Lorenzo Aragón

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Lorenzo Aragón Armenteros (* 28. April 1974 in Santa Isabel de las Lajas, Provinz Cienfuegos) ist ein ehemaliger kubanischer Boxer. Aragón war Weltmeister 2001 und 2003 und Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele 2004.

Karriere[Bearbeiten]

Im Juniorenbereich (U19) wurde Aragón 1992 Weltmeister im Fliegengewicht (-51 kg).

Aragón Bronzemedaillengewinner der nationalen Meisterschaften 1991, kubanischer Meister 1992, 1994-1999, und 2001-2004.

1994 nahm Aragón an den Panamerikanischen Meisterschaften teil und konnte diese im Federgewicht (-57 kg) mit einem Finalsieg über Yoni Vargas Martinez (Mexiko) gewinnen (9:7). Im selben Jahr erreichte er auch das Finale des Chemiepokals in Halle, verlor dieses jedoch gegen Falk Huste (Deutschland, 11:7). Bei den Olympischen Spielen 1996 musste sich Aragón nach Siegen über Noureddine Medjehoud, (Algerien, 9:6) und Rogerio de Brito (Brasilien, 16:6) im Viertelfinale Floyd Mayweather junior (USA) knapp mit 12:11 geschlagen geben.

1998 erreichte Aragón das Finale des Weltcups in Peking im Halbweltergewicht (63,5 kg), verlor dieses jedoch gegen Muhammadqodir Abdullayev (Usbekistan, 17:13). Bei den Weltmeisterschaften 2001 erkämpfte er sich mit einem Finalsieg über Tony Thompson (USA, 27:15) den WM-Titel im Weltergewicht (-67 kg) und konnte diesen 2003 mit Siegen u.a. gegen Non Boonjumnong (Thailand, RSC 2.), Andre Berto (USA, 25:15), und im Finale über Sherzod Husanov (Usbekistan, 17:9) verteidigen. Im selben Jahr gewann er auch die Panamerikanischen Spielen mit einem Finalsieg über Juan McPherson (USA, 30:11).

Bei den Olympischen Spielen 2004 erreichte Aragón nach Siegen über Theodoros Kotakos (Griechenland, RSC 3.), Vanes Martirosyan, (USA, RSC 3.), Ruslan Khairov (Aserbaidschan, 16:14), und Kim Jung-joo (Südkorea, 38:10) das Finale, welches er gegen Baqtijar Artajew (Kasachstan) verlor (36:26) und somit die olympische Silbermedaille gewann.

Weblinks[Bearbeiten]