Jahre [inszeniere]“, mit „frechen, effektvollen Musical-Nummern und harten Schnitten zwischen Cabaret und Außenwelt“. Der Film gehöre Liza Minnelli, „die die traurige, großäugige Sally Bowles mit einer fieberhaften Vitalität und vorgetäuschter Verderbtheit ausstattet“ und dem Film „menschliche Wärme und Zerbrechlichkeit“ verleihe.[55]

Angeregt durch den Filmhit produzierte Fosse mit Minnelli im Mai 1972 das Fernsehspecial Liza with a ‘Z’. A Concert for Television für NBC als Konzertfilm vor New Yorker Publikum, wiederum hauptsächlich mit Musik von Kander und Ebb. Der Titel der Sendung war an das Lied Liza with a ‘Z’ von Kander und Ebb angelehnt, in dem Minnelli die korrekte Aussprache ihres Namens erklärt: [lʌɪza] mit einem stimmhaften „S“. Minnelli, Fosse und Ebb wurden mit dem Emmy ausgezeichnet und bekamen glänzende Kritiken. Cabaret und Liza with a ‘Z’ machten Minnelli zur Mediensensation: Als erste Persönlichkeit wurde sie in ein und derselben Woche auf den Covern von Newsweek und Time abgebildet.[56] Die Soundtracks zu Cabaret und Liza with a ‘Z’ erreichten beide die Top 30 der Billboard Alben-Charts und wurden mit Gold ausgezeichnet.

1974–1978: Misserfolge im Kino; Rückkehr zum Theater mit Chicago und The Act[Bearbeiten]

Wendy Leigh behauptet, Minnelli habe seit 1972 über 400 Drehbücher abgelehnt.[57] Tatsächlich gab es eine Reihe von unverwirklichten Filmprojekten, darunter Neuverfilmungen von Die Kameliendame (1936) und Wie angelt man sich einen Millionär? (1953) sowie die Kinoadaption Der große Gatsby, in der 1974 schließlich Mia Farrow die weibliche Hauptrolle übernahm. Im Filmfan-Magazin Photoplay wurde 1972 gemunkelt, Vincente Minnelli plane eine Verfilmung von Judy Garlands Lebensgeschichte mit Liza Minnelli in der Rolle ihrer Mutter: Vater und Tochter hatten aber wiederholt betont, niemals ein solches Projekt in die Hand zu nehmen.[58] Ihre nächsten drei Filme nach Cabaret konnten an dessen Erfolg nicht anknüpfen und wurden von Kritik und Publikum zu großen Teilen abgelehnt. In Stanley Donens Abenteurer auf der Lucky Lady (1975) spielte sie die rothaarige „Claire Dobie“, eine billige Kabarettsängerin, die zur Zeit der Prohibition mit dem Alkoholschmuggler „Kibby Womack“ (Gene Hackman) und dem Ganoven „Walker Ellis“ (Burt Reynolds) eine Komplizenschaft bildet und sich mit ihnen gegen eine gegnerische Schmugglerbande behaupten muss. Unter Vincente Minnellis Regie gab sie in Nur eine Frage der Zeit (1976) neben Ingrid Bergman, Charles Boyer, Fernando Rey und Isabella Rossellini das Zimmermädchen „Nina“. An der Seite von Robert De Niro spielte Minnelli in Martin Scorseses New York, New York (1977) die Big-Band-Sängerin „Francine Evans“. Wie Scott Schechter hervorhebt, haben diese drei Flops in Folge Minnellis Karriere als Filmstar zum Stillstand gebracht.[59] Lediglich der in New York, New York von Minnelli interpretierte Titelsong Theme from New York, New York erlangte große Bekanntheit und wurde durch Frank Sinatras Neuaufnahme vom September 1979 zum Welthit sowie zur inoffiziellen Hymne der Stadt New York; bei einigen Gelegenheiten sangen Minnelli und Sinatra den Song später auch gemeinsam.

Nachdem Minnelli bereits im Januar 1974 mit einem preisgekrönten Konzertgastspiel an den Broadway zurückgekehrt war, übernahm sie im August und September 1975 für die erkrankte Gwen Verdon die Rolle der „Roxie Hart“ in dem Musical Chicago. Die Songs Nowadays, I Am My Own Best Friend und All That Jazz aus dieser Produktion nahm sie auch in ihr Konzertrepertoire auf und sang sie zu Fernsehauftritten; letzteren veröffentlichte sie als Single. Minnelli sagte, sie habe nie eine bessere Zeit erlebt.[60][61] Chicago war ihre erste Mitwirkung in einem Broadway-Ensemblestück seit Flora the Red Menace 1965.[62] Sie wollte nicht, dass ihr Name auf die Reklametafel gesetzt wurde, sodass nur ein Aufsteller ankündigte, dass Minnelli „bei der heutigen Vorstellung“ die Rolle der Roxie spiele.[63] Auch Kritiker wurden nicht eingeladen, waren aber trotzdem interessiert und lobten sie für ihre Bühnenpräsenz, obschon sie nach Aussage von Kollegen „nicht perfekt gespielt“ haben soll.[61]

Ihre Zusammenarbeit mit Martin Scorsese setzte Minnelli 1977 in dem neuen Broadway-Musical The Act fort. George Furth schrieb ihr die Rolle des 1960er-Jahre-Filmmusicalstars „Michelle Craig“ auf den Leib, der sein Comeback als Nachtklubsängerin in Las Vegas plant. Wie Scott Schechter erklärt, sei The Act das einzige von Minnellis Musicals, das nie eine Wiederaufnahme erlebt hätte, weil es so sehr auf seine Hauptdarstellerin fixiert war.[64] Außer Minnellis Leistung, die mit einem Tony Award belohnt wurde, wurden andere Aspekte des Stückes wenig positiv rezensiert. So habe Scorseses Unerfahrenheit am Theater die Kosten für Kostüme und Kulissen unnötig erhöht und The Act sei zu sehr auf seine Hauptdarstellerin zugeschnitten. Beim Publikum kam das Musical jedoch gut an und wurde bis zum 1. Juli 1978 insgesamt 233 Mal vor stets ausverkauftem Haus aufgeführt.[65] Wie Der Spiegel urteilte, wollten die Menschen offenbar nicht das Musical, sondern Minnelli sehen, die fast alle Songs allein singe und ohne die The Act „wie ein angestochener Luftballon zusammenfalle“. Sie, die sich einst in Pookie als „subtile Charakterdarstellerin bewiesen“ habe, bewege sich hier „am Scheideweg zwischen Darstellungskunst und Show-Klamauk“: der „bis zur totalen Erschöpfung singende und tanzende Superstar“ werde durch das „karge Libretto“ in ein „zu enges Korsett“ gezwungen.[66] Andere Kritiker befanden, The Act sei eher ein Konzert denn eine Theaterproduktion, lobten jedoch Minnelli, die beispielsweise vom New York Times Radio „fantastisch“ genannt wurde.[65][67] Bekannte Songs aus der Produktion waren City Lights und Arthur in the Afternoon, die Minnelli auf künftigen Konzerten sang.

1979–1986: Konzertreisen und Fernsehauftritte; Filmerfolg mit Arthur[Bearbeiten]

Von September 1978 bis November 1979 unternahm Minnelli eine ausgedehnte Konzerttournee durch Nordamerika und Europa hauptsächlich mit Bühnenliedern und Standards im Programm. Innerhalb der Tour hatte sie im September 1979 ein Gastspiel an der New Yorker Carnegie Hall mit elf Shows – das bis dahin längste Engagement eines Künstlers in diesem Haus. Weil Minnelli zu dieser Zeit bei keinem Plattenlabel unter Vertrag war, produzierte sie das Doppel-Album Liza Minnelli Live at Carnegie Hall selbst und brachte es 1981 zur Veröffentlichung. Biograf Schechter sieht dieses Werk als einen gesanglichen Höhepunkt in Minnellis Karriere.[68] Die Kritiken zu ihren Auftritten in der Carnegie Hall fielen begeistert aus. Variety gab an: „Minnelli ist eine lebhafte, dynamische, starke Entertainerin, fähig ein Publikum zu neuen Höhen der Anerkennung zu bewegen […]“ und zählte sie zu den „besten Künstlern unserer Zeit“.[69] Die New York Times konstatierte, Minnelli „schaltet von innerer Stärke auf äußere stimmliche Kraft um; ohne die Feinheiten ihrer Stimmkontrolle aufzugeben, ohne ihr Schmettern in ein schrilles Schreien zu verwandeln, das sich in solchen Situationen gerne einschleicht. Miss Minnelli ist sehr sicher in ihren stimmlichen Bewegungen und sie kann rezitieren, hoch oder tief, mit herrlichen Koloraturen und faszinierenden Texturen, Hand in Hand mit ihrer Power. […] Es war eine Produktion, in der jedes Element ungewöhnlich stark war und jeder Aspekt in erstklassiger Balance zusammenfand.“[70] Eines ihrer letzten Tourkonzerte wurde im November 1979 in New Orleans aufgezeichnet und im März 1980 auf HBO ausgestrahlt. Dieses Fernsehspecial (Titel: An Evening with Liza Minnelli) brachte Minnelli erneut positive Rezensionen ein; so urteilte Video Review etwa, Minnelli habe sich „[überraschender Weise] zur derzeit besten Popsängerin Amerikas“ entwickelt, „mit einer Kombination aus rhythmischer Klarheit, völligem Einklang mit den Liedtexten, […] einer unbeschwerten Komik und auch einem ironischen Touch, wo es angemessen ist, einer großen Bandbreite stimmlicher Farben und schierer physischer Energie. […]“[71]

Noch vor Ausstrahlung des Konzertes zeigte CBS im Februar 1980 das Special Goldie and Liza Together mit Goldie Hawn, das keine hohen Einschaltquoten erzielte, aber von der Presse überwiegend gelobt wurde. Zwei Monate später war Minnelli in Baryshnikov on Broadway zu sehen, einem Fernsehspecial des russischen Ballett-Tänzers Mikhail Baryshnikov, der zu dieser Zeit als Schauspieler und Entertainer in Hollywood Fuß fasste. In dieser Sendung spielte Minnelli für Baryshnikov und die Zuschauer eine „Reiseführerin“ durch die Musicalgeschichte des Broadway, tanzte mehrere Nummern mit ihm und hatte ein Solo. Das Special war sehr erfolgreich und wurde mit vier Emmys ausgezeichnet.[72]

Liza Minnelli besucht das Grabmal Eva Peróns in Recoleta, August 1993. Im Sommer 1982 war sie für die Hauptrolle in der Verfilmung des Musicals Evita im Gespräch.[73]

Mit der Komödie Arthur – Kein Kind von Traurigkeit drehte Liza Minnelli ab Juni 1980 in New York an der Seite von Dudley Moore und John Gielgud ihren seit Cabaret erfolgreichsten Film. Der verwöhnte, kindliche, alkoholkranke Multimillionärssohn „Arthur Bach“ (Moore) verliebt sich in die mittellose Kellnerin und Möchtegern-Schauspielerin „Linda Marolla“ (Minnelli), obwohl er bereits eine Verlobung mit einer anderen Frau eingehen soll, damit er sein Vermögen behalten darf. Die Liebe zu Linda lässt Arthur endlich erwachsen werden; gegen Ende des Films muss er seinen todkranken Butler und eigentliche Vaterfigur „Hobson“ (Gielgud) pflegen und bricht mit seiner Familie. Arthur wurde mit insgesamt vier Golden Globes ausgezeichnet und erfuhr positive Kritiken insbesondere für die Leistungen von Moore und Gielgud, der mit einem Oscar als Bester Nebendarsteller geehrt wurde. Aufmerksamkeit erregte auch Minnelli, deren „muntere Persönlichkeit und ansprechende Verrücktheit“ laut Hollywood Reporter „perfekt für die Rolle“ seien. Die New York Times lobte Minnellis „reichlich komische und sichere Darbietung“, die zusammen mit Moore „mit anziehender Beschwingtheit“ spiele.[74] Arthur war einer der kommerziell erfolgreichsten Filme des Jahres 1981 und wurde von den Medien als Kino-Comeback für Minnelli angesehen.[75]

Für ihre Hauptrolle in dem (wiederum von Fred Ebb und John Kander geschriebenen) Broadway-Musical The Rink, das am 9. Februar 1984 Premiere hatte und bis August über 200 Aufführungen erlebte, erntete Minnelli gemischte bis gute Kritiken, ebenso wie die Produktion selbst. Zusammen mit ihrer Chicago-Kollegin Chita Rivera spielte sie ein ungleiches Mutter-Tochter-Gespann: Minnelli war als „Angel“ zu sehen, ein rebellischer Ex-Hippie, der sich mit seiner Mutter um den Besitz einer heruntergekommenen Rollschuhbahn streitet. Die New York Daily News fragte: „[…] Und all das Talent – wofür? Ein Mischmasch.“ Die New York Times nannte Minnellis Darbietung „überzeugend“ und die USA Today fühlte sich an ihre Arbeit in Pookie erinnert.[76] Sie verließ die Produktion im Juli wegen ihrer Entziehungskur im Betty Ford Center und wurde durch Stockard Channing ersetzt. Der kommerzielle Erfolg des Stückes ließ daraufhin nach; wenige Wochen später wurde es eingestellt.[77]

Von Juni bis November 1985 absolvierte Minnelli eine neue Konzertreise durch die Vereinigten Staaten mit modernen Popsongs und bekannten Bühnenstandards im Programm. Scott Schechter bezeichnet diese Tour nach ihren Entziehungskuren als Minnellis erstes wirkliches Comeback. Im August und September unterbrach sie die Tournee zugunsten der Dreharbeiten zu dem Fernsehfilm Ein kurzes Leben lang. Das NBC-Drama stellte die wahre Geschichte von Mary-Lou Weisman nach, Mutter eines Kindes, das an Muskeldystrophie leidet. Minnellis schauspielerische Leistung wurde mit einem Golden Globe gewürdigt und von der Presse gelobt.[78]

1987–2001: Comeback und neue Musikprojekte[Bearbeiten]

Liza Minnelli am Sunset Boulevard (1988)

1987 präsentierte Minnelli die TV-Hommage Minnelli on Minnelli: Liza Remembers Vincente über ihren kurz zuvor verstorbenen Vater auf PBS und war in einem neuen Kinofilm zu sehen. An der Seite von Burt Reynolds spielte sie in Rent-a-Cop das Callgirl „Della Roberts“, Zeugin eines Mordes. Sie heuert den Polizisten „Tony Church“ (Reynolds) zu ihrem persönlichen Schutz an, während der Ermittlungen kommen die beiden sich näher. Der Film war kommerziell erfolglos und wurde von der Kritik abgelehnt. Als ähnlicher Flop entpuppte sich die Arthur-Fortsetzung Arthur 2 – On the Rocks (1988) mit Dudley Moore, die aufgrund ihres unglaubwürdigen Drehbuchs beim Publikum schlecht ankam. Die Titelfigur Arthur Bach muss nun ohne Geld auskommen und streitet sich mit Gattin Linda. Nach vorübergehender Trennung und Arthurs Wiedererlangen seines Millionenvermögens adoptieren sie ein Kind und sind glücklich vereint. Beide Filmrollen brachten Minnelli die Goldene Himbeere ein.[79]

Als ein künstlerischer Höhepunkt in Minnellis Karriere gilt ihr dreiwöchiges Gastspiel an der New Yorker Carnegie Hall im Mai und Juni 1987, das von den internationalen Medien als großes Comeback betrachtet wurde. Sie brach mit 17 ausverkauften Shows ihren eigenen Rekord von 1979 für die längste Konzertserie in der Geschichte des Hauses und erntete hervorragende Kritiken. Variety sprach von einer „triumphalen Rückkehr“ und Vanity Fair meinte, Minnelli sei „zurück an der Spitze“. Das Programm beinhaltete mehrere ihrer bekannten Musicalsongs von Ebb und Kander sowie andere Bühnenlieder und Jazzstandards; Minnelli wurde von einem 60-köpfigen Orchester begleitet. Kolumnistin Liz Smith schwärmte von einem „[unvergesslichen] Abend reinen Vergnügens“ und „purer Aufregung“, die New York Times urteilte, Minnellis „Stimme klang nie stärker und sicherer“, die New York Post meinte: „Liza ist die Größte. […] [Sie hat ein] Gesicht, für das man seinen letzten Penny geben würde. […] Das Publikum, das ihr aus der Hand gefressen hat, hatte ein kleines Festessen“ und der Hollywood Reporter resümierte, „es war der Inbegriff einer Konzertdarbietung; eine Sängerin auf der Höhe ihrer stimmlichen Kraft, die einige der großartigsten Unterhaltungslieder sang, die jemals geschrieben wurden“. Das Album Liza Minnelli: At Carnegie Hall erreichte Platz 156 der Charts und wird von Scott Schechter als ihre beste Audio-Veröffentlichung aufgeführt. Es folgte eine Tournee durch die Vereinigten Staaten und Europa bis Dezember 1987.[80][81]

Aufmerksamkeit erregte Minnelli 1987/88 als Sprecherin für Estée Lauders Männerparfüm Metropolis. In dieser Funktion trat sie in Verkaufsläden auf und drehte einen TV-Werbespot, für den sie den Kander/Ebb-Song City Lights neu aufnahm.[82] Ab September 1988 ging sie gemeinsam mit Frank Sinatra und Sammy Davis junior auf The Ultimate Event-Tournee durch die Vereinigten Staaten, Japan, Australien und Europa, aus der in einigen Ländern auch Fernsehspecials entstanden, wie zum Beispiel im Dezember ihr Auftritt in Detroit, der im Februar 1989 auf Showtime ausgestrahlt wurde. Das Programm beinhaltete zahlreiche Jazzstandards; Davis eröffnete das Konzert, gefolgt von Minnelli, dann Sinatra und schließlich sangen alle drei abwechselnd gemeinsam und solo ein Medley ihrer eigenen Hits. Sinatra und Minnelli setzten die Tour nach Davis’ krankheitsbedingten Ausscheiden im März 1990 noch bis Juli fort.[83] Während der Londoner Ultimate Event-Engagements im Frühling 1989 spielte Minnelli für EMI das elektronische Pop-Album Results ein, laut Schechter eine ihrer ungewöhnlichsten Aufnahmen.[25][84] Sie wünschte sich einen durchschlagenden Musikerfolg und nahm über ihren damaligen Manager Gene Simmons[85] Kontakt zu den Pet Shop Boys auf, die das Werk produzierten. Die Kritiken zu dem Album fielen unterschiedlich aus. Für ihren „fortwährenden besonderen Einfluss auf die Musikwelt“ wurde Minnelli 1989 der Grammy Legend Award zugesprochen.

Nach den Ultimate Event-Reisen drehte Minnelli im Sommer 1990 einen neuen Kinofilm, der im Herbst 1991 unter dem Titel Stepping Out veröffentlicht wurde. Das Drehbuch basierte auf einem Theaterstück von Richard Harris. Minnelli spielte unter der Regie von Lewis Gilbert die Rolle einer ehemaligen Broadway-Tänzerin, die eine Amateurgruppe aus der Provinz anleitet. Auch diesem Filmprojekt blieb trotz guter Kritiken der kommerzielle Erfolg verwehrt, weil Paramount Stepping Out an nur sieben amerikanische Kinoketten verlieh. Es ist der vorerst letzte Kinofilm mit Minnelli als Hauptdarstellerin geblieben.[86] 1994 und 1995 war Minnelli in den starbesetzten Fernsehfilmen Tödliches Klassentreffen und The West Side Rhythm zu sehen, die beide keine hohen Einschaltquoten erzielten und durchwachsene Rezensionen bekamen.[87][88][89][90][91]

Einen ihrer größten künstlerischen und kommerziellen Erfolge feierte Minnelli mit ihrer Konzertserie im April und Mai 1991 in der Radio City Music Hall, an die sich eine neue Tournee durch die Vereinigten Staaten und Europa anschloss. Es war die kommerziell erfolgreichste Konzertreihe in der Music Hall seit 59 Jahren und machte Minnelli zur bestverdienenden Bühnenkünstlerin des Jahres noch vor den Rolling Stones. Die erste Hälfte des Programms bestritt sie solo mit bekannten Standards, der zweite Akt wurde von Sängerinnen und Tänzerinnen vom Broadway begleitet. Die Newsday nannte die Show einen „Triumph“. Im Januar und Februar 1992 kehrte Minnelli ins Haus zurück; aus diesem zweiten Engagement resultierte ein Live-Album (Liza Live from Radio City Music Hall), Minnellis meistverkaufte Audio-Veröffentlichung, und im Dezember wurde ein Konzertmitschnitt als Fernsehspecial unter demselben Titel ausgestrahlt. Das Video zum Konzert erreichte Platz 1 der Billboard Video Charts.[92] Im März 1996 erschien mit Gently Minnellis neues Studioalbum, laut Schechter eines ihrer bekanntesten und profiliertesten Alben, „rauchig“, „jazzig“ und mit üppiger Instrumentation. Es erreichte Platz 156 in den Charts und wurde für einen Grammy nominiert.[93] Zwischen 1991 und 1996 war Minnelli fast kontinuierlich auf Tour.[94]

Für die an den Stimmbändern erkrankte Julie Andrews übernahm Minnelli im Januar 1997 die Titelrolle in dem Broadway-Musical Victor/Victoria.[95] Der Ersatz der Hauptdarstellerin war bereits im Oktober 1996 auf einer Pressekonferenz bekanntgegeben worden und bedeutete für Minnelli eine Rückkehr zum Broadway-Ensembletheater nach 12 Jahren. Ihre Darbietung wurde von den Medien gemischt bewertet, machte Victor/Victoria aber zur kommerziell erfolgreichsten Show im Januar. Das Musical war bis heute Minnellis letzter Auftritt in einem sogenannten book musical. In der Folgezeit war sie für Neuauflagen von Gypsy 1997–1999 am Broadway und Die tätowierte Rose 2003 am West End im Gespräch, auch ein neues Musical mit Namen Curtains wurde von ihr gegenüber der Presse erwähnt. Nach Victor/Victoria musste sich Minnelli (ähnlich wie Andrews) einer Operation an den Stimmbändern unterziehen, nachdem schon für die letzten fünf mit Minnelli angekündigten Abende ihre Zweitbesetzung hatte einspringen müssen.[96]

Bedingt durch ihre Stimmbandoperation gab Minnelli 1997 und 1998 nur vereinzelte Konzertauftritte und investierte ihre Zeit in den Wiederaufbau ihrer Stimme, unterstützt von Trainern und Ärzten.[97] Im Dezember 1999 trat sie mit ihrer Show Minnelli on Minnelli, einer Hommage an die Filmmusicals ihres Vaters, im Palace Theatre am Broadway auf. Dieses Engagement war kommerziell sehr erfolgreich und wurde mittelmäßig bis sehr gut rezensiert. Die USA Today jubelte: „Lizas Stimme ist wiedergeboren.“ Charles Isherwood von der Variety lobte Minnellis „warme, energische Darbietung“ und zählte sie zu „den letzten Praktizierenden einer bestimmten Sorte von Showbusiness, die sich dem gegenseitigen Geben und Nehmen nähert: Wir erhalten unsere Lieblinge mit unserer Liebe und Loyalität, so wie sie uns mit ihrer Kunst unterhalten haben. Nennen wir es eine gesündere Art der Koabhängigkeit.“ Im März 2000 startete Minnelli eine nachfolgende Tournee in San Francisco, dessen Bürgermeister an ihrem 54. Geburtstag den 12. März zum „Liza Minnelli Day“ ausrief. Die Konzertreise musste sie kurz nach Ostern aus gesundheitlichen Gründen abbrechen; Minnellis eigentliche Absicht war eine dreijährige Welttournee mit diesem Programm gewesen. Sie nahm daraufhin ihre erste offizielle Auszeit seit ihrer letzten Entziehungskur 1985 und verbrachte einige Monate zur Erholung in Florida. Nach einem Zusammenbruch und der Enzephalitis-Diagnose im Oktober 2000 absolvierte Minnelli nur wenige öffentliche Auftritte.[98]

Seit 2002: Liza’s Back; Arrested Development; Liza’s at The Palace....[Bearbeiten]

Liza’s Back (2002)

Im Januar 2002 wurde ein neues Konzertprogramm unter dem Titel Liza’s Back mit entsprechender Tournee angekündigt, die im April in der Londoner Royal Albert Hall begann. Produzent war Minnellis damaliger vierter Ehemann David Gest. Im Juni gab Minnelli vor ausverkauftem Haus im New Yorker Beacon Theatre ein einwöchiges Konzertgastspiel. Im Oktober 2002 veröffentlichte sie ein gleichnamiges Live-Album, das auf Mitschnitten aus dem Beacon Theatre basiert. Biograf Schechter bezeichnet Minnelli als „die weltweit am meisten besprochene und beschriebene Berühmtheit“ des Frühlings 2002. Die Kritiken zu ihren Konzertauftritten und ihrem Album fielen begeistert aus. Seither hat sie regelmäßig mit Konzerttourneen in Amerika und Europa gastiert; 2006, 2008 und 2009 war Minnelli bei mehreren Konzerten auch in Deutschland zu sehen. Seit dem Tod ihres langjährigen Schlagzeugers und Dirigenten Bill LaVorgna (1933–2007) leitet der Schlagzeuger Michael Berkowitz das Orchester bei ihren Konzertauftritten. Um sich selbst für ihre Bühnenshows fit zu halten, nimmt Minnelli heute täglich bis zu zwei Stunden Tanztraining.[99][100]

Nachdem schon ihre Hochzeit im Fernsehen ausgestrahlt und vielfach in den Medien zitiert worden war, planten Minnelli und Gest eine gemeinsame Reality-Show (Liza and David) für den Sender VH-1 nach dem Vorbild der Doku-Soap The Osbournes. Nach mehreren Drehtagen kündigte der Sender das Projekt aufgrund „fehlender Kooperation“ auf. Von 2003 bis 2005 verkörperte Minnelli auf dem Sender FOX die „Lucille Austero“ in zehn Folgen der Sitcom Arrested Development, eine wiederkehrende Gastrolle, die ihr hervorragende Presse bescherte und die sie anlässlich der Wiederaufnahme auf dem Video-on-Demand-Anbieter Netflix 2013 erneut spielte. Arrested Development beschreibt die Geschichte einer wohlhabenden, aber nicht mehr intakten Familie, die nach der Verhaftung des Patriarchen plötzlich ohne Geld auskommen muss. Lucille Austero („Lucille 2“) ist die an Gleichgewichtsstörungen leidende, junge Männer bervorzugende Gegenspielerin von „Lucille Bluth“ („Lucille 1“, gespielt von Jessica Walter), der Ehefrau des Familienoberhauptes, und die kurzzeitige Liebesaffäre von Bluths neurotischen Söhnen „Buster“ (Tony Hale) und „George Oscar“ (Will Arnett). In der vierten Staffel (2013) verschwindet Lucille 2 während einer Feier; offenbar ist sie blutrünstig ermordet worden, doch der Fall wird nicht aufgeklärt. Arrested Development zeichnet sich durch überspitzte Charaktere, eine rasante Entwicklung von mehreren Handlungssträngen, unübliche Kameraeinstellungen, die bewusst Teile von Szenen ausblenden, und einen kalkulierten Mockumentary-Stil aus. Produzent Ron Howard hatte Minnelli persönlich gefragt, ob sie an der Serie mitwirken wolle. Ursprünglich für zwei Gastauftritte eingeplant, war Minnelli schließlich in zehn Folgen in den ersten beiden Staffeln und in elf Folgen der vierten zu sehen. Die New York Daily News nannte die Szenen mit Minnelli „stark“ und fand, der Zuschauer würde nicht nur über, sondern auch mit dem von ihr gespielten Charakter lachen. Auch der Boston Herald, Liz Smith und TV Guide sprachen sich für Minnellis Darbietung aus, nannten sie „zu köstlich“, „einnehmend“ und „urkomisch“. Aufgrund zurückgehender Einschaltquoten war die preisgekrönte und von Kritikern hochgelobte Serie 2006 eingestellt worden. Zwischenzeitlich war eine Kinoverfilmung im Gespräch gewesen, bis Netflix 2013 fortsetzende Folgen der Sitcom im Internet veröffentlichte, mit kompletter Originalbesetzung der früheren Fernsehauflage.[101][31][102][103]

Mit Liza’s at The Palace.... am New Yorker Palace Theatre kehrte Minnelli vom 3. Dezember 2008 bis zum 4. Januar 2009 wieder mit einem Konzertprogramm an den Broadway zurück. Teile der zunächst nur auf zwei Wochen terminierten Show waren ihrer 1998 verstorbenen Patentante Kay Thompson gewidmet. Anfang Februar 2009 erschien das dazugehörige Show-Cast-Album, wofür Minnelli eine Grammy-Nominierung erhielt. Die Broadway-Produktion wurde im Juni 2009 mit einem Tony Award ausgezeichnet.[104] William Ruhlmann bezeichnete das dazugehörige Album als „abwechslungsreich“ und „nostalgisch“; Minnelli sei hier voll in ihrem Element und zahle einen Tribut an das „Goldene Zeitalter“ der klassischen Unterhaltungswelt.[105] Im Sommer und Herbst 2009 präsentierte Minnelli ihr neues Showprogramm bei fünf Konzerten in Deutschland sowie in Amsterdam, Paris und Australien, wofür sie von der Presse überwiegend wohlwollende Kritiken erntete.[106]

Am 21. September 2010 veröffentlichte Minnelli bei Decca Records ihr Studioalbum Confessions, auf dem sie hauptsächlich von ihrem Pianisten Billy Stritch, streckenweise auch von einer Rhythmusgruppe begleitet wurde und 14 Standards des Great American Songbook im Jazzballadenstil interpretierte, darunter Lieder der Komponisten Burton Lane, Frank Loesser, Arthur Schwartz und Ray Noble. Kritiker John Bush rezensierte, Confessions beinhalte „kein Orchester, keine stürmischen Arrangements und, überraschender Weise, keine show-stoppers“ und die selbstironische Minnelli hole „trotz gesanglicher Schwachpunkte alles aus sich heraus, um sich über die negativen Stimmen hinwegzusetzen“.[107] Im Oktober 2011 trat Minnelli beim Musikfestival AVO Session in Basel auf; das Konzert wurde für eine Fernsehausstrahlung aufgezeichnet.[108]

Wirkung und Rezeption[Bearbeiten]

Premiere des Films Elizabethtown beim Toronto International Film Festival (2005)
Liza Minnelli als Jurorin in einer Hundeshow (2006)

Äußeres Erscheinungsbild[Bearbeiten]

Seit Cabaret sind Minnellis dunkle Haare, ihre ebenso dunklen, großen Augen und ihre künstlichen Wimpern ihre Markenzeichen. Dieser an die Figur „Sally Bowles“ gelehnte 1930er-Jahre-Stil wurde wesentlich durch Regisseur Bob Fosse, Schauspielkollegin Gwen Verdon (Fosses Ehefrau) und Vater Vincente Minnelli beeinflusst. Ihr modisches Auftreten war speziell in den 1970er Jahren von Roy Halston Frowick geprägt, der auch für Jacqueline Kennedy, Bianca Jagger, Anjelica Huston, Lauren Bacall und Elizabeth Taylor designte; auch Bob Mackie wird als ein wichtiger Designer genannt. Halston und Mackie entwarfen zahlreiche Pailletten-Kostüme für Minnellis öffentliche Auftritte und Bühnenshows. Vor Cabaret hatte Minnelli ihre Haare bis Anfang der 1960er Jahre noch lang getragen, dann halblang und 1966 kurzschneiden lassen. Seitdem variierte sie diesen Stil immer wieder neu; Mitte der 1980er Jahre trug sie kurzzeitig blond. Minnellis „Koboldfrisur“, ihre intensiven, üppigen Wimpern und Augenbrauen und ihre Pailletten-Ensembles haben sich nach Schechters Worten zu einem typischen „Liza Look“ zusammengefügt.[109] Für den Fernsehsender HSN entwarf Minnelli ihre eigene Liza Collection, die im Juni 2010 auf dem Markt erschien.[110]

Rollenwahl[Bearbeiten]

Minnelli wuchs unter den Filmleuten des Hollywoodstudios Metro-Goldwyn-Mayer auf und hatte als kleines Kind ihren ersten Leinwandauftritt für wenige Sekunden in einem MGM-Film (ohne Text und ohne Bezahlung). Zu einer Kinderdarstellerin entwickelte sie sich aber nicht und auch mit ihren ersten Filmrollen als über 20-Jährige entfernte sich vom möglichen Rollenklischee im Sinne von „Dorothys Tochter“. („Dorothy“ ist die 1939 von der jugendlichen Judy Garland verkörperte Hauptfigur in dem Filmmusicalklassiker Der Zauberer von Oz.) So lehnte sie mehrere Angebote des Filmstudios Disney ab und überzeugte die Presse mit dramatischen Rollen, besonders die von Pookie. Als großer Höhepunkt in Minnellis Karriere wird von vielen Stimmen Cabaret genannt, in dem sie ihre „Paraderolle“ spielte. Dieser erfolgreichste von Minnellis Filmen war Vergleichspunkt für viele folgende Aspekte ihres künstlerischen Schaffens und rief bei der Öffentlichkeit die Überzeugung hervor, dass Minnelli genauso „herrlich dekadent“ (Zitat aus Cabaret) sei wie Sally. (Obwohl als Bühnenkünstlerin selbst ebenso energisch wie diese Filmfigur, ist Minnelli in ihrem persönlichen Wesen viel zurückhaltender.) Nach Cabaret spielte sie in den 1970er Jahren in drei Unterhaltungsfilmen die Hauptrolle und wurde dabei auch als Sängerin eingesetzt. Diese Produktionen waren in künstlerischer und/oder kommerzieller Hinsicht ein Flop und beendeten Minnellis Karriere als beachtenswerte Filmschauspielerin. Wie Leigh ausführt, hat es Minnelli nie vermocht, selbst Filmprojekte für sich als Star zu kaufen oder ihre eigene Regisseurin zu sein.[111][1][112]

Publikum und Anhängerschaft[Bearbeiten]

Mit ihren Auftritten in mehreren Film- und Bühnenmusicals erregte Minnelli bei Genreliebhabern Aufmerksamkeit. Im Gefolge von Cabaret ist Minnellis Stil als Sally Bowles von zahlreichen Travestiekünstlern kopiert worden. Ähnlich wie ihre Mutter genießt Minnelli Verehrung in der Schwulenszene aufgrund ihrer allgemein bekannten Freundschaften zu bi- und homosexuellen Künstlern wie Peter Allen, Andy Warhol und Roy Halston Frowick, aber auch für ihr soziales Engagement in Sachen AIDS. 20 Jahre lang unterstützte sie im Vorstand die Organisation IAHP (The Institutes for the Achievement of Human Potential) und engagierte sich außerdem für die AmfAR (The American Foundation for AIDS Research).[4][113] Im November 1993 veröffentliche Minnelli die Single The Day After That, eine Neuinterpretation aus dem Kander/Ebb-Musical Kuss der Spinnenfrau, die sie anlässlich des Welt-AIDS-Tages auf Englisch, Spanisch und Französisch einspielte. Teile der Erlöse von Single und Musikvideo kamen der AmfAR zugute.[114]

Von Dezember 1964 bis Frühjahr 1997 existierte der offizielle Fanclub Limelight on Liza. Er wurde zunächst bis 1976 von Nancy Barr als Club-Präsidentin geführt, danach von Suzan Meyer. Seit Auflösung des Clubs hat sich das Internet zum größten Sammelpunkt für Fans entwickelt. Im Mai 1998 wurde die E-Mail-Gruppe love_liza gegründet, der seitdem größte Chat über Minnelli. Im Februar 2003 entstand TheLizaMinnelliFanClub und bietet ebenso ausführliche Übersichten und Updates zu Minnellis Schaffen.[115] Zu Minnellis langjährigen Anhängern in der Fachpresse zählen die Journalisten Clive Barnes, Robert Osborne und Liz Smith.

Kulturelle Bedeutung und künstlerisches Werk[Bearbeiten]

Minnelli sei laut Biograf Scott Schechter „berühmt geboren“ und könne Wendy Leigh zufolge „nie ohne das Showbusiness leben“.[4][116] Schechter führt Minnellis Herkunft als Grund dafür auf, dass die Medien mehr Augenmerk auf ihr Privatleben, etwa Gesundheitsprobleme, als auf ihre Arbeit gelegt haben.[4] Ihr „Leben in den Klatschspalten und Boulevardzeitungen“ hätte in den Augen des Hollywood Reporter-Kolumnisten Robert Osborne „[ihre Arbeit] trauriger und unfairer Weise überschattet“.[117]

Fred Astaire äußerte sich in dem Film Das gibt’s nie wieder – That’s Entertainment 1974: „Wenn Hollywood eine Monarchie wäre, würde Liza unsere Kronprinzessin sein.“[118] Nach Leigh „scheint Hollywoods Prinzessin weitaus mehr vom Broadway geliebt zu werden als von der Traumfabrik ihrer Geburtsstadt. Die Kamera hat Liza nie uneingeschränkt geliebt, und sie hat sich nicht ein für allemal als Filmstar durchsetzen können.“[119] Ihre Karriere ist von ihrer Arbeit als Konzertsängerin und Live-Entertainerin geprägt, weniger von Film- und Musikproduktionen. Minnelli gilt als Interpretin des Great American Songbook, näherte sich aber mit mehreren Aufnahmen immer wieder der zeitgenössischen Popmusik an.[120] Wie Leigh hervorhebt, sei Minnelli laut Kritikern „zu sehr an die Vergangenheit gebunden“ und „an die halbautobiografischen Songs von Kander und Ebb“; „musikalisch nicht modern genug […], um in der Hitparade zu landen“.[116] In Frankreich erhielt sie in Anlehnung an Édith Piaf den Spitznamen „la petite Piaf américaine“.[121] Musikalische Begleiter waren außer Peter Matz, Aznavour, Ebb und Kander auch Marvin Hamlisch, der in den 1960er Jahren die Liedauswahl ihrer ersten Soloauftritte unterstützte; Ende der 1960er Jahre Peter Allen, der ihr bei ihrer Stimmentwicklung, Verhandlungen mit Agenturen und der Gestaltung ihrer Bühnenprogramme half[122]; um 1970 Rex Kramer mit seiner Musikgruppe Bojangles[123]; ab 1976 Bill LaVorgna, Schlagzeuger und Dirigent ihrer Band; und seit Anfang der 1990er Jahre Pianist Billy Stritch, der auch mehrere ihrer Alben mitproduziert hat. Bei Martha Graham nahm Minnelli Tanzunterricht; seit vielen Jahren fungiert der Jazztänzer Eugene Louis „Luigi“ Faccuito als ihr Trainer. Ihren Gesangsunterricht gestaltet Angela Bacari. Designerin Joe Eula kreierte 1970 ein erstes „Liza–Logo“ und hat seitdem alle Illustrationen für Minnellis Konzertprogramme und Albencover vorgenommen.[124]

Minnellis Leistung als Live-Künstlerin zeichnet sich neben ihrem energischen Auftreten durch den Willen aus, ihr Publikum zu bewegen, ihm Gefühle zu vermitteln und dadurch in einen Dialog zu treten, was sie persönlich mit den Worten „Das ist die beste Art von Tennis, die ich kenne“ zusammengefasst hat.[25][4] Sich selbst hält Minnelli nicht für eine gute Sängerin, eher für eine „Schauspielerin in der Musik“, die ihre Songs darstellen will.[25] Eigener Aussage zufolge wurde sie in dieser Hinsicht von ihrem persönlichen Freund und früherem Mentor Charles Aznavour gefördert, der ihr verschiedene Nuancen in der Phrasierung beibrachte und ihr im Laufe der Jahre mehrere Chansons schrieb, darunter There Is a Time (1966) und Sailor Boys (1988).[25] Beeindruckt von dieser emotionalen Bindung zum Publikum zeigte sich Meryl Streep, als sie Minnelli in dem Musical The Act sah, und Freddie Mercury nannte Minnelli eine stilistische Inspiration.[125][126] In diesem Sinne wird sie in dem Film School of Rock lobend erwähnt.[127] Auch Madonna, Lady Gaga und Kylie Minogue haben sich von Minnelli inspirieren lassen.[128][129][130]

In dem Musical The Boy from Oz, das dem Leben ihres ersten Ehemannes Peter Allen nachempfunden ist und 1998 zunächst in Australien Premiere hatte, wurde Liza Minnelli in der Broadway-Fassung 2003 von der Schauspielerin Stephanie J. Block verkörpert.

Zusatzinformationen[Bearbeiten]

Filmografie[Bearbeiten]

Minnelli drehte Kino- und Fernsehfilme, moderierte verschiedene Sendungen, war in Specials einer von mehreren Co-Stars oder trat als Gaststar in Serien auf.[131]

Kinofilme

Fernsehfilme und Fernsehserien als Schauspielerin

  • 1964: Mr. Broadway (Fernsehserie, Folge 1x05 A Nightingale for Sale)
  • 1965: The Dangerous Christmas of Red Riding Hood
  • 1968: That’s Life (Fernsehserie, Folge 1x12 Twas the Night Before Christmas)
  • 1984: Grosse Märchen mit grossen Stars (Faerie Tale Theatre, Fernsehserie, Folge 3x02 The Princess and the Pea)
  • 1985: Ein kurzes Leben lang (A Time to Live)
  • 1988: Sam Found Out: A Triple Play
  • 1994: Tödliches Klassentreffen (Parallel Lives)
  • 1995: The West Side Rhythm (The West Side Waltz)
  • 1999: Jackie’s Back! (Cameo-Auftritt)
  • 2003–2013: Arrested Development (Fernsehserie, 21 Folgen)
  • 2006: Criminal Intent – Verbrechen im Visier (Law & Order: Criminal Intent, Fernsehserie, Folge 6x06 Masquerade)
  • 2009: Drop Dead Diva (Fernsehserie, Folge 1x10 Make Me a Match)

Fernsehspecials

Theatrografie[Bearbeiten]

Liza Minnellis Stern vor dem Warner Theatre in Washington, D.C.

Broadway

  • 1965: Flora the Red Menace (Alvin Theatre, 11. Mai bis 24. Juli)
  • 1974: Liza (Winter Garden Theatre, 6. Januar bis 26. Januar; Konzertreihe)
  • 1974: Jule’s Friends at The Palace (Palace Theatre, 19. Mai; Benefizgala)
  • 1975: Chicago (St. James Theatre, 8. August bis 13. September; Vertretung von Gwen Verdon)
  • 1977–1978: The Act (Majestic Theatre, 29. Oktober 1977 bis 1. Juli 1978)
  • 1984: The Rink (Martin Beck Theatre [heute: Al Hirschfeld Theatre], 9. Februar bis 4. August; Minnelli verließ die Produktion am 13. Juli)
  • 1997: Victor/Victoria (Marquis Theatre, 5. Januar bis 2. Februar;[133] Vertretung von Julie Andrews)
  • 1999–2000: Minnelli on Minnelli: Live at The Palace (Palace Theatre, 8. Dezember 1999 bis 2. Januar 2000; Konzertreihe)
  • 2002: Liza’s Back (Beacon Theatre, 2. Juni bis 8. Juni; Konzertreihe)
  • 2008–2009: Liza’s at The Palace.... (Palace Theatre, 3. Dezember 2008 bis 4. Januar 2009; Konzertreihe)

Off-Broadway

  • 1963: Best Foot Forward (Stage 73 Theatre, 2. April bis 14. Oktober; Minnelli verließ die Produktion im September)
  • 1979: Are You Now or Have You Ever Been? (Promenade Theatre, 9. Januar bis 29. Januar)

Weitere Auftritte

  • 1961: Wish You Were Here (Cape Cod Melody Top Theatre Hyannis, Sommer)
  • 1961: Flower Drum Song (Cape Cod Melody Top Theatre Hyannis, Sommer)
  • 1961: Take Me Along (Cape Cod Melody Top Theatre Hyannis, 23. August)
  • 1961–1962: The Diary of Anne Frank (Scarsdale, New York, 8. Dezember und 9. Dezember 1961; Jerusalem, Athen, Rom, Amsterdam, Juli bis August 1962)
  • 1964: Carnival! (Mineola Playhouse Long Island, Paper Mill Playhouse Millburn und ein weiteres Theater, 28. Januar bis 22. März)
  • 1964: Time Out for Ginger (Bucks County Playhouse, New Hope, Pennsylvania, Premiere am 1. Juni)
  • 1964: The Fantasticks (Westport Country Playhouse Connecticut, Tappan Zee Playhouse Nyack, Coconut Grove Playhouse Miami, Ontario, Mineola Playhouse Long Island, 6. Juli bis Oktober)
  • 1966: The Pajama Game (Westbury Music Fair Long Island, Valley Forge Music Fair Devon, Camden County Music Fair, Storrotown Music Fair Springfield, August bis September)
  • 1978–1980: The Owl and the Pussycat (Lincoln Center New York City, 26. Juni 1978 und 22. April bis 3. Mai 1980; Royal Opera House London 23. Juli bis 4. August 1979; Kooperation mit der Martha Graham Dance Company)
  • 1983: By Myself (Universal Amphitheater Los Angeles, 7. April bis 10. April; Apollo Theater London, 16. Mai bis 8. Juni; Konzertreihe)
  • 1994: Love Letters (Coconut Grove Playhouse Miami, 18. April; Benefizveranstaltung)

Diskografie[Bearbeiten]

Liza Minnelli (2008)

Die folgende Aufstellung beschränkt sich auf die jeweiligen Erstveröffentlichungen.[134]

Studioalben

Live-Alben

  • 1965: Judy Garland and Liza Minnelli Live at the London Palladium (Capitol, 2 LPs, US #41)
  • 1972: Liza Minnelli Live at the Olympia in Paris (A&M, aufgenommen 1969)
  • 1974: Liza Minnelli Live at the Winter Garden (Columbia, US #150)
  • 1981: Liza Minnelli Live at Carnegie Hall (Altel Sound Systems, 2 LPs, aufgenommen 1979)
  • 1983: By Myself (MAM)
  • 1987: Liza Minnelli: At Carnegie Hall (Telarc, 2 LPs, US #156)
  • 1992: Liza Live from Radio City Music Hall (Columbia)
  • 1993: Sondheim: A Celebration at Carnegie Hall (RCA Victor, 2 CDs, aufgenommen 1992)
  • 1995: Aznavour/Minnelli: Paris-Palais des Congrès. Intégrale du Spectacle (EMI, aufgenommen 1991, B #40)
  • 2000: Minnelli on Minnelli: Live at The Palace (Angel)
  • 2002: Liza’s Back (J Records)

Kompilationen

  • 1978: Maybe This Time
  • 1987: Lovely! Lively! Liza!
  • 1988: Highlights from the Carnegie Hall Concerts (Telarc)
  • 1990: The Liza Minnelli Foursider (Epic/CBS)
  • 1994: Liza
  • 1997: Touch of Class
  • 1998: Collection
  • 1998: Blue Moon/Maybe This Time
  • 1999: Pink
  • 2000: All That Jazz
  • 2000: Magic Collection: Liza Minnelli
  • 2000: Millennium Edition
  • 2001: The Capitol Years (Capitol/EMI)
  • 2001: Simply the Best
  • 2001: 20th Century Masters – The Millennium Collection: The Best of Liza Minnelli
  • 2001: Ultimate Collection
  • 2002: Blue Moon
  • 2003: Essential
  • 2004: The Best of Liza Minnelli
  • 2004: When It Comes Down to It, 1968–1977 (Raven)
  • 2005: Say Liza
  • 2006: The Complete Capitol Collection
  • 2008: The Complete A&M Recordings, 1968–1972 (A&M)
  • 2008: Best of Liza Minnelli
  • 2009: Finest (Capitol)
  • 2010: Cabaret … and All That Jazz: The Liza Minnelli Anthology

Soundtracks

  • 1966: The Dangerous Christmas of Red Riding Hood. From the ABC TV Musical Comedy Special (ABC Paramount)
  • 1972: Cabaret. Original Soundtrack Recording (ABC, US #25, UK #13, CAN #22, I #5)
  • 1972: Liza with a ‘Z’. A Concert for Television (Columbia, US #19, UK #9, CAN #27)
  • 1975: Lucky Lady. Original Soundtrack Recording (Arista)
  • 1976: A Matter of Time. Soundtrack (Oceania)
  • 1977: New York, New York. Original Motion Picture Score (United Artists, US #50)
  • 1980: Journey Back to Oz (RFO)
  • 1991: Stepping Out. Music from the Original Soundtrack (Milan/BMG)
  • 2010: Sex and the City 2. Original Motion Picture Soundtrack (Sony, US #13, A #13, B #73, CAN #12, D #12, NZ #22)

Show-Cast-Alben

  • 1963: Best Foot Forward. Original Off-Broadway Revival Cast Recording (Cadence, US #115)
  • 1965: Flora the Red Menace. Original Broadway Cast Recording (RCA Victor)
  • 1977: The Act. Original Broadway Cast Album (DRG)
  • 1984: The Rink. Original Broadway Cast Recording (RCA)
  • 1996: The Life. World Premiere Recording/The Life: A New Musical. Original Cast Concept Recording (RCA Victor/BMG Classics)
  • 2009: Liza’s at The Palace....Original Cast Recording (Hybrid/Sire)

Singles

  • 1961: The Travelin’ Life/It’s Just a Matter of Time (Demoaufnahme)
  • 1963: You Are for Loving/What Do You Think I Am? (Cadence)
  • 1963: One Summer Love/How Much Do I Love You? (Capitol)
  • 1963: Day Dreaming/His Woman (Capitol)
  • 1965: Hello, Dolly!/He’s Got the Whole World in His Hands (Capitol, Duette mit Judy Garland)
  • 1965: A Quiet Thing/All I Need (Capitol)
  • 1965: Sing Happy/Dear Love (Capitol)
  • 1965: Imprevu/Did I Hurt Your Feelings? (Capitol)
  • 1965: I’m Not Laughing (Capitol)
  • 1966: I (Who Have Nothing)/In the Middle of the Street (Capitol)
  • 1968: Frank Mills
  • 1971: (I Wonder Where My) Easy Rider’s Gone
  • 1972: Money, Money (Duett mit Joel Grey)
  • 1972: Cabaret
  • 1972: The Singer/Mr. Emory (Columbia, CAN Adult Contemporary Charts #42)
  • 1974: More Than I Like You/Harbour (Columbia, CAN Adult Contemporary Charts #95)
  • 1975: All That Jazz/I Am My Own Best Friend (Columbia)
  • 1977: Theme from New York, New York (United Artists, US #104, I #37)
  • 1977: But the World Goes ’Round
  • 1988: For You, Armenia (mit Irene Cara und Dionne Warwick)
  • 1989: Losing My Mind (Epic/CBS, UK #6, UK Dance Charts #1,[135] US Dance Charts #26, A #19, B #17, FR #42, DE #17, I #27, NL Top 40 #31, NL Top 100 #36, NZ #23)
  • 1989: Don’t Drop Bombs (Epic/CBS, UK #46)
  • 1989: So Sorry, I Said (Epic/CBS, UK #62)
  • 1990: Love Pains (Epic/CBS, UK #41, DE #31, I #36)
  • 1993: The Day After That (Columbia/Sony)
  • 1996: Does He Love You? (Promo-Single, Duett mit Donna Summer)
  • 2008: Let’s Make a Date (Melody Threat, Duett mit Johnny Rodgers)
  • 2014: Until the End (Lava Records, J. Ralph feat. Liza Minnelli & Wynton Marsalis)[136]

Video-Alben

  • 1990: Visible Results (CBS)
  • 1992: Live from Radio City Music Hall (Columbia)

Musikvideos

  • 1989: Losing My Mind – Regie: Brian Grant
  • 1989: Don’t Drop Bombs – Regie: Brian Grant
  • 1990: So Sorry, I Said – Regie: Terry Donovan
  • 1993: The Day After That – Regie: Liza Minnelli[137]

Sonstige Aufnahmen[138]

  • 1972: Titel One More Hurt (United Artists, aufgenommen für ein geplantes Album)
  • 1973: Hintergrundgesang zu Man with the Golden Gun und Teenage Lament ’74 auf Alice Coopers Album Muscle of Love (Warner Bros.)
  • 1977: Titel Hollywood, California auf dem Album Songs Cut from Broadway Musicals (ursprünglich für das Musical The Act aufgenommen)
  • 1980: Hintergrundgesang zu verschiedenen Titeln auf Hilly Michaels Album Calling All Girls (Warner Bros.)
  • 1987: Duett Remember/Always/What I’ll Do mit Michael Feinstein auf seinem Album Remember: Michael Feinstein Sings Irving Berlin (Asylum)
  • 1987: Duett Violin mit Michael Feinstein auf seinem Album The Michael Feinstein Anthology
  • 1992: Duett Come Rain or Come Shine/As Long as I Live mit Billy Stritch auf seinem Album Billy Stritch (DRG Records)
  • 1992: We Are the Champions zusammen mit Queen und den anderen Künstlern des Freddie Mercury Tribute Concert (PMI)
  • 1993: Duett I’ve Got the World on a String mit Frank Sinatra auf seinem Album Duets (Capitol)
  • 1995: verschiedene Solo- und Duett-Titel (mit Judy Garland, Lorna Luft, Joey Luft, Tracy Everett, Jack Jones) auf dem Album The Judy Garland Christmas Album (LaserLight, aufgenommen 1963 als Soundtrack-Album zum Weihnachts-Special der Judy Garland Show)
  • 1996: Duett Theme from New York, New York mit Luciano Pavarotti auf seinem Konzert Pavarotti & Friends for War Child (Decca)
  • 1999: Duette Together, We Could Make Such Beautiful Music und The Best Is Yet to Come mit Judy Garland auf dem Album Judy Duets (CBS, aufgenommen 1963)
  • 1999: Titel Some People auf dem Album My Favorite Broadway: The Leading Ladies, Live at Carnegie Hall (Hybrid Recordings/TVT Soundtrax)
  • 2000: Duett That Smile mit Billy Stritch auf dem Album Grateful: The Songs of John Bucchino (BMG Classics)
  • 2001: Duett Baby, It’s Cold Outside mit Alan Cumming auf dem Album Broadway Cares – Home for the Holidays (Centaur Entertainment)
  • 2002: Duett Bob White (Whatcha Gonna Swing Tonight?) mit Judy Garland auf dem Album The Judy Garland Show: The Show That Got Away (Hip-O Records/Universal, aufgenommen 1963)
  • 2003: Duett All the Way mit Sacha Distel auf seinem Album Sacha Distel: But Beautiful (Prosadis/Mercury Records/Universal)
  • 2006: Gastgesang zu Mama auf dem Album The Black Parade der Band My Chemical Romance
  • 2013: Titel You’ve Got to See Mama Ev’ry Night (Or You Can’t See Mama at All) auf dem Soundtrack-Album Boardwalk Empire Volume 2: Music from the HBO Series[139]

Auszeichnungen[Bearbeiten]

Die folgende Liste der Preise und Nominierungen folgt den offiziellen Jahreszählungen und Kategoriebezeichnungen der preisverleihenden Institutionen.[140]

Academy Awards

British Academy Film Awards

  • 1970 Meistversprechendes Nachwuchstalent in einer Filmhauptrolle: Pookie – nominiert
  • 1972 Beste Hauptdarstellerin: Cabaretgewonnen

David di Donatello

  • 1970 Beste ausländische Schauspielerin: Pookiegewonnen
  • 1973 Beste ausländische Schauspielerin: Cabaretgewonnen
  • 2002 Special David für ihr Gesamtwerk – gewonnen

Drama Desk Awards

  • Saison 1983/84 Herausragende Hauptdarstellerin in einem Musical: The Rink – nominiert
  • Saison 2008/09 Drama Desk Special Award „als beliebte amerikanische Musiktheater-Ikone, für ihre andauernde Karriere von anhaltender Exzellenz und ihre großartige Leistung in Liza’s at The Palace....“ – gewonnen

Emmy Awards

  • 1973 Herausragende Einzelsendung – Varieté und Populärmusik: Liza with a ‘Z’. A Concert for Televisiongewonnen, zusammen mit Bob Fosse und Fred Ebb
  • 1973 Herausragende Leistung einer Nebendarstellerin in Musik oder Varieté: A Royal Gala Variety Performance in the Presence of Her Majesty The Queen – nominiert
  • 1980 Herausragende Varieté- oder Musiksendung: Goldie and Liza Together – nominiert, zusammen mit Goldie Hawn, Fred Ebb, Dan Mischer und George Schlatter
  • 1987 Herausragendes Informationelles Special: Minnelli on Minnelli: Liza Remembers Vincente – nominiert, zusammen mit Jack Haley junior, David Niven junior und David Schickel
  • 1993 Herausragende Individuelle Leistung in einer Varieté- oder Musiksendung: Liza Live from Radio City Music Hall – nominiert

Golden Globe Awards

Golden Raspberry Awards

Grammy Awards

  • 1989 Grammy Legend Award – gewonnen
  • 1996 Beste Traditionelle Pop-Gesangsdarbietung: Gently – nominiert
  • 2009 Bestes Traditionelles Pop-Gesangsalbum: Liza’s at The Palace.... – nominiert

Online Film & Television Association[141]

  • 2004 Beste Gastdarstellerin in einer Comedyserie: Arrested Developmentgewonnen
  • 2013 Beste Gastdarstellerin in einer Comedyserie: Arrested Development – nominiert

Tony Awards

  • 1965 Beste Hauptdarstellerin in einem Musical: Flora the Red Menacegewonnen
  • 1974 Special Tony Award „für ihre beste persönliche Leistung“ – gewonnen
  • 1978 Beste Hauptdarstellerin in einem Musical: The Actgewonnen
  • 1984 Beste Hauptdarstellerin in einem Musical: The Rink – nominiert
Stern auf dem Hollywood Walk of Fame

Weitere Auszeichnungen[142]

  • Saison 1962/63 Promising Personality Award der Theatre World Awards: Best Foot Forward
  • 1966 Auszeichnung durch das Hi-Fi/Stereo Review Magazine für das Beste Album des Jahres: There Is a Time
  • 1969 Kansas City Film Critics Circle Award als Beste Hauptdarstellerin: Pookie
  • 1970 Darstellerpreis der Filmfestspiele von Mar del Plata: Pookie
  • 1972 American Guild of Variety Artists Award als Entertainerin des Jahres
  • 1972 Golden Apple Award als Weiblicher Star des Jahres
  • 1973 zwei Goldene Schallplatten: Cabaret. Original Soundtrack Recording und Liza with a ‘Z’. A Concert for Television
  • 1973 Hasty Pudding Frau des Jahres
  • 1973 Platz 5 der National Society of Film Critics als Beste Hauptdarstellerin: Cabaret
  • 1973 Sant-Jordi-Preis für die Beste Leistung in einem ausländischen Film: Cabaret
  • 1974 Auszeichnung durch die Zeitschrift Variety als „Star des Jahres“[143]
  • 1975 Auszeichnung durch das Box Office Magazine als „Kassenmagnet“ des Jahres
  • 1976 Platz 5 der 10 Beliebtesten Sängerinnen bei den Playboy Music Poll Awards
  • 1987 Nominierung für den CableACE Award für ihre Darbietung in einem Musikspecial: Liza in London
  • 1989 Goldene Kamera für ihr Lebenswerk, „ihre Rolle als Sally Bowles im Film Cabaret, 16 ausverkaufte Konzerte in der New Yorker Carnegie Hall und ihren Auftritt in der Sendung Wetten, dass..?
  • 1991 Auszeichnung durch das Billboard Magazine als Kommerziell erfolgreichste Live-Künstlerin des Jahres
  • 1991 Stern auf dem Hollywood Walk of Fame in der Kategorie „Bühne“ (Ort: 7000 Hollywood Boulevard) für ihre Broadway-Karriere
  • 1993 Stern vor dem Warner Theatre in Washington, D.C.
  • 1996 Liberace Legend Award
  • 1999 Board of the Directors Award der Manhattan Association of Cabarets & Clubs
  • 2001 Aufnahme in die American Theatre Hall of Fame
  • 2005 GLAAD Media Vanguard Award „für ihre Beiträge zum erhöhten Verständnis der lesbischen, schwulen, bisexuellen und Transgender-Gemeinschaft“
  • 2006 Career Achievement Award des Chicago International Film Festival
  • 2006 Julie Harris Lifetime Achievement Award[144]
  • 2007 Ehrendoktorwürde des New Yorker Mercy College „für ihr karitatives Engagement und ihre fast ein halbes Jahrhundert andauernde, vielschichtige Karriere“[145]
  • 2009 Independent Theatre Reviewers Association Award für die Beste weibliche Theaterdarbietung: Liza’s at The Palace....
  • 2010 The Pell Award for Lifetime Achievement in the Arts[146]
  • 2010 Straight for Equality in Entertainment Award „für ihre lebenslange Unterstützung von Lesben, Schwulen, Bisexuellen und Transgendern“
  • 2011 Aufnahme in die französische Ehrenlegion
  • 2011 AVO Session Lifetime Achievement Award[108]
  • 2012 Auszeichnung mit dem Arts Legacy Award[147] und dem Fred and Adele Astaire/Douglas Watt Lifetime Achievement Award[148] durch das Stamford Center for the Arts
  • 2013 Aufnahme in die Great American Songbook Hall of Fame[149]
  • 2014 Nominierung für den Screen Actors Guild Award als Teil des Besten Schauspielensembles in einer Fernsehserie – Komödie: Arrested Development
  • 2015 Jack Valenti Los Angeles, Italian Legend Award[150]

Literatur[Bearbeiten]

  • Michael Freedland: Liza with a ‘Z’. A biography of Liza Minnelli. Robson Press 1988, ISBN 0-491-03207-2.
    • deutsche Ausgabe: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. Heyne Filmbibliothek, München 1990, ISBN 3-453-04627-7.
  • Wendy Leigh: Liza: Born a Star. A Biography. Dutton, New York City 1993, ISBN 0-525-93515-0.
    • deutsche Ausgabe: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. Quadriga-Verlag, Weinheim/ Berlin 1995, ISBN 3-88679-229-3.
  • Scott Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. Citadel, New York City 2004, ISBN 0-8065-2611-4.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Liza Minnelli – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Harenberg Personenlexikon. 2000, S. 684 sowie S. 730.
  2. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 12–16 sowie S. 22.
  3. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 16 sowie S. 18–31 und S. XI.
  4. a b c d e Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 3.
  5. Freedland: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. 1990, S. 9.
  6. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 5.
  7. a b Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 7.
  8. a b c d e Liza Minnelli Biography. In: musicianguide.com. 12. März 1946, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  9. a b Meidenbauer: Die großen Liebespaare. 1998, S. 244–245.
  10. Freedland: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. 1990, S. 230–231.
  11. Kanfer: Ball of Fire: The Tumultuous Life and Comic Art of Lucille Ball. 2003, S. 35–37.
  12. Freedland: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. 1990, S. 262–263.
  13. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 215.
  14. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 211–223.
  15. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 267.
  16. 'Sie gehört in unser Privatleben': Liza Minnelli will Mädchen adoptieren. In: rp-online.de. 3. September 2002, abgerufen am 23. Februar 2015.
  17. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 32–35.
  18. Luxushochzeit: Liza Minnelli gab zum vierten Mal das Jawort. In: Spiegel Online. 17. März 2002, abgerufen am 23. Februar 2015.
  19. Vierte Hochzeit mit Produzent David Gest: Liza Minnelli will vier Kinder adoptieren. In: rp-online.de. 18. März 2002, abgerufen am 23. Februar 2015.
  20. Einigung im Rosenkrieg von Liza Minnelli und David Gest (Memento vom 23. Januar 2007 im Internet Archive) In: kleinezeitung.at
  21. Samuel Maull: Minnelli, Gest End Lawsuits, to Divorce. In: washingtonpost.com. 19. Januar 2007, abgerufen am 23. Februar 2015.
  22. Hubby Claims Liza Minnelli Beat Him. In: thesmokinggun.com. 21. Oktober 2003, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  23. Geständnis: Liza Minnelli und der Grund für ihre Sucht. In: Spiegel Online. 19. Mai 2009, abgerufen am 23. Februar 2015.
  24. Jordan Zakarin: Oscars: Liza Minnelli Salutes Mom Judy Garland on the Red Carpet (Video). In: thewrap.com. 4. August 2014, abgerufen am 23. Februar 2015.
  25. a b c d e f g h i j k l Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKatja Nicodemus: Liza Minnelli: Ab wie eine Rakete. Wrrrommm! In: zeit.de. 11. Juni 2009, abgerufen am 23. Februar 2015.
  26. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 94.
  27. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 10.
  28. a b c d e Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 12.
  29. Who’s Here: Liza Minnelli, Performer. In: danspapers.com. 13. Juni 2013, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  30. a b Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 12 sowie S. 51.
  31. a b c d Liza Minnelli. In: answers.com. Abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  32. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 12–13.
  33. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 51.
  34. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 125.
  35. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 127–128.
  36. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 100–101.
  37. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 52–53.
  38. a b Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 128–129.
  39. a b c Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 129.
  40. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 14.
  41. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 130.
  42. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 16 sowie S. 54.
  43. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 54.
  44. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 54, zit. n. Bolton.
  45. a b Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 16.
  46. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 161.
  47. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 162, zit. n. Hearn.
  48. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 71.
  49. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 71–72.
  50. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 18 sowie S. 75.
  51. Review by William Ruhlmann bei Allmusic (englisch). Abgerufen am 2015-02-23.
  52. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 39.
  53. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 75–76.
  54. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 76–77, zitiert nach Reed.
  55. Schneider (Hrsg.): 1001 Filme, die Sie sehen sollten, bevor das Leben vorbei ist. 2003, S. 547, zitiert nach Errigo.
  56. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 18 sowie S. 106–107.
  57. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 182.
  58. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 95.
  59. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 21.
  60. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 20 sowie S. 56–57.
  61. a b Freedland: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. 2004, S. 245–246.
  62. Freedland: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. 1990, S. 244.
  63. Freedland: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. 1990, S. 245.
  64. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 57.
  65. a b Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 22.
  66.  Um jeden Preis Um jeden Preis. In: Der Spiegel. Nr. 50, 1977, S. 220–225 (online).
  67. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 59, zit. n. Barnes.
  68. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 144–145 sowie S. 170–173.
  69. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 172, zit. n. Meyr.
  70. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 172–173, zit. n. Wilson.
  71. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 110, zit. n. Hemming.
  72. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 110.
  73. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 96.
  74. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 85–87.
  75. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 24.
  76. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 62–63, zit. n. Watt, zit. n. Rich und zit. n. Winer
  77. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 63–64.
  78. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 25 sowie S. 112 und S. 177–178.
  79. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 27 sowie S. 89–90.
  80. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 27 sowie S. 146–147 und S. 179–182, zitiert nach Smith, zitiert nach Holden und zitiert nach Barnes.
  81.  Alter Kumpel. In: Der Spiegel. Nr. 27, 1987, S. 170 (online).
  82. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 27.
  83. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 27–28 sowie S. 182–185.
  84. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 28.
  85. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 289.
  86. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. S. 94.
  87. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 31 sowie S. 117.
  88. Ray Loynd: Parallel Lives. In: variety.com. 12. August 1994, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  89. Ken Tucker: Parallel Lives. In: ew.com. 12. August 1994, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  90. TV Review : 'Parallel Lives' Draws Uneven Line Between Fun, Banality. In: articles.latimes.com. 26. Juni 1995, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  91. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 96–97 sowie S. 118.
  92. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. S. 31 sowie S. 116, S. 152–153 und S. 185–188.
  93. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 154–155.
  94. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. S. 185-195.
  95. Artikel in der New York Times vom 5. Januar 1997. Die Internet Broadway Database datiert das Engagement versehentlich auf „Jan. 1996“ (abgerufen am 4. Januar 2009).
  96. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 64–67.
  97. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 33.
  98. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. S. 33–35 sowie S. 196–198, zitiert nach Isherwood.
  99. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatKatrin Sachse: Modernes Leben: Verrückt nach Männern. In: Focus Online. 22. Juni 2009, abgerufen am 23. Februar 2015.
  100. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 35 sowie S. 157–158.
  101. Geplatzte Reality-Show: Liza Minnelli will 23 Millionen Dollar. In: Spiegel Online. 18. Dezember 2002, abgerufen am 23. Februar 2015.
  102. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 120–123.
  103. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatEike Kühl: "Arrested Development": Keine Familie zum Knutschen. In: zeit.de. 28. Mai 2013, abgerufen am 23. Februar 2015.
  104. Search Past Winners. In: tonyawards.com. Abgerufen am 23. Februar 2015.
  105. William Ruhlmann: Liza's at the Palace.... - Liza Minnelli – Songs, Reviews, Credits, Awards. In: allmusic.com. Abgerufen am 23. Februar 2015.
  106. Liza Minnelli plaudert über «Sex and the City 2». In: nachrichten.ch. 15. Oktober 2009, abgerufen am 23. Februar 2015.
  107. John Bush: Confessions - Liza Minnelli – Songs, Reviews, Credits, Awards. In: allmusic.com. 21. September 2010, abgerufen am 23. Februar 2015.
  108. a b Thomas Steiner: Liza Minnelli in Basel: Bestes altes Showbiz. In: badische-zeitung.de. 27. Oktober 2011, abgerufen am 23. Februar 2015.
  109. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 39–43.
  110. Liza Minnelli: Jetzt designt sie auch noch. In: bunte.de. 26. Mai 2010, abgerufen am 23. Februar 2015.
  111. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 69–85 mit Zitaten bekannter Kritiker und detaillierten Ausführungen von Scott Schechter.
  112. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 310.
  113. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 32.
  114. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 31–32 sowie S. 153–154.
  115. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 213.
  116. a b Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 309.
  117. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. I, zit. n. Osborne.
  118. Das gibt's nie wieder – That’s Entertainment (OT: That's Entertainment!), Spielfilm, Vereinigte Staaten 1974.
  119. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 309–310.
  120. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 125–158 mit detaillierten Ausführungen zu ihren Alben- und Single-Veröffentlichungen von Scott Schechter sowie entsprechenden Kritiken.
  121. Freedland: Liza Minnelli. Ihre Filme – ihr Leben. 1990, S. 188.
  122. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 98.
  123. Leigh: Liza. Das Leben der Liza Minnelli. 1995, S. 120–121.
  124. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 159–160.
  125. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatMaya Oviedo: Meryl about Liza. In: dailymotion.com. 2032-32-14, abgerufen am 23. Februar 2015 (spanisch).
  126. Queen Interviews - Queen - 06-25-1992 - Queen Archives: Freddie Mercury, Brian May, Roger Taylor, John Deacon, Interviews, Articles, Reviews. In: queenarchives.com. Abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  127. School of Rock (OT: School of Rock). Spielfilm, Vereinigte Staaten/Deutschland 2003.
  128. Clerk: Madonnastyle. 2003.
  129. Lady Gaga: Ich liebe Liza Minnelli. In: gala.de. 28. November 2013, abgerufen am 23. Februar 2015.
  130. Penelope Kilby: Kylie Minogue channels the Michael Hutchence years. In: dailymail.co.uk. 18. Februar 2015, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  131. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. S. 99–123.
  132. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 103.
  133. Artikel in der New York Times vom 5. Januar 1997. Die Internet Broadway Database datiert das Engagement versehentlich auf „Jan. 1996“ (abgerufen am 4. Januar 2009) und Schechter (The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 64–67.) auf den 7. Januar. Minnellis Engagement dauerte bis zum 2. Februar 1997.
  134. Eine ausführliche vollständige Diskographie mit Aufnahme- und Veröffentlichungsdaten usw. findet sich bei Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. S. 125–158.
  135. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 150.
  136. FIRST LISTEN: New Music from Liza Minnelli & Wynton Marsalis - 'Until the End'. In: broadwayworld.com. 26. November 2014, abgerufen am 23. Februar 2015.
  137. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 154.
  138. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 140–158.
  139. Playbill Staff: THE SCREENING ROOM: Liza Minnelli Performs "You've Got To See Mama Ev'ry Night" for "Boardwalk Empire" (Audio). In: playbill.com. 14. August 2013, abgerufen am 23. Februar 2015.
  140. Dazu die offiziellen Webseiten: Academy Awards (Einträge 1969 und 1972); Golden Globe Awards (Einträge 1970, 1973, 1976, 1978, 1982, 1986); Emmy Awards (Einträge 1973, 1980, 1987, 1993); Tony Awards (Einträge 1965, 1974, 1978, 1984); Theatre World Awards (Eintrag Saison 1962/63, Verleihung 1963); BAFTA Awards (Eintrag 1970 und 1972); Grammy Awards (Einträge 1990 und 1996); Grammy Awards (Eintrag zu 2009); Drama Desk Awards (Einträge zur Saison 1983/84 und zur Saison 2008/2009).
  141. Online Film & Television Association. In: ofta.cinemasight.com. 13. Februar 2011, abgerufen am 23. Februar 2015.
  142. Schechter: The Liza Minnelli Scrapbook. 2004, S. 46–47.
  143.  Selbstmord wird nicht verlangt. In: Der Spiegel. Nr. 52, 1974 (online).
  144. Andrew Gans: Liza Minnelli Honored with Julie Harris Award June 11. In: playbill.com. 11. Juni 2006, abgerufen am 23. Februar 2015.
  145. 26TH ANNUAL MERCY COLLEGE TRUSTEES’ DINNER. Archiviert vom Original am 20. Juli 2011, abgerufen am 23. Februar 2015 (PDF).
  146. PHOTO FLASH: Liza Minnelli Receives 2010 Pell Award for Lifetime Achievement. In: theatermania.com. 25. Juni 2010, abgerufen am 23. Februar 2015.
  147. Liza Minnelli Dazzles at Stamford's Palace – The Stamford Daily Voice. In: stamford.dailyvoice.com. 31. März 2012, abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
  148. Photo Coverage: 30th Annual Fred & Adele Astaire Awards Honor Liza Minnelli & More! In: broadwayworld.com. Abgerufen am 23. Februar 2015.
  149. Carey Purcell: Frank Sinatra, Liza Minnelli, Rita Moreno and Jimmy Webb Inducted into Great American Songbook Hall of Fame. In: playbill.com. 28. Juni 2013, abgerufen am 23. Februar 2015.
  150. Ariston Anderson: L.A. Italia Festival to Honor Liza Minnelli With Lifetime Achievement Award. In: hollywoodreporter.com. Abgerufen am 23. Februar 2015 (englisch).
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