Logistikamt der Bundeswehr
| Logistikamt der Bundeswehr | |
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Internes Verbandsabzeichen |
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| Aufstellung | 1. Juni 1957 |
| Land | |
| Streitkräfte | Bundeswehr |
| Organisationsbereich | |
| Stärke | ~ 1000 Mann |
| Unterstellung | |
| Hauptsitz | Sankt Augustin |
| Kommandeur | |
| Kommandeur | Brigadegeneral Franz Weidhüner |
Das Logistikamt der Bundeswehr (LogABw) wurde am 1. Juni 1957 als Materialamt der Streitkräfte gegründet. Von Juni 1958 bis Oktober 1997 war die Bezeichnung Materialamt der Bundeswehr. Standort des Logistikamtes ist Sankt Augustin, ein Nebenstandort ist die Brückberg-Kaserne in Siegburg. Daneben gibt es Abteilungen der DVU-Log in Wilhelmshaven (Logistikzentrum der Bundeswehr LogZBw) und Bad Neuenahr-Ahrweiler (Logistikzentrum des Heeres LogZH). Das Logistikzentrum des Heeres ist seit 2008 als Abteilung V dem Heeresamt angegliedert.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Organisation
Derzeitiger Amtschef (AC) ist Brigadegeneral Franz Weidhüner. Das Amt besteht aus der Abteilung Rüstung/Nutzung (Rü/Nu), der Gruppe Katalogisierung (Kat), der Gruppe Logistisches Stammdatenmanagement (LogStamM), der Abteilung Datenverarbeitungsunterstützung Logistik (DVU-Log) und der Gruppe Programmorganisation Standard-Anwendungs-Software-Produkt-Familien (SASPF) von SAP (R/3).
[Bearbeiten] Aufgaben
Eine der Aufgaben des Logistikamtes ist die Einordnung von Erzeugnissen in ein Warenordnungssystem, das NATO-Codification System (NCS). 2006 wurden vom Amt 30.000 Nato-Artikel klassifiziert. Diese umfassen sowohl Lkw als auch die Stulpenhandschuhe für die Bundeswehrmusiker. Aktuelle Beispiele sind die Modulare Sanitätseinrichtung, die geschützten Transporter DURO/YAK und MULTI und Bereiche der SAR-Lupe, dem ersten deutschen satellitengestützten Aufklärungssystem. Soweit keine übergeordnete Regelung besteht, übernimmt das Logistikamt auch für den Bereich Bundeswehr die Materialverantwortlichkeit. Außerdem ist das LogABw Bedarfsträgeramt für die genutzten nationalen und multinationalen IT-Vorhaben der Logistik (SinN) mit Ausnahme der waffensystemgebundenen Systeme. Das DVU-Log administriert weltweit 3000 Rechner der Bundeswehr, auch die der Auslandseinsätze.
[Bearbeiten] Zukunft
Das Logistikamt der Bundeswehr wird gemäß dem neuem Stationierungskonzept der Bundeswehr aufgelöst. Seine Aufgaben werden innerhalb der Bundeswehr umverteilt. So wechselt z. B. die Gruppe Logistisches Stammdatenmanagement (LogStamM) zum neuem Logistikkommando der Bundeswehr in Erfurt.
[Bearbeiten] Quellen
- 50 Jahre LogABw
[Bearbeiten] Weblinks
- Website des Bundesarchivs
- Webseite des Logistikamtes der Bundeswehr
- Sachstand zur Neuausrichtung der Bundeswehr. BMVg, 20. September 2011
- Neues Stationierungskonzept der Bundeswehr BMVg, 26. Oktober 2011
Wehrbereichskommandos: I · II · III · IV | Kommando Strategische Aufklärung | Logistikamt der Bundeswehr | Logistikzentrum der Bundeswehr | Zentrum Operative Information | Deutscher Anteil CIMIC Centre of Excellence | Amt für Geoinformationswesen der Bundeswehr
50.7674497.190487Koordinaten: 50° 46′ 3″ N, 7° 11′ 26″ O