Lobstädt

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Lobstädt
Gemeinde Neukieritzsch
Koordinaten: 51° 7′ N, 12° 26′ O51.11666666666712.433333333333141Koordinaten: 51° 7′ 0″ N, 12° 26′ 0″ O
Höhe: 141 m ü. NN
Fläche: 24,27 km²
Einwohner: 2.661 (31. Dez. 2006)
Eingemeindung: 1. Apr. 2008
Postleitzahl: 04575
Vorwahl: 03433
ehemaliges Gemeindewappen

Lobstädt ist ein Dorf im Landkreis Leipzig, Sachsen. Seit dem 1. April 2008 ist die vormals selbständige Gemeinde Ortsteil der Gemeinde Neukieritzsch.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie und Verkehr

Der Ort liegt im Süden der Leipziger Tieflandsbucht am Rande des Leipziger Neuseenlandes. So befindet sich der Speicher Witznitz im Nordwesten und der Speicher Borna im Süden des Gemeindegebietes. Im Norden des Gemeindegebietes werden derzeit der Kahnsdorfer See und der Hainer See geflutet. Durch den Ort fließt die Pleiße. Der Ortsteil liegt 28 km südlich vom Zentrum von Leipzig und 5 km westlich von Borna. Durch Lobstädt führt die B 176 Borna–Pegau.

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Nikolaikirche in Großzössen
  • Rittergutshof Kahnsdorf mit dem alten und neuen Herrenhaus
  • Leipziger Neuseenland
  • Pleiße mit Radweg

[Bearbeiten] Geschichte

Lobstädt wird am 2. April 1299 erstmals urkundlich erwähnt. Aus dem ursprünglichen Lobschwitz (Lobschitz, Lobeschitz) wurde der heutige Name Lobstädt. In Lobstädt gab es eine mittelalterliche Wasserburg, welche die Furt über die Pleiße sicherte und später zu einem Rittergut entwickelte. Dieses war Eigentum der bedeutenden sächsischen Adelsgeschlechter von Könneritz und von Einsiedel. Die Gemeinde wurde seit Anfang des 20. Jahrhunderts von den umliegenden Braunkohlentagebauen geprägt, so dass teilweise die Dörfer der Umgebung abgerissen wurden. So blieb von der Gemeinde Kieritzsch nach 1935 nur die neue Gemeinde Neukieritzsch übrig. Der Ort Kahnsdorf entstand aus dem Zusammenschluss der Dörfer Zöpen, Kahnsdorf und Pürsten. 1994 entstand durch den Zusammenschluss der Gemeinden Kahnsdorf, Großzössen und Lobstädt die Großgemeinde Lobstädt, die Teil der Verwaltungsgemeinschaft Neukieritzsch war. Sie wurde am 1. April 2008 in die Gemeinde Neukieritzsch eingegliedert.[1]

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Personen, die in der Gemeinde gewirkt haben

  • Margarete Wittber (1898-??), Schriftstellerin, war in Lobstädt als Lehrerin tätig

[Bearbeiten] Literatur

  • Richard Steche: Lobstädt. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 15. Heft: Amtshauptmannschaft Borna. C. C. Meinhold, Dresden 1891, S. 74.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. StBA: Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2008

[Bearbeiten] Weblinks

  • Lobstädt im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
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