Lockheed Explorer

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Die Lockheed Explorer war das am wenigsten erfolgreiche Flugzeug aus Holz der Lockheed Aircraft Company. Sie bestand aus dem Rumpf der Lockheed Vega und einer unter dem Rumpf angebrachten, freitragenden Tragfläche. Der Sitz des Piloten befand sich in einem offenen Cockpit hinter den Flügeln.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Arbeit für die Explorer begann 1927 mit dem australischen Polarforscher Sir Hubert Wilkins. Er erforschte mit ihr anfangs die Antarktis, entschied sich jedoch später, als sich einige Nachteile aufzeigten, für eine mit Schwimmern ausgestattete Vega. Danach wurde mit der Explorer ein non-stop Flug zwischen den USA und Japan versucht, unterstützt vom Geschäftsmann John Buffelen und Mitgliedern der Tacoma Chamber of Commerce. Unter dem Namen City of Tacoma endete der erste Versuch einer Pazifiküberquerung der Explorer im Desaster, als während des Start die überfüllten Tanks überschwappten. Zwei weitere Versuche mit neueren Explorers scheiterten ebenfalls.

1935 wurden Teile der Explorer und der Orion zu einer Art "Kreuzung" zusammengefügt. Die Machine stürzte am 15. August selben Jahres in Alaska ab und riss den Piloten Wiley Post sowie Will Rogers in den Tod.

Insgesamt baute Lockheed nur vier Exemplare, die alle bei Abstürzen zerstört wurden.

Technische Daten[Bearbeiten]

Kenngröße Daten
Besatzung 1
Länge 8,38 m
Spannweite 14,78 m
Flügelfläche 29 m²
Flächenbelastung der Flügel 140.5 kg/m²
Höhe 2,49 m
Reichweite 8.850 km
Höchstgeschwindigkeit 265 km/h
Steigungsrate 366 m/min
Max. Flughöhe 12.500 m
Leergewicht 1.395 kg
Nutzlast 4.086 kg
Max. Startgewicht 5.481 kg
Triebwerke 1 Pratt & Whitney Wasp

Weblinks[Bearbeiten]