Loich

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Wappen Karte
Wappen fehlt
Loich (Österreich)
DEC
Loich
Basisdaten
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)
Bundesland Niederösterreich
Politischer Bezirk Sankt Pölten-Land (PL)
Fläche 24,51 km²
Koordinaten 47° 59′ N, 15° 24′ O47.98333333333315.4449Koordinaten: 47° 59′ 0″ N, 15° 24′ 0″ O
Höhe 449 m ü. A.
Einwohner 631 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte 26 Einwohner je km²
Postleitzahl 3211
Vorwahl 02722
Gemeindekennziffer 3 19 20
AT123
Adresse der
Gemeindeverwaltung
Loich 5
3211 Loich
Offizielle Website
Politik
Bürgermeister Anton Grubner (ÖVP)
Gemeinderat (2005)
(15 Mitglieder)
9 ÖVP, 4 SPÖ, 2 BL
Lage der Gemeinde Loich
Karte

Loich ist eine Gemeinde mit 642 Einwohnern im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie

Die Fläche der Gemeinde umfasst 24,51 Quadratkilometer. 65,02 Prozent der Fläche sind bewaldet.

[Bearbeiten] Geografische Lage

Loich liegt im Mostviertel in Niederösterreich in einem Seitental der Pielach, das 4 km südwestlich von Kirchberg an der Pielach in südlicher Richtung abzweigt und vom Loichbach sowie seinen Zuflüssen gebildet wird. Der Ort Loich selbst liegt ca. 30 km südwestlich des Zentrums der Bezirks- und Landeshauptstadt St. Pölten. Das Gebiet gehört zu den Türnitzer Alpen, einer Gebirgsgruppe der Nördlichen Kalkalpen. Die höchsten Erhebungen sind der Eisenstein mit 1185 m ü. A. im Südosten sowie der Schwarzenberg mit 1033 m ü. A. im Osten des Gemeindegebietes.

[Bearbeiten] Ausdehnung des Gemeindegebietes

Das Gebiete der Gemeinde Loich reicht vom Pielachtal im Norden bis zur Wasserscheide der Pielach und der Traisen im Süden. Im Westen, Süden und Osten ist die Gemeinde von den natürlichen Grenzen des vom Loichbach gebildeten Tales begrenzt. Hier hat die Gemeinde mit mehreren Bergen um 1000 Metern Höhe ihre größten Erhebungen. Der tiefste Punkt liegt mit 397 m ü. A. im Gemeindeteil Dobersnigg, wo die Pielach das Gemeindegebiet verlässt.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Loich besteht nur als der gleichnamigen Katastralgemeinde. Sie setzt sich aus den Gemeindeteilen Dobersnigg im Nordosten, Schroffengegend im Nordwesten, Oedgegend ist Westen, Rehgrabengegend sowie Schwarzengrabengegend im Osten und Loicheckgegend im Süden zusammen. Das Zentrum des Gemeinde bilden der Ort Loich und die Hammerlmühlgegend.

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Die Gemeinde Loich grenzt im Norden und im Osten an die Gemeinde Kirchberg an der Pielach. Während die Grenze im Norden durch die Pielach gebildet wird, wird die Grenze im Osten durch den 1033 m hohen Schwarzenberg sowie den 1185 m hohen Eisenstein festgelegt. Im Südosten grenzt die Gemeinde an Türnitz (Bezirk Lilienfeld), im Süden und Südwesten an Schwarzenbach an der Pielach. Nachbargemeinde im Nordwesten ist Frankenfels.

[Bearbeiten] Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im Jahr 1307 wird der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 669 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 653 Einwohner, 1981 661 und im Jahr 1971 656 Einwohner.

Loich nach einer Ansichtskarte um 1910

[Bearbeiten] Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Anton Grubner.

Im Gemeinderat gibt es seit der Gemeinderatswahl 2005 bei insgesamt 15 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 9, SPÖ 4, Bürger Loich 2, andere keine Sitze.

[Bearbeiten] Museen

Ein Besuch im Heimatmuseum des Kultur- und Heimatvereines Loich lohnt sich. Das Heimatmuseum besteht aus einem Dörrhaus, einem Presshaus, der Pichl-Mühle und der Heimatstube. In der Mühle kann der Mahlvorgang vom Korn zum Mehl vorgeführt werden. Es können alte bäuerliche Gerätschaften über Obstbau und Verarbeitung, Geräte zur Woll-, Hanf- und Flachsverarbeitung, Geräte und Dokumente über Kohleabbau, eine Mineraliensammlung und vieles andere mehr besichtigt werden.

[Bearbeiten] Bauwerke

Die Pfarrkirche aus dem Jahr 1784 mit barocken Seitenaltären, ist dem Hl. Nikolaus geweiht. Der Kaiser-Jubiläumsbrunnen wurde von der Gemeinde Loich anlässlich des 50-jährigen Jubiläums von Kaiser Franz Josef errichtet.


[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 23, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 64. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 296. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,73 Prozent.

[Bearbeiten] Verkehr

Das Gemeindegebiet von Loich liegt abseits der Hauptverkehrsstraßen und ist nur über die im Tal des Loichbaches verlaufende Landesstraße erreichbar, die im Gemeindeteil Dobersnigg von der Pielachtal Straße (B 39) abzweigt. Über die B 39 besteht eine Anbindung an die Bezirks- und Landeshauptstadt St. Pölten sowie die West Autobahn (A 1) in ca. 30 km Entfernung.

Im Norden des Gemeindegebietes verläuft die Mariazellerbahn entlang der Pielach. Im Gemeindeteil Dobersnigg befindet sich die Haltestelle Loich. Von hier bestehen stündliche Regionalzug-Verbindungen nach St. Pölten.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Gemeinde

Der österreichische Bundespräsident Heinz Fischer verbrachte einen Teil seiner Kindheit in Loich und besuchte auch die ortsansässige Schule.

[Bearbeiten] Ehrenbürder von Loich


[Bearbeiten] Weblinks

Persönliche Werkzeuge
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