Loo Hardy

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Loo Hardy (* 11. Januar 1898 in Berlin; † 23. April 1938 [1] in London; gebürtig Charlotte Hardy) war eine deutsche Schauspielerin.

Leben[Bearbeiten]

Die Schwester des Regisseurs Manfred Noa verlor ihren früh angetrauten Ehemann 1917 im Ersten Weltkrieg und begann 1918 ihre Karriere als Filmschauspielerin. Sie spielte während der 1920er Jahre in Komödien, Krimis, Abenteuerfilmen und Melodramen. Daneben trat sie auch an Berliner Bühnen, besonders in Revuen auf.

Beim Film erhielt sie mit Beginn der dreißiger Jahre kaum noch Angebote, so dass sie nach ihrer letzten Rolle in dem Rühmann-Film Man braucht kein Geld ihre künstlerische Laufbahn beenden musste. Unmittelbar nach dem Machtantritt der Nationalsozialisten 1933 emigrierte sie nach London, wo sie in Paddington eine kleine Fremdenpension betrieb, die zum Treffpunkt von deutschsprachigen Emigranten wurde. Dort vergiftete sie sich mit Betäubungsmitteln.

Filmografie[Bearbeiten]

  • 1918: Der Stellvertreter
  • 1920: Haß
  • 1920: Die Sippschaft
  • 1920: Schneider Wibbel
  • 1920: Die Stimme
  • 1920: Berlin W.
  • 1920: Katharina die Große
  • 1921: Miss Beryll... die Laune eines Millionärs
  • 1921: Fasching
  • 1921: Die kleine Dagmar
  • 1921: Razzia
  • 1921: Der Roman eines Dienstmädchens
  • 1922: Gelbstern
  • 1924: Die Bacchantin
  • 1925: Das alte Ballhaus – 1. Teil
  • 1925: Das alte Ballhaus – 2. Teil
  • 1925: ...und es lockt ein Ruf aus sündiger Welt
  • 1926: Das süße Mädel
  • 1927: Die Achtzehnjährigen
  • 1931: Der Weg nach Rio
  • 1931: Vater geht auf Reisen
  • 1931: Man braucht kein Geld

Quellen[Bearbeiten]

  1. Todesdatum laut IMDb. Kinotv com und Filmportal.de nennen 1934 als Todesjahr, Das große Personenlexikon des Films Januar 1935.

Weblinks[Bearbeiten]