Locmalo

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Locmalo (Lokmac’hloù)
Locmalo (Frankreich)
Locmalo
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Guémené-sur-Scorff
Gemeindeverband Communauté de communes du pays du Roi Morvan.
Koordinaten 48° 4′ N, 3° 11′ W48.073333333333-3.1852777777778160Koordinaten: 48° 4′ N, 3° 11′ W
Höhe 112–216 m
Fläche 23,91 km²
Einwohner 882 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 37 Einw./km²
Postleitzahl 56160
INSEE-Code

Dorfkirche Saint-Malo in Locmalo

Locmalo (bretonisch: Lokmac’hloù) ist eine französische Gemeinde mit 882 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zum Kommunalverband Pays du Roi Morvan.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Locmalo liegt im Nordwesten des Départements Morbihan und gehört zum Pays du Roi Morvan.[2]

Nachbargemeinden sind Langoëlan im Norden, Séglien im Norden und Nordosten, Guern im Osten, Bubry im Südosten, Persquen im Süden sowie Lignol, Guémené-sur-Scorff und Ploërdut im Westen.

Der Ort selber liegt weit abseits von wichtigen Durchgangsstraßen an der D782 von Rosporden nach Pontivy. Die wichtigste regionale Straßenverbindung D768, welche die N124 mit der N125 verbindet, führt mehr als zwanzig Kilometer weit entfernt im Osten vorbei.

Die bedeutendsten Gewässer sind die Flüsse Scorff und Sarre sowie die Bäche Le Chapelain, Goah Mout, Colin und Lanhouellic. Teilweise bilden diese auch gleichzeitig die Gemeindegrenze. Auf Gemeindegebiet gibt es zudem noch mehrere Teiche. Im Nordosten des Gemeindegebiets sind große Teile von Wald bedeckt. Größtes zusammenhängendes Waldstück ist der Bois de Ménoray.

Bevölkerungsstruktur[Bearbeiten]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 871 800 812 934 936 886 834

Geschichte[Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Bourlet (frz. Pays Pourlet) und teilt dessen Geschichte. Locmalo gehört seit 1793 zum Kanton Guémené-sur-Scorff.[3]

Sehenswürdigkeiten[4][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Malo aus dem 12. Jahrhundert; stark erweitert im 17. und 18. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame-de-Grâce in Kerlénat (auch Kernelat) aus der Zeit um 1500
  • Kapelle Saint-Diboen aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle la Vraie-Croix in Locmalo Richtung Guémené aus dem Jahr 1774
  • Kapelle Saint-Eugène in Kergann Meur aus dem Jahr 1864
  • Kapelle Saint-Symphorien in Longueville aus dem Jahr 1876
  • Schloss Ménoray aus dem Jahr 1620
  • Schloss Quenven aus dem 18. Jahrhundert
  • Brunnen in Longueville und Saint-Eugène

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC du pays du Roi Morvan (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays du Roi Morvan
  3. Locmalo auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  4. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Locmalo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien