Los Angeles

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zu weiteren Bedeutungen siehe Los Angeles (Begriffsklärung) und LA.
Los Angeles
Spitzname: City of Angels, L.A., Gang Capital of the Nation, Horizontal City
Von links oben nach rechts unten: Downtown Los Angeles, Venice, Griffith Observatory, Hollywood Sign
Von links oben nach rechts unten: Downtown Los Angeles, Venice, Griffith Observatory, Hollywood Sign
Siegel von Los Angeles
Siegel
Flagge von Los Angeles
Flagge
Lage im County und in Kalifornien
Lage im County und in Kalifornien
Basisdaten
Gründung: 4. September 1781
Staat: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Kalifornien
County:

Los Angeles County

Koordinaten: 34° 3′ N, 118° 15′ W34.052222222222-118.24361111111100Koordinaten: 34° 3′ N, 118° 15′ W
Zeitzone: Pacific (UTC−8/−7)
Einwohner:
– Metropolregion:
3.792.621 (Stand: 2010)
12.828.837 (Stand: 2010)
Bevölkerungsdichte: 3.121,8 Einwohner je km²
Fläche: 1.290,6 km² (ca. 498 mi²)
davon 1.214,9 km² (ca. 469 mi²) Land
Höhe: 100 m
Gliederung: 15 Stadtbezirke
Postleitzahlen: 90001–90068, 90070–90084, 90086–90089, 90091, 90093–90097, 90099, 90101–90103, 90174, 90185, 90189
Vorwahl: +1 213, 310, 323, 424, 661, 818
FIPS:

06-44000

GNIS-ID: 1662328
Website: www.lacity.org
Bürgermeister: Eric Garcetti
Los Angeles (USA)
Los Angeles
Los Angeles
Los Angeles auf der Karte der Vereinigten Staaten

Los Angeles [lɔs ˈændʒələs] (aus dem spanischen Los Ángeles [losˈaŋxeles] ‚Die Engel‘) oder auch kurz L.A., ist die größte Stadt im US-Bundesstaat Kalifornien. Sie liegt am Pazifischen Ozean und dem Los Angeles River.

Los Angeles ist mit 3.792.621 Einwohnern (2010)[1] im Stadtgebiet nach New York die zweitgrößte Stadt der Vereinigten Staaten.[2] Mit 11,8 Millionen Einwohnern in der Agglomeration,[3] sowie über 12,8 Millionen Einwohnern in der Metropolregion (Metropolitan Statistical Area) und knapp 17,8 Millionen in der erweiterten Metropolregion steht die Greater Los Angeles Area unter den größten Metropolregionen der Welt an 17. Stelle.[4] Die Einwohner von Los Angeles werden Angelenos [ændʒəˈlinoʊz] genannt.

Los Angeles ist Hauptstadt und Verwaltungssitz des Los Angeles County. Die Stadt ist das Wirtschafts-, Geschäfts- und Kulturzentrum Kaliforniens mit zahlreichen Universitäten, Hochschulen, Forschungsinstituten, Theatern und Museen. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie und bekannt wegen der dort ansässigen Film- und Fernsehindustrie (Hollywood) und Musikszene.

Der Name der Stadt[Bearbeiten]

Die Stadt wurde am 4. September 1781 offiziell von Gouverneur Felipe de Neve als El Pueblo de la Reina de Los Ángeles (spanisch „Das Dorf der Königin der Engel“) gegründet.[5] Der gegenwärtige Name Los Angeles ist eine Verkürzung des Gründungsnamens auf „die Engel“.

Weit verbreitet war ursprünglich auch der inoffizielle Name El Pueblo de Nuestra Señora la Reina de los Ángeles del Río de Porciúncula [el ˈpweβlo de ˈnwestɾa seˈɲoɾa la ˈrei̯na de los ˈaŋxeles del ˈrio de poɾsiˈuŋkula] (Das Dorf Unserer Lieben Frau, Königin der Engel des Flusses Portiuncula).[5]

Im Gegensatz zur landläufigen Meinung, dass der ursprüngliche Name so lautete, haben Wissenschaftler aus offiziellen Dokumenten von Gouverneur Felipe de Neve, Generalbefehlshaber Theodor de Croix und Vizekönig Antonio María de Bucareli y Ursúa festgestellt, dass die Siedlung einfach den Namen El Pueblo de la Reina de Los Ángeles trug.

Die häufig (auch umgangssprachlich) verwendete Abkürzung lautet „L.A.“. Wegen der spanischen Bedeutung des Stadtnamens trägt die Stadt den Beinamen City of Angels (Stadt der Engel).

Geographie[Bearbeiten]

Geographische Lage[Bearbeiten]

Satellitenaufnahme der Bucht von Santa Monica

Der Stadtkern und die Vororte von Los Angeles liegen in einer hügeligen Küstenregion durchschnittlich 100 Meter über dem Meeresspiegel.[6] Im Westen und Süden grenzt die Stadt an die Bucht von Santa Monica des Pazifischen Ozeans. Im Osten und Norden ist sie von Gebirgsketten umgeben. Ebenfalls im Norden der Stadt liegt das San Fernando Valley, in dem ein Drittel der Bewohner in Einfamilienhäusern lebt. Das Tal ist durch den Griffith Park und die Santa Monica Mountains von Hollywood und der Innenstadt abgeschnitten.

Das administrative Stadtgebiet hat eine Fläche von 1.290,6 km². Davon sind 1.214,9 km² Landfläche und 75,7 km² Wasserfläche. Das Stadtgebiet erstreckt sich 71 km in Nord-Süd-Richtung und 47 km in Ost-West-Richtung. Es ist durch ein System von Schnellstraßen aus Stahl- und Betonkonstruktionen miteinander verbunden. Die Stadt wird durch die größte Kraftfahrzeugdichte der Welt belastet, die Auto- und Industrieabgase sind zu einem drängenden Umweltproblem geworden. Daher gehört Los Angeles zu den Städten mit der größten Belastung durch Smog in den USA.

Die Stadt wird manchmal als horizontal city (horizontale Stadt) bezeichnet, da sie relativ wenige Wolkenkratzer besitzt und das gesamte Stadtgebiet sehr weitläufig ist. Hohe Grundstückspreise führen im Zentrum von Los Angeles trotzdem dazu, dass Hochhäuser sich dort inzwischen auch durchsetzen. Die Agglomeration, also das durchgängig bebaute Gebiet, nimmt eine Fläche von 4320 Quadratkilometern ein.

Zur Metropolregion von Los Angeles gibt es verschiedene Definitionen:

  • Das Metropolitan Statistical Area (MSA) umfasst die 15 Stadtbezirke (Districts) von Los Angeles sowie die beiden Countys Los Angeles (Metropolitan Division Los Angeles-Long Beach-Glendale) und Orange (Metropolitan Division Riverside-San Bernardino-Ontario). Es hat eine Bodenfläche von 12.562 Quadratkilometer.
  • Zum Combined Statistical Area (CSA) gehören 173 selbständige Städte. Es umfasst die Countys Los Angeles, San Bernardino, Riverside, Ventura und Orange. Die erweiterte Metropolregion erstreckt sich somit bis an die Grenze von Nevada und hat eine Fläche von 87.941 Quadratkilometer. Dabei wird nur ein Bruchteil dieser Fläche städtischer Nutzung übergeben; der größte Teil der Fläche besteht aus unbewohnten Teilen der Mojave-Wüste sowie des Joshua Tree National Park, der sich in Riverside und im San Bernardino County befindet.

Geologie[Bearbeiten]

3D-Darstellung des Los-Angeles-Beckens anhand einer Satellitenaufnahme
Durch das Northridge-Erdbeben von 1994 beschädigte Brücke, 10 Freeway am La Cienega Boulevard

Am Ostrand der Metropolregion verläuft die San-Andreas-Verwerfung; außerdem befindet sich direkt unter der Stadt die Puente-Hills-Verwerfung. Die daraus resultierende Erdbebengefahr erklärt die strengen Bauvorschriften, die im gesamten südkalifornischen Erdbebengebiet angewandt werden. Seit 1800 wurde Los Angeles von neun großen Erdbeben mit einer Magnitude von sechs und höher und Tausenden von kleineren Beben erschüttert. Zahlreiche Gebäude sind erdbebensicher gebaut, was die Anzahl an Todesopfern bei Beben wesentlich verringert.

Bis zum Jahre 1958 bestand zudem eine gesetzliche Vorschrift, wonach die Obergrenze für Gebäude 45 Meter beziehungsweise 14 Stockwerke nicht übersteigen durfte. Eine Ausnahme war nur das Rathaus von 1928 mit 138 Metern. Erdbebensichere Konstruktionen machten das Gesetz später überflüssig. Die Gefährdung durch Erdbeben, die Abkehr von dichter Bebauung und die Festlegung eines Leitbildes, wonach Los Angeles eher eine Art „City in the Garden“ (Stadt im Garten) werden sollte, standen als Idee hinter dieser Vorschrift. Auch dies ist eine Erklärung für die Ausdehnung der Stadt.

Das schwerste Erdbeben in der jüngeren Geschichte war das Fort-Tejon-Erdbeben am 9. Januar 1857, nahe der heutigen Gemeinden Wrightwood und Palmdale. Das Beben der Magnitude 7,9 verursachte nur geringe Schäden, da die Region zu dieser Zeit nur gering besiedelt war. Würde ein derartiges Beben heute auftreten, entstände ein Schaden von mehreren Milliarden US-Dollar, die Verluste an Menschenleben wären erheblich.

Am 10. März 1933 forderte ein Erdbeben der Magnitude 6,4 120 Todesopfer. In Long Beach und weiteren Orten entstand ein Sachschaden von 50 Millionen US-Dollar. Zahlreiche der beschädigten Gebäude waren nicht erdbebensicher gebaut. Ein weiteres schweres Erdbeben ereignete sich am 9. Februar 1971 mit einer Stärke von 6,6. Das so genannte San-Fernando-Erdbeben von 1971 (auch Sylmar-Erdbeben) verursachte im San Fernando Valley einen Schaden von 500 Millionen US-Dollar und forderte 65 Todesopfer. Das Beben am 28. Juni 1991 hatte eine Stärke von 5,8, verursachte aber wegen seiner Tiefe keinen Oberflächenbruch. Es entstanden dennoch Schäden in Höhe von 40 Millionen US-Dollar, vor allem im San Gabriel Valley.

Am 17. Januar 1994 erschütterte ein Erdbeben der Stärke 6,7 die Stadt Los Angeles. Das Epizentrum des Northridge-Erdbebens lag im Stadtteil Reseda im San Fernando Valley. 57 Menschen kamen dabei ums Leben, 12.000 Personen wurden verletzt. Wichtige Verkehrsverbindungen und schätzungsweise 100.000 Gebäude wurden beschädigt oder zerstört. Nach Angaben der Federal Emergency Management Agency (FEMA) entstand ein Sachschaden in Höhe von 40 Milliarden US-Dollar.[7]

2008 publizierten der Geologische Dienst der USA (USGS) und das Südkalifornische Erdbebenzentrum eine neue Studie. Die Forscher prognostizierten darin für Kalifornien bis 2038 mit einer 99,7-prozentigen Wahrscheinlichkeit ein schweres Erdbeben der Stärke 6,7. Ein Beben der Stärke 7,5 oder mehr wurde mit einer 46-prozentigen Wahrscheinlichkeit vorausgesagt. Der Großraum Los Angeles ist dabei etwas stärker gefährdet als San Francisco im Norden des Bundesstaates. So liegt die Möglichkeit eines Bebens der Stärke 6,7 in Los Angeles bei 67 Prozent und in San Francisco bei 63 Prozent.[8]

Am 29. Juli 2008 wurde um 11:42 Uhr Ortszeit ein Erdbeben der Stärke 5,4 registriert. Das Epizentrum lag ca. 46 km ost-süd-östlich vom Stadtzentrum entfernt, in der Nähe von Chino Hills.[9]

Stadtgliederung[Bearbeiten]

Blick vom Mount Wilson auf das Los-Angeles-Becken bei Nacht

Los Angeles gliedert sich in 15 Bezirke (Districts). Die Einwohnerzahlen beziehen sich auf die Volkszählung vom 1. April 2000.[10]

Stadtbezirk Fläche
in km²
Einwohner-
zahl
Einwohner
je km²
1st District 36,17 236.344 6.534
2nd District 130,64 258.603 1.980
3rd District 107,54 258.788 2.406
4th District 78,00 252.787 3.241
5th District 122,72 258.749 4.106
6th District 63,02 235.885 3.743
7th District 78,09 235.869 3.020
8th District 46,35 243.108 5.245
9th District 38,09 236.932 6.220
10th District 35,19 243.664 6.924
11th District 167,68 258.433 1.541
12th District 161,31 242.361 1.502
13th District 34,01 244.369 7.185
14th District 59,43 235.036 3.955
15th District 99,74 253.884 2.545
Los Angeles 1.257,97 3.694.813 2.937

Siedlungsform[Bearbeiten]

Die Region Los Angeles ist durch eine extreme Zersiedelung gekennzeichnet. Die gesamte Stadt ist mosaikartig aufgelöst in eine Vielzahl von einzelnen Stadtbezirken. Die Bezirke haben unterschiedliche Funktionen wie Geschäftsviertel oder Wohnviertel und sind deutlich voneinander unterschieden. In den einzelnen Wohnbezirken leben Bevölkerungsgruppen, die sich hinsichtlich Herkunft, Bildung, Einkommen oder Altersstruktur ebenfalls deutlich unterscheiden. Teilweise sind die Bezirke voneinander isoliert, und nicht selten sogar durch Mauern oder Zäune abgeschottet.[11] In der gesamten Stadtregion gibt es kein dominantes Zentrum. Die Innenstadt, die Downtown Los Angeles, verfügt zwar über die einzige Ansammlung an Wolkenkratzern in dem riesigen Häusermeer und hat auch eine symbolische Bedeutung, ist jedoch lediglich einer von vielen Stadtbezirken. Innerhalb der Agglomeration von Los Angeles existieren viele Bezirke mit eigenem Zentrum, eigenem Charakter und mit spezialisierten Funktionen, so etwa Long Beach, Santa Ana, Anaheim oder Pasadena.

Diese Diversifizierung und Fragmentierung ist einerseits ein Problem, kann andererseits jedoch auch einer der Gründe für den Aufstieg der Stadt sein. Los Angeles ist eine der heterogensten[12] Städte der Welt, geprägt vom Individualismus seiner Bewohner. Unterschiedliche Milieus und Lebensstile existieren nebeneinander,[13] wodurch der städtische Raum nicht mehr als zusammenhängende Einheit zu erkennen ist. Dies spiegelt sich insbesondere auch in dem Fehlen eines klar erkennbaren Zentrums wider.[14] Für diese postmodernistischen Siedlungsformen sind seit Ende des 20. Jahrhunderts eine Reihe neuer Begriffe entwickelt worden, so etwa Exopolis, Postmetropolis oder auch der Begriff der Zwischenstadt.[15][16][17] Häufig werden solche Städte auch als Edgeless Cities oder Edge Cities bezeichnet, als suburbane, posturbane oder auch desurbane Räume.[18][19][20] Mit dem Terminus des Stadtlandhybriden wird versucht, den Entwicklungen postmoderner Siedlungsformen – mit Fokus auf Los Angeles – Rechnung zu tragen. Solche Agglomerationen stellen eine neue Art der räumlichen Entwicklung dar, „deren Voraussetzung eine umfangreiche Suburbanisierung darstellt.“[13]

Klima[Bearbeiten]

Die Stadt liegt in der subtropischen Klimazone. Die durchschnittliche Jahrestemperatur beträgt 18 Grad Celsius und die jährliche Niederschlagsmenge 305 Millimeter im Mittel. Die wärmsten Monate sind Juli und August mit durchschnittlich 22,8 Grad Celsius und der kälteste der Januar mit 13,2 Grad Celsius im Mittel. Fast der gesamte Jahresniederschlag fällt in den Monaten November bis März, dementsprechend ist es zwischen Mai und Oktober überwiegend trocken.

Im Sommer herrschen in Los Angeles tagsüber meist Temperaturen um die 22 bis 25 Grad Celsius. Ohne die Lage an der Pazifikküste wäre es noch wärmer, da der Wind vom Meer die Temperaturen abschwächt. Im Winter dagegen ist es etwas kälter, wobei die Temperaturen fast nie unter 15 Grad Celsius sinken. Nachts sinkt die Temperatur durchschnittlich um circa zehn Grad Celsius ab. Die Luftfeuchtigkeit liegt bei 50 bis 75 Prozent.

Typisch für das Klima in der Region von Los Angeles sind auch mehrere, relativ deutlich voneinander abgrenzbare kleinere Klimazonen. Der Grund hierfür liegt vor allem in den verschiedenen Gebirgszügen, die das Becken von Los Angeles zum Beispiel vom San Fernando Valley und anderen, weiter landeinwärts gelegenen Gebieten trennen. Im San Fernando Valley beispielsweise ist es im Sommer oft mehrere Grade wärmer als an der Küste, während es im Winter dort spürbar kühler ist.

Alle zwei bis drei Jahre kommt es zu Hitzewellen, bei denen die Temperaturen über 40 Grad Celsius steigen können. Ursache dafür sind die sogenannten Santa-Ana-Winde, die über die Santa-Ana-Berge aus den östlich der Stadt gelegenen Wüsten kommen. Dabei entstehen immer wieder ausgedehnte Wald- und Buschbrände. Am 3. Oktober 1933 starben im Griffith Park bei einem der schlimmsten Buschbrände in den Vereinigten Staaten 29 Feuerwehrleute. Zwischen Ende Oktober und Anfang November 1993 vernichteten Brände im Stadtbereich von Los Angeles tausende Hektar bebauten Landes.[21] Die höchste Temperatur wurde am 22. Juli 2006 in Woodland Hills mit 48,3 Grad Celsius gemessen, die tiefste Temperatur am 6. Februar 1989 in Canoga Park mit −7,8 Grad Celsius.[22][23]

Los Angeles
Klimadiagramm
J F M A M J J A S O N D
 
 
61
 
19
9
 
 
64
 
19
10
 
 
50
 
19
10
 
 
18
 
20
12
 
 
3.6
 
21
14
 
 
0.8
 
22
15
 
 
0.3
 
24
17
 
 
3.8
 
25
18
 
 
7.9
 
25
17
 
 
8.6
 
24
15
 
 
45
 
21
12
 
 
42
 
19
9
Temperatur in °CNiederschlag in mm
Quelle: [24]; wetterkontor.de
Monatliche Durchschnittstemperaturen und -niederschläge für Los Angeles
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Max. Temperatur (°C) 18,7 18,8 18,6 19,7 20,6 22,2 24,1 24,8 24,8 23,6 21,3 18,8 Ø 21,3
Min. Temperatur (°C) 8,8 9,6 10,3 11,6 13,5 15,3 17,1 17,9 17,3 15,1 11,6 8,8 Ø 13,1
Niederschlag (mm) 61,0 63,8 50,3 18,3 3,6 0,8 0,3 3,8 7,9 8,6 44,7 42,2 Σ 305,3
Sonnenstunden (h/d) 7,3 7,9 8,6 10,1 8,9 9,2 11,7 11,3 9,3 8,2 7,2 7,1 Ø 8,9
Regentage (d) 4,5 4,6 4,9 2,5 0,6 0,2 0,2 0,4 1,0 1,4 3,1 3,8 Σ 27,2
Wassertemperatur (°C) 14 14 15 15 16 18 19 20 19 18 16 15 Ø 16,6
Luftfeuchtigkeit (%) 63 68 71 71 74 76 77 77 74 71 66 63 Ø 70,9
T
e
m
p
e
r
a
t
u
r
18,7
8,8
18,8
9,6
18,6
10,3
19,7
11,6
20,6
13,5
22,2
15,3
24,1
17,1
24,8
17,9
24,8
17,3
23,6
15,1
21,3
11,6
18,8
8,8
Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
N
i
e
d
e
r
s
c
h
l
a
g
61,0
63,8
50,3
18,3
3,6
0,8
0,3
3,8
7,9
8,6
44,7
42,2
  Jan Feb Mär Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez

Umweltprobleme[Bearbeiten]

Smog in Los Angeles – Blick von den Hollywood Hills auf die Stadt
Smog in Downtown Los Angeles, Pasadena Highway

Sorgen bereitet die große Luftverschmutzung – hohe Werte an Ozon-, Stickoxid- und Kohlenwasserstoff – in Los Angeles, verursacht durch die dort ansässige Industrie und den Autoverkehr. Der Großraum Los Angeles/Long Beach/Riverside zählte 2007 nach einem Bericht der American Lung Association zum städtischen Gebiet mit der höchsten Luftverschmutzung in den Vereinigten Staaten.[25] Neben Industrien und Alltagsverkehr der privaten Autos und Lastwagen kann die Luftverschmutzung zu einem wesentlichen Teil dem Hafen-Binnenverkehr zugeschrieben werden, d. h. den Lastwagen, die zwischen Kai und Ablage Güter tragen und bei denen sich oft die Motoren im Leerlauf befinden. Abhilfe sollen elektrische Schwerlastwagen schaffen, die seit 2009 eingeführt werden.[26]

Die Schadstoffkonzentrationen sind besonders im morgendlichen und abendlichen Berufsverkehr am höchsten. Der photochemische Smog, dessen Hauptbestandteil das Ozon ist, erreicht dagegen am Mittag seine höchste Konzentration. Da die Stadt von Gebirgsketten umgeben ist, wird der Luftaustausch mit dem weiten Umland gehemmt. Der Seewind erreicht lediglich das Becken von Los Angeles, ohne die Inversionswetterlage über der Stadt aufzulösen.

Ozon und andere Chemikalien führen bei der Bevölkerung zu Husten, Augenreizungen, Kopfschmerzen und Lungenfunktionsstörungen. Seit Anfang der 1980er Jahre werden Anstrengungen zur Lösung des Problems unternommen. So wurden noch 1979 an 120 Tagen im Jahr erhöhte Schadstoffwerte gemessen, 1996 – nach Einführung von Katalysatoren – nur noch an sieben Tagen. Im neuen Jahrtausend ist die Anzahl an Smogtagen fast auf null gesunken. Trotzdem entlässt der Großraum Los Angeles immer noch eine der landesweit größten Mengen an toxischen Gasen in die Atmosphäre. Hauptgrund ist der nur schwach entwickelte öffentliche Verkehr.

Die Luftverschmutzung in Los Angeles gefährdet auch die weiter entfernt liegenden Gebirgsseen und schneebedeckten Regionen der Sierra Nevada und ist verantwortlich für das Waldsterben. Starke Winde tragen die Schadstoffe bis nach Palm Springs im Riverside County und führen dort zu erhöhten Schadstoffkonzentrationen.

Das Zentrum von Los Angeles liegt im Smog, betrachtet von den Hollywood Hills aus.

Geschichte[Bearbeiten]

Stadtgründung[Bearbeiten]

Der erste Europäer in der Region war der Entdecker Juan Rodríguez Cabrillo, der 1542 das Land für Spanien beanspruchte, ohne jedoch eine Siedlung zu gründen. 1771 gründeten spanische Mönche des Franziskanerordens die Mission „San Gabriel“ nahe Whittier Narrows, die später den Ausgangspunkt für die Besiedlung der Region bildete. Die spanischen Missionen in Kalifornien sollten den Einfluss Spaniens und die Macht der Kirche erweitern. Um sie vor Angriffen der dort lebenden Ureinwohner zu schützen, wurde die Mission durch ein Fort befestigt.

Nachdem sich die Mission etabliert hatte, schickte der spanische Gouverneur Kaliforniens, Felipe de Neve, elf Familien, um das Land zu bebauen. Am 4. September 1781 wurde die Gemeinde Los Angeles mit 44 Siedlern auf dem Gebiet der Tongvá-Ureinwohner gegründet. Damals wurde dort noch hauptsächlich Viehzucht betrieben. In den folgenden Jahrzehnten etablierten sich die ersten US-amerikanischen Siedler in der Region.

1821 fiel Los Angeles an Mexiko, das nach einem langen Krieg seine Unabhängigkeit von Spanien errungen hatte. 1835 wurde die Siedlung vom mexikanischen Kongress zur Stadt und gleichzeitig zur Hauptstadt von Mexikos nördlichster Region Alta California erhoben. Der zweite Teil des Erlasses wurde allerdings niemals durchgesetzt und bald wieder revidiert. So blieb Monterey bis 1849 die Hauptstadt von Kalifornien. Die Bevölkerung wuchs bis 1836 auf 2.228 Einwohner an, um danach wieder vorübergehend zurückzugehen. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Los Angeles eine mexikanische Gemeinde, die sich vorwiegend aus amerikanischen Siedlern, armen chinesischen Arbeitern und einigen wenigen wohlhabenden mexikanischen Großgrundbesitzern zusammensetzte.

1846 proklamierte der Schulmeister William Ide die Unabhängigkeit Kaliforniens. Die Republik bestand nur kurze Zeit. Während des Mexikanisch-Amerikanischen Krieges zwischen 1846 und 1848 wurden Alta California und damit auch Los Angeles von US-amerikanischen Soldaten besetzt und den USA angegliedert. 1848 wurde nördlich von Sacramento Gold gefunden, was den bekannten Goldrausch auslöste. Zahlreiche Goldsucher kamen in die Region, wovon auch Los Angeles profitierte, indem es Fleisch, Obst und Gemüse an die Digger verkaufte.

Industrialisierung[Bearbeiten]

Ölförderanlagen 1896 nahe Los Angeles
Bau des Los Angeles Aquädukts in der Mojave-Wüste, 1909
Quinn's Superba Theatre, 518 South Broadway, 1920

Der Ort erhielt am 4. April 1850 das US-Stadtrecht im Rahmen der Gründung des Staates Kalifornien durch die USA; er hatte damals 1.610 Einwohner. Vom Sezessionskrieg (1861–1865) zwischen den aus den Vereinigten Staaten ausgetretenen Südstaaten – der Konföderation – und den in der Union verbliebenen Nordstaaten, blieb Los Angeles nahezu unberührt.

Überschwemmungen 1861/62 und eine anschließende verheerende Dürre führten zum Ruin vieler auf Viehzucht spezialisierter Farmen. Gleichzeitig begann, vor allem durch die Grundstücksspekulation, ein neuer Aufschwung. Die Folge war ein Anstieg der Grundstückspreise und der Zuzug von zahlreichen chinesischen, japanischen, europäischen und jüdischen Einwanderern.

Die Ablehnung der chinesischen Migranten durch weite Teile der US-amerikanischen Bevölkerung steigerte sich in der wirtschaftlichen Krisenzeit der 1870er Jahre zu einer antichinesischen Hysterie. Am 24. Oktober 1871 kam es in Los Angeles zu einem rassistischen Aufstand, nachdem bei einem Krieg zwischen rivalisierenden chinesischen Banden zufälligerweise ein Weißer getötet wurde. Im weiteren Verlauf des Aufstandes fiel ein Mob von mehr als 500 europäischstämmigen Personen in Chinatown ein und tötete 19 der Bewohner. Unter den Getöteten war lediglich einer an dem ursprünglichen Bandenkrieg beteiligt. Außerdem war ein Weißer getötet worden, der versucht hatte, das Morden zu verhindern.

Die größte Zuwanderergruppe stammte aus dem Mittleren Westen, aus Staaten wie Iowa und Indiana, und löste als neue politische Klasse die alte mexikanische Elite ab. Schon bald wurden die alten Großfarmen parzelliert und die Bevölkerung wuchs. Von 1870 bis 1900 vergrößerte sich die Einwohnerzahl der Stadt von knapp 6.000 auf ca. 102.000 Einwohner. In den ersten zehn Jahren des 20. Jahrhunderts konnte die Einwohnerzahl sogar mehr als verdreifacht werden (1910: 319.000 Einwohner). Zu diesem enormen Wachstum trugen aber auch umfangreiche Eingemeindungen bei, darunter der Städte Wilmington und San Pedro (beide 1909) im Süden sowie Hollywood (1910) im Westen. Von 1899 bis 1914 wurde in San Pedro der heutige Hafen von Los Angeles gebaut.

Als wichtiger Entwicklungsmotor für die nächsten Jahrzehnte sollte sich die Eisenbahn herausstellen. 1869 wurde die erste Eisenbahnlinie in Los Angeles eröffnet. Sie verlief über 34 Kilometer vom heutigen Stadtzentrum zum damals noch unabhängigen San Pedro, wo sich heute der Hafen von Los Angeles befindet. Aber erst nachdem die Union Pacific Railroad im Jahre 1876 (San Francisco) und die Eisenbahnlinie nach Santa Fe im Jahre 1885 die Verbindungen zum Rest des Landes hergestellt hatten, beschleunigte sich das Wachstum der Stadt. Zu dieser Zeit wurden neue Bewässerungstechniken erprobt und für die Region geeignete Anbauprodukte wie z.B. Orangen entdeckt. Die Stadt wurde in den Metropolen im Osten der USA bald zu einem Synonym für gute Gesundheit, eine saubere Umwelt, reichlich Sonne und endlose Zitrusplantagen. Die beiden konkurrierenden Eisenbahnlinien unterboten sich schon bald gegenseitig mit Niedrigpreisen für Tickets von der Ostküste und trugen damit dazu bei, Ansiedler nach Los Angeles zu locken.

Ab 1890 wurde Kohle gefördert. Als weitaus wichtiger für die weitere Entwicklung erwiesen sich jedoch die umfangreichen Ölvorräte unter der Stadt, die im Jahre 1892 erstmals in der Nähe des heutigen Dodger Stadium angebohrt wurden. Von da an breiteten sich die Bohrtürme in kurzer Zeit in weiten Teilen der Region aus. In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurde Los Angeles zu einem der wichtigsten Zentren der Ölproduktion und 1923 wurde gar ein Viertel der Weltfördermenge in der Region von Los Angeles produziert. Auch heute noch spielt die Ölförderung eine gewisse Rolle.

Um das enorme Wachstum auch für die weitere Zukunft sicherzustellen, machten sich die Verantwortlichen der Stadt in den Jahren vor der Jahrhundertwende Gedanken um die Wasserversorgung von Los Angeles. Für eine in einer halbtrockenen Klimazone gelegenen Stadt war und ist dies ein enorm wichtiges Thema. Bis dahin wurde Los Angeles durch den nahegelegenen Los Angeles River mit Trink- und Brauchwasser versorgt. Als dessen Wasservorräte nicht mehr ausreichten, wurde 1913 im Norden das erste Los Angeles Aquädukt errichtet, das Wasser aus dem 300 Kilometer entfernten Owens Valley nach Los Angeles beförderte. Mithilfe der billigen Trinkwasserversorgung war Los Angeles in den Jahren vor und nach 1910 in der Lage, zahlreiche Umlandgemeinden einzugemeinden, darunter Wilmington, San Pedro (beide 1909) und Hollywood (1910).

1910 entdeckten die Filmproduzenten die Region Los Angeles als ideales Produktionsgelände und zogen von New York und Chicago nach Hollywood. In den folgenden Jahren erzielten Gilbert M. Anderson mit seinen Western und Mack Sennett mit seinen Slapstick-Komödien weltweit große Erfolge. Als 1927 der Film Der Jazzsänger dem Tonfilm zum Durchbruch verhalf, setzte erneut ein Aufschwung ein. Die Filmindustrie mit Sitz in Hollywood wurde zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige in den Vereinigten Staaten und lockte viele Neuankömmlinge nach Los Angeles. Der erste Monumentalfilm in Farbe – David O. Selznicks Film Vom Winde verweht – kam 1939 in die Kinos und gewann zehn Oscars.

In den 1920er Jahren kam es zur Eingemeindung zahlreicher weiterer Nachbargemeinden wie Sawtelle (1922), Hyde Park (1923), Eagle Rock (1923), Venice (1925), Watts (1926), Barnes City (1927) und Tujunga (1932). Santa Monica und Beverly Hills, die wirtschaftlich und kulturell als Teile von Los Angeles betrachtet werden, konnten verwaltungsmäßig aber ihre Selbständigkeit bis heute bewahren.

Zu den wichtigsten Ereignissen der dreißiger Jahre gehören sicher die Olympischen Spiele des Jahres 1932. Erstmals in der Geschichte der Spiele wurde zu diesem Anlass für die männlichen Teilnehmer ein Olympisches Dorf gebaut. Heute ist das Dorf ein Teil des Stadtteils Baldwin Hills. Im gleichen Jahr 1932 stieg die Einwohnerzahl von Los Angeles auf über eine Million.

Wirtschaftszentrum[Bearbeiten]

North Figueroa Bridge 1938

Bereits Mitte des 20. Jahrhunderts war das kleine Vorstadthaus mit Swimming Pool und Doppelgarage zum dauerhaften Symbol der Stadt geworden. Ein großer Aufschwung setzte während des Zweiten Weltkriegs mit der Luft- und Raumfahrtindustrie ein, die sich kriegsbedingt in großer Anzahl im Großraum Los Angeles ansiedelten.

Zahlreiche deutschsprachige Kulturschaffende und Intellektuelle wählten Los Angeles als Zufluchtsort vor den Nationalsozialisten. Dazu gehörten unter anderem Bertolt Brecht, Marlene Dietrich, Lion Feuchtwanger, Otto Klemperer, Fritz Lang, Ernst Lubitsch, Heinrich Mann, Thomas Mann, Luise Rainer und Billy Wilder. Aber auch Künstler aus anderen Ländern fanden hier ein neues zu Hause: Luis Buñuel, Jean Renoir, Igor Strawinsky, Arturo Toscanini und viele andere. Zahlreiche große Werke der Dichter, Dirigenten, Regisseure und Maler entstanden im Exil; die Emigranten machten das Los Angeles der 1940er Jahre zu einem lebendigen Zentrum der europäischen Kultur.

Aber auch mit rassistischer Gewalt hatte die Stadt weiterhin zu kämpfen. 1943 kam es zu einer Serie von Unruhen, die als Zoot Suit Riots in die Geschichte eingingen. Sie entflammten zwischen den in der Stadt stationierten Soldaten und mexikanisch-amerikanischen Jugendbanden, angeführt von sogenannten Pachucos, die wegen der Zoot Suits, die sie trugen, bekannt waren.

Schon in den zwanziger Jahren hatte sich trotz eines leistungsfähigen Straßenbahnnetzes das Automobil zum bevorzugten Verkehrsmittel der Angelenos entwickelt. So gab es in diesem Jahrzehnt in Los Angeles mehr Autos relativ zur Einwohnerzahl als in jeder anderen amerikanischen Großstadt. Am 1. Januar 1940 wurde der Arroyo Seco Parkway, die erste Stadtautobahn, zwischen Pasadena und dem nördlichen Stadtzentrum eröffnet. Damit war der Kurs für die weitere Entwicklung geprägt. Nach dem Krieg kauften Unternehmen wie General Motors, Greyhound Lines und die Firestone Tire & Rubber Company das Straßenbahnnetz der Los Angeles Railway auf und demontierten es anschließend – dieser Vorgang ging als der Große Amerikanische Straßenbahn-Skandal in die Geschichte ein. An dessen Stelle entstand ein weitverzweigtes Autobahnnetz. Nach der Prämisse der 1950er Jahre sollte kein Bürger mehr als sechs Kilometer von einer Autobahnauffahrt leben. 1960 wurde das erste Bürohochhaus in die ehemals niedrige Silhouette der Stadt gebaut, deren höchstes Bauwerk bis dahin das Rathaus (City Hall) von 1928 war.

Im August 1965 kam es zu schweren Rassenunruhen in Los Angeles' südlichem Stadtteil Watts. Die als Watts-Aufruhr bezeichneten Ausschreitungen forderten innerhalb von sechs Tagen 32 Todesopfer und 874 Verletzte. Der Sachschaden betrug 45 Millionen US-Dollar.

Zug der „Gold Line“ der Metro Los Angeles in der Nähe von Pasadena

Der stark zunehmende Autoverkehr führte ab Ende der 1970er Jahre zu ersten Problemen. Smog, Dezentralisierung und eine stark steigende Kriminalität prägten das Bild der Stadt. Seit Anfang der 1990er Jahre arbeitet LA jedoch wieder am Bau eines Stadtbahnnetzes, nachdem der Öffentliche Nahverkehr der Millionenmetropole fast drei Jahrzehnte lang mit Bussen auskommen musste. Der finanzielle und bürokratische Aufwand zum Bau der Metro ist jedoch ungleich größer als beim Bau des ursprünglichen Netzes, da nicht nur die Stadt heute sehr viel dichter bebaut ist, sondern beim Bau der unterirdischen Strecken auch Rücksicht auf Erdbeben genommen werden muss.

Die Unruhen in Los Angeles vom 29. April bis 2. Mai 1992 stellten eine der größten Rassenunruhen in der Geschichte der USA dar. Auslöser war der Freispruch von vier Polizisten weißer Hautfarbe, die der Misshandlung des Afroamerikaners Rodney King angeklagt waren. Bei den Unruhen starben 53 Menschen, 2.383 wurden verletzt, der Sachschaden belief sich auf 800 Millionen US-Dollar.[27]

Die Skyline von Los Angeles

Mit dem Ende des Kalten Krieges 1990 war ein wichtiger Wirtschaftszweig der Stadt, die Luft- und Raumfahrtindustrie, stark betroffen. Nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 und der Neuausrichtung der Verteidigungsstrategie zur Bekämpfung des Terrorismus besitzt dieser Industriezweig wieder eine große wirtschaftliche als auch strategische Bedeutung für die USA. Anfang des 21. Jahrhunderts ist der Status der Stadt als kulturelles und wirtschaftliches Zentrum der Region unumstritten. Probleme, mit denen die Stadt zu kämpfen hat, sind die Arbeitslosigkeit, der enorme Verkehr, Umweltbelastungen und immer wieder auftretende Rassenunruhen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Religionen[Bearbeiten]

Katholische Kathedrale Unserer Lieben Frau von den Engeln
Mormonen-Tempel („Los Angeles California Temple“)

Los Angeles ist die Heimat von Anhängern vieler Religionen. Unter den mehr als 100 christlichen Glaubensrichtungen ist die römisch-katholische Kirche aufgrund der hohen Zahl an Hispanics dominierend. Weitere wichtige christliche Konfessionen sind die Adventisten, Baptisten, Lutheraner, Methodisten, Orthodoxe Kirchen und Zeugen Jehovas. Kleinere religiöse Gruppen sind Anhänger der Bahai-Religion, des Buddhismus, Hinduismus, Islam, der jüdischen Religion, des Mormonentums, Sikhismus, Sufismus und des Zoroastrismus.

Die römisch-katholische Kirche der Region ist im Erzbistum Los Angeles organisiert. Es wurde am 1. Juni 1922 als Bistum Los Angeles-San Diego errichtet und am 11. Juli 1936 zum Erzbistum erhoben. Mit 4,2 Millionen Gläubigen (2004) gilt es als das größte Bistum in den Vereinigten Staaten.[28] Es ist einer der typischen Kardinalssitze der Katholischen Kirche, dessen Erzbischof zur Erledigung seiner Hirtenpflichten sechs Weihbischöfe zur Verfügung stehen. Die Kirchenprovinz umfasst heute die Bistümer Fresno, Monterey, Orange, San Bernardino und San Diego. Erzbischof von Los Angeles ist seit 2011 José Horacio Gómez. Die 2002 nach Plänen des spanischen Architekten Rafael Moneo fertiggestellte Kathedrale Unserer Lieben Frau von den Engeln (Cathedral of Our Lady of the Angels) ist die Bischofskirche des Erzbistums.

In der Stadt steht mit dem 1956 errichteten „Los Angeles California Temple“ das (nach dem Salt Lake Temple) zweitgrößte Heiligtum der Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage (Mormonen). Der Tempel ist 112 Meter lang, 82 Meter breit und besitzt eine Höhe von 78 Metern. Auf der Spitze des Tempelturmes ist eine Statue des Engels und Propheten Moroni angebracht.[29]

Los Angeles verfügt mit 490.000 Personen (2001) über die (nach New York und Miami) drittgrößte jüdische Gemeinde in den Vereinigten Staaten.[30] Viele Synagogen befinden sich in der Stadt, die meisten im San Fernando Valley und in West Los Angeles.

Aufgrund der vielen Einwanderer aus Asien verzeichnete die buddhistische Gemeinde in den letzten Jahren einen starken Zuwachs. Los Angeles hat gegenwärtig die größte buddhistische Bevölkerung in den Vereinigten Staaten und beherbergt eine große Vielzahl an Schulen und Systemen des Buddhismus. Es gibt mehr als 300 buddhistische Tempel über die Stadt verteilt.

In Los Angeles praktizierten seit Anfang des 20. Jahrhunderts zahlreiche Hindu-Swamis und Gurus. Die Self-Realization Fellowship (Gemeinschaft der Selbst-Verwirklichung) hat ihren Sitz in Hollywood und besitzt einen privaten Park in Pacific Palisades. Die gemeinnützige religiöse Gesellschaft wurde 1920 in Los Angeles von Paramahansa Yogananda als „Kirche aller Religionen“ gegründet. Auch Maharishi Mahesh Yogi praktizierte in der Stadt. Er brachte die Transzendentale Meditation, eine auf Ideen der Veden basierende Meditationstechnik, auf einer seiner Weltreisen 1959 nach Los Angeles.

Bevölkerungsentwicklung[Bearbeiten]

Downtown L. A.

Die Bevölkerungsexplosion im 20. Jahrhundert – 1900 hatte die Stadt erst 102.000 Einwohner – traf Los Angeles gänzlich unvorbereitet. Neue Gebäude wie Einfamilienhäuser, Handelsgebäude oder Einkaufszentren wurden meist als Flachbauten errichtet, wodurch sich die Stadt enorm in der Fläche ausdehnte. Die Einwohnerzahl von Los Angeles nimmt auch heute noch kontinuierlich zu. Eine bedeutende Rolle spielt dabei auch die Zuwanderung aus Lateinamerika, insbesondere aus Mexiko, sowie auch aus Asien. Mehr als ein Drittel der Bevölkerung von Los Angeles wurde außerhalb der USA geboren.

In Los Angeles leben Menschen aus insgesamt 140 Ländern, die 224 verschiedene Sprachen sprechen. Laut der Volkszählung von 2000 hatten die 1,7 Millionen Latinos, Bürger lateinamerikanischer Herkunft, einen Anteil von 46,5 % an der Gesamtbevölkerung. 29,7 % der Einwohner von Los Angeles gehörten der weißen Bevölkerungsgruppe an. Die Afroamerikaner hatten einen Anteil von 12,0 %, die Ureinwohner bildeten mit 0,8 % bzw. 29.412 Personen die kleinste Bevölkerungsgruppe. Die Latinos haben eine wesentlich höhere Geburtenrate als die Englisch sprechenden Bewohner, und so werden in wenigen Jahren mehr Einwohner in Los Angeles Spanisch sprechen als Englisch. Ebenfalls stark zunehmende Bevölkerungsgruppen bilden die Asiaten und Zuwanderer von den Pazifischen Inseln, überwiegend Japaner, Chinesen, Koreaner, Vietnamesen, Thais und Filipinos. Zusammen mit den Iranern hatten sie einen Anteil von 11,0 % an der Gesamtbevölkerung der Stadt.

Laut der Volkszählung aus dem Jahre 2000 gab es im Stadtgebiet 3.694.820 Einwohner, 1.275.412 Haushalte und 798.719 Familien, die in der Stadt ansässig waren. Die Bevölkerungsdichte betrug 4.923 Einwohner pro Quadratkilometer. Der Median des Einkommen je Haushalt lag bei 36.687 US-Dollar, der Median des Einkommens einer Familie bei 39.942 US-Dollar. Die größten Gruppen nach ethnischer Herkunft im Stadtgebiet waren: Deutsche 167.160 (4,5 Prozent), Iren 139.188 (3,8 Prozent), Engländer 127.632 (3,5 Prozent), Italiener 95.263 (2,6 Prozent), Russen 87.419 (2,4 Prozent), Polen 56.670 (1,5 Prozent) und Franzosen 49.415 (1,3 Prozent).[31]

Am 1. Juli 2006 lebten im administrativen Stadtgebiet von Los Angeles 3.877.129 Personen.[2] Die Bevölkerungsdichte lag bei 3.191 Einwohner pro Quadratkilometer. In der Metropolregion (Metropolitan Statistical Area) lebten 12.950.129 Menschen. Die Bevölkerungsdichte betrug 1.031 Einwohner pro Quadratkilometer. In der erweiterten Metropolregion (Combined Statistical Area) lebten 17.775.984 Menschen.[4] Die Bevölkerungsdichte betrug 202 Einwohner pro Quadratkilometer.

Die folgende Übersicht zeigt die Einwohnerzahlen der Stadt nach dem jeweiligen Gebietsstand. Für die Jahre 1800 bis 2000 sind die Volkszählungsergebnisse angegeben, für 2008 eine Schätzung des California Department of Finance.[32]

Jahr/Datum Einwohner
1781 44
1790 139
1800 315
1810 354
1820 650
1830 770
1836 2.228
1. Juni 1850 1.610
1. Juni 1860 4.399
1. Juni 1870 5.728
1. Juni 1880 11.183
1. Juni 1890 50.395
Datum Einwohner
1. Juni 1900 102.479
15. April 1910 319.198
1. Januar 1920 576.673
1. April 1930 1.238.048
1. April 1940 1.504.277
1. April 1950 1.970.358
1. April 1960 2.479.015
1. April 1970 2.816.061
1. April 1980 2.966.850
1. April 1990 3.485.557
1. April 2000 3.694.820
1. April 2010 3.792.621

Kriminalität[Bearbeiten]

Das Armenviertel Skid Row (offiziell Central City East) in Downtown Los Angeles

Probleme bereitet die hohe Kriminalität, darunter besonders die Bandenkriminalität. Los Angeles zählt zu den Städten mit der höchsten Zahl an Straßenbanden. Nach einer Schätzung des Los Angeles Police Departments (LAPD) sind in der Stadt mehr als 400 Gangs mit mindestens 39.000 Mitgliedern aktiv. Ihnen stehen 350 Sonderbeamte der Polizei gegenüber, die auf Bandenkriminalität spezialisiert sind.

Einige Gegenden gelten wegen der Straßenbanden besonders in der Nacht als sehr gefährlich. Dazu zählen vor allem viele Stadtteile im Bezirk South Los Angeles sowie die Vororte Compton und Lynwood. Compton gehört nach Angaben des privaten Forschungsinstituts Morgan Quitno zu den gefährlichsten Orten in den Vereinigten Staaten. Die Mordrate liegt hier um ein Achtfaches über dem Landesdurchschnitt.[33]

Insgesamt wurden 2006 in Los Angeles 132.034 Straftaten registriert (2005 = 142.506 und 2004 = 163.626). Die Gesamt-Kriminalitätsrate sank zum Vergleichszeitraum 2005 um 7,3 Prozent, gegenüber 2004 um 19,3 Prozent. In den einzelnen Sparten verlief die Entwicklung 2006 folgendermaßen (in Klammern Rückgang gegenüber 2005): 481 Morde (−1,8 Prozent), 903 Vergewaltigungen (−7,2 Prozent), 14.235 Raubüberfälle (+5,5 Prozent), 14.118 schwere Körperverletzungen (−9,1 Prozent), 20.020 Einbruchdiebstähle in Privatwohnungen und -gebäuden (−8,2 Prozent), 29.911 Diebstähle aus Kraftfahrzeugen (−8,8 Prozent), 27.779 Diebstähle persönlicher Sachen/andere Diebstähle (−9,3 Prozent) und 24.587 Autodiebstähle (−8,1 Prozent).[34]

Politik[Bearbeiten]

Stadtregierung[Bearbeiten]

Rathaus

An der Spitze der Stadtverwaltung von Los Angeles steht der Bürgermeister (Mayor), der von der Bevölkerung für eine Amtszeit von vier Jahren gewählt wird. Er ernennt Leiter der verschiedenen Ressorts der Stadtverwaltung und andere Beamte, in einigen Fällen auch mit Zustimmung des Stadtrats. Der Bürgermeister besitzt das Recht, gegen Verordnungen sein Veto einzulegen.

Dem Stadtrat (City Council) von Los Angeles gehören 15 District-Council-Mitglieder an. Er gliedert sich regional nach den Bezirken (Districts) der Stadt. Die Stadtverordnetenversammlung verabschiedet Gesetze, legt die Grundsteuer fest und teilt den einzelnen Ressorts der Stadtverwaltung ihre finanziellen Mittel zu. Stadtratswahlen finden ebenfalls alle vier Jahre statt.

Die Bürgermeisterwahlen 2005 gewann Antonio Villaraigosa mit großem Vorsprung. Er übernahm am 1. Juli 2005 das Amt von seinem Vorgänger James Hahn und ist damit der erste hispanische Bürgermeister von Los Angeles seit den frühen 1870er Jahren. Als bis dahin letzter Latino-Bürgermeister der Stadt war Cristóbal Aguilar im Jahre 1872 aus dem Amt geschieden.[35]

Villaraigosa nahm schon kurz nach seiner Amtseinführung den Kampf gegen die verbreitete Korruption auf, indem er beispielsweise alle Lobbyisten aus den städtischen Kommissionen entfernte. Wichtige Themen während seiner Amtszeit waren unter anderem der Bau von Sozialwohnungen und die Anlage öffentlicher Grünflächen. Erfolge erzielte er in der öffentlichen Sicherheit. So geht die Kriminalitätsrate seit einigen Jahren zurück. Auch beschloss der Stadtrat eine Aufstockung der Mitarbeiterzahl des Los Angeles Police Departments.[36]

Flagge und Siegel[Bearbeiten]

Siegel von Los Angeles

Die Flagge von Los Angeles wurde 1931 zum 150-jährigen Jubiläum der Stadt entworfen. Sie besteht aus drei eingekerbten vertikalen Streifen in den Farben Grün, Gold und Rot, die die wichtigsten Früchte repräsentieren, die in Kalifornien angebaut werden: Oliven, Orangen und Trauben. In der Mitte ist das Stadtsiegel abgebildet. Das Siegel enthält das Wappen der Stadt Los Angeles, bestehend aus vier Feldern. Die vier Felder beinhalten den Wappenschild der Vereinigten Staaten, die Flagge Kaliforniens, das Wappen Mexikos in der Version von 1867–1968 und die Wappen von Kastilien und León, heute Kastilien-León. Die beiden letzten stehen für die Geschichte der Stadt unter Mexiko, resp. als spanische Kolonie. Umgeben ist das Wappen von den bereits oben genannten Früchten sowie vom gesetzmäßigen Namen der Stadt (City of Los Angeles) und dem Gründungsdatum (1781).

Städtepartnerschaften[Bearbeiten]

Los Angeles unterhält Partnerschaften mit folgenden Städten:[37]

Städtefreundschaften[Bearbeiten]

Los Angeles unterhält Freundschaften mit folgenden Städten:[38]

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Musik und Theater[Bearbeiten]

Walt Disney Concert Hall von Frank Gehry
Blick vom Dolby Theatre (bis Februar 2012 Kodak Theatre) auf den Hollywood Boulevard

Am 23. Oktober 2003 eröffnete die von Frank Gehry entworfene Walt Disney Concert Hall. In dem Gebäude sind das Los Angeles Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Gustavo Dudamel und die LA Master Choräle beheimatet. Der Bau der Konzerthalle ist auf eine öffentlich-private Partnerschafts-Initiative zwischen Lillian Disney (1899–1997), weiteren Mitgliedern der Disney-Familie sowie Sponsoren und dem Regierungsbezirk von Los Angeles zurückzuführen.

In einer Hügellandschaft in Hollywood liegt die 1922 eröffnete Hollywood Bowl, ein natürliches Amphitheater. Das Hollywood Bowl Orchestra hat hier seinen Sitz, während der Sommersaison auch das Los Angeles Philharmonic Orchestra. Die Beatles, Frank Sinatra und Mikhail Baryshnikov sind nur einige der legendären Künstler, welche hier aufgetreten sind. Diverse Konzerte finden dort in den Sommermonaten statt und der Zutritt auf das Gelände ist täglich über das ganze Jahr kostenfrei möglich.

Im Theater District am Broadway befinden sich zahlreiche große Filmtheater. Das 1893 erbaute Bradbury Building mit seinem sonnendurchfluteten Atrium, stilvollen schmiedeeisernen Balkonen war in dem Film Blade Runner zu sehen, genau wie das benachbarte Kino Million Dollar Theater aus dem Jahre 1918, das inzwischen einen allgemein zugänglichen Kirchengemeindesaal beherbergt. Das erste Kino der Vereinigten Staaten, das Electric Theatre, eröffnete 1902 in Los Angeles.

Das noch extravagantere Los Angeles Theater wurde 1931 in nur 90 Tagen für die Uraufführung von Charlie Chaplins Film Lichter der Großstadt fertiggestellt und lädt jedes Jahr im Juni anlässlich des Filmfestivals Last Remaining Seats Cineasten in seinen Vorführsaal. Zu den regelmäßig genutzten Traditionskinos gehört das Orpheum, ein prachtvolles Beispiel der Neorenaissance mit ausladenden Treppen und prunkvollen Kronleuchtern.

Auf dem Hollywood Boulevard steht das Grauman’s Chinese Theatre. Es wurde 1927 im Stil einer chinesischen Pagode eröffnet. Weltberühmt wurde das Kino durch die Hand- und Schuhabdrücke zahlreicher Filmstars, die in Zementblöcken im Eingangsbereich des Kinos verewigt wurden. Nahe befinden sich das 1922 in einem pseudo-ägyptischen Stil eröffnete Grauman’s Egyptian Theatre und das Dolby Theatre (bis Februar 2012 Kodak Theatre), in welchem seit dem Jahr 2002 die Oscars (Academy Awards) der Academy of Motion Picture Arts and Sciences vergeben werden.

Museen[Bearbeiten]

Getty Center

Zu den zahlreichen Museen im Großraum Los Angeles gehören das Hammer Museum (mit einer Sammlung von vornehmlich alten Meistern und französischen Impressionisten), das Southwest Museum (es beherbergt hauptsächlich indianische Ausstellungsstücke), das Los Angeles Museum of the Holocaust, das Museum of Jurassic Technology und die Huntington-Bibliothek (mit einer Sammlung von Manuskripten, Büchern, Fotografien und Kunstwerken).

Das Los Angeles County Museum of Art am Wilshire Boulevard ist ein 1910 gegründetes Kunstmuseum. Es beherbergt eine Sammlung von über 100.000 Werken von der Antike bis zur Gegenwart. Damit ist es das größte Museum der Vereinigten Staaten westlich von Chicago. Besonders umfangreich und bedeutungsvoll sind die Sammlung zur amerikanischen, islamischen und koreanischen Kunst.

Am California Plaza, an der Grand Avenue, steht das 1986 eröffnete Museum of Contemporary Art. Der Komplex ist ein verspieltes Arrangement aus rötlichen geometrischen Blöcken, entworfen vom Architekten Isozaki Arata, der ihn als „kleines Dorf im Tal der Wolkenkratzer“ bezeichnete. Es beherbergt eine eindrucksvolle Sammlung von Gemälden und Skulpturen von Franz Kline, Mark Rothko, Robert Rauschenberg, Claes Oldenburg und Antoni Tàpies.

Kunstkenner besuchen das in Santa Monica gelegene Santa Monica Museum of Art in der Michigan Avenue, da hier sehr viel zeitgenössische Kunst gezeigt wird.

Ein weiteres Museum ist das Getty Center in Brentwood, einem Distrikt von West Los Angeles in den Santa Monica Mountains. Das Getty Center beherbergt seit dem Jahre 1997 das J. Paul Getty Museum und weitere wissenschaftliche Einrichtungen, wie das Getty Conservation Institute, das auf dem Gebiet der Restaurierung tätig ist, und das Getty Leadership Institute, das sich um die Aus- und Fortbildung von Führungspersonal für Museen kümmert. Entworfen wurde der Gebäudekomplex von dem US-amerikanischen Architekten Richard Meier, der bereits Mitte der 1980er Jahre mit dem Entwurf beauftragt wurde. Die Bauarbeiten begannen im Jahre 1991 und dauerten bis 1997.

In Malibu hat der Milliardär Jean Paul Getty in einem Nachbau der Villa dei Papiri von Herculaneum etwa 50.000 Kunstschätze zusammengetragen und im J. Paul Getty Museum der allgemeinen Öffentlichkeit kostenlos zugänglich gemacht. Die Auswahl konzentriert sich dabei auf klassische Kunstwerke wie Skulpturen, Gemälde, Zeichnungen, Manuskripte und Photographien.

Das General Phineas Banning Residence Museum beinhaltet nicht nur eine Sammlung von Postkutschen aus dem 19. Jh. und eine Ausstellung über die Geschichte des Hafens, sondern wurde als Gebäude im Stil des Greek Revivals restauriert.

Bauwerke[Bearbeiten]

Grauman's Chinese Theatre am Hollywood Boulevard

Das Civic Center beherbergt verschiedene Regierungsgebäude (einschließlich der City Hall, des Rathauses von Los Angeles) sowie das Los Angeles Music Center mit der Konzerthalle Dorothy Chandler Pavilion, dem Ahmanson Theatre, dem Mark Taper Forum und der Walt Disney Concert Hall.

Die Chinatown von Los Angeles

Im September 2002 wurde im Zentrum der Stadt die katholische Kathedrale Our Lady of the Angels eingeweiht; der als postmoderne Interpretation einer spanischen Missionsstation gestaltete Kirchenbau mit einem 40 Meter hohen Glockenturm ist Teil eines Kulturareals, das die Innenstadt neu beleben soll. Interessant sind auch der Farmers Market, Chinatown, Little Tokyo sowie das nahe gelegene Culver City. In dem Vorort Inglewood befindet sich das Great Western Forum.

Für Filminteressierte einen Besuch wert sind die Universal Studios in Universal City, die Warner Bros. Studios in Burbank und CBS Television City in Hollywood. Das Hollywood Sign (Hollywood-Schild) liegt im Norden der Stadt und ist vom Griffith Observatory gut zu sehen. Auf dem Hollywood Boulevard im Stadtzentrum befinden sich viele Theater und Kinos (Grauman’s Chinese Theatre, Grauman’s Egyptian Theatre, Kodak Theatre und andere) sowie der berühmte Hollywood Walk of Fame, auf dem zahlreiche Sterne eingelassen wurden, um Prominente zu ehren.

Weitere Sehenswürdigkeiten sind der 310 Meter hohe U.S. Bank Tower (das zehnthöchste Gebäude der USA und das höchste westlich des Mississippis), das Aon Center, die Bank of America Plaza, der City National Tower (früher Bank of America Tower) und das Staples Center (alle in Downtown).

Westin Bonaventure Hotel in Downtown Los Angeles

In der Alameda Street in Downtown befindet sich die 1939 fertiggestellte Los Angeles Union Station, der Hauptbahnhof von Los Angeles. Der Baustil kombiniert spanischen Kolonialstil, Mission Revival und späten Art Déco mit maurischen Architekturelementen. Die Los Angeles Public Library in der Fifth Street ist ein eher verstecktes architektonisches Juwel. Die Bibliothek bietet unter anderem alte bemalte Holzdecken und eine kirchenartige Turmhalle.

Im Broadway Theater District steht das 13-stöckige Eastern Columbia Building. Das Art Déco-Haus wurde 1930 nach Plänen des Architekten Claud Beelman eröffnet. Die markanten Watts Towers befinden sich im Stadtteil Watts und das Capitol Records Building in Hollywood. The Magic Castle ist das private Klubhaus der Academy of Magical Arts, eines Zauberkünstlerklubs in der Franklin Avenue in Hollywood.

Vom Getty Center, Dodger Stadium in Elysian Park oder Mount Wilson bieten sich bei gutem Wetter weitreichende Aussichten über das Stadtgebiet. Das Encounter Restaurant am Flughafen Los Angeles gilt unter Angelenos als das heimliche Wahrzeichen der Stadt.

Die bekanntesten Hotels in Los Angeles sind das Hotel Regent Beverly Wilshire (erbaut 1928), das Chateau Marmont Hotel in West Hollywood (erbaut 1929 nach dem Vorbild des Chateau Amboise im französischen Loiretal), das Beverly Hilton Hotel (1955), das Mondrian Hotel (1959) in West Hollywood und das Westin Bonaventure Hotel (1976) in Downtown.

Frank Lloyd Wrights Ennis House in Los Feliz

In Los Angeles und Umgebung befinden sich zahlreiche Meisterwerke der Villenarchitektur. Dazu gehören unter anderem das Gamble House der Architekten Charles und Henry Green, Richard Neutras Lovell House und die Bauten Irving Gills. Viele der Gebäude des in Europa nahezu unbekannten Architekten Irving Gill sind zerstört oder weitestgehend verändert worden, was zu fortschreitenden Verlusten seines Schaffens führt.

Weitere Beispiele der Wohnarchitektur sind das Schindler House des Architekten Rudolph Michael Schindler in West Hollywood sowie Frank Lloyd Wrights Hollyhock House in Little Armenia und Ennis House in Los Feliz. Besonders das Hollyhock House zählt zu den bedeutendsten Werken Wrights. Das Haus erinnert mit seinen glatten Putzflächen und Ornamenten aus Betonfertigteilen an einen Maya-Tempel aus Mittelamerika. Im Hof befinden sich Wasserspiele in der Form eines Amphitheaters.

Case Study House No. 21 von Pierre Koenig

Weitere bemerkenswerte Gebäude stammen von John Lautner, einem Schüler Frank Lloyd Wrights. Berühmtestes Beispiel ist die 1960 entstandene Malin Residence, auch Chemosphere genannt. Das auf einer steilen Böschung über dem San Fernando Valley erbaute Gebäude erinnert in der Form an ein achtkantiges UFO, wobei ein einziger Betonpfeiler die Konstruktion trägt, was tatsächlich den Effekt des Schwebens verstärkt.

Weit verstreut über das Stadtgebiet finden sich ferner die sogenannten Concept Houses, darunter Pierre Koenigs Bailey House, auch bekannt als Case Study House No. 21 und das Stahl House (Case Study House No. 22). Beide Häuser wurden auf zuvor als unbebaubar gehaltenen Grundstücken errichtet. Diese können ebenso besichtigt werden, wie das Eames House des Designers Charles Eames und seiner Ehefrau, der Künstlerin Ray Eames in Santa Monica.

Parks[Bearbeiten]

Uniglobe im Themenpark Universal Studios Hollywood

Die Parks in Los Angeles und Umgebung enthalten zahlreiche Freizeit- und Kultureinrichtungen.

Im El Pueblo de Los Angeles State Historic Park liegt die 1822 fertiggestellte Plaza Church. Im Griffith Park, dem bei weitem größten Park von Los Angeles, befinden sich das Gene Autry Western Heritage Museum, ein Observatorium, ein Planetarium und der Zoo von Los Angeles. Der Exposition Park beheimatet das Los Angeles Memorial Coliseum, ein Museum für Wissenschaft und Industrie sowie ein Naturhistorisches Museum.

Im zentral gelegenen Elysian Park steht das Dodger Stadium (Chavez Ravine) und außerdem noch die L.A. Police Academy. Ebenfalls direkt im Zentrum von Los Angeles liegt der Echo Park. Dort diente der Echo Park Lake als Kulisse im erfolgreichen Film Chinatown.

Nicht nur für Kinder interessant sind die Freizeitparks Disneyland und Disney’s California Adventure mit dem 30 Meter hohen Grizzly Peak im nahegelegenen Anaheim. In der Nähe der Stadt gibt es den Angeles National Forest und die endlosen Pazifikstrände – die Küste von Los Angeles erstreckt sich über etwa 115 Kilometer – in Santa Monica oder auch Venice Beach.

Im Hancock Park von Los Angeles befinden sich die La Brea Tar Pits, eine Ansammlung von mit natürlichem Asphalt gefüllter Gruben unterschiedlicher Größe. Die asphaltreichen Sedimente von Rancho La Brea sind bekannt als eine der an Fossilien reichsten Fundstellen aus dem Pleistozän oder Eiszeitalter. Das George C. Page Museum beherbergt eine Ausstellung von Tierskeletten, darunter eine umfangreiche Sammlung von Schädeln des Canis dirus, eines ausgestorbenen wolfsähnlichen Hundes. Ebenfalls im Hancock Park steht das Los Angeles County Museum of Art mit seiner Kunstsammlung.

Die Universal Studios Hollywood sind ein Themenpark, der sich in zwei Bereiche unterteilt – den „Upper Lot“ und den „Lower Lot“. Beide sind verbunden durch die weltweit größte und höchste Rolltreppenkonstruktion, die sich über mehrere Ebenen erstreckt. Der Upper Lot erstreckt sich vom Eingang des Parks bis zum The Simpsons Ride, bei welchem auch die Rolltreppen in den unteren Parkteil führen. Neben aufwendigen Live-Shows bietet der Upper Lot auch die eigentliche Studio Tram Tour, die eine Hauptattraktion darstellt. Der Lower Lot liegt mitten in den eigentlichen Studios und bietet drei Attraktionen, den Jurassic Park – The Ride, Transformers the Ride 3D und Revenge of the Mummy.

Sport[Bearbeiten]

Staples Center
Honda Center
Dodger Stadium

Zu den beliebtesten Sportarten in Los Angeles gehören vor allem die Mannschaftssportarten American Football, Baseball, Basketball und Eishockey. Sehr verbreitet sind auch Fußball, Lacrosse und Volleyball. Individualsportarten wie Bowling, Golf, Leichtathletik, Schwimmen und Tennis sind gleichfalls sehr populär.

Los Angeles war Austragungsort der Olympischen Sommerspiele 1932 und der Sommerspiele 1984. Zu den vielen Sportveranstaltungen der Weltstadt zählen unter anderem der jährlich ausgetragene Los-Angeles-Marathon und das Tennisturnier Countrywide Classic der ATP Tour. Zahlreiche bekannte Sportvereine sind in Los Angeles und Umgebung beheimatet.

Die Anaheim Ducks sind ein Eishockeyklub, der in der National Hockey League (NHL) spielt. In der Saison 2006/07 gewannen sie erstmals den Stanley Cup und den Divisiontitel. Weitere Erfolge sind der Gewinn des Conferencetitels in der Saison 2002/03 und 2006/07. Der 1992 gegründete Verein trägt seine Heimspiele im 18.000 Zuschauer fassenden Honda Center aus.

Die Los Angeles Angels of Anaheim sind ein Baseballteam, das in der Major League Baseball (MLB) spielt. Größter Erfolg war der Gewinn des Titels der World Series 2002. Der 1961 entstandene Verein trägt seine Heimspiele im Angel Stadium of Anaheim (Kapazität: 45.000 Zuschauer) aus.

Die Los Angeles Dodgers sind eine Baseballmannschaft, die in der Major League Baseball (MLB) spielt. Die L.A. Dodgers entstanden aus den Brooklyn Dodgers durch Umzug im Jahre 1959. Bisher konnten sechs Titel der World Series gewonnen werden. Das Team trägt seine Heimspiele im 56.000 Zuschauer fassenden Dodger Stadium aus.

Die Los Angeles Galaxy sind eine Fußballmannschaft, die in der Major League Soccer (MLS) spielt. Größte Erfolge waren der Gewinn des CONCACAF Champions Cup 2000 und die Landesmeistertitel 2002 und 2005. Die 1995 gegründete Mannschaft trägt ihre Heimspiele im Home Depot Center (Kapazität: 27.000 Zuschauer) aus. Prominentester Fußballspieler ist David Beckham, der am 21. Juli 2007 sein erstes Spiel für Galaxy bestritt.

Die Los Angeles Kings sind eine Eishockeymannschaft, die in der National Hockey League (NHL) spielt. die Größten Erfolge waren der zweifache Gewinn des Stanley Cups, kleinere Erfolge feierte die Mannschaft Anfang der Neunziger. Das Team wurde 1967 gegründet und trägt seine Heimspiele im Staples Center (Kapazität: 18.000 Zuschauer) aus. Von 1988 bis 1996 spielte Wayne Gretzky, einer der erfolgreichsten Eishockeyspieler überhaupt, bei den Kings.

Die Los Angeles Lakers sind ein Team der National Basketball Association (NBA). Die Mannschaft gewann insgesamt 16 Meistertitel – die zweitmeisten hinter den Boston Celtics – sowie 28 Conferencetitel und 26 Divisiontitel. Seit den Gründungstagen der Liga gehörten die Lakers zur NBA, und ebenso zu den erfolgreichsten Teams. Heimspielstätte ist das Staples Center.

Weitere bekannte Sportvereine der Stadt und dessen Umgebung sind die Los Angeles Clippers in der National Basketball Association (NBA), die UCLA Bruins und die USC Trojans in der National Collegiate Athletic Association (NCAA) sowie die Los Angeles Sparks in der Women’s National Basketball Association (WNBA). Bis 1994 war die Stadt auch Heimat von zwei Teams der National Football League (NFL), der US-amerikanischen Profiliga im American Football. 1995 zogen die Rams nach St. Louis und die Raiders nach Oakland. Seitdem besitzt die Stadt kein NFL-Team mehr.

Im August 1982 fand im Los Angeles Coliseum vor über 30.000 Zuschauern das Speedway-Einzel-WM Finale 1982 statt, das der US-Amerikaner Bruce Penhall gewann und so seinen WM-Titel verteidigen konnte, ehe er nach diesem Rennen seinen Rücktritt verkündete und als Schauspieler nach Hollywood ging.

Freizeit und Erholung[Bearbeiten]

Venice Beach

Einer der beliebtesten Strände an der Pazifikküste von Los Angeles ist Venice Beach. Am Venice Boardwalk, der breiten Promenade, auch als Ocean Front Walk bekannt, treffen sich an Wochenenden (im Sommer täglich) zahlreiche Musiker, Maler und Artisten. Bei Nacht ist Venice Beach wegen der Straßenbanden und Dealer ein gefährlicher Ort. Der Aufenthalt am Strand ist nach Sonnenuntergang verboten.

Das an palmengesäumten Stränden und Hängen über dem Pazifik gelegene Santa Monica, unmittelbar nördlich von Venice, ist der älteste, größte und bekannteste Badeort der Metropole. In dem betont gesundheitsbewussten, liberalen Bezirk leben viele Schriftsteller und Rockstars. Der Ort ist aber auch bekannt wegen der strengen Mietpreiskontrollen und Bauvorschriften.

Bekannt ist auch die Strandkolonie von Malibu, die von zahlreichen Prominenten bewohnt wird. Surfrider Beach, südlich des Piers, ist seit den 1950er Jahren ein beliebter Surfertreffpunkt. Ein großer Teil des „Malibu Creek State Park“ an der Las Virgenes Road weiter nördlich, unweit des Mulholland Drive, gehörte den Studios der 20th-Century Fox. In den von immergrünem Gebüsch überwachsenen Hängen wurden viele Tarzan-Filme gedreht. Im Tausend Hektar großen Park befinden sich ein See, mehrere Wasserfälle und Wanderwege.

Entlang der Küste südlich von Los Angeles führt der Pacific Coast Highway vorbei an den Start- und Landebahnen des LAX-Flughafens zu einem Küstenstreifen mit mehreren Stränden der South Bay: Manhattan Beach, Hermosa Beach und Redondo Beach. In Long Beach ist den letzten Jahren viel investiert worden, wodurch unter anderem eine Reihe neuer Bürogebäude und Hotels entstand. Die größte Sehenswürdigkeit von Long Beach ist der Dampfer Queen Mary, von den 1930er bis zu den 1960er Jahren das Flaggschiff der Cunard Line, ist es heute ein Hotel.

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Frühling[Bearbeiten]

USC Springfest auf dem Campus der University of Southern California

Jedes Jahr am Ostersonntag findet der Easter Sunrise Service at the Bowl statt, ein ökumenischer Ostergottesdienst am frühen Morgen in der Hollywood Bowl in Hollywood. Der Jimmy Stewart Relay Marathon, ein Staffellauf für wohltätige Zwecke, wird Mitte April im Griffith Park ausgetragen. Weitere Veranstaltungen im Monat April sind das Rosenblütenfest im Exposition Park Rose Garden, das L.A. Times Bücherfest auf dem Campus der University of California, Los Angeles, das Pacific Islander Festival im Ken Malloy Harbor Regional Park, die Fiesta Broadway im Homestead Museum und das USC Springfest auf dem Campus der University of Southern California.

Anfang Mai treffen sich die nordamerikanischen Ureinwohner zum UCLA Pow Wow auf dem Intramural Field, UCLA Campus. Zu sehen sind traditionelle Musik, Tanz und Kunsthandwerk. Feste im Mai sind das Cinco de Mayo, ein Straßenfest in Downtown und das Family Fun Fest, ein japanisches Kulturfest anlässlich des Tags der Kinder in Little Tokyo.

Ebenfalls im Mai werden das Valley Greek Festival in der St. Sophia Cathedral, das NoHo Theatre & Arts Festival auf dem Lankershim Boulevard und Magnolia Avenue in North Hollywood und das UCLA Jazz Reggae Festival auf dem Intramural Field, UCLA Campus, veranstaltet. Am letzten Montag im Mai findet die Memorial Day Parade im Canoga Park, San Fernando Valley, statt.

Sommer[Bearbeiten]

Die Hollywood Bowl, Ort zahlreicher Veranstaltungen – im Hintergrund das Hollywood Sign

Im Juni werden zahlreiche Festivals veranstaltet. Dazu gehören unter anderem das Playboy Jazz Festival und das Mariachi USA Festival in der Hollywood Bowl. Weitere Festivals sind das Los Angeles Independent Film Festival (Directors Guild of America, Sunset Boulevard) und das Hollywood Ha-Ha Comedy Festival (Noho Arts District, North Hollywood). Das Hollywood Bowl Summer Festival findet von Ende Juni bis Mitte September in der Hollywood Bowl statt.

Die Feierlichkeiten zum Independence Day, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, werden am 4. Juli in der ganzen Stadt begangen. Ebenfalls im Juli gibt es an verschiedenen Orten der Stadt das Outfest – LA Gay and Lesbian Film Festival (Schwulen- und Lesben-Filmfestival), am Echo Park Lake das Lotus Festival und im Los Angeles Tennis Center in Westwood das Herren-Tennisturnier Countrywide Classic der ATP Tour. Im August werden auch zahlreiche Festivals veranstaltet. Dazu gehören das Nisei Week Japanese Festival, ein japanisches Kulturfestival in Little Tokyo, das Los Angeles Festival an zahlreichen Orten der Stadt und das JVC Jazzfestival in der Hollywood Bowl.

Das Sweet & Hot Jazz Festival findet von August bis September im Los Angeles Airport Marriott Hotel statt. El Diecisis de Septiembre, die Feiern zum mexikanischen Unabhängigkeitstag, sind am 16. September in Broadway und South Los Angeles zu sehen. Veranstaltungen Anfang und Mitte September sind das Port of Los Angeles Lobster Festival, ein Hummerfest im Hafen an der Harbor Waterfront und das Herbst-Mond-Fest in Chinatown.

Herbst und Winter[Bearbeiten]

Kapelle der University of California

Im Oktober finden das Hollywood Film Festival an verschiedenen Orten in Hollywood und das Los Angeles International Short Film Festival (Kurzfilmfestival) an der Los Angeles Film School in Hollywood statt. Der November bietet das AFI Los Angeles International Film Festival an verschiedenen Orten der Stadt, das Mariachi Festival (Mexikanisches Musikfest) auf dem Mariachi Plaza in Boyle Heights und die Hollywood Christmas Parade auf dem Sunset Boulevard in Hollywood.

Von Ende November bis Ende Dezember ist das Griffith Park Light Festival (Lichterfest) im Griffith Park, Downtown, zu sehen. Die Martin Luther King Kingdom Day Parade, eine Parade anlässlich des Geburtstags von Martin Luther King am 15. Januar, zieht am Martin Luther King Day vom Martin Luther King Boulevard bis zum Western Boulevard.

Der Februar bietet das Pan African Film & Art Festival, veranstaltet im Magic Johnson Theaters am Baldwin Hills Crenshaw Plaza und das Chinesische Neujahrsfest mit Golden Dragon Parade in North Broadway, Chinatown. Ebenfalls im Februar findet die Oscar-Verleihung im Kodak Theatre in Hollywood statt. Anfang März wird der Los-Angeles-Marathon ausgetragen. Er führt von der Grand Avenue durch das gesamte Stadtzentrum von Los Angeles.

Gastronomie[Bearbeiten]

Farmers Market in Fairfax

Los Angeles bietet eine große Auswahl an internationalen Restaurants und Lokalitäten. Zu den beliebten Speisen gehören die traditionelle amerikanische Küche mit viel Fleisch und Kartoffeln, koreanische Tempura-Gerichte, Sushi, japanische Gerichte mit Udon- und Sobanudeln, die mexikanischen Enchilades und Tamales, pikante Burritos und Pastrami-Sandwiches.

Daneben gibt es chinesische Restaurants, wo Abalonen, Krebse, Garnelen und Ente serviert werden. Gern gegessen werden auch „gedippte“ Sandwiches mit reichlich Truthahn, Schweinefleisch, Rindfleisch oder Lamm sowie italienische Ossobuco und Risotto. Die auch in Los Angeles angebotene Cajun-Küche bietet Spezialitäten des Cajun Country.

Handel[Bearbeiten]

Rodeo Drive

Eine der bekanntesten Einkaufsstraßen ist der Rodeo Drive in Beverly Hills, einem Vorort von Los Angeles. Zahlreiche bekannte Modemarken sind hier zu finden. Die Straße beherbergt auch die teuersten Einkaufszentren der Welt. Zu ihnen zählen The Rodeo Collection mit fünf Verkaufsebenen ober- und unterhalb der Erde sowie das Two Rodeo, das den Eindruck zweier kleiner europäischer Kopfsteinpflasterstraßen mit Brunnen, Piazza und Balkonen erweckt. Am Ende der Straße stehen weitere große Kaufhäuser, darunter Barneys New York und Saks Fifth Avenue.

Filialen der Kaufhäuser Macy’s und Bloomingdale’s befinden sich im nahe gelegenen Beverly Center und dem Westfield Century City (früher Century City Shopping Center & Marketplace). Das Einkaufszentrum in Century City, ein Beispiel des Modernismus der 1960er Jahre, wurde ohne Überdachung im Stil eines Marktplatzes errichtet.

In der Melrose Avenue, gelegen zwischen dem Santa Monica Boulevard und der Hoover Street in Silver Lake, gibt es zahlreiche Einzelhandelsgeschäfte. Am bekanntesten ist die Boutique Red Balls, die im Vorspann der Fernsehserie Melrose Place zu sehen ist. Eine weitere Einkaufspromenade ist der Universal CityWalk neben den Universal Studios Hollywood. Hier befinden sich zahlreiche Geschäfte und Restaurants. Auch in der Innenstadt von Los Angeles gibt es viele Kaufhäuser und Galerien, darunter der Grand Central Market am South Broadway. Im Angebot sind frisch zubereitete Spezialitäten, Früchte und Gemüse.

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Geschäftszentrum von Los Angeles
Los Angeles und das Griffith Observatorium

Die Stadt ist ein führendes Produktions-, Handels-, Transport- und Finanzzentrum in den USA. Dort sind unter anderem die chemische Industrie, Elektronik-, Bekleidungs- und Nahrungsmittelindustrie, Metallverarbeitung, Bauwirtschaft und Verlage ansässig. Los Angeles ist weltgrößter Standort für die Flugzeug- und Raumfahrtindustrie sowie ein wichtiges Zentrum für Kino-, Radio-, Fernseh- und Musikproduktionen. Der Fremdenverkehr spielt ebenfalls eine wichtige Rolle für die Wirtschaft von Los Angeles.

Die Arbeitslosenquote der Stadt lag 2010 mit durchschnittlich 13,9 % über der des Bundesstaates Kalifornien (12,4 %) und war auch höher als der nationale Durchschnitt in den USA (9,6 %). Die Entwicklung verlief in den letzten Jahren folgendermaßen: 2006 (5,3 %), 2007 (5,6 %), 2008 (8,3 %), 2009 (12,7 %) und 2010 (13,9 %).[39]

Bis Ende der 1990er Jahre war Los Angeles Sitz von vielen großen Finanzinstituten im Westen der Vereinigten Staaten. Zusammenschlüsse mit anderen Instituten führten zur Verlegung des Hauptsitzes in andere Städte. So kam es beispielsweise 1992 zur Fusion der Security Pacific Bank mit der Bank of America, 1996 zum Zusammenschluss der First Interstate Bancorp mit Wells Fargo und 1998 zur Fusion der Great Western Bank mit der Washington Mutual. Los Angeles war auch Sitz der Pacific Exchange, bis sie im Jahre 2001 geschlossen wurde.

Zahlreiche große Unternehmen und Gesellschaften sowie Forschungseinrichtungen haben in der Stadt ihren Hauptsitz. Dazu gehören unter anderem Konzerne der Unterhaltungsindustrie wie 20th Century Fox, DreamWorks SKG, Paramount Pictures, The Walt Disney Company und Warner Bros., die Academy of Motion Picture Arts and Sciences (bekannt durch die Oscar-Verleihung), der Spielwarenhersteller Mattel, die Hersteller von Computerspielen Activision und THQ, der Luft- und Raumfahrtkonzern Northrop Grumman, das Raumfahrt-Konsortium Sea Launch, der Öl- und Gaslieferant Unocal, die Rand Corporation (Denkfabrik für die US-Streitkräfte), die ICANN (Verwalter von Namen und Adressen im Internet), die Hotelkette Hilton und der Verlag Tokyopop.

Viele Laboratorien und Forschungszentren, die der Weltraumorganisation NASA angehören, wie beispielsweise das Dryden Flight Research Center, das Jet Propulsion Laboratory und der Goldstone Deep Space Communications Complex haben sich in der Metropolregion Los Angeles angesiedelt.

Verkehr[Bearbeiten]

Fernverkehr[Bearbeiten]

Autobahnen[Bearbeiten]

Über ein gut ausgebautes Netz von inner- und zwischenstaatlichen Fernstraßen (Highways) ist Los Angeles mit allen größeren Städten des Landes verbunden.

Auf der Interstate 5 kann man von Los Angeles aus die im Norden gelegene Stadt Seattle im Bundesstaat Washington und in südlicher Richtung San Diego, die zweitgrößte Stadt Kaliforniens, erreichen. Der Pacific Coast Highway (State Highway 1) verläuft in Richtung Norden entlang der kalifornischen Küste nach Santa Barbara und San Francisco. Die Interstate 10 verbindet Los Angeles mit Phoenix (Arizona), die Interstate 15 mit Las Vegas (Nevada) und Salt Lake City (Utah) und die Interstate 40 mit Oklahoma City (Oklahoma) und Memphis (Tennessee).

Insbesondere für den Verkehr innerhalb des Bundesstaates Kalifornien, teilweise aber auch für Langstrecken hat der Überlandbusverkehr, wie die Greyhound Lines, große Bedeutung.

Eisenbahnverkehr[Bearbeiten]
Los Angeles Union Station

Die Stadt ist ein bedeutender Eisenbahnknotenpunkt (transkontinental und regional). Die Eisenbahngesellschaft Amtrak betreibt Züge von Los Angeles über Van Nuys nach Bakersfield. In Los Angeles besteht eine Umsteigemöglichkeit in den Pacific Surfliner, der von San Diego über Los Angeles nach San Luis Obispo fährt. Der Bahnhof Union Station in Los Angeles ist Endstation zahlreicher Hauptstrecken, die durch den südlichen Teil der Rocky Mountains führen. Er ist auch der am weitesten im Süden gelegene Bahnhof der Strecke entlang der Westküste nach Seattle. Das regionale Bahnnetz Metrolink im Süden Kaliforniens verbindet Los Angeles mit allen wichtigen Städten der Region. Von der Union Station gelangt man über die U-Bahn (Rote Linie) nach Downtown, Hollywood und weiteren Orten.

Flugverkehr[Bearbeiten]
Flugzeug beim Anflug auf den Flughafen Los Angeles (LAX)

Der Großraum Los Angeles besitzt zahlreiche Flughäfen. Der größte ist der Los Angeles International Airport (LAX), der im Westen des Stadtgebietes liegt. Er verfügt über vier Pisten und zehn Abfertigungshallen. Dort werden jährlich 61,0 Millionen Passagiere abgefertigt; damit war er 2006 der Flughafen mit dem weltweit fünftgrößten Passagieraufkommen.[40]

bedienen vor allem nationale Ziele und sind merklich kleiner.

bedienen den Privatflugverkehr.

Schifffahrt[Bearbeiten]
Vincent Thomas Bridge am Hafen von Los Angeles

Der Hafen von Los Angeles in der Bucht von San Pedro ist Nordamerikas größter Containerhafen und der zehntgrößte weltweit. 2006 betrug das Containervolumen 8,5 Millionen TEU (20-Fuß-Container), 2005 waren es noch 7,5 Millionen TEU gewesen.[41] Der durch die Schaffung einer Hafenkommission (Board of Harbor Commissioners) am 9. Dezember 1907 gegründete Hafen nimmt eine Fläche von 30 Quadratkilometern ein, dies auf einem Küstenstreifen von 69 Kilometern. Angrenzend liegt der separate Hafen von Long Beach.

Der Hafen von Los Angeles ist das größte Zentrum für Passagierschiffsreisen an der Westküste der USA; von hier aus werden jährlich über eine Million Passagiere transportiert. Das renovierte „World Cruise Center“ wird als sicherster Passagierschifffahrtskomplex der USA bezeichnet. Der Hafen wird durch die „Pacific Harbor Line“ (PHL) bedient. Von dort aus gelangen die intermodalen Eisenbahnwaggons durch den Alameda Corridor nach Los Angeles.

Nahverkehr[Bearbeiten]

Schienenverkehr[Bearbeiten]
Hauptartikel: Los Angeles Metro Rail
Metrorail der „Blue Line“

Am 3. Juli 1873 fuhren die ersten Pferdestraßenbahnen in der Stadt. 1885 wurde das Straßenbahnsystem elektrifiziert. Es wurde unter der Bezeichnung „Red Cars“ berühmt, obwohl nur die Fernverbindungen in Richtung San Fernando Valley und Orange County rot lackiert waren, die Waggons in den Grenzen der Stadt Los Angeles waren gelb/weiß. 1925 erlebte das Red-Car-Netz mit rund 1.900 Netzkilometern die größte Ausdehnung und während des Zweiten Weltkriegs die höchsten Fahrgastzahlen. Doch bereits ab 1936 begannen Automobilkonzerne wie General Motors die in privatem Besitz befindlichen Straßenbahngesellschaften über vorgeschobene Unternehmen zu kaufen und nach und nach stillzulegen und durch Buslinien mit Bussen der jeweiligen Fahrzeughersteller zu ersetzen (sog. Großer Amerikanischer Straßenbahn-Skandal).[42] Am 31. März 1963 wurde der Betrieb des Netzes zu Gunsten des Individualverkehrs eingestellt, die letzte Bahn von Downtown nach Hollywood fuhr mit der Aufschrift „into oblivion“, was soviel wie „ins Vergessen“ bedeutet. Viele Freeways wurden auf den Streckenverläufen der Red Cars gebaut. Trotzdem sind heute noch viele Gleisanlagen erhalten und mit der Widmung (Right-of-Way) ausgestattet, was eine Reaktivierung vereinfachen würde. Nach 27 Jahren Unterbrechung verkehrte am 14. Juli 1990 wieder eine Straßenbahn in Los Angeles. Heute ist das 117 Kilometer lange Stadtbahnnetz Teil der Metro Los Angeles.[43]

Das Netz der Metro besitzt fünf Linien, davon sind jedoch nur die „Red Line“ und die „Purple Line“ Voll-U-Bahnen, die anderen drei Linien sind Stadtbahnstrecken (Light Rail). Die „Red Line“ eröffnete am 30. Januar 1993 ihren Betrieb. Sie verkehrt auf einem 28 Kilometer langen Streckenabschnitt. Betreiber des auch als MetroRail bezeichneten Systems ist die „Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority“ (LACMTA). Seit den 1980er Jahren investierte die Stadt mehrere Milliarden Dollar in die Erneuerung des Schienennetzes – mit nur mäßigem Erfolg. Denn gegenwärtig ist die Zersiedelung des Stadtgebietes so weit fortgeschritten, dass Haltestellen zu Fuß kaum noch erreichbar sind. Die Arbeiten für ein U-Bahn-Netz wurden vorübergehend eingestellt, da die Kosten an der Erdbeben-gefährdeten Westküste zu hoch waren. Dagegen wird das überwiegend an der Oberfläche verlaufende Stadtbahnnetz schneller ausgebaut. Nach der „Blue Line“ (1990), der „Green Line“ (1995) und der „Gold Line“ (2003) wurde mit der „Expo Line“ 2012 die vierte Straßenbahnlinie in Los Angeles eröffnet. Sie verbindet die Innenstadt mit der Pazifikküste bei Santa Monica. Zwischen 2006 und April 2012 wurde der erste neun Meilen (14,5 Kilometer) lange Abschnitt zwischen den Haltestellen 23. Straße und Culver City errichtet.[44]

Straßenverkehr[Bearbeiten]
Hollywood Freeway

Trolleybusse verkehrten zwischen dem 11. September 1910 und 1915, in den Jahren 1922 und 1937 sowie vom 3. August 1947 bis 31. März 1963 in der Stadt.[45] Omnibusse fahren zwischen fünf Uhr morgens und zwei Uhr nachts etwa alle 15 Minuten entlang der wichtigsten Hauptstraßen, zusätzlich gibt es Express- und Nachtlinien. Fahrpläne befinden sich an zahlreichen Busterminals.

Das Busnetz der Stadt ist das Rückgrat des öffentlichen Verkehrs, wird aber überwiegend von weniger Verdienenden benutzt. Zahlreiche Busgesellschaften bedienen die Metropolregion, die größte unter ihnen ist die öffentliche „Los Angeles County Metropolitan Transportation Authority“ (LACMTA), die mit 2.600 Bussen ein etwa 8.000 Kilometer langes Streckennetz betreibt.[46] Im nördlichen und nordwestlichen Teil verkehren die Busse der „Santa Monica Big Blue Bus Line“ und im südlichen Teil „Orange County Transit“. Im Flughafenbereich bedient die „Culver City Bus Company“ ein kleines Streckennetz.

Insgesamt nutzen nur etwa zehn Prozent der Bewohner der Stadt die öffentlichen Verkehrsmittel. Neun von zehn Beschäftigten fahren mit dem eigenen Auto zur Arbeit. So hat Los Angeles auch die höchste Kraftfahrzeugdichte der Welt. Mehrspurige Autobahnen in den USA sind zu einem Symbol des Verkehrs im 20. Jahrhunderts geworden. Trotz des gut ausgebauten Autobahnnetzes kommt man mit dem Auto in Los Angeles in der Regel nicht mehr sehr schnell voran. Die individuelle Fortbewegung per Automobil und die dadurch erzeugte Luftverschmutzung (Smog) sind heute Probleme ersten Ranges.

In Los Angeles sind Millionen von Berufspendlern durchschnittlich gut eine Stunde pro Weg auf den Autobahnen unterwegs. Immense Verkehrsstauungen sind die Folge, deren Ursache in der weitläufigen Siedlungsstruktur liegen. Die kalifornische Metropole besaß noch in den 1920er Jahren das weltweit größte Schienennetz für den Nahverkehr. Bereits damals siedelte man dort nicht so kompakt wie in Europa. In den nachfolgenden Jahrzehnten wurde die Straßenbahn nach und nach durch das Auto ersetzt. Um die Staus zu verringern, baute man die Autobahnen seit den 1940er Jahren auf bis zu 15 Streifen aus. Außerdem versucht man durch die Einrichtung der sogenannten Diamond Lanes, welche Fahrgemeinschaften vorbehalten sind, die Bildung von Fahrgemeinschaften zu fördern und somit das Verkehrsaufkommen zu senken.

Medien[Bearbeiten]

Printmedien[Bearbeiten]

Hauptsitz der „Los Angeles Times“ am 125. Jahrestag der Publikation ihrer ersten Ausgabe 2006

Die größte Tageszeitung in der Region ist die Los Angeles Times, La Opinión ist die größte spanischsprachige Zeitung. „Investor’s Business Daily“ hat seine Büros in Los Angeles, mit Hauptsitz in Playa Del Rey.

Es gibt auch eine Reihe von kleineren regionalen Zeitungen, alternativen Wochenzeitungen und Zeitschriften, darunter die Zeitung „Daily News“ (mit Fokus auf das San Fernando Valley), „LA Weekly“, „Los Angeles CityBeat“, „LA Record“ (berichtet über die Musikszene im Großraum von Los Angeles), „Los Angeles Magazine“, „Los Angeles Business Journal“, „Los Angeles Daily Journal“ (renommiertes juristisches Magazin), The Hollywood Reporter und Variety (Unterhaltungsmagazine) sowie „Los Angeles Downtown News“.

Zusätzlich zu den englisch- und spanischsprachigen Zeitungen, werden zahlreiche lokale Zeitschriften für Immigranten in ihrer Muttersprache veröffentlicht, darunter in Armenisch, Koreanisch, Niederländisch, Persisch, Russisch, Chinesisch und Japanisch. Viele Städte um Los Angeles besitzen ihre eigenen Tageszeitungen, die teilweise auch in Los Angeles gelesen werden. Beispiele sind „The Daily Breeze“ (für die South Bay), und „The Long Beach Press-Telegram“.

Rundfunk und Fernsehen[Bearbeiten]

Fox Plaza in Century City, Hauptsitz der 20th Century Fox, ist ein großer Finanzbezirk in West Los Angeles

Der Großraum Los Angeles besitzt eine Vielzahl von lokalen Radio- und Fernsehstationen und ist (nach New York) der zweitgrößte Medienmarkt in Nordamerika. Die erste Radiostation in Los Angeles war KNX. Sie begann 1920 experimentelle Programme auszustrahlen und bekam im Dezember 1921 eine kommerzielle Sendelizenz. Die erste Fernsehstation in Los Angeles (und die erste in Kalifornien) war KTLA, die am 22. Januar 1947 mit der Ausstrahlung von Programmen begann.

Die großen zu einem Netzwerk verbundenen Fernsehstationen in Los Angeles sind KABC-TV 7 (ABC), KCBS 2 (CBS), KNBC 4 (NBC), KTTV 11 (FOX), KTLA 5 (The CW), KCOP-TV 13 (MyNetworkTV) und KPXN 30 (ION Television). Es gibt auch drei PBS-Stationen in der Region, einschließlich KCET 28, KOCE-TV 50, 58 und KLCS. World TV betreibt auf zwei TV-Kanälen die Stationen KNET-LP 25 und LP KSFV-6. Es gibt auch mehrere spanischsprachige Fernsehnetzwerke, darunter KMEX-TV 34 (Univision), KFTR 46 (TeleFutura), KVEA 52 (Telemundo) und KAZA 54 (Azteca América). KTBN 40 (Trinity Broadcasting Network) ist eine religiöse Station.

Mehrere unabhängige TV-Stationen befinden sich in der Region, einschließlich der KCAL-TV-9 (im Besitz von CBS Corporation), KSCI 18 (konzentriert sich hauptsächlich auf Programme in asiatischen Sprachen), KWHY-TV 22 (sendet in spanischer Sprache), KNLA-LP 27 (spanische Sprache), KSMV-LP 33 (Variety), KPAL-LP 38, KXLA 44, KDOC-TV 56 (mit Fokus auf klassische Programme und örtliche Sportvereine), KJLA 57 (Variety), und KRCA 62 (spanische Sprache).

Filmindustrie[Bearbeiten]

Hollywood ist nicht nur ein Stadtteil von Los Angeles, sondern ein Synonym für die US-amerikanische Filmindustrie. Der Ort, der am 1. Februar 1887 von der Familie Wilcox gegründet wurde, war einst der Standort einer der größten presbyterianischen Kirchen des Landes und lag noch um 1900 etwa 13 Kilometer von Los Angeles entfernt. Er begann seinen Aufstieg 1911, als David Horsley’s Nestor Company hier das erste Filmstudio eröffnete. Es ist heute ein Museum und beherbergt eine Sammlung interessanter Erinnerungsstücke aus der Stummfilmzeit.

Hollywood Sign, 1923 als Werbetafel für Grundstücke errichtet

1911 übersiedelten 15 weitere, „Independents“ genannte, Unternehmen von New York, dem damaligen Zentrum der Filmindustrie. Es gab mehrere Gründe für diesen Umzug. Die wichtigsten waren das geeignetere Klima und die längeren Tage (zu dieser Zeit hatte man noch kein adäquates Kunstlicht, man drehte also entweder im Freien oder in einem Studio mit Glasdach oder Ähnlichem). Mitentscheidend war zweifelsohne auch die große Entfernung zu New York, von wo aus die mächtige Motion Picture Patents Company (MPPC) alle ihr nicht angeschlossenen Unternehmen mit hohen Strafen und Lizenzgebühren bedrohte.

Der neue Industriezweig expandierte rasch und brachte schnellen Erfolg und Reichtum. Zahlreiche Regisseure und Produzenten, wie Cecil B. DeMille, Samuel Goldwyn, Jesse L. Lasky und Adolph Zukor hatten in Hollywood Büros eröffnet. Doch erst mit D. W. Griffiths Stummfilmepos Die Geburt einer Nation (1915) entwickelte sich die Filmproduktion zu einer eigenständigen Industrie mit entsprechender Technik und Spezialisierung. Zahlreiche kleinere Unternehmen gingen zu dieser Zeit in Konkurs oder wurden von den großen Studios übernommen, die in den 1930er Jahren beinahe ausnahmslos an neue Standorte weiter außerhalb wie Culver City, Burbank oder West Los Angeles umzogen. Von den großen Namen blieb nur Paramount Pictures in Hollywood. 1927 zählte Los Angeles 247 Filmgesellschaften, 58 große Filmateliers und einen Ausstoß von rund 800 Langfilmen.[47]

Für den Niedergang der Studios in den 1950er Jahren waren neben der Kartellgesetzgebung der US-Regierung auch die sich erholende Filmindustrie im Ausland nach dem Zweiten Weltkrieg und natürlich das Fernsehen verantwortlich. Ein neuer Aufschwung begann erst in den 1970er und 1980er Jahren durch Regisseure wie Steven Spielberg und George Lucas. Sie entwickelten das Konzept des Blockbusters – eines teuer produzierten, mit zahlreichen Spezialeffekten ausgestatteten Monumentalfilms, der ein so breites Publikum wie möglich ansprechen sollte. Dank eines damals begonnenen Trends und der finanziellen Konsolidierung der US-amerikanischen Medienkonzerne ist Hollywood heute noch ein Symbol für den dauerhaften Erfolg der US-amerikanischen Filmindustrie und professionell produzierte, unterhaltsame Filme mit weltbekannten Schauspielern und Happy End.

Durch die Nähe zur Filmindustrie wurde die Stadt selbst zum Schauplatz vieler Filme.

Panorama von den Bergen bis zum Ozean in Los Angeles

Bildung[Bearbeiten]

Royce Hall – Hauptgebäude der University of California
Bovard Hall – Verwaltung der University of Southern California

Die Stadt beherbergt zahlreiche bedeutende Universitäten, Hochschulen, Forschungs- und Bildungseinrichtungen.

Die California State University, Los Angeles (CSULA) ist eine von drei staatlichen Universitäten in Los Angeles. An ihr sind 21.000 Studenten eingeschrieben. Die CSULA wurde 1947 als Los Angeles State College gegründet und 1964 in California State College at Los Angeles umbenannt. Ihren heutigen Namen erhielt sie 1972, als sie Teil des Systems der California State University wurde.

Eine weitere staatliche Universität ist die California State University, Northridge (CSUN). Sie ist eine der größten Hochschulen des Systems der California State University. Die Hochschule wurde 1958 als San Fernando Valley State College eröffnet und erhielt 1972 ihren heutigen Namen. An ihr sind etwa 33.000 Studenten eingeschrieben.

Die staatliche University of California, Los Angeles (UCLA) wurde 1919 gegründet und ist der zweitälteste Campus der University of California. 2003 waren etwa 37.000 Studierende eingeschrieben. An den zwölf Fakultäten arbeiten mehr als 22.000 Angestellte. Die Anderson School of Management – eine der bekanntesten Business Schools in den USA – gehört zur UCLA.

Die University of Southern California (USC) ist die älteste Privatuniversität in Südkalifornien. Sie wurde im Jahre 1880 eröffnet. Das Lehrangebot der Universität wurde stetig erweitert, in der Anfangszeit kam fast jedes Jahr eine neue Fakultät hinzu. Sie beschäftigt heute rund 3.000 Vollzeitlehrkräfte, etwa 32.000 Studenten sind an ihr eingeschrieben.

Die Loyola Marymount University (LMU) ist eine von 28 Mitgliedshochschulen der Association of Jesuit Colleges and Universities. Derzeit sind rund 9.000 Studenten eingeschrieben. Die Hochschule entstand 1973 aus dem Zusammenschluss des Marymount College mit der Loyola University. Der Ursprung der Bildungseinrichtung geht auf das St. Vincent’s College zurück, welches 1865 eröffnet wurde.

Die öffentlichen Schulen Los Angeles’ werden vom Vereinigten Schulbezirk von Los Angeles (Los Angeles Unified School District) verwaltet. Aus den Medien bekannt ist die Crenshaw High School im Stadtteil South Los Angeles, an der zurzeit etwa 2600 Schüler lernen. Die High School war unter anderem Drehort der Filme Boyz n the Hood – Jungs im Viertel von 1991 und Love & Basketball von 2000. Auch die Fernsehserie Moesha (1996–2001) spielt an der Schule.

Im Jahre 1986 gab es in der Los Angeles Public Library, der öffentlichen Zentralbibliothek von Los Angeles (2,1 Millionen Bände), zwei Großbrände. Die 1926 fertiggestellte Einrichtung wurde 1993 nach einem Umbau wiedereröffnet. Seit 2001 trägt die Bibliothek den Namen des früheren Bürgermeisters von Los Angeles, Richard Riordan.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Die Stadt ist Geburtsort zahlreicher prominenter Persönlichkeiten. Dazu gehören unter anderem die Schauspielerinnen Bridget Fonda, Jodie Foster, Angelina Jolie, Elizabeth Mitchell, Marilyn Monroe, Mary-Kate und Ashley Olsen, Gwyneth Paltrow und Anna May Wong, der Schauspieler Leonardo DiCaprio, der Schauspieler und Sänger David Faustino, der Produzent und Rapper Dr. Dre, der Rapper und Schauspieler Ice Cube, der Sänger und Produzent Michael Landau, der Sänger und Pianist Randy Newman, der Basketballspieler Michael Cooper, die Tennisspielerin Darlene Hard, der Komponist John Cage, der Musiker James Hetfield, der Science-Fiction-Schriftsteller Larry Niven und der Bildhauer Isamu Noguchi.

Siehe auch[Bearbeiten]

 Portal: Los Angeles – Artikel, Bilder und mehr zu Los Angeles

Literatur[Bearbeiten]

  • Stefan Bratzel: Extreme der Mobilität. Entwicklung und Folgen der Verkehrspolitik in Los Angeles. Birkhäuser, Basel 1995, ISBN 3-7643-5186-1.
  • Mike Davis: City of Quartz. Ausgrabungen der Zukunft in Los Angeles. Verlag Schwarze Risse, Berlin 1994. ISBN 3-924737-23-1.
  • Mike Davis: Ökologie der Angst. Piper, München 2004, ISBN 3-492-23819-X.
  • Lung Ho Nu: Ballungsgebiete von Metropolen der Industriestaaten im Vergleich: London, Paris, Los Angeles, Tokyo, Minsk. 1992, ISBN 3-88091-580-6.
  • Roger Keil: Weltstadt. Stadt der Welt. Internationalisierung und lokale Politik in Los Angeles. Verlag Westfälisches Dampfboot, Münster 2001, ISBN 3-924550-76-X.
  • Bernd-Peter Lange (Hrsg.), Hans-Peter Rodenberg (Hrsg.): Die neuen Metropolen. Los Angeles – London. Argument Verlag, Hamburg 1994, ISBN 3-88619-713-1.
  • Kühne, O. (2012): Stadt – Landschaft – Hybridität. Ästhetische Bezüge im postmodernen Los Angeles mit seinen modernen Persistenzen. Wiesbaden.

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Los Angeles – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Commons: Los Angeles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikinews: Los Angeles – in den Nachrichten
 Wikivoyage: Los Angeles – Reiseführer

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerzahl von Los Angeles laut dem United States Census Bureau
  2. a b U.S. Census Bureau: Einwohnerzahlen der Stadt
  3. U.S. Census Bureau: Einwohnerzahlen der Agglomeration
  4. a b U.S. Census Bureau: Einwohnerzahlen der Metropolregion
  5. a b Los Angeles Almanac: The Settlement of Los Angeles
  6. City-data.com: Los Angeles Detailed Profile
  7. County of Los Angeles: Historical Disaster Information
  8. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatForscher sagen schweres Erdbeben in Kalifornien voraus. In: Der Spiegel. 15. April 2008, abgerufen am 9. Juni 2009 (chs/dpa/AP/AFP).
  9. Meldung ci14383980 des Geologischen Dienstes der USA (engl.)
  10. Stadt Los Angeles: Stadtbezirke
  11. Thieme, G./Laux, H. D. (1996): Los Angeles. Prototyp einer Weltstadt an der Schwelle zum 21. Jahrhundert. In: Geographische Rundschau 48, H. 2, 82–88. S. 82. Siehe dazu auch Rojas, J. (2003): The Enacted Environment: Examining the Streets and Yards of East Los Angeles. In: Wilson, Ch./Groth, P. (Hg.): Everyday America. Cultural Landscape Studies after J. B. Jackson. Berkeley, Los Angeles, London, 275–292. Laux, H. D./Thieme, G. (2008): Los Angeles Restructing. In: Geographische Rundschau International 4, H. 2, 36–43. Laslett, J. H. M. (1996): Historical Perspectives. Immigration and the Rise of a Distinctive Urban Region. In: Waldinger, R./Bozorgmehr, M. (Hg.): Ethnic Los Angeles. New York, 39–77.
  12. Jencks, C. (1993): Heteropolis. Los Angeles, the Riots and the Strange Beauty of Hetero-Architecture. London, Berlin, New York. S. 32.
  13. a b vgl. Kühne, O. (2012): Stadt – Landschaft – Hybridität. Ästhetische Bezüge im postmodernen Los Angeles mit seinen modernen Persistenzen. Wiesbaden.
  14. Hall, T. (2006): Urban Geography. London, New York.
  15. Soja, E. W. (1993): Los Angeles, eine nach außen gekehrte Stadt: Die Entwicklung der postmodernen Metropole in den USA. In: Dortmunder Beiträge zur Raumplanung 62. Dortmund, 213–228.
  16. Soja, E. W. (2000): Postmetropolis. Critical Studies of Cities and Regions. Oxford.
  17. Sieverts, Th. (2001 [1997]): Zwischenstadt. Zwischen Ort und Welt, Raum und Zeit, Stadt und Land. Braunschweig, Wiesbaden.
  18. Garreau, J. (1991): Edge City. Life on the New Frontier. New York.
  19. Lang, R. E. (2003): Edgless Cities. Exploring the Elusive Metropolis. Washington.
  20. vgl. dazu Beauregard, R. A. (2006): When America Became Suburban. Minneapolis, London. Siehe dazu auch Teaford, J. C. (2007): The American Suburb. The Basics. London, New York.
  21. Emergency-management.net: Katastrophen in Los Angeles 1926-2003
  22. National Weather Service: Weather records at Los Angeles (Version vom 29. Februar 2008 im Internet Archive)
  23. National Climatic Data Center: Selected U.S. Heat Wave Records, June–July 2006 (PDF; 15 kB)
  24. WMO: World Weather Information Service
  25. American Lung Association: State of the Air 2007 (Version vom 31. Juli 2008 im Internet Archive)
  26. Fleet of electric trucks is bound for Port of Los Angeles – Los Angeles Times
  27. County of Los Angeles: Katastrophen in Kalifornien seit 1950 (PDF; 75 kB)
  28. Catholic-hierarchy.org: Archdiocese of Los Angeles
  29. ldschurchtemples.com: Los Angeles California Temple
  30. Adherents.com: The Largest Jewish Communities
  31. Censtats.census.gov: Profile of General Demographic Characteristics: 2000 (PDF; 40 kB)
  32. California Department of Finance: City/County Population Estimates with Annual Percent Change 2007 and 2008 (Version vom 25. März 2010 im Internet Archive)
  33. MorganQuitno: Sicherste und gefährlichste Städte der Vereinigten Staaten
  34. LAPD: Crime Maps and COMPSTAT Kriminalitätsstatistiken
  35. Los Angeles Almanac: Biography of Antonio Villaraigosa – Mayor of Los Angeles
  36. Stadt Los Angeles: Offizielle Website des Bürgermeisters
  37. City of Los Angeles: Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatSister cities of Los Angeles (Städtepartnerschaften von Los Angeles). Abgerufen am 24. Oktober 2010 (englisch).
  38. Sister Cities of Los Angeles: Offizielle Website
  39. U.S. Bureau of Labor Statistics: Local Area Unemployment Statistics
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  42. Armin Thurnher: Vor 20 Jahren im Falter: Wie Los Angeles um das größte Straßenbahnnetz der Welt kam. Falter, Nr. 18/09, 29. April 2009, S. 3
  43. Los Angeles Public Transportation (Memento vom 17. Oktober 2009 auf WebCite)
  44. Urbanrail.net: Metro Los Angeles
  45. University of Manitoba: All-Time List of North American Trolleybus Systems
  46. LACMTA: Facts at a Glance
  47. L'Estrange Fawcett: Die Welt des Films. Amalthea-Verlag, Zürich, Leipzig, Wien 1928, S. 53 und 61 (übersetzt von C. Zell, ergänzt von S. Walter Fischer)
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Dieser Artikel wurde am 4. September 2005 in dieser Version in die Liste der lesenswerten Artikel aufgenommen.