Lobbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Dieser Artikel behandelt die Gemeinde Lobbach im Rhein-Neckar-Kreis. Der gleichnamige Bach ist unter Lobbach (Elsenz) zu finden.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Lobbach
Lobbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Lobbach hervorgehoben
49.3758333333338.8925216Koordinaten: 49° 23′ N, 8° 54′ O
Basisdaten
Bundesland: Baden-Württemberg
Regierungsbezirk: Karlsruhe
Landkreis: Rhein-Neckar-Kreis
Höhe: 216 m ü. NHN
Fläche: 14,91 km²
Einwohner: 2344 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 157 Einwohner je km²
Postleitzahl: 74931
Vorwahl: 06226
Kfz-Kennzeichen: HD
Gemeindeschlüssel: 08 2 26 104
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 38
74931 Lobbach
Webpräsenz: www.lobbach.de
Bürgermeister: Heiner Rutsch (parteilos)
Lage der Gemeinde Lobbach im Rhein-Neckar-Kreis
Bayern Hessen Rheinland-Pfalz Heidelberg Heilbronn Landkreis Heilbronn Landkreis Karlsruhe Mannheim Neckar-Odenwald-Kreis Eberbach Altlußheim Angelbachtal Bammental Brühl (Baden) Dielheim Dossenheim Eberbach Eberbach Eberbach Edingen-Neckarhausen Edingen-Neckarhausen Epfenbach Eppelheim Eschelbronn Gaiberg Heddesbach Heddesheim Heiligkreuzsteinach Helmstadt-Bargen Hemsbach Hirschberg an der Bergstraße Hockenheim Ilvesheim Ketsch Ladenburg Laudenbach (Bergstraße) Leimen (Baden) Leimen (Baden) Lobbach Malsch (bei Wiesloch) Mauer (Baden) Meckesheim Mühlhausen (Kraichgau) Neckarbischofsheim Neckargemünd Neidenstein Neulußheim Nußloch Oftersheim Plankstadt Rauenberg Reichartshausen Reilingen Sandhausen St. Leon-Rot Schönau (Odenwald) Schönbrunn (Baden) Schriesheim Schwetzingen Schwetzingen Sinsheim Spechbach Waibstadt Walldorf (Baden) Weinheim Weinheim Wiesenbach (Baden) Wiesloch Wilhelmsfeld ZuzenhausenKarte
Über dieses Bild

Lobbach ist eine Gemeinde in Baden-Württemberg und gehört zum Rhein-Neckar-Kreis. Die Gemeinde entstand zum 31. Dezember 1974 durch den Zusammenschluss der vormals selbstständigen Orte Lobenfeld und Waldwimmersbach. Der kleinere Ortsteil Lobenfeld ging aus dem im hohen Mittelalter gegründeten Kloster Lobenfeld hervor.

Geografie[Bearbeiten]

Lobbach gehört zur Metropolregion Rhein-Neckar und liegt im nördlichen Kraichgau in 160 bis 425 Meter Höhe am Rande des Kleinen Odenwalds, etwa 23 km von Heidelberg, 20 km von Mosbach, 26 km von Walldorf und 19 km von Sinsheim entfernt. Die Gemeinde ist nach dem Wasserlauf des Lobbachs benannt, der beide Ortsteile Lobenfeld und Waldwimmersbach durchzieht.

Angrenzende Orte sind, beginnend im Norden im Uhrzeigersinn, Mückenloch (Ortsteil von Neckargemünd), Haag (Ortsteil von Schönbrunn), Reichartshausen, Epfenbach, Spechbach, Mönchzell (Ortsteil von Meckesheim) und Wiesenbach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Zur Gemeinde Lobbach gehören die ehemaligen Gemeinden Lobenfeld und Waldwimmersbach. Zur Gemeinde Lobenfeld im Gebietsstand vom 30. Dezember 1974 gehörten das Dorf Lobenfeld, das Kloster Lobenfeld und die Höfe Biedersbacherhof und Klingentalerhof. Zur Gemeinde Waldwimmersbach gehörte das Dorf Waldwimmersbach.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Lobenfeld[Bearbeiten]

Wappen Lobenfeld.png

Der Ortsteil Lobenfeld ist eine hochmittelalterliche Ausbausiedlung an einer bereits von den Römern besiedelten Stelle. Zunächst bestand dort ein grundherrliches Gut, das vermutlich 1145 an die Augustiner-Chorherren des Klosters Frankenthal ging, von dem darauf das 1167 erstmals erwähnte Kloster Lobenfeld gegründet wurde. 1229 wurde erstmals der Ort Lobenfeld erwähnt, der bis zum 19. Jahrhundert nur aus vereinzelten Gebäuden im Umfeld der Klosteranlage bestand. Die Ortsherrschaft über Lobenfeld übte bis zur Reformation das Kloster aus, das ab 1330 unter pfälzischer Schirmherrschaft stand. Nach Aufhebung des Klosters Lobenfeld im Jahr 1560 ging die Ortsherrschaft an den Schaffner der Geistlichen Administration über und von diesem allmählich auf das Amt Dilsberg, dem Lobenfeld 1801 vollständig unterstellt wurde.

Im Kloster wurden verschiedentlich noch Jesuiten und Sabbatarier, später auch Glaubensflüchtlinge aus der Schweiz angesiedelt, bevor die Klosterkirche 1808 der katholischen Schaffnerei überlassen wurde und ab der Mitte des 19. Jahrhunderts das Klosterareal teilweise abgerissen und neu überbaut wurde. 1857 wurden 57 Gebäude im Kloster und Ort genzählt. Baumaterialien aus dem Kloster fanden 1885 Verwendung beim Bau des Rathauses. 1890 hatte Lobenfeld erstmals über 400 Einwohner.

In Lobenfeld war das Zentrum durchgängig bis zum Ende der Weimarer Republik die stärkste Partei. Die Einwohnerentwicklung war von 1890 bis zum Beginn des Zweiten Weltkriegs stark rückläufig. Erst durch die Ansiedlung von Heimatvertriebenen nach dem Krieg wurde die Einwohnerhöchstmarke des 19. Jahrhunderts wieder überschritten.

1966 und 1971 wurden jeweils neue Baugebiete erschlossen. 1974 hatte Lobenfeld 773 Einwohner.

Waldwimmersbach[Bearbeiten]

Wappen Waldwimmersbach.png
Waldwimmersbach

Der ursprünglich nur Wimmersbach genannte Ortsteil Waldwimmersbach (der Name wurde im 17. Jahrhundert zur Unterscheidung vom nahen Neckarwimmersbach üblich) wurde 1306 erstmals urkundlich genannt und vermutlich von Lobenfeld aus als Rodungssiedlung angelegt. Ab 1330 stand Wimmersbach unter pfälzischer Hoheit und zählte bereits 1369 zu den Eigendörfern des Amts Dilsberg. Hier befanden sich die Ackerflächen überwiegend in bäuerlichem Eigenbesitz, der im Lauf der Zeit durch Erbteilung stark parzelliert wurde. Eine Kapelle an der Stelle der heutigen evangelischen Kirche wurde erstmals 1494 erwähnt, eine katholische Kirche wurde 1740 erbaut.

Nachdem die beiden Ortschaften bis dahin der Meckesheimer Zent des kurpfälzischen Unteramts Dilsberg angehört hatten, wurden sie 1803 badisch. Waldwimmersbach gehörte dabei dem Oberamt Mosbach an. 1818 wurden 442 Einwohner gezählt, bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl dann auf über 600 an, war dann jedoch bis zum Zweiten Weltkrieg wieder stark rückläufig.

Politisch waren vor dem Ersten Weltkrieg die Nationalliberalen in Waldwimmersbach am stärksten. Ab 1930 erhielt die NSDAP die meisten Stimmen und steigerte sich bis 1933 auf 82 Prozent.

Nach dem Zweiten Weltkrieg nahm die Gemeinde 118 Heimatvertriebene aus Ungarn, dem Sudetenland und Jugoslawien auf. Mit dem 1948 erschlossenen Baugebiet Ostring wandelte sich auch erstmals der Charakter des bisherigen Straßendorfs hin zu seiner heutigen Struktur. 1957 und 1966 wurden weitere Baugebiete erschlossen. 1974 hatte Waldwimmersbach 1150 Einwohner.

Zusammenschluss zu Lobbach 1974[Bearbeiten]

Der namengebende Lobbach in Waldwimmersbach

Von Waldwimmersbach aus war bereits 1935 die Zusammenlegung von Waldwimmersbach und Lobenfeld angeregt worden, blieb jedoch zunächst unerfüllt. Erst im Vorfeld der Gemeinde- und Kreisreform der 1970er Jahre gab es dann wieder Überlegungen zum Zusammenschluss der Gemeinden. Beide Gemeinden lehnten 1970 zunächst die Bildung eines Großkreises Heidelberg aus den bisherigen Kreisen Mannheim, Heidelberg und Sinsheim ab, stimmten aber dem Zusammenschluss der Kreise Sinsheim und Heidelberg zu. Bei der Neuordnung der Gemeinden gab es zunächst verschiedene Vorschläge, darunter auch die Vereinigung von Waldwimmersbach, Lobenfeld, Spechbach und Mönchzell zu einer Einheitsgemeinde oder die Eingemeindung der beiden Orte nach Meckesheim bzw. Neckargemünd. Bei einer Bürgeranhörung in Waldwimmersbach 1972 sprach sich eine Mehrheit gegen die Eingemeindung nach Neckargemünd aus. Ebenso sprach man sich in Lobenfeld im selben Jahr gegen die Eingemeindung nach Meckesheim aus. Eine Bürgeranhörung in beiden Gemeinden im Januar 1974 erbrachte dann in Waldwimmersbach Zustimmung zur Vereinigung mit Lobenfeld, in Lobenfeld hingegen eine deutliche Ablehnung entsprechender Pläne.[3] Unter dem Druck der Landesregierung stimmten beide Gemeinden dann im Mai 1974 einem Zusammenschluss zu.[4] Der vormaligen Ablehnung in Lobenfeld geschuldet wurde nicht der Name der größeren Gemeinde für die neue Gesamtgemeinde übernommen, sondern der neue Gemeindename Lobbach geschaffen, der den Namen des beide Gemarkungen durchquerenden gleichnamigen Gewässers aufgreift.[5]

Mit Auflösung des Landkreises Heidelberg kamen Lobenfeld und Waldwimmersbach zum neuen Rhein-Neckar-Kreis. Die Gemeinde Lobbach entstand am 31. Dezember 1974 im Zuge der Verwaltungsreform in Baden-Württemberg durch den Zusammenschluss von Lobenfeld und Waldwimmersbach. Strittig blieb lange Zeit noch das Gemeindewappen, so dass Lobbach für längere Zeit die einzige Gemeinde des Rhein-Neckar-Kreises ohne eigenes Wappen blieb, bevor man sich 1996 auf das heutige Wappen mit Elementen der beiden vormaligen Gemeindewappen geeinigt hat.[6]

Durch die Ausweisung von Gewerbe- und Neubaugebieten wuchs die Einwohnerzahl von 1886 im Jahr des Zusammenschlusses auf über 2400 im Jahr 1999 an.

Einwohnerentwicklung 1577 1727 1834 1875 1939 1965
Lobenfeld[7] 100 108 334 392 329 530
Waldwimmersbach[8] 200 163 548 594 517 1035
Evangelische Kirche Waldwimmersbach.

Religionen[Bearbeiten]

Lobenfeld war zum Ende des 18. Jahrhunderts mehrheitlich katholisch. Die Religionsverteilung änderte sich kaum, so dass 1965 immer noch drei Viertel der Einwohner katholischen Glaubens waren.

In Waldwimmersbach dagegen überwog die evangelische Konfession. Erst durch die Aufnahme von Vertriebenen nach dem Zweiten Weltkrieg stieg der katholische Anteil von unter 20 auf knapp 30 Prozent im Jahr 1965.

In Waldwimmersbach gibt es eine evangelische Pfarrei, die auch für Lobenfeld zuständig ist. In Lobenfeld gibt eine katholische Pfarrei, die auch für Waldwimmersbach und Mönchzell zuständig ist.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Dem Gemeinderat gehören neben dem Bürgermeister als Vorsitzendem i.d.R. 14 Mitglieder an, je sieben aus Lobenfeld und Waldwimmersbach. Er setzt sich seit der Kommunalwahl 2014 mit einem Ausgleichssitz wie folgt zusammen:

CDU | 8 Sitze
SPD | 7 Sitze

Bürgermeister[Bearbeiten]

  • Herbert Kiefer, 1975–1991 (zuvor seit 1971 Bürgermeister von Waldwimmersbach)
  • Harald Ehrler, 1991–2001
  • Heiner Rutsch, seit 2001 (Stellvertreter: Wolfgang Kuhnle (CDU) und Klaus-Peter Ruf (SPD))

Bei der Bürgermeisterwahl am 15. März 2009 wurde Heiner Rutsch (parteilos) mit 99,91 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen bei einer Wahlbeteiligung von 61,8 Prozent ohne Gegenkandidaten in seinem Amt bestätigt.[9]

Wappen[Bearbeiten]

Die Blasonierung des Wappens lautet: In von Silber und Blau gespaltenem Schild ein erniedrigter Wellenbalken in verwechselten Farben, darüber vorn ein grüner Laub- und ein grüner Nadelbaum mit bewurzelten schwarzen Stämmen, hinten ein schwebendes silbernes Hochkreuz mit breiter werdenden Enden.

Das Wappen vereinigt die beiden alten Wappen von Lobenfeld und Waldwimmersbach und wurde 1997 vom Landratsamt Rhein-Neckar-Kreis verliehen. Der Wellenbalken symbolisiert Lobbach.[10]

Partnerschaften[Bearbeiten]

Lobbach pflegt seit 1996 partnerschaftliche Beziehungen zu der französischen Gemeinde Loury am Rande des Loiretales, etwa 25 km von Orléans entfernt. Die Sportjugend pflegt eine Partnerschaft nach Gannat, Frankreich; die Freiwillige Feuerwehr Lobbach nach Nempitz (Bad Dürrenberg), Sachsen-Anhalt.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Klosterkirche Lobenfeld

Das Kloster Lobenfeld ist eine auf ein Kloster aus dem 12. Jahrhundert zurückgehende Dorfanlage, in der die ebenfalls im 12. Jahrhundert begonnene Klosterkirche Lobenfeld als bedeutendstes Bauwerk erhalten ist. Überreste des ehemaligen Schaffnereigebäudes und der früheren evangelischen Schule sind in Wohnhäusern nahe der Kirche aufgegangen. Neben historischen Wirtschaftsgebäuden und bäuerlichen Wohnhäusern ist insbesondere auch die 1846 erbaute Klostermühle erwähnenswert, an deren Platz spätestens seit dem 18. Jahrhundert Mühlen nachgewiesen sind.

In Lobenfeld befinden sich außerdem die katholische Herz-Jesu-Kirche von 1904, die historischen Gasthöfe Zur Linde und Zum Kloster, ein altes Schulhaus und ein altes Rathaus.

Nepomukstatue in Waldwimmersbach

In Waldwimmersbach befindet sich die evangelische Kirche von 1792 mit barockem Pfarramt von 1769, außerdem auch die katholische St.-Peter-und-Pauls-Kirche aus der Zeit um 1740 neben dem alten Schulhaus. An die einst zahlreichen Mühlen des Ortes erinnert noch die Untere Mühle. Auf der Ortsbrücke befindet sich eine Nepomukstatue von 1781.

Auch in Waldwimmersbach befinden sich historische Gasthäuser, darunter das Gasthaus Zur Rose und auch das heutige Rathaus des Ortes, des einst als Gasthaus Lamm diente.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Aus den ehemals landwirtschaftlich geprägten Dörfern ist eine Wohngemeinde mit Handel, Handwerk und Gewerbebetrieben geworden; 1999 gab es im Ort 330 Arbeitsplätze. Die Gewerbeansiedlung in der Gemeinde befindet sich vor allem im zwischen den beiden Ortsteilen liegenden Gewerbegebiet Spitzacker. Größter Arbeitgeber der Gemeinde ist die Manfred Sauer GmbH, die Behinderten-Artikel und Inkontinenzsysteme herstellt.

Verkehr[Bearbeiten]

Durch den Ort verläuft die L 532, welche die Verbindung von Heidelberg nach Mosbach darstellt, die L 530 Richtung Helmstadt / Sinsheim sowie die L 595 Richtung Eberbach. In die umliegenden Gemeinden führen Buslinien. Lobbach gehört zum Tarifgebiet des Verkehrsverbunds Rhein-Neckar.


Einrichtungen[Bearbeiten]

  • Zentrum zur Förderung der Leistungsbereitschaft Querschnittsgelähmter (Manfred-Sauer-Stiftung)
  • Missionsheim
  • Golfclub Heidelberg-Lobenfeld
  • Geistliches Zentrum Kloster Lobenfeld

Bildung[Bearbeiten]

Im Ortsteil Waldwimmersbach gibt es eine Grundschule. Die Hauptschule mit Werkrealschule befindet sich in Meckesheim, Realschule und Gymnasium befinden sich in Neckargemünd. Für die jüngsten Einwohner gibt es je einen evangelischen und römisch-katholischen Kindergarten, die Kleinkindgruppe "Rappelkiste" und private Betreuungsangebote.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Die Gemeinde verleiht Personen, die sich um das Wohl der Gemeinde oder ihrer Bürger in besonderer Weise verdient gemacht haben oder aufgrund ihrer Persönlichkeit, ihrer Haltung oder ihres Wirkens die besondere Wertschätzung und Hochachtung der Bürgerschaft gewonnen haben und in irgendeiner inneren oder äußeren Verbindung zu Lobbach stehen, das Ehrenbürgerrecht. Außerdem verleiht die Gemeinde den Ehrenring in Gold für vorbildliches bürgerschaftliches Gesamtbewusstsein und uneigennütziges, idealistisches Handeln im Interesse der Gesamtheit.[11]

Ehrenbürger[Bearbeiten]

  • Heinrich Neudeck (1889–1985), verliehen 1979 für seine Verdienste um die Gemeinde sowie für langjährigen Einsatz für die Heimatkunde in Lobenfeld
  • Hans Arnold (1900–1985), verliehen 1980 für seine Verdienste um die Gemeinde sowie für seinen langjährigen Einsatz für Waldwimmersbach
  • Wenzel Jilka (1905–1994), verliehen 1982 für jahrzehntelange Musikpflege in der Gemeinde und im Umland
  • Eva Auer (1901–1990), verliehen 1983 für ihre Verdienste um die Gemeinde und das Missionsheim mit seinen sozialdiakonischen Einrichtungen
  • Manfred Sauer (*1944), Unternehmer, verliehen 2007 für seine Verdienste um die Gemeinde
  • Doris Ebert, Gemeinderätin, verliehen 2008 für ihre Verdienste um die Gemeinde

Ehrenringträger[Bearbeiten]

  • Fritz Zeller (1919–1994), verliehen 1989 für seine Leistung in 40 Jahren als Landarzt für Waldwimmersbach und Umgebung
  • Walter Bender (* 1944), verliehen 2000 für langjährige ehrenamtliche Gemeinderatszugehörigkeit und 25 Jahre als 1. stellvertretender Bürgermeister
  • Ludwig Edinger (* 1931), verliehen 2000 für langjährige ehrenamtliche Gemeinderatszugehörigkeit 1962–1999

Literatur[Bearbeiten]

  • Bürgermeisteramt Lobbach (Hrsg.): 25 Jahre Lobbach 1975–2000, Gemeinde mit Herz, Lobbach 2000
  • Staatl. Archivverwaltung Baden-Württemberg in Verbindung mit d. Städten u.d. Landkreisen Heidelberg u. Mannheim (Hg.): Die Stadt- und die Landkreise Heidelberg und Mannheim: Amtliche Kreisbeschreibung.
    • Bd 1: Allgemeiner Teil. Karlsruhe 1966
    • Bd 2: Die Stadt Heidelberg und die Gemeinden des Landkreises Heidelberg. Karlsruhe 1968
  • Karl Christ: Die Lobenfelder und Schönauer Urkunden 1142–1225 in Auszügen, Übersetzungen und mit Erläuterungen. In: Mannheimer Geschichtsblätter 5/1904, Sp.76–82, 113–118, 156–161, 189–205, 255–259; 6/1905, Sp.33–42, 52–57, 176–182, 198–205.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 360–361
  3. Harald Ehrler: Die Gemeindereform in Baden-Württemberg, in: 75 Jahre Lobbach 2000, S. 10/11.
  4. Walter Bender: Die Vereinbarung zur Fusion beider Gemeinden, in: 75 Jahre Lobbach 2000, S. 12/13.
  5. Rosemarie Edinger: Der steinige Weg zum neuen Gemeindenamen Lobbach, in: 75 Jahre Lobbach 2000, S. 22/23.
  6. Bernd Braun und Ursula Müller: Gemeindewappen, in: 75 Jahre Lobbach 2000, S. 22/23.
  7. Kreisbeschreibung Bd. 2 S. 634: Ort Lobenfeld incl. Kloster.
  8. Kreisbeschreibung Bd. 2 S. 961.
  9. Staatsanzeiger Nr. 10 vom 20. März 2009, Seite 14
  10. Herwig John, Gabriele Wüst: Wappenbuch Rhein-Neckar-Kreis. Ubstadt-Weiher 1996, ISBN 3-929366-27-4, S. 76
  11. Ehrenordnung der Gemeinde § 3

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lobbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien