Locminé

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Locminé (Logunec'h)
Wappen von Locminé
Locminé (Frankreich)
Locminé
Region Bretagne
Département Morbihan
Arrondissement Pontivy
Kanton Locminé
Gemeindeverband Communauté de communes du Pays de Locminé.
Koordinaten 47° 53′ N, 2° 50′ W47.8875-2.8344444444444Koordinaten: 47° 53′ N, 2° 50′ W
Höhe 69–153 m
Fläche 4,86 km²
Einwohner 4.211 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 866 Einw./km²
Postleitzahl 56500
INSEE-Code
Website http://www.mairie-locmine.fr
.

Locminé (bretonisch: Logunec'h) ist eine französische Gemeinde mit 4211 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Morbihan in der Region Bretagne. Sie gehört zur Kommunalverband Pays de Locminé.[1]

Geographie[Bearbeiten]

Locminé liegt im Zentrums des Départements Morbihan und gehört zum Pays de Pontivy.[2]

Nachbargemeinden sind Moréac im Norden, Bignan im Osten, Moustoir-Ac im Süden sowie Plumelin im Westen.

Locminé ist Schnittpunkt zahlreicher Straßen. Nördlich der Gemeinde führt die N 24 vorbei. Bei Locminé gibt es gleich drei Anschlüsse/Teilanschlüsse an diese.

Das Flüsschen Tarun fliesst in südwestlicher Richtung durch die Gemeinde und bildet streckenweise die Gemeindegrenze zu Plumelin. Erwähnenswert ist auch der drei Hektaren große Teich Étang du Bois d'Amour.[3]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2006
Einwohner 2.442 2.675 3.396 3.424 3.346 3.430 3.922

Geschichte[4][Bearbeiten]

Die Gemeinde gehört historisch zur bretonischen Region Bro-Gwened (frz. Vannetais) und innerhalb dieser Region zum Gebiet Bro Baod (frz. Pays de Baud) und teilt dessen Geschichte. Seit 1793 ist Locminé Hauptort eines eigenen Kantons.[5] Während der Chouannerie, eines Aufstands königstreuer katholischer Christen in der Bretagne im Kontext der französischen Revolution, war Locminé 1796 und 1799 Schauplatz zweier Schlachten (Batailles de Locminé) zwischen chouans und republikanischen Truppen.

Sehenswürdigkeiten[6][Bearbeiten]

  • Dorfkirche Saint-Sauveur eingeweiht an Weihnachten 1975, mit Resten der Fassade der Vorgängerkirche Saint-Colomban aus dem 16. Jahrhundert
  • Kapelle Notre-Dame-du-Plasquer aus dem 16. Jahrhundert beim Place du Vieux-Marché
  • Pfarrhaus der Kirche Saint-Colomban aus dem 18. Jahrhundert
  • Kalvarienberg Calvaire de la Vraie-Croix aus dem 20. Jahrhundert (Nachbildung; Original aus dem 18. Jahrhundert) im gleichnamigen Ortsteil
  • Kalvarienberg Calvaire du Pont-du-Chat aus dem 16. Jahrhundert beim Bürgermeisteramt im Zentrum von Locminé
  • öffentlicher Waschplatz aus dem 18. Jahrhundert in der Rue Alain-LeSage
  • Brunnen Saint-Colomban (heutzutage fontaine blanche, Weisser Brunnen, genannt) aus dem Jahr 1631 auf dem Place Joseph-Richard
  • Brunnen aus dem 19. Jahrhundert auf dem Square Placide-Kerrand
  • Überreste eines Beinhauses auf dem Dorffriedhof
  • Wassermühle in Kerlevenez
  • Ateliers Jan aus dem 19. Jahrhundert; hier wurden alle Schleusen für den Kanal Nantes à Brest gefertigt

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Es bestehen folgende Städtepartnerschaften:

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Offizielles Webangebot der CC Pays de Locminé (französisch)
  2. Karte mit den Gemeinden des Pays de Pontivy
  3. Infos über den Teich (französisch)
  4. Ausführliche Abschnitte zur Ortsgeschichte (französisch)
  5. Locminé auf Cassini.ehess.fr (französisch)
  6. Sehenswürdigkeiten der Gemeinde (französisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Locminé – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien