Lohma (Nöbdenitz)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

50.88222222222212.288888888889223Koordinaten: 50° 52′ 56″ N, 12° 17′ 20″ O

Lohma
Gemeinde Nöbdenitz
Höhe: 222–244 m ü. NN
Einwohner: 150
Eingemeindung: 1. Mai 1951
Postleitzahl: 04626
Vorwahl: 034496
Lohma (Thüringen)
Lohma

Lage von Lohma in Thüringen

Dorfkirche

Dorfkirche

Lohma ist ein Ortsteil der Gemeinde Nöbdenitz im Landkreis Altenburger Land in Thüringen.

Geografie[Bearbeiten]

Der Ortsteil Lohma liegt nordwestlich von Nöbdenitz an der Bundesstraße 7 und nah an der südlich verlaufenden Bundesautobahn 4 im Acker- und ehemaligen Bergbaugebiet um Ronneburg und Schmölln.

Geschichte[Bearbeiten]

Lohma wurde erstmals urkundlich am 23. Februar 1254 genannt.[1] Eingemeindet wurde das Dorf am 1. März 1951 nach Nöbdenitz. Derzeit wohnen im Dorf 150 Personen.[2]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Die Dorfkirche Lohma wurde 1738 als Gutsherrenstiftung gebaut. Sie ist eine rechteckige, flachgedeckte Saalkirche mit Korbbogenfenstern sowie Walmdach und Dachreiter. Restaurierungen erfolgten 1884 und 1956. Im Inneren befindet sich die letzte Orgel - und einst die größte - aus der Werkstatt Wilhelm Leberecht Herbrig (Sachsen) von 1861. Das Instrument wurde 1844 von C. E. Jehmlich, Dresden, aus Kötzschenbroda nach hier umgesetzt. Webseite Kulturwerkstatt Stolpen e. V. Die Kirche besitzt eine bescheidene, barocke Ausstattung aus der Bauzeit.[3]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lohma (Nöbdenitz) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Wolfgang Kahl: Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch. 5. Auflage. Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 169.
  2. Nöbdenitz auf der Webseite der Verwaltungsgemeinschaft Sprottental Abgefragt am 6. Mai 2012
  3. Georg Dehio, bearbeitet von Stephanie Eißing u. a.: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Thüringen. 2. Auflage. Deutscher Kunstverlag, München/Berlin 2003, ISBN 3-422-03095-6, S. 775.