Lotus 21

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Der Lotus 21 war ein Formel-1-Rennwagen, 1961 gebaut vom britischen Motorsportteam Lotus.

Stirling Moss im Lotus 21 beim Großen Preis von Deutschland am Nürburgring 1961
Lotus 21
Lotus 21

Der Lotus 21 war eine Zwischenlösung der vom Lotus 20 abgeleitet wurde. Einerseits war der Lotus 18 ausgereizt, andererseits war der Lotus 20 für die Formel Junior gebaut worden. Es wurden zwar einige 20er für die Formel 1 aufgerüstet, der Wagen war aber für diese Rennformel nur bedingt geeignet. Dazu kam, dass die britischen Teams auf den versprochenen V8-Motor von Climax warteten, der aber nicht fertig wurde. Man musste daher auf den bewährten FPF-Motor mit dem ZF-Getriebe zurückgreifen.

Der Tank lag wie beim Lotus 20 hinter dem Fahrer, die Aufhängung bestand aus doppelten Dreieckslenkern; vorn und hinten hatte der Wagen außenliegende Bremsen.

Sein Debüt gab der Rennwagen beim Großen Preis von Monaco mit Trevor Taylor am Steuer. Die große Stunde für den kleinen Wagen und das Lotus-Team kam am Ende des Jahres, als Innes Ireland auf einem Lotus 21 den Großen Preis der USA gewann. Es war der erste Sieg für einen Werks-Lotus. Ireland gewann noch vier nicht zur Weltmeisterschaft zählende Rennen, musste aber nach der Saison das Team verlassen.

Jim Clark und Trevor Taylor siegten im Winter 1961/1962 bei vier Rennen in Südafrika, dann kam der Lotus 24.

Viele Privatiers, darunter Stirling Moss (für das Team von Rob Walker), Jack Brabham, Willy Mairesse (fuhr den Lotus 21 als Werksfahrer), Gerhard Mitter und Jo Siffert fuhren Formel-1-Rennen mit dem Lotus 21.

Literatur[Bearbeiten]

  • David Hodges: Rennwagen von A–Z nach 1945. Motorbuch-Verlag, Stuttgart 1994, ISBN 3-613-01477-7.