Lonzac

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Lonzac
Lonzac (Frankreich)
Lonzac
Region Poitou-Charentes
Département Charente-Maritime
Arrondissement Jonzac
Kanton Archiac
Gemeindeverband Haute-Saintonge.
Koordinaten 45° 36′ N, 0° 24′ W45.595555555556-0.450Koordinaten: 45° 36′ N, 0° 24′ W
Höhe 19–80 m
Fläche 6,24 km²
Einwohner 251 (1. Jan. 2011)
Bevölkerungsdichte 40 Einw./km²
Postleitzahl 17520
INSEE-Code

Die Kirche Notre-Dame

Lonzac ist eine französische Gemeinde mit 251 Einwohnern (Stand 1. Januar 2011) im Département Charente-Maritime in der Region Poitou-Charentes.

Geografie[Bearbeiten]

Lonzac liegt in der Saintonge[1] auf einer mittleren Höhe von 50 Metern über dem Meeresspiegel am Ostrand des Départements Charente-Maritime 12 Kilometer südwestlich von Cognac, dem Sitz der Unterpräfektur des Départements Charente und ist von den Nachbargemeinden Coulonges, Saint-Martial-sur-Né und Celles umgeben. Das Gemeindegebiet hat eine Fläche von 6,24 Quadratkilometern.[2]

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

1962 1968 1975 1982 1990 1999 2007
264 245 242 256 244 248 239

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Galiot de Genouillac (1465–1546) ließ die Kirche Notre-Dame (auch Sainte-Marie genannt) ab 1520 errichten, um seine erste Ehefrau Catherine d’Archiac († 1514) dort zu begraben. Sie hatte die Baronie Archiac (heute Hauptort des gleichnamigen Kantons) mit in die Ehe gebracht. Die Kirche ist im gotischen Stil erbaut, zeigt aber auch Einflüsse der Renaissance. Der kreuzförmige Grundriss endet in einem fünfteiligen Chorschluss. Der Kirchturm ist auf dem südlichen Querschiff errichtet. Die Turmspitze wurde durch Blitzeinschlag zerstört und ist deshalb jüngeren Datums.[1] Ein verzierter Fries zieht sich um das ganze Gebäude herum. Die Kirche wurde 1907 als Monument historique (‚historisches Denkmal‘) klassifiziert.[3]

In der Kirche befindet sich das Grabmal von Catherine d’Archiac, eine Litre funéraire mit dem Wappen Galiots de Genouillac und ein Altarretabel mit einem Gemälde aus dem Jahr 1787, das die Anbetung der Könige darstellt.[4] Das Retabel, der Altar und das Tabernakel wurden 1994 als Monument historique klassifiziert. Das Gemälde wurde 1992 restauriert und ist seit 1908 als Monument historique eingestuft.[5]

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Lonzac – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b  Firmin Galabert (1848-1935), Justin Gary: Galiot de Genouillac : seigneur d’Assier, grand maître de l’artillerie. A. Savaète, Paris 1901, S. 45-48 (online, abgerufen am 23. September 2011).
  2. Le village de Lonzac. In: Annuaire-Mairie.fr. Abgerufen am 23. September 2011 (französisch).
  3. Eintrag Nr. 17209 in der Base Mérimée des französischen Kulturministeriums (französisch)
  4. Lonzac, Église Notre-Dame. In: Églises en Charente-Maritime. Michel Caron, abgerufen am 23. September 2011 (französisch).
  5. Eintrag Nr. 17209 in der Palissy-Datenbank des französischen Kulturministeriums (französisch)